www.alkoholpolitik.ch - Newsletter - Dezember 2006    (Versand 30.12.2006)

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Jubiläum    5 Jahre    www.alkoholpolitik.ch    2001 - 2006

Top aktuell:   

Wir wünschen den Politkern Einsicht und Mut, alte Vorurteile fallen zu lassen und auf die unabhängige Wissenschaft und ihre eigenen Fachgremien zu vertrauen - den Suchtfachleuten Beharrungsvermögen und nicht nachlassende Hoffnung, dass das Alkoholelend endlich eingedämmt werden kann.

(11.12.2006) Auf dem Weg zum Stopp: Der US-Kongress verabschiedet das erste namhafte Gesetz gegen den Alkoholkonsum Minderjähriger. Von Präsident Bush am 20.12.06 unterzeichnet.

Ein Gesetz, das ein erster wichtiger Schritt ist, das Problem des Alkoholkonsums von Minderjährigen anzugehen, wurde sowohl vom US Senat wie vom Repräsentantenhaus letzte Woche genehmigt. "The Sober Truth on Preventing (STOP) Underage Drinking Act", das zuerst mit 373 zu 23 Stimmen im House of Representatives am 14. Nov. angenommen wurde, passierte den Senat einstimmig am 6. Dezember und erhielt die endgültige Genehmigung in einer leicht geänderten Form im Repräsentantenhaus am 7. Dezember. (Siehe ausführliche Meldung von Join Together, 8.12.06    CSPI Newsroom, 7.12.06


(07.12.2006)  Die SP (Sozialdemokratische Partei) legt ein Grundsatzpapier zur Drogenfrage vor. Sie befürwortet den straffreien Konsum für Erwachsene für alle Drogen, die scharfe Verfolgung des Drogenhandels und Lenkungsabgaben auf allen Suchtmitteln. Sucht sei als Krankheit zu betrachten. Die SP steht weiterhin zum 4-Säulen-Prinzip.

Kommentar: Damit hat die SP als erste Partei ihre Drogenpolitik klargestellt. Wobei sie bereits bisher im Alkoholsektor auf dieser Linie operierte. Es wäre schön, wenn die andern Bundesratsparteien folgen würden, damit eine Diskussion entstehen kann. (Weihnachtsgeschenk für unser Land) Leider verstehen die liberalen Parteien unter dem hochgehaltenen Begriff .....
Siehe Lenkungsabgaben in unserer Projekt-Idee. Damit sie lenken, müssen die Abgaben gross genug sein.
(Quelle: Basler Zeitung online, 7.12.06); 
 NZZ, 7.12.06


(04.12.2006)  Wir haben zu unserem Newsletter-Versand einen Begleitbrief geschrieben, in dem wir auf die eigenartige Tabuisierung eines möglichen Alkohlkonsums im Zusammenhang mit der Vergewaltigung in Zürich-Seebach aufmerksam gemacht haben. Inzwischen ist eine Stellungnahme dazu eingegangen, die ein seltsames Licht auf die Denkweise gewisser Sozialarbeiterkreise wirft. Siehe hier Sonderseite zu Zürich- Seebach.

Neustes Zitat:    (23.12.2006) Michel Graf, Direktor der SFA, Schweiz. Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme in Lausanne im Interview der Neuen Zürcher Zeitung, am 23.12.06: Frage: Worüber ärgern Sie sich immer wieder im beruflichen Alltag?
Antwort:
"Die Präventionsarbeit wird von Politikerinnen und Politikern weder wirklich verstanden noch geschätzt. Wir müssen deshalb ständig darum kämpfen, dass unsere Anliegen berücksichtigt werden."
Kommentar:
Beizufügen wäre noch: Diese sind damit für Milliardenschäden und unsägliches Leid in hohem Masse mitverantwortlich, die das Volk seit Jahrzehnten zu tragen hat.


(4.12.2006)  Christine Davatz, Vizedirektorin des Schweizerischen Gewerbeverbandes im Interview der Neuen Zürcher Zeitung am 2./3.12.2006:

a) Frage: Worüber ärgern Sie sich immer wieder im beruflichen Alltag?
Antwort: Über jene, die vorgeben, eine Sache zu vertreten, aber nur den persönlichen Vorteil suchen. Manchmal sage ich es ihnen.
b) Frage: Was stört Sie am meisten als Staatsbürgerin?
Antwort: Zwei Dinge: der mangelnde Nationalstolz der Schweizerinnen und Schweizer und der fehlende Mut, Missstände energisch und konsequent anzugehen.
Kommentar: Da fällt einem doch gleich der Gewerbeverband ein.


Aktuell      

Datum

Thema

Kommentar/Details

30.12.2006 Der Tages-Anzeiger krönt sein Alkohol-Werbe-Jahr mit halbseitiger Schaumweinwerbung mit 1-jähriger Winzertochter. Nachdem er schon etwas früher mit einer 15-jährigen Contestsiegerin Sektwerbung im Bild betrieben hat, ist er nun bereits bei Einjährigen angelangt.
Kommentar: Wie rührend! Wann wird er beim Foetus ankommen? Was waren das noch Zeiten, als Werbung mit Kindern allgemein verpönt und verboten war!
(Quelle: Tages-Anzeiger, 30.12.06)
30.12.2006 Ab 1.1.07 besteht ein Werbeverbot für rezeptpflichtige Medikamente auch im Internet.(Quelle: NZZ, 30.12.06) Kommentar: Man hört so nichts über entsprechende Bemühungen bei alkoholischen Getränken. In den USA gibt es solche vor allem bei innerstaatlichen grenzübertretenden Verkäufen und bei firmeneigenen Webseiten. Bei letzteren soll die Alterskontrolle von externen Stellen genau durchgeführt werden. (Anheuser-Busch)
Basler Zeitung online, 29.12.06          Tages-Anzeiger, 30.12.06
28.12.2006 Im Rahmen der Aktion "Nez Rouge" sind seit Mitte Dezember 12300 Personen heimtransportiert worden.  (Quelle: Tages-Anzeiger, 27.12.06) Der Aktion waren dieses Jahr die Bundessubventionen gestrichen worden, so dass ihr Weiterbestehen gefährdet schien.
Kommentar: Es fragt sich, ob nicht die meisten Heimkehrer nicht auch ein Taxi hätten nehmen können, ob ihnen das geplante Besäufnis nicht zu leicht gemacht wird. Man kann nur hoffen, dass die Fahrer korrekt für Personentransporte versichert sind. Binge Drinking ermöglicht durch sozialen Einsatz hat einen schlechten Beigeschmack.
28.12.2006 Caritas Schweiz fordert eine Sozialpolitik, die Armut vorausschauend bekämpft. Dazu benötige es Investitionen in Bildung und familienpolitische Massnahmen, schreibt das Hilfswerk in seinem Sozialalmanach 2007.   (Quelle: Tages-Anzeiger, 28.12.06)
Kommentar: Dazu gehörte eindeutig eine umfassende Alkoholpolitik. Aber gerade die Caritas hält sich in dieser Hinsicht, trotz schüchterner Versuche, immer wieder zurück.
28.12.2006 Das Eidg. Versicherungsgericht hat die Verwaltungsgerichts- beschwerde eines Versicherers abgewiesen. Es bestätigt damit, dass dieser für die psychischen Gesundheitsschäden einer Frau aufkommen muss, die Opfer brutaler sexueller Gewalt geworden war. Der Täter war betrunken gewesen. (Quelle: NZZ, 28.12.06)
Kommentar: Ob im Strafprozess die Trunkenheit des Täters eine Rolle spielte, ist uns nicht bekannt. Hier jedenfalls kaum.
28.12.2006 Ab dem 1. Januar gilt das neue Strafrecht. Vor allem bei der Bestrafung weniger schwerer Taten ändert sich einiges. Nicht nur zum Guten, meint der oberste Zürcher Strafverfolger. Neuerungen: Bedingte Geldstrafe, keine bedingten Freiheitsstrafen unter 6 Monaten, Geldstrafen und die gemeinnützige Arbeit ersetzen die kurzen Freiheitsstrafen, die neue Geldstrafe wird nach Tagessätzen bemessen. Die Konferenz der Strafverfolgungsbehörden hat erstmals gesamtschweizerisch geltende Empfehlungen ausgearbeitet. ..... Für FiaZ: z.B. ab 0,5‰: Busse von mind. 600 Fr.; ab 1,5‰: mind. 30 Tagessätze Geldstrafe. (Quelle: Tages-Anzeiger, 28.12.06)
Basler Zeitung online, 28.12.06
26.12.2006 Die "Standpunkte" 6/06 der SFA sind erschienen. (noch nicht online) Aus dem Inhalt:
Alkoholkonsum fördert Gewalt
Wie weiter in Europas Alkoholpolitik? Bericht von der Eurocaretagung in Helsinki
22.12.2006 Das Sorgenbarometer zeigt zum sechsten Mal in Folge die drei gleichen Hauptsorgen an: Arbeitslosigkeit, Gesundheitswesen, Altersvorsorge. Das Forschungsinstitut gfs.bern hat zum zwölften Mal im Auftrag des Bulletins der Credit Suisse diese Studie durchgeführt. Vor allem ältere Menschen hätten für Gesundheit und Altersvorsorge gestimmt. (Quelle: Credit Suisse emagazine, Bulletin 5/06)
22.12.2006 Beim HC Davos hat ein Spieler bis Ende Jahr Spielverbot wegen Alkohol am Steuer. Die Sperre erfolgt wegen wiederholter Vergehen. Der Verwaltungsrat will, dass er sich mit seiner Suchtproblematik auseinandersetzt.  HC Davos, 22.12.06
Kommentar: Den Club und die Mittrinker trifft eine Mitschuld. Sie haben lange zugeschaut. Zum Glück gab es noch keinen Unfall mit Personenschaden. Auch der Club ist mit seinem Sponsor Feldschlösschen Bier kein Vorbild.
21.12.2006 Das Bundesamt für Sport reklamiert, der Schweizer Fussballverband habe das Hooligan-Problem noch immer nicht bewältigt. Matthias Remund, Direktor des BASPO, kritisierte den SFV am Radio DRS. Die bisher ergriffenen Massnahmen seien ungenügend. Wenn weiterhin Randale möglich seien, werde die Schweiz an der Euro 08 zum Anziehungspunkt für gewaltbereite Fans.
Kommentar: Solange der Sport sich von der Alkoholindustrie sponsern lässt, kann er deren Geschäfte nicht unterbinden. Aber der Bundesrat deckt ja dieses Sponsoring.
(Quelle:
Tages-Anzeiger, 20.12.06
21.12.2006 Walliser Staatsrat, Vorsteher des Gesundheits- und Sozial-Departements (!)  im November mit 1,5‰. Er erhält 5 Monate Führerschein-Entzug. Wenn er einen 1-tägigen Fahrkurs absolviert, soll er 1 Monat Rabatt erhalten.
Kommentar: Ob er im Kurs wohl lernt, wie man trotz Alkohol nicht schlafend in eine Baustellenabschrankung fährt? Einige Alkohollektionen wären wahrscheinlich nützlicher.
18.12.2006 Die Zahl der alkoholbedingten Unfälle ist im Kanton Bern wieder angestiegen. 2004 waren es 588, nach Einführung der 0,5‰ 2005 waren es 512 und jetzt sind es schon wieder 566. Insgesamt nahm die Zahl der Unfälle ab.
(Quelle: Tages-Anzeiger, 18.12.06)
18.12.2006 Der Tages-Anzeiger titelt gross auf der Leserbriefseite: "Wo Alkohol im Spiel ist, ist auch Gewalt." Der Titel ist der Schlusssatz aus einem von drei dazugehörenden Leserbriefen, dem eines 19-Jährigen aus Luzern, der dazu u.a. noch meint, "Gewalt ist aber nicht nur ein Problem in der Partyszene."
(Quelle: Tages-Anzeiger, 18.12.06)
13.12.2006 Eine 17-Jährige ist in Schaan, Liechtenstein von 2 Angetrunkenen massiv bedroht und sexuell belästigt worden. Kommentar: Diese Kurzmeldung der heutigen NZZ betrifft Schaan in Liechtenstein, d.h. nicht die Schweiz. Somit ist die Erwähnung der Angetrunkenheit "erlaubt". Zeitgleich erschien ein Untersuchungsbericht der SFA (Schweiz. Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme über "Alkohol und Gewalt im Jugendalter". Siehe dazu unter Forschung.
13.12.2006 Initiative zur Senkung der Tabaksteuer ist angelaufen. Die Sammelfrist für die Volksinitiative "Prävention statt Abzockerei - Für eine Neuausrichtung der Tabaksteuer" (Tabakinitiative) läuft bis 12.6.08. (Quelle: NZZ, 13.12.06)
13.12.2006 Der Europäische Gerichtshof hat die Klage Deutschlands gegen das Tabakwerbeverbot der EU abgewiesen.
(Quelle: NZZ, 13.12.06)
Der Bundestag hat, in Erwartung dieses Urteils, die Umsetzung der EU-Richtlinie in deutsches Recht bereits im November vorgenommen. Am Freitag soll der Bundesrat folgen.
Kommentar: Die Schweiz ist doch sonst so eilfertig im Nachvollziehen von EU-Richtlinien. Wann folgt sie auch in diesem Fall nach? Wann kommen die entsprechenden Richtlinien bei der Alkoholreklame?
13.12.2006 Die Zürcher Clubs antworten auf die Gewaltberichte mit einer Kampagne im nächsten Jahr. Safer Clubbing, die Vereinigung von Zürcher Partylokalen, will die Mitarbeiterschulung verbessern und eine Datenbank mit renitenten, gewaltbereiten Gästen und Dealern aufbauen. Der Sprecher der Stadtpolizei meint, dies gehe in die richtige Richtung, aber die Umsetzung sei entscheidend. (Quelle: Tages-Anzeiger, 13.12.06)
Kommentar: Beizufügen wäre: Und die in einer gewissen Zeit genossene Menge Alkohol, bei individueller Verträglichkeit.
11.12.2006 Die Zürcher Partyszene bereitet der Polizei Sorgen. Die Partyszene sei ein Magnet für Gewaltdelikte, titelt der Tages-Anzeiger heute.

(Quelle: Tages-Anzeiger, 11.12.06)

Am Beispiel eines stadtbekannten Clubs, der zwischen 1998 und 2005 dreimal umgezogen war, wird gezeigt, wie die einschlägigen Delikte (Körperverletzung, Diebstahl, Drogen, Lärm, Raub, Drohung und Gewalt gegen Beamte) mit jedem Umzug angestiegen waren, und kaum war der Club weggezogen, normalisierte sich die Lage am alten Standort.
Kommentar: Die Polizei wäre eine starke Interessengemeinschaft, die in der Lage wäre, starken Druck auf die Politik auszuüben, um das Alkoholproblem und damit auch ihre Probleme zu entschärfen. Aber sie hofft, dass andere ihr die Kohlen aus dem Feuer holen. Solche Denkanstösse in der Presse genügen nicht, die sind morgen .....
09.12.2006 Nun hat der Tages-Anzeiger die Rolle des Alkohols bei Vergewaltigungen auch entdeckt. Heute titelt er in grossen Lettern: "Im Ausgang abgefüllt und missbraucht - von den Kollegen". Eine private (Verein) Webseite von Therapeutinnen, Ärztinnen und Supervisoren, mit täglich 3000 Besuchern berät Jugendliche über Fragen zu Prävention, Aufklärung oder sexueller Gewalt. (Quelle: Tages-Anzeiger, 9.12.06)    
Vereinswebseite:
http://www.lilli.ch/
07.12.2006 Die SP (Sozialdemokratische Partei) legt ein Grundsatzpapier zur Drogenfrage vor.
(Quelle: Basler Zeitung online, 7.12.06); 
 NZZ, 7.12.06
Sie befürwortet den straffreien Konsum für Erwachsene für alle Drogen, die scharfe Verfolgung des Drogenhandels und Lenkungsabgaben auf allen Suchtmitteln. Sucht sei als Krankheit zu betrachten. Die SP steht weiterhin zum 4-Säulen-Prinzip.
Kommentar: Damit hat die SP als erste Partei ihre Drogenpolitik klargestellt. Wobei sie bereits bisher im Alkoholsektor auf dieser Linie operierte. Es wäre schön, wenn .... Siehe Lenkungsabgaben in unserer Projekt-Idee. Damit sie lenken, müssen sie gross genug sein.
06.12.2006 Aus dem Fall der Vergewaltigung in Zürich-Seebach werden erste Schlüsse gezogen. Der Zürcher Schulvorstand will die Repression als Prävention stärker einsetzen. In einem Kommentar schreibt die NZZ: "Erst wenn alle Fakten auf dem Tisch liegen, wird die Rolle der Schule zu beurteilen sein. Bis dahin sollten manche vor der eigenen Tür kehren..."
Kommentar: Die Tatsache des massiven Alkoholeinsatzes liegt immer noch unter dem Tisch.   (Quelle: NZZ, 6.12.06)
06.12.2006 Das Bakom hat Ringier TV wegen Sponsoring am Schweizer Fernsehen gebüsst. Mit der Sendung "Gesundheit Sprechstunde wurden Sponsoringbestimmungen verletzt. Die Geldgeber hätten genannt werden müssen. Ringier TV akzeptiert den Entscheid.
Kommentar: Dass die Alkoholsendungen im Presse TV nicht belangt werden, ist wahrscheinlich der Cleverness der Alkoholindustrie zuzuschreiben, die ihre Zuwendungen nicht offen darlegt. Vielleicht sind sie auch nicht finanzieller Art.
06.12.2006 Bundesrätin Leuthard reist nach USA, um den Freihandel zu fördern. Wie die EU strebt die Schweiz ein Abkommen u.a. über den Weinhandel an. Ziel sei es, die önologischen Verfahren gegenseitig anzuerkennen und eine Reihe von Weinmarken besser zu schützen. (Quelle: Tages-Anzeiger, 6.12.06)
06.12.2006 Die Eidg. Alkoholverwaltung meldet: Seit der Einführung der Sondersteuer für Alcopops (01.02.04) ist der Markt zusammengebrochen. Aber auch die Substitutionsprodukte, die weniger als 50 Gramm Zucker enthalten und deshalb nicht der Sondersteuer unterworfen sind, hätten bislang wenig Erfolg, da sie anscheinend nicht mehr so vielen schmeckten. Eine aktuelle Statistik (Januar 02 - Oktober 2006) über die Einfuhr von Alcopops ist auf der Seite der Eidgenössischen Alkoholverwaltung (EAV) erhältlich.   (Quelle: Infoset, Dez. Newsletter)
06.12.2006 Die Schweizerische Fachstelle für Alkohol und andere Drogenprobleme (SFA) hat ein Update zur Online-Ausgabe von "Zahlen & Fakten" ins Netz gestellt. Die Aktualisierungen betreffen die Kapitel "Alkohol" (vom 23.11) und "Illegale Drogen" (27.11).

(Quelle: Infoset, Dez. Newsletter)

06.12.2006 Gütesiegel Safer Clubbing nun auch in der Stadt Bern:

(Quelle: Infoset, Dez. Newsletter)

Die erste Etappe der nationalen Ausdehnung der Kollektivmarke Safer Clubbing ist geglückt. In der Stadt Bern wollen Clubverantwortliche ihren Teil dazu beitragen, dass das Nachtleben sicherer wird und intensivieren aus diesem Grund die Zusammenarbeit untereinander sowie mit Präventionsfachleuten und der Sanität. Medienmitteilung (pdf, 2S., 108Kb) von Safer Clubbing. Die Richtlinien (pdf, 5S., 41Kb) über den Gebrauch der Marke "safer clubbing" waren auf den Seiten des Vereins Safer clubbing erhältlich.
06.12.2006 Die SFA (Schweiz. Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme hat eine Information zur Einnahme von Alkohol herausgegeben.

(Quelle: Infoset, Dez. Newsletter)

Die Informationen zu Risiken und Wirkungen des Alkohols und insbesondere des Rauschtrinkens sind in Form eines Medikamenten-Beipackzettels auf humorvolle Weise verpackt. (Bei   SFA)    bestellen;    online (pdf, 2S., 170Kb)
Kommentar: In einer Neuauflage sollte ergänzt werden: 1. Mögliche Folgen bei Alkoholkonsum während Schwangerschaft und Stillzeit. 2. Unter "Wie verwenden Sie Alkohol" sollte bei Jugendlichen darüber stehen: Je später mit dem Konsum begonnen wird, desto bessere Chancen, später keine Probleme zu bekommen. 3. Bei "Nebenwirkungen" die Folgen von ungeschütztem Geschlechtsverkehr verdeutlichen, d.h. mögliche HIV-Ansteckung oder ungewollte Schwangerschaft. 4. "Was ist ferner zu beachten": Bei Überdosierung ist die Ambulanz zu rufen, (neu) da Lebensgefahr besteht. (Lebensgefahr besteht nicht erst bei Bewusstlosigkeit.)
06.12.2006 Der Dezember-Newsletter von Infoset ist erschienen. Informationen über das ganze Sucht-Gebiet. Wir geben die für unser Thema wichtigen Artikel hier weiter. Newsletter bestellen
06.12.2006 FFrühintervention bei suchtgefährdeten SchülerInnen an den Zürcher Oberstufenschulen: Eine Bestandesaufnahme im Auftrag der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich durchgeführt von Landert Farago & Partner. Die Zürcher Oberstufenschulen zeigten sich mehrheitlich sensibilisiert für Suchtprävention und engagierten sich auch gegen die Suchtgefährdung ihrer Schülerinnen und Schüler. Konsequent handelnde Schulen könnten gute Ergebnisse vorweisen. Dies zeige eine soeben abgeschlossene Untersuchung zum Thema Frühintervention. Rund die Hälfte der Schulen verfüge über ein zweckmässiges Regelwerk zum Umgang mit Suchtproblemen. Der ausführliche Bericht (pdf, 51S., 632Kb) zur Bestandesaufnahme und eine Kurzversion (pdf, 4S., 48Kb) sind online erhältlich. (Quelle: Infoset, Dez. Newsletter)
Kommentar: Wer die Kurzversion liest, kommt eher zum Schluss, dass noch sehr grosser Handlungsbedarf besteht.
06.12.2006 Der Berner Regierungsrat setzt die Änderungen des Gesetzes über Handel und Gewerbe auf 1.1.07 in Kraft. (Quelle: Infoset, Dez. Newsletter) Ab diesem Zeitpunkt darf im öffentlichen Raum nicht mehr für Alkohol und Tabak geworben werden. Tabak darf zudem nicht mehr an Personen unter 18 Jahren verkauft werden. Strafbar wird auch die Weitergabe von Alkohol und Tabak an Kinder und Jugendliche.
Der Grosse Rat stimmte den Änderungen bezüglich Alkohol und Tabak am 12. Juni 2006 in zweiter Lesung zu. Das Protokoll ist online erhältlich (pdf, 23S., 196Kb, S. 714ff.)
05.12.2006 Wer bezahlt die Kosten durch Hooligans bei Fussballspielen? 250'000 bis 300'000 Fr. kostete der Einsatz der Polizei beim kürzlichen Fussballspiel FCZ-Basel. Stadtpräsident Ledergerber fordert eine Kostenbeteiligung der Clubs. Der GC-Präsident befürchtet den Konkurs. Eine Grundsatzdiskussion sei nötig.
Kommentar: Zu einer Grundsatzdiskussion gehörte auch die Frage, warum gibt es diese Kosten? Wie sind sie zu vermeiden? Alkohol müsste ein Thema sein.
05.12.2006 Heute ist der Tag der Freiwilligenarbeit. Eine Hochrechnung auf Grund einer Untersuchung ergebe 4,2 Mio. Freiwillige, die jährlich 750 Mio. Stunden leisten würden. Diese Arbeit müsse besser anerkannt werden.
04.12.2006 Der Bundesrat lehnt die Motion von NR Zisyadis betr. Werbeverbot zum Schutz der Kinder ab. 06.3422 - Motion Werbeverbot zum Schutz der Kinder von Zisyadis Josef vom 18.09.2006
Der Motionär möchte Werbung, die sich an unter 14-Jährige richtet, verbieten.

International  

Hier folgen in chronologischer Reihenfolge des Eingangs Neuigkeiten aus andern Ländern, die für die Schweiz auch
interessant sein könnten.

Datum Thema Kommentar/Details
27.12.2006 FORUT, die norwegische Entwicklungsorganisation, hat “Strategies to Address Alcohol Problems” von Professor Samarasinghes veröffentlicht. Bei der Vorstellung seines Buches während des FORUTsymposium “Alcohol: No Ordinary Commodity” in Colombo, Sri Lanka sagte der Autor, Regierungen und NGOs müssten Alkoholprobleme mehr systematisch und strategisch angehen.

(Quelle: ADD Bulletin 3-2006)  Strategies to Address Alcohol Problems

23.12.2006 US-Präsident Bush hat das Gesetz "STOP (Sober Truth on Preventing) Underage Drinking Act" am 20.12.06 unterzeichnet. Damit wurde dieses seit Jahren wichtigste US-Gesetz für die Alkohol-Prävention für Jugendliche rechtskräftig.

(Quelle: Join Together, 22.12.06)

22.12.2006 In Colombo, Sri Lanka fand ein FORUTsymposium “Alcohol: No Ordinary Commodity” statt. Professor Babor war der Hauptredner vor 130 Teilnehmern, von internationalen und lokalen NGO's und Ministerialbeamten. Er sprach über bewiesene effektive Alkoholpolitik und über Alkohol und Entwicklung. In entwickelten Ländern mit niedriger Sterbensrate sei Alkohol der wichtigste Faktor in der Gesamtheit der Gesundheitsschäden.
(Quelle: ADD Bulletin 3-2006) 
FORUT, 22.12.06
22.12.2006 Nach Berichten, Miss Teen USA habe in New Yorker Clubs als Minderjährige Alkohol konsumiert, hat sich MADD von ihr getrennt. MADD (Mothers Against Drunk Driving) hatten sie auf ihrer Werbetour gegen das Trinken Minderjähriger eingesetzt.

(Quelle: Join Together, 21.12.06)     
The Desert Sun, 20.12.06
22.12.2006 Kaum ist die Erfolgsmeldung betr. Kohl's hereingekommen, wird schon wieder ein Verkäufer dieser Sauf-Spiele bekannt. Aufruf: Meldet Target: Rauschtrinken ist kein Spiel!
Target, die nationale US Warenhauskette vertreibt Trinkspiele im Internet,Icon ohne Alterskontrolle. Beim Spiel Drinko heisst die Anweisung: "Der letzte Mann/Frau, der noch steht, gewinnt!" Das Ziel des Spiel ist es, den Gegner dazu zu bringen, so viel wie möglich zu trinken.
 (Join Together, 21.12.06)
22.12.2006 Nach einem Aufschrei stoppt Kohl's den Verkauf von Trinkspielen. Kohl's Department Stores haben zugestimmt, diese Trinkspiele nicht mehr zu verkaufen, nachdem Public Health Gruppen sagten, dass diese für gefährliches Trinken und Trinken der Minderjährigen werben. Beteiligt waren Join Together, the Center for Science in the Public Interest (CSPI), the Oregon Partnership und mehr als 2600 e-mail Schreibende.
(Quelle: CSPI, 21.12.06)  
22.12.2006 Kinder werden in den USA immer mehr der Alkoholwerbung am Fernsehen ausgesetzt. Die Schnapsfabriken haben ihre Werbung über Kabel und im Fernsehen intensiviert und die Zuschauerquote der Minderjährigen ist explodiert, gemäss einer Studie des Center on Alcohol Marketing and Youth at Georgetown University. 2005 waren 23 mal mehr TV- Alkoholwerbespots als 2001. (Quelle: Media Daily News, 21.12.06)   BRANDWEEK, 20.12.06
20.12.2006 3 Minderjährige in Novato, CA, USA erhielten Gefängnisstrafen nach einer Geburtstagsparty, die tödlich endete. (Quelle: Marin Institute Alcohol News,-19.12.06) Sie hatten Bier vom Fass angeboten und zum Mitbringen von Schnaps aufgefordert. Am Morgen verunglückten 2 junge Partyteilnehmer (18, 19 j.)auf der Heimfahrt tödlich. Die zwei jungen Frauen erhielten 6 Monate, ein dritter Angeklagter 3 Monate Gefängnis, zum Teil mit Alternativprogramm. Der Richter sagte: "Offensichtlich ist dies ein tragisches Ereignis, und zu einem gewissen Teil nicht überraschend. Wenn du mit dem Feuer spielst, wird jemand darunter leiden."  Marin Independent Journal, 11.12.06
20.12.2006 Die lokalen Behörden von Sturgis, MI, USA sind besorgt über das Aufkommen von alkoholischen "Spykes". (Quelle: Marin Institute Alcohol News, - 19.12.06)

Spykes enthalten 11% Alkohol und sind in den Aromen "Spicy Lime,” “Spicy Mango,” “Hot Melons” and “Hot Chocolate” erhältlich. Gemäss der Marketing Kampagne von Anheuser-Busch sind Spykes zum Trinken von "Mund zu Mund" gedacht, zum direkt Trinken oder gemischt mit Bier. Sie kosten $ 0.75 bis 1.09 das Stück. Der Schulleiter von Sturgis, Rob Olson findet, es sei ein typisches Beispiel von Marketing für die Jugend. Schulleiter und Lehrer wollen die Eltern aufmerksam machen.  

20.12.2006 Die Leitung von Anheuser-Busch hat beschlossen, Ende 2007 den Sponsorvertrag mit NASCAR nach 25 Jahren nicht mehr zu erneuern. Busch's Budweiser wird trotzdem das offizielle Bier von NASCAR bleiben, der Fahrer Dale Earnhardt Jr. wird weiterhin gesponsert, wie auch NASCAR's pole awards, und der jährliche  Budweiser Shootout in Daytona.(Quelle: Marin Institute Alcohol News, - 19.12.06)  MediaBuyerPlanner, 19.12.06            Join Together, 19.12.06
18.12.2006 In letzter Zeit sind nun drei Beispiele von nachteiliger Politik bekannt geworden. Der Direktor von Join Together ruft auf, diese den eigenen Parlamentariern in Erinnerung zu rufen. (Quelle: Join Together, 15.12.06) Dass Alkoholpolitik eine Rolle spielt, zeigen die drei Beispiele:
- Die heutige untenstehende Meldung über die markante Schadenserhöhung nach Steuersenkung in Finnland
- Die neuen Öffnungszeiten von Restaurants und Bars in England mit skandalöser Gewalt in vielen Stadtzentren
- In Neuseeland wurde das legale Trinkalter vor einigen Jahren von 20 auf 18 gesenkt, was zu rasantem Anstieg der alkoholbedingten Verkehrsunfälle und Todesfälle bei Jugendlichen führte. Politiker können Leben retten oder vernichten.
18.12.2006 Seit Finnland die Alkoholsteuern 2004 um 40% gesenkt hat, ist Alkohol zur häufigsten Todesursache geworden. 2005 starben mehr als 2000 Personen zwischen 15 und 64 an Alkoholvergiftung oder alkoholbedingten Krankheiten, gegen 1000 wegen alkoholbedingter Unfälle oder Gewalt.
Der pro Kopf-Konsum stieg um 14% auf ein Allzeithoch.
(Quelle: Join Together, 15.12.06)     Toronto Star 
18.12.2006 Kohl's, eine US Warenhaus-Kette mit 817 Filialen, verkauft im Internet und in den Läden Spielzeug für Trinkspiele. Z.B. Darts, Roulette und Ping-Pong. Das Center for Science in the Public Interest ruft dazu auf, Kohl's zu schreiben und zu protestieren.

Join Together, 15.12.06     
The Kentucky Post, 12.12.06
18.12.2006 New Mexico, USA will $2.25 Mio. im Kampf gegen Alkohol am Steuer einsetzen. (Quelle: Join Together, 14.12.06)     Der Gouverneur kündigte an, dass Staats- und Bundesmittel mehrere neue Initiativen finanzieren sollen. Es soll vier neue Beamte für die Durchsetzung des Gesetzes, neue Kontrollposten, mehr Patrouillen und eine "Drunkbusters"-Einheit, um auf Anrufe von Bürgern reagieren zu können, geben.       New Mexico Business Weekly, 12.12.06
15.12.2006 Das EU-Parlament hat neuen Regeln für die Fernsehwerbung zugestimmt. Sie betreffen vor allem die Unterbrecherwerbung und das Product Placement. Für Tabakwerbung gelten strenge Verbote, von Alkohol ist nicht die Rede. Für gesundheitsschädliche Produkte darf nicht geworben werden. Genauere Angaben folgen, sobald sie veröffentlicht sind. EU-Mitteilung, 12.12.06
13.12.2006 Bacardi bewegt sich in England mit ihrer neuen Plakataktion im Graubereich. Sie wirbt mit dem tiefen Kaloriengehalt von Bacardi & Diet Cola. Auf dem Poster steht: "Bacardi & Diet Cola. 0 sugar. 0 Carbs. 52 calories". In den Ofcom Regeln steht, dass keine Angaben über Gesundheit, Fitness oder Gewichtskontrolle stehen dürfen.
(Quelle: Marin Institute Alcohol News, -12.12.06)   
Brand Republic, 12.12.06
13.12.2006 Die Verkehrsbetriebe in San Francisco (BART) widerrufen einen Entscheid vom 14.9.06, Alkoholreklame auf den Zügen zuzulassen. Sie folgten damit dem Verlangen von Gemeindegruppen, die besorgt sind über den Jugendalkoholismus. Trotz des ursprünglichen Beschlusses, waren nie solche Reklamen angebracht worden. Der Beschluss kostet den regionalen Verkehrsbetrieb $400'000.
(Quelle: Marin Institute Alcohol News, -12.12.06)
San Francisco Chronicle, 8.12.06
13.12.2006 "THE GLOBE" 3/2006 ist erschienen.

Diese Ausgabe ist heute noch nicht im Internet einsehbar.

Hauptartikel: WHO focuses on violence - strong link with alcohol
EU Alcohol Strategy - is the glass half full or half empty?
WTO/GATS negotiations and alcohol policy
A decade of failure: self-regulation of alcohol advertising in Australia
World Bank calls for action on youth and alcohol
Brazilian NGOs on the move
12.12.2006 Die EU-Kommission eröffnete gestern eine Diskussion über eine zukünftige Gesundheits-Strategie. Es geht um Gesundheitsgefahren, Gesundheits-Ungleichheiten, Gesundheits-Dienste und Gesundheits-Förderung. Die Strategie will die Gesundheitsfragen in andern Belangen der Gemeinschaft einbringen und auch globale Gesundheitsprobleme abdecken. Dieses Diskussions-Dokument folgt der ganz formellen Konsultation im Jahr 2004 ‘Enabling Good Health for All – A Reflection Process for a new EU Health Strategy’ und lädt Interessenten ein, ihren Kommentar zu Planung und Ausführung einzubringen: Bis 12. Febr. 2007 an die mailbox Sanco-Future-Health-Strategy@ec.europa.eu   Nähere Informationen (deutsch)
11.12.2006 Deutschlands Politik ist krank, meint der Tages-Anzeiger Korrespondent in Berlin. Er zeigt es am Beispiel des Nichtraucherschutzes, der an der Lobbyarbeit der Tabakindustrie und des Gastrogewerbes gescheitert ist. Diese waren zur Kommissionsarbeit beigezogen worden. (Quelle: Tages-Anzeiger, 11.12.06)
Kommentar: Es ist bei Tabak- wie Alkoholvorlagen eine Binsenwahrheit: Die Industrielobby darf nicht zu Kommissionsarbeiten beigezogen werden, sonst ist der Erfolg kontraproduktiv. Leider gibt es immer wieder blauäugige Politiker, die das nicht einsehen wollen.
09.12.2006 Die thailändische Regierung will einen Monat warten, bis sie die Alkoholwerbung einschränkt. Nun reagiert die Alkoholindustrie. Fünf Alkoholfirmen wollen ab Montag ihre Werbung in den Massenmedien für einen Monat einstellen. Sie hoffen, die Regierung zu beeinflussen und eine Selbstregulierung einführen.
Quelle: Harvard World Health News, 8.12.06          The Bangkok Post, 2.12.06
09.12.2006 In den USA mehren sich die Stimmen, dass die Alcopops stärkerer Regulierung bedürfen. Sweet, Inexpensive 'Alcopops' Worthy of More Regulation
Editorial: (The Mercury News, California, Dec. 1, 2006)
Quelle:
Harvard World Health News, 8.12.06
08.12.2006 Der Eurocare Newsletter im November ist erschienen. Er enthält eine ganze Anzahl interessanter Informationen der letzten Monate. Drei haben wir heute hier vorgestellt. Andere haben wir schon früher verbreitet.
08.12.2006 Am 25.9.06 hat der spanische Gesundheit-Minister einen Gesetzes-Entwurf zum Schutz der Gesundheit und für die Alkoholprävention bei Minderjährigen eingebracht. Für Spanien bedeutet dies einen Durchbruch, weil es ein nationales Regelwerk bringt, das regionale Lücken schliesst und Unterschiede aufhebt. Der Vorschlag bringt ein Mindestalter 18, Alkoholverkäufe in Detailläden erfordern eine Lizenz, Alkoholverkäufe in der Nacht und in fahrbaren Läden werden verboten. Alkoholwerbung an TV und Radio zwischen 06.00 und 22.00 Uhr werden verboten, Plakatwerbung wird eingeschränkt und Sponsoring von Alkoholfirmen an Veranstaltungen für Minderjährige wird auch verboten. (Quelle: Eurocare November Newsletter)
08.12.2006 Der britische Premier-minister intervenierte in einem türkischen Gerichtsfall, um die Strafe für Diageo wegen Steuer-zahlungen zu reduzieren. Blair wurde beschuldigt, sein Amt missbraucht zu haben, indem er einen geheimen Brief an den türkischen Premier Erdogan sandte, dieser solle einen Gerichtsfall stoppen, der Diageo betrifft. Diageo ist der weltgrösste Schnapsproduzent und hat mit Lord Hollick einen Senior Non-Exekutiv-Direktor, der seit langer Zeit Spender für die Labour Party ist und früher als spezieller Berater für die Blair Regierung wirkte. Blair drohte, Diageo und andere britische Firmen könnten abwandern mit Folgen für Zolleinkommen und Schmuggel.      (Quelle: Eurocare November Newsletter)
08.12.2006 Im Eurocare-November-Newsletter wird aufgerufen, die eigenen EU-Parlamentarier zu beeinflussen.

(Quelle: Eurocare November Newsletter)   http://www.notbefore9.eu

Es geht um die Revision der Television without Frontiers Directive von 1989. Das Gesetz setzt die Regeln für Medien-Werbefirmen, Sponsoring und Product-Placement. Eurocare und andere NGOs haben sich bei den Vorarbeiten eingesetzt. Es geht vor allem auch um den Schutz der Kinder und Minderjährigen vor schädlichem Inhalt.
Am 12.12.06 wird im Europ. Parlament abgestimmt. Ein Änderungsantrag, der ein Alkoholwerbeverbot am Fernsehen zwischen 06.00 und 21.00 Uhr verlangte, wurde vom massgeblichen Komitee für Kultur und Bildung nicht in die Liste der empfohlenen Anträge aufgenommen. Es soll aber im Plenum einen neuen ähnlichen Antrag geben. Nun soll dafür lobbyiert werden.   
        
Kontaktieren Sie Ihr Parlamentsmitglied: (http://www.europarl.europa.eu/members/public.do?language=en) und bitten Sie, das Westlund Amendment zu unterstützen.
06.12.2006 Das Maine Bureau of Liquor Enforcement, USA ist von Shelton Brothers wegen Zensur angeklagt worden. Der Bierhändler wollte ein Bier verkaufen, auf dessen Etikette Santa Claus sich eine Pint Bier genehmigt. Das Maine Bureau of Liquor Enforcement untersagte dies jedoch. Letztes Jahr waren es Elfen und nächstes Jahr werden es vielleicht Renntiere sein, meinte der Händler. (Quelle: Marin Institute Alcohol News - 4.12.06)   CNN.com, 2.12.06
06.12.2006 Die American Academy of Pediatrics (AAP) (Kinderärzte) ruft zu mehr Medien-Erziehung für die Kinder auf. Um die 40'000 Werbespots allein am Fernsehen pro Jahr verstärkten Fettleibigkeit, Mangelernährung, Tabak- und Alkoholkonsum unter amerikanischen Jugendlichen. Medienerziehung sollen einigen der negativen Folgen dieser Werbung begegnen. Die Erklärung von AAP erscheint in der Dezemberausgabe von Pediatrics. (Quelle: Marin Institute Alcohol News - 4.12.06)  Alcohol Advertising and Youth
Forbes.com 4.12.06        
05.12.2006 In den USA verhindern Gesetze, dass die Alkoholindustrie Werbung mit Gesundheitsvorteilen machen darf. Vor allem die Weinindustrie würde gerne mit den Forschungen werben, die einen möglichen gesundheitlichen Vorteil bei mässigem Alkoholgenuss versprechen. Aber eine Anzahl bundesstaatliche und nationale Gesetze stehen dem entgegen. Die Resveratrol-Forschung steigert auch so den Umsatz. Obwohl den Mäusen gewaltige Mengen verabreicht wurden, die für Menschen nie in Frage kommen.
(Quelle: Join Together, 4.12.06)       New York Times, 25.11.06 (payable)
05.12.2006 Schweden kämpft gegen Internet-Importe von Wein Der Generalanwalt des Europ. Gerichtshofes stellt sich auf die Seite des schwedischen Staates im Fall Rosengren. Dieser hatte per Internet Wein kommen lassen. Der Zoll beschlagnahmte die Sendung, weil die staatliche Ladenkette Systembolaget das Verkaufsmonopol hat. Das Urteil wird 2007 erwartet. Inzwischen verstärkt der Staat die Abwehrmassnahmen. (Quelle: NZZ, 1.12.06)
05.12.2006 In München sollen Schüler ein Mädchen missbraucht haben. Und siehe da, was bei uns nicht möglich scheint, ist dort klar: Ein Untertitel in der Tages-Anzeiger Meldung heisst: "14-Jährige war total betrunken." Und weiter: "Das Opfer sei stark alkoholisiert gewesen und könne sich an nichts mehr erinnern."
(Quelle: Tages-Anzeiger, 5.12.06)
02.12.2006 In Thailand ist ein Streit um ein Verbot der Alkoholwerbung im Gange. (Quelle: Harvard World Health News, 30.11.06) Der Gesundheitminister sagte gestern, dass er den Kampf gegen den Staatsrat (Council of State) nicht aufgeben wolle, der ein Verbot der Alkoholreklame abgelehnt hat. Der Minister hofft immer noch, das Verbot am nächsten Sonntag in Kraft setzen zu können, wie es ursprünglich geplant war.      The Bangkok Post, Nov. 26, 2006

List of English texts

Date German English
12/27/2006 FORUT, die norwegische Entwicklungsorganisation, hat “Strategies to Address Alcohol Problems” von Professor Samarasinghes veröffentlicht.
FORUT published Professor Samarasinghes book: “Strategies to Address Alcohol Problems” who addressed the conference “Alcohol: No Ordinary Commodity” in Colombo. He challenged NGOs and governments to address alcohol problems with a more strategic and systematic approach.

(Source: ADD Bulletin 3-2006)  Strategies to Address Alcohol Problems

12/23/2006 US-Präsident Bush hat das Gesetz "STOP (Sober Truth on Preventing) Underage Drinking Act" am 20.12.06 unterzeichnet. The STOP (Sober Truth on Preventing) Underage Drinking Act, called the most significant piece of underage-drinking prevention legislation passed by Congress in years, has been signed into law on Dec. 20 by President Bush.
(Source: Join Together, 12/22/06)
12/22/2006 In Colombo, Sri Lanka fand ein FORUTsymposium “Alcohol: No Ordinary Commodity” statt. Professor Babor was the key note speaker in the FORUTsymposium “Alcohol: No Ordinary Commodity” in Colombo, Sri Lanka informing the 130 participants from international and local NGOs as well as ministry departments about the evidence on effective alcohol policies. Professor Babor also spoke on the specific issue of alcohol and development.
In his introduction Mr. Babor (....)concluded that “the benefits connected with the production, sale, and use of this commodity come at an enormous cost to society”. He pointed to the fact that alcohol by WHO is rated as one of the most serious threats to public health on a global scale, on par with tobacco use. Even more so in “developing countries with low mortality”, where alcohol use is rated as the most important contributor to the total burden of disease. (Source: ADD Bulletin 3-2006) 
FORUT, 12/22/06
12/22/2006 Nach Berichten, Miss Teen USA habe in New Yorker Clubs als Minderjährige Alkohol konsumiert, hat sich MADD von ihr getrennt. Following Underage-Drinking Reports, MADD Drops Miss Teen USA
Miss Teen USA has traditionally worked with Mothers Against Drunk Driving to prevent underage drinking, but MADD has severed ties with the reigning beauty queen.
(Quelle: Join Together, 21.12.06)     
The Desert Sun, 20.12.06
12/22/2006 Kaum ist die Erfolgsmeldung betr. Kohl's hereingekommen, wird schon wieder ein Verkäufer dieser Sauf-Spiele bekannt. Tell Target: Binge Drinking is No Game!
IconTarget, the national department store chain, is selling binge drinking games on its website. "The last man/woman standing wins!" says the instructions for Drinko, where the object of the game is to make your opponents drink as many shots as possible.  (Learn more about the drinking games). These games clearly promote high-risk drinking. - IMPORTANT: Please customize the sample letter with your own words. Individualized letters have much more impact.    (Join Together, 21.12.06)
12/22/2006 Nach einem Aufschrei stoppt Kohl's den Verkauf von Trinkspielen. After Outcry, Kohl's Agrees to Stop Selling Drinking Games
Kohl's Department Stores has agreed to stop selling controversial drinking games after public-health groups said that items like a roulette-wheel shot game promote dangerous and underage drinking. Join Together, the Center for Science in the Public Interest (CSPI), the Oregon Partnership and more than 2600 e-mails were involved. (See 12/18/06)
(Source: CSPI, 12/21/06)  
12/22/2006 Kinder werden in den USA immer mehr der Alkoholwerbung am Fernsehen ausgesetzt. As Big Liquor pours more ad dollars into cable and spot TV, underage viewers' exposure to alcohol ads has exploded, according to a study conducted by the Center on Alcohol Marketing and Youth at Georgetown University. Between 2001 and 2005, 1.4 million alcohol ads ran on TV at a cost of $4.7 billion, the group says. And the number of ads jumped 34% during the period, as spirits companies abandoned their self-imposed ban on TV. As a result, by last year, there were 23 times more TV ads for booze than in 2001.
Industry groups adopted a rule in 2003 that the maximum underage viewing audience cannot exceed 30%, but by this measuring stick, kids were overexposed to alcohol ads by a count of 93% on cable TV in 2005, according to the anti-alcohol group.
(Source: Media Daily News, 12/21/06)  
BRANDWEEK, 12/20/06
12/20/2006 3 Minderjährige in Novato, CA, USA erhielten Gefängnisstrafen nach einer Geburtstagsparty, die tödlich endete. (Quelle: Marin Institute Alcohol News,-19.12.06) Novato Residents GetJail for Serving Alcohol to Teens Two Novato women who served alcohol at a 18th birthday party in Ignacio that turned tragic when two teens died in a drunken driving wreck were sentenced Monday to six months in the custody of the Marin County Sheriff's Office. A third defendant, Coady James Makinson, 19, of Novato was sentenced to three months in custody for a misdemeanor offense, but will serve in a jail alternative program. "Obviously, this is a tragic incident and to some degree it is not surprising," Judge Kelly Simmons said. "When you play with fire, someone's going to get hurt."  Marin Independent Journal, 12/11/06
12/20/2006 Die lokalen Behörden von Sturgis, MI, USA sind besorgt über das Aufkommen von alkoholischen Spykes.

(Quelle: Marin Institute Alcohol News, - 19.12.06)

Three-inch alcoholic Spykes are beginning to cause a stir in the Sturgis area.
The Anheuser-Busch product has the potential of being dangerous for children, local officials say. “My concern is that this is such a blatant example of the alcohol industry marketing to youth,” said Rob Olsen, superintendent of Sturgis Public Schools.Spykes come in four flavors”, “Spicy Lime,” “Spicy Mango,” “Hot Melons” and “Hot Chocolate.” According to the bottles, the malts contain 12 percent alcohol and also contain caffeine, ginseng and guarana. Spykes are retailing in the area for about .75 to $1.09 each. According to marketing campaigns, Spykes are meant to be used “mouth to mouth”, either consumed straight or mixed with a beer.
12/20/2006 Die Leitung von Anheuser-Busch hat beschlossen, Ende 2007 den Sponsorvertrag mit NASCAR nach 25 Jahren nicht mehr zu erneuern. Executives at Anheuser-Busch have decided to pursue another direction in their marketing of the Busch brand and will not renew their relationship with NASCAR when the sponsorship expires, after 25 seasons, at the end of 2007. Busch's Budweiser will continue to be the "official beer of NASCAR," writes The Charlotte (South Carolina) Observer. The beer will also continue to sponsor driver Dale Earnhardt Jr., NASCAR's pole awards, and the annual Budweiser Shootout at Daytona. Join Together, 12/19/06
(Source: Marin Institute Alcohol News, - 12/19/06) 
MediaBuyerPlanner, 12/19/06
12/18/2006 In letzter Zeit sind nun drei Beispiele von nachteiliger Politik bekannt geworden. Der Direktor von Join Together ruft auf, diese den eigenen Parlamentariern in Erinnerung zu rufen. Alcohol Policies Really Matter says David Rosenbloom, Director of Join Together. He mentions three examples:
- The deadly results of Finland's decision to slash alcohol taxes: We reported today.
- Pubs and bars in England can now stay open almost around the clock. The resulting violence in many town centers, as drunk young men and women spill into the streets, has become a national scandal.
- New Zealand lowered its legal drinking age to 18 a few years ago and watched alcohol-related car crashes and deaths among teenagers increase sharply, reversing years of steady decline.     (Source: Join Together, 12/15/06)
12/18/2006 Seit Finnland die Alkoholsteuern 2004 um 40% gesenkt hat, ist Alkohol zur häufigsten Todesursache geworden. Having seen increases in binge drinking among youths in the months after it slashed alcohol taxes by more than 40 percent, the government of Finland is now reporting that alcohol has become the leading killer of the nation's adults. More than 2,000 people ages 15 to 64 in Finland died from alcohol poisoning or alcohol-related illnesses in 2005. Close to another 1,000 Finns died from alcohol-related accidents or violent incidents.
(Source: Join Together, 12/15/06)    
Toronto Star,12/09/06
12/18/2006 Kohl's eine US Warenhaus-Kette mit 817 Filialen verkauft im Internet und in den Läden Spielzeug für Trinkspiele. Kohl’s, the national chain of department stores with 817 locations nationwide, is promoting heavy and high-risk drinking by selling miniature versions of drinking games involving darts, roulette, and ping-pong in its stores and online (search for “shot game” or “pong” on Kohls.com). The Center for Science in the Public Interest calls in its alert to write to Kohl's as a protest.
Join Together, 12/15/06     
The Kentucky Post, 12.12.06
12/18/2006 New Mexico, USA will $2.25 Mio. im Kampf gegen Alkohol am Steuer einsetzen.(Source: Join Together, 12/14/06 Gov. Announces Efforts to Combat Drunk Driving.
About $2.25 million in state and federal funds will finance several new initiatives aimed at combating drunk driving in New Mexico, Gov. Bill Richardson has announced. The new efforts include four full-time DWI law enforcement officers in Santa Fe County, increased DWI checkpoints and saturation patrols in several counties, and a "Drunkbusters" unit to respond to citizen calls.    
New Mexico Business Weekly, 12/12/06
12/13/2006 Bacardi bewegt sich in England mit ihrer neuen Plakataktion im Graubereich. Bacardi risks ASA Censure with 'low-calorie' Work
Bacardi's latest poster campaign, which highlights the low-calorie content of Bacardi & Diet Cola, is set to court controversy with the Advertising Standards Authority and alcohol charities. The poster, which reads "Bacardi & Diet Cola. 0 sugar. 0 carbs. 52 calories", could fall foul of a grey area in Ofcom regulations on alcohol advertising, which states that while alcohol ads can contain factual statements about product contents, including comparisons, they must not make health, fitness or weight-control claims.
(Source: Marin Institute Alcohol News, -12/12/06)   
Brand Republic, 12/12/06
12/13/2006 Die Verkehrsbetriebe in San Francisco (BART), USA widerrufen einen Entscheid vom 14.9.06, Alkoholreklame auf den Zügen zuzulassen. BART Board Overturns Decision to Allow Liquor Ads on Trains
The BART Board of Directors on Thursday overturned a 3-month-old decision to allow some booze advertisements on trains and in stations -- heeding the demand of community groups concerned about underage drinking. Although BART approved beer, wine and hard liquor promotions on Sept. 14, no such ads ever went up. Thursday's vote ensured they never will. The decision will cost the regional transit agency an estimated $400,000 in lost revenue, officials said. (Source: Marin Institute Alcohol News, -12/12/06)
San Francisco Chronicle, 12/08/06
12/13/2006 "THE GLOBE" 3/2006 ist erschienen.

Diese Ausgabe ist heute noch nicht im Internet einsehbar.

Main articles: WHO focuses on violence - strong link with alcohol
EU Alcohol Strategy - is the glass half full or half empty?
WTO/GATS negotiations and alcohol policy
A decade of failure: self-regulation of alcohol advertising in Australia
World Bank calls for action on youth and alcohol
Brazilian NGOs on the move                 (Not yet online today)
12/12/2006 Die EU-Kommission eröffnete gestern eine Diskussion über eine zukünftige Gesundheits-Strategie.
The EU-Commission has yesterday launched a discussion document inviting stakeholders to comment on plans for a new EU Health Strategy.
The Health Strategy will be an overarching, strategic framework which will focus on core issues for improving health in the EU. These will include addressing health threats and tackling health inequalities, and will encompass health services and health promotion. The Strategy will take a strategic approach to mainstreaming health in other community policies, and cover global health issues.
This discussion document follows the full formal consultation in 2004 ‘Enabling Good Health for All – A Reflection Process for a new EU Health Strategy’, and invites stakeholders to comment on objective setting and implementation mechanisms.
Comments on the document are welcome to the mailbox Sanco-Future-Health-Strategy@ec.europa.eu until 12 February 2007.     Further information:
12/11/2006 Auf dem Weg zum Stopp: Der US-Kongress verabschiedet das erste namhafte Gesetz gegen den Alkoholkonsum Minderjähriger. Von Präsident Bush wird erwartet, dass er es unterzeichnet.

Going for STOP: US-Congress Passes First Major Underage-Drinking Law. Bush is expected to sign the bill into law.
A bill that's being called an important first step towards addressing the national problem of underage drinking was approved by both the U.S. Senate and House this week, and heads to President Bush's desk for approval. The Sober Truth on Preventing (STOP) Underage Drinking Act, which was initially approved on a 373-23 vote in the House of Representatives on Nov. 14, passed the Senate by unanimous consent on Dec. 6 and won final approval in a slightly amended form in the House on Dec. 7. (Source: Join Together, 12/08/06)

12/09/2006 Die thailändische Regierung will einen Monat warten, bis sie die Alkoholwerbung einschränkt. Nun reagiert die Alkoholindustrie. Thailand: Five Alcohol Companies Halt Ads
(The Bangkok Post, Dec. 2, 2006)
"Five major alcohol producers and importers will voluntarily suspend advertising in all mass media for one month starting on Monday in an effort to reach a compromise on the alcohol ad ban."  Source:
Harvard World Health News, 12/08/06
12/09/2006 In den USA mehren sich die Stimmen, dass die Alcopops stärkerer Regulierung bedürfen. Sweet, Inexpensive 'Alcopops' Worthy of More Regulation
Editorial: (The Mercury News, California, Dec. 1, 2006)
Source:
Harvard World Health News, 12/08/06
12/08/2006 Der Eurocare Newsletter im November ist erschienen. It shows a number of interesting information of the last few months. Three of them we have picked up here today. Some we have already reported earlier.
12/08/2006 Am 25.9.06 hat der spanische Gesundheit-Minister einen Gesetzes-Entwurf zum Schutz der Gesundheit und für die Alkoholprävention bei Minderjährigen eingebracht.

(Source: Eurocare November Newsletter)

On 25 September, the Spanish Ministry of Health published a Draft Act on Health Measures for the Protection of Health and the Prevention of alcohol consumption by Minors. Although limited to minors, the draft represents a significant breakthrough for alcohol policy in Spain, because it establishes a common legal framework for the whole Country, filling and bridging gaps and discrepancies among regional policies.  The Proposal establishes the minimum purchase age at 18 and, for the first time ever, retail sale of alcoholic beverages for consumption off the premises will require a license. In addition, the sale of alcohol will be prohibited at night and in mobile units. TV and radio advertising for alcoholic beverages will not be allowed between 6 a.m. and 10 p.m.; No alcohol adverts will be permitted on the covers of magazines, and; Alcohol ads will not be allowed in bus-shelters or billboards placed less than 500 meters away from schools. Finally, sponsorship by the alcohol industry of events aimed at minors will also be banned.
12/08/2006 Der britische Premier-minister intervenierte in einem türkischen Gerichtsfall, um die Strafe für Diageo wegen Steuer-zahlungen zu reduzieren.(Source: Eurocare November Newsletter) British Prime Minister, Tony Blair, was accused of abusing his position by writing on June 27 a secret personal appeal to the Turkish Prime Minister to stop his country’s courts imposing heavy fines on British drinks manufacturer, Diageo. Diageo is the world largest liquor producer and has in its Board a long-term donor to the Labour party. Lord Hollick, a senior non-executive director of Diageo since 2001 and a former special adviser to the Blair government, is thought to have donated at least £500,000 to Labour. In the leaked letter, Mr Blair appeared to warn Recep Tayyip Erdogan that if he did not intervene over the fines, Diageo and other companies would pull out, leading to loss of revenue for Turkish Customs and an increase in drinks smuggling.
12/08/2006 Im Eurocare-November-Newsletter wird aufgerufen, die eigenen EU-Parlamentarier zu beeinflussen.

(Source: Eurocare November Newsletter)   http://www.notbefore9.eu Contact your Member of the European Parliament (http://www.europarl.europa.
eu/members/public.do?language=en) and ask them to support the Westlund Amendment.
 

Request to support an Amendment to ban alcohol adverts on TV before 9.00 p.m. The EU 1989 Television without Frontiers Directive is currently being revised and updated to deal with the digital media environment. The legislation sets the rules for media service providers on advertising, sponsorship, product placement. Eurocare and other public health NGOs have been tracking the updated version of the TV without Frontiers Directive, now known as the Audiovisual Directive. One of the key principles in the proposed Directive is protection of children and minors from harmful content. The Directive is now about to go to vote in the Plenary of the European Parliament on 12 December 2006. The public health NGOs active on alcohol policy had worked hard to successfully convince the Industry, Trade, Research and Energy Committee (ITRE) and the Women's Rights and Gender Equality Committee (FEMM) to vote for an amendment to ban all alcohol advertising between 06.00 am and 09.00 pm. Unfortunately, the lead Committee - Culture and Education - did not take up this issue in their list of recommended amendments for the Plenary session. Please contact your parliamentarian.  
12/06/200 Die American Academy of Pediatrics (AAP) (Kinderärzte) ruft zu mehr Medien-Erziehung für die Kinder auf. (Quelle: Marin Institute Alcohol News - 12/04/06) Alcohol Advertising and Youth      Forbes.com 12/04/06         Ads Are Selling U.S. Kids Poor Health: Experts say.
Children and adolescents are being bombarded by so many ads that medical experts now fear for their health. Some 40,000 ads a year from television alone may be boosting obesity, poor nutrition and cigarette and alcohol use among U.S. youth, according to a revised statement from the American Academy of Pediatrics (AAP). The statement, which appears in the December issue of Pediatrics, calls for more media education to counter some of advertising's negative effects. 
12/06/200 Das Maine Bureau of Liquor Enforcement, USA ist von Shelton Brothers wegen Zensur angeklagt worden.  
(Source: Marin Institute Alcohol News - 12/04/06)  
Maine Bans Boozy Santa Beer Label: A beer distributor says Maine is being a Scrooge by barring it from selling a beer with a label depicting Santa Claus enjoying a pint of brew. In a complaint filed in federal court, Shelton Brothers accuses the Maine Bureau of Liquor Enforcement of censorship for denying applications for labels for Santa's Butt Winter Porter and two other beers it wants to sell in Maine.
CNN.com, 12/02/06
12/05/2006 In den USA verhindern Gesetze, dass die Alkoholindustrie Werbung mit Gesundheitsvorteilen machen darf. Many Obstacles to Advertising Alcohol Health Benefits in USA
Alcohol companies -- especially the wine industry -- would love to advertise recent research showing possible health benefits from moderate alcohol consumption. But a slew of state and federal laws stand in their way.
(Source: Join Together, 12/04/06)       New York Times, 11/25/06 (payable)
12/02/2006 In Thailand ist ein Streit um ein Verbot der Alkoholwerbung im Gange. 
(Source: Harvard World Health News, 11/30/06) 
Thailand: Fight To Ban Liquor Ads Continuing
"The Public Health Ministry said yesterday that it will not give up its fight against the Council of State over its refusal to ban alcohol advertisements. The ministry is still hoping to put the ban in effect by next Sunday, as originally planned."
The Bangkok Post, Nov. 26, 2006

Dossiers: Alkoholkonsum Minderjähriger/Erhältlichkeit              Underage drinking   (ab 2004)   

Eintrag/Entry

Webeite/site / Details

Thema

Theme

23.12.2006 Internationales
             English Texts
US-Präsident Bush hat das Gesetz "STOP (Sober Truth on Preventing) Underage Drinking Act" am 20.12.06 unterzeichnet. The STOP (Sober Truth on Preventing) Underage Drinking Act, has been signed into law on Dec. 20 by President Bush.
22.12.2006 Internationales
             English Texts
MADD trennt sich von der Miss Teen USA.  MADD Drops Miss Teen USA
22.12.2006 Internationales
            
English Texts
Aufruf: Meldet Target: Rauschtrinken ist kein Spiel! Tell Target: Binge Drinking is No Game!
20.12.2006 Internationales
             English Texts
In den USA Gefängnisstrafe für Alkoholabgabe an Minderjährige mit Todesfolge Novato, CA, USA Residents GetJail for Serving Alcohol to Teens.
18.12.2006 Internationales
             English Texts
US Warenhauskette verkauft Miniatur-Spielzeug für Trinkspiele. Aufruf zur Aktion. US chain of departement stores is promoting heavy and high-risk drinking by selling miniature versions of drinking games. Action Alert
13.12.2006 Internationales
             English Texts
Artikel in "THE GLOBE 3/2006) WHO focuses on violence - strong link with alcohol (in "THE GLOBE" 3/2006)
13.12.2006 Forschung Alkoholkonsum fördert Gewalt bei Jugendlichen  
11.12.2006 Homepage Top aktuell

English Texts

 

Der US-Kongress verabschiedet das erste namhafte Gesetz gegen den Alkoholkonsum Minderjähriger. US-Congress Passes First Major Underage-Drinking Law.
09.12.2006 Forschung / Research Studie bei amerikanischen Marine-Rekruten zeigt, früher Alkoholkonsumbeginn bringt grösseres Risiko für später. Risky Alcohol Use, Age at Onset of Drinking, and Adverse Childhood Experiences in Young Men Entering the US Marine Corps.
08.12.2006 Internationales
             English Texts
In Spanien kommt ein Gesetz zum Alkoholprävention bei Minderjährigen. The Spanish Ministry of Health published a Draft Act on Health Measures for the Protection of Health and the Prevention of alcohol consumption by Minors.
08.12.2006 Briefe an .... Jugendgewalt und Alkohol  
06.12.2006 Aktuell Der Berner Regierungsrat setzt die Änderungen des Gesetzes über Handel und Gewerbe auf 1.1.07 in Kraft.  
05.12.2006 Internationales Schüler sollen in München ein betrunkenes Mädchen missbraucht haben.  
02.12.2006 Forschung / Research Zigarettenrauchen und das Risiko für Jugendliche, alkoholabhängig zu werden. Cigarette Smoking and the Risk for Alcohol Use Disorders Among Adolescent Drinkers.

Dossier Suchtmittelwerbung

Datum

Kapitel / Brief

Thema 

30.12.2006 Aktuell Der Tages-Anzeiger macht Schaumweinwerbung mit einjähriger Winzertochter.
30.12.2006 Aktuell Werbeverbot für rezeptpflichtige Medikamente im Internet. Warum nicht auch für Alkoholika?
22.12.2006 International       
                 
Engl. Texts
Kinder werden in den USA immer mehr der Alkoholwerbung am Fernsehen ausgesetzt. / Underage viewers' exposure to alcohol ads in USA has exploded.
20.12.2006 International       
                 
Engl. Texts
Anheuser-Busch hat beschlossen, Ende 2007 den Sponsorvertrag mit NASCAR nicht mehr zu erneuern. / Anheuser-Busch will not renew their relationship with NASCAR
15.12.2006 International Das EU-Parlament hat die Richtlinien zur Fernsehwerbung genehmigt.
13.12.2006 International       
                 
Engl. Texts
Bacardi bewegt sich in England mit ihrer neuen Plakataktion im Graubereich. / Bacardi risks ASA Censure with 'low-calorie' Work
13.12.2006 International       
                 
Engl. Texts
Die Verkehrsbetriebe in San Francisco (BART) widerrufen einen Entscheid vom 14.9.06, Alkoholreklame auf den Zügen zuzulassen. / BART Board Overturns Decision to Allow Liquor Ads on Trains
13.12.2006 International       
                 
Engl. Texts
A decade of failure: self-regulation of alcohol advertising in Australia (Article in "THE GLOBE", 3/2006, (not yet online today) / Artikel in "THE GLOBE", 3/2006: Ein Jahrzehnt des Misserfolgs: Selbstregulierung der Alkoholreklame in Australien.
09.12.2006 International       
                 
Engl. Texts
Die thailändische Regierung will einen Monat warten, bis sie die Alkoholwerbung einschränkt. Nun reagiert die Alkoholindustrie. / Thailand: Five Alcohol Companies Halt Ads
06.12.2006 Aktuell Das Bakom hat Ringier TV wegen Sponsoring am Schweizer Fernsehen gebüsst.
06.12.2006 Aktuell Der Berner Regierungsrat setzt die Änderungen des Gesetzes über Handel und Gewerbe auf 1.1.07 in Kraft.
06.12.2006 International       
                 
Engl. Texts
Ads Are Selling U.S. Kids Poor Health: Experts say. / Die American Academy of Pediatrics (AAP) (Kinderärzte) ruft zu mehr Medien-Erziehung für die Kinder auf.
06.12.2006 International       
                 
Engl. Texts
Maine Bans Boozy Santa Beer Label, / Bierhändler wollte ein Bier verkaufen, auf dessen Etikette Santa Claus sich eine Pint Bier genehmigt.
04.12.2006 Aktuell Der Bundesrat lehnt die Motion von NR Zisyadis betr. Werbeverbot zum Schutz der Kinder ab.
02.12.2006 International       
                 
Engl. Texts
In Thailand ist ein Streit um ein Verbot der Alkoholwerbung im Gange. / Thailand: Fight To Ban Liquor Ads Continuing

 Dossier Alkohol und Verkehr /  Drink Driving

Datum Link  Thema / Theme
28.12.2006 Aktuell Die Aktion "Nez Rouge" meldet Erfolg.
28.12.2006 Aktuell Neues Strafrecht ab Januar 07
22.12.2006 Forschung/Research Untersuchung über die von Jugendlichen akzeptierte Zahl der Mitfahrgelegenheiten bei alkoholisierten Fahrern in Canada. / More Than A Quarter Of High School Students In Atlantic Canada Have Accepted Rides With Drunk Drivers.
22.12.2006 Aktuell Beim HC Davos hat ein Spieler bis Ende Jahr Spielverbot wegen Alkohol am Steuer.
21.12.2006 Aktuell 5 Wochen Führerschein-Entzug für Walliser Staatsrat mit 1,5‰.
20.12.2006 Internationales
                           
English Text
In den USA Gefängnisstrafe für Alkoholabgabe an Minderjährige mit Todesfolge. / Novato, CA, USA Residents GetJail for Serving Alcohol to Teens. Two died in crash.
18.12.2006 Aktuell Im Kanton Bern nehmen die alkoholbedingten Verkehrsunfälle wieder zu.
18.12.2006 Internationales
                           
English Text
New Mexico, USA will $2.25 Mio. im Kampf gegen Alkohol am Steuer einsetzen. / About $2.25 million in state and federal funds will finance several new initiatives aimed at combating drunk driving in New Mexico.


Dossier: Wein (Alkohol) sei (mässig genossen) gesund

Datum Link/Seite Thema Quelle
28.12.2006 Forschung/Research Das US-Fachmagazin "Science" veröffentlichte wieder eine Rangliste der wissenschaftlichen Grosstaten und Fehlleistungen des Jahres. Tages-Anzeiger, 28.12.06
21.12.2006 Forschung/Research Gesponserte Studien fallen für die Industrie positiv aus. Tages-Anzeiger, 21.12.06
14.12.2006 Forschung/Research In Italien ist eine Studie erschienen (Meta-Analyse) in der 34 frühere Studien verglichen wurden, um herauszufinden, ob mässiger Alkoholkonsum das Leben verlängert: Castelnuovo, A.D., et al. (2006) Alcohol Dosing and Total Mortality in Men and Women: An Updated Meta-analysis of 34 Prospective Studies. Arch Intern Med., 166(22): 2437-2445. Es ist höchst wahrscheinlich, dass die gleichen Studien verwendet wurden, die schon in der Studie von Kaye Middleton Fillmore et al.: Moderate alcohol use and reduced mortality risk: Systematic error in prospective studies / Mässiger Alkoholkonsum und vermindertes Todesfallrisiko: Systematische Fehler in prospektiven Studien als unkorrekt bezeichnet wurden, weil sie die Abstinenten völlig unkritisch eingesetzt hatten. In der Diskussion zu einem diesbezüglichen Artikel von Reuters bei Yahoo News wird angegeben, die Studie sei von der Jack Daniels Corp. finanziert worden. (Spirituosen) Wir werden nach zusätzlichen Abklärungen auf die Studie im Detail zurückkommen.

The above new study from Italy is most probably using the same data which was declared as flawed data in the study by Kaye Middleton Fillmore et al. And it was probably funded by Jack Daniels Corp. We shall follow up the case after some additional investigations.

Join Together, 14.12.06
05.12.2006 International

English Texts

In den USA verhindern Gesetze, dass die Alkoholindustrie Werbung mit Gesundheitsvorteilen machen darf. / Many Obstacles to Advertising Alcohol Health Benefits in USA Join Together

The New York Times


Dossier Alcopops-Übersicht

Datum Link zum Artikel Thema
06.12.2006 Aktuell Die Eidg. Alkoholverwaltung meldet: Seit der Einführung der Sondersteuer für Alcopops (01.02.04) ist der Markt zusammengebrochen.


Dossiers: WTO - GATS (DOHA-Verhandlungsrunde 2003/04

Thema English documents
13.12.06:
"THE GLOBE" 3/2006 ist erschienen.
Diese Ausgabe ist heute noch nicht im Internet einsehbar.
Unter den Artikeln:
WTO/GATS negotiations and alcohol policy (by Dag Endal)
"THE GLOBE" 3/2006 has been issued, but is not yet available online today.

One of the main articles:

WTO/GATS negotiations and alcohol policy (by Dag Endal)

 

09.12.06: Am 18.12.06, von 17.00 - 18.00 Uhr Genfer Zeit wird WTO-Generaldirektor Pascal Lamy einen online-chat abhalten, um die Aufschiebung der Gesprächsrunde und Möglichkeiten ihrer Wiederaufnahme, die Zukunft der WTO und das globale Handelssystem zu diskutieren. Mr. Lamy würde gerne Ihre Ansichten hören und Ihre Fragen entgegennehmen.

Mehr Details:
http://www.wto.org/english/forums_e/chat_e/dg_
chat_dec06_e.htm

ONLINE CHAT WITH WTO DIRECTOR-GENERAL PASCAL LAMY - WTO IN CRISIS: WHICH WAY FORWARD?

In July the five year Doha Development Round negotiations were suspended following the collapse of Ministerial level negotiations in Geneva. Calls to resume the negotiations as soon as possible have come from various forums around the world but the future of the negotiations remains highly uncertain. What are the prospects for 2007?

On 18 December from 17:00-18:00 Geneva time WTO Director-General Pascal Lamy will host an on-line chat to discuss this suspension, the prospects for relaunching the talks and the future of the WTO and the global trading system. Mr. Lamy would welcome the opportunity to hear YOUR views and take YOUR questions during this chat.> Find out more at:http://www.wto.org/
english/ forums_e/chat_e/dg_chat_dec06_e.htm

08.12.06: News von Jim Grieshaber-Otto,
Cedar Isle Research
Agassiz, B.C. Canada

1. Im Ontario Public Health Association Brief werden die Verhandlungsparteien der USA und der EU dringend aufgefordert, multilaterale GATS-Gesuche betr. Vertrieb von alkoholischen Getränken zurückzuziehen.

2. Der Brief des canadischen Zentrums für Abhängigkeit und geistige Gesundheit ersucht die verhandelnden canadischen Diplomaten: weiterhin Alkohol von allen canadischen GATS-Gesuchen auszuschliessen; sicherzustellen, dass GATS Domestic Regulation Einschränkungen nicht auf die Alkohol Regeln angewendet werden.

3.  Neuer Artikel: " Internationale Handelsabkommen fordern die Tabak und Alkohol Kontrollpolitik heraus." ("challenge tobacco and alcohol control policies", by Donald W. Zeigler, of the American Medical Association, veröffentlicht in Drug and Alcohol Review.

Details hier auf Spezialseite (engl.)

News von Jim Grieshaber-Otto,
Cedar Isle Research
Agassiz, B.C. Canada
 

The following three items deal with the dissonance between the GATS and public health policies
that are designed to prevent and reduce alcohol-related harm to individuals and society.

 
In the first, the Ontario [Canada] Public Health Association (OPHA) urges U.S. and EU negotiators to change their GATS
negotiating position on alcohol because "[I]f negotiations resume and are concluded on the basis of the current
U.S.-EU [position], serious harm to public health could result, especially in developing countries."
 
In the second item, Canada's Centre for Addiction and Mental Health (CAMH) urges Canadian government ministers to maintain
a commitment government officials made in 2003 to exclude alcohol-related services from all requests and offers Canada makes
in the current round of GATS negotiations.  CAMH also raises concerns about ongoing GATS negotiations on Domestic Regulation
restrictions, calling them a "threat to health-based alcohol policy."
 
The third item is a new report, published in the journal Drug and Alcohol Review, on aspects of GATS and other trade agreements
that "challenge tobacco and alcohol control policies", by Donald W. Zeigler, of the American Medical Association.

Details here on special page

 

Forschungsergebnisse / Research

Datum

Thema (Link)

28.12.2006 Das US-Fachmagazin "Science" veröffentlichte wieder eine Rangliste der wissenschaftlichen Grosstaten und Fehlleistungen des Jahres. (Quelle: Tages-Anzeiger, 28.12.06)
Kommentar: Wann werden wohl die vielen, von der Industrie bezahlten Alkoholstudien als Flops des Jahres blossgestellt werden? Oder: Wie unabhängig ist "Science"?
26.12.2006 Association Between Alcohol and Mortality in Patients With Severe Traumatic Head Injury / Zusammenhang zwischen Alkohol und Sterblichkeit bei Patienten mit schweren traumatischen Kopfverletzungen.
23.12.2006 Alcohol and Drugs: Alcohol and Poverty in Sri Lanka
The research report "Alcohol and Poverty in Sri Lanka" is the result of a study by the Norwegian researcher Bergljot Baklien and the Sri Lankan Professor Diyanath Samarasinghe. The studiy is commissioned by FORUT as part of its focus on Alcohol, Drugs and Development. The report is now available on the net (pdf) and with the full text of the Summary. / FORUT Norwegen hat eine interessante Untersuchung über "Alkohol und Armut in Sri Lanka" herausgebracht, ein wichtiges Werkzeug in die Hand der Entwicklungshilfe-Organisationen.
22.12.2006 Riding Under The Influence: New Study Shows More Than A Quarter Of High School Students In Atlantic Canada Have Accepted Rides With Drunk Drivers. Motor vehicle accidents are the leading cause of death for Canadian teenagers, and according to recent statistics, alcohol is involved in 40% of these fatalities. / Eine neue Studie zeigt dass mehr als ein Viertel der High School Studenten in Atlantic Canada haben mindestens einmal im Jahr eine Mitfahrgelegenheit bei einem alkoholisierten Fahrer akzeptiert. Unfälle mit Motorfahrzeugen sind die Hauptursachen für die Todesfälle von kanadischen Jugendlichen, und gemäss jüngsten Statistiken ist Alkohol bei 40% dieser Todesfälle dabei.
Quelle:
Medical News Today, 22.12.06
21.12.2006 Der Tages-Anzeiger berichtet heute von einer kanadisch-holländischen Studie über 19 Studien, die das Kosten-Nutzen-Profil beschichteter Stents untersuchten. Diese sind rund dreimal so teuer wie nicht beschichtete Stents. Alle 7 gesponserten Studien plädierten für die beschichteten Stents. Von den 12 nicht gesponserten Studien nur drei.
14.12.2006 In Italien ist eine Studie erschienen (Meta-Analyse) in der 34 frühere Studien verglichen wurden, um herauszufinden, ob mässiger Alkoholkonsum das Leben verlängert: Castelnuovo, A.D., et al. (2006) Alcohol Dosing and Total Mortality in Men and Women: An Updated Meta-analysis of 34 Prospective Studies. Arch Intern Med., 166(22): 2437-2445. Es ist höchst wahrscheinlich, dass die gleichen Studien verwendet wurden, die schon in der Studie von Kaye Middleton Fillmore et al.: Moderate alcohol use and reduced mortality risk: Systematic error in prospective studies / Mässiger Alkoholkonsum und vermindertes Todesfallrisiko: Systematische Fehler in prospektiven Studien als unkorrekt bezeichnet wurden, weil sie die Abstinenten völlig unkritisch eingesetzt hatten. In der Diskussion zu einem diesbezüglichen Artikel von Reuters bei Yahoo News wird angegeben, die Studie sei von der Jack Daniels Corp. finanziert worden. (Spirituosen) Wir werden nach zusätzlichen Abklärungen auf die Studie im Detail zurückkommen.

The above new study from Italy is most probably using the same data which was declared as flawed data in the study by Kaye Middleton Fillmore et al. And it was probably funded by Jack Daniels Corp. We shall follow up the case after some additional investigations.

13.12.2006 Alkohol und Gewalt im Jugendalter (SFA, Schweiz)
09.12.2006 Risky Alcohol Use, Age at Onset of Drinking, and Adverse Childhood Experiences in Young Men Entering the US Marine Corps / Risikoreicher Alkoholkonsum, Alter bei Konsumbeginn und schwierige Kindheitserlebnisse von jungen Männern, die ins US Marine Corps eintreten.
06.12.2006 Alkoholforschung in der Schweiz: Der im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) entstandene Bericht liefert einen Überblick über die Forschungsarbeiten, bearbeitete Schwerpunkte, ermittelte Forschungslücken sowie Stärken und Schwächen der Alkoholforschung in der Schweiz. Der Bericht (pdf, 113S., 2Mb) von FERARIHS vom März 06 beinhaltet die Jahre 2000-05 und den aktuellen Stand.  (Quelle: Infoset, Dez. Newsletter)
02.12.2006 Cigarette Smoking and the Risk for Alcohol Use Disorders Among Adolescent Drinkers. / Zigarettenrauchen und das Risiko für Jugendliche, alkoholabhängig zu werden.


Leserbriefe

Link Datum Thema Veröffentlicht in ...  ((noch) nicht veröffentlicht) Datum/Nr.
Leserbrief 08.12.06 Drogenprogramm der SP (Sozialdemokratische Partei) (Neue Zürcher Zeitung) --
Leserbrief 05.12.06 Freiheit und Eigenverantwortung (Rauchverbot in Gaststätten) Glosse zur Volksabstimmung im Kt. SO (Tink.ch) --

 

Die (Lobby-) Arbeit der globalen Alkoholindustrie

Datum

Interner Link zu den Seiten/Thema, Meldungen

externer Link zur Organisation/Details und Kommentar

21.12.2006 Schweizer Weinernte 2006 vor allem in der Deutschweiz kleiner. Auf praktisch stabiler Anbaufläche seien rund 1 Mio Hektoliter Most geerntet worden. Die Qualität sei gut bis sehr gut. Die Menge liege rund 12% unter dem Mittel der letzten 10 Jahre.
(Quelle: Neue Zürcher Zeitung, 20.12.06)
20.12.2006 International
                 
Engl. Texts
Anheuser-Busch erregt die Behörden in Sturgis, MI. USA mit neuen Alcopops in kleinen Fläschchen: "Spykes"
06.12.2006 Die Luzerner Eichhof Holding zahlt fast 50% mehr Dividende. Der Anteil am Biermarkt nahm zu, und im Weingeschäft gab es eine zweistellige Zuwachsrate.

 Parlamentsdebatten-Übersicht

Rat / Link Datum Debatte
Italienisches Abgeordnetenhaus 22.12.2006 Gestern hat das Abgeordnetenhaus das umstrittene Budget mit 337 zu 262 Stimmen genehmigt. Premierminister Prodi hatte die Vertrauensfrage gestellt. Der Senat hatte am vergangenen Freitag mit knapper Mehrheit zugestimmt. (Siehe 21.11.06)
(Quelle: NZZ, 22.12.06)
Ständerat 13.12.2006 Neues chronologisches Sessionsprogramm Ständerat, Stand 12.12.2006
http://www.parlament.ch/se-sessionsprogramm-sr-ws-2006.pdf
Nationalrat 12.12.2006 Neues chronologisches Sessionsprogramm Nationalrat, Stand 12.12.2006
http://web.archive.org/web/20070126082527/http://www.parlament.ch/se-sessionsprogramm-nr-ws-2006.pdf
US Kongress 11.12.2006

Auf dem Weg zum Stopp: Der US-Kongress verabschiedet das erste namhafte Gesetz gegen den Alkoholkonsum Minderjähriger. Von Präsident Bush wird erwartet, dass er es unterzeichnet. Ein Gesetz, das ein erster wichtiger Schritt ist, das Problem des Alkoholkonsums von Minderjährigen anzugehen, wurde sowohl vom US Senat wie vom Repräsentantenhaus letzte Woche genehmigt. "The Sober Truth on Preventing (STOP) Underage Drinking Act", das zuerst mit 373 zu 23 Stimmen im House of Representatives am 14. Nov. angenommen wurde, passierte den Senat einstimmig am 6. Dezember und erhielt die endgültige Genehmigung in einer leicht geänderten Form im Repräsentantenhaus am 7. Dezember. (Siehe ausführliche Meldung von Join Together, 8.12.06.


Briefe an ....

Brief vom an Antwort Thema
11.12.2006 Stadtpolizei Zürich   Alkoholbedingte Gewalt um die Partyszene
04.12.2006 Schweizer Fernsehen, Arena 08.12.2006 Jugendgewalt und Alkohol


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Inhaltsverzeichnis 

Entwicklungen der schweizerischen Alkoholpolitik der letzten Jahre anhand von Leserbriefen

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Briefe an ....

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Zitatensammlung

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Dossiers: Suchtmittelwerbung; Alcopops; Absinth; WTO - GATS; Alkoholkonsum Jugendlicher; Alkohol und Verkehr /  Drink Driving; Wein (Alkohol) sei (mässig genossen) gesund; Sport und Alkohol; Strukturelle Prävention; NPA (Nationales Programm Alkohol); botellón

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Stand: 30.12.2008