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Leserbrief08.12.2006 Redaktion der Per e-mail
Leserbrief zu „Straffreiheit für den Konsum von Drogen“ vom 7.12.06 Die SP (Sozialdemokratische Partei) legt ein Grundsatzpapier zur Drogenfrage vor. Sie befürwortet den straffreien Konsum für Erwachsene für alle Drogen, die scharfe Verfolgung des Drogenhandels und Lenkungsabgaben auf allen Suchtmitteln. Sucht sei als Krankheit zu betrachten. Die SP steht weiterhin zum 4-Säulen-Prinzip. Damit hat die SP als erste Partei ihre Drogenpolitik
klargestellt. Wobei sie bereits bisher im Alkoholsektor auf dieser Linie
operierte. Es wäre schön, wenn die andern Bundesratsparteien folgen würden.
(Weihnachtsgeschenk für unser Land), damit eine Diskussion entstehen kann.
Leider verstehen die liberalen Parteien unter dem hochgehaltenen Begriff
"Eigenverantwortung" nur Eigennutz. Sie verbinden ihr selbstverwirklichendes,
selbstbestimmtes Tun damit, die Folgekosten dafür der Allgemeinheit zu
überbinden. Echte Eigenverantwortung würde doch bedeuten, auch die Folgen seines
Handels selbst zu tragen. Z.B. über eine verursachergerechte, kostendeckende,
generelle Alkoholsteuer oder Lenkungsabgabe. Damit sie lenken und die Kosten
decken, müssen die Abgaben allerdings gross genug sein.
Für die Mehrheit wäre
sogar der finanzielle Nutzen bedeutender als die Zusatzkosten; von der grösseren
Lebensqualität ganz zu schweigen. Hermann T. Meyer
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InhaltsverzeichnisEntwicklungen der schweizerischen Alkoholpolitik der letzten Jahre anhand von Leserbriefen Ihre Meinung interressiert uns Links zu Fachleuten und Institutionen Die Lobby-Arbeit der globalen Alkoholindustrie Dossiers: Suchtmittelwerbung; Alcopops; Absinth; WTO - GATS; Alkoholkonsum Jugendlicher; Alkohol und Verkehr / Drink Driving; Wein (Alkohol) sei (mässig genossen) gesund; Sport und Alkohol; Strukturelle Prävention; NPA (Nationales Programm Alkohol); botellón Projekt-Idee
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Herausgeber/Editor:Hermann T. Meyer, Projekte und Dienstleistungen, Lindenstr. 32, CH-8307
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