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Nachdem der Bundesrat auf zwei Postulate von ihm nicht
geantwortet hatte und diese nach jeweils zwei Jahren sang- und klanglos
vom Parlament abgeschrieben wurden, fragte NR Studer den Bundesrat direkt,
wann er endlich die Schnapssteuern zwecks Konsumverminderung wieder
erhöhen wolle. (Seit 1999 stieg der Konsum nach einer starken
Steuersenkung an, nachdem er seit Mitte der 1980er-Jahre gesunken
war.)
Kommentar: Die
Antwort zeigt, dass der Bundesrat offenbar an einer Konsumverminderung
nicht interessiert ist.
Der Hurricane Katrina vertrieb Tausende von Abhängigen
von ihren Behandlungsprogrammen und unterstützenden Netzwerken,
verursachte zusätzlichen Stress den Menschen, die sich gerade auf der
Kippe zwischen mässigem Konsum und Missbrauch bewegten und setzte
Millionen dem Risiko aus, sich dem Alkohol oder andern Drogen zuzuwenden,
um den Schmerz über Evakuation, finanziellen Ruin und persönliche
Tragödie zu lindern.
Ausführlicher Bericht von "Join
Together", 23.9.05 (engl.) mit weiterführenden Links
Der Bundesrat hat heute ein neues Biergesetz verabschiedet,
das jenes über die eidg. Getränkesteuer von 1934 ablöst. Was wir
gestern ankündigten, ist heute vom Gesamtbundesrat beschlossen worden.
Für Kleinbrauereien gibt es sogar eine Steuerermässigung.
Gesundheitliche Aspekte wurden nicht berücksichtigt. Die Wirtschaft ist
zufrieden. Die Präventionsfachleute sind enttäuscht. Die Zeche bezahlen
wir alle, vor allem unsere Jugend. Dazu passt das heutige Zitat
von Bundespräsident S. Schmid ausgezeichnet. Die Gesetzesvorlage geht
jetzt ans Parlament. Ob das einsichtiger ist?
(Quelle: Neue
Zürcher Zeitung online, 7.9.05) Siehe Briefe an....
2
Leserbriefe Dazu Pressemeldung der Schweiz. Fachstelle für
Alkohol- und andere Drogenprobleme
Radio DRS1 berichtet heute in der Sendung
Rendez-vous,
dass der zuständige Bundesrat Merz (Finanzen) die Biersteuer nach
Alkoholgehalt aufteilen will in Leichtbier bis 2,6%, Normalbier und
Starkbier, 6-7%. Die gesamte Steuereinnahme bliebe sich für den Bund
gleich. Leichtbier würde billiger. Biermischgetränke sollen auch nicht
stärker besteuert werden. Gesundheits- und
Konsumentenschutzorganisationen äusserten sich empört, denn die
Jugendlichen reagieren sehr preissensibel. Bier ist bereits heute das
beliebteste alkoholische Getränk bei der männlichen Jugend von 14-16
Jahren. Ab 16 Jahren wäre es erlaubt, ihnen Bier zu verkaufen!
Der Vertreter des Brauerei Verbandes möchte die Steuern noch mehr
reduzieren, auf das Niveau in Deutschland. Er will, dass die
Teuerungsklausel nicht mehr angewendet werden soll.
Kommentar: Die Brauereien setzen Bundesrat Merz offensichtlich stark
unter Druck. Statt wie gefordert, die lächerlich kleine Biersteuer
anzuheben oder eine generelle Alkoholsteuer einzuführen, soll nun die
Biersteuer eine Verbilligung des Bieres ermöglichen und den
rückläufigen Konsum auf Kosten der Gesundheit unserer Jugend ankurbeln.
Eine Abstufung der Alkoholsteuern auf Grund des Alkoholgehalts machte
insoweit Sinn, dass Sie bei einer generellen Alkoholsteuer auf alle
alkoholischen Getränke angewendet würde. Wie wir in unserer Projekt-Idee
aufzeigen. Nur müssten die Steuersätze weit höher liegen und nach dem
Verursacherprinzip einen Grossteil der bewirkten alkoholbedingten Schäden
decken.
Wie werden wohl die andern Bundesräte und das Parlament reagieren?
Wieviel gilt die Volksgesundheit und der Jugendschutz in unserm Land noch?
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Datum |
Thema |
Kommentar/Details |
| 30.09.2005 | Eine Leserbriefschreiberin protestiert im Tages-Anzeiger gegen Weinreklame im Vorprogramm eines Jugendfilms | Der gross vermarktete Schweizer Film "Mein Name ist Eugen" ist ab 8 Jahren zugelassen. Im Vorprogramm im Zürcher Le Paris gab es Werbefilme: a) mit Gewaltszene, inzwischen um diese gekürzt; b) mit Weinreklame, davon weiss das Kassenpersonal auf telefonische Nachfrage nichts. |
| 28.09.2005 | Der Bundesrat beantwortete die Anfrage von Nationalrat Heiner Studer. | 05.1098 - Anfrage: Erhöhung der Steuern auf Spirituosen Der Bundesrat will die Steuern nicht erhöhen. (siehe Topp-Aktuell auf der Homepage) |
| 26.09.2005 | Die Stimmbürger des Kt. Aargau haben das Ladenschlussgesetz aufgehoben. | Jetzt wird das
Einkaufen rund um die Uhr möglich. Die Erhältlichkeit von Alkohol somit
ebenfalls. Nicht einmal 1% mehr Neinstimmen hätten genügt, die Vorlage
abzulehnen. Kommentar: Warum hat sich nur die reformierte Kirche eingemischt? (Leserbrief unterwegs) |
| 22.09.2005 | Der Nationalrat hat die Revision des Radio- und Fernsehgesetzes begonnen. | Die Ergebnisse bei Parlamentsdebatten. Die Alkoholwerbung bei lokalen Privatsendern soll eingeführt werden. (vergorene Getränke) Die Beratung wird am Mittwoch fortgesetzt. |
| 20.09.2005 | Der Bundesrat beantwortete die Motion von Nationalrat P. Vollmer, vom 17.6.05. Er beantragt Ablehnung. | 05.3446 - Motion:
Sportanlässe und Sportverbände als Alkoholpromotoren. Sportvereine, -verbände und -veranstaltungen, die sich
mittels Alkoholwerbung finanzieren, sollen vom Bund künftig keine
Subventionen mehr erhalten. (Siehe Eintrag am 5.9.05) Kommentar: Die Begründung ist absolut unbefriedigend. Unser Projekt würde das Problem lösen. |
| 20.09.2005 | Der Bundesrat beantwortete die Motion von Nationalrat J-R. Germanier vom 16.6.05. Er beantragt Annahme. | 05.3336 -
Motion: Naturweine mit über 15 Volumenprozent Alkohol. Bisher wurde
ab 15% besteuert. Neu soll die Grenze wie in der EU bei 18% liegen. Dem
Bund entgehen an die Fr. 450'000.- pro Jahr. Kommentar: Ein weiterer Grund, allen Alkohol zu besteuern. |
| 20.09.2005 | Gemäss Unfallstatistik der Stadt Zürich sind im 2. Qu. 2005 die alkoholbedingten Unfälle um 5,8% gegenüber der gleichen Vorjahresperiode zurückgegangen. (Provisorische Zahlen) | Erfasst wurden nur Unfälle mit
mindestens 0,8‰. Meldepflichtig sind nur Unfälle mit erheblichen
Personenschäden. Die Gesamtzahl der Unfälle nahm ebenfalls um 5,8%
ab. Kommentar: Es kann sein, dass sich die Fahrer vom ersten Schock erholt und auch gemerkt haben, dass nicht vermehrt kontrolliert wurde. Die Partyszene boomt jedenfalls weiterhin. (Die definitiven Zahlen können tiefer liegen.) |
| 17.09.2005 | Bundesrat Merz mahnte am Jahreskongress der Schweizer Presse in Interlaken die Medienschaffenden, ihre Verantwortung wahrzunehmen. | Kommentar: Auf dem Gebiet unseres grössten sozial- medizinischen Problems "Alkohol" dürften sich die ach so recherchierfreudigen Journalisten und ihre Auftraggeber wahrlich mehr anstrengen. In Sachen Glaubwürdigkeit hat der Bundesrat allerdings beim Thema Alkohol selber ein Problem. (Quelle: Tages-Anzeiger, 17.9.05) |
| 15.09.2005 | Das Genfer Marktforschungs- Institut Erasm veröffentlichte eine Studie über die Akzeptanz von Werbung in der Schweiz. (Quelle: Tages-Anzeiger, 15.9.05) | Werbeverbote für Alkohol und Tabak würden von einer breiten Mehrheit befürwortet. Eigenartigerweise reduzierte sich die Mehrheit bei Werbung in der Nähe von Schulhäusern und von Jugendlichen stark frequentierten Orten auf 49% bezw. 47%. Kommentar: Da stimmt wohl etwas nicht. Soll damit die ganze Arbeit in Frage gestellt werden können? |
| 14.09.2005 | 18 Gemeinderäte in Illnau-
Effretikon haben eine Interpellation eingereicht. (Quelle: Zürcher Oberländer) |
Sie stellen Fragen an den Stadtrat
in Bezug auf die schlechten Ergebnisse bei den Test-Alkoholkäufen. (Siehe
Meldung am 26.8.05) Interpellations-Text Kommentar: Es kann vermutet werden, dass unser Leserbrief gewirkt hat. |
| 08.09.2005 | Der Zürcher kantonale Gewerbeverband plant eine Volksinitiative. | Er verlangt damit, dass alle Gesetze
zuerst auf ihre KMU- Tauglichkeit geprüft werden müssten. Kommentar: Dann müsste er aber auch einverstanden sein, dass alle zuerst auf ihre Gesundheitstauglichkeit überprüft werden. Das wäre schon lange nötig. (Siehe Biergesetz!) |
| 07.09.2005 | Der Bundesrat änderte am 25.5.05
per 1.7.05 die Verordnung zum Arbeitsgesetz vom 10.5.2000
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Art. 23 Abs. 3: Gastbetriebe sind
Betriebe, die gegen Entgelt Personen beherbergen oder Speisen oder
Getränke zum Genuss an Ort und Stelle abgeben. Gastbetrieben
gleichgestellt sind Betriebe, die fertig zubereitete Speisen
ausliefern. Kommentar: Damit sind Pizza-Kuriere zum Alkohol-Vertrieb berechtigt. Rund um die Uhr. Die Erhältlichkeit wird weiter erleichtert, statt eingeschränkt. |
| 07.09.2005 | Der Bundesrat beschliesst ein neues Biergesetz. | Was wir gestern angekündigt haben, wurde heute beschlossen. Siehe Top-Aktuell auf der Homepage. |
| 06.09.2005 | Bundesrat Merz will die Biersteuer nach Alkoholgehalt abstufen. | Leichtbier würde dadurch billiger,
was unter dem Aspekt des Jugendschutzes völlig unsinnig ist. (Siehe heute Top-Aktuell auf der Homepage) |
| 06.09.2005 | Bei der Übernahme von Pick Pay durch Denner spielte das Alkohol-Sortiment eine wichtige Rolle. | "Nicht zuletzt dank des Verkaufs von Alkohol und Tabak sei Denner aber eine ideale Ergänzung zur Migros", sagte Migros- Konzernsprecherin Monika Weibel. Migros gab den Ausschlag, dass Denner von REWE (alter Besitzer von Pick Pay) den Zuschlag erhielt. (Quelle: Tages-Anzeiger, 6.9.05) online/Print |
| 05.09.2005 | Der Bundesrat beantragt, die Motion von Nationalrat Jean-René Germanier abzulehnen. | 05.3245 -
Motion vom 02.06.2005: Obstspirituosen und Konsumententäuschung Es geht um die Etikettierung und die Unterschiede von Obstbrand und Obstspirituosen im Gleichklang mit der EU. |
| 05.09.2005 | 05.3446 -
Motion von Peter Vollmer im Nationalrat vom 17.06.2005: Sportanlässe und Sportverbände als Alkoholpromotoren (Noch nicht behandelt) |
Entweder Sponsoring oder Bundesgelder. Sportvereine, -verbände und -veranstaltungen, die sich mittels Alkoholwerbung finanzieren, sollen vom Bund künftig keine Subventionen mehr erhalten. Die Motion ist von 19 weiteren Parlamentariern unterzeichnet worden, darunter auch zwei Vertreter von bürgerlichen Parteien. Alkoholwerbung widerspreche der Präventionspolitik des Bundes. |
| 05.09.2005 | Der Newsletter September von "Infoset" ist erschienen | Er umfasst Meldungen aus der ganzen "Sucht-Palette". |
| 05.09.2005 | Die aktuelle Ausgabe von Spectra beschäftigt sich schwerpunktmässig mit dem Thema Risiko. | Spectra
52, August 05, Gesundheitsförderung und Prävention - Informationsschrift
(pdf, 8S., 340kb) des Bundesamtes für Gesundheit (BAG). U.A. mit - Kommt es rund ums Spiel zu Gewalt, ist Alkohol sehr oft im Spiel - Schweizer Suchtpolitik der Zukunft (Bericht psychoaktiv.ch) |
| 02.09.2005 | Die Programme der Herbstsession von National- und Ständerat sind erschienen. | Im Nationalrat ist am Mi. 28.9.05
die Totalrevision des Radio- und Fernsehgesetzes RTVG traktandiert. Programme: Nationalrat Ständerat |
Hier folgen in chronologischer Reihenfolge des Eingangs Neuigkeiten aus
andern Ländern, die für die Schweiz auch
interessant sein könnten.
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Zeitpunkt |
Thema |
Beschreibung |
| 30.09.2005 | Mothers Against Drunk Driving (MADD), USA haben ein erfreuliches Umfrageergebnis bekanntgegeben | 87% der Amerikaner unterstützen
Nüchternheits-Kontrollstellen, um dem alkoholisierten Fahren vorzubeugen.
Joint
Together, 29.9.05 2005 MADD and Nationwide Insurance Survey Conducted by Gallup |
| 29.09.2005 | Nach landesweiten Protesten hat der Detailhandelsriese J.C. Penney die T-Shirts mit Alkoholreklame aus der 'young men's' Abteilung zu den Männern verlegt. | Und die Werbung im Katalog
"Zurück zur Schule" eingestellt. Die Firmasprecherin
bestätigte, dass es nicht ihre Absicht sei, für Alkohol bei der Jugend
zu werben. Auch die Alkoholindustrie erklärte sich gegen diese T-Shirts
für Jugendliche. New York Times, Sept. 26 2005. Join Together, 09/28/05 |
| 29.09.2005 | Das Center for Science in the Public Interest hat den Washington report Sept. 2005 herausgegeben. | Es wird darin u.a. über Gesetzesvorlagen und Aktionen betr. Alkoholkonsum von Minderjährigen berichtet, Erfolge bei den Back to school T-shirts, die Anstrengungen von Anheuser-Busch, Bier als gesund zu vermarkten, etc. |
| 29.09.2005 | In Montana, USA treten am 1.10.05 ca 200 Gesetze in Kraft. Einige davon betreffen Alkohol im Verkehr und der Verkauf an Minderjährige. (Quelle: Marin Institute News) Billingsgazette.com | Obwohl zu den US-Staaten mit den
höchsten alkoholbedingten Unfallzahlen gehörend, wird erst jetzt
verboten, im Fahrzeug auf Autobahnen angebrauchte alkoholische Getränke
mitzuführen. In Städten war es schon bisher verboten. Weiter wurden die Strafen für fünf und mehr Verurteilungen wegen Angetrunkenheit im Verkehr oder für Fahren trotz Führerausweisentzug wegen Alkohol am Steuer oder verweigertem Blastest verschärft. |
| 29.09.2005 | Das Marin Institute ruft zur Aktion gegen die Firma Aramark auf, die in Sportsstadien Bier ausschenkt und dabei die eigenen Regeln nicht einhält. | Auch nach einem Todesfall hat sich
die Situation mit den betrunkenen Randalierern nicht verbessert. Jetzt
soll diese Firma aus den Stadien verbannt werden. Werde aktiv! Take Action!
Mit Kurzfilm. Musterbrief.
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| 29.09.2005 | Der US-Staat New Hampshire hat einen Aktionsplan zur Bekämpfung des Jugendalkoholismus herausgebracht. | "Empfehlungen zum Erfolg: New Hampshire's Strategie zur Reduzierung der Alkoholprobleme Minderjähriger". "Die 24 Seiten zusammengefasst, bedeute: Es betrifft uns alle", sagte der Vorsitzende der Kommission. Gegen 50 Empfehlungen werden in 5 Kategorien erteilt: Information der Öffentlichkeit; Erziehung/Bildung; Gelegenheiten, den Zugang einzuschränken; Koordination; Forschung und Evaluation. Join Together, 26.9.05 / New Futures |
| 29.09.2005 | Die EU gibt verschiedene periodisch erscheinende Publikationen zu Verbraucherschutz- und Gesundheitsthemen heraus. | Hier eine Übersicht. Sie erscheinen deutsch, Französisch und englisch |
| 29.09.2005 | Die EU hat die 2005 zur Unterstützung vorgesehenen Projekte veröffentlicht. | Z.B. Scientific Platform of the Working Party
'Lifestyle and other Health Determinants; - Europe for health and wealth: Impact assessments in improving population health and contributing to the objectives of the Lisbon Strategy |
| 29.09.2005 | Die EU hat einen Berichtsentwurf zu einem Workshop vom 30.8.05 in Luxembourg veröffentlicht. | Workshop für Interessenvertreter
zum Thema: Gesundheit, soziale und wirtschaftliche Auswirkungen von
alkoholischen Getränken. EU-Public Health, 26.9.05 (nur engl.) |
| 25.09.2005 | Die neue "The Globe" Ausgabe 2/2005 ist erschienen. | Schwerpunkt ist die Gründung der Indian Alcohol Policy Alliance IAPA und Berichte zum Alkoholproblem in Indien. Dazu ein Abdruck der Resolution zum Alkoholproblem, die von der 58. WHO-Generalversammlung im Mai 2005 angenommen wurde: "Public health problems caused by alcohol" (Link auf Homepage, linker Rand unten) |
| 25.09.2005 | Non-Profit-Programme könnten in den nächsten 5 Jahren in den USA 40-71,5 Mia.$ an Regierungsbeiträgen verlieren. | Diesen Befund meldete das Washington D.C.'s Aspen Institute
auf Grund einer Studie über die von Kongress und Präsident Bush
vorgesehenen Budgetkürzungen. Sollte die Lücken durch freiwillige
Spendengelder gedeckt werden, müssten sich diese verglichen mit heute
verdoppeln oder verdreifachen. (Quelle: Join Together, 23.9.05/ 2) |
| 25.09.2005 | Der Hurricane Katrina brachte den
Alkohol- und andern Drogenabhängigen grossen zusätzlichen Stress. (Quelle: "Join Together", 23.9.05), ausführlicher Bericht, engl. |
Der Hurricane Katrina vertrieb Tausende von Abhängigen von ihren Behandlungsprogrammen und unterstützenden Netzwerken, verursachte zusätzlichen Stress den Menschen, die sich gerade auf der Kippe zwischen mässigem Konsum und Missbrauch bewegten und setzte Millionen dem Risiko aus, sich dem Alkohol oder andern Drogen zuzuwenden, um den Schmerz über Evakuation, finanziellen Ruin und persönliche Tragödie zu lindern. |
| 23.09.2005 | Institutionen der Alkoholprävention verlangen, dass die Massachusetts Bay Transportation Authority (MBTA) die Alkoholreklame in den Bostoner Verkehrsbetrieben entfernen soll. | Täglich würden 18000 Kinder zur
Schule fahren und dieser Reklame ausgesetzt. Die MBTA weigert sich, sie könne auf die 1,5-3 Mio.$ pro Jahr nicht verzichten. (Quelle: Join Together, 22.9.05) Boston Herald.com
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| 21.09.2005 | Join Together bringt die 2005-Ausgabe eines Handbuchs für die Prävention in der Gemeinde heraus. Gedruckt und online. | Online sind viele Links
erhältlich, auch sind up-dates vorgesehen. Das jährliche Handbuch
erscheint seit 1997. http://indicatorshandbook.org/ |
| 21.09.2005 | Die Fans der Michigan State University, USA können im Spartan Stadium keinen Alkohol trinken ausser sie vermögen einen Sitz in einer der Luxus-Logen. | Bis zum Anstoss wird in den 24
Luxus Logen während zwei Stunden Wein und Bier serviert. Dies sei ein
Entgegenkommen gegenüber den wichtigsten Sponsoren. Sonst ist im und
ausserhalb des Stadiums kein Alkoholverkauf gestattet. (Quelle: Join
Together, 20.9.05) Detroit Free Press, 17.9.05 |
| 21.09.2005 | Der Generalmanager des Stadiums Coliseum in Los Angeles, USA sagt, dass Übereinkommen getroffen wurde, wonach im Stadium während der Heimspiele der USC kein Alkohol verkauft werde. | Grund sind gemäss USC-Präsident
vermehrte Grobheit, Foul-Sprache und anderes Verhalten, das die
Atmosphäre beeinträchtigt. Ausserhalb des Stadiums wird vorher Alkohol
verkauft. (Dies betrifft American College Football = Rugby) Los Angeles Times, 14.9.05 (Gratis Registrierung erforderlich) (Quelle: Marin Institute Alcohol News) |
| 21.09.2005 | Die Generalstaatsanwälte von Utah und Main, USA möchten die leichten Malzbiere aus den Lebensmittel- Läden und der Reichweite von jungen Alkoholkonsum-Einsteigern entfernt haben. | Sie haben landesweit Briefe an die
Generalstaatsanwälte versandt und diese aufgefordert den Verkauf von
Alcopops strenger zu kontrollieren, weil die Werbung die Jugendlichen
verführe, diese Getränke zu versuchen. (Quelle: Marin Institute Alcohol News) The Salt Lake Tribune, 20.9.05 |
| 21.09.2005 | Alkohol bleibt die am meisten missbrauchte Substanz in den USA. Die jährliche nationale Untersuchung zu Drogenkonsum und Gesundheit meldet 55 Millionen Rauschtrinker während des letzten Monats | , d.h. mehr als 22% der
Bevölkerung über 12 Jahren, davon über 7 Millionen unter 21. Die
Altersgruppe mit dem höchsten Konsum von illegalen Drogen (18-25), hatte
auch den höchsten missbräuchlichen Alkoholkonsum. Gut 41% waren
Rauschtrinker und 12% schwere Trinker. (Quelle: Marin Institute Alcohol News) PRWEB.com, press release, 16.9.05 |
| 21.09.2005 | US-amerikanische Institute der Alkoholprävention wollen sich vehement gegen die Einfuhr des japanischen "Kinderbiers" wehren. | Wir berichteten am 23.8.05, dass dessen Einfuhr in Europa bevorstehe. Das Marin Institute in Kalifornien sagte, das Kinderbier würde unabsichtlich die Bestrebungen der Alkoholindustrie unterstützen, das Alkoholtrinken zu verherrlichen und Kinder in den Bierkonsum einzuführen. New York Times, Sept. 19, 2005 (Quelle: Marin Institute Alcohol News) |
| 19.09.2005 | In den USA werden grosse Hoffnungen in neue Medikamente gesetzt, die bei Alkoholismus helfen sollen. Quelle: Join Together,14.9.05) | Allein in den USA ist ein potentieller Markt von 18 Mio. Menschen. die Bundesregierung unterstützt gegenwärtig mehr als 50 klinische Tests mit solchen Medikamenten und eine handvoll Medikamente sind bereits in der Pipeline. The New York Times, 13.9.05 |
| 17.09.2005 | Die EU und die USA haben ein Weinhandelsabkommen abgeschlossen. | Damit sei der Weinhandel im Umfang
von 2,8 Mia.$ gesichert. (Quelle: Tages-Anzeiger, 15.9.05) |
| 14.09.2005 | Obwohl die Finanzierung für Join Together in Minnesota, USA letztes Jahr zu Ende ging, arbeitet die Koalition auf rein freiwilliger Basis weiter. | Sie wird von Jugendlichen, Erwachsenen und Organisationen gebildet und wirkt seit über 10 Jahren, um den Alkohol von der Jugend fernzuhalten. |
| 14.09.2005 | Das Marin Institute veröffentlichte 10 Tipps für den Umgang mit Parlamentariern. | Ebenfalls von ihm stammen Karten
für den Einsatz bei Fällen von verantwortungsloser Alkohol-Reklame und
ein e-mail Brief an die Auftraggeber. Wir haben sie hier übersetzt. |
| 08.09.2005 | Der weltweit grösste Schnaps-Konzern Diageo gibt Einblick in Zahlen und Pläne. | In den nächsten 6-9 Monaten sollen
neue Alcopops auf den Markt kommen, um die Verkäufe wieder anzukurbeln,
die nach dem grossen Erfolg von Smirnoff Ice jetzt rückläufig
sind. (Quelle: Marin Institute Alcohol News) Forbes.com |
| 08.09.2005 | Mehr Frauen in den USA trinken
Alkohol "defensiv". (Quelle: Join Together, 7.9.05) Original: FortWayne.com |
Aufgeschreckt durch Geschichten von Vergewaltigungen nach Rendezvous mit Hilfe von Drogen, die heimlich in Drinks geschüttet wurden, sind Frauen mehr geneigt, ihren Drink selber zu kaufen und ihn im Auge zu behalten. Allerdings ist die wichtigste Droge in diesem Zusammenhang der Alkohol selber. |
| 07.09.2005 | Dänemark erhöht die Bussen für Alkohol am Steuer. | Die Grenze liegt wie bei uns bei
0,5‰. Das Monatsgehalt wird mit dem Promillestand multipliziert. Z.B.
0,7x4000€. (Quelle: Tages-Anzeiger, 7.9.05) |
| 05.09.2005 | Der italienische Weinsektor leidet unter der Konsumflaute. | Der Inlandkonsum ist 2004 um 11%
zurückgegangen. Wieder wird mit einer guten Ernte gerechnet. Die
Fantasiepreise werden sich kaum halten können. (Quelle: Basler Zeitung online, 5.9.05) |
| 01.09.2005 | In England warnen angesehene Ärzte vor der vorgesehenen Liberalisierung der Öffnungszeiten der Pubs. | BBC berichtete, dass Ian Gilmore und Kieran Moriarity
vom Royal College of Physicians den Regierungsplan als
"ungesund" kritisiert hatten. (Quelle: Join Together) BBC News, 29.8.05 |
| 01.09.2005 | Alcopops werden in Kalifornien, USA wie Bier besteuert. 20cents/gallon statt $3.30/gallon für Schnaps. (Quelle: Marin Institute Alcohol News) | Die Alkoholindustrie verkauft die
Alcopops dem Staat seit den 90er-Jahren als Malzgetränk. Dabei gibt es
ein Gesetz, das für schnapshaltige Getränke die Schnapssteuer verlangt.
Nun soll per Gesetz diese Bierbezeichnung noch legalisiert werden. Die
Senatoren sollten dies ablehnen. The Sacramento Bee, 27.8.05 |
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Date |
German |
English |
| 30.09.2005 | Mothers Against Drunk Driving (MADD), USA haben ein erfreuliches Umfrageergebnis bekanntgegeben | Mothers Against Drunk Driving (MADD) has released a survey finding that 87 percent of Americans support sobriety checkpoints to prevent drunk driving Joint Together, 29.9.05 2005 MADD and Nationwide Insurance Survey Conducted by Gallup |
| 29.09.2005 | Nach landesweiten Protesten hat der Detailhandelsriese J.C. Penney die T-Shirts mit Alkoholreklame aus der 'young men's' Abteilung zu den Männern verlegt und die Werbung im Katalog "Zurück zur Schule" eingestellt. | After a nationwide
protest-action, Retailer J.C. Penney has removed T-shirts featuring alcohol logos from the
'young men's' to the men's departments of its stores and stopped advertising the shirts in its Back to School
catalog, the New York Times reported Sept. 26.
Join
Together, 09/28/05 |
| 29.09.2005 | Das Center for Science in the Public Interest hat den Washington Report Sept. 05 herausgegeben. | The newest edition of Washington
Report Sept. 2005 . This issue covers NCAA's decision regarding alcohol ads, an update on the beer tax rollback bills, Anheuser-Busch's potential campaign to promote beer as "healthy," victories against J.C. Penny and Coors, and more! |
| 29.09.2005 | In Montana, USA treten am 1.10.05 ca 200 Gesetze in Kraft. Einige davon betreffen Alkohol im Verkehr und der Verkauf an Minderjährige. (Quelle: Marin Institute News) | Montana became one of the last states to outlaw drinking while driving with the passage of an open container ban earlier this
year. Although cities and towns in the state forbid open alcoholic beverage containers in
vehicles, no prohibition has applied to highways before. Other alcohol-related law changes include increased penalties for five or more drunken driving convictions and driving with a license suspended or revoked for drunken driving or refusing a breath test. The state will also try to crack down on underaged drinking by tracking beer purchases through keg registration and increasing penalties for selling or providing alcohol to minors. Billingsgazette.com |
| 29.09.2005 | Das Marin Institute ruft zur Aktion gegen die Firma Aramark auf, die in Sportsstadien Bier ausschenkt und dabei die eigenen Regeln nicht einhält. | Take Action! Call by the Marin
Institute. The failure of stadium beer vendor Aramark to follow its own safe serving policies, and ineffective stadium security, contributed to an alcohol-fueled assault against Jeff Black and his young son. Join Jeff Black and other fans who’ve come forward with similar stories and help Eject Aramark From the Game for failing to ensure alcohol-safe sports stadiums. Take Action! With short film and a prepared letter. |
| 29.09.2005 | Der US-Staat New Hampshire hat einen Aktionsplan zur Bekämpfung des Jugendalkoholismus herausgebracht. | The report, "Recommendations for Success: New Hampshire's Strategy to Reduce Underage Alcohol Problems," contains close to fifty recommendations for individuals, communities, and the state as a whole, and makes New Hampshire one of the first states in the nation to lay out a single state strategy on the subject. Join Together, 26.9.05/ New Futures |
| 29.09.2005 | Die EU gibt verschiedene periodisch erscheinende Publikationen zu Verbraucherschutz- und Gesundheitsthemen heraus. | See a list of newsletters published periodically by the EU-Commission on health and consumer protection. Available in English, French and German. |
| 29.09.2005 | Die EU hat die 2005 zur Unterstützung vorgesehenen Projekte veröffentlicht. | The EU has publish a List of projects funded in 2005,
e.g. Scientific Platform of the Working Party
'Lifestyle and other Health Determinants; - Europe for health and wealth: Impact assessments in improving population health and contributing to the objectives of the Lisbon Strategy |
| 29.09.2005 | Die EU hat einen Berichtsentwurf zu einem Workshop vom 30.8.05 in Luxembourg veröffentlicht. | EU-Public
Health, 09/26/05 Draft report on Health, Social and Economic Impact of
alcohol. Stakeholders’ workshop Luxembourg, 30 August 2005 |
| 25.09.2005 | Die neue "The Globe" Ausgabe 2/2005 ist erschienen. | The new "The Globe" issue 2/2005 has been published. (Not yet online) Main feature: Launch of Indian Alcohol Policy Alliance, IAPA. And alcohol problems in India. In addition: The resolution "Public health problems caused by alcohol" accepted by the 58th World Health Assembly May 2005. (See link on our homepage, left border) |
| 25.09.2005 | Non-Profit-Programme könnten in den nächsten 5 Jahren in den USA 40-71,5 Mia.$ an Regierungsbeiträgen verlieren. | Nonprofit programs could lose $40 billion to $71.5 billion in federal funding over the next five
years, the Philanthropy News Digest reported Sept. 16. To make up the
difference, private giving would have to increase by two or three times its current rate, the report
noted. (Source: Join Together, 23.9.05/ 2) |
| 25.09.2005 | Der Hurricane Katrina brachte den Alkohol- und andern Drogenabhängigen grossen zusätzlichen Stress. (Siehe Top- Aktuell auf der Homepage | Hurricane Katrina displaced thousands of people with addictions from their treatment programs and support networks, added strain on people who may have been walking the line between moderate use and addiction, and put millions at risk of turning to alcohol or other drugs to ease the pain of dislocation, financial ruin, and personal tragedy. "Join Together", 23.9.05 |
| 23.09.2005 | Institutionen der Alkoholprävention verlangen, dass die Massachusetts Bay Transportation Authority (MBTA) die Alkoholreklame in den Bostoner Verkehrsbetrieben entfernen soll. | Teen alcohol prevention experts and health officials say that pervasive alcohol advertising in Boston's transit system should be
removed, but Massachusetts Bay Transportation Authority (MBTA) leaders say the money
(1,5-3 Mio.$ per year) is too good to drop the ads. (Source: Join Together, 22.9.05) Boston Herald.com |
| 21.09.2005 | Join Together bringt die 2005-Ausgabe eines Hand- Buchs für die Prävention in der Gemeinde heraus. | Join Together announces the release of the 2005 edition of
their popular publication, "How do we know we are making a difference? A community
alcohol, tobacco, and drug indicators handbook." (Printed and online, with many links) http://indicatorshandbook.org/ |
| 21.09.2005 | Die Fans der Michigan State University, USA können im Spartan Stadium keinen Alkohol trinken ausser sie vermögen einen Sitz in einer der Luxus-Logen. | While alcohol is banned everywhere else inside the Spartan
stadium of Michigan State University for college football games, beer and wine will be sold in the 24 luxury suites up until
kickoff. No outside alcohol will be allowed, however. (Source: Join
Together, 9/20/05) Detroit Free Press, 9/17/05 |
| 21.09.2005 | Der Generalmanager des Stadiums Coliseum in Los Angeles, USA sagt, dass Übereinkommen getroffen wurde, wonach im Stadium während der Heimspiele der USC kein Alkohol verkauft werde. |
An agreement not to sell alcoholic beverages inside the Coliseum during USC home games has been
finalized, the general manager of the stadium said Tuesday.
USC President Steven Sample announced in June that the sale and possession of beer or other alcoholic beverages would no longer be allowed because of increased
surliness, foul language and other behavior that was harming the
atmosphere.
Los
Angeles Times, 9/14/05 (free register aff.) (Source: Marin Institute Alcohol News) |
| 21.09.2005 | Die Generalstaatsanwälte von Utah und Main, USA möchten die leichten Malzbiere aus den Lebensmittel- Läden und der Reichweite von jungen Alkoholkonsum-Einsteigern entfernt haben. (Source: Marin Institute Alcohol News) | Utah Attorney General Mark Shurtleff and Maine Attorney General Steven Rowe wants to get low-alcohol malt beverages off grocery store shelves and out of the reach of
young, novice drinkers. They have sent letters to attorneys general throughout the
USA, saying stricter controls are needed over drinks such as Smirnoff Ice, Bacardi Silver and Jack Daniel's Original Hard Cola, because advertising is enticing underage drinkers to try the
beverages. Salt Lake Tribune, 09/20/05 |
| 21.09.2005 | Alkohol bleibt die am meisten missbrauchte Substanz in den USA. Die jährliche nationale Untersuchung zu Drogenkonsum und Gesundheit meldet 55 Millionen Rauschtrinker während des letzten Monats (Source: Marin Institute Alcohol News) | Alcohol remains the most commonly abused substance in The annual National Survey on Drug Use and Health released its findings last week and revealed that over 22 percent of the American population (55 million people) ages 12 and older were binge drinkers in the past month. . . . More than 7 million binge drinkers were under the age of 21. . . The survey showed that the age range that participated in the most illicit drug use (18-25) also had the highest rates of alcohol abuse. In this group just over 41 percent were binge drinkers and 12 percent were heavy drinkers. PRWEB.com, press release, 16.9.05 |
| 21.09.2005 | US-amerikanische Institute der Alkoholprävention wollen sich vehement gegen die Einfuhr des japanischen "Kinderbiers" wehren. | Kidsbeer, a Japanese soft drink bottled and formulated to look like beer, may soon be available throughout Europe, but watchdogs of underage drinking say they will fight any effort to ship it to the United States. New York Times, Sept. 19, 2005 (Quelle: Marin Institute Alcohol News) |
| 19.09.2005 | In den USA werden grosse Hoffnungen in neue Medikamente gesetzt, die bei Alkoholismus helfen sollen. Source: Join Together, 14.9.05) |
The federal government is currently sponsoring more than 50 clinical trials involving drugs to treat alcoholism, and a handful of drugs are already in the pipeline. Treatment experts, patients, and pharmaceutical companies are hoping that new medications will have big benefits for people with alcohol problems -- a potential market of 18 million people in the U.S. alone. The New York Times, 13.9.05 |
| 14.09.2005 | Obwohl die Finanzierung für Join Together in Minnesota, USA letztes Jahr zu Ende ging, arbeitet die Koalition auf rein freiwilliger Basis weiter. | Although Minnesota Join Together (MJT)’s funding ended last year, the coalition continues to work on a purely volunteer basis to advance policies that keep alcoh ol out of the hands of young people. MJT, whose members include youth, adults, and organizations across the state, has been active for more than 10 years. |
| 14.09.2005 | Das Marin Institute veröffentlichte 10 Tipps für den Umgang mit Parlamentariern. | The Marin Institute
says: Talk
Back to irresponsible alcohol advertising. Prepared e-mail letter and
palm cards. And Ten Ways to Talk to a Legislator. |
| 08.09.2005 | Mehr Frauen in den USA trinken
Alkohol "defensiv". |
Stung by stories of date-rape drugs dropped in drinks, women are more apt to buy their own drinks and keep an eye on them when they're sitting at
bars. (Quelle: Join Together, 7.9.05) FortWayne.com |
| 07.09.2005 | Dänemark erhöht die Bussen für Alkohol am Steuer. Das Monatsgehalt wird mit dem Promillestand multipliziert | Danmark has risen the fines for drunk driving. The monthly salary will be multiplied with the Permilles. E.g. 4000€ x 0,7 |
| 06.09.2005 | Bundesrat Merz will die Biersteuer nach Alkoholgehalt abstufen. | In Switzerland the Minister of Finance intends to split the taxes on Beer according to the alcohol content. Light beer would become cheaper, which is already the most consumed alcoholic beverage by male youth of 14-16 years. |
| 01.09.2005 | In England warnen angesehene Ärzte vor der vorgesehenen Liberalisierung der Öffnungszeiten der Pubs. | The BBC reported that Ian Gilmore and Kieran Moriarity of the Royal College of Physicians called the government's alcohol liberalization plan
(opening hours) "insane." (source: Join Together) BBC News, 29.8.05 |
| 01.09.2005 | Alcopops werden in Kalifornien, USA wie Bier besteuert. 20cents/gallon statt $3.30/gallon für Schnaps. (Quelle: Marin Institute Alcohol News) | Breweries since the 1990s have profited from a gray area between beer and hard liquor in alcohol laws, producing beverages known as "alcopops." California taxes beer at 20 cents a gallon, distilled spirits at $3.30 a gallon. Legislators are poised to change California law to protect a beer classification for these drinks. AB 417 was gutted and amended Aug. 22 to guarantee that "flavored malt beverages" would be taxed as beer. Senators should defeat this bill. The Sacramento Bee, 27.8.05 |
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Eintrag/Entry |
Webeite/site / Details |
Thema |
Theme |
| 29.09.2005 | Internationales
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Der US-Staat New Hampshire hat einen Aktionsplan zur Bekämpfung des Jugendalkoholismus herausgebracht. | The report, "Recommendations for Success: New Hampshire's Strategy to Reduce Underage Alcohol Problems |
| 21.09.2005 | Internationales
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US-amerikanische Institute der Alkoholprävention wollen sich vehement gegen die Einfuhr des japanischen "Kinderbiers" wehren. | Kidsbeer, a Japanese soft drink bottled and formulated to look like beer, may soon be available throughout Europe, but watchdogs of underage drinking say they will fight any effort to ship it to the United States |
| 01.09.2005 | Internationales
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In England warnen angesehene Ärzte vor der vorgesehenen Liberalisierung der Öffnungszeiten der Pubs. | The BBC reported that Ian Gilmore and Kieran Moriarity of the Royal College of Physicians called the government's alcohol liberalization plan (opening hours) "insane." |
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Datum |
Kapitel / Brief |
Thema |
| 30.09.2005 | Aktuell | Weinwerbung im Kinovorprogramm zu "Mein Name ist Eugen" in Zürich |
| 29.09.2005 | International Engl. Texts |
Erfolg bei der T-Shirt-Aktion gegen J.C. Penney. (Siehe 28.8.05) |
| 23.09.2005 | International | Alkoholwerbung in den Bostoner Verkehrsbetrieben |
| 15.09.2005 | Aktuell | Untersuchung über Akzeptanz der Werbung in der Schweiz |
| 14.09.2005 | International | Das Marin Institute ruft zum Protest gegen Alkoholwerbung auf |
| 03.09.2005 | Forschung | Neue Sammlung von Forschungen über Alkoholmarketing und Jugend (d/e) |
| Datum | Link | Thema / Theme |
| 30.09.2005 | Internationales
English Texts |
Die
US-Öffentlichkeit unterstützt Nüchternheitskontrollstellen im Verkehr
stark. Public Supports DUI Checkpoints, MADD Says |
| 29.09.2005 | Internationales English Texts |
Neue Gesetze in Montana, USA ab
1.10.05 New traffic laws starting 1st October in Montana, USA |
| 20.09.2005 | Aktuelles | In der Stadt Zürich ist der Rückgang der alkoholbedingten Verkehrsunfälle im 2. Qu.05 abgeflaut. |
| 07.09.2005 | Internationales English Texts |
In Dänemark werden die Bussen erhöht. Das Monatsgehalt wird mit dem Promillestand multipliziert. Danmark has risen the fines for drunk driving. |
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Datum |
Link zum Artikel |
Thema |
| 21.09.05 | Internationales | 2 Generalstaatsanwälte in den USA fordern ihre Kollegen auf, den Alcopop-Verkauf besser zu kontrollieren. |
| 01.09.2005 | Internationales | In Kalifornien werden Alcopops wie Bier besteuert. |
| Brief vom | an | Antwort vom | Thema |
| 20.09.2005 | Bundespräsident Samuel Schmid | Das neue Biergesetz, Replik auf Antwort | |
| 09.09.2005 | Bundespräsident Samuel Schmid | 20.09.2005 | Das neue Biergesetz/ Eidgenossenschaft = Schutz den Schwachen |
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Datum |
Interner Link zu den Seiten/Thema, Meldungen |
externer Link zur Organisation/Details und Kommentar |
| 28.09.2005 | Carlsberg will längerfristig jede zweite Brauerei schliessen. (Von 29 auf 15) | Die Schweizer Feldschlösschen Brauerei sei nicht betroffen. (Quelle: Basler Zeitung, 27.9.05) |
| 17.09.2005 | Internationales | Weinhandelsabkommen EU-USA |
| 08.09.2005 | Der weltweit grösste Schnaps-Konzern Diageo gibt Einblick in Zahlen und Pläne. Internationales | In den nächsten 6-9 Monaten sollen neue Alcopops auf den Markt kommen, um die Verkäufe wieder anzukurbeln. |
| 08.09.2005 | Heineken meldet Gewinnrückgang (Quelle: Tages-Anzeiger, 8.9.05) |
Der Gewinn sank im 1. Sem. 05 um 8,2% auf 345 Mio.€ im Vergleich zum Vorjahr. Grund sei u.a. der harte Wettbewerb in Westeuropa und den USA. |
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Datum |
Veranstaltungen/Events |
Thema/Details |
| 7-8 November 2005 |
EU - OPEN FORUM 2005 Health challenges and future strategy Charlemagne Building of the European Commission Rue de la Loi 170, Brussels |
Programm-Entwurf
Arbeitssprachen: Engl., Franz., Deutsch |
| 03.11.2005 - 05.11.2005 |
Eidgenössische Jugendsession 2005 im Bundeshaus Bern |
Hauptthema:
Mobilität Teilthema: ...Sicherheit: Gefährlicher Strassenverkehr [ UVEK ] Sicherheitsstellung der Mobilität: In der Schweiz sterben jedes Jahr Tausende aufgrund von Verkehrsunfällen. Wie kann die Lage verbessert werden? Anmeldeschluss: 1.9.05 |
| 17./18.10.2005 |
UK Presidency of the EU 2005 Tackling Health Inequalities: Governing for Health Summit |
Im
Programm u.a. für eingeladene Delegierte: Arbeitsgruppe zu: Alcohol and young people – marketing and promotion |
| 30.08.2005
29.09.2005 |
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| Link | Datum | Thema | Veröffentlicht in ... ((noch) nicht veröffentlicht) | Datum/Nr. |
| Leserbrief | 26.09.05 | Bier im deutschen Fussball | (NZZ am Sonntag) | |
| Leserbrief | 26.09.05 | Im Aargau sind die Ladenöffnungszeiten frei | Tages-Anzeiger | 29.09.05 |
| Leserbrief | 22.09.05 | Die Politik bestimmt die Radiozukunft (RTVG) | radiomagazin | 29.09.05 |
| Leserbrief | 09.09.05 | Der Bundesrat verabschiedet neues Biergesetz | Basler Zeitung | 19.09.05 |
| Leserbrief | 09.09.05 | Lightbier wird billiger. Das neue Biergesetz | (Tages-Anzeiger) | -- |
| Leserbrief | 02.09.05 | Alkohol-Testkäufe in Illnau-Effretikon | Kiebitz (Lokalblatt) | 08.09.05 |
| Ständerat | 28.09.2005 | 04.078
Bundesgesetz über den Binnenmarkt. Änderung Mit 19:17 Stimmen brachte der SR eine Ergänzung des Lebensmittelgesetzes an, damit der Bundesrat die Kompetenz zur Schaffung minimaler Ausbildungsstandards betr. Hygiene im Gastgewerbe erhielt. |
| Nationalrat | 22.09.2005 | Revision des Radio- und
Fernsehgesetzes, Differenzbereinigung: Der NR beschloss, den Programmfenstern ausländischer Sender die Alkoholwerbung gänzlich zu verbieten.
Auch schweizerische Privatsender mit nationaler Ausstrahlung fallen unter
dieses Verbot. Regionale Privatsender sollen dagegen für Bier und Wein werben dürfen. Darüber sind sich Nationalrat, Ständerat und Bundesrat einig. Festgehalten hat der Rat an der Bestimmung, wonach der Bundesrat zum Schutz der Jugend weitere Werbeeinschränkungen erlassen kann. Der Ständerat hatte dies gestrichen.
Ratsbericht NR Stand der Beratung Basler Zeitung NZZ |
| Ständerat | 22.09.2005 | Neues chronologisches Programm für die laufende Herbstsession |
| Gemeinderat Zürich | 08.09.2005 | Ohne Gegenstimme genehmigte der Rat gestern ein Postulat von Monika Erfigen und Karin Peter (SVP), das verlangt, dass die Lehrer der Volksschule das Alkohol- und Drogenverbot an den Schulen besser durchsetzen sollen. |
| National- und Ständerat | 08.09.2005 | Aktualisiertes Programm der
Herbstsession 2005 mit Details zu parlamentarischen Vorstössen (pdf) Nationalrat 135 Seiten Ständerat 88 Seiten |
| National- und Ständerat | 02.09.2005 |
Nationalrat
Herbstsession 2005 chronologisches Programm Ständerat Herbstsession 2005 |
| Legislative in Kalifornien, USA | 01.09.2005 | AB 417 wurde von der Volksvertretung am 22.8.05 so abgeändert, dass Alcopops als Malzgetränke gelten. (Biersteuer) Der Senat muss noch darüber befinden. |
Bundespräsident
Samuel Schmid an der 1. Augustfeier 2005 auf dem Rütli:
"Eidgenossenschaft bedeutet auch, das Handeln am Wohl der Schwachen
zu messen."
Kommentar: Die Alkoholindustrie gehört offenbar
meistens zu den Schwachen.
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InhaltsverzeichnisEntwicklungen der schweizerischen Alkoholpolitik der letzten Jahre anhand von Leserbriefen Ihre Meinung interressiert uns Links zu Fachleuten und Institutionen Die Lobby-Arbeit der globalen Alkoholindustrie Dossiers: Suchtmittelwerbung; Alcopops; Absinth; WTO - GATS; Alkoholkonsum Jugendlicher; Alkohol und Verkehr / Drink Driving; Wein (Alkohol) sei (mässig genossen) gesund; Sport und Alkohol; Strukturelle Prävention; NPA (Nationales Programm Alkohol); botellón Projekt-Idee
Project in English
Herausgeber/Editor:Hermann T. Meyer, Projekte und Dienstleistungen, Lindenstr. 32, CH-8307
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