www.alkoholpolitik.ch - Newsletter - September 2005

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Top aktuell auf der Homepage:  

28.9.2005 Der Bundesrat beantwortete die Anfrage von Nationalrat Heiner Studer (evp) betr. Erhöhung der Steuern auf Spirituosen

Nachdem der Bundesrat auf zwei Postulate von ihm nicht geantwortet hatte und diese nach jeweils zwei Jahren sang- und klanglos vom Parlament abgeschrieben wurden, fragte NR Studer den Bundesrat direkt, wann er endlich die Schnapssteuern zwecks Konsumverminderung wieder erhöhen wolle. (Seit 1999 stieg der Konsum nach einer starken Steuersenkung an, nachdem er seit Mitte der 1980er-Jahre gesunken war.) 
Kommentar: Die Antwort zeigt, dass der Bundesrat offenbar an einer Konsumverminderung nicht interessiert ist. 

25.9.2005  Katrina verursacht eine Welle von Abhängigkeitsproblemen

Der Hurricane Katrina vertrieb Tausende von Abhängigen von ihren Behandlungsprogrammen und unterstützenden Netzwerken, verursachte zusätzlichen Stress den Menschen, die sich gerade auf der Kippe zwischen mässigem Konsum und Missbrauch bewegten und setzte Millionen dem Risiko aus, sich dem Alkohol oder andern Drogen zuzuwenden, um den Schmerz über Evakuation, finanziellen Ruin und persönliche Tragödie zu lindern. 
Ausführlicher Bericht von "Join Together", 23.9.05  (engl.) mit weiterführenden Links

07.09.2005 Der Bundesrat beschliesst ein neues Biergesetz. LL

Der Bundesrat hat heute ein neues Biergesetz verabschiedet, das jenes über die eidg. Getränkesteuer von 1934 ablöst. Was wir gestern ankündigten, ist heute vom Gesamtbundesrat beschlossen worden. Für Kleinbrauereien gibt es sogar eine Steuerermässigung. Gesundheitliche Aspekte wurden nicht berücksichtigt. Die Wirtschaft ist zufrieden. Die Präventionsfachleute sind enttäuscht. Die Zeche bezahlen wir alle, vor allem unsere Jugend. Dazu passt das heutige Zitat von Bundespräsident S. Schmid ausgezeichnet. Die Gesetzesvorlage geht jetzt ans Parlament. Ob das einsichtiger ist?
(Quelle: Neue Zürcher Zeitung online, 7.9.05)       Siehe Briefe an....    2 Leserbriefe        Dazu Pressemeldung der Schweiz. Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme

06.09.2005   Bundesrat Merz will die Biersteuer nach dem Alkoholgehalt abstufen. Leichtbier würde dadurch billiger!  L

Radio DRS1 berichtet heute in der Sendung Rendez-vous, dass der zuständige Bundesrat Merz (Finanzen) die Biersteuer nach Alkoholgehalt aufteilen will in Leichtbier bis 2,6%, Normalbier und Starkbier, 6-7%. Die gesamte Steuereinnahme bliebe sich für den Bund gleich. Leichtbier würde billiger. Biermischgetränke sollen auch nicht stärker besteuert werden. Gesundheits- und Konsumentenschutzorganisationen äusserten sich empört, denn die Jugendlichen reagieren sehr preissensibel. Bier ist bereits heute das beliebteste alkoholische Getränk bei der männlichen Jugend von 14-16 Jahren. Ab 16 Jahren wäre es erlaubt, ihnen Bier zu verkaufen!
Der Vertreter des Brauerei Verbandes möchte die Steuern noch mehr reduzieren, auf das Niveau in Deutschland. Er will, dass die Teuerungsklausel nicht mehr angewendet werden soll. 
Kommentar:  Die Brauereien setzen Bundesrat Merz offensichtlich stark unter Druck. Statt wie gefordert, die lächerlich kleine Biersteuer anzuheben oder eine generelle Alkoholsteuer einzuführen, soll nun die Biersteuer eine Verbilligung des Bieres ermöglichen und den rückläufigen Konsum auf Kosten der Gesundheit unserer Jugend ankurbeln. Eine Abstufung der Alkoholsteuern auf Grund des Alkoholgehalts machte insoweit Sinn, dass Sie bei einer generellen Alkoholsteuer auf alle alkoholischen Getränke angewendet würde. Wie wir in unserer Projekt-Idee aufzeigen. Nur müssten die Steuersätze weit höher liegen und nach dem Verursacherprinzip einen Grossteil der bewirkten alkoholbedingten Schäden decken.
Wie werden wohl die andern Bundesräte und das Parlament reagieren? Wieviel gilt die Volksgesundheit und der Jugendschutz in unserm Land noch?

Aktuell      

Datum

Thema

Kommentar/Details

30.09.2005 Eine Leserbriefschreiberin protestiert im Tages-Anzeiger gegen Weinreklame im Vorprogramm eines Jugendfilms Der gross vermarktete Schweizer Film "Mein Name ist Eugen" ist ab 8 Jahren zugelassen. Im Vorprogramm im Zürcher Le Paris gab es Werbefilme: a) mit Gewaltszene, inzwischen um diese gekürzt; b) mit Weinreklame, davon weiss das Kassenpersonal auf telefonische Nachfrage nichts. 
28.09.2005 Der Bundesrat beantwortete die Anfrage von Nationalrat Heiner Studer. 05.1098 - Anfrage: Erhöhung der Steuern auf Spirituosen 
Der Bundesrat will die Steuern nicht erhöhen.
(siehe Topp-Aktuell auf der Homepage)
26.09.2005 Die Stimmbürger des Kt. Aargau haben das Ladenschlussgesetz aufgehoben.  Jetzt wird das Einkaufen rund um die Uhr möglich. Die Erhältlichkeit von Alkohol somit ebenfalls. Nicht einmal 1% mehr Neinstimmen hätten genügt, die Vorlage abzulehnen.
Kommentar: Warum hat sich nur die reformierte Kirche  eingemischt?   (Leserbrief unterwegs)
22.09.2005 Der Nationalrat hat die Revision des Radio- und Fernsehgesetzes begonnen. Die Ergebnisse bei Parlamentsdebatten. Die Alkoholwerbung bei lokalen Privatsendern soll eingeführt werden. (vergorene Getränke) Die Beratung wird am Mittwoch fortgesetzt.  
20.09.2005 Der Bundesrat beantwortete die Motion von Nationalrat P. Vollmer, vom 17.6.05. Er beantragt Ablehnung.  05.3446 - Motion: Sportanlässe und Sportverbände als Alkoholpromotoren. Sportvereine, -verbände und -veranstaltungen, die sich mittels Alkoholwerbung finanzieren, sollen vom Bund künftig keine Subventionen mehr erhalten. (Siehe Eintrag am 5.9.05)
Kommentar: Die Begründung ist absolut unbefriedigend. Unser Projekt würde das Problem lösen.
20.09.2005 Der Bundesrat beantwortete die Motion von Nationalrat J-R. Germanier vom 16.6.05. Er beantragt Annahme.  05.3336 - Motion: Naturweine mit über 15 Volumenprozent Alkohol. Bisher wurde ab 15% besteuert. Neu soll die Grenze wie in der EU bei 18% liegen. Dem Bund entgehen an die Fr. 450'000.- pro Jahr. 
Kommentar: Ein weiterer Grund, allen Alkohol zu besteuern.
20.09.2005 Gemäss Unfallstatistik der Stadt Zürich sind im 2. Qu. 2005 die alkoholbedingten Unfälle um 5,8% gegenüber der gleichen Vorjahresperiode zurückgegangen. (Provisorische Zahlen) Erfasst wurden nur Unfälle mit mindestens 0,8‰. Meldepflichtig sind nur Unfälle mit erheblichen Personenschäden. Die Gesamtzahl der Unfälle nahm ebenfalls um 5,8% ab. 
Kommentar: Es kann sein, dass sich die Fahrer vom ersten Schock erholt und auch gemerkt haben, dass nicht vermehrt kontrolliert wurde. Die Partyszene boomt jedenfalls weiterhin. (Die definitiven Zahlen können tiefer liegen.)
17.09.2005 Bundesrat Merz mahnte am Jahreskongress der Schweizer Presse in Interlaken die Medienschaffenden, ihre Verantwortung wahrzunehmen.  Kommentar: Auf dem Gebiet unseres grössten sozial- medizinischen Problems "Alkohol" dürften sich die ach so recherchierfreudigen Journalisten und ihre Auftraggeber wahrlich mehr anstrengen. In Sachen Glaubwürdigkeit hat der Bundesrat allerdings beim Thema Alkohol selber ein Problem. (Quelle: Tages-Anzeiger, 17.9.05)
15.09.2005 Das Genfer Marktforschungs- Institut Erasm veröffentlichte eine Studie über die Akzeptanz von Werbung in der Schweiz. (Quelle: Tages-Anzeiger, 15.9.05) Werbeverbote für Alkohol und Tabak würden von einer breiten Mehrheit befürwortet. Eigenartigerweise reduzierte sich die Mehrheit bei Werbung in der Nähe von Schulhäusern und von Jugendlichen stark frequentierten Orten auf 49% bezw. 47%. Kommentar: Da stimmt wohl etwas nicht. Soll damit die ganze Arbeit in Frage gestellt werden können? 
14.09.2005 18 Gemeinderäte in Illnau- Effretikon haben eine Interpellation eingereicht.
(Quelle: Zürcher Oberländer) 
Sie stellen Fragen an den Stadtrat in Bezug auf die schlechten Ergebnisse bei den Test-Alkoholkäufen. (Siehe Meldung am 26.8.05) Interpellations-Text
Kommentar: Es kann vermutet werden, dass unser Leserbrief gewirkt hat.
08.09.2005 Der Zürcher kantonale Gewerbeverband plant eine Volksinitiative. Er verlangt damit, dass alle Gesetze zuerst auf ihre KMU- Tauglichkeit geprüft werden müssten.
Kommentar: Dann müsste er aber auch einverstanden sein, dass alle zuerst auf ihre Gesundheitstauglichkeit überprüft werden. Das wäre schon lange nötig. (Siehe Biergesetz!)
07.09.2005 Der Bundesrat änderte am 25.5.05 per 1.7.05 die Verordnung zum Arbeitsgesetz vom 10.5.2000

 

Art. 23 Abs. 3: Gastbetriebe sind Betriebe, die gegen Entgelt Personen beherbergen oder Speisen oder Getränke zum Genuss an Ort und Stelle abgeben. Gastbetrieben gleichgestellt sind Betriebe, die fertig zubereitete Speisen ausliefern. 
Kommentar: Damit sind Pizza-Kuriere zum Alkohol-Vertrieb berechtigt. Rund um die Uhr. Die Erhältlichkeit wird weiter erleichtert, statt eingeschränkt.
07.09.2005 Der Bundesrat beschliesst ein neues Biergesetz. Was wir gestern angekündigt haben, wurde heute  beschlossen. Siehe Top-Aktuell auf der Homepage.
06.09.2005 Bundesrat Merz will die Biersteuer nach Alkoholgehalt abstufen. Leichtbier würde dadurch billiger, was unter dem Aspekt des Jugendschutzes völlig unsinnig ist.                  
(Siehe heute Top-Aktuell auf der Homepage)
06.09.2005 Bei der Übernahme von Pick Pay durch Denner spielte das Alkohol-Sortiment eine wichtige Rolle. "Nicht zuletzt dank des Verkaufs von Alkohol und Tabak sei Denner aber eine ideale Ergänzung zur Migros", sagte Migros- Konzernsprecherin Monika Weibel. Migros gab den Ausschlag, dass Denner von REWE (alter Besitzer von Pick Pay) den Zuschlag erhielt. (Quelle: Tages-Anzeiger, 6.9.05) online/Print
05.09.2005 Der Bundesrat beantragt, die Motion von Nationalrat Jean-René Germanier abzulehnen. 05.3245 - Motion vom  02.06.2005: Obstspirituosen und Konsumententäuschung
Es geht um die Etikettierung und die Unterschiede von Obstbrand und Obstspirituosen im Gleichklang mit der EU.
05.09.2005 05.3446 - Motion von Peter Vollmer im Nationalrat vom 17.06.2005: Sportanlässe und Sportverbände als Alkoholpromotoren
(Noch nicht behandelt)

Entweder Sponsoring oder Bundesgelder. Sportvereine, -verbände und -veranstaltungen, die sich mittels Alkoholwerbung finanzieren, sollen vom Bund künftig keine Subventionen mehr erhalten. Die Motion ist von 19 weiteren Parlamentariern unterzeichnet worden, darunter auch zwei Vertreter von bürgerlichen Parteien. Alkoholwerbung widerspreche der Präventionspolitik des Bundes.

05.09.2005 Der Newsletter September von "Infoset" ist erschienen Er umfasst Meldungen aus der ganzen "Sucht-Palette".
05.09.2005 Die aktuelle Ausgabe von Spectra beschäftigt sich schwerpunktmässig mit dem Thema Risiko. Spectra 52, August 05, Gesundheitsförderung und Prävention - Informationsschrift (pdf, 8S., 340kb) des Bundesamtes für Gesundheit (BAG). U.A. mit
- Kommt es rund ums Spiel zu Gewalt, ist Alkohol sehr oft im Spiel
- Schweizer Suchtpolitik der Zukunft (Bericht psychoaktiv.ch)
02.09.2005 Die Programme der Herbstsession von National- und Ständerat sind erschienen. Im Nationalrat ist am Mi. 28.9.05 die Totalrevision des Radio- und Fernsehgesetzes RTVG traktandiert.
Programme: Nationalrat       Ständerat

Internationales   

Hier folgen in chronologischer Reihenfolge des Eingangs Neuigkeiten aus andern Ländern, die für die Schweiz auch
interessant sein könnten.

Zeitpunkt

Thema

Beschreibung

30.09.2005 Mothers Against Drunk Driving (MADD), USA haben ein erfreuliches Umfrageergebnis bekanntgegeben 87% der Amerikaner unterstützen Nüchternheits-Kontrollstellen, um dem alkoholisierten Fahren vorzubeugen. Joint Together, 29.9.05    
2005 MADD and Nationwide Insurance Survey Conducted by Gallup
29.09.2005 Nach landesweiten Protesten hat der Detailhandelsriese J.C. Penney die T-Shirts mit Alkoholreklame aus der 'young men's' Abteilung zu den Männern verlegt.  Und die Werbung im Katalog "Zurück zur Schule" eingestellt. Die Firmasprecherin bestätigte, dass es nicht ihre Absicht sei, für Alkohol bei der Jugend zu werben. Auch die Alkoholindustrie erklärte sich gegen diese T-Shirts für Jugendliche.
New York Times, Sept. 26 2005.      Join Together, 09/28/05
29.09.2005 Das Center for Science in the Public Interest hat den Washington report Sept. 2005 herausgegeben. Es wird darin u.a. über Gesetzesvorlagen und Aktionen betr. Alkoholkonsum von Minderjährigen berichtet, Erfolge bei den Back to school T-shirts, die Anstrengungen von Anheuser-Busch, Bier als gesund zu vermarkten, etc.
29.09.2005 In Montana, USA treten am 1.10.05 ca 200 Gesetze in Kraft. Einige davon betreffen Alkohol im Verkehr und der Verkauf an Minderjährige. (Quelle: Marin Institute News) Billingsgazette.com  Obwohl zu den US-Staaten mit den höchsten alkoholbedingten Unfallzahlen gehörend, wird erst jetzt verboten, im Fahrzeug auf Autobahnen angebrauchte alkoholische Getränke mitzuführen. In Städten war es schon bisher verboten.
Weiter wurden die Strafen für fünf und mehr Verurteilungen wegen Angetrunkenheit im Verkehr oder für Fahren trotz Führerausweisentzug wegen Alkohol am Steuer oder verweigertem Blastest verschärft.
29.09.2005 Das Marin Institute ruft zur Aktion gegen die Firma Aramark auf, die in Sportsstadien Bier ausschenkt und dabei die eigenen Regeln nicht einhält. Auch nach einem Todesfall hat sich die Situation mit den betrunkenen Randalierern nicht verbessert. Jetzt soll diese Firma aus den Stadien verbannt werden. Werde aktiv! Take Action! Mit Kurzfilm. Musterbrief.

 

29.09.2005 Der US-Staat New Hampshire hat einen Aktionsplan zur Bekämpfung des Jugendalkoholismus herausgebracht. "Empfehlungen zum Erfolg: New Hampshire's Strategie zur Reduzierung der Alkoholprobleme Minderjähriger". "Die 24 Seiten zusammengefasst, bedeute: Es betrifft uns alle", sagte der Vorsitzende der Kommission. Gegen 50 Empfehlungen werden in 5 Kategorien erteilt: Information der Öffentlichkeit; Erziehung/Bildung; Gelegenheiten, den Zugang einzuschränken; Koordination; Forschung und Evaluation. Join Together, 26.9.05    / New Futures
29.09.2005 Die EU gibt verschiedene periodisch erscheinende Publikationen zu Verbraucherschutz- und Gesundheitsthemen heraus. Hier eine Übersicht. Sie erscheinen deutsch, Französisch und englisch
29.09.2005 Die EU hat die 2005 zur Unterstützung vorgesehenen Projekte veröffentlicht. Z.B. Scientific Platform of the Working Party 'Lifestyle and other Health Determinants;
- Europe for health and wealth: Impact assessments in improving population health and contributing to the objectives of the Lisbon Strategy
29.09.2005 Die EU hat einen Berichtsentwurf zu einem Workshop vom 30.8.05 in Luxembourg veröffentlicht. Workshop für Interessenvertreter zum Thema: Gesundheit, soziale und wirtschaftliche Auswirkungen von alkoholischen Getränken.
EU-Public Health, 26.9.05 (nur engl.)
25.09.2005 Die neue "The Globe" Ausgabe 2/2005 ist erschienen. Schwerpunkt ist die Gründung der Indian Alcohol Policy Alliance IAPA und Berichte zum Alkoholproblem in Indien. Dazu ein Abdruck der Resolution zum Alkoholproblem, die von der 58. WHO-Generalversammlung im Mai 2005 angenommen wurde: "Public health problems caused by alcohol" (Link auf Homepage, linker Rand unten)
25.09.2005 Non-Profit-Programme könnten in den nächsten 5 Jahren in den USA 40-71,5 Mia.$ an Regierungsbeiträgen verlieren. Diesen Befund meldete das Washington D.C.'s Aspen Institute auf Grund einer Studie über die von Kongress und Präsident Bush vorgesehenen Budgetkürzungen. Sollte die Lücken durch freiwillige Spendengelder gedeckt werden, müssten sich diese verglichen mit heute verdoppeln oder verdreifachen.
(Quelle: Join Together, 23.9.05/ 2)
25.09.2005 Der Hurricane Katrina brachte den Alkohol- und andern Drogenabhängigen grossen zusätzlichen Stress. 
(Quelle: "Join Together", 23.9.05), ausführlicher Bericht, engl.
Der Hurricane Katrina vertrieb Tausende von Abhängigen von ihren Behandlungsprogrammen und unterstützenden Netzwerken, verursachte zusätzlichen Stress den Menschen, die sich gerade auf der Kippe zwischen mässigem Konsum und Missbrauch bewegten und setzte Millionen dem Risiko aus, sich dem Alkohol oder andern Drogen zuzuwenden, um den Schmerz über Evakuation, finanziellen Ruin und persönliche Tragödie zu lindern. 
23.09.2005 Institutionen der Alkoholprävention verlangen, dass die Massachusetts Bay Transportation Authority (MBTA) die Alkoholreklame in den Bostoner Verkehrsbetrieben entfernen soll. Täglich würden 18000 Kinder zur Schule fahren und dieser Reklame ausgesetzt.
Die MBTA weigert sich, sie könne auf die 1,5-3 Mio.$ pro Jahr nicht verzichten.
(Quelle: Join Together, 22.9.05)   Boston Herald.com

 

21.09.2005 Join Together bringt die 2005-Ausgabe eines Handbuchs für die Prävention in der Gemeinde heraus. Gedruckt und online. Online sind viele Links erhältlich, auch sind up-dates vorgesehen. Das jährliche Handbuch erscheint seit 1997.
http://indicatorshandbook.org/
21.09.2005 Die Fans der Michigan State University, USA können im Spartan Stadium keinen Alkohol trinken ausser sie vermögen einen Sitz in einer der Luxus-Logen. Bis zum Anstoss wird in den 24 Luxus Logen während zwei Stunden Wein und Bier serviert. Dies sei ein Entgegenkommen gegenüber den wichtigsten Sponsoren. Sonst ist im und ausserhalb des Stadiums kein Alkoholverkauf gestattet. (Quelle: Join Together, 20.9.05)
Detroit Free Press, 17.9.05
21.09.2005 Der Generalmanager des Stadiums Coliseum in Los Angeles, USA sagt, dass Übereinkommen getroffen  wurde, wonach im Stadium während der Heimspiele der USC kein Alkohol verkauft werde.  Grund sind gemäss USC-Präsident vermehrte Grobheit, Foul-Sprache und anderes Verhalten, das die Atmosphäre beeinträchtigt. Ausserhalb des Stadiums wird vorher Alkohol verkauft. (Dies betrifft American College Football = Rugby)
Los Angeles Times, 14.9.05 (Gratis Registrierung erforderlich)

(Quelle: Marin Institute Alcohol News)

21.09.2005 Die Generalstaatsanwälte von Utah und Main, USA möchten die leichten Malzbiere aus den Lebensmittel- Läden und der Reichweite von jungen Alkoholkonsum-Einsteigern entfernt haben. Sie haben landesweit Briefe an die Generalstaatsanwälte versandt und diese aufgefordert den Verkauf von Alcopops strenger zu kontrollieren, weil die Werbung die Jugendlichen verführe, diese Getränke zu versuchen.
(Quelle: Marin Institute Alcohol News)
The Salt Lake Tribune, 20.9.05
21.09.2005 Alkohol bleibt die am meisten missbrauchte Substanz in den USA. Die jährliche nationale Untersuchung zu Drogenkonsum und Gesundheit meldet 55 Millionen Rauschtrinker während des letzten Monats , d.h. mehr als 22% der Bevölkerung über 12 Jahren, davon über 7 Millionen unter 21. Die Altersgruppe mit dem höchsten Konsum von illegalen Drogen (18-25), hatte auch den höchsten missbräuchlichen Alkoholkonsum. Gut 41% waren Rauschtrinker und 12% schwere Trinker.
(Quelle: Marin Institute Alcohol News)
PRWEB.com, press release, 16.9.05
21.09.2005 US-amerikanische Institute der Alkoholprävention wollen sich vehement gegen die Einfuhr des japanischen "Kinderbiers" wehren. Wir berichteten am 23.8.05, dass dessen Einfuhr in Europa bevorstehe. Das Marin Institute in Kalifornien sagte, das Kinderbier würde unabsichtlich die Bestrebungen der Alkoholindustrie unterstützen, das Alkoholtrinken zu verherrlichen und Kinder in den Bierkonsum einzuführen. New York Times, Sept. 19, 2005    (Quelle: Marin Institute Alcohol News)
19.09.2005 In den USA werden grosse Hoffnungen in neue Medikamente gesetzt, die bei Alkoholismus helfen sollen. Quelle: Join Together,14.9.05) Allein in den USA ist ein potentieller Markt von 18 Mio. Menschen. die Bundesregierung unterstützt gegenwärtig mehr als 50 klinische Tests mit solchen Medikamenten und eine handvoll Medikamente sind bereits in der Pipeline. The New York Times, 13.9.05
17.09.2005 Die EU und die USA haben ein Weinhandelsabkommen abgeschlossen. Damit sei der Weinhandel im Umfang von 2,8 Mia.$ gesichert. 
(Quelle: Tages-Anzeiger, 15.9.05)
14.09.2005 Obwohl die Finanzierung für Join Together in Minnesota, USA letztes Jahr zu Ende ging, arbeitet die Koalition auf rein freiwilliger Basis weiter. Sie wird von Jugendlichen, Erwachsenen und Organisationen gebildet und wirkt seit über 10 Jahren, um den Alkohol von der Jugend fernzuhalten.  
14.09.2005 Das Marin Institute veröffentlichte 10 Tipps für den Umgang mit Parlamentariern. Ebenfalls von ihm stammen Karten für den Einsatz bei Fällen von verantwortungsloser Alkohol-Reklame und ein e-mail Brief an die Auftraggeber.
Wir haben sie hier übersetzt.
08.09.2005 Der weltweit grösste Schnaps-Konzern Diageo gibt Einblick in Zahlen und Pläne. In den nächsten 6-9 Monaten sollen neue Alcopops auf den Markt kommen, um die Verkäufe wieder anzukurbeln, die nach dem grossen Erfolg von Smirnoff Ice jetzt rückläufig sind. 
(Quelle: Marin Institute Alcohol News) Forbes.com
08.09.2005 Mehr Frauen in den USA trinken Alkohol "defensiv". 
(Quelle: Join Together, 7.9.05)

Original: FortWayne.com

Aufgeschreckt durch Geschichten von Vergewaltigungen nach Rendezvous mit Hilfe von Drogen, die heimlich in Drinks geschüttet wurden, sind Frauen mehr geneigt, ihren Drink selber zu kaufen und ihn im Auge zu behalten. Allerdings ist die wichtigste Droge in diesem Zusammenhang der Alkohol selber.
07.09.2005 Dänemark erhöht die Bussen für Alkohol am Steuer. Die Grenze liegt wie bei uns bei 0,5‰. Das Monatsgehalt wird mit dem Promillestand multipliziert. Z.B. 0,7x4000€.
(Quelle: Tages-Anzeiger, 7.9.05)
05.09.2005 Der italienische Weinsektor leidet unter der Konsumflaute. Der Inlandkonsum ist 2004 um 11% zurückgegangen. Wieder wird mit einer guten Ernte gerechnet. Die Fantasiepreise werden sich kaum halten können. 
(Quelle: Basler Zeitung online, 5.9.05)
01.09.2005 In England warnen angesehene Ärzte vor der vorgesehenen Liberalisierung der Öffnungszeiten der Pubs. BBC berichtete, dass Ian Gilmore und Kieran Moriarity vom Royal College of Physicians den Regierungsplan als "ungesund" kritisiert hatten. 
(Quelle: Join Together)          BBC News, 29.8.05
01.09.2005 Alcopops werden in Kalifornien, USA wie Bier besteuert. 20cents/gallon statt $3.30/gallon für Schnaps. (Quelle: Marin Institute Alcohol News)  Die Alkoholindustrie verkauft die Alcopops dem Staat seit den 90er-Jahren als Malzgetränk. Dabei gibt es ein Gesetz, das für schnapshaltige Getränke die Schnapssteuer verlangt. Nun soll per Gesetz diese Bierbezeichnung noch legalisiert werden. Die Senatoren sollten dies ablehnen.
The Sacramento Bee, 27.8.05

List of English texts

Date

German

English

30.09.2005 Mothers Against Drunk Driving (MADD), USA haben ein erfreuliches Umfrageergebnis bekanntgegeben Mothers Against Drunk Driving (MADD) has released a survey finding that 87 percent of Americans support sobriety checkpoints to prevent drunk driving    Joint Together, 29.9.05    2005 MADD and Nationwide Insurance Survey Conducted by Gallup
29.09.2005 Nach landesweiten Protesten hat der Detailhandelsriese J.C. Penney die T-Shirts mit Alkoholreklame aus der 'young men's' Abteilung zu den Männern verlegt und die Werbung im Katalog "Zurück zur Schule" eingestellt. After a nationwide protest-action, Retailer J.C. Penney has removed T-shirts featuring alcohol logos from the 'young men's' to the men's departments of its stores and stopped advertising the shirts in its Back to School catalog, the New York Times reported Sept. 26.      Join Together, 09/28/05
29.09.2005 Das Center for Science in the Public Interest hat den Washington Report Sept. 05 herausgegeben. The newest edition of Washington Report Sept. 2005 . This 
issue covers NCAA's decision regarding alcohol ads, an update on the beer tax rollback bills, Anheuser-Busch's potential campaign to promote beer as "healthy," victories against J.C. Penny and Coors, and more!
29.09.2005 In Montana, USA treten am 1.10.05 ca 200 Gesetze in Kraft. Einige davon betreffen Alkohol im Verkehr und der Verkauf an Minderjährige. (Quelle: Marin Institute News)   Montana became one of the last states to outlaw drinking while driving with the passage of an open container ban earlier this year. Although cities and towns in the state forbid open alcoholic beverage containers in vehicles, no prohibition has applied to highways before.
Other alcohol-related law changes include increased penalties for five or more drunken driving convictions and driving with a license suspended or revoked for drunken driving or refusing a breath test. The state will also try to crack down on underaged drinking by tracking beer purchases through keg registration and increasing penalties for selling or providing alcohol to minors. Billingsgazette.com 
29.09.2005 Das Marin Institute ruft zur Aktion gegen die Firma Aramark auf, die in Sportsstadien Bier ausschenkt und dabei die eigenen Regeln nicht einhält. Take Action! Call by the Marin Institute.
The failure of stadium beer vendor Aramark to follow its own safe serving policies, and ineffective stadium security, contributed to an alcohol-fueled assault against Jeff Black and his young son. Join Jeff Black and other fans who’ve come forward with similar stories and help Eject Aramark From the Game for failing to ensure alcohol-safe sports stadiums. Take Action! With short film and a prepared letter.
29.09.2005 Der US-Staat New Hampshire hat einen Aktionsplan zur Bekämpfung des Jugendalkoholismus herausgebracht. The report, "Recommendations for Success: New Hampshire's Strategy to Reduce Underage Alcohol Problems," contains close to fifty recommendations for individuals, communities, and the state as a whole, and makes New Hampshire one of the first states in the nation to lay out a single state strategy on the subject. Join Together, 26.9.05/ New Futures
29.09.2005 Die EU gibt verschiedene periodisch erscheinende Publikationen zu Verbraucherschutz- und Gesundheitsthemen heraus. See a list of newsletters published periodically by the EU-Commission on health and consumer protection. Available in English, French and German. 
29.09.2005 Die EU hat die 2005 zur Unterstützung vorgesehenen Projekte veröffentlicht. The EU has publish a List of projects funded in 2005, e.g. Scientific Platform of the Working Party 'Lifestyle and other Health Determinants;
- Europe for health and wealth: Impact assessments in improving population health and contributing to the objectives of the Lisbon Strategy
29.09.2005 Die EU hat einen Berichtsentwurf zu einem Workshop vom 30.8.05 in Luxembourg veröffentlicht. EU-Public Health, 09/26/05 Draft report on Health, Social and Economic Impact of alcohol. Stakeholders’ workshop
Luxembourg, 30 August 2005 
25.09.2005 Die neue "The Globe" Ausgabe 2/2005 ist erschienen. The new "The Globe" issue 2/2005 has been published. (Not yet online) Main feature: Launch of Indian Alcohol Policy Alliance, IAPA. And alcohol problems in India. In addition: The resolution "Public health problems caused by alcohol" accepted by the 58th World Health Assembly May 2005. (See link on our homepage, left border) 
25.09.2005 Non-Profit-Programme könnten in den nächsten 5 Jahren in den USA 40-71,5 Mia.$ an Regierungsbeiträgen verlieren. Nonprofit programs could lose $40 billion to $71.5 billion in federal funding over the next five years, the Philanthropy News Digest reported Sept. 16. To make up the difference, private giving would have to increase by two or three times its current rate, the report noted. 
(Source: Join Together, 23.9.05/ 2)
25.09.2005 Der Hurricane Katrina brachte den Alkohol- und andern Drogenabhängigen grossen zusätzlichen Stress. (Siehe Top- Aktuell auf der Homepage Hurricane Katrina displaced thousands of people with addictions from their treatment programs and support networks, added strain on people who may have been walking the line between moderate use and addiction, and put millions at risk of turning to alcohol or other drugs to ease the pain of dislocation, financial ruin, and personal tragedy. "Join Together", 23.9.05
23.09.2005 Institutionen der Alkoholprävention verlangen, dass die Massachusetts Bay Transportation Authority (MBTA) die Alkoholreklame in den Bostoner Verkehrsbetrieben entfernen soll. Teen alcohol prevention experts and health officials say that pervasive alcohol advertising in Boston's transit system should be removed, but Massachusetts Bay Transportation Authority (MBTA) leaders say the money (1,5-3 Mio.$ per year) is too good to drop the ads.

(Source: Join Together, 22.9.05)    Boston Herald.com
21.09.2005 Join Together bringt die 2005-Ausgabe eines Hand- Buchs für die Prävention in der Gemeinde heraus. Join Together announces the release of the 2005 edition of their popular publication, "How do we know we are making a difference? A community alcohol, tobacco, and drug indicators handbook." (Printed and online, with many links)
http://indicatorshandbook.org/
21.09.2005 Die Fans der Michigan State University, USA können im Spartan Stadium keinen Alkohol trinken ausser sie vermögen einen Sitz in einer der Luxus-Logen. While alcohol is banned everywhere else inside the Spartan stadium of Michigan State University for college football games, beer and wine will be sold in the 24 luxury suites up until kickoff. No outside alcohol will be allowed, however. (Source: Join Together, 9/20/05)
Detroit Free Press, 9/17/05
21.09.2005 Der Generalmanager des Stadiums Coliseum in Los Angeles, USA sagt, dass Übereinkommen getroffen  wurde, wonach im Stadium während der Heimspiele der USC kein Alkohol verkauft werde.  An agreement not to sell alcoholic beverages inside the Coliseum during USC home games has been finalized, the general manager of the stadium said Tuesday. USC President Steven Sample announced in June that the sale and possession of beer or other alcoholic beverages would no longer be allowed because of increased surliness, foul language and other behavior that was harming the atmosphere. Los Angeles Times, 9/14/05 (free register aff.)
(Source: Marin Institute Alcohol News)
21.09.2005 Die Generalstaatsanwälte von Utah und Main, USA möchten die leichten Malzbiere aus den Lebensmittel- Läden und der Reichweite von jungen Alkoholkonsum-Einsteigern entfernt haben. (Source: Marin Institute Alcohol News) Utah Attorney General Mark Shurtleff and Maine Attorney General Steven Rowe wants to get low-alcohol malt beverages off grocery store shelves and out of the reach of young, novice drinkers. They have sent letters to attorneys general throughout the USA, saying stricter controls are needed over drinks such as Smirnoff Ice, Bacardi Silver and Jack Daniel's Original Hard Cola, because advertising is enticing underage drinkers to try the beverages.
Salt Lake Tribune, 09/20/05
21.09.2005 Alkohol bleibt die am meisten missbrauchte Substanz in den USA. Die jährliche nationale Untersuchung zu Drogenkonsum und Gesundheit meldet 55 Millionen Rauschtrinker während des letzten Monats (Source: Marin Institute Alcohol News) Alcohol remains the most commonly abused substance in 
The annual National Survey on Drug Use and Health released its findings last week and revealed that over 22 percent of the American population (55 million people) ages 12 and older were binge drinkers in the past month. . . . More than 7 million binge drinkers were under the age of 21. . . The survey showed that the age range that participated in the most illicit drug use (18-25) also had the highest rates of alcohol abuse. In this group just over 41 percent were binge drinkers and 12 percent were heavy drinkers. PRWEB.com, press release, 16.9.05
21.09.2005 US-amerikanische Institute der Alkoholprävention wollen sich vehement gegen die Einfuhr des japanischen "Kinderbiers" wehren. Kidsbeer, a Japanese soft drink bottled and formulated to look like beer, may soon be available throughout Europe, but watchdogs of underage drinking say they will fight any effort to ship it to the United States. New York Times, Sept. 19, 2005    (Quelle: Marin Institute Alcohol News)
19.09.2005 In den USA werden grosse Hoffnungen in neue Medikamente gesetzt, die bei Alkoholismus helfen sollen. Source: Join Together, 14.9.05)

The federal government is currently sponsoring more than 50 clinical trials involving drugs to treat alcoholism, and a handful of drugs are already in the pipeline. Treatment experts, patients, and pharmaceutical companies are hoping that new medications will have big benefits for people with alcohol problems -- a potential market of 18 million people in the U.S. alone.  The New York Times, 13.9.05

14.09.2005 Obwohl die Finanzierung für Join Together in Minnesota, USA letztes Jahr zu Ende ging, arbeitet die Koalition auf rein freiwilliger Basis weiter. Although Minnesota Join Together (MJT)’s funding ended last year, the coalition continues to work on a purely volunteer basis to advance policies that keep alcoh ol out of the hands of young people. MJT, whose members include youth, adults, and organizations across the state, has been active for more than 10 years.
14.09.2005 Das Marin Institute veröffentlichte 10 Tipps für den Umgang mit Parlamentariern. The Marin Institute says: Talk Back to irresponsible alcohol advertising. Prepared e-mail letter and palm cards.
And Ten Ways to Talk to a Legislator.
08.09.2005 Mehr Frauen in den USA trinken Alkohol "defensiv". 
Stung by stories of date-rape drugs dropped in drinks, women are more apt to buy their own drinks and keep an eye on them when they're sitting at bars.
(Quelle: Join Together, 7.9.05)   FortWayne.com
07.09.2005 Dänemark erhöht die Bussen für Alkohol am Steuer. Das Monatsgehalt wird mit dem Promillestand multipliziert Danmark has risen the fines for drunk driving. The monthly salary will be multiplied with the Permilles. E.g. 4000€ x 0,7
06.09.2005 Bundesrat Merz will die Biersteuer nach Alkoholgehalt abstufen. In Switzerland the Minister of Finance intends to split the taxes on Beer according to the alcohol content. Light beer would become cheaper, which is already the most consumed alcoholic beverage by male youth of 14-16 years. 
01.09.2005 In England warnen angesehene Ärzte vor der vorgesehenen Liberalisierung der Öffnungszeiten der Pubs. The BBC reported that Ian Gilmore and Kieran Moriarity of the Royal College of Physicians called the government's alcohol liberalization plan (opening hours) "insane."
(source: Join Together)          BBC News, 29.8.05
01.09.2005 Alcopops werden in Kalifornien, USA wie Bier besteuert. 20cents/gallon statt $3.30/gallon für Schnaps. (Quelle: Marin Institute Alcohol News)  Breweries since the 1990s have profited from a gray area between beer and hard liquor in alcohol laws, producing beverages known as "alcopops." California taxes beer at 20 cents a gallon, distilled spirits at $3.30 a gallon. Legislators are poised to change California law to protect a beer classification for these drinks. AB 417 was gutted and amended Aug. 22 to guarantee that "flavored malt beverages" would be taxed as beer. Senators should defeat this bill. The Sacramento Bee, 27.8.05

Dossiers: Alkoholkonsum Minderjähriger/Erhältlichkeit
                Underage drinking   (ab 2004)

Eintrag/Entry

Webeite/site / Details

Thema

Theme

29.09.2005 Internationales

English Texts

 

Der US-Staat New Hampshire hat einen Aktionsplan zur Bekämpfung des Jugendalkoholismus herausgebracht. The report, "Recommendations for Success: New Hampshire's Strategy to Reduce Underage Alcohol Problems
21.09.2005 Internationales

English Texts

 

US-amerikanische Institute der Alkoholprävention wollen sich vehement gegen die Einfuhr des japanischen "Kinderbiers" wehren. Kidsbeer, a Japanese soft drink bottled and formulated to look like beer, may soon be available throughout Europe, but watchdogs of underage drinking say they will fight any effort to ship it to the United States
01.09.2005 Internationales

English Texts

 

In England warnen angesehene Ärzte vor der vorgesehenen Liberalisierung der Öffnungszeiten der Pubs. The BBC reported that Ian Gilmore and Kieran Moriarity of the Royal College of Physicians called the government's alcohol liberalization plan (opening hours) "insane."

Dossier Suchtmittelwerbung

Datum

Kapitel / Brief

Thema 

30.09.2005 Aktuell Weinwerbung im Kinovorprogramm zu "Mein Name ist Eugen" in Zürich
29.09.2005 International
                   Engl. Texts
Erfolg bei der T-Shirt-Aktion gegen J.C. Penney. (Siehe 28.8.05)
23.09.2005 International Alkoholwerbung in den Bostoner Verkehrsbetrieben
15.09.2005 Aktuell Untersuchung über Akzeptanz der Werbung in der Schweiz
14.09.2005 International Das Marin Institute ruft zum Protest gegen Alkoholwerbung auf
03.09.2005 Forschung Neue Sammlung von Forschungen über Alkoholmarketing und Jugend  (d/e)

 Dossier Alkohol und Verkehr /  Drink Driving

Datum Link  Thema / Theme
30.09.2005 Internationales
                            English Texts
Die US-Öffentlichkeit unterstützt Nüchternheitskontrollstellen im Verkehr stark.     
Public Supports DUI Checkpoints, MADD Says
29.09.2005 Internationales
                            English Texts
Neue Gesetze in Montana, USA ab 1.10.05
New traffic laws starting 1st October in Montana, USA
20.09.2005 Aktuelles In der Stadt Zürich ist der Rückgang der alkoholbedingten Verkehrsunfälle im 2. Qu.05 abgeflaut.
07.09.2005 Internationales
                            English Texts
In Dänemark werden die Bussen erhöht. Das Monatsgehalt wird mit dem Promillestand multipliziert. Danmark has risen the fines for drunk driving.

Dossier Alcopops-Übersicht

Datum

Link zum Artikel

Thema

21.09.05 Internationales 2 Generalstaatsanwälte in den USA fordern ihre Kollegen auf, den Alcopop-Verkauf besser zu kontrollieren.
01.09.2005 Internationales In Kalifornien werden Alcopops wie Bier besteuert.

Briefe an ....

Brief vom an Antwort vom Thema
20.09.2005 Bundespräsident Samuel Schmid   Das neue Biergesetz, Replik auf Antwort
09.09.2005 Bundespräsident Samuel Schmid 20.09.2005 Das neue Biergesetz/ Eidgenossenschaft = Schutz den Schwachen

Forschungsergebnisse / Research

Datum

Thema (Link)

22.09.2005 Prevalence and Risk of Colorectal Neoplasia in Consumers of Alcohol in a Screening Population / Starke Verbreitung von und Risiko für Darmkrebs bei Alkoholkonsumenten in einer untersuchten Bevölkerung   (mit kurzer deutscher Übersetzung und Kommentar)
20.09.2005 Alcoholic Teens May Suffer Brain Damage / Alkoholkonsumierende Jugendlichen können Hirnschaden erleiden  (Kurze deutsche Übersetzung)
07.09.2005 Young Children Emulate Parents' Smoking, Drinking Habits / Kinder ahmen Raucher- und Trinkverhalten der Eltern nach
06.09.2005 The Mozart effect: Tracking the evolution of a scientific legend / Der Mozart-Effekt: Der Evolution einer wissenschaftlichen Legende nachspüren.
03.09.2005 New collection of research on alcohol marketing and youth / Neue Sammlung von Forschungen über Alkoholmarketing und Jugend  (engl./deutsch)
02.09.2005 Early Drinking Increases Later Risky Behaviors in Urban Youth / Früher Alkoholkonsum erhöht späteres risikohaftes Verhalten bei der Stadtjugend
02.09.2005 Informing of the latest clinically relevant research on alcohol and health


Die Lobby-Arbeit der globalen Alkoholindustrie

Datum

Interner Link zu den Seiten/Thema, Meldungen

externer Link zur Organisation/Details und Kommentar

28.09.2005 Carlsberg will längerfristig jede zweite Brauerei schliessen. (Von 29 auf 15) Die Schweizer Feldschlösschen Brauerei sei nicht betroffen. (Quelle: Basler Zeitung, 27.9.05)
17.09.2005 Internationales Weinhandelsabkommen EU-USA
08.09.2005 Der weltweit grösste Schnaps-Konzern Diageo gibt Einblick in Zahlen und Pläne.     Internationales In den nächsten 6-9 Monaten sollen neue Alcopops auf den Markt kommen, um die Verkäufe wieder anzukurbeln. 
08.09.2005 Heineken meldet Gewinnrückgang
(Quelle: Tages-Anzeiger, 8.9.05)
Der Gewinn sank im 1. Sem. 05 um 8,2% auf 345 Mio.€ im Vergleich zum Vorjahr. Grund sei u.a. der harte Wettbewerb in Westeuropa und den USA.


Veranstaltungen / Events

Datum 

Veranstaltungen/Events

Thema/Details

7-8 November 2005

EU - OPEN FORUM 2005

Health challenges and future strategy

Charlemagne Building of the European Commission

Rue de la Loi 170, Brussels

Programm-Entwurf

Arbeitssprachen: Engl., Franz., Deutsch

03.11.2005 -
05.11.2005

Eidgenössische Jugendsession 2005 

im Bundeshaus Bern

Hauptthema: Mobilität
Teilthema: ...Sicherheit: Gefährlicher Strassenverkehr 
[ UVEK ] Sicherheitsstellung der Mobilität: In der Schweiz sterben jedes Jahr Tausende aufgrund von Verkehrsunfällen. Wie kann die Lage verbessert werden? Anmeldeschluss: 1.9.05
17./18.10.2005 UK Presidency of the EU 2005
Tackling Health Inequalities:
Governing for Health Summit
Im Programm u.a. für eingeladene Delegierte: Arbeitsgruppe zu:
Alcohol and young people – marketing and promotion
30.08.2005

 

 

 

 

29.09.2005



   
   

EU-Public Health, 09/26/05 Draft report


Leserbriefe

Link Datum Thema Veröffentlicht in ...  ((noch) nicht veröffentlicht) Datum/Nr.
Leserbrief 26.09.05 Bier im deutschen Fussball (NZZ am Sonntag)
Leserbrief 26.09.05 Im Aargau sind die Ladenöffnungszeiten frei Tages-Anzeiger 29.09.05
Leserbrief 22.09.05 Die Politik bestimmt die Radiozukunft (RTVG) radiomagazin 29.09.05
Leserbrief 09.09.05 Der Bundesrat verabschiedet neues Biergesetz Basler Zeitung 19.09.05
Leserbrief 09.09.05 Lightbier wird billiger. Das neue Biergesetz (Tages-Anzeiger) --
Leserbrief 02.09.05 Alkohol-Testkäufe in Illnau-Effretikon Kiebitz (Lokalblatt) 08.09.05

 

Parlamentsdebatten

Ständerat 28.09.2005 04.078 Bundesgesetz über den Binnenmarkt. Änderung
Mit 19:17 Stimmen brachte der SR eine Ergänzung des Lebensmittelgesetzes an, damit der Bundesrat die Kompetenz zur Schaffung minimaler Ausbildungsstandards betr. Hygiene im Gastgewerbe erhielt.
Nationalrat 22.09.2005 Revision des Radio- und Fernsehgesetzes, Differenzbereinigung: Der NR beschloss, den Programmfenstern ausländischer Sender die Alkoholwerbung gänzlich zu verbieten. Auch schweizerische Privatsender mit nationaler Ausstrahlung fallen unter dieses Verbot. Regionale Privatsender sollen dagegen für Bier und Wein werben dürfen. Darüber sind sich Nationalrat, Ständerat und Bundesrat einig. Festgehalten hat der Rat an der Bestimmung, wonach der Bundesrat zum Schutz der Jugend weitere Werbeeinschränkungen erlassen kann. Der Ständerat hatte dies gestrichen. 
Ratsbericht NR
      Stand der Beratung       Basler Zeitung    NZZ
Ständerat 22.09.2005 Neues chronologisches Programm für die laufende Herbstsession 
Gemeinderat Zürich 08.09.2005 Ohne Gegenstimme genehmigte der Rat gestern ein Postulat von Monika Erfigen und Karin Peter (SVP), das verlangt, dass die Lehrer der Volksschule das Alkohol- und Drogenverbot an den Schulen besser durchsetzen sollen.
National- und Ständerat 08.09.2005 Aktualisiertes Programm der Herbstsession 2005 mit Details zu parlamentarischen Vorstössen (pdf)
Nationalrat   135 Seiten                   Ständerat 88 Seiten
National- und Ständerat 02.09.2005 Nationalrat Herbstsession 2005 chronologisches Programm
Ständerat Herbstsession 2005
Legislative in Kalifornien, USA 01.09.2005 AB 417 wurde von der Volksvertretung am 22.8.05 so abgeändert, dass Alcopops als Malzgetränke gelten. (Biersteuer) Der Senat muss noch darüber befinden.

 

Zitatensammlung

Bundespräsident Samuel Schmid an der 1. Augustfeier 2005 auf dem Rütli: "Eidgenossenschaft bedeutet auch, das Handeln am Wohl der Schwachen zu messen."
Kommentar: Die Alkoholindustrie gehört offenbar meistens zu den Schwachen.

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Inhaltsverzeichnis 

Entwicklungen der schweizerischen Alkoholpolitik der letzten Jahre anhand von Leserbriefen

Aktuell

Hinweise für Unterrichtende

Ihre Meinung interressiert uns

Links zu Fachleuten und Institutionen

Internationales

Briefe an ....

Die Lobby-Arbeit der globalen Alkoholindustrie

Veranstaltungen

Parlamentsdebatten

Zitatensammlung

Newsletter

Forschungsergebnisse

Archiv

English Texts      

Dossiers: Suchtmittelwerbung; Alcopops; Absinth; WTO - GATS; Alkoholkonsum Jugendlicher; Alkohol und Verkehr /  Drink Driving; Wein (Alkohol) sei (mässig genossen) gesund; Sport und Alkohol; Strukturelle Prävention; NPA (Nationales Programm Alkohol); botellón

Geschichten

Interventionen

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Projekt-Idee     Project in English


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Hermann T. Meyer, Projekte und Dienstleistungen, Lindenstr. 32, CH-8307 Effretikon, Switzerland, 
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Stand: 30.12.2008