Forschungsergebnisse / Research results

22.09.2005  (forsch79.htm)

Source/Quelle:

Join Together, 21.9.05 / American Journal of Gastroenterology 

Authors/Verfasser:

Anderson, J. C., et al. (2005), State University at Stony Brook, N.Y

Theme/Thema:

Prevalence and Risk of Colorectal Neoplasia in Consumers of Alcohol in a Screening Population / Starke Verbreitung von und Risiko für Darmkrebs bei Alkoholkonsumenten in einer untersuchten Bevölkerung

 

 

Link to Join Together, 9/21/05 Summary


Link to American Journal of Gastroenterology [View Article Abstract]  (Full text for members only)

 

Link to What Is Colorectal Cancer?

 

Link to Reuters (Archiv, payable)

 

People who drink beer and hard liquor are more likely to develop colorectal cancer than non-drinkers, but wine drinkers appear to have a lower risk of getting the disease. (Colorectal cancer includes cancer of colon, rectum, anus and appendix) Heavy beer or wine drinkers had more than twice the risk of developing significant colorectal tumors compared to non-drinkers or those who drank in moderation. Conversely, moderate wine drinkers saw their risk of colon cancer cut in half, compared with abstainers.

 

Comment: (by H.T. Meyer) As it is with research of cardiovascular problems in connection with alcohol consumption, again there is a comparison of winedrinkers and abstainers. We refer again to the national study with 250'000 persons in the USA, we reported on May 2, 2005:

Conclusion (Marin Institute)

Researchers at the Centers for Disease Control and Prevention (US Government) analyzed data from 250,000 Americans who participated in a 2003 telephone survey. They found that the nondrinkers had many more risks for heart disease - such as being overweight, inactive, high blood pressure and diabetes - than the moderate drinkers.

Based on those results, the agency could not say that moderate drinking actually was a factor in reducing the risk of heart disease.

Comment: (by H.T. Meyer)

Many of those nondrinkers may be former alcoholics (and havy smokers. Obesity and smoking are also a risk regarding colorectal cancer.) Now we guess if this study will get the same echo in the medias as the many other studies with health claims.

PS   9/22/2005: As far as we know this study was nowhere else published in Europe.


Deutsche Kurzfassung, Übersetzung H.T. Meyer  

 

Starke Verbreitung von und Risiko für Darmkrebs bei Alkoholkonsumenten in einer untersuchten Bevölkerung

 

Personen, die Bier und Schnaps konsumieren, haben eine grösseres Risiko, an Dickdarmkrebs zu erkranken als Abstinenten, aber Weintrinker scheinen ein tieferes Risiko für diese Krankheit zu haben. Colorectaler Krebs umfasst  Krebs des Dickdarms, Mastdarms, Afters und des Blinddarms.) Starke Wein- und Schnapstrinker hatten ein mehr als doppeltes Risiko für signifikantes Krebsgeschwür verglichen mit Abstinenten oder mässigen Konsumenten. Im Gegensatz dazu war das Risiko von mässigen Weinkonsumenten gegenüber Abstinenten halbiert.

 

Kommentar: (von H.T. Meyer) Wie bei den Untersuchungen zu Herzproblemen und Alkoholkonsum werden hier Weinkonsumenten mit besserem Risiko dargestellt als Abstinenten. Wir verweisen auf die amerikanische Regierungs- Studie mit 250'000 Telefonbefragungen, über die wir am 2.5.05 berichteten:

 

Ergebnis: (Marin Institute)

Wissenschafter der Centers for Desease Control and Prevention der amerikanischen Regierung analysierten die Daten von 250'000 Amerikanern, die an einer Telefonumfrage im Jahr 2003 teilgenommen hatten. Sie fanden, dass die Vergleichsgruppe der Abstinenten viel mehr Risiken für Herzkrankheiten aufwies, z.B. Übergewicht, Bewegungsmangel, hohen Blutdruck und Diabetes, als die mässigen Alkoholkonsumenten.

Auf Grund dieser Ergebnisse konnte die Agentur nicht sagen, dass mässiger Alkoholkonsum ein Faktor sei, um das Herzkrankheit-Risiko zu vermindern. 

Kommentar (von H.T. Meyer)

Viele dieser Abstinenten werden ehemalige Alkoholiker sein (und starke Raucher. Übergewicht und Rauchen sind ebenfalls Risikofakturen für diesen Darmkrebs) Jetzt können wir raten, ob diese Studie in den Medien die gleiche Resonanz auslösen wird wie die vielen vorher, die mit dem mässigen Konsum Gesundheitsanpreisungen verbanden.

PS   22.9.05: Diese Studie erschien unseres Wissens erwartungsgemäss nirgendwo sonst in Europa. Wir haben nun an drei bekannte und befreundete Wissenschafter in den USA geschrieben, ob sie nicht in Wissenschaftskreisen auf diesen Umstand hinweisen könnten. Wenn solche Studien in Europas Medien erscheinen, ist es zu spät, weil diese meist auf Seiten der Alkoholindustrie stehen und keine Gegendarstellungen veröffentlichen.

 

 


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Stand: 23.12.2008