www.alkoholpolitik.ch - Newsletter - September 2008   (Versand: 30.09.2008)

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Hermann T. Meyer

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Top aktuell   (24.09.2008) Substanzkonsum von Schweizer Jugendlichen im internationalen Vergleich. Ein internationaler Vergleich zeigt: Der regelmässige Alkohol- und Tabakkonsum von Schweizer Jugendlichen ist tiefer als im Durchschnitt der Vergleichsländer in Europa und Nordamerika. Die Raucherraten gingen in den meisten Ländern zurück, während die Entwicklung beim Alkohol uneinheitlich ist. Der internationale Bericht 2008 zur Schülerbefragung Health Behaviour in School-Aged Children vergleicht die Konsumraten in 41 Ländern und beschreibt die Lebensumstände der Jugendlichen im Jahr 2006. Die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme hat die Situation für die Schweiz genauer betrachtet und zeigt für die Prävention wichtige Themen.  SFA-Medienmitteilung, 23.9.08
Kommentar: Wie schon bei der ESPAD-Studie wird der Rückgang des Alkohol-Konsums bei Jugendlichen gezeigt. Dieser "Erfolg" wird auf verschiedene Gründe zurückgeführt. Ganz nebenbei wird auch die Alcopopsteuer erwähnt. Dabei kann davon ausgegangen werden, dass dies bei weitem der Hauptgrund ist. Verglichen mit der Zeit vor dem Alcopop-Höhepunkt ist der Konsum 2006 immer noch höher. Kein Grund also zur Beruhigung.

(03.09.2008) Voranzeige: Samstag, 6. Sept. 2008, zwischen 10.10 und 10.50 Uhr: 5-6 min. Radio-Interview life mit Hermann T. Meyer auf Radio1 in Zürich (93,0 Mhz und im Internet Online unter www.radio1.ch) über Alkoholpolitik. Es ist eine Wissenschaftssendung, ein populärwissenschaftliches Magazin von und mit Dani Ambühl.

Neustes Zitat:        (19.09.2008)  In "Brauchen Chefredaktoren Peitschen?" über Disziplin, Rechte und Pflichten in Redaktionen, Neue Zürcher Zeitung, 19.9.08:

"Folgendes steht in der Vereinbarung zum Eintritt der Verleger in den Presserat: Die Verantwortlichkeit der Medienschaffenden gegenüber der Öffentlichkeit hat Vorrang vor Verpflichtungen gegenüber dem Arbeitgeber und staatlichen Organen. …Allerdings hält es (das Vertragswerk) auch fest: Wenn schlechte Arbeitsbedingungen zu berufsethischen Fehlleistungen führen, können sich Journalisten an den Presserat wenden. Eine solche Beschwerde könnte spannende Fragen aufwerfen."
Kommentar:
Die Verantwortung vor der Öffentlichkeit in Bezug auf die Behandlung des Alkoholproblems durch  die Medienschaffenden wird immer noch nicht oder nur in seltenen Fällen wahrgenommen. Da dies der Presserat selber nicht sehen will, würde wohl auch keine Beschwerde von Journalisten bei ihm Rückhalt finden. Abgesehen davon wird kaum ein Journalist den Mut haben, den Ast, auf dem er sitzt, abzusägen. Hoffen wir, dass auf andern Gebieten dieser Vertrag mehr als Augenwischerei ist. (Auch als Online-Kommentar, unten anklicken)

(13.09.2008) Jürg Rohrer im Tages-Anzeiger vom 11.9.08) (nicht online), Kommentar "Ballermann in Zürich" zum Artikel "Zürich will bei den Events mit der Konkurrenz mithalten":

"Zürich muss aufpassen, dass die Festhütte nicht zum Ballermann verkommt. Doch kaum passt die Stadt tatsächlich auf und schränkt den Alkoholverkauf während der Street Parade oder riskanter Fussballspiele ein, reklamiert das Gewerbe und beschwört den freien (Sauf-)Markt. Also ausgerechnet die, die von der Festerei profitieren, nehmen in Kauf, dass die Festhütte versifft."
Kommentar:
Das Alkoholgewerbe ist an wirksamer Prävention naturgemäss nicht interessiert, da sie ja den Umsatz schmälern muss, sonst ist sie nicht wirksam. Deshalb hat die WHO schon vor Jahren davor gewarnt, mit der Alkoholindustrie bei der Prävention zusammenzuarbeiten. Unsere Projekt-Idee würde den einheimischen Produzenten helfen, Einbussen auszugleichen.


(02.09.2008) Peter Hartmeier, Chefredaktor des Tages-Anzeiger in seinem Kommentar zu "Saufparty hinterlässt einen Scherbenhaufen" am 2.9.08:

Titel: "Verantwortung übernehmen"
..letzter Satz:
"Wir haben als Gesellschaft offenbar verlernt, mit öffentlichem Grund und Boden respektvoll umzugehen."

Kommentar: Nachdem der Tages-Anzeiger bekanntlich kräftig für den Botellón geworben hat, ehrt es den Chefredaktor natürlich, wenn er sich mit dessen Teilnehmern solidarisiert und sie zur Gesellschaft emporhebt. Allerdings denke ich, dass sich doch einige Mitbürgerinnen und Mitbürger von dieser Haltung distanzieren möchten. In jede Lektionsreihe über die Alkoholfrage gehört am Anfang das Unterthema Wirkungen des Alkohols. Und da lernen wir, dass Alkohol zuerst im Gehirn das Verantwortungsbewusstsein beeinträchtigt. Deshalb sieht es die Gesellschaft z.B. nicht gern, wenn sich Alkoholisierte ans Steuer setzen. Eine solche Bildungslücke setze ich bei einem Chefredaktor eigentlich nicht voraus. Wenn wir also von den Teilnehmern respektvollen Umgang mit öffentlichem Grund und Boden erwarten, sind wir blauäugig oder heucheln uns etwas vor, um uns selber aus der Verantwortung zu stehlen.     (Quellen: Tages-Anzeiger, 2.9.08;      Leserbrief veröffentlicht am 4.9.08       NZZ, 2.9.08) mit Kommentar

Aktuell     

Thema Kommentar/Details Datum
Der Botellón in Uster blieb ohne Teilnehmer. Einzig die Polizei war mit Schäferhund vertreten.
Kommentar: Die Saison dafür scheint vorbei. Hoffentlich war es die letzte.
29.09.2008
Die Kantone Zürich und Basel-Stadt erhalten rauchfreie Restaurants. Nur noch unbediente Fumoirs sind gestattet. Wann die Gesetze in Kraft treten, ist noch nicht bestimmt.
Kommentar: Das Volk will endlich einen klaren Schutz vor dem Passivrauchen. Das könnte sich auch auf den Alkoholkonsum auswirken. - Hoffentlich nicht ungünstig auf die Unfallzahlen wie in Amerika.
29.09.2008
Ausschank von Alkohol wird in Benken schärfer kontrolliert.

Nachtrag zum Benkener Herbstfest: Mittels Testkäufen untersucht die Suchtpräventionsstelle den Alkoholverkauf an Jugendliche am Weinländer Herbstfest. (Google Alkohol Alert, 25.9.08)  Schaffhauser Nachrichten, 25.9.08

25.09.2008
Botellónes und Herbstfeste Der Landbote vom 24.9.08 widmet eine ganze Seite dem Wein-Herbstfest in Benken. Viele Stände, Festbeizen, erwartete 50'000 Besucher, ein Maturand, der zur kostenpflichtigen Benutzung eines Alkoholtesters aufruft und die Frage an den Organisator: "Handelt es sich eigentlich beim Weinländer Herbstfest, wo ja  traditionsgemäss stets reichlich Alkohol fliesst,  um eine Art Botellón?" Antwort: "Überhaupt nicht! Das Herbstfest ist die Leistungsschau einer modernen und vielseitigen Gemeinde...."
Kommentar: Dazu passt sehr gut ein Leserbrief in der gleichen Nummer, in dem eine Frau zum Winterthurer Botellón  fragt: "Und wer sind denn die Vorbilder?"
24.09.2008
2 Botellónes in Meilen und Zürich In Meilen rund 30 Jugendliche und in Zürich nur wenige. Die Organisatorin las wie versprochen den Abfall in Meilen am Ende um 23 Uhr auf. (Quelle: Tages-Anzeiger, 22.9.08) 22.09.2008
Nach dem Winterthurer Botellón. 250 Trinker waren gestern Abend an einem Bottelón in der Winterthur Altstadt. Die Folge: Viel Müll, Lärm und Streit, dazu 2 Verletzte. (Quelle: Tages-Anzeiger, 20.9.08)
Kommentar:
Vom Alkoholkonsum ist nicht die Rede.
20.09.2008
Fachperson für Leitung RADIX Zentralschweiz in Luzern gesucht. www.radix.ch Die bestehenden Standorte in Bern, Lausanne, Luzern und Zürich werden künftig regional ausgerichtet. Ziel ist es, je ein regional verankertes Supportzentrum für die Nordwestschweiz, die Romandie, die Zentral- und Ostschweiz zu betreiben. Für die Zentralschweiz wird eine Fachperson mit mehrjähriger Erfahrung in Gesundheitsförderung und Prävention gesucht.  19.09.2008
Im bfu-Magazin "sicher leben" wird Null Promille für Neulenker angesprochen. Es sei eine einfache Massnahme mit grosser Wirkung. Pro Jahr könnten 10 Todesopfer und 50 Schwerverletzte vermieden werden. Einige andere Länder Europas haben bereits ähnliche Vorschriften und profitieren davon. Bei der Bevölkerung sei eine grosse Akzeptanz vorhanden. Die Massnahme wird im Rahmen der "Via sicura" diskutiert. 19.09.2008
Der Zürcher Regierungsrat sagt, Testkäufe seien Sache der Gemeinden. Er unterstütze die Sache des Jugendschutzes und halte die Bestrafung von fehlbaren Verkäufern als notwendig. Ob Bussen nach Testkäufen rechtens seien, müssten aber die Gerichte entscheiden. (Quelle: Tages-Anzeiger, 18.9.08) 19.09.2008
Nun soll auch Meilen ein Botellón erhalten. Die Initiantin hat sich mit den Behörden in Verbindung gesetzt und einen Ordnungs- und Reinigungsdienst organisiert. Die Gemeinde macht keine Zugeständnisse. Sie müsse evtl. Kosten tragen. (Quelle: Tages-Anzeiger, 18.9.08) 18.09.2008
In Uster ZH ist ein Botellón angesagt. Für den 27.9.08 ist das Besäufnis geplant, die Stadt konnte den Initianten nicht für eine Zusammenarbeit gewinnen. Verschiedene Schutzmassnahmen sind geplant. Bei Beschädigungen werde eingeschritten. (Quelle: Zürcher Oberländer, 16.9.08) 17.09.2008
Fanüberwachung gegen Gewalt im Sport umstritten.
(Quelle: Tages-Anzeiger, 16.9.08) TA-Artikel vom 15.09.08
Staatsrechtler Rainer Schweizer kritisiert das Vorgehen des Projektteams wegen des veröffentlichten Massnahmenpakets mit biometrischer Gesichtserkennung, Überwachungssystemen und Datenaustausch. Auch Pilotprojekte brächten eine gesetzliche Grundlage. Fanarbeit Schweiz fordert "Prävention kommt vor Repression."  
Kommentar: Bei Prävention am Naheliegendsten wäre, das Alkoholproblem zu entschärfen.
16.09.2008
Energy Drinks im Test in Zeitschrift "saldo" vom 10.9.08 Auf allen Dosen sei richtig deklariert worden und es stehen Warnhinweise, z.B. nicht mit Alkohol mischen. Mehr als eine halbe Seite wird der Warnung von deutscher Behörde gewidmet, die u.a. ausführlich vor dem Mischen mit Alkohol warnt. Auf amerikanische alkoholhaltige Energy Drinks, die nach Protesten zum Teil aus dem Markt genommen wurden, wird nicht eingegangen (Quelle: saldo, 10.9.08. Artikel gegen Bezahlung) 15.09.2008
Jahresversammlung des Verbandes der Schweizer Presse

Gegen Werbeverbote. NZZ , 12.9.08

Der Verband der Schweizer Presse will die Allianz gegen Werbeverbote aufleben lassen, die 2007 eingeschlafen, bezw. aufgelöst worden sei. Die kommerziellen Grundlage der publizistischen Freiheit sei wegen Werbeverboten zunehmend bedroht. Die Freiheit des kommerziellen wie des publizistischen Wortes müsse gesichert werden.
Kommentar: Eine wundersame Verdrehung der Tatsachen: Die Presse, die sich von der Alkohollobby vereinnahmen lässt, hat sich von ihr der Freiheit berauben lassen, objektiv über das Alkoholproblem zu recherchieren und zu berichten. Würde sie sich befreien und unabhängig agieren, könnte sie z.B. bei der Verwirklichung unserer Projekt-Idee mit mehr Werbung rechnen und „schreiben was ist – und nicht was sein darf“. (Zitat J.-M. Büttner, Tages-Anzeiger)

13.09.2008
Zürich will Eventstadt sein und bleiben. Events sind ein umkämpftes Geschäft geworden. Auch die Stadt Zürich will stärker mitmischen, das gab Stadtpräsident Elmar Ledergerber bekannt. (Quelle: Tages-Anzeiger, 11.9.08) Der Kommentar dazu ist interessant. siehe Neustes Zitat 12.09.2008

13.09.2008

Kofi Annan, ehemaliger UNO-Generalsekretär erhält den mit Fr. 100'000 dotierten Gottlieb Duttweiler-Preis.

 (Quelle: Tages-Anzeiger, 9.9.08)

Der Friedensnobelpreisträger konnte die  Auszeichnung gestern in Rüschlikon entgegennehmen. "Annan selbst rief in seiner Festrede die hochkarätigen Gäste aus Politik und Wirtschaft, unter ihnen Bundespräsident Pascal Couchepin, dazu auf, sich zwei Herausforderungen zu stellen. Zum einen gelte es, die geistigen Barrieren zu überwinden, die oft noch das Denken über Afrika bestimmten. Zum andern sei es ratsam, Gottlieb Duttweilers gutem Beispiel in der Schweiz zu folgen und sich zu fragen, wie einem aufstrebenden Afrika geholfen werden könne, sein riesiges Potenzial zu erreichen."
Kommentar: Ob sich Kofi Annan bewusst ist, wie die Migros heute die Überzeugungen Duttweilers in der Alkoholfrage missachtet, indem sie Geschäfte mit der Alkoholindustrie tätigt, die in Afrika die Wirkung der Entwicklungshilfe herabsetzt und den Völkern, die kein soziales Auffangnetz haben, neue Not bringt?
09.09.2008
Der Sonntagsblick lanciert ein Saufspiel aus Amerika als Botellón-Nachfolger. Wir haben schon früher über Bier-Pong in den USA berichtet. (International, 9.4./23.5./9.7.08) Jetzt bringt der Sonntagsblick einen ausführlichen Artikel darüber. Selbstverständlich nur zur Hebung des Allgemeinwissens der intelligenten Leser! (Quelle: Sonntagsblick, 7.9.08) 08.09.2008
Interview mit Hermann T. Meyer auf Radio1 in Zürich (93,0 Mhz und im Internet Online unter www.radio1.ch) über Alkoholforschung. Hier das Gesprächsprotokoll vom 6.9.08 06.09.2008
Ergebnisse der Befragung der Motorfahrzeuglenkenden 2008: Immer weniger Fahrzeuglenkende geben an, in angetrunkenem Zustand gefahren zu sein, und die Zahl der Fahrzeuglenkenden, die das Prinzip «Kein Alkoholkonsum vor dem Fahren» befolgen, steigt kontinuierlich an. Dies eines der wichtigsten Ergebnisse (pdf, 8S., 315Kb) einer telefonischen Umfrage bei Fahrzeuglenkenden, die vom Bundesamt für Statistik (BFS) in Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) durchgeführt wurde. (Quelle: Infoset-Newsletter September 08) 06.09.2008
Die Stellung der Kirchen zu Botellónes? Kommentar: Die Kirchen, die mit Recht, so viel von Menschenwürde halten, geben sich seltsam bedeckt in dieser Frage. Hat das wohl mit der in unserer grundsätzlichen Bemerkung auf der Homepage geäusserten Vermutung zu tun, dass Alkoholpolitik unbeliebt ist, weil sie auch die persönliche Konsumhaltung in Frage stellt? Oder sind der Kirche die Hände gebunden, seit fast jedes Kirchgemeindehaus über ein Alkoholpatent verfügt? - Beim geplanten Rausch wird die Menschenwürde vorsätzlich preisgegeben; denn Alkohol greift zuerst die menschlichen Funktionen im Gehirn an, reduziert den Menschen praktisch zum Tier.
Wenn menschliche Würde auch mit Gotteswürde zu tun hat, müssten unsere Kirchenoberen sich doch vehement für eine wirksame Alkoholpolitik einsetzen.
06.09.2008
Bewilligungspflicht für Botellónes fordert das Blaue Kreuz. (Quelle: Infoset-Newsletter Sept. 08) Das Blaue Kreuz fordert in einer Medienmitteilung (pdf, 2S., 27Kb) vom 19. August, dass sich derartige Events wie andere öffentliche Anlässe der Bewilligungspflicht unterziehen und gewisse Auflagen erfüllen müssen. Artikel auf swissinfo.ch. 06.09.2008
Orientierungspapier der Berner Gesundheit zum Thema "Botellón": In diesem Papier (pdf, 2S., 27Kb) beschreibt die Berner Gesundheit worin sie die Probleme der Botellón-Anlässe sieht und was Eltern, Alkoholverkaufsstellen, Polizei und Ausbildungsstätten dagegen tun können und in welcher Form die Berner Gesundheit Unterstützung bietet und informiert. (Quelle: Infoset-Newsletter September 08) 06.09.2008
Faktenblatt zu Botellón:  des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) Faktenblatt (pdf, 2S., 27Kb). In diesen Blatt wird der Begriff Botellón und die rechtliche Situation bei einem solchen Anlass erläutert. Weiter die Haltung des BAG und ein kleines FAQ, u.a. über die Einschätzung des BAG über die Gefährlichkeit solcher Anlässe. (Quelle: Infoset-Newsletter September 08)
Kommentar: Die gesundheitlichen Aspekte sind ungenügend dargestellt. Das Papier der Berner Gesundheit (siehe oben) ist wesentlich besser.
06.09.2008
Der Newsletter September von Infoset ist erschienen. Anmeldung für Newsletter. 06.09.2008
Im Kanton Uri ist das neue Gesundheitsgesetz in Kraft. Obwohl es seit September in Kraft ist, gilt eine einjährige Übergangsfrist. Ebenfalls für das Werbeverbot für Alkohol und Tabak mittels Plakaten.(Quelle: NZZ, 5.9.08) 05.09.2008
Wahlen bei Schweizer Presserat. Im Stiftungsrat sind nun nach langem Kampf auch die Verleger und die SRG vertreten, die mit neu je 3 Vertretern im 18 köpfigen Stiftungsrat Einsitz nehmen.(Quelle: NZZ, 5.9.08) 05.09.2008
Botellón in Zürich war das Top-Thema auf der Leserbriefseite des Tages-Anzeigers im August. (Wir waren dabei.)
(Quelle: Tages-Anzeiger, 5.9.08)
05.09.2008
Botellónes im Zürcher Oberland.

(Quelle: Tages-Anzeiger, 5.9.08)

Der Stadtpräsident von Uster denkt nicht daran, ein angekündigtes Massenbesäufnis in Uster zu verbieten. Das bringe nichts. Er fragt sich, ob ein solches mit Prävention verhindert werden könne.
Kommentar: Wahrscheinlich schon, aber nur mit konsequenter, langfristiger und umfassender Prävention. Bisher wurde die Zeit (Jahrzehnte) mit unnützer Alibiprävention vertan. Wir alle bezahlen dafür.
05.09.2008
Jugendliche dürfen in Däniken, ZH, noch draussen bleiben. (Quelle: Tages-Anzeiger, 4.9.08)

Ab September sollte es Jugendlichen verboten sein, sich nachts in Dänikon zu versammeln. Das Verbot sorgte für grossen Wirbel. Doch in Kraft getreten ist es bisher nicht. Zwei Rekurse liegen beim Bezirksrat. Bis dieser entscheidet, bleibt alles beim Alten.

04.09.2008
Polizei will YB-Spiele ohne Alkohol im Stadion. (Quelle:Google Alkohol Alert, 4.9.08)  NZZ, 4.9.08

Die Kantonspolizei schlägt Alarm: Das Gewaltproblem rund um die YB-Spiele könne mit polizeilichen Mitteln nicht gelöst werden. Manuel Willi, Polizeichef Region Bern, wünscht sich ein Alkoholverbot im Stade de Suisse. Die Fan-Kommentare sind gar nicht einverstanden. 

04.09.2008
Botellón in der Winterthurer Altstadt angesagt. (Quelle: Tages-Anzeiger, 4.9.08) 300 Personen sollen sich bereits angemeldet haben. Der Polizeivorstand sei gelassen. Er hoffe auf die Vernunft der Winterthurer Jugend.
Kommentar: Wenn man auf seine früheren Erfahrungen mit den Studenten abstellt, tönt das nicht sehr hoffnungsvoll.
04.09.2008
"Chropfleerete" im Zürcher Gemeinderat nach dem Botellón, titelt der Tages-Anzeiger. (Quelle: Tages-Anzeiger, 4.9.08) Bei SVP und FDP wurde vor allem über die Kostenabwälzung und künftige Verbote gesprochen, die Grünen halten nichts von Verboten, die SP rügte die Medien für ihre Werbung, die mutwillige Zerstörung der Wiese hätte die Jugendlichen viel Goodwill gekostet. Einzig die EVP äusserte sich negativ über die Sauferei an sich.
Kommentar: Die Politiker sind offenbar nicht lernfähig.
04.09.2008
Bundesrat Couchepin übt sich in Jugendpolitik.

(Quelle: NZZ, 3.9.08)

In Zimmerwald bei Bern versammelte er die Medienvertreter zu seinem jährlichen Gespräch. Er kündigte eine Totalrevision des Jugendförderungsgesetzes an.
Kommentar: Eine Gruppe Jugendlicher hat wieder einmal gegen die Gesellschaft eine Art von Gewalt ausgeübt, wie z.B. 1968, und schon reagiert der Bundesrat. Es wäre doch angebracht, wenn die Politik von sich aus erkennen würde, dass es eine durchdachte Jugendpolitik (und Alkoholpolitik) als permanente Aufgabe braucht. Aber Achtung, nicht nur die offene Jugendarbeit braucht Mittel, auch die organisierte Vereinsjugend muss mindestens konkurrenzfähig sein, denn sie vermittelt Werte, die unsere Gesellschaft braucht.
03.09.2008
Streit um Polizeimassnahme vor Hochrisiko-Fussballspiel in Zürich.

(Quelle: NZZ, 3.9.08)

Im Mai 2007 verfügte das Polizeidepartement vor dem Spiel Zürich:GC ein Verkaufsverbot für Bier bei zwei Tankstellenshops und für Bier mit über 3 Vol.-% bei sechs Restaurants um das Hardturmstadion herum. 2 Parteien rekurrierten an den Regierungsrat, der ihnen recht gab. Nun hat das Verwaltungsgericht entschieden, der Regierungsrat, d.h Rita Furrer von der Volkswirtschaftsdirektion habe ihre Kompetenzen überschritten, zuständig sei der Statthalter. Dessen Entscheid kann wieder ans Verwaltungsgericht und dann ans Bundesgericht weitergezogen werden. 03.09.2008
Voranzeige: Samstag, 6. Sept. 2008, zwischen 10.10 und 10.50 Uhr: 5-6 min. Radio-Interview life mit Hermann T. Meyer auf Radio1 in Zürich (93,0 Mhz und im Internet Online unter www.radio1.ch) über Alkoholpolitik. Es ist eine Wissenschaftssendung, ein populärwissenschaftliches Magazin von und mit Dani Ambühl.
Gesprächsprotokoll vom 6.9.08
03.09.2008


06.09.2008

Eidgenössische Jugendsession vom 21. bis am 23. November im Bundehaus Bern. Zusammen mit 199 anderen Schweizer Jugendlichen zwischen 14 und 21 Jahren diskutierst du im frischen renovierten Bundeshaus über aktuelle Themen, die euch beschäftigen. Nutze die einmalige Chance PolitikerInnen zu treffen, neue Leute kennenzulernen und deine Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Anmeldung
Das Thema "Alkohol" soll auch auf der vorläufigen Traktandenliste stehen.
03.09.2008
Zum Zürcher Botellón, Nachlese.

(Quellen: Tages-Anzeiger, 2.9.08; Leserbrief pendent

NZZ, 2.9.08) mit Kommentar

 

Die Zeitungen berichten über die Aufräumarbeiten auf dem Rasen und in den Köpfen der Politiker. Der Schaden soll 20'000 Franken betragen. Politiker von links bis rechts wollen die Verantwortlichen zur Kasse bitten. Der TA-Chefredaktor liefert einen heuchlerischen Kommentar. Die NZZ meint, auch der Soziologe, der im Tages-Anzeiger zum Besuch des Botellón aufgefordert hatte, könnte belangt werden.
Kommentar: Es geht weiterhin nur um den wertvollen Rasen, die Gesundheit der Jugend ist nicht das Thema. Fr. 20'000.-- im Vergleich zu Fr. 300'000 bei jedem Krawall-Fussballspiel ist doch eine Bagatelle. Dabei weiss doch jeder, dass ein Betrunkener zuerst sein Verantwortungsbewusstsein verliert. Jeder Botellón dürfte nur erlaubt werden, wenn ein Sponsorenteam sich verpflichtet, nüchtern zu bleiben und anschliessend aufzuräumen. Das wäre doch ein Job für Eltern, Soziologen und Journalisten.
02.09.2008
Jugendschutz Alkohol und Tabak im Kanton Zürich - neue Schilder. Seit dem 1. Juli 2008 ist das neue Gesundheitsgesetz im Kanton Zürich in kraft.
Neu ist auch die kostenlose Weitergabe von Alkohol und die Abgabe und der Verkauf von Tabakprodukten an unter 16-Jährige verboten.
Die Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich haben dafür neue Hinweisschilder gestaltet, die dort bestellt werden können.
01.09.2008
Zum ersten Zürcher Botellón.
(Quelle: NZZ, 1.9.08)
Tages-Anzeiger, 01.09.08
In ausführlichen Berichten meldet die Presse 2000 Teilnehmer, durchzogene Bilanz von Rettungskräften und Polizei. Ein Einsatz von Gummischrot, ein paar vorübergehende Festnahmen. 10 Verletzte kamen aus verschiedenen Gründen in Spitäler. 6 t Abfall. Die Blatterwiese musste wegen der Glasscherben gesperrt werden. Kosten: Mehrere 10'000 Franken. 01.09.2008
Botellón: Friedliches Trinkgelage in Bern

Eine Openair-Party mit über 1200 trinkfreudigen Besuchern - und keiner einzigen Toilette. So präsentiert sich die Botellón in Bern. Die Polizei hielt sich zurück. Es blieben 2,5 t Abfall. (Quelle: Tages-Anzeiger, 31.8.08)

01.09.2008
Die Berichterstattung zum Weltkrebskongress in Genf ist ungenau. (Quelle: Tages-Anzeiger, 30.8.08) Der Tages-Anzeiger setzt den grossen Titel "Rauchen und Bewegungsmangel erhöhen das Risiko. Im Kleingedruckten kommt dann zum Vorschein, dass Alkohol eine grosse Rolle als Krebsrisiko spielt. Ein Wissenschafter rät den Nichtrauchern, "ein gesundes Körpergewicht halten, körperlich aktiv sein, Alkohol - wenn überhaupt - nur in kleinen Mengen konsumieren und sich gesund ernähren." 01.09.2008

 International  

Thema Kommentar/Details Datum
Hawaii startet Präventions-Kampagne gegen das Trinken Minderjähriger. Die meisten Tageszeitungen enthielten diese Woche eine 12-seitige Beilage zum Thema. Geliefert wurde sie von der Hawaii Partnership to Prevent Underage Drinking als Teil einer staatsweiten Kampagne unter Leitung des Vize-Gouverneurs. (Quelle: Join Together,26.9.08) 29.09.2008
Tödlicher Rausch. Artikel anlässlich des Münchner Oktoberfestes.
Das Oktoberfest ist in vollem Gange. Auf dem weltgrößten Volksfest wird sichtbar, was Statistiken seit längerem zeigen: Immer mehr Jugendliche trinken bis zum Umfallen. (Quelle: Google Alkohol News,  28.9.08) FOCUS ONLINE, 27.9.08 (mit unserem Kommentar)
28.09.2008
Sonderpreis im Rahmen des Staatspreises Werbung 2008 in Österreich

(Quelle: Google Alkohol News,  26.9.08)

Die Innovative Werbekampagne für die alkoholfreie Alternative KENNiDI wurde gestern, Donnerstag, in Wien von Staatssekretärin Christine Marek mit dem Sonderpreis im Rahmen des Staatspreises Werbung 2008 ausgezeichnet. Gesundheitsreferent Landesstatthalter Markus Wallner gratuliert der Werbeagentur "Team a5" und spricht von einem "erfreulichen Signal für unsere Bemühungen in Sachen Alkohol-Prävention - insbesondere für unsere Aktion 'Mehr Spaß mit Maß', mit der wir auch die KENNiDI-Initiative unterstützen". PR-inside.com, 26.9.08 26.09.2008
Experten sind gegen die Herabsetzung des Mindestalters in USA Eine Gruppe von Forschern und Sicherheitsexperten sagten Parlamentariern in Maryland, USA, dass jüngere Alkoholkonsumenten mehr Unfälle und Tote bringen würden. Sie waren nicht nur für die Beibehaltung der Altersgrenze 21 sondern sogar für die Verschärfung der Strafen. (Quelle: Harvard World Health News, 25.9.08)   The Washington Post, 9/24/08 26.09.2008
Kein Verkauf von Alkohol im Stadion in Ludwigshafen, D (Quelle: Google Alkohol News,  25.9.08) Bei den Heimspielen des FSV Ludwigshafen-Oggersheim in der Fußball-Regionalliga West dürfen ab sofort im Südweststadion keine alkoholischen Getränke mehr ausgeschenkt werden. Eine Sprecherin der Ludwigshafener Polizei sagte, damit kehre man in Ludwigshafen zu den Statuten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für die Regionalligaspiele zurück, die Alkoholverkauf im Stadion nur bei ausdrücklicher Genehmigung durch die örtlichen Sicherheitsbehörden zulassen. Es hatte alkoholbedingte Ausschreitungen gegeben. main-rheiner.de, 25.9.08 25.09.2008
Alkohol - ein zeitgemäßer Lohn? Bier in Deutschland als Lohn noch üblich - steuerfrei.    (Quelle: Google Alkohol News,  25.9.08)

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Brauerei erhalten zusätzlich zu ihrem Lohn oder Gehalt zwischen 40 und 100 Liter Bier kasten- oder fassweise pro Monat. Laut Zollstatistik wurden von Januar bis Juli 2008 in Deutschland rund 107.600 Hektoliter dieses Freibiers steuerfrei und unentgeltlich abgegeben. Getrunken werden muss der so genannte Haustrunk jedoch zu Hause, denn Alkohol am Arbeitsplatz widerspricht der Arbeitssicherheit. haufe.de, 25.9.08
Kommentar: Erziehung zur Abhängigkeit. Ein Skandal!

25.09.2008
Die Werbewirtschaft reklamiert: ALKOHOL-POLITIK: "Fachveranstaltung nur die Hälfte wert" Die deutsche Werbewirtschaft und die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), haben akzentuiert unterschiedliche Auffassungen über die Rolle der Werbung im Zusammenhang mit Alkoholkonsum. (Quelle: Google Alkohol News,  25.9.08)  Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft, 25.9.08
Kommentar: Heute findet die Fachtagung über Alkoholwerbung und Selbstkontrolle in Berlin statt. Die Werber sollten froh sein, überhaupt eingeladen worden zu sein. Die WHO ist der Meinung, Prävention sollte ohne die Wirtschaft geplant werden.
25.09.2008
Das Gleichheits-Gesetz ist in den USA in beiden Parlamenten durchgekommen. Aber die endgültige Genehmigung bleibt zweifelhaft. Die addiction and mental-health parity bill wurde in einem historischen Votum am 23.9.08 in beiden Kammern angenommen, was eine gleichwertige Deckung für gesundheitliche Verhaltensprobleme näher denn je zuvor bringt. (Quelle: Join Together,24.9.08) 25.09.2008
In Australien sind mehr als 80% de Befragten für eine Alcopop- und eine Tabak-Steuer Die Australier würden mit grosser Mehrheit erhöhte Alcopop- und Tabaksteuern unterstützen, wenn sie vor allem für präventive Gesundheitsprogramme wie für Herz- und Krebskrankheiten verwendet würden. (Quelle: Medical News Today, 23.9.08) 25.09.2008
"Ein Wiesnbesuch ist eine emotionale Berg- und Talfahrt". Dok-Film Die Dokumentarfilmerinnen Ursula Gruber und Kim Koch, beide 36, haben "Mythos Wiesn - Das Leben ist ernst genug" gedreht. Ein Gespräch über Gänsehaut, Gerangel und den Mythos Wiesn. (Quelle: Google Alkohol News,  24.9.08) sueddeutsche.de, 24.9.08 25.09.2008
Der Trend geht zum „Vorglühen". Bericht vom Oktoberfest in München, D. WELT ONLINE, 23.9.08

(Quelle: Google Alkohol News,  24.9.08)

Immer mehr Jugendliche kommen schon angetrunken zum Oktoberfest oder bringen Alkohol mit. Bis zum Einlass in die Zelte wird kräftig "vorgeglüht". Ein Phänomen, das hauptsächlich an den Wochenenden zu beobachten ist, weil immer mehr Besucher kommen. Für die Jugendlichen ist es auch eine Kostenfrage. Eine Maß Bier kostet inzwischen schon 8,30 Euro.  
Kommentar: Das tönt nicht sehr besorgt. Immerhin dürfte den "Vorgeglühten", d.h. betrunkenen, kein Alkohol mehr verkauft werden. Aber Testkäufe sind ja verpönt. Und die Sternumfrage heute wird mit einem kühlen Blonden hinuntergespült.

25.09.2008
Aktionsplan Alkohol der DHS 2008 Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen hat einen Aktionsplan Alkohol 2008 veröffentlicht. (pdf)        Pressemitteilung dazu vom 19.9.08 (pdf) 25.09.2008
Die deutsche Drogenbeauftragte in einem grossen Artikel.
(Quelle: Google Alkohol News,  23.9.08)
Sabine Bätzing will das Jugendschutzgesetz ändern. Dann werde es möglich, Jugendliche im Alter von 16 oder 17 Jahren gezielt zu schulen und sie als Testkäufer in Begleitung eines Erwachsenen einzusetzen. "Das wäre aus meiner Sicht ein geeignetes Instrument, um herauszufinden, in welchen Geschäften die Gesetze eingehalten werden."  Stuttgarter Nachrichten, 22.9.08 24.09.2008
Die amerikanische Brauerei MillerCoors wartet mit der Lancierung von Sparks Red,  Die Brauerei will nun Gespräche mit diesen Staaten führen.Der Energy Drink mit 8% Alkohol und Coffein wird zurückgehalten, nachdem 25 General-Staatsanwälte protestiert hatten. Die Brauerei will nun Gespräche mit diesen Staaten führen. (Quelle: Join Together,22.9.08) 24.09.2008
Alkohol als Kampfrequisit gegen Islamisten in der Türkei. Aus Protest gegen den Einfluss der Islamisten in der Türkei trinken junge Türken demonstrativ Alkohol, auch im gegenwärtigen Fastenmonat Ramadan. (Quelle: Tages-Anzeiger, 24.9.08) 24.09.2008
Strafen für Gastgeber von Alkoholparties Minderjähriger in New York. Das beratende Gremium betr. Alkoholkonsum Minderjähriger in New York, USA hat Geldbussen von $250 für Ersttäter vorgeschlagen. (Quelle: Join Together,19.9.08) 22.09.2008
"Zauberstab-Parties" geben Anlass zu Besorgnis betr. Rauchschtrinken. Ein Trinkspiel, das junge Männer ermutigt, genug Bier zu trinken, um einen Stapel von Bierbüchsen zu bauen, der ihre eigene Körpergrösse übersteigt, hat bei Fachleuten die Sorge aufkommen lassen, dass dieses dazu beiträgt, die Rauschtrink-Zahlen zu erhöhen. (Quelle: Join Together,19.9.08) 22.09.2008
Die Alkohol-Industrie soll in Deutschland die Kosten mittragen.

(Quelle: Google Alkohol News,  20.9.08) 

Der Chef der Deutschen BKK, Achim Kolanowski, will die Alkoholindustrie dazu verpflichten, ihren Anteil an den Folgekosten zu übernehmen. Man könnte eine Beteiligung für jeden verkauften Liter einführen, der dann zur Suchtvorbeugung und für die anfallenden Krankenhauskosten verwendet werden könnte. “Jeder Fall eines Jugendlichen, der volltrunken in der Notaufnahme landet, ist tragisch und jeder Fall ist einer zuviel. Die Alkoholindustrie sollte endlich zur Verantwortung gezogen werden und einen Teil der Krankenhauskosten übernehmen.”  1a-Krankenversicherung.org, 20.9.08 20.09.2008
Das Vorgehen der Gemeinden gegen das Koma-Saufen der Jugendlichen im Südwesten Deutschlands. Fast jede Großstadt und auch viele kleine Gemeinden im Südwesten versuchen, etwas gegen das Komasaufen von Jugendlichen zu tun: Freiburg hat das Alkoholtrinken zwischen Martinstor und Rathausplatz kurzerhand verboten. Deshalb muss sich die Stadt mit einer Klage auseinandersetzen. (Quelle: Google Alkohol News,  19.9.08)  Frankfurter Allgemeine, 18.9.08 19.09.2008
In Frankreich hat die Alkohollobby einen Grossangriff gegen das Loi Evin gestartet. Er betrifft die Internetwerbung und den Verkauf an Minderjährige.
(Quelle: ANPAA, 18.9.08)
Le lobby alcoolier, surfant sur l'actualité automnale en s'appuyant sur les réelles difficultés de la viticulture française., lance une attaque concertée contre la loi Evin par une désinformation qui vise à disqualifier les enjeux, les institutions et les acteurs de santé publique.
Les lecteurs et les auditeurs doivent s'attendre dans les semaines qui viennent à l'amplification des cette campagne médiatique dont les deux objectifs sont : l'ouverture de la publicité à l'alcool sur Internet et le blocage de la mesure d'interdiction de vente aux mineurs défendue par Madame Bachelot, Ministre de la Santé, de la Jeunesse et des Sports.
18.09.2008
Marin Institute, USA: Die Alkoholindustrie kann nicht auf sich selbst aufpassen.

(Quelle: Join Together, 17.9.08)

Das Marin Institute veröffentlichte heute eine aufschlussreiche, erstmalig  systematische Übersicht über das freiwillige Selbstregulierungssystem der Spirituosen-Industrie. Der Bericht, "Why Big Alcohol Can't Police Itself: A Review of Advertising Self-Regulation in the Distilled Spirits Industry," prüft alle sieben Code der Verantwortungsbewussten Marketing Praktiken Berichte, die von der Industrie- Handels-Gruppe Distilled Spirits Council of the United States (DISCUS) 2004-2007 herausgegeben wurden. Ergebnis: Die Selbstkontrolle funktioniert nicht.
Aufruf des Marin Institutes:
Stop Big Alcohol’s Irresponsible Advertising Tell the Federal Trade Commission that Self-Regulation Does Not Work
18.09.2008
Alkohol auf Spielplätzen in der Steiermark, Ö. Die SPÖ will einschreiten.

(Quelle: Google Alkohol News,  18.9.08)

Immer mehr Erwachsene nutzen Spielplätze für Gelage. Die Grazer SP fordert ein Alkohol-Verbot. Bierdosen, Weinflaschen, Billigalkohol im Tetrapack – und das alles rund um Kinderschaukeln, Rutschen und Sandkisten. Überbleibsel feuchtfröhlicher Gelage, weniger von Jugendlichen, sondern von Erwachsenen. Gegen dieses ihrer Meinung nach wachsende Problem auf Grazer Spielplätzen will die SPÖ in der steirischen Landeshauptstadt ankämpfen. Bei der Gemeinderatssitzung heute, Donnerstag, wird sie deshalb ein Verbot von Alkoholkonsum auf städtischen Kinderspielplätzen fordern. DiePresse.com, 17.9.08

18.09.2008
Der bayrische Ministerpräsident musste seine unbedarfte Aussage zu Alkohol am Steuer zurücknehmen.  (Quelle: Google Alkohol News,  18.9.08) Seine unüberlegte Äußerung in einer Bierzeltrede - es sei «nicht das Problem, wenn einer eine Maß trinkt, oder wenn er ein paar Stunden da ist, auch zwei» - holt ihn immer wieder ein. «Damit das klar ist: Das Auto bleibt zuhause und wird nicht angefasst», sagte er scherzhaft und dann, etwas ernster: «Missbrauch von Alkohol muss hart bekämpft werden. Wenn man Autofahren will, trinkt man am besten gar kein Bier.» Ein normales Glas Wein oder Bier gehöre aber zur gesellschaftlichen Kultur. netzeitung.de, 18.9.08 18.09.2008
Vierte Runde des Bundeswettbewerbs
"Vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention" in Deutschland

Der Startschuss für die vierte Runde des Bundeswettbewerbs "Vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention" ist gefallen. Alle deutschen Städte, Landkreise und Gemeinden sind aufgerufen, bis zum 15. Januar 2009 ihre Wettbewerbsbeiträge zum Thema "Suchtprävention für Kinder und Jugendliche vor Ort" einzureichen. (Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 18.9.08)

18.09.2008
Stelle keine Fotos deiner Alkoholparties ins Web, sagen Arbeitgeber. Wenn dein Lebenslauf deinen potentiellen Chef nicht beeindruckt, werden es Bilder deiner kürzlichen Alkohol-Party im Web sicher tun, sagen Jobvermittlungs-Experten. Eine Studie der CareerBuilder.com fand, dass Arbeitgeber Seiten von sozialen Netzwerken im Internet konsultieren, um Informationen über Job-Kandidaten zu erhalten. Das Hauptaugenmerk legen sie auf den Konsum von Alkohol und andere Drogen. (Quelle: Join Together, 16.9.08) 17.09.2008
Nur wenige Einwohner des US-Staates New Jersey sind für eine Senkung des Mindestalters. Eine neue staatsweite Befragung ergab nur 18% für aber 76% gegen eine Senkung des Mindestalters von 21 auf 18. (Quelle: Join Together, 16.9.08) 17.09.2008
In Schwerin, D, wird ein Alkohol-Verbot im Zentrum diskutiert.

 (Quelle: Google Alkohol News,  17.9.08)  MVregio, 17.9.08  (Unser Kommentar online)

Zur laufenden Debatte über ein Alkoholverbot in der Schweriner Innenstadt, erklärt der Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen Mecklenburg-Südwest, Christoph Krelle (20): "Natürlich engagieren wir JuLis uns unter anderem sehr für eine sauberere, friedlichere Landeshauptstadt. Der Vorschlag des Schweriner Ortsbeirates für das Stadtzentrum, eine Alkoholverbotssatzung zur Abwendung von Pöbeleien, Vandalismus und Gewalt alkoholisierter Jugendlicher einzuführen, ist jedoch nicht mehr als reiner Aktionismus! Denn die eigentlichen Probleme bleiben leider ungelöst, wenn man sie qua Verbotsregulierung an den Rand drängt! 17.09.2008
Aufstand gegen Alkoholverbote bei der Anhörung in Berlin, D

(Quelle: Google Alkohol News,  16.9.08) sueddeutsche.de, 15.9.08

Vertreter der Alkohol-Industrie wehren sich heftig gegen Pläne der Regierung, den Alkoholkonsum von Jugendlichen zu beschränken. Bei einer Anhörung in Berlin, zu der die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), am Montag eingeladen hatte, lehnten Handel, Industrie und Werbewirtschaft eine schärfere Gangart ab. Trotz der Kritik will die Drogenbeauftragte Sabine Bätzing offenbar an ihren Plänen für eine Verschärfung der Gesetze festhalten. "Wir brauchen einen Mix aus Aufklärung, Vorbeugung und gesetzlichen Maßnahmen", sagte sie nach der Anhörung. Sie habe nach wie vor Zweifel an der Selbstkontrolle der Werbewirtschaft und erwäge etwa Piktogramme auf Alkoholflaschen, die vor den Folgen für Schwangere warnen.
Kommentar: Hoffentlich ist das nicht alles. Sonst hat der Berg eine Maus geboren.
16.09.2008
CSPI attackiert die Brauerei MillerCoors wegen gewagter Videos mit Erfolg. Die Brauerei hat die kritisierten Videos einen Tag nach der Pressemitteilung von CSPI zurückgezogen. Wir berichteten am 13.9.08. CSPI hatte auch Briefe ans Beer Institute und an die Federal Trade Commission geschrieben. (Quelle: Join Together, 12.9.08) 16.09.2008
LG Koblenz, D: Keine Altersprüfung für Online-Verkauf von Alkohol und Tabak.

(Quelle: Google Alkohol News,  15.9.08) e-recht24.de

Wer heutzutage in einem Geschäft Alkohol oder Tabak kaufen möchte, muss sich im Zweifelsfall einer Altersprüfung mittels Personalausweis unterziehen, um dem Jugendschutz zu genügen. Was aber, wenn Tabakwaren ohne Nutzung eines Altersverifikationssystems über das Internet vertrieben werden? In dieser Frage hatte das Koblenzer Landgericht im Rahmen eines einstweiligen Verfügungsverfahrens mit Beschluss vom 13.08.2007 (Az. 4 HK O 120/07) zu entscheiden. Die Richter des LG Koblenz lehnten den Erlass einer einstweiligen Verfügung ab. 15.09.2008
Der staatliche Kampf gegen Alkohol und Nikotin in Deutschland      (Quelle: Google Alkohol News,  14.9.08) Artikel in der deutschen linken Wochenzeitung "Jungle World". Man dürfe die legalen Drogen nicht bekämpfen, weil »schon bald chemische Drogen den Weltmarkt überschwemmen werden, die viel billiger und einfacher herzustellen sind«, als alles, was bisher bekannt sei.  Jungle-world.com, 11.9.08 14.09.2008
Die Türkei streitet um Alkoholverbot   (Quelle: Google Alkohol News,  14.9.08) Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan, Chef der islamisch-konservativen Regierungspartei AKP griff die Gegner des im Ramadan (türkisch Ramazan) ausgeweiteten Alkoholverbots scharf an. OÖNachrichten, 14.9.08 14.09.2008
Österreichische Parteien im Interview zum Thema Alkoholpolitik. In Österreich herrscht Wahlkampf. Zum Alkoholproblem wurden verschiedene Parteien angefragt. Geantwortet haben bisher: Die SPÖ mit unserem Kommentar   und     Die Grünen mit unserem Kommentar. (Quelle: haarspalter.wordpress.com, 13.9.08/Google Alkohol News,  13.9.08) 14.09.2008
Die US-Grossbrauerei MillerCoors wird wegen ihrer Werbung für den Energy Drink Sparks angegriffen. Die gesponserten Videos auf Heavy.com, die an Zuschauer über 18 gerichtet sind, verletzen den freiwilligen Werbecode der Industrie. Die Videos zeigen Drogenkonsum, ausdrückliche sexuelle Befriedigung, Frauenhass. (Quelle: Join Together, 11.9.08) 13.09.2008
Schottland ruft England um Hilfe, um Verkaufsverbot durchbringen zu können. Um den Alkoholmissbrauch im ganzen Land eindämmen zu können, möchte MacAskill ein Alkoholverkaufsverbot an unter 21-Jährige einführen. (Quelle: Harvard World Health News, 12.9.08    guardian.co.uk, 12.9.08 13.09.2008
Der Beweis der Abstinenz nach neuer Methode in Deutschland.

(Quelle: Google Alkohol News,  11.9.08)

Gericht verlangt von notorischen Alkoholsündern absoluten Verzicht - sonst ist der Führerschein weg. Wer beim Konsum von Wein, Bier oder Schnaps regelmäßig erst den Überblick und dann die Kontrolle verliert, darf nicht mehr Auto fahren. Es sei denn, der Betroffene könnte nachweisen, dass er inzwischen jeglichen Alkohol meidet. Bisher war dieser Nachweis totaler Abstinenz aber schwierig, da die üblichen "Leberwerte" keine verlässlichen Erkenntnisse ermöglichen. Jetzt hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) erstmals den Einsatz eines hochspezifischen Markers namens Ethylglucuronid, kurz EtG, als Nachweis für die Alkoholabstinenz "für geboten erachtet". sueddeutsche.de, 10.09.08 13.09.2008
Sex, Drogen und Alkohol im US-Innenministerium

(Quelle: Google Alkohol News,  11.9.08)

Nach langen Ermittlungen liegt ein Bericht über die Zustände im US-Innenministerium vor. US-Beamte ließen sich mit Geschenken und Sex bestechen - von der Ölindustrie. Die pikanten Ergebnisse der Untersuchung: Mehr als ein Dutzend Mitarbeiter hatten Sex mit Angestellten der Ölindustrie, nahmen Berge von Geschenken entgegen und hielten Gelage mit Alkohol und Drogen ab. Devaney schreibt in einem seiner insgesamt drei Berichte von einer "Kultur des Drogenmissbrauchs und der Promiskuität". sueddeutsche.de, 11.09.08 13.09.2008
Die Republikaner in den USA kritisieren die Medien Diese Vorwürfe hört man vor allem in Wahlkämpfen.
Kommentar:
Bei uns verdächtigen die Medien den Staat, er könnte ihre publizistische Freiheit mittels Werbeverboten einschränken und lenken damit von der traurigen Tatsache ab, dass sie sich von der Alkoholindustrie oder aus andern Gründen in der freien Berichterstattung zum Alkoholproblem abhalten lassen. Dass Werbeverbote etwas mit publizistischer Freiheit zu tun haben soll, ist an sich schon unverständlich. Die Verlage behaupten doch ständig, Redaktion und Inserateteil seien strikte getrennt.
„Nur noch parteiisches Gift“ NZZ 12.9.08
13.09.2008
Streit um Alkohol-Werbeverbot in Deutschland

Alkoholwerbung soll mit Hilfe eines umfassenden Aktionsprogramms eingeschränkt werden - die Pläne treiben Brauer auf die Barrikaden. Die Bundesdrogenbeauftragte Sabine Bätzing (SPD) berät Vorschläge für nationale Programme zur Tabak- und Alkoholprävention an diesem Montag mit Vertretern von rund 30 Verbänden in Berlin, wie das Bundesgesundheitsministerium am Freitag mitteilte. Werbewirtschaft, Sportverbände, Brauer, aber auch Krankenkassen, kommunale Spitzenverbände und andere sollen ihre Positionen bei dem nichtöffentlichen Treffen darlegen. (Quelle: Google Alkohol News,  13.9.08) Financial Times, Deutschland, 12.9.08

13.09.2008
Empörende Äusserungen aus Bayern: Spiele pfui, Alkohol hui

(Quelle: Google Alkohol News,  13.9.08)  spieletipps.de, 12.9.08

Das ist wirklich kaum zu glauben. In der Vergangenheit sah die Bayrische Landesregierung Verbote als einzige Möglichkeit, Kinder vor Spielen für Erwachsene zu schützen. Beim Thema Alkohol sieht sie dies überraschend vollkommen anders. Aufgrund eines Aktionsprogramm der Bundesregierung, das die Alkohol-Industrie zu einem besseren Kinder- und Jugendschutz verpflichten sollte, vertrat die Bayrische Landesregierung (vertreten durch ihren Gesundheitsminister) seltsame Thesen gegenüber dem Bayrischen Rundfunk.   13.09.2008
Vorsicht, hier ist Bier drin! Warnhinweise auf Alkoholgebinden in Deutschland?Online-Kommentar, 11.9.08 Die Promillegrenzen sollen gesenkt, Behältnisse mit Warnhinweisen versehen werden - Brauer und Wirte laufen dagegen Sturm. Wenn es nach dem Drogen- und Suchtrat der Bundesregierung ginge, müssten auch Masskrüge künftig mit Warnhinweisen versehen werden. (Quelle: Google Alkohol News,  10.9.08) sueddeutsche.de, 10.9.08      13.09.2008
Erhöht das legale Alter für den Führerschein, sagt eine US-Versicherungs-Gruppe. Während einige vorschlagen, das Einstiegsalter für Alkoholkäufe und -Konsum von 21 auf 18 Jahre zu senken, sagt die Insurance Industry for Highway Safety, die Staaten sollten das Alter zum Fahren von 16 auf 17 oder 18 anheben. (Quelle: Join Together, 9.9.08) 10.09.2008
Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) fordert auf Bier-, Wein- und Spirituosenflaschen Warnhinweise auf die Gefahren von Alkohol in der Schwangerschaft. Pernod Ricard in Deutschland hat dies bei seinen Marken Ramazotti, Pernod und Havanna Club bereits eingeführt. Der Deutsche Brauer-Bund lehnt Warnhinweise ab. Rolf Hüllinghorst verwies auf das Beispiel Frankreich. Dort seien solche Hinweis-Piktogramme seit Oktober 2007 gesetzlich vorgeschrieben. Auf französischen Alkoholflaschen wird die durchgestrichene Silhouette einer schwangeren Frau beim Trinken gezeigt. (Quelle: Google Alkohol News,  10.9.08)   nikos-weinwelten.de, 10.9.08 mit unserem Kommentar. 10.09.2008
Schanzenviertel-Fest in Hamburg: Krawalle sind das Ergebnis von Party und Alkohol

Es ist fast schon ein Ritual: Seit 20 Jahren wird das Schanzenfest gefeiert, seit 20 Jahren gibt es im Anschluss Krawall. Rund die Hälfte aller festgenommenen Täter ist zuvor noch nicht aufgefallen. Und doch stellen Experten fest: Die Art der Wurfgeschosse wird brutaler. Fast alle Festgenommenen waren alkoholisiert.  (Quelle: Google Alkohol News,  9.9.08) Welt.de, 8.9.08

09.09.2008
CSPI klagt gegen die Brauerei MillerCoors, USA, wegen Sparks.

(Quelle: Join Together, 8.9.08)
Das Nonprofit-Center for Science in the Public Interest klagte wegen deren alkoholischem Energydrink Sparks. Das Produkt hat enthält mehr Alkohol als gewöhnliches Bier und nichtgenehmigte Zusätze, wie die Stimulantien Coffein und Guarana. Die Klageschrift ersucht den Superior Court of the District of Columbia, MillerCoors den Verkauf des widersprüchlichen Drinks zu verbieten, der auch von staatlichen Gerneralstaatsanwälten untersucht wird. 09.09.2008
Mehr Verkehrstote durch Alkohol in Österreich im ersten Halbjahr 2008. In Österreich ist im ersten Halbjahr 2008 die Zahl der Verkehrstoten durch Alkoholunfälle um 22,7 Prozent gestiegen. Laut Statistik Austria forderten Unfälle mit Alkolenkern 27 Todesopfer, um fünf mehr als im Vergleichszeitraum 2007. Zugenommen (plus 59 Prozent) hat auch die Zahl der Toten auf Autobahnen. Insgesamt ging die Zahl der Verkehrstoten zurück, es gab auch weniger Unfälle und Verletzte. (Quelle: Google Alkohol News,  9.9.08) OÖ-Nachrichten, 9.9.08 09.09.2008
Die Universität von  Massachusetts, USA meldet Erfolg ihrer Präventionskampagne. The University of Massachusetts in Amherst sagt, dass Binge Drinking und der gesamte starke Alkoholkonsum zwei Jahre, nachdem die Schule eine Soziale-Normen-Kampagne begonnen hatte, zurückgegangen sind. Sie bekämpfte mit der Kampagne ihren "Zoo-Masse"-Ruf als Party-Campus. (Quelle: Join Together, 5.9.08) 08.09.2008
Eine Koalition hat sich gebildet, um in New Jersey, USA,  das Mindestalter 21 zu halten. Als Antwort auf eine landesweite Kampagne, die eine Debatte über die Senkung des legalen Mindestalters von 21 auf 18 Jahre wiedereröffnen will, hat eine Gruppe von Institutionen und Organisationen in New Jersey die NJ21 Koalition formiert. (Quelle: Join Together,5.9.08 08.09.2008
SoberBulldog bringt eine neue Internet-Radiosendung für Fachleute und Abhängige in Rehabilitation in USA: The Afflicted & Affected (A&A) Internet broadcast. Betruet durch bestbekannten Radiomann und Referenten für Rehabilitation Chris Schroeder. (Quelle: Join Together,5.9.08 08.09.2008
Experten in Berlin warnen Schwangere vor "Kampftrinken"

(Quelle: Google Alkohol News,  8.9.08) Berliner Morgenpost, 8.9.08

Der ungebrochene Trend zum "Kampftrinken" bei Berliner Jugendlichen macht Suchtberatern nun auch bei den Schwangerschaften junger Frauen Sorge.
Alkohol berge nicht nur Gesundheitsgefahren für die Jugendlichen selbst, sondern auch erhebliche Risiken für deren ungeborene Kinder, warnt die Berliner Beratungsstelle für alkoholgeschädigte Kinder. Zum Internationalen Tag des alkoholgeschädigten Kindes morgen fordern Suchtberater deutlichere Hinweise auf die Gefahren des Alkohols während der Schwangerschaft - insbesondere für Jugendliche.
08.09.2008
Dokumentation der Tagung „Voll drauf - Neue Formen jugendlichen Alkoholkonsums?":  Im Oktober 2007 in Berlin Die Tagung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Sabine Bätzing bot verschiedene Sichtweisen auf das Problem "Alkoholkonsum bei Jugendlichen" an. Zunächst wurde das Problem beschrieben, dann wurden die Wirkungen auf junge Menschen dargestellt und in einem weiteren Schritt die Sichtweisen der Bevölkerung mit notwendigen politischen Massnahmen verknüpft. Dokumentation (pdf, 84S., 8,3Mb) der Tagung. (Quelle: Infoset-Newsletter September 08) 06.09.2008
Schottland könnte das Mindestalter auf 21 anheben. Eine Epidemie von Alkoholkonsum Jugendlicher und alkoholbedingten Todesfällen lässt die schottische Legislative über einen Plan nachdenken, das Mindestalter von 18 auf 21 Jahre hinaufzusetzen. (Quelle: Join Together, 4.9.08 05.09.2008
Eurocare's Entwurf für eine Pressemitteilung zum Foetalen-Alkohol-Syndrom-Tag am 9.9.08 Mehrere andere NGO's in Brüssel unterstützen diesen Aufruf. Wenn man die neuste Schweizer Studie zu diesem Thema in Betracht zieht, könnte dieser Tag auch in der Schweiz, ausserhalb der EU, Sinn machen. (Quelle: Eurocare, 05.09.2008
Afrikaner sollten ihren schädlichen Alkoholkonsum reduzieren. Afrikanische Länder wurden aufgerufen, den schädlichen Konsum von Alkohol zu reduzieren. Diese Praxis, sagen Experten, stelle eine ernsthafte Belastung für die Gesundheit und die Entwicklungsanstrengungen der Region dar. (Quelle: Medical News Today, 05.09.08)
Kommentar: Die europäische und amerikanische Alkoholindustrie schädigt den Erfolg unserer Entwicklungshilfe.
05.09.2008
Neue Handreichung, um die Entscheidungsträger betr. Mindestalter in USA zu beeinflussen. Die grosse Medienpräsenz betr. gesetzliches Mindestalter hat eine öffentliche Debatte hervorgerufen. CADCA ist gegen die Initiative und ersucht Basis-Präventions-Organisationen, in den Gemeinden Aufklärungskampagnen zu beginnen, um zu zeigen, wie wichtig es ist, das Mindestalter 21 zu behalten.  (Quelle: Join Together, 4.9.08 04.09.2008
In Stuttgart, D, Einstiegsalter bei Alkohol: 12,5 Jahre

(Quelle: Google Alkohol News,  4.9.08)

Vor Kurzem war Stadträtin Ariane Zürn zu Gast beim Sommerstammtisch der SPD Weilimdorf. Dort informierte die im Sozialausschuss des Gemeinderats unter anderem auch für die Themen Sucht und Prävention zuständige Stadträtin zur Lage in Stuttgart. Dabei wurde schnell deutlich, dass in vorbeugende Massnahmen zu wenig Geld investiert wird "und das, obwohl sich gerade hier immense Beträge einsparen ließen, die später für die Behandlung von Suchtkranken aufgewendet werden müssen", so Zürn.  Stuttgarter Wochenblatt, 4.9.08
04.09.2008
Weniger Todesfälle in den USA wegen Alkohol am Steuer. Letztes Jahr gingen die Todesfälle landesweit um 3.7% zurück, gemäss einem neuen Bericht der National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA). Auch in 32 von den 50 Bundesstaaten war ein Rückgang zu verzeichnen. 12'998 Menschen starben gegenüber 13'491 im Vorjahr. (Quelle: Join Together, 02.09.08) 03.09.2008
Niedrigeres Mindestalter in den USA? Gesundheitsexperten und College Präsidenten debattieren. Beide Seiten bieten Studien an, die für oder gegen eine Senkung von 21 auf 18 sprechen. (Quelle: Los Angeles Times, 1.9.08 03.09.2008
EU-Forum Alkohol und Gesundheit. Zusammenfassender Bericht der 1. Sitzung der Wissenschafter-Gruppe vom 30.6.08 1st Meeting of the Science Group of the European Alcohol and Health Forum, Brussels, 30 june 2008 Summary report 02.09.2008
Alkoholwerbung erhöht den Alkoholkonsum von Jugendlichen -  Sieben neue Studien belegen: Jugendliche trinken früher und mehr durch Alkoholwerbung.

FOCUS ONLINE, 1.9.08
Frankfurter Rundschau, 1.9.08

Fachtagung „Alkoholwerbung - Wirkung und (Selbst-)Kontrolle“ angekündigt.
Die Drogenbeauftragte der deutschen Bundesregierung, Sabine Bätzing, MdB, veröffentlicht heute „Die Auswirkungen von Alkoholwerbung“, eine Meta-Analyse von sieben neuen, sorgfältig durchgeführten Längsschnittstudien über den Einfluss der Alkoholwerbung auf Kinder und Jugendliche. Die Studien kommen übereinstimmend zu dem Ergebnis: Je mehr Alkoholwerbung Kinder und Jugendliche sehen, desto früher beginnen sie mit dem Trinken und desto mehr trinken sie. Auch die Wahrscheinlichkeit, dass Sie drei oder mehr alkoholische Getränke an einem einzigen Anlass trinken, steigt durch die Alkoholwerbung. PRESSEMITTEILUNG Drogenbeauftragte der Bundesregierung, 1.9.08 Fachtagung‚ Alkoholwerbung - Wirkung und (Selbst-)Kontrolle’ am 25. September im Roten Rathaus Berlin.
01.09.2008
National Alcohol And Drug Addiction Recovery Month, 2008 in USA  (Quelle: Medical News Today, 29.8.08) Am 27.8.08 hat der amerikanische Präsident den Monat September zum nationalen Alkohol- und Drogen-Abhängigkeit-Erholungs-Monat erklärt. Er betont dabei "unsere Verpflichtung zur Alkohol- und Drogen-Prävention." Es sei auch eine Gelegenheit, jenen Anerkennung zu leisten, die den Mut hatten zu kämpfen und die Abhängigkeit überwunden haben. 01.09.2008

List of English texts

English

German

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Hawaii Uses Newspaper Insert to Address Underage Drinking  A state-sponsored 12-page insert addressing underage drinking was included in most daily newspapers in Hawaii this week. The insert was provided by the Hawaii Partnership to Prevent Underage Drinking as part of a state-wide prevention campaign led by the lieutenant governor. (Quelle: Join Together,26.9.08) Hawaii startet Präventions-Kampagne gegen das Trinken Minderjähriger. 09/29/2008
Lower Drinking Age Opposed by Experts “With some of the nation's most prominent college leaders suggesting that the nation's drinking age be lowered, a group of researchers and safety experts told Maryland lawmakers yesterday that younger drinkers would bring more accidents and deaths. The experts told members of a special House of Delegates committee on drug and alcohol abuse holding a hearing on underage drinking that not only should the drinking age remain 21, but that legislators should consider even tougher penalties for teenagers who break the law.”(Source: Harvard World Health News, 9/25/08)   The Washington Post, 9/24/08 Experten sind gegen die Herabsetzung des Mindestalters in USA 09/26/2008
Parity Bill Passes Both Houses of Congress, But Final Approval Remains in Doubt
The U.S. Senate and House of Representatives both passed consensus versions of the addiction and mental-health parity bill on Sept. 23, a historic vote that brings the goal of equal coverage for behavioral-health problems closer to reality than ever before.
(Source:  Join Together, 9/24/08)
Das Gleichheits-Gesetz ist in den USA in beiden Parlamenten durchgekommen. 09/25/2008
More Than 80% Back 'Alcopops' And Tobacco Tax: Newspoll Survey, Australia.
Australians would overwhelmingly support increased 'alcopops' and tobacco tax if funds raised were used for preventive health programs, according to Newspoll research published today (24/9). A survey of more than 1200 Australian adults showed 84 per cent supported the Government's proposed 'alcopops' tax and 88 per cent backed increased tobacco tax, if most of the revenue funded programs to help prevent diseases such as heart disease and cancer. (Source:
Medical News Today, 9/23/08)
In Australien sind mehr als 80% de Befragten für eine Alcopop- und eine Tabak-Steuer 09/25/2008
The American Brewer MillerCoors will delay the launch of its Sparks Red caffeinated alcohol drink after 25 state attorneys general asked the company to ditch the product. Sparks Red contains 8 percent alcohol, higher than the existing versions of Sparks. The company said it was "placing the brewing and distribution of the product on hold" to engage in talks with the states. (Source: Join Together, 9/22/08) Die amerikanische Brauerei MillerCoors wartet mit der Lancierung von Sparks Red. 09/24/2008
New York Panel Proposes Social-Host Law. New York's Advisory Council on Underage Alcohol Consumption wants to set first-offense fines at $250 for adults hosting an underage drinking party. (Source: Join Together,9/19/08) Strafen für Gastgeber von Alkoholparties Minderjähriger in New York. 09/22/2008
'Wizard Stick' Parties a Binge Drinking Concern
A drinking game that encourages young men to drink enough beer to make a stack of cans exceeding their own height has some experts concerned that it's contributing to rising binge drinking rates 
(Source: Join Together, 9/19/08)
"Zauberstab-Parties" geben Anlass zu Besorgnis betr. Rauchschtrinken. 09/22/2008
Big Alcohol Can't Police Itself
Alcohol industry watchdog Marin Institute released today a revealing, first-ever systematic review of the distilled spirits industry's voluntary self-regulation system. The report, "Why Big Alcohol Can't Police Itself: A Review of Advertising Self-Regulation in the Distilled Spirits Industry," examines all seven Code of Responsible Marketing Practices reports issued by the industry trade group Distilled Spirits Council of the United States (DISCUS) from 2004-2007. Join Together, 17.9.08
YOUR TURN:  Stop Big Alcohol’s Irresponsible Advertising Tell the Federal Trade Commission that Self-Regulation Does Not Work
Marin Institute, USA: Die Alkoholindustrie kann nicht auf sich selbst aufpassen. 09/18/2008
Don't Drink and Post, Employers Say. If your resume doesn't leave an impression on your potential boss, the pictures from your most recent kegger certainly will, employment experts say. A study conducted by CareerBuilder.com found that employers are turning to social networking pages to get information about job candidates. Employers said their top concern was candidates' use of alcohol and other drugs. (Source: Join Together, 16.9.08) Stelle keine Fotos deiner Alkoholparties ins Web, sagen Arbeitgeber. 09/17/2008
Few N.J. Residents Support Lower Drinking Age, Survey Finds. A new statewide poll found that only 18 percent of New Jersey residents approve of lowering the state's drinking age to 18. Seventy-six percent of those surveyed said the drinking age should remain at age 21.(Source: Join Together, 9/16/08) Nur wenige Einwohner des US-Staates New Jersey sind für eine Senkung des Mindestalters auf 18. 09/17/2008
CSPI Blasts MillerCoors for Sponsoring Racy Videos. A video spoofing the HBO series 'Entourage' featuring dwarves, illicit drug use and copious sexuality was sponsored by MillerCoors' Sparks energy drink, raising the ire of industry critics who succeeded in getting the videos pulled. CSPI wrote also letters to the Beer Institute and the Federal Trade Commission outlining concerns about the videos. (Source: Join Together, 9/12/08) CSPI attackiert die Brauerei MillerCoors wegen gewagter Videos mit Erfolg. 09/16/2008
Megabrewer MillerCoors Under Fire for Raunchy, Soft Porn Ads for 'Sparks'. Sponsored Videos on Heavy.com Aimed at 18+ Violate Industry's Voluntary Advertising Code. MillerCoors is coming under fresh fire for advertising its caffeinated alcoholic drink Sparks with web videos that portray drug use, explicit sexual content, misogyny, and that otherwise exude general raunchiness. (Source: Join Together, 9/11/08) Die US-Grossbrauerei MillerCoors wird wegen ihrer Werbung für den Energy Drink Sparks angegriffen. 09/13/2008
Call for England to aid youth drinks ban.
Scotland is calling on Westminster for help in implementing controversial plans to ban off-sale drinks to under-21s in an attempt to curb alcohol abuse across the country. (Source: Harvard World Health News, 9/12/08    guardian.co.uk, 9/12/08
Schottland ruft England um Hilfe, um Verkaufsverbot durchbringen zu können. 09/13/2008
Raise Legal Driving Age, Insurance Group Says. While some advocates are proposing to lower the legal drinking age from 21 to 18, the Insurance Industry for Highway Safety says that states should raise the driving age from 16 to 17 or 18. (Source: Join Together, 9.9.08) Erhöht das legale Alter für den Führerschein, sagt eine US-Versicherungs-Gruppe. 09/10/2008
CSPI Sues MillerCoors Over Sparks. The nonprofit Center for Science in the Public Interest today filed suit against MillerCoors Brewing Company, formerly Miller, over its alcoholic energy drink, Sparks. The product has more alcohol than regular beer and contains unapproved additives, including the stimulants caffeine and guarana. The lawsuit is asking the Superior Court of the District of Columbia to stop MillerCoors from selling the controversial drink, which is also under scrutiny from state attorneys general.(Source: Join Together, 9/09/08) CSPI klagt gegen die Brauerei MillerCoors, USA, wegen Sparks. 09/09/2008
UMass Claims Success with Social-Norms Campaign. The University of Massachusetts at Amherst, USA, says that binge drinking and overall heavy drinking have declined two years after the school launched a social-norms campaign to combat its "Zoo Mass" reputation as a party campus. (Source: Join Together, 9/5/08) Die Universität von  Massachusetts, USA meldet Erfolg ihrer Präventionskampagne. 09/08/2008
Coalition Forms to Keep N.J. Drinking Age at 21. In response to a national campaign to reopen debate on lowering the legal drinking age from 21 to 18, a group of New Jersey agencies and organizations has formed the NJ21 Coalition .(Source: Join Together, 9/5/08 Eine Koalition hat sich gebildet, um in New Jersey, USA,  das Mindestalter 21 zu halten. 09/08/2008
SoberBulldog Launches Addiction Recovery Internet Broadcast in USA: SoberBulldog is excited to launch The Afflicted & Affected (A&A) Internet broadcast. Hosted by well-known radio personality and recovery lecturer Chris Schroeder, A&A adds dynamic webcasts for professionals and individuals in recovery.  (Quelle: Join Together, 9/5/08 SoberBulldog bringt eine neue Internet-Radiosendung für Fachleute und Abhängige in Rehabilitation in USA: 09/08/2008
Scotland Could Raise Drinking Age to 21. An epidemic of youth drinking and alcohol-related deaths has the Scottish legislature mulling a plan to raise the legal drinking age from 18 to 21. (Source: Join Together, 9/4/08 Schottland könnte das Mindestalter auf 21 anheben. 09/05/2008
International ‘Fetal Alcohol Spectrum Disorders’ Awareness Day  on 9th September 2008. Eurocare, in cooperation with other NGO's, has prepared a press release.
Eurocare's Entwurf für eine Pressemitteilung zum Foetalen-Alkohol-Syndrom-Tag am 9.9.08 09/05/2008
Africans Must Curb Harmful Use Of Alcohol. African countries have been called upon to curb the harmful use of alcohol, a practice which experts say poses a serious threat to the Region's health and development efforts. (Source: Medical News Today, 09/05/08)
Comment: The European and American alcohol industry damages the success of our development aid.
Afrikaner sollten ihren schädlichen Alkoholkonsum reduzieren. 09/05/2008
New Toolkit to Influence Decision-Makers on Drinking Age in USA.
Last week's news of college presidents supporting the Amethyst Initiative, which seeks to revisit the debate on the legal drinking age and encourages lawmakers to lower it, generated media coverage in both national and local media outlets, and sparked a public debate on the merits of lowering the drinking age from 21 to 18. CADCA joined MADD in opposing the initiative and is urging grassroots prevention organizations to launch a community-wide educational campaign to shed light on the importance of keeping the drinking age at 21.
(Source: Join Together, 9/4/08
Neue Handreichung, um die Entscheidungsträger betr. Mindestalter in USA zu beeinflussen. 09/04/2008
Fewer Drunk-Driving Fatalities Nationwide in USA.
Drunk-driving fatalities declined 3.7 percent nationally last year, according to a new report from the National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA). The Insurance Journal reported Aug. 29 that alcohol-related traffic fatalities also declined in 32 of the 50 U.S. states. An estimated 12,998 people died in alcohol-related crashes last year, down from 13,491 in 2006, NHTSA reported.  (Source: Join Together, 09/02/08)
Weniger Todesfälle in den USA wegen Alkohol am Steuer. 09/03/2008
A lower legal drinking age? Health experts, college presidents debate in USA. Both sides offer studies that support keeping or lowering the legal drinking age from 21 to 18. (Source: Los Angeles Times, 9/01/08
Niedrigeres Mindestalter in den USA? 09/03/2008
EU: 1st Meeting of the Science Group of the European Alcohol and Health Forum, Brussels, 30 june 2008 Summary report EU-Forum Alkohol und Gesundheit. 09/02/2008
September: National Alcohol And Drug Addiction Recovery Month, 2008. The American President says: Substance abuse is an unrelenting evil that destroys lives, ruins families, and endangers neighborhoods. During National Alcohol and Drug Addiction Recovery Month, we emphasize our commitment to alcohol and drug addiction prevention. This month is also an opportunity to recognize those who have had the courage to combat and overcome addiction." (Source: Medical News Today, 8/29/08) National Alcohol And Drug Addiction Recovery Month, 2008 in USA 09/01/2008

Dossier: Botellón (grosse Flasche)

Auszug aus "Aktuell"                                                                                 

Thema Kommentar/Details Datum
Der Botellón in Uster blieb ohne Teilnehmer. Einzig die Polizei war mit Schäferhund vertreten.
Kommentar: Die Saison dafür scheint vorbei. Hoffentlich war es die letzte.
29.09.2008
Botellónes und Herbstfeste Der Landbote vom 24.9.08 widmet eine ganze Seite dem Wein-Herbstfest in Benken. Viele Stände, Festbeizen, erwartete 50'000 Besucher, ein Maturand, der zur kostenpflichtigen Benutzung eines Alkoholtesters aufruft und die Frage an den Organisator: "Handelt es sich eigentlich beim Weinländer Herbstfest, wo ja  traditionsgemäss stets reichlich Alkohol fliesst,  um eine Art Botellón?" Antwort: "Überhaupt nicht! Das Herbstfest ist die Leistungsschau einer modernen und vielseitigen Gemeinde...."
Kommentar: Dazu passt sehr gut ein Leserbrief in der gleichen Nummer, in dem eine Frau zum Winterthurer Botellón  fragt: "Und wer sind denn die Vorbilder?"
24.09.2008
2 Botellónes in Meilen und Zürich In Meilen rund 30 Jugendliche und in Zürich nur wenige. Die Organisatorin las wie versprochen den Abfall in Meilen am Ende um 23 Uhr auf. (Quelle: Tages-Anzeiger, 20.9.08) 22.09.2008
Nach dem Winterthurer Botellón.  (Quelle: Tages-Anzeiger, 20.9.08) 250 Trinker waren gestern Abend an einem Bottelón in der Winterthur Altstadt. Die Folge: Viel Müll, Lärm und Streit, dazu 2 Verletzte.  
Kommentar:
Vom Alkoholkonsum ist nicht die Rede. Auch nicht von Prävention.
20.09.2008
Nun soll auch Meilen ein Botellón erhalten. Die Initiantin hat sich mit den Behörden in Verbindung gesetzt und einen Ordnungs- und Reinigungsdienst organisiert. Die Gemeinde macht keine Zugeständnisse. Sie müsse evtl. Kosten tragen. (Quelle: Tages-Anzeiger, 18.9.08) 18.09.2008
In Uster ZH ist ein Botellón angesagt. Für den 27.9.08 ist das Besäufnis geplant, die Stadt konnte den Initianten nicht für eine Zusammenarbeit gewinnen. Verschiedene Schutzmassnahmen sind geplant. Bei Beschädigungen werde eingeschritten. (Quelle: Zürcher Oberländer, 16.9.08) 17.09.2008
Die Stellung der Kirchen zu Botellónes? Kommentar: Die Kirchen, die mit Recht, so viel von Menschenwürde halten, geben sich seltsam bedeckt in dieser Frage. Hat das wohl mit der in unserer grundsätzlichen Bemerkung auf der Homepage geäusserten Vermutung zu tun, dass Alkoholpolitik unbeliebt ist, weil sie auch die persönliche Konsumhaltung in Frage stellt? Oder sind der Kirche die Hände gebunden, seit fast jedes Kirchgemeindehaus über ein Alkoholpatent verfügt? - Beim geplanten Rausch wird die Menschenwürde vorsätzlich preisgegeben; denn Alkohol greift zuerst die menschlichen Funktionen im Gehirn an, reduziert den Menschen praktisch zum Tier. Wenn menschliche Würde auch mit Gotteswürde zu tun hat, müssten unsere Kirchenoberen sich doch vehement für eine wirksame Alkoholpolitik einsetzen. 06.09.2008
Bewilligungspflicht für Botellónes fordert das Blaue Kreuz. Das Blaue Kreuz fordert in einer Medienmitteilung (pdf, 2S., 27Kb) vom 19. August, dass sich derartige Events wie andere öffentliche Anlässe der Bewilligungspflicht unterziehen und gewisse Auflagen erfüllen müssen. Artikel auf swissinfo.ch.  (Quelle: Infoset-Newsletter September 08) 06.09.2008
Orientierungspapier der Berner Gesundheit zum Thema "Botellón": In diesem Papier (pdf, 2S., 27Kb) beschreibt die Berner Gesundheit worin sie die Probleme der Botellón-Anlässe sieht und was Eltern, Alkoholverkaufsstellen, Polizei und Ausbildungsstätten dagegen tun können und in welcher Form die Berner Gesundheit Unterstützung bietet und informiert.  (Quelle: Infoset-Newsletter Sept. 08) 06.09.2008
Faktenblatt zu Botellón:  des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) Faktenblatt (pdf, 2S., 27Kb). In diesen Blatt wird der Begriff Botellón und die rechtliche Situation bei einem solchen Anlass erläutert. Weiter die Haltung des BAG und ein kleines FAQ, u.a. über die Einschätzung des BAG über die Gefährlichkeit solcher Anlässe. (Quelle: Infoset-Newsletter September 08)
Kommentar: Die gesundheitlichen Aspekte sind ungenügend dargestellt. Das Papier der Berner Gesundheit (siehe oben) ist wesentlich besser.
06.09.2008
Botellón in Zürich war das Top-Thema auf der Leserbriefseite des Tages-Anzeigers im August. (Wir waren dabei.)
(Quelle: Tages-Anzeiger, 5.9.08)
05.09.2008
Botellónes im Zürcher Oberland.

(Quelle: Tages-Anzeiger, 5.9.08)

Der Stadtpräsident von Uster denkt nicht daran, ein angekündigtes Massenbesäufnis in Uster zu verbieten. Das bringe nichts. Er fragt sich, ob ein solches mit Prävention verhindert werden könne.
Kommentar: Wahrscheinlich schon, aber nur mit konsequenter, langfristiger und umfassender Prävention. Bisher wurde die Zeit (Jahrzehnte) mit unnützer Alibiprävention vertan. (Ausnahmen: 0.5‰, Alcopopsteuer) Wir alle bezahlen dafür.
05.09.2008
Botellón in der Winterthurer Altstadt angesagt.
(Quelle: Tages-Anzeiger, 4.9.08)
300 Personen sollen sich bereits angemeldet haben. Der Polizeivorstand sei gelassen. Er hoffe auf die Vernunft der Winterthurer Jugend.
Kommentar: Wenn man auf seine früheren Erfahrungen mit den Studenten abstellt, tönt das nicht sehr hoffnungsvoll.
04.09.2008
"Chropfleerete" im Zürcher Gemeinderat nach dem Botellón, titelt der Tages-Anzeiger.                       (Quelle: Tages-Anzeiger, 4.9.08) Bei SVP und FDP wurde vor allem über die Kostenabwälzung und künftige Verbote gesprochen, die Grünen halten nichts von Verboten, die SP rügte die Medien für ihre Werbung, die mutwillige Zerstörung der Wiese hätte die Jugendlichen viel Goodwill gekostet. Einzig die EVP äusserte sich negativ über die Sauferei an sich.
Kommentar: Die Politiker sind offenbar nicht lernfähig.
04.09.2008
Zum Zürcher Botellón, Nachlese.

(Quellen: Tages-Anzeiger, 2.9.08;      Leserbrief veröffentlicht am 4.9.08

NZZ, 2.9.08) mit Kommentar

 

Die Zeitungen berichten über die Aufräumarbeiten auf dem Rasen und in den Köpfen der Politiker. Der Schaden soll 20'000 Franken betragen. Politiker von links bis rechts wollen die Verantwortlichen zur Kasse bitten. Der TA-Chefredaktor liefert einen heuchlerischen Kommentar. Die NZZ meint, auch der Soziologe, der im Tages-Anzeiger zum Besuch des Botellón aufgefordert hatte, könnte belangt werden.
Kommentar: Es geht weiterhin nur um den wertvollen Rasen, die Gesundheit der Jugend ist nicht das Thema. Fr. 20'000.-- im Vergleich zu Fr. 300'000 bei jedem Krawall-Fussballspiel ist doch eine Bagatelle. Dabei weiss doch jeder, dass ein Betrunkener zuerst sein Verantwortungsbewusstsein verliert. Jeder Botellón dürfte nur erlaubt werden, wenn ein Sponsorenteam sich verpflichtet, nüchtern zu bleiben und anschliessend aufzuräumen. Das wäre doch ein Job für Eltern, Soziologen und Journalisten.
02.09.2008
Zum ersten Zürcher Botellón.
(Quelle: NZZ, 1.9.08)
Tages-Anzeiger, 01.09.08
In ausführlichen Berichten meldet die Presse 2000 Teilnehmer, durchzogene Bilanz von Rettungskräften und Polizei. Ein Einsatz von Gummischrot, ein paar vorübergehende Festnahmen. 10 Verletzte kamen aus verschiedenen Gründen in Spitäler. 6 t Abfall. Die Blatterwiese musste wegen der Glasscherben gesperrt werden. Kosten: Mehrere 10'000 Franken. 01.09.2008
Zum ersten Zürcher Botellón. In ausführlichen Berichten meldet die Presse 2000 Teilnehmer, durchzogene Bilanz von Rettungskräften und Polizei. Ein Einsatz von Gummischrot, ein paar vorübergehende Festnahmen. 10 Verletzte kamen aus verschiedenen Gründen in Spitäler. 6 t Abfall. Die Blatterwiese musste wegen der Glasscherben gesperrt werden. Kosten: Mehrere 10'000 Franken. (Quelle: NZZ, 1.9.08) 01.09.2008
Botellón: Friedliches Trinkgelage in Bern

Eine Openair-Party mit über 1200 trinkfreudigen Besuchern - und keiner einzigen Toilette. So präsentiert sich die Botellón in Bern. Die Polizei hielt sich zurück. Es blieben 2,5 t Abfall. (Quelle: Tages-Anzeiger, 31.8.08)

01.09.2008

 Auszug aus "Leserbriefe"

Thema Veröffentlicht in     (noch) (nicht veröffentlicht) Sende-Datum Link Veröffentl.-Datum/Nr.

Tödlicher Rausch (Artikel anlässlich Münchner Oktoberfest)

FOCUS ONLINE 28.09.08 Kommentar 28.09.08
Culture Shapes Young People's Drinking Habits (Medical News Today) 28.09.08 Comment  
Die Erwachsenengesellschaft als Vorbild für Botellónes (Gast-Leserbrief) Der Landbote 24.09.08 Gast-Leserbrief 24.09.08
Saufparty hinterlässt einen Scherbenhaufen Tages-Anzeiger 02.09.08 Leserbrief 04.09.08
Diverse Aufräumarbeiten nach dem Zürcher «Botellón»" Neue Zürcher Zeitung 02.09.08 Kommentar 02.09.08

Dossiers: Alkoholkonsum Minderjähriger/Erhältlichkeit              Underage drinking   (ab 2004)   

Thema Theme Link Website Date
Hawaii startet Präventions-Kampagne gegen das Trinken Minderjähriger. Hawaii Uses Newspaper Insert to Address Underage Drinking International
       English Texts
29.09.2008
Der Botellón in Uster blieb ohne Teilnehmer.   Aktuell 29.09.2008
Tödlicher Rausch (Artikel anlässlich Münchner Oktoberfest)   Leserbriefe International 28.09.2008
Online-Kommentar zu: Culture Shapes Young People's Drinking Habits, in Medical News Today, 27.9.08 Online-Comment zu: Culture Shapes Young People's Drinking Habits, in Medical News Today, 27.9.08 Leserbriefe 28.09.2008
Gelegentliche Raucher sind eher Rauschtrinker und unmässige Konsumenten. Casual Smokers More Likely to Binge, Abuse Alcohol Forschung/Research 26.09.2008
Der Drogenkonsum Jugendlicher ist in "Drogenfreien Gemeinden" tiefer. Teen Substance Use Down in 'Drug Free Communities' Forschung/Research 26.09.2008
Experten sind gegen die Herabsetzung des Mindestalters in USA Lower Drinking Age in USA Opposed by Experts International
       English Texts
26.09.2008
Ausschank von Alkohol wird in Benken schärfer kontrolliert.   Aktuell 25.09.2008
Der Trend geht zum „Vorglühen". Bericht vom Oktoberfest in München, D.   International 25.09.2008
Wie die Jugend der Welt sich betrinkt.   Forschung/Research 24.09.2008
Substanzkonsum von Schweizer Jugendlichen im internationalen Vergleich.   Forschung/Research 24.09.2008
2 Botellónes in Meilen und Zürich   Aktuell 22.09.2008
Strafen für Gastgeber von Alkoholparties Minderjähriger in New York. New York Panel Proposes Social-Host Law. International
       English Texts
22.09.2008
"Zauberstab-Parties" geben Anlass zu Besorgnis betr. Rauchschtrinken. 'Wizard Stick' Parties a Binge Drinking Concern International
       English Texts
22.09.2008
Die Einstellung der Mütter kann den Alkoholkonsum ihrer Kinder prägen. Mom's Beliefs May Impact Their Kids' Alcohol Use. Forschung/Research 22.09.2008
Nach dem Winterthurer Botellón.   Aktuell 20.09.2008
Das Vorgehen der Gemeinden gegen das Koma-Saufen der Jugendlichen im Südwesten Deutschlands.   International 19.09.2008
Der Zürcher Regierungsrat sagt, Testkäufe seien Sache der Gemeinden.   Aktuell 19.09.2008
Nun soll auch Meilen ein Botellón erhalten.   Aktuell 18.09.2008
In Uster ZH ist ein Botellón angesagt.   Aktuell 17.09.2008
Schon Zwölfjährige trinken in Berlin, D, regelmäßig Alkohol.   Forschung/Research 10.09.2008
Experten in Berlin warnen Schwangere vor "Kampftrinken"   International 08.09.2008
Der Sonntagsblick lanciert ein Saufspiel aus Amerika als Botellón-Nachfolger.   Aktuell 08.09.2008
Dokumentation der Tagung „Voll drauf - Neue Formen jugendlichen  Alkoholkonsums?":  Im Oktober 2007 in Berlin   International 06.09.2008
Die Stellung der Kirchen zu Botellónes?   Aktuell 06.09.2008
Bewilligungspflicht für Botellónes fordert das Blaue Kreuz.   Aktuell 06.09.2008
Orientierungspapier der Berner Gesundheit zum Thema "Botellón":   Aktuell 06.09.2008
Faktenblatt zu Botellón:  des Bundesamtes für Gesundheit (BAG)   Aktuell 06.09.2008
Schottland könnte das Mindestalter auf 21 anheben. Scotland Could Raise Drinking Age to 21. International
       English Texts
05.09.2008
Botellónes im Zürcher Oberland.   Aktuell 05.09.2008
Botellón in Zürich war das Top-Thema der Leserbriefseiten im Tages-Anzeiger im August.   Aktuell 05.09.2008
Neue Handreichung, um die Entscheidungsträger betr. Mindestalter in USA zu beeinflussen. New Toolkit to Influence Decision-Makers on Drinking Age in USA. International
       English Texts
04.09.2008
In Stuttgart, D, bei Alkohol Einstiegsalter  12,5 Jahre   International
04.09.2008
Botellón in der Winterthurer Altstadt angesagt.   Aktuell 04.09.2008
Niedrigeres Mindestalter in den USA? A lower legal drinking age in USA? International
       English Texts
03.09.2008
Zum Zürcher Botellón, Nachlese.   Aktuell
Leserbriefe
02.09.2008

Dossier Suchtmittelwerbung

Thema  Kapitel / Brief Datum
Radeberger-Chef Ulrich Kallmeyer rechnet mit einer Pleitewelle in der deutschen  Bierbranche. Alkohol-Lobby 27.09.2008
Unser Mail an den Fachverband Sponsoring, Hamburg betr. Alkohol-Sponsoring bei Vereinen. Briefe an … 25.09.2008
Die Werbewirtschaft reklamiert: ALKOHOL-POLITIK: "Fachveranstaltung nur die Hälfte wert" International  25.09.2008
In Frankreich hat die Alkohollobby einen Grossangriff gegen das Loi Evin gestartet. Er betrifft die Internetwerbung und den Verkauf an Minderjährige. International  18.09.2008
Marin Institute, USA: Die Alkoholindustrie kann nicht auf sich selbst aufpassen. Alcohol industry watchdog Marin Institute released today a revealing, first-ever systematic review of the distilled spirits industry's voluntary self-regulation system. International     
         
English Texts
18.09.2008
CSPI attackiert die Brauerei MillerCoors wegen gewagter Videos mit Erfolg. International     
         
English Texts
16.09.2008
Publizistische Freiheit mittels Werbeverboten? International  13.09.2008
Streit um Alkohol-Werbeverbot in Deutschland International  13.09.2008
Im telefonischen Interview auf Radio 1 kam auch die Alkoholwerbung bei Jugendlichen zur Sprache. Aktuell 06.09.2008
Im Kanton Uri ist das neue Gesundheitsgesetz in Kraft, inkl. Verbot von Plakatwerbung für Alkohol und Tabak. Aber es gilt eine einjährige Übergangsfrist. Aktuell 05.09.2008
Alkoholwerbung erhöht den Alkoholkonsum von Jugendlichen -Sieben neue Studien belegen: Jugendliche trinken früher und mehr durch Alkoholwerbung. International  01.09.2008

 Dossier Alkohol und Verkehr /  Drink Driving

Thema / Theme Link  Datum
Ein betrunkener russischer Kapitän hat auf der Elbe in Hamburg mit seinem Frachter und 2.44‰ beinahe ein Gefahrgutschiff gerammt. Geschichten 24.09.2008
Im bfu-Magazin "sicher leben" wird Null Promille für Neulenker angesprochen. Aktuell 19.09.2008
Der bayrische Ministerpräsident musste seine unbedarfte Aussage zu Alkohol am Steuer zurücknehmen. International 18.09.2008
Der Beweis der Abstinenz nach neuer Methode in Deutschland. International 13.09.2008
Erhöht das legale Alter für den Führerschein, sagt eine US-Versicherungs-Gruppe. International
English Texts
10.09.2008
Mehr Verkehrstote durch Alkohol in Österreich im ersten Halbjahr 2008. International 09.09.2008
Positive Ergebnisse der Befragung der Motorfahrzeuglenkenden 2008 Aktuell 06.09.2008
Betrunkener Busfahrer fährt Schüler nach Hause. Geschichten 04.09.2008
Weniger Todesfälle in den USA wegen Alkohol am Steuer. International
English Texts
03.09.2008

Dossier: Sport und Alkohol

Thema / Theme Interner Link Datum
Kein Verkauf von Alkohol im Stadion in Ludwigshafen, D International 25.09.2008
Fanüberwachung gegen Gewalt im Sport umstritten. Aktuell 16.09.2008
Polizei will YB-Spiele ohne Alkohol im Stadion. Aktuell 04.09.2008
Am kürzlichen Leichtathletikmeeting in Lausanne torkelte der russische Hochspringer auf die Latte zu, statt sie zu überspringen, zum Amusement des Publikums. Er hatte vorher Wodka mit Red Bull getrunken. Betrunkener Hochspringer – das gabs schon früher: Basler Zeitung, 5.9.08 Geschichten 04.09.2008

05.09.2008


Dossier: Strukturelle Prävention

Deutsch Englisch    Link Ort
Place
Datum
Radeberger-Chef Ulrich Kallmeyer rechnet mit einer Pleitewelle in der deutschen  Bierbranche.   International  Deutschland 27.09.2008
Sonderpreis im Rahmen des Staatspreises Werbung 2008 in Österreich   International  Österreich 26.09.2008
Experten sind gegen die Herabsetzung des Mindestalters in USA Lower Drinking Age in USA Opposed by Experts International
       English Texts
Maryland, USA 26.09.2008
Ausschank von Alkohol wird in Benken schärfer kontrolliert.   Aktuell Benken, ZH, CH 25.09.2008
Die deutsche Drogenbeauftragte in einem grossen Artikel.   International  Deutschland 24.09.2008
Strafen für Gastgeber von Alkoholparties Minderjähriger in New York. New York Panel Proposes Social-Host Law. International
       English Texts
New York, USA 22.09.2008
Die Alkohol-Industrie soll in Deutschland die Kosten mittragen.   International  Deutschland 20.09.2008
Das Vorgehen der Gemeinden gegen das Koma-Saufen der Jugendlichen im Südwesten Deutschlands.   International  Deutschland 19.09.2008
Der Zürcher Regierungsrat sagt, Testkäufe seien Sache der Gemeinden.   Aktuell Kanton Zürich, CH 19.09.2008
Alkohol auf Spielplätzen in der Steiermark, Ö. Die SPÖ will einschreiten.   International  Graz, Ö 18.09.2008
Nur wenige Einwohner des US-Staates New Jersey sind für eine Senkung des Mindestalters von 21 auf 18. Few N.J., USA, Residents Support Lower Drinking Age, Survey Finds. International
       English Texts
New Jersey, USA 17.09.2008
In Schwerin, D, wird ein Alkohol-Verbot im Zentrum diskutiert.   International  Deutschland 17.09.2008
Aufstand gegen Alkoholverbote bei der Anhörung in Berlin, D   International  Deutschland 16.09.2008
Die österreichischen Grünen zum Alkoholproblem    Leserbriefe Österreich 14.09.2008
Die österreichische SPÖ zum Alkoholproblem   Leserbriefe Österreich 14.09.2008
Die Türkei streitet um Alkoholverbot   International  Türkei 14.09.2008
Österreichische Parteien im Interview zum Thema Alkoholpolitik.   International  Österreich 14.09.2008
Schottland ruft England um Hilfe, um Verkaufsverbot durchbringen zu können. Call for England to aid youth drinks ban. International
       English Texts
Schottland, GB 13.09.2008
Streit um Alkohol-Werbeverbot in Deutschland   International  Deutschland 13.09.2008
Empörende Äusserungen aus Bayern: Spiele pfui, Alkohol hui   International Bayern, D 13.09.2008
Vorsicht, hier ist Bier drin! Warnhinweise auf Alkoholgebinden in Deutschland?   International  Deutschland 13.09.2008
Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) fordert auf Bier-, Wein- und Spirituosenflaschen Warnhinweise auf die Gefahren von Alkohol in der Schwangerschaft.   International Deutschland 10.09.2008
Eine Koalition hat sich gebildet, um in New Jersey, USA,  das Mindestalter 21 zu halten. Coalition Forms to Keep New Jersey, USA, . Drinking Age at 21. International
       English Texts
New Jersey, USA 08.09.2008
Bewilligungspflicht für Botellónes fordert das Blaue Kreuz.   Aktuell Schweiz 06.09.2008
Orientierungspapier der Berner Gesundheit zum Thema "Botellón":   Aktuell Bern, CH 06.09.2008
Faktenblatt zu Botellón:  des Bundesamtes für Gesundheit (BAG)   Aktuell Schweiz 06.09.2008
Schottland könnte das Mindestalter auf 21 anheben. Scotland Could Raise Drinking Age to 21. International
       English Texts
Schottland 05.09.2008
Neue Handreichung, um die Entscheidungsträger betr. Mindestalter in USA zu beeinflussen. New Toolkit to Influence Decision-Makers on Drinking Age in USA. International
       English Texts
USA 04.09.2008
Niedrigeres Mindestalter in den USA? A lower legal drinking age in USA? International
       English Texts
USA 03.09.2008
Jugendschutz Alkohol und Tabak im Kanton Zürich - neue Schilder.   Aktuell Kanton Zürich 01.09.2008
Kommentar betr. Alkoholsteuern in Australien. Upping The Tax On Premixed Spirits - A Step In The Right Direction? Comment/Kommentar Australien 01.09.2008

Dossier: Wein (Alkohol) sei (mässig genossen) gesund

Thema Quelle Link/Seite Datum
Portwein und Sherry können Krebs verursachen. Alkohol ist gefährlicher als bisher angenommen: Tages-Anzeiger, 23.09.08 Forschung/Research 24.09.2008
Mittelmeerkost schützt neben Herz-Kreislauf-Erkrankungen auch vor Krebs, Alzheimer und Parkinson. Die Erklärung für das French Paradox. (Quelle: Google Alkohol News, 12.9.08) Deutsches Ärzteblatt, 12.9.08 Forschung/Research 13.09.2008

Dossier Alcopops-Übersicht

Thema

Link zum Artikel

Datum

In Australien sind mehr als 80% de Befragten für eine Alcopop- und eine Tabak-Steuer Internationales
         
English Texts
25.09.2008

Forschungsergebnisse / Research

Thema (Link) Datum
Casual Smokers More Likely to Binge, Abuse Alcohol Researchers say that young adults who smoke cigarettes casually are more likely to be binge drinkers and had higher rates of alcohol abuse than nonsmokers or daily smokers. (Source: Join Together, 9/25/08)  / Gelegentliche Raucher sind eher Rauschtrinker und unmässige Konsumenten. Forscher sagen, dass junge Erwachsene, die gelegentlich Zigaretten rauchen, eher Rauschtrinker sind und mehr Alkohol missbrauchen als Nichtraucher oder tägliche Raucher. 26.09.2008
Teen Substance Use Down in 'Drug Free Communities' A new report from the Office of National Drug Control Policy (ONDCP) says that alcohol, tobacco and other drug use rates were lower than national averages in cities and towns with coalitions funded by the Drug Free Communities (DFC) program. (Source: Join Together, 9/25/08)  / Der Drogenkonsum Jugendlicher ist in "Drogenfreien Gemeinden" tiefer. Ein neuer Bericht des Office of National Drug Control Policy (ONDCP) sagt, dass Alkohol-, Tabak- und andere Drogenkonsumzahlen in Zentren und Städten mit vom Drug Free Communities (DFC) program finanzierten Koalitionen tiefer liegen als der nationale Durchschnitt. 26.09.2008
Researchers at Harvard Medical School have found that consuming low to moderate amounts of alcohol reduces the chance of heart failure in male physicians with high blood pressure. (Source: Join Together, 9/24/08) / Forscher der Harvard Medical School haben gefunden, dass leichter bis mässiger Alkoholkonsum die Chancen eines Herzversagens bei männlichen Ärzten verringern kann.
Kommentar: Jetzt wird bereits verallgemeinert auf alle Männer. Die Erhebungswerte sind zu bezweifeln. Ärzte sind wahrscheinlich auch in den USA eine Risikogruppe in Bezug auf Alkoholkonsum. Die selbstdeklarierten Trinkmengen erscheinen unwahrscheinlich. Die Ergebnisse wirken daher zufällig.
25.09.2008
Jeder zwölfte Bundesbürger über 14 Jahre konsumiert täglich alkoholische Getränke. Immerhin sieben Prozent der Befragten räumten sogar ein, dass sie zu viel Wein, Bier oder Schnaps trinken würden. Das ergab eine Umfrage des stern, Heft 40/2008. 25.09.2008
Wie die Jugend der Welt sich betrinkt. Der Tages-Anzeiger am 23.9.08 zitiert eine Studie der Alkoholindustrie (ICAP): In Mittelmeerländern trinken Jugendliche weniger extrem als im Norden Europas – diese Einsicht liefert eine neue Studie zum exzessiven Alkoholkonsum. Cultural Attitudes Influence Excessive Drinking. Cultural influences are a dominant factor in youth attitudes about drinking and drunkenness, according to new research, conducted by the alcohol industry. (ICAP) (Source: Join Together, 9/23/08)    Medical News Today, 27.9.08 (unser Kommentar pendent)
Kommentar: Spanien wird neben Italien als Vorbild hingestellt. Seit die Botellónes bekannt geworden sind, dürfte diese Beurteilung hinfällig sein. Der Grund für die Bevorzugung der mediterranen Trinkkultur dürfte der weniger profitbringende niedrige Gesamtkonsum der erfolgreichen Hochsteuerländer im Norden sein.
24.09.2008

 

 

28.09.2008

Portwein und Sherry können Krebs verursachen. Alkohol ist gefährlicher als bisher angenommen: In Likörweinen und Obstbränden haben deutsche Forscher hohe Konzentrationen des krebserregenden Acetaldehyd entdeckt. In einer achtjährigen Studie hatte das Labor für alkoholhaltige Getränke am Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Karlsruhe (CVUA) rund 1500 Proben aus alkoholischen Getränken aller Art untersucht. «Am höchsten waren die Rückstände bei den Likörweinen», erklärt Labor-Leiter Dirk Lachenmeier. Dort fanden sich im Durchschnitt 118 Milligramm pro Liter. In Wein und Bier lagen die Werte bei 34 beziehungsweise 9 Milligramm pro Liter. (Quelle: Tages-Anzeiger, 23.9.08)  Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Karlsruhe (Diese Studie ist noch nicht online.) 24.09.2008

Substanzkonsum von Schweizer Jugendlichen im internationalen Vergleich. Ein internationaler Vergleich zeigt: Der regelmässige Alkohol- und Tabakkonsum von Schweizer Jugendlichen ist tiefer als im Durchschnitt der Vergleichsländer in Europa und Nordamerika. Die Raucherraten gingen in den meisten Ländern zurück, während die Entwicklung beim Alkohol uneinheitlich ist. Der internationale Bericht 2008 zur Schülerbefragung Health Behaviour in School-Aged Children vergleicht die Konsumraten in 41 Ländern und beschreibt die Lebensumstände der Jugendlichen im Jahr 2006. Die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme hat die Situation für die Schweiz genauer betrachtet und zeigt für die Prävention wichtige Themen.  SFA-Medienmitteilung, 23.9.08
Kommentar: Wie schon bei der ESPAD-Studie wird der Rückgang des Alkohol-Konsums bei Jugendlichen gezeigt. Dieser "Erfolg" wird auf verschiedene Gründe zurückgeführt. Ganz nebenbei wird auch die Alcopopsteuer erwähnt. Dabei kann davon ausgegangen werden, dass dies bei weitem der Hauptgrund ist. Verglichen mit der Zeit vor dem Alcopop-Höhepunkt ist der Konsum 2006 immer noch höher. Kein Grund also zur Beruhigung.

24.09.2008
Mom's Beliefs May Impact Their Kids' Alcohol Use. Mothers, take note. If you really want to curb your teens' chances of using alcohol, help them develop a self-view that doesn't include drinking. According to a new Iowa State University study, the power of positive thinking by moms may limit their children's alcohol use. But beware. The opposite is also true. (Source: Medical News Today, 09/20/08) / Die Einstellung der Mütter kann den Alkoholkonsum ihrer Kinder prägen. Mütter passt auf. Wenn ihr wirklich die Wahrscheinlichkeit, dass eure Kinder Alkohol trinken, vermindern wollt, müsst ihr ihnen helfen, eine Selbsteinschätzung zu entwickeln, die Alkoholkonsum nicht einschliesst. Gemäss einer neuen Studie der Iowa State University kann die Macht des positiven Denkens bei Müttern den Alkoholkonsum ihrer Kindern beschränken. Aber aufgepasst: Das Gegenteil ist auch wahr. 22.09.2008
U.K. Program Targets Nine Types of Problem Drinkers
British researchers have identified nine categories of drinkers as part of a new campaign that focuses on heavy alcohol use. (Source: Join Together, 9/18/08) /
Ein englisches Programm der Regierung zielt auf neun Typen von Problemtrinkern. Britische Forscher haben neun Kategorien von Alkoholikern als Teil einer neuen Kampagne identifiziert, die sich auf starken Alkoholkonsum konzentriert.
18.09.2008
Schweiz. Gesundheitsbefragung 2007: Erste Ergebnisse: 20% der Männer und 10% der Frauen konsumieren täglich Alkohol. 10% der Männer und 20% der Frauen leben abstinent, seit 1992 rückläufig. (Quelle: Tages-Anzeiger, 13.09.08 15.09.2008
Mittelmeerkost schützt auch vor Krebs, Alzheimer und Parkinson
Eine mediterrane Kost schützt nicht nur vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Nach einer neuen Meta-Analyse im britischen Ärzteblatt (BMJ 2008; 337; a1344) beugt er auch Krebs sowie Alzheimer und Parkinson vor – vorausgesetzt, die Personen halten die Kost auch ein. (Quelle: Google Alkohol News, 12.9.08) Deutsches Ärzteblatt, 12.9.08  Kommentar: Die Erklärung für das French Paradox.
13.09.2008
Why drinkers do it all again – they only recall the good bits. Some people drink to forget, but scientists have found that anyone who binge drinks is more likely to forget only the worst experiences of being drunk – which is why alcohol is such an addictive drug. Alcohol has been found to affect memory in a selective manner. Drinking makes it easier to remember the good things about a party but harder to recall the bad things that happen after having too much. Source: Harvard World Health News, 9/11/08 The Independent, 09/10/08 / Warum starke Trinker alles wiederholen - sie erinnerns sich nur an die guten Sachen. Einige Leute trinken, um zu vergessen, aber Wissenschafter haben herausgefunden, dass jeder, der sich betrinkt, vergisst eher die schlechtesten Erfahrungen des betrunken seins - deshalb ist Alkohol eine solch abhängig machende Droge. 12.09.2008
Schon Zwölfjährige trinken in Berlin, D, regelmäßig Alkohol.
Obwohl es das Jugendschutzgesetz verbietet, trinkt knapp die Hälfte der Berliner Jugendlichen zwischen 12 und 15 Jahren Alkohol, zehn Prozent davon sogar mehrmals in der Woche. Dies ergab die Studie "Jugendliche - Alkohol - Hintergrund" (JAH) der Fachstelle für Suchtprävention Berlin, die in diesem Sommer 178 Jugendliche aus den zwölf Bezirken Berlins in persönlichen Interviews und standardisierten Fragebögen befragt hatte. Gestern wurden die Ergebnisse im Rahmen einer Fachkonferenz zur Alkoholprävention im Roten Rathaus vorgestellt. (Quelle: Berliner Morgenpost, 10.9.08)
10.09.2008
Greater Risk Of Injuries Among Neighborhood Children When There Are More Off-Premise Alcohol Outlets. Childhood injuries constitute a serious issue in the United States. In 2001, there were 12,249 deaths among children ages one to 14: injuries were the leading cause, accounting for 33.2 percent of all deaths for children ages one to four, 39.4 percent of all deaths for children ages five to 14. A new study has found that numerous off-premise alcohol outlets in neighborhoods can reduce overall guardianship of children's activities, leading to increased injuries. (Source: Medical News Today, 09/08/08) / Grösseres Risiko für Nachbarschaftskinder, wenn es mehr Verkaufsläden mit Alkohol hat. Verletzungen bei Kindern bedeuten in den USA ein ernstzunehmendes Thema. 2001 gab es 12'249 Todesfälle bei Kindern von 1-14 Jahren: Verletzungen waren die Hauptursache, verantwortlich für 33.2% aller Todesfälle bei Kindern im Alter von 1-4 Jahren, 39.4% bei Kindern von 5-14. Eine neue Studie fand, dass zahlreiche Alkohol-Verkaufsläden in der Nachbarschaft kann die allgemeine Beaufsichtigung der Kinderaktivitäten reduzieren, was zu vermehrten Verletzungen führt. 10.09.2008

JEDES JAHR 10.000 ALKOHOLGESCHÄDIGTE NEUGEBORENE IN DEUTSCHLAND / 9.
SEPTEMBER - TAG DES ALKOHOLGESCHÄDIGTEN KINDES

Studie der Charité: 58 % der Schwangeren trinken Alkohol. In einer Studie der Charité gaben 58 % der befragten schwangeren Frauen an, während der Schwangerschaft gelegentlich Alkohol zu trinken. Jedes Jahr werden 10.000 alkoholgeschädigte Kinder (FASD) in Deutschland geboren, davon 4.000 Kinder mit dem Vollbild des Fetalen Alkoholsyndroms (FAS), einer schweren körperlichen und geistigen Behinderung. FASD stellt die häufigste Behinderung bei
Neugeborenen in Deutschland dar, sie tritt doppelt so häufig wie das
Down-Syndrom auf - und ist zu 100 % vermeidbar. (Quelle: Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, 8.9.08)

08.09.2008
Heute gab H.T. Meyer auf Radio1 in einer populär-wissenschaftlichen Sendung ein telefonisches 5-Minuten-Interview über Alkohol-Forschung. Gesprächsprotokoll vom 6.9.08 06.09.2008
Immer weniger Fahrzeuglenkende geben an, in angetrunkenem Zustand gefahren zu sein, und die Zahl der Fahrzeuglenkenden, die das Prinzip «Kein Alkoholkonsum vor dem Fahren» befolgen, steigt kontinuierlich an. Dies eines der wichtigsten Ergebnisse (pdf, 8S., 315Kb) einer telefonischen Umfrage bei Fahrzeuglenkenden, die vom Bundesamt für Statistik (BFS) in Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) durchgeführt wurde. (Quelle: Infoset-Newsletter September 08) 06.09.2008
Ungleiche Risikobewertungen für Schwangere. Gynäkologen und Hebammen in der Schweiz bewerten die Risiken von Alkohol und Tabak bei Schwangeren nicht gleich: Sie geben uneinheitliche Empfehlungen ab, wie eine Studie der Basler Universität im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit ergeben hat. (Quelle: Google Alkohol News, 3.9.08)   Bieler Tablatt, 3.9.08   Bundesamt für Gesundheit, 3.9.08
Kommentar: Das BAG schreibt, dass diese Situation verbessert werden soll. …
Siehe Kommentar zur NZZ vom 4.9.08
Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen: FHS-Factsheet
04.09.2008

SURVEY: DOCTORS SPEAK OUT. A survey of all doctors in private practice across the UK makes heartbreaking reading when it comes to treating people with alcohol and drug problems. Of the first 114+ doctors who responded:
96.5% are currently treating patients with alcohol problems
- 90.4% have seen patients die from alcohol problems. (Quelle:
ADDICTION TODAY Addiction Recovery Foundation, Sept. issue.
Untersuchung: Ärzte sprechen es aus. Eine Umfrage bei allen Ärzten in privaten Praxen in England bringt erschütternde Resultate wenn es um die Behandlung von Menschen mit Alkohol- und Drogenproblemen geht: Von den ersten gut 114 Ärzten, die antworteten:
- 96.5% behandeln gegenwärtig Patienten mit Alkoholproblemen
- 90.4% haben Patienten wegen Alkoholproblemen sterben sehen.

03.09.2008
American Indian/Alaska Natives Have Significantly Higher Alcohol-Related Death Percentage Than General Population, CDC Reports.
Nearly 12% of American Indian and Alaska Native deaths over a four-year period were alcohol related, according to a CDC report. Researchers found after examining death certificates from 2001 to 2005 that 11.7% of deaths -- or 1,514 deaths -- among American Indians and Alaska Natives were alcohol-related. During the same time period, 3.3% of all deaths in the U.S. were related to alcohol.  (Source: Medical News Today, 09/01/08) /
Amerikanische Indianer/Eingeborene Alaskas haben deutlich prozentual mehr alkoholbezogene Todesfälle als die allgemeine Bevölkerung der USA, CDC Bericht. Beinahe 12% der Todesfälle von amerikanischen Indianern und Eingeborenen Alaskas während einer Vierjahresperiode waren alkoholbezogen. Forscher fanden nach der Prüfung der Totenschein von 2001 bis 2005, dass 11.7% - oder 1514 der Todesfälle alkoholbezogen waren. In der gleichen Periode waren 3.3% aller Todesfälle in den USA alkoholbezogen.
02.09.2008


Leserbriefe

Thema Veröffentlicht in    ((noch) nicht veröffentlicht) veröff.
Datum/
Nr.
Link Datum

Tödlicher Rausch (Artikel anlässlich Münchner Oktoberfest)

FOCUS ONLINE 28.09.08 Kommentar 28.09.08
Culture Shapes Young People's Drinking Habits Medical News Today 28.09.08 Comment 29.09.08
Die Erwachsenengesellschaft als Vorbild für Botellónes (Gast-Leserbrief) Der Landbote 24.09.08 Gast-Leserbrief 24.09.08
Die Grünen im österreichischen Wahlkampf zum Alkoholproblem haarspalter.wordpress.com 14.09.08 Kommentar 14.09.08
Die SPÖ im österreichischen Wahlkampf zum Alkoholproblem haarspalter.wordpress.com 14.09.08 Kommentar 14.09.08
Hessische Brauereien fordern Prävention statt Verbote, etc." Deutsches Verbände Forum 14.09.08 Leserbrief  
Der Alkoholplan der deutschen Regierung Süddeutsche Zeitung 11.09.08 Kommentar 11.09.08
"Kofi Annan erhält Gottlieb-Duttweiler-Preis 2008" Neue Zürcher Zeitung 09.09.08 Kommentar 09.09.08
Ungleiche Risikobewertungen für Schwangere durch Gynäkologen und Hebammen Neue Zürcher Zeitung 04.09.08 Kommentar 04.09.08
Saufparty hinterlässt einen Scherbenhaufen Tages-Anzeiger 02.09.08 Leserbrief 04.09.08
Diverse Aufräumarbeiten nach dem Zürcher «Botellón»" Neue Zürcher Zeitung 02.09.08 Kommentar 02.09.08


Die (Lobby-) Arbeit der globalen Alkoholindustrie

Interner Link zu den Seiten/Thema, Meldungen

externer Link zur Organisation/Details und Kommentar

Datum

Die InBev-Aktionäre genehmigten den Kauf von Anheuser-Busch. Damit entsteht der grösste Brauerei-Konzern weltweit. Sie genehmigten auch die Namensänderung und die nötige Kapital-Erhöhung. Chef wird August Busch von Anheuser-Busch.  (Quelle: NZZ, 30.9.08) 30.09.2008
Radeberger-Chef Ulrich Kallmeyer rechnet mit einer Pleitewelle in der deutschen  Bierbranche.

(Quelle: Google Alkoholpolitik Alert, 27.09.08)

 

Er erwartet eine Serie von Übernahmen und Fusionen. Ulrich Kallmeyer gilt als einer der erfolgreichsten Manager der deutschen Brauerei-Szene. Mit nüchternem Kalkül und Zukäufen machte er die Radeberger Gruppe zur Nummer eins unter den Bierherstellern. Er sieht die gesamte Branche in einer schwerwiegenden Finanzkrise. Die Schuld dafür gibt er zum einen den Herstellern selbst, zum anderen der Politik, die das umstrittene Rauchverbot in der Gastronomie durchgesetzt habe. Weiteren Schaden könnte nun noch das diskutierte Werbeverbot für Alkohol anrichten, befürchtet er.
Kommentar: Man könnte direkt den Eindruck gewinnen, dass der Leidensdruck beim Volk langsam die Politiker zum Handeln bringt und der Alkoholkonsum reduziert wird. Vielleicht ist es auch nur Jammern auf hohem Niveau, um das Unvermeidliche doch noch abzuwenden.  sueddeutsche.de, 27.9.08
27.09.2008
Alkoholkonsum steigt 2007 stieg der Konsum weltweit um 6%, in der Schweiz um 7%, gemäss Studie von AC Nielsen. (Quelle: Tages-Anzeiger, 25.9.08) 26.09.2008
Alkohol - ein zeitgemäßer Lohn? Bier in Deutschland als Lohn noch üblich - steuerfrei.    International Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Brauerei erhalten zusätzlich zu ihrem Lohn oder Gehalt zwischen 40 und 100 Liter Bier kasten- oder fassweise pro Monat. Laut Zollstatistik wurden von Januar bis Juli 2008 in Deutschland rund 107.600 Hektoliter dieses Freibiers steuerfrei und unentgeltlich abgegeben. 25.09.2008
Die amerikanische Brauerei MillerCoors wartet mit der Lancierung von Sparks Red, International nachdem 25 General-Staatsanwälte protestiert hatten. / The American Brewer MillerCoors will delay the launch of its Sparks Red caffeinated alcohol drink after 25 state attorneys general asked the company to ditch the product. 24.09.2008
Hessische Brauereien fordern Prävention statt Verbote
               Leserbrief dazu
Die Alkoholproduzenten bekämpfen die Anstrengungen von Sabine Bätzing, der Drogenbeauftragten der deutschen Regierung, die einen wirksamen Alkoholplan anstrebt. 14.09.2008

Parlamentsdebatten


Debatte/Debate
Rat / Link Datum
Das Gleichheits-Gesetz ist in den USA in beiden Parlamenten durchgekommen. / Parity Bill Passes Both Houses of Congress, But Final Approval Remains in Doubt Amerikanischer Kongress International
English Texts
25.09.2008

Herbstsession 2008, Programme Ständerat

Ständerat, CH 05.09.2008

Herbstsession 2008, Programme Nationalrat
u.a.
07.067 Bekämpfung von Gewalt an Sportanlässen. Verfassungsgrundlage. Änderung des BWIS..
Kommentar: Es liegen praktisch keine Geschäfte im Bereich Alkoholprävention vor.

Nationalrat, CH 05.09.2008
"Chropfleerete" im Zürcher Gemeinderat nach dem Botellón, titelt der Tages-Anzeiger. Kantonsrat Zürich, CH  Aktuell 04.09.2008

Herbstsession 2008, Programme Ständerat

Ständerat, CH 01.09.2008

Herbstsession 2008, Programme Nationalrat

Nationalrat, CH 01.09.2008

   
Geschichten, die das Leben schrieb

Geschichte Datum
Anschlagserie gegen Alkohol- und Drogenkranke. Randständige im Kanton Luzern leben gefährlich: Bereits zum vierten Mal innert fünf Tagen wurden sie Opfer von Anschlägen mit Petarden. Es gab Verletzungen. Nun sollen Sicherheitsmassnahmen ergriffen werden. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 29.9.08) 20minuten.ch, 28.9.08 29.09.2008
Der Mann, der ein Leben lang auf Hochtouren lief fühlte am Ende seine Kräfte schwinden. Er litt an Lungenkrebs. Am Freitag ist Paul Newman mit 83 Jahren gestorben. Er war einer der ganz Grossen.
Seine Leidenschaften waren Autorennen (2. Platz in Le Mans), Kartenspielen, Männerrunden, Alkohol. Tragisch: Sein einziger Sohn starb mit 28 am Alkohol und Drogenexzess. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 29.9.08)
Bild.de, 29.9.08
29.09.2008
"quere Wiesn-Umfrage": Promille und Prozente Hilft Alkohol der CSU bei den Wahlen? In den aktuellen Umfragen liegt die CSU in Bayern, D, unter 50 Prozent. Und dabei hat Ministerpräsident Günther Beckstein mit seiner 'Zwei-Mass-Rede' doch alles getan, um die Hoheit über den Stammtischen zu gewinnen. Vielleicht sind die Wähler einfach noch zu nüchtern ...? quer macht deshalb eine ganz spezielle Wahlumfrage auf der Wiesn. Wie verändert steigender Bierkonsum das Wahlverhalten? Und welche Rückschlüsse lässt das auf die gewählte Partei zu? (Quelle: Google Alkohol-Alert, 26.9.08) BR-online, 26.9.08 26.09.2008
Ein betrunkener russischer Kapitän hat auf der Elbe in Hamburg mit seinem Frachter beinahe ein Gefahrgutschiff gerammt. Der 52-Jährige wurde nach Zahlung einer Sicherheitsleistung von 7560 Euro aus dem Untersuchungsgefängnis entlassen, wie ein Polizeisprecher in Hamburg sagte. Der Kapitän hatte 2,44 Promille Alkohol im Blut. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 23.9.08)   n-tv - Berlin, 22.9.08 24.09.2008
Ein Japaner feierte gestern seinen 113. Geburtstag. Er gilt als ältester Mensch der Welt. Er esse viel, verzichte aber auf Alkohol und Zigaretten, trinke dafür täglich ein Glas Milch. Um geistig wach zu bleiben lese er täglich Zeitung, führe einen Terminkalender und gerne auch Gespräche. (Quelle: Tages-Anzeiger, 19.9.08) 19.09.2008

Van Morrison verhängt Alkoholverbot. Van Morrison (63) scheint schlechte Erfahrungen mit angetrunkenen Fans gemacht zu haben. Zumindest hat der aus Nordirland stammende Musiker bei seinen anstehenden Konzerten in Birmingham und Liverpool jegliche Art von Alkohol verboten. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 18.9.08) sueddeutsche.de, 18.9.08

18.09.2008
Betrunkener Busfahrer fährt Schüler nach Hause. Sturzbetrunken hat ein 43-jähriger Mann in Hannover mehrere Schüler in einem Schulbus nach Hause gebracht. Er hatte 3,52 Promille Alkohol im Blut. Aufgefallen ist der Mann nur, weil der Fahrer ein und denselben Jungen gleich doppelt bei seiner Mutter abliefern wollte.  (Quelle: Google Alkohol-Alert, 4.9.08) WELT ONLINE, 3.9.08 04.09.2008
Am kürzlichen Leichtathletikmeeting in Lausanne torkelte der russische Hochspringer auf die Latte zu statt sie zu überspringen, zum Amusement des Publikums. Er hatte vorher Wodka mit Red Bull getrunken.  (Quelle: Tages-Anzeiger, 4.9.08) Als Video bei www.tagesanzeiger.ch/sport   Betrunkener Hochspringer – das gabs schon früher: Basler Zeitung, 5.9.08 04.09.2008
05.09.2008

Veranstaltungen

Veranstaltungen/Events

Thema/Details

Datum 

Fachtagung‚ Alkoholwerbung - Wirkung und (Selbst-)Kontrolle’
im Roten Rathaus Berlin.

Einladung und das Programm zur Fachtagung "Alkoholwerbung - Wirkung und (Selbst-)Kontrolle" sind auf der Homepage der Drogenbeauftragten abrufbar.

25. September 2008

Hinweise für Unterrichtende

Alkohol im Strassenverkehr - Risiken erkennen und Verhalten anpassen: Dieses pädagogische Hilfsmittel (pdf, 12S., 185Kb)der Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) für Lehrpersonen der Oberstufe (aus der Reihe "Jugendliche und Alkohol") befasst sich mit dem Thema "Alkohol im Strassenverkehr". Schülerinnen und Schüler sollen damit für diese Risiken sensibilisiert werden und dazu motiviert werden, ihr Verhalten anzupassen. Ein Informationsteil für Lehrpersonen fasst Facts zu alkoholbedingten Unfällen in der Schweiz, zu unmittelbaren Wirkungen von Alkohol und zu relevanten Gesetzen zusammen. Vorschläge zur Unterrichtsgestaltung bringen Anleitungen für kognitive Auseinandersetzungen, aber auch Tipps für erlebnisorientierte Lektionenpläne. Das Hilfsmittel kann bei der SFA bestellt werden (CHF 4.00). (Quelle: Infoset-Newsletter September 08)   (06.09.2008)

Zum Problem der Botellónes hat "Berner Gesundheit" ein gutes Merkblatt für Eltern und Lehrerschaft herausgebracht: (aus Aktuell)

Orientierungspapier der Berner Gesundheit zum Thema "Botellón": In diesem Papier (pdf, 2S., 27Kb) beschreibt die Berner Gesundheit worin sie die Probleme der Botellón-Anlässe sieht und was Eltern, Alkoholverkaufsstellen, Polizei und Ausbildungsstätten dagegen tun können und in welcher Form die Berner Gesundheit Unterstützung bietet und informiert. (Quelle: Infoset-Newsletter September 08) 06.09.2008

Briefe an …

Fachverband Sponsoring, Hamburg   Replik auf die Antwort des Fachverbandes Sponsoring 25.09.2008
Fachverband Sponsoring, Hamburg 23.09.2008 Dessen Kritik an den Bemühungen der Drogenbeauftragten der deutschen Regierung, die Alkoholwerbung einzudämmen. 19.09.2008
Journalisten der NZZ und Professoren der Uni Zürich   Die NZZ lädt ein zu vierteiligem Medientalk: Zur Zukunft der Leitmedien. Medien, Macht und Qualität. Ist Alkohol auch ein Thema, oder ist es immer noch zu heiss? 13.09.2008
37 Redaktionen von Presse, TV und Radio.   Die EU begeht am 9.9.08 den "International Fetal Alcohol Spectrum Disorders Awareness Day". Pressemitteilung von Eurocare zur Bearbeitung. (Tag des alkoholbehinderten Kindes) 06.09.2008

Herausgeber/Editor:
Hermann T. Meyer, Projekte und Dienstleistungen, Lindenstr. 32, CH-8307 Effretikon, Switzerland, 
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Copyright © 2001-2008: Hermann T. Meyer. Alle Rechte vorbehalten. Unsere eigenen Texte dürfen gerne unter Quellenangabe übernommen
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Stand: 18.01.2009  

 

Inhaltsverzeichnis 

Entwicklungen der schweizerischen Alkoholpolitik der letzten Jahre anhand von Leserbriefen

Aktuell

Hinweise für Unterrichtende

Ihre Meinung interressiert uns

Links zu Fachleuten und Institutionen

Internationales

Briefe an ....

Die Lobby-Arbeit der globalen Alkoholindustrie

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Parlamentsdebatten

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Forschungsergebnisse

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Dossiers: Suchtmittelwerbung; Alcopops; Absinth; WTO - GATS; Alkoholkonsum Jugendlicher; Alkohol und Verkehr /  Drink Driving; Wein (Alkohol) sei (mässig genossen) gesund; Sport und Alkohol; Strukturelle Prävention; NPA (Nationales Programm Alkohol); botellón

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Projekt-Idee     Project in English


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Stand: 05.01.2009