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| Link | Datum | Thema | Veröffentlicht in ((noch) nicht veröffentlicht) | Datum/Nr. |
| Leserbrief | 23.11.02 | Wie der Tages-Anzeiger das Alkoholproblem behandelt. | Tages-Anzeiger | 27.11.02 |
| Leserbrief | 22.11.02 | Wer ist schuld? (aussenstehende Autorin) | Tages-Anzeiger | 20.11.02 |
| 27.11.2002 | Alkopops - vom Internet: ../../aktuell.eav.ch 26. November 2002 Stand der Vernehmlassung Steuererhöhung im Alkoholbereich |
Da haben wir die Bescherung! Die
Lobby des Spirituosenverbandes hat sich einmal mehr durchgesetzt. Das kommt
davon, wenn man auf dem Gebiet der Gesundheitspolitik die interessierten
Wirtschaftskreise mitbestimmen lässt. Sie sagen letztlich, wieviel Gesundheit
uns gut tut.
Obwohl die WHO davor warnte, zeigt sich auch bei uns bereits der Einfluss der Alkoholindustrie auf die Prävention. Link |
| 26.11.2002 | HIV/Aids und Alkohol | Am kommenden 1. Dezember ist Aids-Tag. Eine Gelegenheit, darauf hinzuweisen, dass die Aidsverbreitung mit Alkohol recht viel zu tun hat. (Was gerne verdrängt wird.) Bei Forschungsberichten können Sie eine Zusammenfassung der Erkenntnisse finden, sowie einen Link zum englischen Originaltext. |
| 25.11.2002 | Aus der Programmvorschau des Tages-Anzeigers für den 23.11.02 in RADIO - TIPPS: DRS 1, 8.30, Trend - Das Wirtschaftsmagazin: "Sponsern die Sponsoren den Sport zu Tode? | Wir haben die Sendung leider nicht
gehört, aber es stellt sich doch die Frage, wurde wohl auch darüber
gesprochen, ob die Sponsoren der Suchtmittel-Industrie unser Volk zu Tode
sponsern? Link . |
| 22.11.2002 | Die sozialen Unfallkosten
sind neu berechnet worden. Eine Untersuchung im Auftrag des Bundesamtes für
Raumentwicklung kommt neu auf mehr als 12 Mia.Fr. (Quelle: SRG-Web/Tages-Anzeiger) |
Die immateriellen Kosten wurden
endlich den europäischen Ansätzen entsprechend angepasst. Das bedeutet auch
für die vielen alkoholbedingten Unfälle eine grosse Steigerung der
Kosten. Unsere Projekt-Idee würde ermöglichen, diese Kosten zum Wohle
aller wieder hereinzubringen. Link (Das Projekt ist zur Überarbeitung herausgenommen worden.) |
| 14.11.2002 | Die Fernmeldekommission des Nationalrates lehnte es mit 12 : 10 Stimmen ab, in einer vorgezogenen Teilrevision des Radio- und Fernsehgesetzes die Werbevorschriften zu lockern und Alkoholwerbung in privaten Fernsehsendern zu gestatten. (Quelle: AP/Tages-Anzeiger vom 13.11.02) | Ein kleiner aber wichtiger Teilsieg der Vernunft. Warum sollte denn Alkoholwerbung bei Privatsendern eingeführt werden, wo man weiss, dass gerade diese bei Jugendlichen beliebt sind. Und dies in einer Zeit, in der der Alkoholkonsum der Jugendlichen immer mehr zu grosser Besorgnis Anlass gibt und die Gesellschaft mit ihrer Reaktion ständig weit hintennach hinkt. Link |
| 09.11.2002 | Ein alkoholisierter Fahrer mit gut
0,8 Promille fuhr am 23.7.01 trotz entzogenem Führerschein und laufender
Probezeit zum Biereinkauf. Nun ist er in einer geschlossenen Klinik und wird
isoliert verwahrt. (SDA/Tages-Anzeiger, 8.11.02) |
25 Jahre lang hat dieser 41-jährige notorische Blaufahrer immer wieder gegen das Gesetz verstossen. Gefängnisstrafen und Therapien nützten nichts. Über Personen- und Sachschäden sagt der Bericht nichts aus. Aber nur schon diese juristischen und therapeutischen Massnahmen während 25 Jahren haben uns ein Vermögen gekostet. |
| 09.11.2002 | Die Fachstelle "Alkohol am Steuer nie" befragte Clubbesucherinnen und -Besucher im Kt. Zürich über ihre Absicht, heimzufahren. (SDA/Tages-Anzeiger, 6.11.02) | Je tiefer die Promillegrenze, desto einfacher ist es für den Konsumenten, sein Verhalten anzupassen. Je klarer sein Kopf noch ist, desto leichter fällt es, die richtige Entscheidung zu treffen. Link |
| 09.11.2002 | Zur Abstimmung im Nationalrat
über die 0,5 Promillegrenze im Strassenverkehr: Holländische Wissenschafter fanden heraus, dass schon 0,4 Promille Blutalkohol einen negativen Effekt auf das Fehler-Kontrollzentrum in unserm Gehirn haben. (Quelle: Science, online, 7.11.02/Tages-Anzeiger, 8.11.02) |
Ein weiteres Glied in der
Beweiskette. Das wird die Ewiggestrigen nicht hindern, weiter mit dem Leben Unschuldiger zu spielen. Sie entscheiden bekanntlich nach politischen Grundsätzen, d.h. bei ihnen entsprechend wirtschaftlicher Verflechtung, sprich "Filz" und gegen des Volkes Interesse. Das ist auch eine Form von Korruption. Link |
| 07.11.2002 | Die Schweizer Spirituosenhändler wehren sich gegen angekündigte Steuererhöhung auf Alcopops. Laut Agentur AP sollen sie mitgeteilt haben, mit höhern Steuern würden weder der Alkoholkonsum verringert noch die Volksgesundheit verbessert. Von einer nennenswerten Konsumsteigerung könne keine Rede sein. | Jede der drei hier zitierten
Aussagen ist nachweislich falsch und wider besseres Wissen verkündet. Wenn
die Spirituosenhändler sich nur auf ihre eigenen
"wissenschaftlichen" Befunde abstützen, wundert es einen ja
nicht. Link |
Datum |
Projekt-Idee: ErgänzungenDieses Projekt ist zwecks Überarbeitung herausgenommen worden (Nov.03) |
| 22.11.02 | Im Rahmen der Diskussion, ob ein solches Projekt überhaupt realisierbar sei bei unsern politischen Verhältnissen, stellt sich auch die Frage der staatsrechtlichen Ausgestaltung. Wir haben versucht, mit den Formulierungen bei der kürzlich an der Urne verworfenen Schweizerischen Solidaritätsstiftung unsere Projekt-Idee zu konkretisieren. Es zeigt sich unsrers Erachtens keine Schwierigkeit, auf diese Art einen gesetzlichen Rahmen zu finden. |
| 22.11.02 | Die
sozialen Unfallkosten sind neu berechnet worden. Eine Untersuchung im Auftrag
des Bundesamtes für Raumentwicklung kommt neu auf mehr als 12 Mia.Fr. (Quelle: SRG-Web/Tages-Anzeiger) |
| 14.11.02 | Der Schweiz. Bauernverband (SBV) forderte am 12.11.02 in einer Resolution, dass Bauern, die ihren Betrieb aufgeben, künftig eine Entschädigung erhalten sollten. Bei drei Vierteln der Betriebe liege der Arbeitsverdienst pro Person unter Fr. 50'000.-- und bei den Verkehrsmilchproduzenten kämen nur 14 % auf diesen Betrag. Die gegenwärtige Krise der Michwirtschaft verschärfe die Situation noch zusätzlich. Zahlreiche Bauernfamilien seien akut gefährdet. (Quelle: AP/Tages-Anzeiger) |
| 08.11.02 | Einem Leserbrief im Tages-Anzeiger vom 6.11.02 von Robert Müller, Wallisellen ist zu entnehmen, (er bezieht sich auf einen Artikel vom 26.10.02 "Damit aus Weltrang Weltruf wird") dass jede von der Schweiz nach Deutschland exportierte Weinflasche mit 6.31 Franken aus Steuergeldern subventioniert wird. |
| 29.11.2002 | Frankreichs Alkoholpolitik nach dem Regierungswechsel | Lesen Sie hier einen aktuellen Bericht der ANPA (Assoc. Nationale de Prévention de l'Alcoolisme) |
| 25.11.2002 | "Der Geist aus der
Flasche" titelte der Tages-Anzeiger ca am 20.11.02 und berichtete über ein Weinlabel in Italien, das unter dem Namen "Vini nostalgici" das Brustbild einer historischen Grösse zeigt. Neben z.B. Marilyn Monroe, Stalin und Mussolini habe Hitler den grössten Absatz. (Bereits über 300'000 Flaschen verkauft) Trotz vorhandener Gesetze unternimmt die Justiz nichts. |
Man kann sich ja fragen, ob diese Idee einem bereits kranken Gehirn entsprungen ist, oder ob "der Geist der Flasche" dies bewirkt hat. Viel tragischer ist allerdings, dass ein Volk derart (vom Weingeist?) unsensibel geworden ist, eine solche Ungeheuerlichkeit zu tolerieren.
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| 22.11.2002 | Ein "Muss"
für alle PolitikerInnen und Alkohol- Präventionsfachleute:
Eben ist THE GLOBE Issue 3 2002 erschienen. Es ist eine hervorragende Sondernummer zur internationalen Alkohol-Lobby |
"The beverage alcohol
industry's social aspects organizations: A public health warning" ist
die Überschrift der Nummer.
Auf 30 Seiten gibt Dr. Peter Anderson eine ausführliche Darstellung der heute bereits sehr einflussreichen Alkohol-Lobby. Über den Link "IAS" auf der Homepage (Publications) oder hier können Sie den Text einsehen oder als pdf-Datei ausdrucken. (Er ist auf Englisch geschrieben. Vielleicht gelingt es uns mit der Zeit, eine Übersetzung ins Deutsche anzubieten.) |
| 19.11.2002 | Heineken wurde in Holland zum 2. Mal in diesem Jahr wegen Verstosses gegen die Werbevorschriften schuldig gesprochen. | Der holländische Werbe-Standard
für Alkoholika verbietet Alkohol-Reklame, die sich speziell an Jugendliche
richtet. Zur Verteidigung meinte Heineken, es sei ihnen ein Fehler
unterlaufen. Es ist offenkundig, dass sich die Alkoholindustrie weder an ihre eigenen "ethischen" Grundsätze noch an die Vorschriften hält. Link |
| 11.11.2002 | Gemäss einem Aerzteteam in England ist bei den meisten Notaufnahmen von Clubbesuchern in Spitälern Alkohol im Spiel. 5 - 10 mal mehr als illegale Drogen. | Entgegen der allgemeinen Ansicht,
Drogen spielten die Hauptrolle bei Partybesuchen in Clubs oder Discos, ist
doch meistens Alkohol die Hauptursache bei Tätlichkeiten. Clubbetreibern wird
u.a. empfohlen, die Werbung für billige Alkoholgetränke einzuschränken. Um
dies zu unterstützen, wäre eine massive Steuer auf Alcopops genau das
Richtige. Ausführlichere Texte auf Deutsch und Englisch hier. |
| 22.11.2002 | Ein
"Muss" für alle PolitikerInnen und Alkohol- Präventionsfachleute:
Eben ist THE GLOBE Issue 3 2002 erschienen. Es ist eine hervorragende Sondernummer
zur internationalen Alkohol-Lobby |
"The beverage alcohol industry's social aspects organizations: A public health warning" ist die Überschrift der Nummer. Auf 30 Seiten gibt Dr. Peter Anderson eine ausführliche
Darstellung der heute bereits sehr einflussreichen Alkohol-Lobby. Über den
Link "IAS" auf der Homepage (Publications) oder
hier
können Sie den Text einsehen oder als pdf-Datei ausdrucken. (Er ist auf
Englisch geschrieben. Vielleicht gelingt es uns mit der Zeit, eine
Übersetzung ins Deutsche anzubieten.) |
| Urs Jecker, hat als Kirchen- und
Religionsspezialist bei Radio DRS gekündigt, im radio magazin Nr. 47 2002 v.
23-29.11.02: "Die Theologie ist heute weitgehend impotent. Statt sich an den gesellschaftsrelevanten Diskussionen zu beteiligen, betreibt die Theologie dogmatische Nabelschau." |
A possible way to get out of blind alley?
Remarks
to international readers:
This Project has been developed to meet Swiss needs
for a higher taxation on alcoholic beverages. It’s utopian, but it is
different to all other tried variations so far. A main obstacle are the deep
prices abroad.
As the European Union has launched a Programme of
Public Health 2003 – 2008 including alcohol it is for us very clear, that this
project could be the answer to the unsuccessful end of the lately tried
harmonization of alcohol taxes in the EU. Each country could adopt a version
which suites its special circumstances. The problems in the alcohol industry and
the farming are all over very similar. If prices would be adjusted from country
to country the problem of smuggling could be overcome and the chances for a
Swiss project would also be much better.
Starting Position
New Situation
Main Aims of the Project
Procedure
Example of a budget: Tax on all alcoholic beverages
To compare: Annual accounts of the Swiss Alcohol Board 1999/2000
Administration of the Project-Funds
Foundation for Alcohol-Politics
Chances
Hindrances
Additional Remarks to the Project with a draft proposal of legal adjustments in the constitution and a special law for a foundation for the practical implementation of the project. (Additional Remarks only in German)
Wie wir unter "Aktuell" bei Tagungsberichten erwähnt haben, sehen wir mit dieser Webseite auch die Möglichkeit, als Dienstleistung Forschungsergebnisse aus dem Suchtbereich in einer allgemein verständlichen Sprache vorzustellen, die sonst meist nur unter Fachleuten bekannt sind. Für deren Inhalt können wir natürlich keine Gewähr übernehmen, doch bemühen wir uns, nur bekannte und vertrauenswürdige Quellen zu benützen, die wir auch angeben. Der Link verbindet Sie mit dem Bericht.
| Datum | Thema (Link) |
| 26.11.2002 | HIV/AIDS UND ALKOHOL |
| 26.11.2002 | Ausgewählte Risikofaktoren und globale und regionale Krankheitsschadenbelastung |
| 21.11.2002 | Schwangerschaft und Alkohol |
| 20.11.2002 | Änderungen beim Alkoholkonsum nach einer Senkung der Spirituosenpreise in der Schweiz |
| 14.11.2002 | Alkohol erhöht das Brustkrebsrisiko |
| 14.11.2002 | Alkohol beschleunigt das Krebswachstum |
Falls Sie diesen Newsletter nicht mehr zu erhalten wünschen, senden Sie uns bitte ein E-Mail an htmeyer@alkoholpolitik.ch
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InhaltsverzeichnisEntwicklungen der schweizerischen Alkoholpolitik der letzten Jahre anhand von Leserbriefen Ihre Meinung interressiert uns Links zu Fachleuten und Institutionen Die Lobby-Arbeit der globalen Alkoholindustrie Dossiers: Suchtmittelwerbung; Alcopops; Absinth; WTO - GATS; Alkoholkonsum Jugendlicher; Alkohol und Verkehr / Drink Driving; Wein (Alkohol) sei (mässig genossen) gesund; Sport und Alkohol; Strukturelle Prävention; NPA (Nationales Programm Alkohol); botellón Projekt-Idee
Project in English
Herausgeber/Editor:Hermann T. Meyer, Projekte und Dienstleistungen, Lindenstr. 32, CH-8307
Effretikon, Switzerland, Copyright © 2001-2008: Hermann T. Meyer. Alle Rechte vorbehalten. Unsere eigenen Texte dürfen gerne unter Quellenangabe übernommen und weiterverbreitet werden. Fremde Texte entsprechen nicht unbedingt unserer eigenen Auffassung. All rights reserved. Our own texts may be copied and distributed with stating the source. Texts from other sources do not necessarily represent our views. Stand: 30.12.2008
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