Forschungsergebnisse  
(21.11.02)

Quelle:

Deutsches Ärzteblatt vom 18.11.2002/SFA Lausanne

Studie im "Alcoholism: Clinical and Experimental Research (2002; 26: 1752  - 1758) 

Forschungsstätte:

Universität von New Mexico in Albuquerque: Daniel Savage, Neurowissenschaftler

Thema:

Schwangerschaft und Alkohol

 

Zusammenfassung

Schwangerschaft: Auch wenig Alkohol schadet dem Kind
 

Nach dieser Studie  ist besonders der Hippocampus anfällig auf bereits geringe Mengen von Alkohol. Daniel Savage konnte bei Ratten Schädigungen nachweisen, deren Muttertiere Blutalkoholkonzentrationen von 0,3 Promille hatten. Die direkten Nachfahren hatten Defizite in einem Test, der das räumliche Erinnerungsvermögen misst. Im Hippocampus der Tiere wurde ausserdem eine verringerte Freisetzung von Glutamat nachgewiesen.

Glutamat spielt eine wichtige Rolle bei der Entwicklung und beim Erhalt von so genannten Long-Term Potentiations (LTP). Sie werden als die morphologische Grundlage des Lernens und der Gedächtnisbildung angesehen. Die Veränderungen traten bei erwachsenen Tieren auf. Ihr Alter entsprach dem eines 20 bis 30-jährigen Erwachsenen. (Morphologie=Lehre von der Gestalt- und Formgebung u.a. der Lebewesen)

Bisher wurden Schäden nur ab Alkoholkonzentrationen von 1,2 -3,5 Promille beschrieben. Die neue Untersuchung senkt die Gefahrenzone in den Bereich einer Blutalkoholkonzentration, die bereits nach einem oder zwei alkoholischen Getränken erreicht wird und die unterhalb der ”legalen” Schwelle liegt, die etwa die Teilnahme am Strassenverkehr verbietet.

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Stand: 23.12.2008