www.alkoholpolitik.ch - Newsletter - Juni 2008   (Versand: 30.06.2008)

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Hermann T. Meyer

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Top aktuell   (26.6.2008)  Der Bundesrat hat das neue Präventions-Gesetz in die Vernehmlassung geschickt.
Die Prävention soll ausgebaut und koordiniert werden. Dazu ist die Gründung eines Instituts für Gesundheitsförderung geplant. Prävention soll Ziele erhalten und effizienter werden. Die Vernehmlassung dauert bis am 31. Oktober 2008. Innerhalb dieser Frist können Stellungnahmen beim Bundesamt für Gesundheit, Abteilung Multisektorale Projekte, 3003 Bern, eingereicht werden.  Quelle:  NZZ, 25.6.08  NZZ, 26.6.08; Tages-Anzeiger, 25.6.08;
Bundesrat Medienmitteilung, 25.6.08        
Vernehmlassungsunterlagen, 25.6.08
Kommentar:
Auf dem Alkoholsektor sind Ziele sicher zu begrüssen. Nur mit Koordination allein ist nicht viel geholfen. Und für wirksame Verhältnisprävention wird das Parlament weiterhin nichts übrig haben, solange die Wirtschaft nicht umdenkt. Auch von den Kantonen soll Widerstand zu erwarten sein, die ihre Kompetenzen nicht aufgeben wollen.

(19.06.2008)  Der Bundesrat hat gestern entschieden: Es gibt keine wirksamen Massnahmen zur Linderung des Alkoholproblems. Die Präventionsmassnahmen aus den 90er-Jahren sollen erneuert werden. Bis 2012 soll das neue Präventionsgesetz in Kraft gesetzt sein. Alle seien damit zufrieden: Die Wirtschaft und die Suchtfachstellen. (Quelle: NZZ, mit unserm online-Kommentar Tages-Anzeiger, mit Kommentar, 19.6.08 Medienmitteilung EDI: Bundesrat verlängert Präventionsprogramme und setzt die Ziele bis 2012 fest
Kommentar: Nun haben wir die Bescherung. Ausser Spesen nichts gewesen! Wenn die Wirtschaft zufrieden ist, kann man sich den Stellenwert dieses Beschlusses ausrechnen. Dass die Fachstellen vordergründig zufrieden sind, versteht nur, wer die ganze Problematik kennt. Der Tages-Anzeiger titelt: "Ein Präventionsprogramm, das niemandem schadet." Richtig wäre: Eines, das ausser den Fachstellen niemandem nützt, aber das allen schadet, weil eine Gelegenheit verpasst ist, gewaltige Schäden zu vermindern. Dass jetzt wieder in die nutzlosen Verhaltenspräventionskampagnen investiert werden soll, um Aktionitis und Alibis zu demonstrieren, ist Betrug am Volk. Die Fachstellen und das BAG haben noch eine Chance: Wenn sie die neuen Kampagnen dafür einsetzen, die Bevölkerung zu motivieren, in Zukunft Verhältnisprävention zu unterstützen und die Wirtschaft zu überzeugen, dass Gesundheit sich auch für  sie rechnet und sie die Fronten wechselt. Gefragt sind nun die Kantone. Sie können auf ihrem Gebiet z.B. den Jugendschutz ein wenig verstärken. Einige sind schon dran. 

Siehe auch Briefe an.....

(16.6.2008) Das geplante eidg. Präventionsgesetz erhält eine Lobby.
34 Organisationen haben am Freitag (endlich!) die Allianz "Gesunde Schweiz" gegründet. Ziel: Unterstützung des Präventionsgesetzes. Die Wirtschaft soll vom ökonomischen Nutzen von Gesundheitsförderung und Prävention überzeugt werden.
Kommentar: Spät kömmt sie, doch sie kömmt, ist man versucht zu sagen. Wir haben schon lange gefordert, dass die Gesundheitskreise sich vernetzen sollten. Dem Tages-Anzeiger und der NZZ ist es gerade eine Kurzmitteilung wert. Vielleicht kommt ja noch mehr nach.
(Quelle: Tages-Anzeiger, NZZ, 16.6.08)  
Basler Zeitung, 16.6.08

Neustes Zitat:       (21.06.2008)  BAG-Direktor Thomas Zeltner im Tages-Anzeiger-Interview am 21.6.08:
Frage:
Es ist doch klar, dass es die Wirtschaft nicht freut, wenn sie weniger Bier und Zigaretten verkaufen kann.

Direktor Zeltner: Dass Wirtschaftsorganisationen wie Economiesuisse und Arbeitgeberverband gegen die Krankheitsprävention Sturm laufen, ist in Europa einmalig. Sie müssten wissen, dass eine gesunde Bevölkerung für ökonomische Stärke sorgt. Und deshalb für eine bessere Gesundheit eintreten. Im übrigen zeigen alle Umfragen, dass die Bevölkerung eine stärkere Prävention will.
Kommentar:
Diese Sätze könnten von uns stammen. Wir vertreten diese Ansicht schon lange. Warum hat sich das BAG und seine Lobby bis jetzt so bescheiden zurückgehalten und der Wirtschaft das Feld überlassen?


(16.6.2008)  Der Parteipräsident der Zürcher CVP, Markus Arnold, wird in der Neuen Zürcherzeitung vom 16.6.08 zitiert:

"Markus Ärger hängt mit einer andern CVP-spezifischen Perspektive zusammen. Es ist die Orientierung am Gemeinwohl, an Gerechtigkeit, an der Menschenwürde und am Wohl der Schwachen.  …Glaubwürdig könne eine C-Partei nur als Garantin der von ihr vertretenen Werte sein."

Kommentar: Werte, Perspektiven, Grundsätze - wie schön auf dem Papier. Wenn die CVP nur geschlossen dafür einstehen würde, hätte das Alkoholproblem der Schweiz längst eine viel kleinere Dimension. Von Glaubwürdigkeit noch keine Spur. Auch Herr Arnold hatte auf unsere Briefe damals nur Ausflüchte zu bieten.


(12.06.2008)  Die Neue Zürcher Zeitung vom 12.6.08 bringt die gekürzte Fassung einer Rede von Bundesrat Moritz Leuenberger an der Universität Zürich zum Thema "Eigeninteresse und Gemeinwohl in der Politik". Zwei Ausschnitte:

"Je enger der Horizont, desto unmittelbarer wird Partikulärinteresse als Gemeinwohl verstanden. Wir sprechen deshalb von der Froschperspektive. Wie eng aber seine Perspektiven sind, kann der Frosch gar nicht realisieren. Brechen wir also nicht einfach den Stab über ihn. Auch wir haben, jeder für sich, unsere Perspektiven und definieren das Gemeinwohl nach ihnen. Wir sind alle Frösche und quaken in unseren Tümpeln. Lassen wir also Milde walten…" (Originaltext)
"Das Streben nach dem eigenen Glück und das Gemeinwohl sollen eine Symbiose bilden. Davon geht auch die Bundesverfassung aus. Sie garantiert die individuellen Freiheitsrechte und erwartet von den Bürgern, sich für die Allgemeinheit einzusetzen und dafür Verantwortung zu übernehmen. Dieser Einsatz erfolgt im eigenen Interesse und formt, wenn er von allen geleistet wird, zugleich das Allgemeinwohl." (Quelle: NZZ, 12.6.08)
Originaltext der Rede
Kommentar:  Auf das Nationale Programm Alkohol (NPA) angewendet könnte das heissen, dem einzelnen Bürger muss klar werden, dass Massnahmen auch zu seinem Wohl beitragen, dann wird er seine Verantwortung der Allgemeinheit gegenüber akzeptieren können. Ein praktisches Beispiel wäre dazu unsere Projekt-Idee, die für die grosse Mehrheit bedeutenden Nutzen bringen würde.

Aktuell     

Thema Kommentar/Details Datum
Nachdem die Euro 08 in der Schweiz vorbei ist, wird Bilanz gezogen.

(Quelle: Tages-Anzeiger, 27.6.08)

Benedikt Weibel, der Bundesdelegierte für die Euro 08 äußert sich durchwegs positiv. Der Zürcher Regierungsrat Markus Notter, als Vertreter der kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren vermeldet, die Polizei habe bis Mittwoch rund 50'000 Einsatztage geleistet. Nur 550 Personen wurden festgenommen - rund 90% präventiv, vor allem wegen zu viel Alkohol. Ca 3600 mussten von der Sanität gepflegt werden, meistens ebenfall wegen übermässigem Alkoholkonsum.
Kommentar: Bei rund 3 Mio. Fans 3500 Alkoholisierte in Pflege oder Haft - d.h. gut 1‰. Immerhin erfreulich, dass keine grösseren Ausschreitungen gemeldet wurden. Umgerechnet auf Zürichs Bevölkerung ergäbe das etwa 100 pro Woche. Das scheint doch etwas viel.
27.06.2008
Neues Polizeigesetz in Chur ab 1. Juli in Kraft. Das vom Churer Stimmvolk am 24. Februar 2008 angenommene neue Polizeigesetz wird per 1. Juli 2008 in Kraft gesetzt. Die wichtigsten Neuerungen sind die suchtmittelfreien Zonen, das Alkoholkonsumverbot auf öffentlichem Grund im Siedlungsgebiet von 00.30 - 07.00 Uhr, … (Quelle: Tages-Anzeiger, 27.6.08) Chur aktuelles, 26.6.08 27.06.2008
Der Bundesrat hat das neue Präventions-Gesetz in die Vernehmlassung geschickt. Die Prävention soll ausgebaut und koordiniert werden. Dazu ist die Gründung eines Instituts für Gesundheitsförderung geplant. Prävention soll Ziele erhalten und effizienter werden. Die Vernehmlassung dauert bis am 31. Oktober 2008. … Quelle:  NZZ, 25.6.08  NZZ, 26.6.08
Tages-Anzeiger, 25.6.08;
Bundesrat Medienmitteilung, 25.6.08        
Vernehmlassungsunterlagen, 25.6.08
26.06.2008
Studie zu Alkohol-Testkäufen in der Schweiz. Die im Auftrag des BAG erstellte Studie kommt zum Ergebnis, dass im Jahr 2000 in 84% der Fälle Alkohol verkauft wurde, 2007 noch in 28% der Fälle. Erfasst wurden 3557 Betriebe. Die Forschungsstelle meint, man erhalte den Eindruck, die Betriebe hätte zugelernt. "Die Wirtschaft" findet, dies sei ein Beweis, dass es keine weiteren Restriktionen brauche. (Quelle: NZZ, 26.6.08 26.06.2008
Die Barwa Real Estate Co. aus Katar investiert 300 Mio. Fr. in die Bürgenstock Hotels. 7 Hotels, 10 Restaurants, ein Theater etc. sollen bis 2011 entstehen, bis 2015 soll der Vollbetrieb möglich sein. Für uns interessant: Die Investor-Firma untersteht der Scharia. Alkohol wird geächtet. Nun sollen die Gewinne aus dem Alkoholgeschäft an Organisationen fliessen, die die sich der Alkoholopfer annehmen. (Quelle: Zürcher Oberländer, 25.6.08) 26.06.2008
Die SFA hat eine Europa-Karte mit den gültigen ‰- Werten veröffentlicht. Die Schweiz. Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme empfiehlt, vor Antritt der Ferienreise, diese Information zu berücksichtigen. SFA-Medienmitteilung, 26.6.08 26.06.2008
Die Polizei im Tessin kontrolliert das Mindestalter Sie nahm in Mendrisio bei einer Bierhalle Personenkontrollen vor. 5 von 10 Minderjährigen hatten Alkohol konsumiert. Sie wurden den Eltern zugeführt. (Quelle: Tages-Anzeiger, 23.6.08) 23.06.2008
Interview mit BAG-Direktor Thomas Zeltner Auf einer halben Seite im Tages-Anzeiger kommt der BAG-Direktor zu Wort. Er verteidigt seine und des Bundesrats Politik und hofft, mit den vorhandenen Mitteln die ambitiösen Ziele des Bundesrats zu erreichen. (Quelle: Tages-Anzeiger, 21.6.08)
Kommentar: Klar, dass er diese Politik verteidigen muss. Es ändert aber nichts daran, dass dieses Programm praktisch nichts bringen kann. Sehr gut sein Text über die Wirtschaftsverbände. Das sagen wir schon lange, aber niemand will es hören.  (siehe Zitate)
21.06.2008
Auch Kerzers FR hat eine Sperrstunde für Jugendliche. Der Kanton Freiburg hat das neue Polizeireglement der Gemeine Kerzers genehmigt. Nun sei keine Einsprache mehr möglich. Jugendliche unter 16 dürfen ab 22 Uhr nicht mehr alleine auf die Strasse. (Quelle: Tages-Anzeiger, 18.6.08) 21.06.2008
Däniken ZH erlässt ein Aufenthaltsverbot für Gruppen von schulpflichtigen Jugendlichen ab 22 Uhr auf öffentlichem Grund. Die Stimmbürger beschlossen diese Regelung am Mittwoch auf Antrag des Gemeinderates mit 22:8 Stimmen. Man wolle mit Bussen erreichen, dass die Eltern ihre fehlbaren Kinder in die Schranken weisen. Die Rechtslage ist umstritten. Im Kanton Bern gibt es mehrere Gemeinden mit ähnlichen Regeln. (Quelle: Tages-Anzeiger, 20.6.08)   Tages-Anzeiger, 21.6.08 20.06.2008

 

21.06.2008

Neue Testkäufe in der Zürcher Fanzone mit schlechtem Ergebnis. 7 von 12 geprüften Barbetriebe verkauften Alkohol an 14- und 15-Jährige. Sie wurden verzeigt. (Quelle: Tages-Anzeiger, 20.6.08) 20.06.2008
Alkoholsucht mit Test früh erkennen.

Ich kann mich ohne ein Bierchen nicht mehr konzentrieren. Bin ich Alkoholiker? Ob ein Alkoholproblem vorliegt, lässt sich jetzt in der Forel-Klinik schnell und ambulant abklären. (Quelle: Tages-Anzeiger, 13.6.08)

19.06.2008
Der Bundesrat hat gestern entschieden: Es gibt keine wirksamen Massnahmen zur Linderung des Alkoholproblems. Die Präventionsmassnahmen aus den 90er-Jahren sollen erneuert werden. Bis 2012 soll das neue Präventionsgesetz in Kraft gesetzt sein. Alle seien damit zufrieden: Die Wirtschaft und die Suchtfachstellen.

(Quelle: NZZ, mit unserm online-Kommentar,  Tages-Anzeiger, mit Kommentar, 19.6.08)    Medienmitteilung EDI: Bundesrat verlängert Präventionsprogramme und setzt die Ziele bis 2012 fest                          Kommentar: Nun haben wir die Bescherung. Ausser Spesen nichts gewesen! Wenn die Wirtschaft zufrieden ist, kann man sich den Stellenwert dieses Beschlusses ausrechnen. Dass die Fachstellen vordergründig zufrieden sind, versteht nur, wer die ganze Problematik kennt. Der Tages-Anzeiger titelt: "Ein Präventionsprogramm, das niemandem schadet." Richtig wäre: Eines, das ausser den Fachstellen niemandem nützt, aber das allen schadet, weil eine Gelegenheit verpasst ist, gewaltige Schäden zu vermindern. Dass jetzt wieder in die nutzlosen Verhaltenspräventionskampagnen investiert werden soll, um Aktionitis und Alibis zu demonstrieren, ist Betrug am Volk. Die Fachstellen und das BAG haben noch eine Chance: Wenn sie die neuen Kampagnen dafür einsetzen, die Bevölkerung zu motivieren, in Zukunft Verhältnisprävention zu unterstützen und die Wirtschaft zu überzeugen, dass Gesundheit sich auch für  sie rechnet und sie die Fronten wechselt. Gefragt sind nun die Kantone. Sie können auf ihrem Gebiet z.B. den Jugendschutz ein wenig verstärken. Einige sind schon dran.  siehe auch Briefe an...

19.06.2008
Beim Bund soll ein Gesetz in Vorbereitung sein, das einen Kurzkurs für Wirte vorschreibt. (Quelle: Tages-Anzeiger, 17.6.08) Seit im Zuge der Liberalisierung in den 90er-Jahren die Wirteprüfungen abgeschafft wurden, hat sich die Zahl der Betriebe explosionsartig erhöht. In den Lebensmittelbetrieben und Restaurants habe sich die Hygiene massiv verschlechtert. Das soll nun bessern, wenn jede Person, die in einem Lebensmittelbetrieb arbeitet, einen eintägigen Kurs absolvieren muss. 17.06.2008
Die Neuenburger Stadträtin Valérie Garbani ist wieder in den Schlagzeilen.
(Quelle: NZZ, 17.6.08)
1 1/2 Monate nach unserer letzten Meldung musste die Polizei wieder ausrücken, weil sie am frühen Morgen aus dem Fenster um Hilfe gerufen hatte. Ihr Partner habe sie geschlagen. Sie wolle Ende Jahr zurücktreten, wenn sie bis dann ihre Probleme nicht in den Griff bekommen habe. Die SP hält noch zu ihr. 17.06.2008
Das geplante eidg. Präventionsgesetz erhält eine Lobby.

(Quelle: Tages-Anzeiger, NZZ, 16.6.08)

34 Organisationen haben am Freitag (endlich!) die Allianz "Gesunde Schweiz" gegründet. Ziel: Unterstützung des Präventionsgesetzes. Die Wirtschaft soll vom ökonomischen Nutzen von Gesundheitsförderung und Prävention überzeugt werden. Basler Zeitung, 16.6.08
Kommentar: Spät kömmt sie, doch sie kömmt, ist man versucht zu sagen. Wir haben schon lange gefordert, dass die Gesundheitskreise sich vernetzen sollten. Dem Tages-Anzeiger und der NZZ ist es gerade eine Kurzmitteilung wert. Vielleicht kommt ja noch mehr nach.
16.06.2008
Test-Käufe in der Zürcher Fan-Zone mit erfreulichem Ergebnis. Nur in einer von 14 der geprüften Festbeizen am Bellevue hatten die 14- und 15-jährigen Jugendlichen Erfolg und erhielten Bier. Der Wirt wurde verzeigt. (Quelle: NZZ, 14.6.08) 14.06.2008
Die NZZ titelt "Confoederatio Praeventionitis" Gemeint sind natürlich die im Bund anstehenden Versuche, die schon lange anstehenden Regelungen im Suchtbereich zu treffen. (Quelle: NZZ, 14.6.08) (mit 2 Kommentaren, ein ausführlicher Leserbrief ist pendent)
Kommentar: Ein weiterer Versuch, mit Sarkasmus und Halbwahrheiten, die Notwendigkeit von dringenden Massnahmen ins Lächerliche zu ziehen und die Alkoholwirtschaft vor drohenden Umsatzeinbussen zu Lasten der Allgemeinheit zu schützen. Von einer ausgewogenen, ehrlichen Bearbeitung des Themas, wie es der Presserat vorschreibt, keine Spur.   U/Leserbrief    
U/Online-Kommentar
14.06.2008
Evangelikale im Zürcher Kantonsrat wollen Ausgehverbot für Junge. Nächtliche Alkoholexzesse von Jugendlichen und ihre tatenlosen Eltern werden im Kantonsrat zu einem Traktandum. Kantonsrat Egli und Mitunterzeichner haben daher im Kantonsrat eine Motion eingereicht. Sie verlangt eine Gesetzesbestimmung, dass sich Kinder bis zum vollendeten 16. Lebensjahr von 24 bis 05 Uhr ohne Begleitung einer verantwortlichen Erziehungsperson nicht im öffentlichen Raum aufhalten dürften. Keine andere Partei unterstützt ihr Anliegen. (Quelle: Tages-Anzeiger, 13.6.08) 13.06.2008
In Winterthur steht das Albanifest wieder vor der Tür. Neben den Chilbibetrieben gibt es 70 Festwirtschaften von Vereinen, 40 Profiwirtschaften und 160 Verkaufsstände. Zum Jugendschutz gibt es erstmals ein Tattoo, das die Altersgrenzen verdeutlicht. Es berechtigt auch zur freien Fahrt auf dem städtischen ÖV-Netz. (Quelle: Tages-Anzeiger, 13.6.08) 13.06.2008
Im Bereich Migros Aare gibt es Alkohol bald flächendeckend.
Die Migros Aare sagt Ja zum Alkohol: Sie hat gestern entschieden, das neue Ladenkonzept Voi in ihrem gesamten Einzugsgebiet umzusetzen. In vielen kleinen Filialen wird es demnach bald einmal Alkohol zu kaufen geben. (Kantone Bern, Solothurn und Aargau) (Quelle: Google Alkohol Alert, 13.6.08)  espace.ch, 12.6.08 mit unserm Kommentar.
Kommentar: Wie im Artikel bemerkt, entfernt sich die Migros immer mehr vom Erbe ihres Gründers Gottlieb Duttweiler und von dem von ihm verfügten Verzicht auf den Verkauf von Alkohol. Wenn im Versuchsbetrieb die Alkoholverkäufe wirklich nur 1% des Umsatzes ausgemacht haben, ist nicht verständlich, warum auf dieses  Sortiment nicht verzichtet werden kann.
13.06.2008
Die NZZ wirbt für Absinth

(Quelle: NZZ, 12.06.08) 

Eine 2/3 Seite widmet die NZZ mit der Überschrift "Rendez-vous mit der "grünen Fee" dem Absinth. "Das Neuenburger Dorf Boveresse lässt zu Ehren des Absinths ein (be)rauschendes Fest steigen". Am Schluss wird noch gewarnt. Man müsse teuflisch auf der Hut sein, dass sie einem nicht den Kopf verdrehe. 12.06.2008
Ein Lehrstück im Nationalrat zur Gesundheitspolitik. Der Nationalrat lehnte es knapp ab, Raucherlokale zu verbieten, wenn kein Fumoir eingerichtet werden kann. Die Befürworter seien moderne Landvögte, es gehe um ein generelles Rauchverbot, es sei eine Hexenjagd gegen die Raucher, einer freiheitlichen Gesellschaft nicht würdig. (Quelle: NZZ, 12.06.08 Tages-Anzeiger, 12.6.08
Kommentar: Man kann sich etwa vorstellen, wie der Tenor in einer Debatte um das Nationale Programm Alkohol (NPA) ausfallen wird. Trotzdem ist klar, dass dies nur ein hoffnungsloses Rückzugsgefecht ist. Die Volksmehrheit hat längst eingesehen, was gut ist. Es geht einfach wie üblich ein bisschen länger und über die Kantone oder mit einer Volksinitiative.
12.06.2008
Erste Rayonverbote für betrunkene Randalierer  an der Euro 08 in Zürich Drei junge in Zürich wohnhafte Spanier randalierten am Dienstagabend im 9er-Tram. Sie schlugen eine Scheibe ein und wurden verhaftet. Der Schaden beläuft sich auf mehrer hundert Franken. Sie erhielten ein Rayonverbot für Fanzone, Fanmeile, Hauptbahnhof, Stadionbereich Letzigrund und 7 Monate für den Letzigrund während der Heimspiele von GC und FCZ sowie den Hauptbahnhof. (Quelle: NZZ, 12.06.08) 12.06.2008
85 Festnahmen an der Euro 08. Nach der Niederlage ihres Teams gegen die Türkei haben frustrierte Schweizer Fans unter anderem in Basel und Bern gewaltsam ihrem Ärger Luft gemacht. Vielerorts kam es zu Rangeleien zwischen Schweizer und türkischen Fangruppen. Wie die baselstädtische Polizei mitteilte, wurden sich anbahnende Konflikte zwischen meist alkoholisierten Fans aber durch rasche Interventionen verhindert. (Quelle: NZZ, 12.06.08) 12.06.2008
Die Arbeitsgruppe Jugendgewalt im Kanton Tessin mit Massnahmen-Katalog. An der diesjährigen Fasnacht wurde ein Student zu Tode geprügelt. Die darauf eingesetzte Arbeitsgruppe der Kantonsregierung schlägt 30 Massnahmen gegen die Jugendgewalt vor: Z.B. Nächtliche Sperrstunde für unbegleitete Minderjährige auf öffentlichem Grund. Abendliches Verkaufsverbot für Alkohol und höhere Bussen bei Widerhandlungen. Restriktivere Öffnungszeiten für Ausgehlokale. Kein öffentlicher Alkoholkonsum am Abend.  (Quelle: Basler Zeitung online, 11.6.08 Tages-Anzeiger, 10.6.08 11.06.2008
Alkoholtestkäufe im Kanton Zürich erfreuliche und enttäuschende Gemeinden.(Quelle: Google Alkohol Alert, 11.6.08) Dass die Alkoholverkäufe an Jugendliche generell zurückgehen, zeigt der Kanton Zürich. 2006 haben 32 Prozent der kontrollierten Betriebe Alkohol verkauft, ein Jahr später waren es 23 Prozent, und dieses Jahr sind es bis jetzt 15 Prozent. Allerdings gibt es immer noch Gemeinden mit enttäuschenden Ergebnissen.
(Quelle: Zürcher Oberländer online, 10.6.08) (mit unserm Kommentar) Tages-Anzeiger, 11.6.08
11.06.2008
Alkoholtestkäufe in Biel nach 10 Jahren immer noch enttäuschend.

(Quelle: Google Alkohol Alert, 11.6.08)

Im Mai 2008 hat die Fachstelle für Suchtprävention des Blauen Kreuzes bei insgesamt 24 Alkoholverkaufsstellen im Raum Biel die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen getestet. In 10 Geschäften wurden die 15-jährigen Jugendlichen mit Alkohol bedient. (41%) Dieses Resultat ist enttäuschend.  jesus.ch, 11.6.08
Kommentar: Wann endlich halten sich die Betriebe an das Jugendschutzgesetz? Sind diese Leute nicht auch Väter und Mütter? Wann nehmen die Behörden das Problem endlich ernst und erzwingen die Durchsetzung nach 10! Jahren Testkäufen?
11.06.2008
40 Prozent der Dübendorfer Betriebe verkauften bei Testkäufen Alkohol an Jugendliche. Die Tester zwischen 13 und 17 Jahren wurden nur bei 21% der getesteten Betriebe nach ihrem Alter und bei 39% nach ihrem Ausweis gefragt. Aus diesem negativen Ergebnis zieht die Stadt ihre Schlüsse und wird vermehrt Testkäufe durchführen.
(Quelle: Zürcher Oberländer online, 10.6.08) (mit unserm Kommentar)
10.06.2008
Zum Unfall in Illnau-Effretikon: In einem Telefongespräch mit Stefan Oberlin, Sprecher der Kantons-Polizei Zürich, wird klar, dass die Polizei aus Rücksicht auf die Angehörigen keine weiteren Untersuchungen anstellen wird. Ob die Staatsanwaltschaft weiter gehen wolle, sei dahingestellt.
Kommentar: Diese noble Haltung ist sicher unterstützenswert. Auf der andern Seite stellt sich doch die Frage einer eventuellen moralischen Mitverantwortung des Fussball-Clubs, die nun nicht ausgeschlossen werden kann. Eine Klarstellung wäre auch in dessen Interesse. Ganz unabhängig von der tatsächlichen Unfallursache zeigt dieses Vorgehen einmal mehr, dass die Todesfall-Statistik bei Alkoholunfällen geschönt ist.
10.06.2008
Kühl kalkulierte Beleidigung
Die Suchtfachverbände und Betroffenenorganisationen wehren sich gegen die Verunglimpfung der bundesrätlichen Präventionsstrategien.  Medienmitteilung am 25.4.08
10.06.2008
Drei Tote nach Unfall in Illnau-Effretikon. Erste Todesopfer an der Euro 08

Ein Selbstunfall in der Nähe von Illnau-Effretikon ZH hat gestern am Abend drei Todesopfer gefordert. Nach dem Verfolgen des Spiels Schweiz-Tschechien auf der Grossleinwand im Clublokal des FC Fehraltorf fuhr der 25-jährige Trainer mit zwei 15- und 16-jährigen Fussballspielerinnen in einer leichten Linkskurve mit seinem BMW mit grosser Geschwindigkeit gegen einen Baum. Die drei waren sofort tot, das Auto völlig zerfetzt. Ursache noch nicht abgeklärt.  kapo.zh.ch, 8.6.08

Kommentar: Grosse Trauer in den Familien, in Illnau-Effretikon, im Schulhaus, kaum 300m von meinem Domizil, und dann die Frage: Warum? Der Fahrer musste die Gefährlichkeit dieser Raserstrecke gekannt haben.
Wir werden die Untersuchungs-berichte abwarten.

Nachtrag: Der Tages-Anzeiger meldet am 10.6.08, Stefan Oberlin, Sprecher der Kantons-Polizei, sagt, man habe keine Hinweise auf Alkoholkonsum.

Kommentar: Das ist eine sehr eigenartige Formulierung. Wird da wieder blockiert wie lange Zeit in der Jugendgewalt-Diskussion? Ein Telefongespräch mit ihm erhärtet den Verdacht. Aus Pietät gegenüber den Angehörigen und weil gegen Tote nicht ermittelt wird. Unsere Todesfall-Statistik hat eine Grauzone.

09.06.2008

 

 

 

 

 

 

 

 

10.06.2008

Entscheid für oder gegen Alkohol bei der Migros betr. Voi-Kleinladen.
Nächste Woche wird die Migros entscheiden, ob das Konzept des Alkohol verkaufenden Migros-Kleinladens «Voi» breit umgesetzt werden soll. Über 60 Läden in den Kantonen Bern, Solothurn und Aargau kommen in Frage. Versuche seien positiv verlaufen.  (Quelle: Google Alkohol Alert, 8.6.08)  espace.ch, 8.6.08
08.06.2008
Zahlen & Fakten der SFA:(Quelle: Infoset Newsletter Juni 08) Die Statistikseiten der Schweizerischen Fachstelle für Alkohol und andere Drogenprobleme (SFA) wurden um ein neues Kapitel erweitert: Die Zahlen und Fakten zum Alkoholkonsum von Jugendlichen sind neu in einem gesonderten Kapitel zugänglich. Zudem wurden folgende Kapitel aktualisiert: Alkohol - Folgen des Konsums, Alkohol - Produktion und Handel, Tabak - Konsum. 06.06.2008
Drogeninfo Alkohol der Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) ist in einer aktualisierten Version erschienen. Dieses Drogeninfo kann auch in gedruckter Form bei der SFA bestellt werden. (Quelle: Infoset Newsletter Juni 08) 06.06.2008
Der Infoset Newsletter Juni 08 ist erschienen. Informationen zu allen Suchtbereichen, vor allem aus der Schweiz.
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06.06.2008
Die Regierung des Kt. Zürich legt die Verordnungen zum neuen Gesundheitsgesetz vor.

NZZ, 6.6.08

u.a. Verordnung über die Bekämpfung des Suchtmittelmissbrauchs (vom 21. Mai 2008)  Sie soll nur eine Lebensdauer von ca 2 Jahren haben, da der Bund das übergeordnete Bundesgesetz überarbeitet. Die Verordnung konkretisiert vor allem das Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden. Im Gesetz, das mit den Verordnungen auf 1.7.08 in Kraft tritt, steht auch ein Werbeverbot für Alkohol und Tabak auf öffentlichem Grund und in öffentlichen Gebäuden. Medienmitteilung Kt. ZH, 5.6.08
Kommentar:
In der Presse heisst es, das Werbeverbot bestehe auch auf öffentlich einsehbarem Privatgrund. Im Gesetz steht davon nichts. Kein Versehen des Sekretariats, bestätigt der Kanton. Also wurde die ursprüngliche Fassung entschärft. Möglicherweise wäre das Carlsberg-Tram dann nicht mehr möglich. Die Lungenliga hat das Referendum ergriffen, wegen der Fumoir-Ausnahmen in Gaststätten.
06.06.2008
Verleger und SRG neu in der Stiftung Presserat. Nun haben sie es geschafft: Die Verlegerverbände Schweizer Presse/Presse Suisse/Stampa Svizzera und die SRG SSR idée suisse gehören ab dem 1. Juli 2008 zur Trägerschaft des Schweizer Presserates. Dies hat dessen Stiftungsrat am Donnerstag in Zürich entschieden. (Quelle: Basler Zeitung, 5.6.08)
Kommentar: Dass nun die Journalisten ihren Pflichten besser nachkommen können, darf bezweifelt werden.
06.06.2008
Neues Mitglieder in der UBI (Unabhängige Beschwerde Instanz für Radio und TV)
Mariangela Wallimann-Bornatico wird Mitglied der UBI. Der Bundesrat hat die frühere Generalsekretärin der Bundesversammlung am Freitag in das Gremium gewählt. Vorher war die heute 60-jährige Juristin unter anderem stellvertretende Pressechefin der SRG. (Quelle: Basler Zeitung, 6.6.08)
Kommentar: Ist eine frühere Mitarbeiterin der SRG wirklich unabhängig?
06.06.2008
Im Kanton Bern kein nächtliches Ausgehverbot für Jugendliche.(Quelle: NZZ, 6.6.08) Der Grosse Rat einen Vorstoss für eine Sperrstunde für Jugendliche unter 16 Jahren nach 22 Uhr abgelehnt. Alle Votanten drückten jedoch ihre Sorge wegen Alkohol und Gewalt aus.
Kommentar: Lamentieren gehört heute zum guten Ton. Hilft aber nicht weiter.
06.06.2008
In Rüti, ZH, ist das Ergebnis von Testkäufen noch schlechter.(Quelle: Tages-Anzeiger, 5.6.08) 5 von 8 getesteten Betrieben haben Alkohol an Jugendliche verkauft. Der Gemeinderat kritisiert die "erschreckende" Unbekümmertheit von Patentinhaber und Personal.
Kommentar: Wie unbekümmert ist der Gemeinderat, dass er so lange gewartet hat? Es zeigt sich doch schon lange, dass nur Massnahmen etwas bewirken.
06.06.2008
Traurige Bilanz nach Alkohol-Testkäufen im Kt. Solothurn.  (Quelle: Google Alkohol Alert, 5.6.08)
Jeder zweite Betrieb hat trotz eines Verbots in den Monaten April und Mai Bier in Restaurants, Tankstellen- und Imbiss-Shops sowie Lebensmittelgeschäften an Jugendliche unter 16 Jahren verkauft. Die Jugendpolizei der Polizei Kanton Solothurn zeigte 43 Betriebe bei der Staatsanwaltschaft an. Basler Zeitung, 4.6.08
Kommentar: Und die Moral von der Geschicht? Es gibt keine.
05.06.2008
Gewalt und Alkohol in einem Tages-Anzeiger-Artikel

"Die jüngsten Messerattacken in Zürich sind symptomatisch für viele ähnliche Fälle: Ein Streit eskaliert, meist ist Alkohol im Spiel, und der Ausländeranteil unter den Beteiligen ist hoch." (Quelle: Tages-Anzeiger, 4.6.08)

04.06.2008
Im Kanton Uri ist das neue Gesundheitsgesetz vom Volk gutgeheissen worden. Es sieht ein allgemeines Rauchverbot in allgemein zugänglichen Räumen vor. Die Wirte dürfen aber Raucherzimmer einrichten. Dazu gibt es ein Werbeverbot für Alkohol und Tabak auf Plakaten und ähnlichen Werbeträgern, und ein Verkaufsverbot für Tabak an Jugendliche unter 16. J.
(Quelle: Tages-Anzeiger, 2.6.08)   Gesundheitsgesetz S. 635-650 im Amtsblatt)
02.06.2008
Der Aargauer Regierungsrat bringt ein neues Gesundheitsgesetz.
Die Kontrollen beim Alkohol- und Tabakverkauf an Jugendliche im Kanton Aargau sollen verschärft werden. Der Regierungsrat will mit dem neuen Gesundheitsgesetz den Gemeinden die Möglichkeit geben, Testkäufe durch Minderjährige anzuordnen. Neu ins Gesetz aufgenommen wird ein Abgabeverbot von alkoholischen Getränken an nicht zum Kauf berechtigte Jugendliche. Erwachsene, die Alkoholika kaufen und diese an unter 16-Jährige oder Spirituosen an unter 18-Jährige weitergeben, machen sich strafbar. Das Gesetz wird im August oder September im Grossen Rat behandelt. (Quelle: Google Alkohol Alert, 31.5.08) Basler Zeitung, 30.5.08  
Botschaft     (GR.08.141)       Medienmitteilung des Regierungsrates,
02.06.2008

 International  

Thema Kommentar/Details Datum
Die SPD-Bundestagsfraktion wirft der CDU/CSU vor, das Präventionsgesetz zu blockieren:(Quelle: Gesundheit adhoc, 24.6.08)

"Während die Bundestagsfraktion von CDU/CSU nach wie vor völlig unbeweglich ist und jeden Versuch blockiert, noch in dieser Wahlperiode ein Präventionsgesetz auf den Weg zu bringen, ist sich die überwältigende Mehrheit der angehörten Verbände und Expertinnen und Experten einig: Nur ein Präventionsgesetz kann die offensichtliche Ungerechtigkeit beseitigen, dass sozial Benachteiligte kaum durch Präventionsangebote erreicht werden....

29.06.2008
In zwei Städten von Sachsen-Anhalt, D, ist Alkohol nachts untersagt
(Quelle: Google Alcohol News, 26.6.08)  Mitteldeutsche Zeitung, 25.6.08

 

Magdeburg verlängert Verbot in Kneipenmeile Hasselbachplatz - Auch Haldensleben unterbindet Konsum. Nächtliche Alkoholverbote in der Öffentlichkeit gibt es in Sachsen-Anhalt nach Angaben des Innenministeriums bislang in Magdeburg und in Haldensleben (Bördekreis). Mehr Fälle seien dem Ministerium derzeit nicht bekannt, sagte eine Sprecherin. Mit einem Erlass hatte das Ministerium im Mai Kommunen erleichtert, zügig Alkoholverbote für öffentliche Straßen und Plätze zu verhängen. Seitdem ist ein Verbot möglich, wenn eine Gefahr für Straftaten in Zusammenhang mit übermäßigem Alkoholkonsum an einem bestimmten Ort zu bestimmten Zeiten besteht. Zuvor mussten bereits Übergriffe passiert sein.
29.06.2008
Durch ein neues Gesetz drohen Alkolenkern in Italien mehrmonatige Haftstrafen und der Entzug des Autos.
(Quelle: Google Alcohol News, 25.06.08) Kurier.at, 24.6.08
Die italienischen Carabinieri kennen bei Alko-Lenkern keine Gnade – das gilt auch für Urlauber. Rechtzeitig vor dem Sommer hat Italien die Verkehrsstrafen (wieder einmal) heftig in die Höhe schnalzen lassen, diesmal sind Alkohol und/oder Drogen am Steuer an der Reihe. "Bereits bei 0,8 Promille drohen sechs Monate Haft und mindestens 800 Euro Geldstrafe", warnt ARBÖ-Präsident Herbert Grundtner. Ab 1,5 Promille wird nun zusätzlich auch das Auto beschlagnahmt und anschließend versteigert – dies gilt für Italiener genauso wie für Touristen.
Hier genauere Übersicht über Promillegrenzen in Europa. (Vergl. SFA, 26.6.08)
28.06.2008
Alkohol, Tabak und Medikamente verursachen weit mehr Krankheits- und Todesfälle in Deutschland als illegale Drogen. Laut Statistischem Bundesamt wurden im vergangenen Jahr insgesamt 534 622 Patienten wegen Folgen des Konsums sogenannter legaler Drogen stationär im Krankenhaus behandelt. Illegale Drogen – etwa Heroin, Kokain, Opium und Cannabis – waren hingegen „nur“ in 38 164 Fällen verantwortlich für einen Krankenhausaufenthalt. (Quelle: Google Alcohol News, 25.06.08)  BILD.DE, 24.6.08 28.06.2008
Alkohol am steuer: Kein neuer Führerschein aus Tschechien für Deutschland. (Quelle: Google Alcohol News, 27.06.08) Märkische Allgemeine, 27.6.08

Wer seinen deutschen Führerschein nach einer Fahrt im Rausch verloren hat, darf nicht mit neuen Papieren aus einem anderen EU-Land ans Steuer. Mit diesem Urteil hat der Europäische Gerichtshof gestern einen jahrelangen Rechtsstreit beendet. Gleich mehrere Bundesbürger hatten sich 2004 und 2005 in Tschechien eine neue Fahrerlaubnis besorgt, nachdem sie ihnen in Deutschland abgenommen worden war.

28.06.2008
Die Folgen von Alkohol am Arbeitsplatz (D)
Viele Arbeitgeber verbieten Alkohol am Arbeitsplatz, gesetzlich ist der Alkoholkonsum im Dienst nicht geregelt. Trinken Arbeitnehmer einen über den Durst, kann dies fatale Folgen für sie selbst und ihre Kollegen haben. (Quelle: Google Alcohol News, 27.06.08)  monstersandcritics.de, 25.6.08
28.06.2008
Fußball EM 2008: Moskau verhängte Alkoholverbot.
(Quelle: Google Alcohol News, 27.06.08   WELT ONLINE, 26.6.08

Aus Furcht vor Ausschreitungen hat die Millionenstadt Moskau zum EM-Halbfinale Russland gegen Spanien ein Alkoholverbot verhängt. Der Verkauf von alkoholischen Getränken in Glasflaschen war vom Nachmittag an untersagt. Lediglich in Lokalen durften Fußballfans Hochprozentiges genießen. Die Behörden hätten das entschieden, weil es eine wirksame Methode sei, um den Alkohol nicht in Strömen fließen zu lassen und Exzesse zu verhindern.

28.06.2008
EM 2008: Suchtberater kämpfen gegen Komatrinken auf der Fanmeile in Berlin.
Berliner Morgenpost, 26.6.08
La Ola statt lallen, trinken statt zuschütten - dass das gemeinsame Gucken auf der Fanmeile nicht zum Komatrinken wird, dafür wollen auch die Verantwortlichen der Berliner Fachstelle für Suchtprävention sorgen. Auf der EM-Fanmeile am Brandenburger Tor hat das Team um Anke Schmidt seine Zelte aufgeschlagen. (Quelle: Google Alcohol News, 28.06.08 
28.06.2008
Anheuser-Busch, der grösste Brauer in den USA will den Verkauf von Energy-Drinks stoppen.
(Quelle: Join Together, 26.06.08)
CSPI press release. 
Damit wird auf eine Untersuchung durch eine Gruppe von staatlichen General-Staatsanwälten reagiert. In einem Abkommen mit dem Center for Science in the Public Interest (CSPI) versprechen sie, andere Alkoholproduzenten aufzufordern, ebenfalls mit der Produktion von koffeinhaltigen alkoholischen Getränken aufzuhören. Ausserdem bezahlen sie $200'000 and die beteiligten Staaten.                     Kommentar: Gratulation an George Hacker vom CSPI! Sein Center sollte in die Schweiz kommen. 27.06.2008
In Amerika wurde die WHOLE HEALTH CAMPAIGN gegründet, um im Präsidentschafts-Wahlkampf Abhängigkeit und Geisteskrankheit auf die Agenda zu bringen. Join Together ruft auf, diese Kampagne zu unterstützen.    
Die Reform des Gesundheitswesens ist eines der wichtigsten Themen bei den Präsidentschaftswahlen in diesem Jahr. Aber die beiden Kandidaten und ihre Parteien sagen nicht viel über Alkohol und Drogenprobleme oder Geisteskrankheit.  
Sign the Whole Health Campaign Petition 
27.06.2008
US-Präsident Bush unterzeichnete ein Gesetz, das die Verkehrssicherheit erhöht. Eine der Massnahmen verpflichtet die Bundesstaaten, ihre Gesetze entsprechend abzuändern: Wiederholungstäter mit Alkohol am Steuer müssen eine Zündschloss-Einrichtung anbringen, welche die Zündung blockiert, wenn der Fahrer alkoholisiert in einen Trichter geblasen hat. (Quelle: Medical News Today, 25.6.08) 26.06.2008
Der US-Staat Delaware überlegt die Erhöhung der Alkohol-Steuern. Angesichts eines erwarteten Budget-Defizits von $217 Mio. überlegen sich Parlamentarier die Erhöhung der staatlichen Alkoholsteuern als Teil verschiedener Vorschläge, wie die Finanzkrise zu bewältigen wäre.  (Quelle: Join Together, 24.06.08) 26.06.2008
Die SFA hat eine Europa-Karte mit den gültigen ‰- Werten veröffentlicht. Die Schweiz. Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme empfiehlt, vor Antritt der Ferienreise, diese Information zu berücksichtigen. SFA-Medienmitteilung, 26.6.08 26.06.2008
In Australien wird der richtige Gebrauch des Begriffs "Binge Drinking" diskutiert. "Binge Drinking" ist ein gebräuchlicher Begriff, der ein unmässiges, ungesundes und gefährliches Mass des Alkoholkonsums bezeichnet. "Binge Drinkers" zielen darauf ab, betrunken zu werden, oft so schnell als möglich. Es ist enttäuschend zu sehen, dass der Begriff in der laufenden Debatte über die Richtlinien des neuen National Health and Medical Research Centre (NHMRC) falsch verwendet wird. (Quelle: Medical News Today, 24.6.08) 26.06.2008
In Australien empfiehlt eine Senatskommission, eine Alkoholvorlage nicht zu unterstützten. Die Australian Drug Foundation (ADF) drückte ihre Enttäuschung darüber aus, dass aus dem Bericht über die Beratung des Gesetzes zur Reduktion der Alkoholschäden im Community Affairs Committee (SCAC) des Senats hervorging, dass dieses empfahl, das Gesetz nicht zu unterstützen. Sie fragt deshalb: Wann wird es Zeit sein, betr. Alkohol aktiv zu werden? (Quelle: Medical News Today, 24.6.08) 26.06.2008
Aufruf des Marin Institutes, USA,  zur Aktion! Zur Zeit können Bierproduzenten in Kalifornien Prämien, Geschenke und Gratiswaren verteilen, die nicht mehr als $ .25 kosten. Aber die Alkoholindustrie arbeitet Überzeit, um das zu ändern. Ein neues Gesetz, AB 1245, würde den maximalen Geschenkbetrag auf enorme $ 5 pro Stück anheben. Bei diesem Betrag könnten die Brauer den Jugendlichen T-Shirts, Plüschtiere, Gläser und Posters, wie auch andere beliebte Artikel abgeben. Die Jugend ist bereits jetzt der Alkoholwerbung zu stark ausgesetzt. Aber Anheuser-Busch lobbyiert hart für die Vorlage.
Sagen Sie den kalifornischen Parlamentariern, Alkohol-Werbegeschenke von den Kinderhänden fernzuhalten.
Take Action now!    (Quelle: Marin Institute, 24.6.08)
24.06.2008
Studenten in Kalifornien wurde fälschlicherweise gesagt, dass Klassenkameraden tödlich verunglückt seien - als Teil eines Präventions-Programmes. Schüler einer High School in Oceanside, Calif., USA, würden von Autobahn-Polizisten informiert, dass einige ihrer Klassenkameraden bei alkoholbedingten Verkehrsunfällen  getötet wurden, dies im Rahmen eines Präventions-Programmes. Die traurige Nachricht wurde in etwa 20 Klassenzimmern der El Camino High School an einem kürzlichen Montag morgen überbracht, worauf einige Schüler in Hysterie verfielen. Stunden später sagten Lehrer den Schülern, diese Nachricht sei eine Falschmeldung gewesen, um bei ihnen Betroffenheit auszulösen. (Quelle: Join Together, 23.06.08)  Kommentare (mit Recht) negativ. 23.06.2008
Zwölf Tote bei Massenpanik in Mexiko nach Polizeirazzia in Nachtclub.

Eine Polizeirazzia hat in einer Diskothek in Mexiko-Stadt eine Massenpanik unter den jugendlichen Besuchern ausgelöst und mindestens zwölf Menschen das Leben gekostet. (Quelle: Google Alcohol News, 23.06.08) (PR-inside.com 22.06.08)

23.06.2008
Nach dem Weinskandal in der Toscana. Wir berichteten hier am 7.4.08 über gepanschten Brunello di Montalcino. Nachdem die USA mit einem Importverbot gedroht hatte, wurde in letzter Minute eine Einigung erzielt: Die Regierung von Italien muss nun ein Zertifikat beilegen, das die vorschriftsmässige Herstellung bezeugen soll. Noch ist nicht klar, welche Regierungsstelle zuständig ist und wie die Herstellung kontrolliert werden kann. (Quelle: Tages-Anzeiger, 18.6.08) 23.06.2008
Kein Alkohol mehr am Bonner Loch, D Ein Alkoholkonsumverbot soll in Bonn ab dem 1. Juli gelten und zwei Jahre getestet werden. Mit Mehrheit gegen die Grünen und Günter Weiland (Linkspartei) beschloss der Stadtrat nach hitziger Debatte das Verbot. Es bezieht sich zunächst nur auf das Bonner Loch. (Quelle: Google Alcohol News, 21.06.08) Kölner Stadtanzeiger, 20.6.08 21.06.2008
Das Marin Institute in Kalifornien, USA ruft zur Mithilfe auf.

Vermindert das Risiko für Rauschtrinken: Stoppt Firmen, dass sie keinen Gratis-Alkohol abgeben dürfen. Am nächsten Dienstag werden die Parlamentarier über ein gefährliches, von der Alkoholindustrie gesponsertes Gesetz abstimmen. AB 2293 würde es Alkohol-Produzenten erlauben, die Verteiler und Detailisten  zu umgehen und unbeschränkt gratis Alkohol anlässlich ihrer eigenen Werbeanlässen abzugeben. Link zu Interventionsmuster

20.06.2008
Trend zu Alkohol: Immer mehr Jugendliche werden im Rausch kriminell. Auch in der Region Braunschweig, D „Während die Jugendkriminalität allgemein zurückgegangen ist, sind die Straftaten von Minderjährigen unter Alkoholeinfluss seit 2004 um 86 Prozent in der Polizeidirektion gestiegen“, sagte Kriminaldirektor Axel Werner. Auf Niedersachsen bezogen sehe die Tendenz ähnlich aus. (Quelle: Google Alcohol News, 20.06.08) newsclick.de, 20.6.08 20.06.2008
EUCAM beobachtet die Alkoholwerbung in Europa Das European Centre for Monitoring Alcohol Marketing (EUCAM) hat nun seine neue Webseite aufgeschaltet: www.eucam.info. Auf dieser Seite können Fachleute und NGOs auf dem Gebiet Alkohol einen Überblick über vorhandene Information zur Wirkung der Alkohol Werbung finden. Dazu gehören Zusammenfassungen von wissenschaftlichen Artikeln, Berichte von NGOs, Organisationen von Regierungen und der Wirtschaft. Weiter gibt es Informationen über die Regulierung der Alkoholwerbung auf nationaler Ebene in Europa und auf Ebene der EU. (Quelle: ADD-Bulletin 3/2008) Der neuste EUCAM-Bericht behandelt ein wahrlich globales Thema: "Frauen - Der neue Markt" Bericht auf EUCAM Website hier 19.06.2008
"Globaler Kater" Der schwedische Journalist Pierre Andersson hat die Wirkungen der Globalisierung von Alkohol untersucht. Seine Schlussfolgerung im Buch "Global Hangover" ist einfach: Alkohol ist ein Hindernis für die Entwicklung. ADD-Bulletin 3/2008 19.06.2008
Die jugendpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Caren Marks zu den aktuellen Vorschlägen des Nationalen Drogen- und Suchtrates in Deutschland:
(Quelle: Google Alcohol News, 19.06.08)   SPD-Medienmitteilung, 18.6.08
Jugendlichen Alkohol- und Tabakkonsum reduzieren – strikte Einhaltung der Gesetze und mehr Prävention helfen.
Anlässlich der Veröffentlichung der Empfehlungen für Nationale Aktionsprogramme zur Alkohol- und Tabakprävention durch den Drogen-und Suchtrat erklärt sie: Die aktuellen Vorschläge des Nationalen Drogen- und Suchtrates machen deutlich: Nur ein verantwortliches Zusammenspiel von Bund, Ländern, Kommunen und Wirtschaft hilft, den Tabak- und Alkoholkonsum von Jugendlichen einzudämmen. Vorhandene Gesetze müssen strikt eingehalten, Präventionsangebote ausgeweitet werden.
Kommentar: Ihre weiteren Ausführung zu Alkohol sind leider sehr mager.
19.06.2008
Alkohol am Steuer: Höhere Strafen ab Januar 2009 in Österreich?

Wer am Steuer mehr als 0,5 Promille hat, soll künftig mindestens 500 Euro zahlen und zu einem "Verkehrs-Coaching" müssen, wünscht sich Verkehrs-Minister Faymann. (Quelle: Google Alcohol News, 19.06.08)   DiePresse.com, 18.6.08

19.06.2008
Der deutsche Drogen- und Suchtrat beschließt Empfehlungen für Nationale Aktionsprogramme zur Alkohol- und Tabakprävention. Auf seiner Sitzung am 9. Juni 2008 hat der Drogen- und Suchtrat Empfehlungen für Nationale Aktionsprogramme zur Alkohol- und zur Tabakprävention beschlossen. Der Drogen- und Suchtrat schlägt darin der Drogenbeauftragten der Bundesregierung präventive und strukturelle Maßnahmen vor, wie der Tabakkonsum weiter reduziert sowie ein verantwortlicher und zurückhaltender Alkoholkonsum gefördert werden kann. Pressemitteilung   Nationales Aktionsprogramm Alkohol.  WELT ONLINE, 18.6.08 18.06.2008
Alkohol-Verkauf: SPD Berlin will Altersgrenze auf 18 Jahre anheben.

(Quelle: Google Alcohol News, 18.06.08) WELT ONLINE, 17.6.08

Antrag zum Landesparteitag am Wochenende. Die SPD will den Kampf gegen den zunehmenden Alkoholkonsum von Jugendlichen verschärfen. Ein Antrag für den Landesparteitag am Wochenende sieht ein Heraufsetzen der Altersgrenze für den Erwerb und das Trinken alkoholischer Getränke auf 18 Jahre vor. Allerdings ist das Vorhaben umstritten. Im Antrag der Spandauer Sozialdemokraten heißt es, dass die SPD auf Bundesebene erreichen soll, "die Altersgrenze beim Alkoholerwerb und -genuss in Deutschland generell an das Alter der Volljährigkeit zu koppeln". Es gibt dazu auch Kritik.
18.06.2008
Studie in Virginia, USA , kritisiert, dass die Rehabilitations- und Präventions-Programme nicht evaluiert wurden. Der Bericht der Legislative sagte, dass es nur wenig Evaluation über die Wirksamkeit der staatlichen $106 Mio. Investition im Jahr 2006 gab, obwohl Programme zur Evaluation gesetzlich verpflichtet sind. (Quelle: Join Together, 13.06.08) 16.06.2008
In Kalifornien, USA, werden nun Alcopops als Schnaps besteuert. Der Entscheid des California Board of Equalization (BOE), Alcopops als Spirituose zu behandeln und nicht als Bier, ist nun endgültig vom state Office of Administrative Law genehmigt worden, was für Drinks wie Bacardi Breezers, Mikes Hard Lemonade, und Smirnoff Ice höhere Steuern bedeutet. (Quelle: Join Together, 16.06.08) 16.06.2008
MEHRERE MILLIONEN EURO FÜR DIE BEHANDLUNG JUGENDLICHER KOMATRINKER
Komasaufen lässt Kosten der Krankenkassen in Deutschland explodieren.
PR-inside.com 16.06.08  CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, 16.6.08

 

Anlässlich der Veröffentlichung der Zahlen der Techniker-Krankenkasse über die Zunahme von Alkoholvergiftungen bei Jugendlichen erklärt die Drogenbeauftragte der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Maria Eichhorn MdB:
Nun schlagen auch die Kassen Alarm. Nach neuesten Zahlen der Techniker-Krankenkasse, haben sich in den vergangenen fünf Jahren die Fälle von Alkoholvergiftungen bei Jugendlichen praktisch verdoppelt. Allein unter den TK-Versicherten wurden im Jahr 2007 insgesamt 1822 Jugendliche unter 20 Jahren volltrunken in deutsche Kliniken eingeliefert. Das sind doppelt so viele wie im Jahre 2003 mit 962 Jugendlichen. Die Kosten für die akuten Entgiftungsbehandlungen verdoppelten sich im gleichen Zeitraum damit ebenfalls von 552.000 Euro auf 980.000 Euro.
Kommentar: Der Schweizer Bundesrat will die Krankenkassen weiter zahlen lassen. Das Parlament wird darüber befinden.

16.06.2008
Wie Jugendliche zu Alkoholikern werden. Bericht aus Berlin, D.
Das Einstiegsalter für den Konsum von Alkohol sinkt weiter. Und es geht dabei nicht um ein Gläschen Sekt zu Silvester. Kinder fangen mit 11 Jahren mit dem Trinken an und haben mit 17 die erste Entziehungskur hinter sich. Wie sich die Jugend der Hauptstadt um den Verstand säuft. (Quelle: Google Alcohol News, 15.06.08)  Berliner Morgenpost, 15.6.08
Kommentar: Ausführliche, gute Schilderung des Jugendalkoholismus, mit kritischen Bemerkungen zur Verantwortung der Gesellschaft. (Für den Unterricht geeignet)
15.06.2008
Maßnahmen in Bärnbach, Ö: Alkohol und Gewalt aus der Stadt verbannt Nach Voitsberg ist Bärnbach die zweite Gemeinde im Bezirk Voitsberg, in der auf öffentlichen Plätzen der Konsum von Alkohol verboten ist. Ziel ist es, mehr Sicherheit zu schaffen. (Quelle: Google Alkoholpolitik Alert, 15.06.08) kleine Zeitung.at, 14.6.08 15.06.2008
Der neue Präsident der deutschen Brauer will "Prävention" fördern.

(Quelle: Google Alkoholpolitik Alert, 14.06.08)

Brauer setzen auf Steigerung des Bierimages und sprechen sich für verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol aus. "Alkoholpolitisches Bedrohungspotential" heisst es in der Pressemitteilung weiter: Im Hinblick auf die alkoholpolitische Ausrichtung in Teilen der Bundespolitik und einigen beratenden Organen, wie dem Drogen- und Suchtrat, fordert Burgard dazu auf, von Plänen Abstand zu nehmen, Werbe- und Sponsoringverbote und Abgabebeschränkungen einführen zu wollen und Steuererhöhungen für Produkte oder ganze Bereiche in Erwägung zu ziehen.  mercurio-press.net, 13.6.08
Kommentar: Man sieht, unter Prävention verstehen die Brauer Massnahmen, die nichts bringen und den Konsumrückgang nicht noch verstärken.
14.06.2008
Ein Versuch, die Strafen für Alkohol am Steuer in der Autonomen Provinz Bozen, I, zu mildern, ist in der Senatskommission gescheitert. Gestern hat die zuständige Gesetzgebungskommission im Senat alle Änderungsvorschläge, die auf mildere und gestaffelte Strafen bei Alkohol am Steuer gezielt haben, in Bausch und Bogen abgelehnt. Die Strafen gehen bis zur Beschlagnahme und zur Versteigerung des Autos. (Quelle: Google Alkohol Alert, 13.06.08)  Pressemitteilungen Provinz Bozen, 12.6.08 13.06.2008
Sextäter in Berlin, D, machten Jungen mit Alkohol gefügig
Vorbestrafte Männer aus Kreuzberg und Neukölln sollen mindestens zwölf Opfer missbraucht haben - mehr als 50 Mal. Einer der Verdächtigen ist HIV-positiv. Die Polizei geht von weiteren Fällen aus. (Quelle: Google Alkohol Alert, 13.06.08) Der Tagesspiegel.de, 13.6.08
13.06.2008
Amerikanische Biermarken zielen auf Handys und Facebook. Ganze 81% der Amerikaner im Alter von 5 - 24 werden bis 2010 ein Handy besitzen. Und viele der Wege, wie junge Leute sich via Funk austauschen, sind immer noch sowohl privat wie relativ frei von Markenwerbung und Marketing. Aber die Alkoholindustrie arbeitet schwer daran, dies zu ändern. (Quelle: Marin Institute News for June 2008) 11.06.2008
Die australische Alkoholindustrie schiesst zurück. Ende April erhöhte die australische Regierung die Alcopop-Steuern um 70%. Letzte Woche reagierte die Industrie. Der Distilled Spirits Industry Council of Australia meldet, dass, während die Verkäufe von Alcopops dramatisch gesunken seien, die Verkäufe von Spirituosen in den ersten zwei Wochen nach der Steuererhöhung angestiegen seien. (Quelle: Marin Institute News for June 2008 news.com.au, 10.6.08 11.06.2008
Alcopop-Steuern genügen nicht in Australien. Alkohol ist eine der am meisten missbrauchten Substanzen in der australischen Gesellschaft. Alkohol-Firmen zielen auf junge Leute speziell in der Werbung und in den Medien, und indem sie eine ständig zunehmende Menge an attraktiven vorgemischten Drinks anbieten. Eine umfassende und vielschichtige Reihe von Präventions- und Rehabilitationsmassnahmen wird benötigt, um dieses komplexe Thema anzugehen.  (Quelle: Medical News Today, 10.6.08)
Kommentar: Auch in der Schweiz genügt sie nicht. Die Nachahmerprodukte auf Bier, Wein und Energy-Drink-Basis müssten dringend ebenfalls erfasst werden, genau wie Bier, das beliebteste alkoholische Getränk der Jungen.
11.06.2008
Obama und McCain: Wie stehen sie zum Thema Abhängigkeit? Auf Grund ihrer Akten kann weder John McCain noch Barack Obama wirklich als Leader in der Drogenpolitik-Arena betrachtet werden. Immerhin scheint es, dass beide ein breiteres und nuancierteres Verständnis für Abhängigkeits-Fragen haben als ihr Vorgänger im Weissen Haus. (Quelle: Join Together, 06.06.08)  (Sehr ausführlich) 10.06.2008
So teuer kommt Alkohol am Steuer in Ländern Europas zu stehen.
Die Preise variieren von 100 Euro über 1000 Euro bis hin zu einem Nettomonatsverdienst. Hier lesen Sie, was ein zu tiefer Blick ins Glas kostet. (Quelle: Google Alkohol Alert, 10.06.08) WELT ONLINE, 9.6.08
10.06.2008
Es Trenc Strand Mallorca: Kein Alkohol mehr erlaubt Blau sein darf am Strand von Es Trenc künftig nur noch das Meer. Die Gemeinde Campos hat nämlich jüngst ein striktes Alkoholverbot für die Bürger in allen öffentlichen Zonen verhängt - dazu zählen auch die Playas.  (Quelle: Google Alkohol Alert, 08.06.08)
mallorca-today.de, 7.6.08
08.06.2008
Französische Ministerin über die Rolle der Alkohol- und Tabakwerbung: Mehr als 100'000 vermeidbare Tote pro Jahr - eine akzeptable kulturelle Tatsache? Plus de 100 000 morts évitables par an - un fait culturel acceptable?
Madame Christine Albanel, Ministre de la culture et de la communication, remet en cause l’efficacité de l’interdiction de la publicité pour le tabac et l’alcool : « la loi Evin concernant les publicités alcool et tabac est d’une extrême sévérité et pourtant, un jour sur deux, on découvre dans la presse des articles évoquant l’alcoolisme croissant des jeunes. C’est bien la preuve que la pub n’est qu’une partie du problème ».
Medienmitteilung der A.N.P.A., 6.6.08
07.06.2008
Irische Ministerin warnte die Chefs der Werber für die Alkoholindustrie.

 (Quelle: Medical News Today, 6.6.08)

Ms Mary Wallace T.D., Staatsminister im Departement für Gesundheit und Kinder mit besonderer Verantwortung für Gesundheitsförderung und Lebensmittelsicherheit warnte die Werber für die wichtigsten irischen Alkoholmarken, dass sie die revidierten Vorschriften betr. Reklame, Marketing und Sponsoring voll beachten sollten. Diese bestimmen u.a., dass die Alkoholwerbung nur 25% der gesamten Werbung ausmachen dürfe. Weiterer Bedarf an Einschränkungen zum Schutz der Jugend werde untersucht. 07.06.2008
"Deutschland - Alkoholkonsum und alkoholbezogene Störungen" Publikation (pdf, 34S., 574Kb) "Alkoholkonsum und alkoholbezogene Störungen" ist in der Reihe "Gesundheitsberichterstattung des Bundes" beim Robert Koch-Institut (RKI) erschienen. (Quelle: Infoset Newsletter Juni 08) 06.06.2008
Immer noch ein „Kavaliersdelikt“
Rehabilitationsprogramm für alkoholauffällige Kraftfahrer bei der Caritas, D
Die meisten Fahrer sind schon einmal mit Alkohol im Blut gefahren. Jede Fahrt unter Alkoholeinfluss, bei der "nichts passiert", verstärkt die Überschätzung der eigenen Fahrtüchtigkeit unter Alkohol. Und jede dieser Erfahrungen bestätigt die vorherrschende Grundeinstellung: Gefährlich wird’s nur, wenn man sich von der Polizei erwischen lässt – so denken viele. (Quelle: Google Alkohol Alert, 06.06.08)  Nibelungen-Kurier.de, 5.6.08 06.06.2008

Die deutsche Koalition fordert Einsatz minderjähriger Alkohol-Testkäufer.

(Quelle: Google Alkohol Alert, 05.06.08) PR-inside.com, 4.6.08

Angesichts des stark steigenden Alkoholkonsums von Jugendlichen fordern Politiker der Großen Koalition erneut den Einsatz minderjähriger Testkäufer. Im Gesundheitsausschuss sprachen sich am Mittwoch in Berlin Redner von Union und SPD dafür aus, Minderjährige zur Kontrolle der Einhaltung des Jugendschutzgesetzes einzusetzen, wie der Bundestag mitteilte. Bei FDP und Linken sei dies jedoch auf grundsätzlich-ethischen Widerspruch gestoßen.
Kommentar: Wie lange wollen die noch warten? Ein Trauerspiel.
05.06.2008
US-Reality-TV: Alkohol: Was du nicht weisst. Neue Serie im Teen-Programm. Im PBS' Teen Programm 'In the Mix' , einem nationalen PBS Programm für Teens und durch Teens wird der Alkoholkonsum thematisiert: "Alkohol: Was du nicht weisst," ein neues Segment wird 7. -14. Juni 2008 ausgestrahlt. (Lokale Programme konsultieren)
(Quelle: Join Together, 03.06.08
04.06.2008
Die Fakultät und die Direktoren des öffentlichen Gesundheitswesens in England verlangen ein Massnahmenpaket gegen den Alkoholmissbrauch.

(Quelle: Medical News Today, 3.6.08)
Sie sagen: "Handelt jetzt!" um mit dem immer schlimmer werdenden Problem fertig zu werden. Sie rufen nach strengen Massnahmen auf nationaler und lokaler Ebene, um die katastrophalen Auswirkungen der britischen Trinksitten auf die Volksgesundheit und die Wirtschaft anzugehen. Der Aufruf erfolgte an ihrer Jahreskonferenz in Cardiff in einem neuen Alkohol-Positionspapier.
Kommentar: Der Artikel enthält statistische Angaben über Schäden und die richtigen Vorschläge für strukturelle Präventionsmassnahmen, die auch für andere Länder anwendbar wären, auch für die Schweiz. Wo sind unsere Ärzte und die übrigen Gesundheitsfachleute auf dem politischen Parkett? 
04.06.2008
Alkohol im Verkehr in Spanien: Grosskontrollen und neues Gesetz.

(Quelle: Google Alkohol Alert, 03.06.08)

In Spanien läuft seit zwei Wochen eine Anti-Alkohol-Kampagne im Straßenverkehr. Im Rahmen dieser Kampagne hat die Guardia Civil in den letzten zwei Wochen über 200.000 Alkoholtests an Autofahrern durchgeführt. An 800 verschiedenen Kontrollstellen wurden 15.000 Tests täglich durchgeführt. Die Kampagne soll noch bis zum 15. Juni 2008 laufen. Bis dahin müssen Autofahrer in Spanien mit einer größeren Wahrscheinlichkeit rechnen, in eine Alkoholkontrolle zu geraten. Seit dem 1. Mai 2008 ist in Spanien eine Verschärfung des Strafgesetzbuches in Kraft. Wer mit über 1,2 Promille Alkohol als Fahrer erwischt wird, muss in bestimmten Fällen ins Gefängnis. spanien-bilder.com, 2.6.08 03.06.2008
Fit und gut drauf – ohne Alkohol / Volleyballturnier in Rotenburg, D

(Quelle: Google Alkohol Alert, 02.06.08) Rotenburger rundschau, 1.6.08

In der Adolf-Rinck-Sporthalle in Rotenburg gab es jetzt ein Volleyballturnier unter dem Motto "Fit und gut drauf – ohne Alkohol“ als Aktion im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Alkohol – frei-willig ohne“, die der Landkreis Rotenburg durchgeführt hatte. Das Turnier wurde von AOK und der Polizeiinspektion unterstützt. "Alles ist wieder sehr gut gelaufen und wir sind zufrieden“, bilanzierte Eduard Hermann. "Besonders freut mich, dass wir heute zwei reine Mädchenmannschaften dabei hatten. … 02.06.2008
Alkohol an Minderjährigen verkauft - Ermittlungen gegen Verkäuferin.

(Quelle: Google Alkohol Alert, 02.06.08)

Am Freitag gegen 23.00 Uhr wurde in Ansbach, D,  eine 14-Jahrige von der Polizei in Gewahrsam genommen, da sie stark alkoholisiert war. Ein Test der Atemluft ergab bei ihr fast 1,5 Promille. Den Alkohol hatte ihr 14-jähriger Begleiter, der selber nur mäßig alkoholisiert war, in einem Verbrauchermarkt erstanden. Dort war ihm eine Flasche Wodka verkauft worden, obwohl er aufgrund seines jugendlichen Erscheinungsbildes als Minderjähriger zu erkennen ist.  Pressemappe   Polizeipräsidium Mittelfranken
02.06.2008
Sauf-Orgie vor Alkoholverbot in Londoner U-Bahnen führt zu Chaos     (Quelle: Google Alkohol Alert, 02.06.08) Tausende Betrunkene bringen Verkehr zeitweise zum Erliegen - Sechs Stationen zeitweise geschlossen. Am 1.6.08 wurde die neue Massnahme rechtskräftig, die den Alkoholkonsum in öffentlichen Verkehrsmitteln verbietet. Die im Internet angekündigte Abschlussparty brachte ein Chaos.  pr-inside, 1.6.08 Tages-Anzeiger, 1.6.08 02.06.2008
In China wird der Kindertag mit westlicher Alkoholwerbung begangen. Sei jung! Sei verrückt! Trink Alkohol! Der internationale Kindertag in Deutschland und China zeigt, welchem Gesellschaftssystem die Zukunft gehört. (Quelle: Google Alkohol Alert, 31.5.08)   taz.de, 30.5.08 02.06.2008
Die Evangelische Kirche der Pfalz, D, hat einen Arbeitskreis "Gesundheitsförderung"; der behandelt "heisse Eisen" Vor zwei Jahren wurde in der Evangelischen Kirche der Pfalz der "Arbeitskreis Gesundheitsförderung" aus der Taufe gehoben. Seither hat die zwölfköpfige Gruppe wichtige Anliegen auf den Weg gebracht. Viele, darunter auch "heiße Eisen", stehen noch auf der Agenda. Dazu zählt nicht zuletzt das Thema Alkohol. "Wir wollen zu Gesprächen anregen, auch im Sinne der Schöpfungsbewahrung", sagt der Initiator und Sprecher des Arbeitskreises, Pfarrer Thomas Jakubowski. (Quelle: Google Alkohol Alert, 30.5.08) Morgenweb.de, 29.5.08
Kommentar: Diese Auseinandersetzung würde auch vielen andern Kirchengremien wohl anstehen, vor allem römisch-katholischen.
02.06.2008
Alkohol-Verkauf an Jugendliche wird in Berlin, D, schärfer kontrolliert
Immer öfter werden betrunkene Kinder und Jugendliche in Berlin aufgegriffen. Jetzt machen die Bezirke mit verstärkten Kontrollen mobil gegen den Verkauf von Alkohol an Minderjährige. Mitarbeiter in Zivil überprüfen Kioske, Kneipen und Diskos. Doch das Unrechtsbewusstsein ist gering – bei Verkäufern und Konsumenten. (Quelle: Google Alkohol Alert, 30.5.08) WELT.DE, 28.5.08
Kommentar: Kein Wunder ist kein Unrechtsbewusstsein vorhanden. Die Erwachsenen machens ja vor, und die Werbung bestätigt laufend.
02.06.2008
In Ötisheim, D, ist das Mitbringen von Alkohol auf den Festplatz verboten.  (Quelle: Google Alkohol Alert, 30.5.08) Bei einer Stimmenthaltung hat der Ötisheimer Gemeinderat dem von der Verwaltung vorgeschlagenen Erlass einer Polizeiverordnung zum Verbot von mitgebrachten alkoholischen Getränken für den Bereich rund um die Erlentalhalle und den Festplatz für das bevorstehende Jubiläumsfest seine Genehmigung erteilt. Pforzheimer Zeitung, ca 29.5.08 02.06.2008
In Baden-Württemberg, D, soll das Alkohol-Verkaufsverbot an Strassenfesten nicht gelten.
Der umstrittene Plan für ein nächtliches Alkoholverkaufsverbot auch bei Straßenfesten ohne Zelte ist laut FDP-Landtagsfraktion vom Tisch. In einem Gesetzentwurf des Innenministeriums war ein solches Verbot zunächst vorgesehen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 30.5.08) SWR.de, 29.5.08
02.06.2008

List of English texts

English

German

Date

Anheuser-Busch Will Stop Selling Alcoholic Energy Drinks
Leading U.S. brewer Anheuser-Busch has agreed to stop selling energy drinks containing alcohol in response to an investigation by a group of state attorneys general. The brewer also reached a similar settlement with the Center for Science in the Public Interest (CSPI), in which it pledged to call on other alcohol producers to also stop making pre-packaged caffeinated alcohol beverages, according to a June 26 CSPI press release. 
(Source: Join Together, 06/26/08Comment: Congratulations to George Hacker, CSPI!
Anheuser-Busch, der grösste Brauer in den USA will den Verkauf von Energy-Drinks stoppen. 06/27/2008
Health care reform is one of the most important issues in this year's presidential election. But the presidential candidates and their political parties are not saying much about alcohol and drug problems or mental illness.
It is time for America to adopt health care reform that will save tens of thousands of lives and billions of dollars, while strengthening families and communities across the country. Join Together is one of 40 national organizations that have formed the Whole Health Campaign, calling on the presidential candidates and their parties to make addiction and mental illness part of any national health care reform. Now we are inviting you to stand with us. Please take one minute to sign the Whole Health Campaign petition, joining with many thousands of Americans asking the candidates and political parties to put addiction and mental illness squarely on the national health care agenda.
In Amerika wurde die WHOLE HEALTH CAMPAIGN gegründet, um im Präsidentschafts-Wahlkampf Abhängigkeit und Geisteskrankheit auf die Agenda zu bringen. 06/27/2008
Sen. Frank R. Lautenberg (D-NJ) announced a measure he wrote to reduce drunk driving crashes and make our nation's roads safer is now law. The measure will require states to change their laws so repeat drunk drivers will have ignition interlocks installed on their cars and trucks. These devices prevent a car or truck from starting if a tube connected to a sensor detects alcohol on the driver's breath. (Source: Medical News Today, 6/25/08) US-Präsident Bush unterzeichnete ein Gesetz, das die Verkehrssicherheit erhöht. 06/26/2008
Delaware, USA, Considers Raising Alcohol Tax. Facing a $217-million budget shortfall, Delaware lawmakers are considering an increase in the state's alcohol tax among a series of proposed remedies for the state's fiscal crisis. (Source: Join Together, 06/24/08) Der US-Staat Delaware überlegt die Erhöhung der Alkohol-Steuern. 06/26/2008
Think About That Third (or Fourth) Drink. (In Australia)"Binge drinking" is a useful term that indicates an excessive, unhealthy and dangerous level of drinking. "Binge" drinkers aim to get drunk, often as quickly as possible. It is disappointing to see the term misused in the current debate over the new National Health and Medical Research Centre (NHMRC) Guidelines (Sunday Age, 15 June 2008). These guidelines are not about defining what is or is not a "binge", but instead aim to inform the public about what risks they are taking when choosing to consume alcohol. (Source: Medical News Today, 6/24/08) In Australien wird der richtige Gebrauch des Begriffs "Binge Drinking" diskutiert. 06/26/2008
When Will It Be Time To Take Action On Alcohol? The Australian Drug Foundation (ADF) expressed disappointment that the Report from the Inquiry into the Alcohol Toll Reduction Bill from the Senate Community Affairs Committee (SCAC) recommended the Bill not be passed. (Source: Medical News Today, 6/24/08) In Australien empfiehlt eine Senatskommission, eine Alkoholvorlage nicht zu unterstützten. 06/26/2008

Currently, beer manufacturers in California can give away premiums, gifts, and free goods that cost no more than $.25 each. But Big Alcohol is working overtime to change that. A new bill, AB 1245, would raise the maximum giveaway cost to a whopping $5.00 per item. At that rate, beer makers would be able to give youth t-shirts, plush toys, glasses, and posters, as well as other high-ticket branded items.   
Youth are already overexposed to beer ads during sporting events, on television, radio, the Internet, and on billboards and other new forms of outdoor advertising. But Anheuser-Busch is lobbying hard for the bill. After all, research has shown that the more alcohol advertising messages young people see, the more likely they are to consume the products.
Tell California lawmakers to keep Big Alcohol swag out of kids' hands.     Take Action now!

Aufruf des Marin Institutes, USA,  zur Aktion! 06/24/2008
Students Falsely Told Classmates Died as Part of Prevention Stunt
Students at an Oceanside, Calif., high school were falsely informed by California Highway Patrol officers that some of their classmates were killed in drunk-driving crashes as part of a prevention program. The grim news was delivered in about 20 classrooms at El Camino High School on a recent Monday morning, sending some students into hysterics about the loss of their friends. Hours later, teachers told the students that the news had been a hoax designed to raise awareness about the dangers of drinking and driving.
(Source: Join Together, 06/23/08)  Negatve critics.
Studenten in Kalifornien wurde fälschlicherweise gesagt, dass Klassenkameraden tödlich verunglückt seien - als Teil eines Präventions-Programmes. 06/23/2008
Reduce the Binge Drinking Risk:  Stop Corporations From Giving Away Alcohol, asks the Marin Institute.
Next Tuesday, California lawmakers will vote on a dangerous Big Alcohol-sponsored bill. AB 2293 would allow alcohol producers to bypass distributors and retailers and offer free unlimited product give-aways at their own promotional events.
Take Action today!
Das Marin Institute in Kalifornien, USA ruft zur Mithilfe auf. 06/20/2008
EUCAM monitors alcohol advertising. The European Centre for Monitoring Alcohol Marketing (EUCAM) has now launched their new web site: www.eucam.info  At this site professionals and NGOs in the alcohol field can find an overview of available information about the effects of alcohol marketing. This includes summaries of scientific articles, reports of NGOs, governmental and commercial organizations. Furthermore, information can be found about alcohol marketing regulations at national level in Europe, as well as on the EU level. The newest EUCAM report focuses a topic which definitely is of global relevance: “Women – The new market”. The report from the EUCAM web site here EUCAM beobachtet die Alkoholwerbung in Europa 06/19/2008
Global Hangover. Swedish journalist Pierre Andersson has investigated the effects of globalization of alcohol. His conclusion in the book “Global Hangover”  is simple: alcohol is an obstacle to development.   ADD-Bulletin 3/2008 "Globaler Kater" 06/19/2008
Study Slams Lack of Evaluation in Virginia's Addiction Treatment and Prevention Systems
A report from the Virginia legislature said that there has been little evaluation of the effectiveness of the state's $106 million investment in addiction treatment and prevention in 2006, even though programs are supposed to be legally bound to demonstrate their outcomes.
(Source: Join Together, 06/13/08)
Studie in Virginia, USA , kritisiert, dass die Rehabilitations- und Präventions-Programme nicht evaluiert wurden. 06/16/2008
California Will Tax, Regulate Alcopops as Liquor
The decision by the California Board of Equalization (BOE) to regulate alcopop drinks as distilled spirits rather than beer has received final approval by the state Office of Administrative Law, meaning higher state taxes on drinks like Bacardi Breezers, Mikes Hard Lemonade, and Smirnoff Ice
(Source: Join Together, 06/16/08)
In Kalifornien, USA, werden nun Alcopops als Schnaps besteuert. 06/16/2008
American Beer Brands Target Cell Phones and Facebook. As many as 81 percent of Americans ages 5 to 24 will own a cell phone by 2010, and many of the ways that young people interact via wireless devices are still both private and relatively free of branding and marketing. But Big Alcohol is working hard to change that.   (Source: Marin Institute News for June 2008) Amerikanische Biermarken zielen auf Handys und Facebook. 06/11/2008
In late April, the Australian government raised excise taxes on alcopops by 70 percent, to help reduce underage consumption (and in particular binge drinking) of the youth-friendly beverages. Last week, industry fired back. The Distilled Spirits Industry Council of Australia points out that, while the sales of alcopops have dipped dramatically, distilled spirit sales went up in the first two weeks after the new taxes took affect. (Source: Marin Institute News for June 2008)              news.com.au, 6/10/08 Die australische Alkoholindustrie schiesst zurück. 06/11/2008
'Alcopop' Tax Not Enough, Australia
Alcohol is one of the most abused substances in the Australian community. Alcohol providers are targeting young people in particular in advertising and media, and through providing an increasing array of attractive ready-to-drink mixed drinks. A comprehensive and multi-faceted range of prevention and treatment approaches are needed to address this complex issue   (Quelle: Medical News Today, 10.6.08)
Alcopop-Steuern genügen nicht in Australien. 06/11/2008
Obama and McCain: Where They Stand on Addiction Issues. Based on their records, neither John McCain or Barack Obama can really be considered a leader in the drug-policy arena. Still, both appear to have a broader and more nuanced understanding of addiction issues than their White House predecessor, and William Cope Moyers, vice president of external affairs at Hazelden, says that he has "never been more hopeful that addiction treatment will begin to get the attention it deserves, because we at least have two candidates who are aware of the issue." (Source: Join Together, 06.06.08)  (very detailed) Obama und McCain: Wie stehen sie zum Thema Abhängigkeit? 06/10/2008
Ms Mary Wallace T.D., Minister of State at the Department of Health and Children with special responsibility for Health Promotion and Food Safety warned advertising executives for the main Irish alcohol brands of the need for full compliance with the revised Codes on Advertising, Marketing and Sponsorship. A significant element of the new Codes will be the placing of an upper limit of 25% on the volume of all alcohol advertising. (Source: Medical News Today, 6/6/08) Irische Ministerin warnte die Chefs der Werber für die Alkoholindustrie. 06/07/2008
Reality TV: Upcoming Segment on Alcohol on PBS' Teen Program 'In the Mix'
In the Mix, a national PBS reality program for teens and by teens, takes a hard look at drinking in "Alcohol: What You Don't Know," a new segment airing June 7-14, 2008 (check local listings). (Source: Join Together, 06/03/08

US-Reality-TV: Alkohol: Was du nicht weisst. Neue Serie im Teen-Programm. 06/04/2008
Act Now To Reduce Drink-related Harm, Says Faculty Of Public Health And Association Of Directors Of Public Health, UK.
A range of measures are needed to get to grips with the UK's ever-worsening problem with alcohol misuse, says the Faculty of Public Health and Association of Directors of Public Health. Both are calling for firm action at both national and local level to address the devastating impact of Britain's drinking habits on the nation's health and economy in its new Alcohol Position Statement launched at its annual conference in Cardiff today. (Source: Medical News Today, 6/3/08)
Comment: In the article included are statistical informations on alcohol harm and a range of necessary measures, which would be needed by other countries too, including Switzerland.
Die Fakultät und die Direktoren des öffentlichen Gesundheitswesens in England verlangen ein Massnahmenpaket gegen den Alkoholmissbrauch. 06/04/2008

Dossiers: Alkoholkonsum Minderjähriger/Erhältlichkeit              Underage drinking   (ab 2004)   

Thema Theme Link Website Date
Untersuchung amerikanischer Kinderärzte über Präventionsprogramme betr. Alkoholkonsum Minderjähriger. US Pediatrics Review Of Underage Drinking Prevention Programs Led By Iowa State Researcher. Forschung/Research 28.06.2008
Studie in den USA sagt, dass viele Jugendliche Alkohol von Erwachsenen erhalten. US-Study Says Many Teens Get Alcohol from Adults. Forschung/Research 27.06.2008
Studie zu Alkohol-Testkäufen in der Schweiz.   Aktuell 26.06.2008
Der Anstieg beim Rauschtrinken bei der Jugend ist ein "Mode-Phänomen" wobei Konsumenten das Verhalten ihrer Kollegen kopieren, gemäss einer neuen Untersuchung in England. UK: The rise in binge drinking in the young is a "fashion phenomenon" where drinkers are copying their associates' behaviour. Forschung/Research 26.06.2008
Zwölf Tote bei Massenpanik in Mexiko nach Polizeirazzia in Nachtclub.   International 23.06.2008
Die Polizei im Tessin kontrolliert das Mindestalter   Aktuell 23.06.2008
Auch Kerzers FR hat eine Sperrstunde für Jugendliche.   Aktuell 21.06.2008
Studie findet, dass Wales, UK, ein gewaltiges Problem mit minderjährigen Alkoholkonsumenten hat Survey Finds Wales Has Huge Underage Drinking Problem.   Forschung/Research 20.06.2008
Neue Testkäufe in der Zürcher Fanzone mit schlechtem Ergebnis.   Aktuell 20.06.2008
Däniken ZH erlässt ein Aufenthaltsverbot für Gruppen von schulpflichtigen Jugendlichen ab 22 Uhr auf öffentlichem Grund.   Aktuell 20.06.2008
Das Marin Institute in Kalifornien, USA ruft zur Mithilfe auf, betr. Binge Drinking Reduce the Binge Drinking Risk:  Stop Corporations From Giving Away Alcohol, asks the Marin Institute. International
       English Texts
20.06.2008
Trend zu Alkohol: Immer mehr Jugendliche werden im Rausch kriminell. Auch in der Region Braunschweig, D   International 20.06.2008
Beispielhafte Chronik nach einem deutschen Stadtfest.   Geschichten 17.06.2008
Wie Jugendliche zu Alkoholikern werden. Bericht aus Berlin, D.   International 15.06.2008
Maßnahmen in Bärnbach, Ö: Alkohol und Gewalt aus der Stadt verbannt   International 15.06.2008
Test-Käufe in der Zürcher Fan-Zone mit erfreulichem Ergebnis.   Aktuell 14.06.2008
Am Albanifest in Winterthur  gibt es zum Jugendschutz erstmals ein Tattoo, das die Altersgrenzen verdeutlicht.   Aktuell 13.06.2008
Das Rauschtrinken der jungen Frauen in Australien hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Young Women's Drinking Binges at New High in Australia. Forschung/Research 12.06.2008
Früher Beginn mit Alkoholkonsum und Alkoholabhängigkeit bei Erwachsenen nimmt bei Amerikanern zu. Early Drinking and Adult Alcohol Dependence Increases Among Americans. Forschung/Research 12.06.2008
Alkoholtestkäufe im Kanton Zürich erfreuliche und enttäuschende Gemeinden.   Aktuell 11.06.2008
Alkoholtestkäufe in Biel nach 10 Jahren immer noch enttäuschend.   Aktuell 11.06.2008
In zwei Dritteln der Fälle ist Bier das gewählte Getränk, und Alkohol ist typischerweise bei solchen Anlässen leicht erhältlich, sogar für Minderjährige. Beer is the drink of choice in two-thirds of binge-drinking episodes, and alcohol typically is easily available at such events, even to underage drinkers. Forschung/Research 11.06.2008
Trinkmotive Jugendlicher im Ländervergleich.   Forschung/Research 10.06.2008
In Rüti, ZH, ist das Ergebnis von Testkäufen noch schlechter.   Aktuell 06.06.2008
Traurige Bilanz nach Alkohol-Testkäufen im Kt. Solothurn.   Aktuell 05.06.2008

Die deutsche Koalition fordert Einsatz minderjähriger Alkohol-Testkäufer.

  International 05.06.2008
In jeder dritten Familie in Deutschland kommt das Thema Alkohol nicht zur Sprache.   Forschung/Research 05.06.2008
Alkohol an Minderjährigen verkauft - Ermittlungen gegen Verkäuferin.   International 02.06.2008

Dossier Suchtmittelwerbung

Thema  Kapitel / Brief Datum
In USA: Youths Exposed to More Alcohol Ads in 2007. Jugendliche in den USA von 12 - 20 Jahren waren im Jahr 2007 im Durchschnitt 301 TV-Alkoholwerbesports ausgesetzt, verglichen mit 216 im Jahr 2001. (+39%) Forschung/Research 26.06.2008
Aufruf des Marin Institutes, USA,  zur Aktion! /Tell California lawmakers to keep Big Alcohol swag out of kids' hands.     Take Action now! International     
           
English Texts
24.06.2008
Das Marin Institute in Kalifornien, USA ruft zur Mithilfe auf: Vermindert das Risiko für Rauschtrinken: Stoppt Firmen, dass sie keinen Gratis-Alkohol abgeben dürfen. International     
           
English Texts
20.06.2008
Das European Centre for Monitoring Alcohol Marketing (EUCAM) hat nun seine neue Webseite aufgeschaltet: www.eucam.info. Auf dieser Seite können Fachleute und NGOs auf dem Gebiet Alkohol einen Überblick über vorhandene Information zur Wirkung der Alkohol Werbung finden. International     
           
English Texts
19.06.2008
Amerikanische Biermarken zielen auf Handys und Facebook. /American Beer Brands Target Cell Phones and Facebook. International     
           
English Texts
11.06.2008
Werbung, Alkohol und Jugendliche Forschung/Research 08.06.2008
Französische Ministerin über die Rolle der Alkohol- und Tabakwerbung: Mehr als 100'000 vermeidbare Tote pro Jahr - eine akzeptable kulturelle Tatsache? International 07.06.2008
Irische Ministerin warnte die Chefs der Werber für die Alkoholindustrie, die neuen Bestimmungen einzuhalten. / Ms Mary Wallace T.D., Minister of State warned advertising executives for the main Irish alcohol brands of the need for full compliance with the revised Codes on Advertising, Marketing and Sponsorship. International     
           
English Texts
07.06.2008
Das neue Gesundheitsgesetz im Kanton Uri, CH, bringt ein Werbeverbot für Alkohol und Tabak auf Plakaten und ähnlichem. Aktuell 02.06.2008

 Dossier Alkohol und Verkehr /  Drink Driving

Thema / Theme Link  Datum
Durch ein neues Gesetz drohen Alkolenkern in Italien mehrmonatige Haftstrafen und der Entzug des Autos.  Tabelle mit europäischen Promillegrenzen International 28.06.2008
Alkohol am steuer: Kein neuer Führerschein aus Tschechien für Deutschland. International 28.06.2008
“Drunken-driving arrests by the Massachusetts State Police (USA) have increased by 70% over the past two years. /  Festnahmen durch die Massachusetts State Police (USA) wegen Alkohol am Steuer haben während der letzten 2 Jahre um 70% zugenommen. Forschung/Research 26.06.2008
US-Präsident Bush unterzeichnete ein Gesetz, das die Verkehrssicherheit erhöht. / In USA repeat drunk drivers will have ignition interlocks installed on their cars and trucks. International
English Texts
26.06.2008
Die SFA hat eine Europa-Karte mit den gültigen ‰- Werten veröffentlicht. International 26.06.2008
Alkohol am Steuer: Höhere Strafen ab Januar 2009 in Österreich? International 19.06.2008
Ein Versuch, die Strafen für Alkohol am Steuer in der Autonomen Provinz Bozen, I, zu mildern, ist in der Senatskommission gescheitert. International 13.06.2008
"Overall, 12 percent of binge drinkers reported driving during or soon after binge drinking,… / "Durchschnittlich 12% der Rauschtrinker berichteten, während oder bald nach dem Trinken zu fahren, … Forschung/Research 11.06.2008
Zum Unfall in Illnau-Effretikon. Aktuell 10.06.2008
So teuer kommt Alkohol am Steuer in Ländern Europas zu stehen. International 10.06.2008
Drei junge Menschen sterben bei Selbstunfall nach dem Verfolgen von Schweiz-Tschechien vor der Grossleinwand im Clublokal. Ursache noch nicht abgeklärt. Aktuell 09.06.2008
Immer noch ein „Kavaliersdelikt“. Rehabilitationsprogramm für alkoholauffällige Kraftfahrer bei der Caritas, D International 06.06.2008
Alkohol im Verkehr in Spanien: Grosskontrollen und neues Gesetz. International 03.06.2008
Sauf-Orgie vor Alkoholverbot in Londoner U-Bahnen führt zu Chaos    International 02.06.2008

Dossier: Sport und Alkohol

Thema / Theme Interner Link Datum
Fußball EM 2008: Moskau verhängte Alkoholverbot.
International 28.06.2008
EM 2008: Suchtberater kämpfen gegen Komatrinken auf der Fanmeile in Berlin. International 28.06.2008
Nachdem die Euro 08 in der Schweiz vorbei ist, wird Bilanz gezogen. Aktuell 27.06.2008
Erste Rayonverbote für betrunkene Randalierer  an der Euro 08 in Zürich Aktuell 12.06.2008
85 Festnahmen an der Euro 08. Aktuell 12.06.2008
Zum Unfall in Illnau-Effretikon. Aktuell 10.06.2008
Drei Tote nach Unfall in Illnau-Effretikon. Erste Todesopfer an der Euro 08. Ursache noch nicht abgeklärt. Aktuell 09.06.2008
England leidet mit dem gefallenen Fussball-Star Gascoigne. Geschichten 05.06.2008
Fit und gut drauf – ohne Alkohol / Volleyballturnier in Rotenburg, D International 02.06.2008
Interview mit Hoteldirektor Philippe Frutiger, General Manager des „Giardino" in Ascona, der die deutsche Fussball-Nationalmannschaft beherbergt. Geschichten 02.06.2008
Randalierende Fussballfans in der Bahn aus der Sicht zweier Leserbriefschreiber. Geschichten 02.06.2008


Dossier: Strukturelle Prävention

Deutsch Englisch    Link Ort
Place
Datum
In zwei Städten von Sachsen-Anhalt, D, ist Alkohol nachts untersagt   International Sachsen-Anhalt, D 29.06.2008
Neues Polizeigesetz in Chur ab 1. Juli in Kraft.   Aktuell Chur, GR, CH 27.06.2008
Studie zu Alkohol-Testkäufen in der Schweiz.   Aktuell Schweiz 26.06.2008
Der US-Staat Delaware überlegt die Erhöhung der Alkohol-Steuern. Delaware, USA, Considers Raising Alcohol Tax. International        English Texts Delaware, USA 26.06.2008
In Australien empfiehlt eine Senatskommission, eine Alkoholvorlage nicht zu unterstützten. When Will It Be Time To Take Action On Alcohol? International        English Texts Australia 26.06.2008
Aufruf des Marin Institutes, USA,  zur Aktion! Tell California lawmakers to keep Big Alcohol swag out of kids' hands.     Take Action now! International        English Texts Kalifornien, USA 24.06.2008
Die Polizei im Tessin kontrolliert das Mindestalter   Aktuell Mendrisio, TI, CH 23.06.2008
Kein Alkohol mehr am Bonner Loch, D   International Bonn, D 21.06.2008
Auch Kerzers FR hat eine Sperrstunde für Jugendliche.   Aktuell Kerzers, FR, CH 21.06.2008
Neue Testkäufe in der Zürcher Fanzone mit schlechtem Ergebnis.   Aktuell Zürich, CH 20.06.2008
Däniken ZH erlässt ein Aufenthaltsverbot für Gruppen von schulpflichtigen Jugendlichen ab 22 Uhr auf öffentlichem Grund.   Aktuell Däniken, Kanton Zürich, CH 20.06.2008
Das Marin Institute in Kalifornien, USA ruft zur Mithilfe auf. Reduce the Binge Drinking Risk:  Stop Corporations From Giving Away Alcohol, asks the Marin Institute. International        English Texts Kalifornien, USA 20.06.2008
Alkohol am Steuer: Höhere Strafen ab Januar 2009 in Österreich?   International Österreich 19.06.2008
Der Bundesrat hat gestern entschieden: Es gibt keine wirksamen Massnahmen zur Linderung des Alkoholproblems.   Däniken ZH erlässt ein Aufenthaltsverbot für Gruppen von schulpflichtigen Jugendlichen ab 22 Uhr auf öffentlichem Grund. Schweiz 19.06.2008
Der deutsche Drogen- und Suchtrat beschließt Empfehlungen für Nationale Aktionsprogramme zur Alkohol- und Tabakprävention.   International Deutschland 18.06.2008
Alkohol-Verkauf: SPD Berlin will Altersgrenze auf 18 Jahre anheben.   International  Berlin, D 18.06.2008
In Kalifornien werden nun Alcopops als Schnaps besteuert. California Will Tax, Regulate Alcopops as Liquor International        English Texts Kalifornien, USA 16.06.2008
Maßnahmen in Bärnbach, Ö: Alkohol und Gewalt aus der Stadt verbannt   International  Bärnbach, Ö 15.06.2008
Test-Käufe in der Zürcher Euro 08-Fan-Zone mit erfreulichem Ergebnis.   Aktuell Zürich, CH 14.06.2008
Wie man 1Mia.$ und 800 Leben in Kanada sparen kann. Auch für die Schweiz interessant. How To Save $1 Billion And 800 Lives In Canada. Forschung/Research Kanada 14.06.2008
Ein Versuch, die Strafen für Alkohol am Steuer in der Autonomen Provinz Bozen, I, zu mildern, ist in der Senatskommission gescheitert.   International  Provinz Bozen, I 13.06.2008
Das Rauschtrinken der jungen Frauen in Australien hat einen neuen Höhepunkt erreicht, was dringend nach strukturellen Massnahmen ruft. Women's Drinking Binges at New High in Australia. There was an immediate need for public health interventions. Forschung/Research Australien 12.06.2008
Fragestunde im Nationalrat am 2.6.08: Frage von Rotz Christoph. Alkoholkauf durch Minderjährige: Antwort von Bundesrat Couchepin.   Parlamentsdebatten Schweiz 11.06.2008
Die Arbeitsgruppe Jugendgewalt im Kanton Tessin mit Massnahmen-Katalog.   Aktuell Kanton Tessin, CH 11.06.2008
Die australische Alkoholindustrie schiesst zurück. Australian industry fired back. International        English Texts Australien 11.06.2008
Alcopop-Steuern genügen nicht in Australien. 'Alcopop' Tax Not Enough, Australia International        English Texts Australien 11.06.2008
Alkoholtestkäufe im Kanton Zürich erfreuliche und enttäuschende Gemeinden.   Aktuell Kanton Zürich, CH 11.06.2008
Alkoholtestkäufe in Biel nach 10 Jahren immer noch enttäuschend.   Aktuell Biel, CH 11.06.2008
Testkäufe in Dübendorf, CH, trauriges Ergebnis   Aktuell Dübendorf, CH 10.06.2008
Es Trenc Strand Mallorca: Kein Alkohol mehr erlaubt   International Es Trenc, Mallorca 08.06.2008
Irische Ministerin warnte die Chefs der Werber für die Alkoholindustrie, die neuen Bestimmungen einzuhalten. Ms Mary Wallace T.D., Minister of State  warned advertising executives for the main Irish alcohol brands of the need for full compliance with the revised Codes on Advertising, Marketing and Sponsorship. International        English Texts Irland 07.06.2008
Die Regierung des Kt. Zürich legt die Verordnungen zum neuen Gesundheitsgesetz vor.   Aktuell Kanton Zürich, CH 06.06.2008
In Rüti, ZH, ist das Ergebnis von Testkäufen noch schlechter.   Aktuell Rüti, ZH,CH 06.06.2008
Traurige Bilanz nach Alkohol-Testkäufen im Kt. Solothurn.   Aktuell Kanton Solothurn, CH 05.06.2008
Die deutsche Koalition fordert Einsatz minderjähriger Alkohol-Testkäufer.   International  Deutschland 05.06.2008
Die Fakultät und die Direktoren des öffentlichen Gesundheitswesens in England verlangen ein Massnahmenpaket gegen den Alkoholmissbrauch. Act Now To Reduce Drink-related Harm, Says Faculty Of Public Health And Association Of Directors Of Public Health, UK. International        English Texts England 04.06.2008
Das Stimmvolk im Kanton Uri, CH genehmigte das neue Gesundheitsgesetz mit Werbeverbot für Alkohol und Tabak auf Plakaten u.ä.   Aktuell Kanton Uri, CH 02.06.2008
Alkohol-Verkauf an Jugendliche wird in Berlin, D, schärfer kontrolliert   International Berlin, D 02.06.2008
In Ötisheim, D, ist das Mitbringen von Alkohol auf den Festplatz verboten.   International Ötisheim, D 02.06.2008
In Baden-Württemberg, D, soll das Alkohol-Verkaufsverbot an Strassenfesten nicht gelten.   International Baden-Württemberg, D 02.06.2008

Dossier: Wein (Alkohol) sei (mässig genossen) gesund

Thema Quelle Link/Seite Datum
Golfer leben länger. Wer regelmässig Golf spielt, lebt im Durchschnitt fünf Jahre länger. Dies zeigt das Ergebnis einer schwedischen Studie. 
Kommentar: Jetzt müsste untersucht werden, wie gross der Einfluss des Weinkonsums bei diesen Golfern ist. Ist der Wein schuld an der höhern Lebenserwartung oder die gesündere Lebensart der Golfer? Ist der Einfluss der Golfer auf die vielen Alkohol-Herzstudien so gross, dass die mässigen Alkohol-Konsumenten deshalb bessere Werte hatten? Es gibt sicher noch andere leichte Sportarten mit ähnlichem Effekt.
Tages-Anzeiger, 20.6.08) Forschung/Research 23.06.2008

Dossier: Das Nationale Programm Alkohol 2008 - 2012  (NPA)

Thema Quelle Link/Seite Datum
Halbseitiges Interview mit BAG-Direktor Thomas Zeltner  im Tages-Anzeiger. Er verteidigt seine und des Bundesrats Politik und hofft, mit den vorhandenen Mitteln die ambitiösen Ziele des Bundesrats zu erreichen. Tages-Anzeiger, 21.6.08 Aktuell 08

Zitate

21.06.2008
Der Bundesrat hat gestern entschieden: Es gibt keine wirksamen Massnahmen zur Linderung des Alkoholproblems. NZZ, mit unserm online-Kommentar,  Tages-Anzeiger, mit Kommentar, 19.6.08) Aktuell 08

Briefe an...

19.06.2008
Das geplante eidg. Präventionsgesetz erhält eine Lobby. 34 Organisationen haben am Freitag (endlich!) die Allianz "Gesunde Schweiz" gegründet. Basler Zeitung, 16.6.08 Aktuell 08 16.06.2008
Die NZZ titelt "Confoederatio Praeventionitis" und meint natürlich die im Bund anstehenden Versuche, die schon lange anstehenden Regelungen im Suchtbereich zu treffen.  (unser Kommentar unterwegs) NZZ, 14.6.08 Aktuell 08

U/Leserbrief
U/Online-Kommentar

14.06.2008
Wie man 1Mia.$ und 800 Leben in Kanada sparen kann.  Der Autor, Prof. Dr. J. Rehm (Zürich und Kanada) berechnete die Vorzüge einzelner staatlicher Massnahmen. Sehr interessant auch für die Diskussion in der Schweiz. Medical News Today, 14.6.08 Forschung/Research 14.06.2008
Die Suchtfachverbände und Betroffenenorganisationen wehren sich gegen die Verunglimpfung der bundesrätlichen Präventionsstrategien. Medienmitteilung am 25.4.08 Aktuell 08 10.06.2008

Dossier Alcopops-Übersicht

Thema

Link zum Artikel

Datum

In Kalifornien, USA, werden nun Alcopops als Schnaps besteuert. 16.06.2008 Internationales
         
English Texts
Die australische Alkoholindustrie schiesst zurück. / Last week, industry fired back. 11.06.2008 Internationales
         
English Texts
Alcopop-Steuern genügen nicht in Australien. / 'Alcopop' Tax Not Enough, Australia 11.06.2008 Internationales
         
English Texts

Dossier - Absinth 

Thema

Details, Kommentare, Links

Datum

Die NZZ wirbt für Absinth Eine 2/3 Seite widmet die NZZ mit der Überschrift "Rendez-vous mit der "grünen Fee" dem Absinth. "Das Neuenburger Dorf Boveresse lässt zu Ehren des Absinths ein (be)rauschendes Fest steigen".  Aktuell 12.06.2008

Dossiers: WTO - GATS (DOHA-Verhandlungsrunde 2003/04..

Thema

English documents

Ambassador Manzoor Ahmad, Vorsitzender der Verhandlungen zur Schaffung eines Registers mit geografischen Bezeichnungen für Weine und Spirituosen, gab seinen Bericht über den letzten Stand der Gespräche am 9.6.08 heraus. (10.6.08) Ambassador Manzoor Ahmad, chairperson of the negotiations on creating a system for registering geographical indications for wines and spirits, issued his report on the latest state of play in the talks, on 9 June 2008.
Report on geographical indications register negotiations: Word, pdf
WTO News Items, 6/9/08

Forschungsergebnisse / Research

Thema (Link) Datum
US Pediatrics Review Of Underage Drinking Prevention Programs Led By Iowa State Researcher. Underage drinking is a national concern that led the U.S. surgeon general to issue a "Call to Action to Prevent and Reduce Underage Drinking" last year. Now, a new report by an Iowa State University researcher assesses the effectiveness of underage drinking prevention programs and provides a better idea of how to achieve key goals outlined by the surgeon general. (Source: Medical News Today, 27.6.08) / Untersuchung amerikanischer Kinderärzte über Präventionsprogramme betr. Alkoholkonsum Minderjähriger unter Führung von staatlichen Forschern in Iowa. Der Alkoholkonsum Minderjähriger ist ein nationales Problem, das den U.S. surgeon general letztes Jahr bewog, einen "Call to Action to Prevent and Reduce Underage Drinking" herauszugeben. Jetzt bewertet ein neuer Bericht von Forschern der Staatsuniversität von Iowa die Wirksamkeit von Präventionsprogrammen betr. den Alkoholkonsum Minderjähriger und vermittelt eine bessere Idee davon, wie Hauptziele erreicht werden können, die der surgeon general aufgezeigt hat. 28.06.2008
“Drunken-driving arrests by the Massachusetts State Police (USA) have increased by 70% over the past two years, as more intoxicated motorists are being caught at sobriety checkpoints, according to police. Last year, State Police arrested 4,879 people for operating under the influence, compared with 3,860 in 2006 and 2,869 the previous year.  During that time, the agency has dramatically increased the number of sobriety checkpoints it operates, from 14 during all of 2005 to 82 last year.”  (Quelle: Harvard World Health News, 26.6.08)     The Boston Globe, 06/26/08 / Festnahmen durch die Massachusetts State Police (USA) wegen Alkohol am Steuer haben während der letzten 2 Jahre um 70% zugenommen, da mehr alkoholisierte Fahrer bei Kontrollen erwischt wurden. Im letzten Jahr nahm die Polizei deshalb 4879 Personen fest, verglichen mit 3860 im Jahr zuvor und 2869 im Jahr 2005. In dieser Zeit hat die Polizei die Zahl der Kontrollposten von 14 auf 82 erhöht. 27.06.2008

US-Study Says Many Teens Get Alcohol from Adults. “Many of the nation's estimated 10.8 million underage drinkers are turning to their parents or other adults for free alcohol.  A government survey of teens from 2002 to 2006 said slightly more than half had engaged in underage drinking.  Asked about the source of alcohol, 40 percent said they got it from an adult for free over the past month, the survey said. Of those, about one in four said they got it from an unrelated adult, one in 16 got it from a parent or guardian, and one in 12 got it from another adult family member.” (Associated Press, June 26, 2008) / Eine Studie in den USA sagt, dass viele Jugendliche Alkohol von Erwachsenen erhalten. "Viele der 10.8 Mio. (geschätzten) minderjährigen Alkoholkonsumenten gehen zu ihren Eltern oder andern Erwachsenen, um gratis Alkohol zu erhalten. Eine Untersuchung der Regierung unter Jugendlichen der Jahre 2002 - 2006 ergab, dass leicht über die Hälfte der Minderjährigen Alkohol konsumierten. Über dessen Herkunft befragt, sagten 40%, sie hätten ihn von einem Erwachsenen gratis im letzten Monat erhalten. Von diesen sagten etwa ein Viertel, sie hätten ihn von nicht verwandten Erwachsenen erhalten, einer von 16 erhielt ihn von den Eltern oder einer Aufsichtsperson und einer von 12 erhielt ihn von einem andern erwachsenen Familienmitglied. (Quelle: Harvard World Health News, 26.6.08)

27.06.2008
UK: The rise in binge drinking in the young is a "fashion phenomenon" where drinkers are copying their associates' behaviour, new research has shown.
A study conducted at Durham University's Institute of Advanced Study and Volterra Consulting UK shows that social networking is a key factor in the spread of the rapid consumption of large amounts of alcohol - binge drinking - which is blamed for serious anti-social and criminal behaviour. (Source: Medical News Today, 25.6.08) /
Der Anstieg beim Rauschtrinken bei der Jugend ist ein "Mode-Phänomen" wobei Konsumenten das Verhalten ihrer Kollegen kopieren, gemäss einer neuen Untersuchung in England. Die Studie zeigt, dass die sozialen Bindungen eine Schlüsselrolle bei der raschen Ausbreitung des Konsums grosser Mengen Alkohols spielen - Binge Drinking - dieses wird für schwerwiegendes unsoziales und kriminelles Verhalten verantwortlich gemacht.
26.06.2008
Youths Exposed to More Alcohol Ads in 2007. Youths ages 12-20 were exposed to an average of 301 TV ads for alcoholic beverages last year, up from 216 in 2001, according to research from the Center on Alcohol Marketing and Youth (CAMY) at Georgetown University. (Source: Join Together, 06/24/08) / Jugendliche von 12 - 20 Jahren waren im Jahr 2007 im Durchschnitt 301 TV-Alkoholwerbesports ausgesetzt, verglichen mit 216 im Jahr 2001. (+39%) 26.06.2008
Researchers Call for New Classification of Alcohol Misuse
"Alcohol abuse" and "alcohol dependence" should be joined by "hazardous drinking" in diagnostic criteria, some researchers say. A new study from Finland finds that 5.8 percent of the population meets the criteria for hazardous drinking -- defined as drinking too much and being at risk but not alcohol dependent.  (Source: Join Together, 06/20/08
Forscher rufen nach einer neuen Klassifizierung beim Alkoholmissbrauch. Alkoholmissbrauch und Alkohol-Abhängigkeit sollten als Diagnostik-Kriterium durch riskantes Trinken ergänzt werden, sagen einige Forscher. Eine neue Studie in Finnland findet, dass 5,8% der Bevölkerung die Kriterien für riskantes Trinken erfüllt -- definiert als zuviel und riskant trinken, aber nicht abhängig sein.
23.06.2008
Golfer leben länger. Wer regelmässig Golf spielt, lebt im Durchschnitt fünf Jahre länger. Dies zeigt das Ergebnis einer schwedischen Studie. Die durchschnittliche Sterberate der Golfspieler ist im Vergleich zu Gleichaltrigen um 40 Prozent geringer. Das entspricht einem Zuwachs in der Lebenserwartung um fünf Jahre, wie die Deutsche Lungenstiftung unter Berufung auf eine schwedische Studie berichtet. (Quelle: Tages-Anzeiger, 20.6.08)
Kommentar: Jetzt müsste untersucht werden, wie gross der Einfluss des Weinkonsums bei diesen Golfern ist. Ist der Wein schuld an der höhern Lebenserwartung oder die gesündere Lebensart der Golfer? Ist der Einfluss der Golfer auf die vielen Alkohol-Herzstudien so gross, dass die mässigen Alkohol-Konsumenten deshalb bessere Werte hatten? Es gibt sicher noch andere leichte Sportarten mit ähnlichem Effekt.
23.06.2008
Survey Finds Wales Has Huge Underage Drinking Problem.  
A new health survey conducted by the World Health Organization in Europe and North Americain 40 countries finds that Welsh children were the most likely to have been drunk multiple times before reaching the age of 13. (Source: Join Together, 06/19/08)  /
Studie findet, dass Wales, UK, ein gewaltiges Problem mit minderjährigen Alkoholkonsumenten hat. Eine neue Gesundheitserhebung der WHO in Europa und Nordamerika in 40 Ländern findet, das walisische Kinder die grösste Wahrscheinlichkeit haben, mehrere Male betrunken zu sein, bevor sie 13-jährig sind.
20.06.2008
New research from Malawi: Men drink – women suffer. Two new research reports from Malawi confirm the global picture when it comes to gender roles and drinking: Men drink – women suffer. add-resources.org, 6/9/08 / Neue Studie aus Malawi. Männer trinken - Frauen leiden. Zwei neue Studien aus Malawi bestätigen das globale Bild bezüglich Geschlechterrollen und Alkoholkonsum. 19.06.2008
Ordered Drinks Can Be Larger And Have Greater Alcohol Content Than You May Think. Most alcohol research tends to assume that alcoholic drinks contain the same amount of pure alcohol: 0.6 ounces or 18 milliliters. Why is this important? Because researchers need accuracy to do their job well, and consumers need to know what they're drinking, especially if they are then going to drive. A new study has found that the average size of wine, mixed drinks and beer served in Northern California bars, restaurants and other drinking establishments tends to be larger than the assumed standard, and the alcohol content can vary widely.(Source: Medical News Today, 18.6.08)   / Bestellte Drinks können grösser sein und einen grösseren Alkoholgehalt haben, als Sie denken. Die meisten Alkohol-Studien nehmen an, dass alkoholische Getränke den gleichen Alkoholgehalt aufweisen: 0.6 Unzen oder 18 Milliliter. Warum ist dies wichtig? Weil Forscher Genauigkeit brauchen, um ihren Aufgabe korrekt zu erfüllen und Konsumenten müssen wissen, was sie trinken, besonders, wenn sie anschliessend fahren. Eine neue Studie hat gefunden, dass die durchschnittliche Menge Wein, gemischte Spirituosen und Bier, die in nordkalifornischen Bars, Restaurants und andern Gastrobetrieben serviert wurden, die Tendenz hatten, grösser als der angenommene Standard zu sein, und dass der Alkoholgehalt sehr unterschiedlich sein kann. 19.06.2008
Scottish Suicide And Homicide Rates Fueled By Drink And Drugs
Alcohol and drug misuse mean Scots are almost twice as likely to kill or take their own life compared to people living in England and Wales, published research reveals.The findings by The University of Manchester's National Confidential Inquiry into Suicide and Homicide by People with Mental Illness (NCI) also show that the number of mental health patients committing homicide or suicide was proportionately much higher in Scotland. (Source: Medical News Today, 17.6.08) / Die Zahlen von Mord und Selbstmord in Schottland wird durch Alkohol und Drogen gesteigert. D.h. Schotten töten beinahe mit doppelter Wahrscheinlichkeit unter Alkohol- oder Drogeneinfluss andere oder sich selbst, verglichen mit Leuten in England oder Wales, gemäss einer publizierten Studie: The University of Manchester's National Confidential Inquiry into Suicide and Homicide by People with Mental Illness (NCI).
Die Studie zeigt auch, dass die Zahl der geisteskranken Patienten, die Mord oder Selbstmord begehen, proportional in Schottland viel höher liegt.
18.06.2008

Alkohol-, Tabak- und illegaler Drogenkonsum der Schüler und Schülerinnen in der Schweiz. Präsentation der Ergebnisse der europäischen Schülerstudie ESPAD.
"The European School Survey Project on Alcohol and Other Drugs" (ESPAD) ist eine europaweite, alle vier Jahre stattfindende Befragung von Schülern und Schülerinnen. Die Jugendlichen äussern sich über den Konsum und ihre Einstellungen zu Alkohol, Tabak, Cannabis und anderen Drogen. Die Schweiz beteiligte sich im 2007 zum zweiten Mal an ESPAD. Beide Erhebungen wurden von der Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) durchgeführt. Die Resultate dieser Schülerstudie sind repräsentativ für die Schweiz. Medienkonferenz Dienstag, 1. Juli, 10.30 - 11.30 Uhr in Bern,
Käfigturm - Ein Polit-Forum des Bundes, Marktgasse 67, 3003 Bern (SFA, 17.6.08)

17.06.2008
How To Save $1 Billion And 800 Lives In Canada.
The economic burden of alcohol abuse costs each Canadian $463 per year. In fact, the direct health care costs for alcohol abuse in Canada exceed those of cancer. Released by the Centre for Addiction and Mental Health (CAMH), the Avoidable Cost of Alcohol Abuse in Canada 2002 report estimates that, even under very conservative assumptions, implementing six reviewed interventions would result in cost savings of about $1 billion per year and a savings of about 800 lives, close to 26,000 years of life lost to premature death and more than 88,000 acute care hospital days in Canada per year. (Source: Medical News Today, 14.6.08) / Wie man 1Mia.$ und 800 Leben in Kanada sparen kann. Die wirtschaftliche Belastung kostet jeden Kanadier pro Jahr 463$. Tatsache ist, dass die direkten Gesundheitskosten wegen Alkoholmissbrauch in Kanada jene wegen Krebs übersteigen. Das Centre for Addiction and Mental Health (CAMH) hat in seinem Bericht über "Vermeidbare Kosten wegen Alkoholmissbrauch in Kanada 2002" geschätzt, dass sogar bei sehr konservativen Annahmen, sechs nochmals überprüfte Interventionen ca 1Mia.$ Kosten, ca 800 Menschenleben, nahezu 26'000 Lebensjahre, verloren in vorgeburtlichen Todesfällen und mehr als 88'000 stationäre Spitaltage pro Jahr ersparen würden.
Kommentar: Der Autor, Prof. Dr. J. Rehm (Zürich und Kanada) berechnete die Vorzüge einzelner staatlicher Massnahmen. Sehr interessant auch für die Diskussion in der Schweiz.
14.06.2008
Rauchen und Alkoholkonsum erhöhen das Risiko für Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen und Schlafstörungen. Das berichtet der deutsche Berufsverband der Frauenärzte unter Berufung auf eine französische Studie mit den Daten von mehr als 28.000 Frauen, die alle zwei Jahre Fragebögen zu ihren Beschwerden, Gewohnheiten und Lebensumständen beantworteten. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 05.06.08) net-tribune.de, 13.6.08 14.06.2008
Women's Drinking Binges at New High. "The number of young women hospitalised after binge drinking has doubled in less than a decade, a new study shows. The report, to be published in the Australian And New Zealand Journal Of Public Health today, suggested there was an immediate need for public health interventions such as increased alcohol taxation. (Source: Harvard World Health News, 6/12/08)      The Sydney Morning Herald, June 10, 2008  /  Das Rauschtrinken der Frauen in Australien hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Das Zahl der jungen Frauen, die nach dem Rauschtrinken hospitalisiert wurden, hat sich in weniger als einem Jahrzehnt verdoppelt, zeigt eine neue Studie. Im Bericht wird gesagt, es sei ein sofortiger Bedarf an Massnahmen für die öffentliche Gesundheit, wie eine erhöhte Alkoholbesteuerung ersichtlich. 12.06.2008
Early Drinking and Adult Alcohol Dependence Increases Among Americans. A study of individuals born between 1934 and 1983 found that more Americans began drinking alcohol at an early age over the decades, especially women, and that those who did drink at a younger age were more likely to be alcohol-dependent as adults. (Source: Join Together, 06/11/08)  / Früher Beginn mit Alkoholkonsum und Alkoholabhängigkeit bei Erwachsenen nimmt bei Amerikanern zu. Eine Studie von Individuen, geboren zwischen 1934 und 1983 fand, dass mehr Amerikaner über die Jahrzehnte mit dem Alkoholkonsum früher begannen, vor allem Frauen, und dass jene, die in jüngeren Jahren begannen, mit grösserer Wahrscheinlichkeit als Erwachsene abhängig wurden. 12.06.2008
Most Binge Drinking Takes Place in Public, Involves Beer
About half of all binge drinking takes place in public and in large groups, increasing the risk of injury, according to researchers from the U.S. Centers for Disease Control and Prevention (CDC). Beer is the drink of choice in two-thirds of binge-drinking episodes, said CDC epidemiologist Timothy Naimi, M.D., and alcohol typically is easily available at such events, even to underage drinkers. "Overall, 12 percent of binge drinkers reported driving during or soon after binge drinking, meaning they were risking injury or death not only for themselves but also their passengers, other drivers and pedestrians," said Naimi. (Source: Join Together, 06/10/08) / Die meisten Fälle von Rauschtrinken geschehen in der Öffentlichkeit, und Bier ist beteiligt. Etwa die Hälfte des Rauschtrinkens geschieht in der Öffentlichkeit und in grossen Gruppen, was das Risiko von Verletzungen erhöht, gemäss Forschern des U.S. Centers for Disease Control and Prevention (CDC). In zwei Dritteln der Fälle ist Bier das gewählte Getränk, sagte CDC Epidemiologe Timothy Naimi, M.D., und Alkohol ist typischerweise bei solchen Anlässen leicht erhältlich, sogar für Minderjährige. "Durchschnittlich 12% der Rauschtrinker berichteten, während oder bald nach dem Trinken zu fahren, was heisst, dass sie Verletzung oder Tod nicht nur für sich selber, sondern auch für ihre Passagiere, andere Lenker und Fussgänger riskierten," sagt Naimi.
11.06.2008

Trinkmotive Jugendlicher im Ländervergleich.
Eine aktuelle Untersuchung der Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) vergleicht die Trinkmotive in der Schweiz mit jenen amerikanischer und kanadischer Jugendlicher. Schweizer Mädchen und Jungen greifen meist zu Alkohol, um mit Gleichaltrigen zu feiern und Spass zu haben. Sie sind dem Gruppendruck sowie dem Leistungsdruck in der Schule weniger ausgesetzt als Jugendliche Nordamerikas.
SFA-Medienmitteilung vom 10. Juni 2008

10.06.2008
Classroom Behavior Program. The National Institute on Drug Abuse (NIDA) is pleased to inform you that a special issue of Drug and Alcohol Dependence features studies focusing on the long-term impact of the Good Behavior Game (GBG). The GBG is a classroom management strategy designed to reduce aggressive/disruptive classroom behavior. This intervention is implemented when children are in the early elementary grades in order to provide them with the skills needed to respond to negative, life experiences and societal influences. These NIH-funded studies have been carried out over several decades in partnership with the Baltimore City Public School System.
The special issue of Drug and Alcohol Dependence Volume 95, Supplement 1, Pages S1-S104 (1 June 2008)is currently available in hard copy or online here. (Source: Medical News Today, 9.6.08
Programm "Benehmen im Klassenzimmer". Das National Institute on Drug Abuse (NIDA), USA, freut sich zu informieren, dass eine Spezialausgabe von Drug and Alcohol Dependence über Studien zur Langzeitwirkung des Good Behavior Game (Gutes Benehmen Spiel) (GBG) berichtet. Das GBG ist eine Klassenzimmer Management Strategie mit dem Ziel, aggressives/störendes Verhalten im Klassenzimmer zu reduzieren. Diese Intervention wird in den frühen Elementarklassen eingesetzt, um die Schüler mit den Fähigkeiten auszustatten, die es braucht, um auf negative Lebenserfahrungen und gesellschaftliche Einflüsse zu reagieren. Diese NIH-finanzierten Studien wurden über mehrere Jahrzehnte in Partnerschaft mit dem Baltimore City Public School System durchgeführt.
10.06.2008
Advertising, Alcohol And Adolescents. The advertising of alcohol, the marketing of alcoholic products, peer pressure and parental influence all play a part in the level of alcohol consumption among young people.These are the findings of a team of University of Leicester experts who have been investigating the effect of alcohol advertising on young people, which also indicate that advertising seems to be most effective in the case of alcopops and cider. / Werbung, Alkohol und Jugendliche: Alkoholreklame, das Marketing für Alkoholprodukte, Gruppendruck und Einfluss der Eltern, all das spielt eine Rolle in  Bezug auf die Alkoholkonsummenge bei Jugendlichen. Das hat ein Experten-Team der University of Leicester gefunden, welches die Auswirkungen der Alkoholwerbung auf junge Leute untersucht hat. Sie fanden auch, dass die Werbung besonders effektiv bei Alcopops und alkoholischem Apfelmost wirke. (Source: Medical News Today, 7.6.08 08.06.2008
Pregnancy And Alcohol - No Drinking Is The Safest Option. The National Health and Medical Research Council of Australia released new alcohol guidelines for pregnant women, stating that 'no drinking is the safest option'. Alcohol consumption during pregnancy has been associated with increased risks of miscarriage, stillbirth, intrauterine growth restriction, pre-term birth and low birth-weight. (not to forget the fetal Alcohol-Syndrome. Editor) (Source: Medical News Today, 7.6.08)  / Schwangerschaft und Alkohol - Ohne Alkohol ist die sicherste Wahl. Der National Health and Medical Research Council of Australia gab neue Empfehlungen für schwangere Frauen heraus. Darin heisst es, kein Alkohol sei die sicherste Wahl. Alkoholkonsum während der Schwangerschaft wird mit erhöhtem Risiko für Fehlgeburt, Totgeburt, vorgeburtliche Wachstumsstörung, Frühgeburt und tiefem Geburtsgewicht in Zusammenhang gebracht. (nicht zu vergessen das foetale Alkohol-Syndrom, Red.) 08.06.2008

Alkohol halbiere Rheumarisiko. Wer regelmäßig Alkohol trinkt, bekommt seltener eine chronische Gelenkentzündung. Zu diesem Ergebnis kommen zwei Studien schwedischer Wissenschaftler. / Alcohol consumption has been linked with a decrease in risk of developing rheumatoid arthritis, according to an article released on June 5, 2008 in the BMJ specialist journal Annals of theRheumatic Diseases. (Source: Medical News Today, 6.6.08)        FOCUS ONLINE, 6.6.08 mit guten Kommentaren

07.06.2008
Laut einer aktuellen Studie kommt in jeder dritten Familie das Thema Alkohol nicht zur Sprache. Jugendliche würden demzufolge völlig alleine gelassen, wenn es um den "richtigen" Umgang mit Bier, Schnaps oder Alkopops gehe. Nicht einmal ein Viertel der Eltern sorgen sich, dass ihr Kind zuviel trinken könnte, so das Ergebnis der Studie, die im Auftrag der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK) erstellt wurde. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 05.06.08) Ka-news.de, 5.6.08
Kommentar: Genau deshalb sind Alkohol-Kontrollmassnahmen dringend nötig.
05.06.2008


Leserbriefe

Thema Veröffentlicht in    ((noch) nicht veröffentlicht) veröff.
Datum/
Nr.
Link Datum
Der bundesrätliche Beschluss zum NPA (Tages-Anzeiger) 20.06.08 Leserbrief --
Der bundesrätliche Beschluss zum NPA (Neue Zürcher Zeitung) 20.06.08 Leserbrief --
Der bundesrätliche Beschluss zum NPA  (Briefe an...) Tages-Anzeiger 19.06.08 briefe an.. 23.06.08
Der bundesrätliche Beschluss zum NPA  (Briefe an...) Der Landbote 19.06.08 briefe an.. 23.06.08
Mit Sarkasmus und Halbwahrheiten gegen das NPA Neue Zürcher Zeitung 14.06.08 Leserbrief 21.06.08
Mit Sarkasmus und Halbwahrheiten gegen das NPA Neue Zürcher Zeitung 14.06.08 Kommentar 14.06.08
Sträfliche Verharmlosung von Alkohol Gesundheitstipp 13.06.08 Kommentar 13.06.08
Testkäufe in Dübendorf, CH Zürcher Oberländer online 10.06.08 Kommentar 10.06.08
Die britische "Trinkkultur" Stern online 06.06.08 Kommentar 06.06.08
Genuss von Rotwein könne das Altern verlangsamen. (Der Landbote) 04.06.08 Leserbrief ?


Die (Lobby-) Arbeit der globalen Alkoholindustrie

Interner Link zu den Seiten/Thema, Meldungen

externer Link zur Organisation/Details und Kommentar

Datum

Anheuser-Busch, der grösste Brauer in den USA will den Verkauf von Energy-Drinks stoppen.  International Damit wird auf eine Untersuchung durch eine Gruppe von staatlichen General-Staatsanwälten reagiert. In einem Abkommen mit dem Center for Science in the Public Interest (CSPI) versprechen sie, andere Alkoholproduzenten aufzufordern, ebenfalls mit der Produktion von koffeinhaltigen alkoholischen Getränken aufzuhören.  (Quelle: Join Together, 26.06.08)    CSPI press release
Kommentar: Gratulation an George Hacker vom CSPI!
27.06.2008
Carlsberg ist erfreut über den Umsatz an der Euro 08 Es wurde mit einem Mehrabsatz von 10-15% gerechnet, erzielt wurden um die 20%, d.h. 50'000 hl. Je zur Hälfte im Detailhandel und in der Gastronomie. (Quelle: Tages-Anzeiger, 27.06.08 27.06.2008
Nach dem Weinskandal in der Toscana. International Wir berichteten hier am 7.4.08 über gepanschten Brunello di Montalcino. Nachdem die USA mit einem Importverbot gedroht hatte, wurde in letzter Minute eine Einigung erzielt. 23.06.2008
Der neue Präsident der deutschen Brauer will "Prävention" fördern. International Brauer setzen auf Steigerung des Bierimages und sprechen sich für verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol aus. "Alkoholpolitisches Bedrohungspotential" heisst es in der Pressemitteilung weiter: Im Hinblick auf die alkoholpolitische Ausrichtung in Teilen der Bundespolitik und einigen beratenden Organen, wie dem Drogen- und Suchtrat, fordert Burgard dazu auf, von Plänen Abstand zu nehmen, Werbe- und Sponsoringverbote und Abgabebeschränkungen einführen zu wollen und Steuererhöhungen für Produkte oder ganze Bereiche in Erwägung zu ziehen. (Quelle: Google Alkoholpolitik Alert, 14.06.08)mercurio-press.net, 13.6.08
Kommentar: Man sieht, unter Prävention verstehen die Brauer Massnahmen, die nichts bringen und den Konsumrückgang nicht noch verstärken.
14.06.2008
Übernahmeofferte für Anheuser-Busch
InBev bietet 47 Milliarden Dollar
Der belgische Brauereikonzern InBev hat für den amerikanischen Rivalen Anheuser-Busch ein Übernahmeangebot im Wert von 65 Dollar je Aktie in bar oder gesamthaft knapp 47 Milliarden Dollar vorgelegt, wie Anheuser-Busch am Mittwoch nach Börsenschluss bestätigte. (Quelle: NZZ online, 12.6.08)
12.06.2008
Amerikanische Biermarken zielen auf Handys und Facebook.

International
English Texts

Ganze 81% der Amerikaner im Alter von 5 - 24 werden bis 2010 ein Handy besitzen. Und viele der Wege, wie junge Leute sich via Funk austauschen, sind immer noch sowohl privat wie relativ frei von Markenwerbung und Marketing. Aber die Alkoholindustrie arbeitet schwer daran, dies zu ändern. (Quelle: Marin Institute News for June 2008) American Beer Brands Target Cell Phones and Facebook. 11.06.2008
Die australische Alkohol-Industrie schiesst zurück.

International
English Texts

Ende April erhöhte die australische Regierung die Alcopop-Steuern um 70%. Letzte Woche reagierte die Industrie. Der Distilled Spirits Industry Council of Australia meldet, dass, während die Verkäufe von Alcopops dramatisch gesunken seien, die Verkäufe von Spirituosen in den ersten zwei Wochen nach der Steuererhöhung angestiegen seien./  Last week, industry fired back. The Distilled Spirits Industry Council of Australia points out that, while the sales of alcopops have dipped dramatically, distilled spirit sales went up in the first two weeks after the new taxes took affect. (Source: Marin Institute News for June 2008)              news.com.au, 6/10/08 11.06.2008

Parlamentsdebatten


Debatte/Debate
Rat / Link Datum
In Australien empfiehlt eine Senatskommission, eine Alkoholvorlage nicht zu unterstützten. Senatskommission, Australien International
English Texts
26.06.2008
Ein Alkoholkonsumverbot soll in Bonn ab dem 1. Juli gelten und zwei Jahre getestet werden. Stadtrat Bonn, D
International
21.06.2008
Evangelikale im Zürcher Kantonsrat wollen Ausgehverbot für Junge. Kantonsrat Zürich, CH
 
Aktuell
13.06.2008
Ein Versuch, die Strafen für Alkohol am Steuer in der Autonomen Provinz Bozen, I, zu mildern, ist in der Senatskommission gescheitert. Gesetzgebungskommission im Senat, Bozen, I 13.06.2008
08.3062 Motion Germann Hannes. Mehr Effizienz im Bereich der Lebensmittel- und Produktesicherheit     Einreichungsdatum 11.03.08    Ständerat 10.06.08
Die Motion wurde mit 18:5 Stimmen angenommen.
Ständerat, CH 11.06.2008
Fragestunde im Nationalrat am 2.6.08: Frage von Rotz Christoph. Alkoholkauf
durch Minderjährige: Antwort von Bundesrat Couchepin: 18 Spirituosen, 16 vergorene Getränke. Kantone können höheres Alter bestimmen. Z.B. Kt. Tessin
Nationalrat, CH 11.06.2008
Die Regierung des Kt. Zürich legt die Verordnungen zum neuen Gesundheitsgesetz vor. Regierungsrat Kanton Zürich, CH   Aktuell 06.06.2008
Der Grosse Rat des Kantons Bern hat einen Vorstoss -  für eine Sperrstunde für Jugendliche unter 16 Jahren nach 22 Uhr - abgelehnt. Basler Zeitung, 5.6.08 Grosser Rat Kanton Bern, CH  Aktuell 06.06.2008
Der Aargauer Regierungsrat bringt ein neues Gesundheitsgesetz. Regierungsrat Kanton Aargau, CH Aktuell 02.06.2008

   
Geschichten, die das Leben schrieb

Geschichte Datum

13.06.- 15.06.08, Freitag- Sonntag Ahrensburg, D, - Zusammenfassung Stadtfest am Wochenende.
Beispielhafte Chronik nach einem Stadtfest. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 17.06.08)
Pressemappe Polizeidirektion Ratzeburg, 16.6.08                    
Hamburger Abendblatt, 16.6.08

17.06.2008
Sarkozy gibt weniger für Wein aus und arbeitet dafür umso mehr.
Der Elysée-Palast hat seit dem Amtsantritt des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy die Ausgaben für Wein um 44% gesenkt. Die Ausgaben für Empfänge seien ebenfalls um 8% reduziert worden, teilte Regierungssprecher Luc Chatel am Mittwoch in Paris mit. Sarkozy ist dafür bekannt, dass er - zum Bedauern der französischen Winzer - keinen Alkohol trinkt und offizielle Abendessen nicht allzu sehr ausdehnt.
13.06.2008
Das Marktforschungsinstitut hat eine repräsentative online-Umfrage in Österreich gemacht. Ergebnis: Nur jeder dritte, der/die am vergangenen Wochenende ein EM-Spiel im Fernsehen verfolgt hat, hat dabei Bier konsumiert. Die Ergebnisse sind weiter aufgeschlüsselt nach Bundesland, Geschlecht, Alter. (Quelle: Tages-Anzeiger, 12.06.08)
Kommentar: Die Bierindustrie wird dankbar sein für diese Analyse. Wahrscheinlich kann man davon ausgehen, dass die nicht so vom Fussball "Angefressenen" zu Hause blieben, die andern aber in den Fanmeilen in Gesellschaft Gleichgesinnter, mehr Bier konsumierten.
12.06.2008
Eine betrunkene Polin hat bei Warschau ein Baby mit 2,9 Promille Alkohol im Blut auf die Welt gebracht. Sie hatte selber 1,2‰ im Blut. Das Kind lebt, wird jetzt auf eventuelle Schäden untersucht. Der Mutter droht Gefängnis. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 11.06.08)  afp, 10.6.08    news.orf.at, 10.6.08 11.06.2008
England leidet mit dem gefallenen Star Gascoigne.
Paul Gascoigne war einmal ein Fußball-Star. Inzwischen ist der 57-malige englischen Nationalspieler nur noch ein psychiatrischer Pflegefall. Zum dritten Mal in diesem Jahr ist der 41-Jährige in eine Nervenklinik eingewiesen worden. Der verwirrte Gascoigne wurde in einem Frisiersalon aufgegriffen. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 05.06.08) WELT.DE, 4.6.08
05.06.2008
Das "Grand Hyatt"-Hotel in Kairo ist alkoholfrei geworden. Der saudische Besitzer hat das Alkoholverbot erlassen, ohne die Betreiberfirma Hyatt zu konsultieren. Allerdings muss ein Hotel am Nil, das drei Sterne oder mehr besitzt, Alkohol anbieten. Die bisherigen 5 Sterne sind deshalb gefährdet. (Quelle: NZZ, 3.6.08 mit unserm Kommentar.
Kommentar: Die Schweiz könnte mit ihrem Knowhow in gehobener alkoholfreier Gastlichkeit Hilfe bieten, damit die Bar nicht weiter leer stehen muss. Vielleicht würde man sich ihrer hierzulande auch wieder mehr bewusst, die in der Alkoholseligkeit unterzugehen droht. Ob sich der saudische Scheich wohl daran erinnert hat, wie die islamische Kultur und Wissenschaft im Mittelalter der christlichen überlegen war, als das Gebot Mohammeds noch beachtet wurde?
03.06.2008
Ein Bauer in der Türkei trieb seinen Esel an, der plötzlich losrannte und ihn abwarf. Der Bewusstlose wurde im Spital untersucht. Man fand neben Verletzungen 2,2‰ Alkohol im Blut. (Quelle: Tages-Anzeiger, 3.6.08) afp.google.com                 Kommentar: Anzeichen für die kommende Sommerflaute? 03.06.2008
Mussten Sie eigentlich die Minibars ausräumen lassen? Interview mit Hoteldirektor Philippe Frutiger, General Manager des „Giardino" in Ascona, der die deutsche Fussball-Nationalmannschaft beherbergt. "Stimmt! Darüber haben wir mit dem DFB noch gar nicht gesprochen. Aber ich denke, dass die deutschen Fußballspieler erwachsene Menschen sind, die wissen, bei was sie zugreifen dürfen und was sie besser stehen lassen. Außerdem gibt es in unseren Minibars praktisch keinen Alkohol. Wir wollen keine minderwertigen Getränke aus kleinen Flaschen anbieten. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 31.05.08) Frankfurter Allgemeine, 1.6.08 02.06.2008
Alkohol, Rauchen und Randale. Unsere Leserin Michaela Buls aus Pretzier sind randalierende Fußballfans ein Greuel. Pfingstsonnabend musste sie diese im Regionalexpress nach Stendal wieder einmal erleben. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 31.05.08) az-online, 31.5.08
Kommentar: Zwei gegensätzliche Leserbriefe betr. HSV-Fans in der Bahn. Die Antwort spricht für sich.
02.06.2008

Briefe an ....

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Am Tag darnach, als der Bundesrat kläglich versagte 19.06.2008

Hinweise für Unterrichtende

Programm "Benehmen im Klassenzimmer". Das National Institute on Drug Abuse (NIDA), USA, freut sich zu informieren, dass eine
Spezialausgabe von Drug and Alcohol Dependence über Studien zur Langzeitwirkung des Good Behavior Game (Gutes Benehmen Spiel) (GBG
berichtet. Das GBG ist eine Klassenzimmer Management Strategie mit dem Ziel, aggressives/störendes Verhalten im Klassenzimmer zu reduzieren.
Diese Intervention wird in den frühen Elementarklassen eingesetzt, um die Schüler mit den Fähigkeiten auszustatten, die es braucht, um auf
negative Lebenserfahrungen und gesellschaftliche Einflüsse zu reagieren. (Auch Alkohol und Drogen) Diese NIH-finanzierten Studien wurden über
mehrere Jahrzehnte in Partnerschaft mit dem Baltimore City Public School System durchgeführt.     
The special issue of Drug and Alcohol Dependence Volume 95, Supplement 1, Pages S1-S104 (1 June 2008)is currently available in hard copy or
online here. (Source: Medical News Today, 9.6.08)   


Aus "International":

Wie Jugendliche zu Alkoholikern werden. Bericht aus Berlin, D.
Das Einstiegsalter für den Konsum von Alkohol sinkt weiter. Und es geht dabei nicht um ein Gläschen Sekt zu Silvester. Kinder fangen mit 11 Jahren mit dem Trinken an und haben mit 17 die erste Entziehungskur hinter sich. Wie sich die Jugend der Hauptstadt um den Verstand säuft. (Quelle: Google Alcohol News, 15.06.08)  Berliner Morgenpost, 15.6.08
Kommentar: Ausführliche, gute Schilderung des Jugendalkoholismus, mit kritischen Bemerkungen zur Verantwortung der Gesellschaft. (Für den Unterricht geeignet)
15.06.2008

Links zu Fachleuten und Institutionen

www.eucam.info           EUCAM monitors alcohol advertising The European Centre for Monitoring Alcohol Marketing (EUCAM) beobachtet die Alkoholwerbung.
http://ch.juvente.net/      Juvente, Jugendorganisation der IOGT-Schweiz
http://www.gesundheit.ch/index.html?id=000000 gesundheit.ch ist eine grosse Datenbank mit vielen gesundheitlichen Themen.

Veranstaltungen

Veranstaltungen/Events

Thema/Details

Datum 

Aktionstag Alkoholprobleme 2008: «Alkohol: Vorsicht Rutschgefahr», heisst das Motto des diesjährigen Nationalen Aktionstags. Mit dem Slogan wird darauf hingewiesen, dass das Spannungsfeld zwischen Genuss und Gefahr den Umgang mit Alkohol prägt.
Weitere Informationen sind erhältlich unter:
www.aktionstag-alkoholprobleme.ch
20. November 2008. 
Medienkonferenz "The European School Survey Project on Alcohol and Other Drugs" (ESPAD) der SFA, Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme, Lausanne Alkohol-, Tabak- und illegaler Drogenkonsum der Schüler und Schülerinnen in der Schweiz. Präsentation der Ergebnisse der europäischen Schülerstudie ESPAD.
Ort: Käfigturm - Ein Polit-Forum des Bundes, Marktgasse 67, 3003 Bern
1. Juli, 2008 10.30 - 11.30 Uhr

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Stand: 30.12.2008  

 

Inhaltsverzeichnis 

Entwicklungen der schweizerischen Alkoholpolitik der letzten Jahre anhand von Leserbriefen

Aktuell

Hinweise für Unterrichtende

Ihre Meinung interressiert uns

Links zu Fachleuten und Institutionen

Internationales

Briefe an ....

Die Lobby-Arbeit der globalen Alkoholindustrie

Veranstaltungen

Parlamentsdebatten

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Forschungsergebnisse

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English Texts      

Dossiers: Suchtmittelwerbung; Alcopops; Absinth; WTO - GATS; Alkoholkonsum Jugendlicher; Alkohol und Verkehr /  Drink Driving; Wein (Alkohol) sei (mässig genossen) gesund; Sport und Alkohol; Strukturelle Prävention; NPA (Nationales Programm Alkohol); botellón

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Stand: 30.12.2008