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Leserbrief06.06.2008 Online-Kommentar zu: "Very British - Komasaufen aus Tradition" im "Stern" vom 4.6.08 (Via Internet) Im 19. Jh. gab es auf die damalige Alkoholnot eine Reaktion von Seiten der Frauen. Ihre Aktivitäten (Suffragetten)führten zum Frauenstimmrecht, zum Erstarken von Abstinentenorganisationen und zur Alkoholgesetzgebung, die eine Besserung brachten. Nach dem 2. Weltkrieg führte die Alkoholindustrie mit der Werbebranche, der Liberalisierung und und der Entsolidarisierung der Gesellschaft die heutigen Zustände herbei. Bei den Jungen gibt es sicher auch den No-Future-Effekt, je nach Wirtschaftslage. Alle diese Erscheinungen sehen wir auch mehr oder weniger stark in andern Industrie-Ländern. In England ist der Einfluss der Industrie immer noch so stark, dass statt wirksamen Massnahmen immer noch Alibimassnahmen ergriffen werden, obwohl Gesundheitskreise die richtigen Massnahmen empfehlen. Auch dies gilt für die meisten andern Länder mehr oder weniger auch. Es ist eine Frage der Zeit. Irgendwann wird auch der letzte Politiker merken, was er zu tun hat, wenn das Volk genügend Druck macht. (Wie es heute beim Rauchen geschieht.) Bis es soweit ist, zahlt das Volk weiterhin einen hohen Blutzoll, Tränen und viel Geld an Sozialkosten.
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InhaltsverzeichnisEntwicklungen der schweizerischen Alkoholpolitik der letzten Jahre anhand von Leserbriefen Ihre Meinung interressiert uns Links zu Fachleuten und Institutionen Die Lobby-Arbeit der globalen Alkoholindustrie Dossiers: Suchtmittelwerbung; Alcopops; Absinth; WTO - GATS; Alkoholkonsum Jugendlicher; Alkohol und Verkehr / Drink Driving; Wein (Alkohol) sei (mässig genossen) gesund; Sport und Alkohol; Strukturelle Prävention; NPA (Nationales Programm Alkohol); botellón Projekt-Idee
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Herausgeber/Editor:Hermann T. Meyer, Projekte und Dienstleistungen, Lindenstr. 32, CH-8307
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