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Leserbrief20.06.2008 (am 26.6.08 veröffentlicht)
Redaktion
der Per e-mail redaktion@nzz.ch
Sehr geehrter Herr Saxer, Die Aktualität verlangt leider schon wieder einen Leserbrief von mir. Sie haben ja Ihre Früchte ernten können. Vielleicht erlauben Sie mir, meinen Kommentar dazu zu geben. Er ist recht kurz. Freundliche Grüsse Hermann T. Meyer
Leserbrief zu „Gesundheitspolitik ohne neue Verbote“ vom 19.6.08 Der Bundesrat hat nun seine Version des Nationalen Programms Alkohol verabschiedet. (Dazu Präventionsprogramme zu Tabak, Ernährung und Aids.) Unser Gesundheitsminister wurde seinem Ruf als Walliser, Weinliebhaber und FdP-Bundesrat voll gerecht: Seine genehmigten Ziele sind mit diesen Massnahmen nicht erreichbar, sie nützen dem Volk nachweislich nichts, sondern nur der Alkoholindustrie. Es soll auf die Präventionskampagnen der 90er-Jahre angeknüpft werden, die als reine Verhaltensprävention konzipiert waren und verhindert haben, dass man sich mit wirkungsvoller Verhältnisprävention befasst hat. (Ausnahmen: Lange fällige 0,5‰ im Verkehr und Alcopops-Sondersteuer als Notbremse)
Als nächstes
soll ein Präventionsgesetz vor die Räte kommen. Das wird ebenfalls nichts
bewirken dürfen. Zum Glück sind einige Kantone bereits daran, eigene Wege zu
gehen, damit wenigstens der Jugendschutz verbessert werden kann. Andere, die auf
den Bund gewartet haben, werden nun vielleicht auch starten. Diese Ausrede haben
sie jedenfalls jetzt nicht mehr.
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InhaltsverzeichnisEntwicklungen der schweizerischen Alkoholpolitik der letzten Jahre anhand von Leserbriefen Ihre Meinung interressiert uns Links zu Fachleuten und Institutionen Die Lobby-Arbeit der globalen Alkoholindustrie Dossiers: Suchtmittelwerbung; Alcopops; Absinth; WTO - GATS; Alkoholkonsum Jugendlicher; Alkohol und Verkehr / Drink Driving; Wein (Alkohol) sei (mässig genossen) gesund; Sport und Alkohol; Strukturelle Prävention; NPA (Nationales Programm Alkohol); botellón Projekt-Idee
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Herausgeber/Editor:Hermann T. Meyer, Projekte und Dienstleistungen, Lindenstr. 32, CH-8307
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