Leserbrief

20.06.2008                       (nicht veröffentlicht)

 

An die Redaktion
des Leserforums
Tages-Anzeiger
8021 Zürich

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Leserbrief zu  „Ein Präventionsprogramm, das niemandem schadet“ vom 19.6.08
 
Sehr schön beschreibt Philipp Mäder die Wirkung der bisherigen Verhaltenspräventions-
Kampagnen. Sie brachten nicht nur nichts, sondern verhinderten wirksame Verhältnis-
prävention. Nun hat der Bundesrat neue Ziele beschlossen, die sich an diesen
unwirksamen Präventionskampagnen der 90er-Jahre orientieren sollen. Die  
Überschrift im Tages-Anzeiger war leider falsch, denn dieses zahnlose Nationale Programm
Alkohol (NPA) schadet dem Volk und der Wirtschaft, die weiter leiden, während sich die
Alkoholindustrie ins Fäustchen lacht und noch über Jahre ihre Gewinne ungebremst
heimfahren kann, während die Sozialkosten beim Steuer- und Prämienzahler verbleiben.
Dass die Wirtschaft zufrieden sein kann, hängt damit zusammen, dass ihre Vertreter
sich als Komplizen der Alkoholindustrie hergegeben und damit ihre Aktionäre verraten
haben. Nur haben diese den Durchblick genau so wenig wie die übrige Bevölkerung, die
von den Medien wie schon bisher bei diesem Thema nicht oder schlecht beraten wurde.
Nun sind wieder die Kantone am Zug. Einige sind schon vorausgegangen und haben
den Jugendschutz verstärkt, andere wollten die Vorgaben aus Bern abwarten. Diese
Ausrede haben sie jetzt nicht mehr.

Mit freundlichen Grüssen

Hermann T. Meyer

 

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Stand: 30.12.2008