www.alkoholpolitik.ch - Newsletter - April 2008   (Versand: 29.04.2008)

Wir freuen uns, Ihnen hiermit unsern Newsletter unterbreiten zu können. 

Die Beiträge sind z.T. etwas gekürzt, nach Kapiteln geordnet und mit dem letzten Datum zuoberst. Wenn Sie einen Beitrag im Detail sehen möchten, können Sie
auf den Link zu unserer Webseite oder den einzelnen Kapiteln klicken. 

Sollten Sie diesen Newsletter ungefragt erhalten und/oder ihn nicht mehr beziehen wollen, können Sie ihn hier per e-mail 
sofort abmelden.

Empfänger unseres Newsletters bitten wir, den Spam-Filter so einzurichten, dass der Newsletter nicht abgewiesen wird. Überprüfen Sie bitte gelegentlich das
Spam-Filter-Verzeichnis, ob nicht versehentlich der Newsletter dort hineingeraten ist.

Mit besten Wünschen und freundlichen Grüssen
Hermann T. Meyer

Homepage            Homepage   

Top aktuell   (18.04.2008) Die Gegner des Neuen Programms Alkohol (NPA) haben sich formiert. Eine Reihe Wirtschaftsverbände haben sich zum "Komitee der Wirtschaft für eine sinnvolle Alkoholpolitik" zusammengeschlossen. Die bisherige Opposition auf der Ebene der Brancheninteressen soll nun auf die Ebene grundsätzlicher gesellschafts- und ordnungspolitischer Fragestellungen gehoben werden. Das Komitee wehrt sich gegen "Überregulierungen und Einschränkungen der Wirtschaftsfreiheit". (Quelle: NZZ, 18.4.08)  Schweizerischer Gewerbeverband, 11.4.08
Kommentar: Mit dieser Breitseite gegen das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und dessen Direktor ist wohl der Kampf gegen das NPA eröffnet. Es ist wieder das übliche Bild: Die grossen Wirtschaftsverbände stellen sich hinter die Einzelinteressen der Alkoholwirtschaft und vernachlässigen die Interessen der Gesamtwirtschaft in Bezug auf Gesundheit und Wohlstand für alle. (EU-Slogan) Was soll nun daran sinnvoll sein?

(03.04.2008) "Zürich verbietet öffentliche Besäufnisse", titelt gross der Tages-Anzeiger. Der erste Satz im Text: "Alkohol spielt eine entscheidende Rolle bei der Jugendgewalt." Der Stadtrat hat gestern acht Massnahmen veröffentlicht, mit denen er die Jugendgewalt in Zürich markant reduzieren will. Gewalt und Waffenbesitz sollen nicht mehr toleriert werden. (Quelle: Tages-Anzeiger, 3.4.08)   NZZ, 3.4.08   Mitteilung der Stadt Zürich, 2.4.08
Kommentar: Es hat ziemlich lange gedauert. Aber jetzt ist es doch bestätigt, was wir seit langem betont haben. Und nun wird mit einer ganzen Palette vor allem auf die Jugend losgegangen. Auch die Eltern und die Verkäufer sind im Visier. Aber kein Wort von Primär-Prävention. Die Erwachsenengesellschaft wird weitgehend geschont. Das ist politisch auch viel unproblematischer.

Neustes Zitat:     (03.04.2008)  175 Jahre Universität Zürich: Theologieprofessor Pierre Bühler plädiert für eine kritische Rückbesinnung auf das christliche Erbe. Gemäss NZZ sagt er u.a.: "Mit verschiedensten Ansprüchen ist auch die Kirchenleitung konfrontiert. Obwohl sie es von links bis rechts niemandem wirklich recht machen kann, erwartet Bühler von ihr mehr Mut. Selbst wenn Kirche und Staat entflochten würden, müsse die Kirche weiterhin ihre Rolle in der Öffentlichkeit, ihr "prophetisches Wächteramt" wahrnehmen. In politischen Fragen sollte die Kirche seines Erachtens nicht nur vermehrt Stellung beziehen, sondern auch aktiv konkrete Anliegen fördern. Er versucht deshalb, die Studierenden diesbezüglich zu ermuntern." (Quelle: NZZ, 2.4.08)
Kommentar: Was für die reformierte Kirche gilt, betrifft die katholische ebenso. Alkoholpolitik wäre ein hochaktuelles Thema für die Kirchen, um sich einzusetzen. Menschenwürde, Menschenrechte, Nächstenliebe, Verantwortung in der Gesellschaft, Kinder- und Jugendförderung, Entwicklungshilfe rufen doch, im Zusammenhang mit der Alkoholfrage, geradezu nach dem Engagement der Kirchen. Aber wie wir schon in der Einleitung oben sagten: Alkoholpolitik ist in der Schweiz wie auch in andern Ländern ein eher unbeliebtes Thema, weil sehr oft die eigene Konsumhaltung, wirtschaftliche Eigeninteressen oder einfach die gesellschaftliche Wirklichkeit einer objektiven Betrachtungs- und Handlungsweise im Wege stehen.

Aktuell     

Thema Kommentar/Details Datum
Der Kanton Bern will das Koma-Saufen unterbinden.
(Quelle: Blick online, 29.4.08)
Auf Anfang Juli tritt im Kanton Bern das Verbot von so genannten «Flat rate»- und «All you can drink»-Parties in Kraft. Alkohol soll nicht mehr gratis oder zu einem festen Preis ohne Berücksichtigung der Menge abgegeben werden dürfen. 29.04.2008
Pfäffikon ZH stellt Mittel für die Prävention bei Festen zur Verfügung. Eine Checkliste und eine Liste mit freiwilligen Massnahmen für Vereine bei der Organisation von Anlässen. Dank solcher einfach zu handhabender Unterlagen sei die Einhaltung der Jugendschutz-Gesetze gewährleistet. (Quelle: Tages-Anzeiger, 29.4.08)
www.pfaeffikon.ch
Kommentar: Es wäre schön, wenn es so einfach wäre. Ohne Kontrollen funktioniert  es nicht!
29.04.2008
In Neuenburg ist die Stadträtin mit Alkoholproblemen mit dem zweitbesten Ergebnis wiedergewählt worden. Der Tages-Anzeiger meint im Kommentar, die Partei hätte den Mut nicht aufgebracht, sie aus dem Rennen zu nehmen, um sie vor sich selbst zu schützen.  (Quelle: Tages-Anzeiger, 28.4.08)
Kommentar: Man kann nur hoffen, dass sie Hilfe in Anspruch nimmt. Wir wünschen ihr viel Kraft. (Wir berichteten am 17.4.08 hier darüber.)
28.04.2008
Die Wirte im Zürcher Niederdorf bereiten Petition vor. Sie fühlen sich geprellt, weil die Stadt während der Street Parade keine Openair- Veranstaltungen mehr zulassen will. Am Dienstag beginne die Unterschriftensammlung. Die SP des Kantons unterstütze sie. 26.04.2008
Alkohol-Testkäufe in Zürich mit verbessertem Resultat. Am 24.4.08 erhielten 2 von 18 Jugendlichen illegal Bier ausgeschenkt. Im November 2007 waren noch 9 von 10 bedient worden. Wirte und Ladenpersonal seien jetzt sensibilisiert. (Quelle: NZZ, 26.4.08) 26.04.2008
Die Regierung von Basel-Stadt will das Polizeigesetz ergänzen. Der neue Art. 42a soll einen "befristeten Platzverweis" erlauben. Der Artikel wäre präventiv vor Ausbruch der Gewalt anwendbar. Der Grosse Rat muss darüber beraten.   (Quelle: Basler Zeitung, 25.4.08, NZZ) 25.04.2008
Zürcher Polizeigesetz zur Prüfung beim Bundesgericht.  (Quelle: NZZ online, 25.4.08)
Verschiedene Einsprecher wollen prüfen lassen, ob das Gesetz der Bundesverfassung und der Europäischen Menschenrechtskonvention standhält. Das Gesetz wurde im Februar vom Stimmvolk gutgeheissen, schon damals stand eine Beschwerde im Raum.
25.04.2008
Die Schweizerische Vereinigung der Markenspirituosen (SVM) greift mit einer Studie ein.(Quelle: Google Alkohol Alert, 25.04.08)
swissinfo.ch, 24.4.08
Sie behauptet, die Präventionsmassnahmen des Bundes gegen missbräuchlichen Alkoholkonsum seien fraglich: Mit Verboten könne der Konsum von alkoholischen Getränken nicht gesenkt werden. Laut einer Studie, die die Vereinigung in Auftrag gegeben hatte, trinken vor allem ältere Leute täglich Alkohol, meistens Wein oder Bier. Mengenmässig konsumieren die 35- bis 54-Jährigen am meisten. Jugendliche trinken dagegen vor allem am Wochenende und deutlich weniger.
Kommentar: Der Konsum der unter 18-Jährigen wurde nicht erfasst. Somit ist die Studie sinnlos. Die Vereinigung versucht, die Rolle der Spirituosen zu verharmlosen. Sie möchte, dass vermehrt Verhaltensprävention geleistet werde, weil sie genau weiss, dass diese praktisch nichts bringt.
25.04.2008
Der Blick berichtet über den Angriff auf das BAG und seinen Direktor. "Das soll unser "Gesundheits-Taliban" sein." wird getitelt. Es wird Gelegenheit zu einer Abstimmung gegeben. Benützen Sie die Gelegenheit zur Meinungsäußerung: Quelle: Blick, 22.4.08  Stand im Moment: 59% : 41% pro BAG 23.04.2008
Für oder gegen Rayonverbote, Stellungnahmen im Tages-Anzeiger vom 23.4.08. Koni Loepfe, SP und Claudio Zanetti, SVP geben ihre Meinung kund. Loepfe meint, ein Rayonverbot für besoffene und randalierende Jugendliche sei entweder Willkür oder ein unangebrachter Kuschelkurs. Sachbeschädiger sollten zur Kasse gebeten werden. Zanetti sagt, ein Rayonverbot bedeute aus den Augen aus dem Sinn. Es gelte, den Ursachen auf den Grund zu gehen. Man müsse fragen, warum sich die bisherigen Präventionsmassnahmen als weitgehend nutzlos erwiesen haben. Er wirft den andern eine verfehlte Politik vor und meint, Jugendalkoholismus bekämpfe man, indem man einen unverkrampften, auf Eigenverantwortung setzenden Umgang mit Alkohol vorlebe, nicht mit prohibitiven Massnahmen.
Kommentar: Beide haben recht. Allerdings sucht Zanetti den Fehler bei den andern, dabei ist es gerade seine Partei, die in Bern bisher jede sinnvolle Massnahme bekämpft hat. Und seine Kreise rüsten jetzt schon gegen das neue Nationale Programm Alkohol, bevor es richtig diskutiert wurde. Das gute Beispiel vorleben funktioniert schon seit Jahrtausenden, seit es Alkoholprobleme gibt, nicht und wird es auch weiterhin nicht. Die SVP opfert unsere Jugend ihren Illusionen und Verdrängungen. (Leserbrief  veröffentlicht am 25.4.08.)
23.04.2008
Das Migros-Magazin entwickelt sich zur Alkohol-Werbe-Postille. 14 Tage seit der letzten "Alkohol-Nummer" bietet das Magazin in Nr. 17 vom 21.4.08 wieder 5 Seiten Wein-Lifestyle und 3 Seiten Küche mit Bier.
Kommentar: 5 Seiten über Wein, pünktlich zum Willkomm des neuen Verwaltungsrats aus der Weinbranche. Die Coop-Zeitung muss überboten werden. Unser Leserbrief zur letzten Nummer wurde nicht gebracht. Kritik ist unerwünscht.
22.04.2008
Wissenschafter sollen glaubwürdiger werden.

(Quelle: NZZ, 22.4.08)

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz (der Verbund der Dachgesellschaften) hat mittels eines Memorandums Grundsätze zur wissenschaftlichen Integrität und Verfahrensregeln für den Umgang mit Verstössen publiziert. Die Publikation kann kostenlos bezogen werden bei: Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften, Petersplatz 13, 4051 Basel Tel. 061 269 90 30, Fax 061 269 90 39, mail@samw.ch Medienmitteilung, 21.4.08   22.04.2008
Die Winterthurer Alki-Szene im Pavillon ist weg. Die Zahl der kontrollierten Personen sei seit Anfang April von 80 auf 30 gesunken, die Anzahl Auswärtiger von 15 auf 5. Acht Rayonverbote wurden ausgesprochen. In der Drogenanlaufstelle hat sich die Besucherzahl auf 100 pro Tag verdoppelt. (Quelle: Tages-Anzeiger, 22.4.08) 22.04.2008
Euro 2008: Kodex zur Alkoholprävention unterzeichnet und an BR Schmid übergeben. Die Direkt- und Wiederverkäufer von alkoholischen Getränken an der Euro 08 haben Bundesrat Schmid einen unterzeichneten Kodex überreicht, in dem sie sich verpflichten, die Jugendschutzbestimmungen des jeweiligen Kantons einzuhalten und in Fanzonen und an Public-Viewing-Anlässen alkoholfreie Getränke günstiger als alkoholische abzugeben. (Basler-Zeitung, Tages-Anzeiger, 22.4.08)
Kommentar: Die Selbstregulierung ist ja gut und recht, allerdings ist es nur ein Versprechen, bestehende Gesetze einzuhalten, was eigentlich selbstverständlich sein müsste. Damit hofft man, weitergehenden Massnahmen zuvorzukommen. Hoffentlich gibt es genügend häufige Kontrollen mit, falls nötig, Sanktionen.
22.04.2008
Pub-Festival in Wetzikon an 9 statt wie bisher an 7 Tagen . Dieses Jahr erstmals in 9 Partynächten zum 8. Mal in der Eishalle auf über 3000 Quadratmetern mit 22 Bars. Quelle:  (Quelle: Tages-Anzeiger, 21.4.08)
Kommentar: Gibt es immer noch zu wenig Alkoholprobleme im Oberland, und ist die Stadt Wetzikon derart von der Eishallen-Betreiberin abhängig, dass sie das bewilligt? Die Fachstelle für Alkohol- und Drogenprävention im Strassenverkehr darf die Besucher zu pflichtbewusstem Verhalten animieren. Wie schön!
21.04.2008
Alkohol-Testkäufe in der Region Basel: Erfreuliche Bilanz

In der Region wurden gestern Alkohol-Testkäufe durchgeführt. Erfreuliches Ergebnis: Alle 14 besuchten Shops hielten sich an die Richtlinien. (Quelle: Google Alkohol Alert, 19.04.08)  20minuten, 17.04.08

21.04.2008
Rückblick der Volketswiler Projektgruppe "Alkoholpolitik" auf 4 Jahre Präventionsarbeit.

 (Quelle: Google Alkoholpolitik Alert, 18.04.08) Zürcher Oberländer, 17.4.08

Es sei schon viel erreicht worden, die Arbeit gehe aber nicht aus. Gesundheitsvorsteher Jean-Philippe Pinto ist stolz darauf. «Die Vision vor vier Jahren war es, die Schlüsselpersonen zu vernetzen, den Alkoholverkauf an Jugendliche einzuschränken und eine Kontinuität in die Prävention zu bringen. Die meisten Punkte konnten wir in den letzten Jahren umsetzen.» Nun sollen die Eltern mehr einbezogen werden. 
Kommentar: Allein schon dass ein Gemeinderat die Aufgabe ernst nimmt, ist erfreulich. Leider sind es schweizweit noch viel zu wenige. Die einen meinen, sie könnten das Problem aussitzen, die andern tun nichts, bevor sie von Bern oder dem Kanton gezwungen werden.

21.04.2008
2/3 der Wirte sind durch mindestens 5-jährige Lieferverträge und/oder Darlehen an ihre Brauerei gebunden. Die Brauereien spielen oft die Bank. Eigenartigerweise duldet die Wettbewerbskommission dieses System, das kartellähnliche Züge trägt. Der Kommentar des Tages-Anzeigers wirft ihr Strukturerhaltung vor.
Kommentar: Es ist denkbar, dass dieses System die Preise hochhält und damit einen Mehrkonsum verhindert. Gesundheitspolitisch also sinnvoll. Besser wäre es, wenn mittels Steuern dieser Mehrwert abgeschöpft würde, um damit Prävention und Rehabilitation zu bezahlen. Das bestehende System verhindert, dass unrentable Betriebe verschwinden. Das Angebot bleibt zu gross. (Quelle: Tages-Anzeiger, 18.4.08)
18.04.2008
Die Gegner des Neuen Programms Alkohol (NPA) haben sich formiert. Eine Reihe Wirtschaftsverbände haben sich zum "Komitee der Wirtschaft für eine sinnvolle Alkoholpolitik" zusammengeschlossen. Die bisherige Opposition auf der Ebene der Brancheninteressen soll nun auf die Ebene grundsätzlicher gesellschafts- und ordnungspolitischer Fragestellungen gehoben werden. Das Komitee wehrt sich gegen "Überregulierungen und Einschränkungen der Wirtschaftsfreiheit". (Quelle: NZZ, 18.4.08)  Schweizerischer Gewerbeverband, 11.4.08   Schweizer Fernsehen, 22.4.08
Kommentar: Mit dieser Breitseite gegen das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und dessen Direktor ist wohl der Kampf gegen das NPA eröffnet. Es ist wieder das übliche Bild: Die grossen Wirtschaftsverbände stellen sich hinter die Einzelinteressen der Alkoholwirtschaft und vernachlässigen die Interessen der Gesamtwirtschaft in Bezug auf Gesundheit und Wohlstand für alle. (EU-Slogan) Was soll nun daran sinnvoll sein?
18.04.2008
Der Zürcher Stadtrat will am eingeschränkten Alkohol-Verkauf festhalten. Die Regierung des Kantons wollte ihr diese Massnahme bei Hochrisikospielen in der Nähe des Stadions untersagen. Jetzt geht der Stadtrat vor Verwaltungsgericht.
(Quelle: NZZ, 18.4.08)
18.04.2008
"Wirte ertrinken in einem Meer von roten Zahlen", titelt der Tages-Anzeiger am 17.4.08. "Die Wirtschaft brummt, in den Beizen wird wieder konsumiert. Trotzdem schreiben zwei von drei Gastronomen Verlust, wenn sie sauber kalkulieren." Gastro suisse denkt sogar an ein nationales Gastgewerbegesetz, das minimale Voraussetzungen für Wirte enthalten sollte. Pro Jahr treten 25% der Wirte als Mitglieder aus und werden wieder ersetzt.
Kommentar: Jedes Jahr das gleiche Lied: Zu viele Betriebe dank der von der Branche selber forcierten Liberalisierung in den 90er-Jahren. Leidtragende sind schliesslich die Steuerzahler und die Volksgesundheit durch zu grosses Angebot.
17.04.2008
Die Neuenburger Stadtpräsidentin hat ein Alkoholproblem.

Quelle: Tages-Anzeiger; NZZ (gemäss Webseite Neuenburg falsche Angaben zum Amt), 17.4.08

Die Stadtpräsidentin und ehemalige SP-Nationalrätin Valerie Garbani ist in letzter Zeit mehrmals betrunken in Polizeiakten aufgefallen. Stadtratsitzungen habe sie ausgelassen. Sie habe Probleme und leide unter familiärer Gewalt. Den Führerschein musste sie auch schon abgeben. Ihre Partei will sie in 2 Wochen wieder aufstellen.
Kommentar: Bei Alkoholproblemen am Arbeitsplatz kann mit Kündigungsdruck und Sozialhilfestellung einiges erreicht werden. Ob dies bei einer Stadtpräsidentin auch der richtige Weg ist, kann bezweifelt werden. Ihre Partei sollte ihr eine Auszeit mit Gelegenheit zur Therapie gewähren. Umso mehr, als die Wahlen nach dem  Proporzsystem stattfinden. Geht sie gestärkt aus der Krise hervor, ist sie für die Partei und für die Stadt viel wertvoller.
17.04.2008
In Zürich werden die Boulevard-Bars an der Street-Parade verboten. Begründet wird das Verbot mit zunehmenden Alkoholexzessen und einer kontinuierlich steigenden Gewaltbereitschaft. Die Gastronomen laufen Sturm, reden von reiner Willkür. Es sei ihr bester Tages-Umsatz. Gastro Zürich Präsident Ernst Bachmann will mit der Stadt reden.  (Quelle: Tages-Anzeiger, 16.4.08)
Kommentar: Der Kommentator nennt das Verbot "absurd". Wir finden es eher folgerichtig. Nach Jahren ständiger Ausweitung des Alkoholangebotes mit entsprechenden Konsequenzen wird nun zurückbuchstabiert. Besser wäre es, man würde nicht warten bis schädliche Folgen eintreten, sondern diese voraussehen und keine entsprechenden Bewilligungen erteilen. Aber das ist sicher schwieriger.
16.04.2008
Alkohol an 15-Jährige im Kanton Thurgau abgegeben.
Eine 15-jährige Schülerin führte für die Kantonspolizei Thurgau auf Ersuchen des Bezirksamtes Weinfeldenn stichprobenweise Testkäufe in Shops bei Tankstellen und Kiosken sowie einem Imbisstand durch, um an Alkohol zu kommen. Betroffen waren Geschäfte in Weinfelden, Berg, Bürglen und Märstetten. In zwei von neun Fällen wurde ihr Alkohol verkauft. Die fehlbaren Personen werden beim zuständigen Bezirksamt angezeigt. (Quelle: Google Alkohol Alert, 14.04.08)    polizeinews.ch, 14.4.08
15.04.2008
Alkohol-Lobbyist im Migros-Verwaltungsrat. Der Walliser FDP-Nationalrat Jean-René Germanier, Geschäftsführer eines Weinbetriebs, wurde von den Delegierten der zehn regionalen Genossenschaften in den Verwaltungsrat des Migros Genossenschaftsbundes gewählt.
Kommentar: Mit diesem Alkohol-Aktivisten ist nun neben dem Bier- auch das Wein-know-how ganz oben vertreten.  (Quelle: Tages-Anzeiger, 14.4.08)
14.04.2008
Heineken übernimmt den Getränketeil von Eichhof.

Eichhofs nationale Expansion hat Heineken zugesetzt. Heineken zahlt 290 Millionen Franken und gibt «eine gewisse Beschäftigungsgarantie» für das obere Kader. Mehr nicht. Der Standort in Luzern ist also nicht gesichert. Didier Debrosse, Chefmanager Region Westeuropa, sagte vor den Medien bewusst vage: man habe «keine Pläne, den Betrieb einzustellen». Der Biermulti freut sich aber bereits über den Coup, den Marktanteil auf 29 Prozent zu erhöhen. (Quelle: Tages-Anzeiger, 11.4.08)

11.04.2008
Drei Basler Restaurants wollen während der Euro 08 nicht Getränke der Sponsoren ausschenken. Nun werden sie eingezäunt. Im Juni errichten die Euro-Organisatoren täglich am Mittag eine mehr als zwei Meter hohe Absperrung um den Aussenbereich der drei aneinander grenzenden Lokale. Nach Mitternacht, wenn die Fanzone schliesst, wird die mit Bast und Pflanzen verzierte Sperre jeweils wieder abgebaut. (Quelle: Tages-Anzeiger, 10.4.08) 10.04.2008
«Wänd ir de ganz Obig Sirup trinke?» Filmprojekt einer Oberstufenschule im Kt. Zürich
Wenn Alkohol als Folge des Gruppendrucks konsumiert wird, kommt es schon mal zu Exzessen. Ein Film von Oberstufenschülern in Ossingen beschäftigt sich mit diesem Thema. (Quelle: Google Alkohol Alert, 10.04.08) Schaffhauser Nachrichten, 9.4.08
10.04.2008
Nachtzuschlag auf Alkohol? Die Wochenend-Nachtbusse in Stadt und Region St. Gallen.

 

Nachtbusse sind eine gute Sache. Auch wenn Sicherheitsleute mitfahren müssen. Strittig war am FDP-Papagei vom Montag, wer für die Zusatzkosten fürs Sicherheitspersonal aufkommen soll. FDP-Stadtparlamentarier Albert Rüesch, der im Publikum sass, stellte in der Diskussion fest, dass die Probleme gar nicht von den Nachtbussen, sondern vom übermässigen Alkoholkonsum ausginge. Er fragte (ohne eine schlüssige Antwort zu bekommen), ob es nicht ein Ansatz sein könnte, statt des Sicherheitszuschlags für die Nachtbusse einen Nachtzuschlag auf Alkohol zu erheben. (Quelle: Google Alkohol Alert, 10.04.08)  St. Galler Tagblatt, 10.4.08

10.04.2008
Jugend vor Alkohol schützen. Euro 08 Fanzonen in Bern.
In den Euro-08-Fanzonen Berns müssen mindestens drei alkoholfreie Getränke günstiger angeboten werden als Bier. Das sagte gestern in der grossrätlichen Fragestunde der Berner Polizeidirektor Hans-Jürg Käser (FDP).
Jeder Organisator einer Fanzone müsse ein Jugendschutzkonzept erstellen, sagte Käser. Bei grösseren Anlässen sei das Konzept den Bewilligungsbehörden einzureichen. Verbindlich vorgeschrieben sei zudem, dass Hinweisschilder mit den Jugendschutzbestimmungen in mehreren Sprachen an den Kassen, Theken und Wänden anzubringen sind. Das Personal werde geschult. Für die Kontrolle zur Einhaltung der Bestimmungen seien die Gemeinden zuständig. (Quelle: Google Alkohol Alert, 10.04.08)  mzbern.ch
10.04.2008
Der Grüninger Gemeinderat will keine Jugendkommission. Dafür soll der Verein Grüninger Jugend die offene Jugendarbeit leisten. Die Probleme seien noch nicht gravierend. (Quelle: Tages-Anzeiger, 9.4.08) 09.04.2008
Neftenbach, ZH, hat sich ein Jugendschutzleitbild gegeben. Das Regelwerk in Form von Merkblättern wird an die Schulen und die Eltern verteilt. Der Erfolg hange davon ab, ob die Eltern die Kinder darauf ansprechen. (Quelle: Der Landbote, 9.4.08) 09.04.2008
Der grosse Gemeinderat von Illnau-Effretikon macht sein "Schulreisli" zu Carlsberg. Im Feldschlösschen zu Rheinfelden erhielten sie eine Führung inklusive Werbung und Degustation. Und zwar weil Carlsberg einer der Hauptsponsoren der Euro 08 und Sponsor des Effretiker Stadtfestes ist. (Quelle: Zürcher Oberländer, 9.4.08)
Kommentar: Selbstverständlich nicht, weil Bier das Lieblingsgetränk der Minderjährigen ist. Selbstverständlich lassen sich die Gemeinderäte in der Alkoholfrage auch nicht korrumpieren...
09.04.2008
Der radix-letter 4/2008 ist erschienen. Es wird auf vier Dienstleistungen hingewiesen: „Leitfaden für eine Alkoholpolitik Ihrer Gemeinde“ (jordi@radix.ch); „Qualitätskriterien Gesundheitsfördernde Schule"; kostenlose Coachings für Projektentwicklung; Buchtip: "Public Health-Psychologie: Individuum und Bevölkerung zwischen Verhältnissen und Verhalten" (infoDoc) 09.04.2008
Der April Newsletter von Infoset ist erschienen. Informationen zu allen Suchtthemen, vor allem aus der Schweiz.
Infoset-Newsletter bestellen
08.04.2008
Lombardi muss nicht ins Gefängnis. Der Tessiner Ständerat wird deshalb im Amt bleiben. Er wurde wegen Verkehrsdelikten vom Einzelrichter nur zu Geldstrafen verurteilt.
Kommentar: Er fährt zum Glück nicht mehr selber. Er kann sich einen Chauffeur leisten, was ihm mildernde Umstände einbrachte...
07.04.2008
Die Baselbieter Hooligan-Verordnung kann angewendet werden. Das Bundesgericht hat entschieden, dass Basel-Land das Hooligan-Gesetz anwenden dar. Im Gegensatz zu Zürich, das den Polizei-Gewahrsam neu regeln muss und das innerhalb von zwei Monaten. 07.04.2008
MEDIA-Abkommen, Lösung im Streit um Werbeverbote gesucht. Gespräche zwischen EU und Schweiz werden fortgesetzt.
persönlich.com, 5.4.08

Beim Streit zwischen der EU und der Schweiz um die Schweizer Werbeverbote für Alkohol, Politik und Religion ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Beide Seiten suchen nach einer Lösung; die Gespräche zwischen Bern und Brüssel gehen weiter. Dies ist das Resultat eines Treffens zum MEDIA-Abkommen am Freitag in Brüssel. Vereinbart wurden Treffen zwischen Rundfunkrechtsexperten aus der Schweiz und der EU, wie der Delegationsleiter und stellvertretende Direktor des Bundesamtes für Kultur (BAK), Marc Wehrlin, der Nachrichtenagentur SDA sagte. (Quelle: Google Alkoholpolitik Alert, 05.04.08)     

06.04.2008
Das Zürcher Massnahme-Paket stösst auf Widerstand Die Demokratischen Juristen meinen, es sei nicht zulässig, betrunkene Jugendliche, die nur die öffentliche Ordnung stören, in Polizeigewahrsam zu nehmen. Ab 2009 tritt das neue kantonale Polizeigesetz in Kraft. Änderungen der städtischen Polizeiverordnung müssen evtl. vorgenommen werden. (Quelle: Tages-Anzeiger, 4.4.08 Stellungnahme der Demokratischen Juristen, 3.4.08
Kommentar: Hat die Stadt Zürich keine Rechtskonsulenten, welche die Rechtslage im voraus prüfen können?
04.04.2008
Das Bundesgericht hebt die Zürcher Einführungsverordnung zum Hooligangesetz auf. Das Bundesgesetz über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen könne nicht vom Regierungsrat mit einer blossen Verordnung umgangen werden. (Quelle: Tages-Anzeiger, 4.4.08) 04.04.2008
Massnahmen gegen Jugendliche Alkoholkonsumenten im Zürcher Oberland nicht so umfassend wie in Zürich. Effretikon hat gar keine Ausnüchterungszelle und kein entsprechendes Personal. In Dübendorf werden stark Betrunkene zur Ausnüchterung nach Zürich gebracht. Auch Uster und Wetzikon haben mit dem Problem zu kämpfen und ihre eigenen Methoden. Z.B. Präventionsprogramme. (Quelle: Tages-Anzeiger, 4.4.08) 04.04.2008
Bei Testkäufen in Zürich Kaum Alkohol an Minderjährige verkauft

(Quelle: Tages-Anzeiger, online 3.4.08)

Bei Testkäufen der Stadtpolizei anlässlich des Fussballspiels zwischen GC und Basel wurden nur in einem von 10 Betrieben rund um das Letzigrundstadion Alkohol an 14-jährige Jugendliche verkauft. Bei den letzten Testkäufen im November 2007 war noch in neun von zehn Fällen verbotenerweise Alkohol an Jugendliche verkauft worden. Die Kontrollen sollen weitergehen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 03.04.08)
Kommentar: Wie wäre wohl das Ergebnis mit knapp unter 16-jährigen Testkäufern?

04.04.2008
Die Drogenszene im Winterthurer Musikpavillon wurde vertrieben. Nach 15 Jahren hat nun ein Blumenhändler den Musikpavillon übernommen. Die Stadt will den Platz davor weiter beleben. Die Polizei markiert ständige Präsenz mit zwei Polizisten und einem Bürocontainer am Rande. Vertreter der Alkiszene seien immer noch anzutreffen. 03.04.2008
Alkoholverbot bei Risikospielen nicht rechtens.

Zwei Restaurantbetreiber haben erfolgreich gegen ein Alkoholausschankverbot beim Derby zwischen dem FCZ und GC beim Regierungsrat des Kt. Zürich rekurriert. Unklar ist, ob der Entscheid Konsequenzen für künftige Rayonverbote hat. Rekurs ans Verwaltungsgericht ist möglich. (Quelle: Tages-Anzeiger, 3.4.08)  NZZ, 3.4.08

03.04.2008
Massnahmenpaket gegen Gewalteskalationen bei Grossveranstaltungen. Medienmitteilung der Stadt Zürich zu Händen des Gemeinderats, 2.4.08.

 

Mit Postulat vom 28. September 2005 verlangt Gemeinderat Thomas Marthaler (SP) einen Bericht über präventive und repressive Massnahmen gegen Gewalteskalation. Dieser Bericht wurde heute vom Stadtrat zuhanden des Gemeinderats verabschiedet. Darin heisst es u.a.:
Reduktion des Alkoholkonsums
Bei Hochrisikospielen wird im Stadion auf Initiative der Stadionbetreiberin (Stadt Zürich) und der Sportverbände kein Alkohol mehr ausgeschenkt. Im Umfeld des Stadions wird der Alkoholverkauf bei solchen Spielen eingeschränkt, was sich positiv auf die Sicherheit ausgewirkt hat.
Kommentar: Leider erlitt dieser Plan gleichentags einen Rückschlag, indem der Regierungsrat einen Rekurs von zwei betroffenen Wirten guthiess. (Siehe oben)
03.04.2008
Die Stadt Zürich setzt auf Repression. (Das sei in Ergänzung bestehender Massnahmen.)

Mitteilung der Stadt Zürich, 2.4.08

 

"Zürich verbietet öffentliche Besäufnisse", titelt gross der Tages-Anzeiger. Der erste Satz im Text: "Alkohol spielt eine entscheidende Rolle bei der Jugendgewalt." Der Stadtrat hat gestern acht Massnahmen veröffentlicht, mit denen er die Jugendgewalt in Zürich markant reduzieren will. Gewalt und Waffenbesitz sollen nicht mehr toleriert werden. (Quelle: Tages-Anzeiger, 3.4.08)   NZZ, 3.4.08
Kommentar: Es hat ziemlich lange gedauert. Aber jetzt ist es doch bestätigt, was wir seit langem betont haben. Und nun wird mit einer ganzen Palette vor allem auf die Jugend losgegangen. Auch die Eltern und die Verkäufer sind im Visier. Aber kein Wort von Primär-Prävention. Die Erwachsenengesellschaft wird weitgehend geschont. Das ist politisch auch viel unproblematischer.
03.04.2008
Die UBI (Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen) veröffentlichte ihren Jahresbericht 2007. Die Durchschnittliche Verfahrensdauer betrug 6,2 Monate gegenüber dem Vorjahr mit 4.5 Monaten. Die Dauer betrug zwischen 1,5 und 11 Monaten. Grund sei die hohe Arbeitsbelastung des Sekretariates. (Quelle: NZZ, 2.4.08) 02.04.2008
Ständerat Filippo Lombardi möchte im Amt bleiben. Sein Prozess hat nun begonnen. Trotz seiner 2005 abgegebenen schriftlichen Erklärung möchte er auch nach einer Verurteilung im Amt bleiben. Die CVP-Leitung sieht aber keinen Grund dafür. (Quelle: Tages-Anzeiger, 1.4.08) 02.04.2008
Im Parlament in Bern hat sich eine Parlamentarische Gruppe Suchtpolitik, Prävention und Jugendschutz gebildet.

Groupe parlementaire Politique des addictions, prévention et protection de la jeunesse Präsidium: wird im Juni bestimmt
Sekretariate: - Fachverband Sucht, Herr Markus Theunert, Generalsekretär,
Weinbergstrasse 25, 8001 Zürich, Tel.044/266.60.60 theunert@fachverbandsucht.ch
- GREA, Monsieur Jean-Félix Savary, Secrétaire général, Rue des Pêcheurs 8, Case postale 638, 1401 Yverdon-les-Bains Tel. 024/420.22.61
   jf.savary@grea.ch

02.04.2008
Mit der letzten Nummer 14 vom 31.3.08 des Migros-Magazins nimmt die Migros eine neue Stufe im Alkohol-Rally:

Migros-Magazin 14 (pdf)
Seite 89
Seite 26

 

Einmal auf drei Seiten die Präsentation eines Absinth-Liebhabers in Verbindung mit einer Köchin für ein Rezept mit Absinth und zum zweiten mit einem ganzseitigen Inserat der Eichhof-Brauerei, die sich als Wohltäter in Sachen Wassersituation in den Schweizer Bergen aufspielen kann. Am 5.3.08 meldeten wir auf "International" Gutes tun - die beste Werbung für die Alkoholindustrie. Übrigens: Die Migros, die sonst so viel auf ihre Warendeklarationen Wert legt, verschweigt bei der Inhaltsangabe des Absinth, dass darin das Nervengift Thujon enthalten ist, das in höherer Dosierung Verwirrtheit und epileptische Krämpfe (Konvulsionen) hervorrufen kann. Aus diesem Grund wurde in der Europäischen Union der Thujongehalt in alkoholischen Getränken auf 35 mg/kg begrenzt. Auch der hohe Alkoholgehalt von 45-75% wird nicht erwähnt.     Leserbrief nicht erschienen. 01.04.2008
Jugend und Alkohol: Sonderschau an der OFFA in St. Gallen.
Der Alkoholkonsum der Jugendlichen wird als Problem wahrgenommen. Fest steht, von der feuchtfröhlichen Party bis zum gefährlichen Saufgelage verlaufen die Grenzen oft fliessend. Die Hemmschwelle sinkt und das Aggressionspotential steigt. Von dieser Entwicklung sind auch die Degustationshallen 4 und 5 der Olma Messen St. Gallen betroffen. Dieser unerfreulichen Entwicklung möchten die Olma Messen St. Gallen in enger Zusammenarbeit mit der St. Galler Stiftung für Suchthilfe, welche seit vielen Jahren im Präventionsbereich tätig ist und über eine grosse Fachkompetenz verfügt, mit verschiedenen Massnahmen entgegenwirken. Die Aktivitäten starten im Rahmen der OFFA, welche vom 2. bis 6. April stattfindet, und werden an der kommenden OLMA noch verstärkt. (Quelle: Google Alkohol Alert, 31.03.08)      stadt24.ch, 31.3.08
01.04.2008

 International  

Thema Kommentar/Details Datum
Gesundheitsaktivisten gewinnen Aufschub beim Alcopops-Gesetz in Maryland, USA. Nach einem Treffen mit MADD-Offiziellen und Eltern stellte der Gourverneur von Maryland Pläne zurück, das Gesetz zur Klassifizierung von Alcopops als Bier zu unterzeichnen. Er sagte, er haben "viel zu überdenken". Er hat im letzten Jahrzehnt $230'000 an Wahlkampfspenden von der Alkoholindustrie erhalten. (Quelle: Join Together, 25.04.08) 28.04.2008
Noch bis Mittwoch gilt das Alkoholverbot am Elisabeth-Blochmann-Platz. Eine Ausdehnung wird es nach dem Willen des Marburger Stadtparlaments nicht geben. (D)
Die Marburger CDU hatte gefordert, das seit 17. Dezember rund um den Elisabeth-Blochmann-Platz geltende Alkoholverbot auf weite Teile der Innenstadt auszudehnen. Die SP setzt auf Prävention, die Grünen wollen sich nicht lächerlich machen, es sei bei so vielen Studenten und Schülern nicht durchsetzbar. (Quelle: Google Alkohol Alert, 28.04.08)  Oberhessische Presse, 27.4.08
28.04.2008
Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen nimmt zu. "Es wird eher schlimmer" -
 

Diese pessimistische Einschätzung trifft Lothar Zischke vom Kreisjugendamt auf einer von der Verbandsgemeinde organisierten Informations-Veranstaltung. Er sprach über den steigenden Alkohol-Missbrauch Jugendlicher in LANGENLONSHEIM. Immer größer würden die Versuchungen, denen junge Menschen permanent ausgesetzt seien. Zunehmend richteten die Getränkeunternehmen ihre Werbung gezielt auf Jugendliche aus. Insbesondere mit vermeintlich "coolen" Mixgetränken wollten sie junge Konsumenten gewinnen. Neueste Zielgruppe seien Mädchen, die bisher weniger als männliche Jugendliche trinken.
(Quelle: Google Alkohol Alert, 28.04.08)
az-badkreuznach.de

28.04.2008
Michael Neureiter tritt als zweiter Landtagspräsident und Landtagsabgeordneter in Salzburg, Ö, zurück.
Das gab der ÖVP-Politiker am Sonntag bekannt. Trotz seiner Führerscheinabnahme wegen Alkohols am Steuer hatte Neureiter noch einmal ein Auto gelenkt. (Quelle: Google Alkohol Alert, 28.04.08)  Salzburger Nachrichten, 28.4.08  derStandard.at, 28.4.08 (mit Kommentaren) Kommentar: Andere Länder, andere Sitten...ähnliche Partei.
28.04.2008
Wirtschaftliche Aspekte der Alkoholpolitik. Regionale Veröffentlichungen der WHO Europäische Schriftenreihe No. 61 Lehto, J. WHO Regional Office for Europe ISBN-13    9789289073257 ISBN-10    928907325X Order Number    73100061 Price    CHF    14.00 / US$    14.00 Developing countries:    CHF    9.80 German     1997        60   pages   Zusammenfassung nicht erhältlich. 28.04.2008
845 Verfahren nach dem Jugendgesetz in Vorarlberg, Ö, im Jahr 2007. Dabei wurden vor allem die Alkohol- und Nikotinbestimmungen übertreten. Die Bilanz zeigt, dass auch vor Strafen nicht zurückgeschreckt wird. Meistens wird nur ermahnt. Jugendliche werden bei Zeltfesten, Open Airs oder auch nach Discobesuchen nicht selten in einem besorgniserregendem Zustand aufgelesen. Das schlägt sich bei den Verfahren nieder: 450 Mal ging es im Jahr 2007 um eine Übertretung der Alkohol- und Nikotinbestimmungen. Seit 2008 gilt Mindestalter 18 für gebrannte Wasser und Alcopops. (Quelle: Google Alkohol Alert, 26.04.08) Vorarlberg.orf.at, 27.4.08 27.04.2008
Wirksames Alkoholverbot in Voitsberg, Ö.

In Voitsberg ist man damit gut gefahren: Seit auf öffentlichen Plätzen nicht mehr getrunken werden darf, ist die Stadt sicherer geworden. Während in Graz heftig über das Alkoholverbot auf dem Hauptplatz diskutiert wird, ist man in Voitsberg heilfroh, diese Maßnahme schon 2004 verordnet zu haben. "Es funktioniert gut. Das macht aber nur Sinn, wenn wir in den Bemühungen von der Exekutive unterstützt werden. Zudem schließen wir alle Wirte von unseren Veranstaltungen aus, die nachweislich Alkohol an Kinder und Jugendliche ausschenken. Derzeit ist konkret ein Gastronom davon betroffen", berichtet Voitsbergs Bürgermeister Ernst Meixner. (Quelle: Google Alkohol Alert, 26.04.08) Kleine Zeitung.at, 25.4.08

27.04.2008
Die "Wiener Zeitung" testete zehn Geschäfte auf Einhaltung des Jugendschutzes
– neun verhielten sich vorbildlich. 13-Jähriger auf Test-Einkaufstour. Bier gab’s nur an einer Tankstelle. Im März 2007 wurde von der Redaktion die Wirksamkeit des Jugendschutzgesetzes in Lokalen des Wiener Bermuda-Dreiecks getestet – mit ernüchterndem Ergebnis. Die beiden 13-jährigen Testerinnen bekamen überall reichlich Alkohol ausgeschenkt. Einen Ausweis hatte keiner der Kellner oder Wirte ernsthaft verlangt. (Quelle: Google Alkohol Alert, 26.04.08) Wiener Zeitung.at, 25.4.08
Kommentar: Wie hätte die Betriebe wohl auf eine 15-Jährige reagiert?
27.04.2008
"Fair & Sicher" - Publikumsliebling Krassnitzer begleitet die größte Verkehrssicherheitskampagne Österreichs. In ehrgeiziger Mission: Publikumsliebling Harald Krassnitzer wird ab 5. Mai täglich Tipps für sicheres und Verhalten im Verkehr bieten. Burgenländische Luft schnuppert Harald Krassnitzer erneut vor der Kamera. Seine Mission wurde erweitert: Der "Winzerkönig"-Star wirbt für faires Verhalten im Verkehr. Dazu gehört auch die Botschaft: Edle Tropfen genießt man am besten, wenn man danach nicht hinters Lenkrad muss. "0, 0 Promille - so soll es sein", appelliert er in einem der vielen Tipps, die der ORF Burgenland mit ihm aufgezeichnet hat. (Quelle: Google Alkohol Alert, 26.04.08) Kurier.at, 26.4.08 27.04.2008
Der irische Minister für Gesundheitswerbung und Nahrungsmittelsicherheit gibt strengere Massnahmen betr. Alkoholwerbung bekannt. Mr Pat the Cope Gallagher T.D., Minister for Health Promotion and Food Safety, meldete, dass die Regierung zugestimmt hat, die strengeren Regeln für Werbung und Sponsoring, die zwischen dem Departement Gesundheit und Kinder, Vertretern der irischen Alkoholindustrie und der irischen Werbebranche ausgehandelt wurden, zu akzeptieren. Die Regeln zielen darauf ab, dass die jungen Leute weniger der Reklame und dem Marketing ausgesetzt sind. Dann soll das Volumen und die Platzierung von Alkoholwerbung in allen Medien in Irland eingeschränkt werden.
(Quelle:
Medical News Today, 25.4.08)
26.04.2008

BERICHT DER KOMMISSION AN DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DEN RAT

Durchführung des Aktionsprogramms im Bereich der öffentlichen Gesundheit 2006 (in 22 Sprachen) sowie viele andere frühere Berichte 25.04.2008
CSPI applaudiert der Steuererhöhung in Maine, USA, auf Soda, Bier und Wein. Ähnliche Erhöhungen könnten Gesundheitskosten senken helfen indem Prävention damit finanziert würde. Das nonprofit Center for Science in the Public Interest empfiehlt dieses Vorgehen auch andern Staaten. (Quelle: Join Together, 25.04.08) 25.04.2008
Die EU bringt die neuen Daten zum Alkohol- und Gesundheits-Forum.
(nur englisch)
  •  Health determinants: Alcohol
    European Alcohol and Health Forum List of members updated
  •  Health determinants: Alcohol
    Open Alcohol Forum, Brussels, 17 April 2008
    Programme and presentations
  • 25.04.2008
    Dringend: Geben Sie dem Gouverneur von Maryland, USA, einen weiteren Stoss. Er soll das Alcopop-Gesetz mit seinem Veto belegen. Dank harter Arbeit von Eltern und Advokaten wie Sie hat Gouverneur Martin O'Malley sich Bedenkzeit gegeben. Gesetz SB 745 ist der letzte Trick der Alkoholindustrie, um Alcopops tief zu besteuern und so für Jugendliche erreichbar zu halten. O'Malley hat jetzt 30 Tage Zeit. Die Alkoholindustrie hat ihn schon wieder bearbeitet und er will darüber schlafen. Die Uhr läuft. Take action now!  (Quelle: Marin Institute, 25.4.08) 25.04.2008
    Verschiedene Behandlung von Wein und Bier bei der Besteuerung in Schweden ist nicht gegen EU-Recht. Der Europäische Gerichtshof hat am 8.4.08 eine Klage der EU-Kommission gegen Schweden vom 14.4.05 abgewiesen.  (Case C-167/05) Der Gerichtshof hielt fest: Nimmt man die Differenz der Verkaufspreise zwischen einem Liter Wein und einem Liter Bier, ist die Differenz der Steuern nicht verantwortlich, um das Verhalten der Konsumenten zu beeinflussen. (Quelle: Eurocare Newsletter March-April 2008) 24.04.2008
    Das Europ. Parlament bereitet seinen Bericht zum Vorschlag der Kommission betr. Etikettierung vor.

    am 30. Januar hat die EU-Kommission einen Vorschlag zu Nahrungsmittel-Information für Konsumenten genehmigt. Darin werden alkoholische Getränke bei der Deklaration der Zutaten ausgenommen. Nur gemischte Alkoholika (Alcopops) müssten Zutaten und Nährwert auf der Flaschenfront angeben. (Quelle: Eurocare Newsletter March-April 2008) mit Angabe der Links und des Fahrplans der weiteren Behandlung.

    24.04.2008
    Die EU-Kommission hat am 14.2.08 einen Vorschlag genehmigt, die  Direktive betr. die Handhabung der Warensteuern zu revidieren.

    Die bisherige datiert von1992 und betrifft u.a. Alkohol, Tabak und Mineralöl. Das Ziel ist es, die bestehenden Regeln betr. Alkohol zu liberalisieren, der in einem Land gekauft und in ein anderes transportiert wird. Jetzt können Einzelpersonen Alkohol im Ausland einkaufen, dort versteuern und ohne weitere Steuern für den Eigengebrauch importieren. Neu geht es auch um Kauf im Internet im Ausland und Transport durch den Verkäufer. Hohe Steuern im eigenen Land können so umgangen werden. (Quelle: Eurocare Newsletter March-April 2008)

    24.04.2008
    Der Newsletter von Eurocare März-April 08 ist erschienen. Er bringt eine Fülle von Meldungen aus Europa. Einen Teil geben wir hier in gekürzter Form wieder. Er ist bereits online: Eurocare Newsletter March-April 2008 24.04.2008
    Gründungs-Sitzung des Alcohol Policy Youth Network (APYN) in Budapest

    Vom 28.-30. März 2008 wurde in Budapest das erste Jugendnetzwerk für Alkoholpolitik gegründet. (APYN). Mehr als 30 Personen aus 21 Jugendorganisationen nahmen teil. Eines der Hauptziele ist es, Jugendliche zu befähigen, bei der Definition, Umsetzung und Evaluation der Alkohol-Politik und von Programmen auf lokaler, nationaler, europäischer und internationaler Ebene aktiv mitzuwirken. APYN wird unterstützt von Eurocare, dem Europ. Jugend Forum, DG SANCO, WHO und UNICEF. Am 16.4.08 wurde APYN als Mitglied des Europ. Alkohol- und Gesundheitsformums aufgenommen. (Quelle: Eurocare Newsletter March-April 2008)

    24.04.2008
    Aufruf für amerikanische Leser betr. Qualitätsverbesserungen an Spitälern. Here's what you can do. In a very rare move, the Joint Commission has invited public comment about its consideration of quality requirements for hospital SBI services. Your voice needs to be part of this discussion. A strong showing of public support has a very good chance of influencing what the Joint Commission does next.  The window of opportunity is short. Please do two important things now.  Click Here to Submit Your Comments Online. The Joint Commission has set up a website to accept public comments. Scroll down to the bottom of the page and click "Register" to sign up for a free account, then return to the main page to post your comment. Even if you agree with comments already posted it's important to reinforce them, especially if you can cite your own experience. (Quelle: Join Together, 23.04.08) 24.04.2008
    In Deutschland wird der Bussenkatalog per 1.1.09 überarbeitet. Der neue Bussgeldkatalog wolle Raser, Drängler und das Fahren unter Alkohol und Drogen stärker ahnden und damit die Hauptunfallursachen bekämpfen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 23.04.08)   FOCUS ONLINE, 23.4.08 24.04.2008
    Das geplante Alkohol- Verkaufsverbot an Tankstellen in Deutschland erregt die Gemüter.
    Fruchtsaft statt Bier, Wasser statt Wein: Aktionismus, der das Alkoholproblem nicht löst, lehnen die Pächter ab. Das Verbot biete einen besseren Schutz für Jugendliche, begründet der Nationale Drogen- und Suchtrat hingegen den Plan. (Quelle: Google Alkohol Alert, 23.04.08)   Norddeutsche Neueste Nachrichten, 22.4.08 (mit Kommentar)
    24.04.2008
    Tanzvergnügen auch ohne Alkohol. Aus Konfidance in Seligenthal wurde „Top 4 Teens“ in Herges-Hallenberg, D / Ausgelassene Party
    Der gute alte Konfidance war einmal, ab sofort gibt es jetzt „Top 4 Teens“. Wer auf das neue Konzept zunächst nur skeptisch dreinschaute, der wurde am vorigen Freitag schnell eines Besseren belehrt. Denn da ging in der eigens angemieteten Discothek „Top 3“ in Herges-Hallenberg eine richtig gute Party los. Und das Beste daran: Man konnte auch ohne Alkohol erstklassig feiern. (Quelle: Google Alkohol Alert, 23.04.08)  freies-wort.de, 23.4.08 (mit Kommentar)
    24.04.2008
    Das Verkehrszentralregister in Flensburg, D meldet für 2007 leichten Rückgang der Alkoholdelikte.

    Rund 222 600 Alkohol- und Drogendelikte sind 2007 in das Verkehrszentralregister in Flensburg eingetragen worden. Die Alkoholverstöße gingen um 1,5 Prozent auf 195 000 Eintragungen zurück. (Quelle: Google Alkohol Alert, 23.04.08)  AUTO-PRESSE.DE, 22.4.08

    24.04.2008
    Der Papst bietet den jungen Amerikanern eine Anti-Drogen-Botschaft. Bei seinem ersten Besuch in die  USA sagte er jungen Amerikanern, sie sollten ihre Freiheiten geniessen aber sich auch der Versuchungen bewusst sein, die Freiheit mit sich bringen kann, Abhängigkeit eingeschlossen. (Quelle: Join Together, 22.04.08) (und Kommentar)
    Kommentar: Es wäre schön, wenn der Papst auch in Europa zu Suchtproblemen sprechen würden. Z.B. zu seinen Bayuwaren, die zu den grössten Alkohol-Lobbysten zählen und nötige Reformen im Bereich der öffentlichen Gesundheit sabotieren. Auch den Schweizer Katholiken würde es gut tun, von "oben" zu diesem Thema sensibilisiert zu werden. Bis jetzt wird nur verdrängt.
    22.04.2008
    Die EU-Kommissarin für Gesundheit verlangte: Stoppt Alkoholmarketing Richtung Kinder. Am Europäischen Forum Alkohol und Gesundheit in Brüssel sagte Androulla Vassiliou, dass Alkohol jährlich bei 195'000 Todesfällen in der EU als Faktor eine Rolle spiele. Besonders für die Jugend sei er ein grosses Risiko. Die Selbstverpflichungen der Alkoholindustrie seien beeindruckend. Deren Umsetzung seien aber eine andere Sache, die sie bis 2009 kontrollieren werde. Dann müsse über eine eventuell notwendige Gesetzgebung entschieden werden.
    Kommentar: Damit hat die Industrie wieder das Ärgste abgewendet. (Quelle: Join Together, 17.04.08)
    22.04.2008
    "Drogenhölle" und "Kampfzone": Der Wiener Karlsplatz als Polit-Spielball Der Wiener Karlsplatz hat nicht gerade den besten Ruf: Die Polizei will mehr kontrollieren, ÖVP will ein Alkohol-, Rauch- und BettelVerbot, die FPÖ will keine "mörderische Drogenmafia". (Quelle: Google Alkohol Alert, 22.04.08)   DiePresse.com, 22.4.08 22.04.2008
    "Damit den jungen Leuten der Stoff ausgeht" ein Alkoholverbot an Tankstellen und in Geschäften in den Nachtstunden. Sucht-Experten wie Dr. Falk Kiefer halten ein Alkoholverbot an Tankstellen und in Geschäften in den Nachtstunden für sinnvoll. "Ja, da waren sich die Experten für Suchterkrankungen und der Jugendhilfe bei der Anhörung bei der Landesregierung in Stuttgart einig. Der Konsum hat durch die vereinfachten Möglichkeiten der Beschaffung von Alkohol zugenommen." (Quelle: Google Alkohol Alert, 22.04.08) morgenweb.de, 22.4.08 22.04.2008
    Der naheliegendste - und zugleich gefährlichste Glücksbringer - ist der Alkohol.
    (Quelle: Google Alkohol Alert, 20.04.08)
    Bier, Wein und Schnaps bewirken die Ausschüttung des euphorisierenden Hormons Dopamin: Unser Nervensystem gerät in einen wahren Glücksrausch, weswegen das Verlangen nach mehr entsteht. Die Gewöhnung an größere Mengen führt dazu, dass gar kein Glückszustand mehr erreicht wird. Man braucht Alkohol, um nicht in die gegenteilige Stimmung zu rutschen, die Gefahr körperlicher und psychischer Abhängigkeit ist groß.    Financial Times Deutschland, 19.04.08 21.04.2008
    Mannheim, D, bedenkt u.a. Alkohol-Sperrzone. Einstimmig fordert der Ortsbeirat verschärfte Kontrollen rund um die Uhr sowie ein Alkohol- und Glasverbot für das Gebiet zwischen Berliner Platz und Rheinuferpromenade. Einen Antrag auf eine Alkohol-Sperrzone hat Bürgermeister Wilhelm Zeiser (SPD) bereits der Aufsichtsbehörde zur Prüfung übermittelt." (Quelle: Google Alkohol Alert, 19.04.08) Morgenweb.de, 18.4.08 21.04.2008
    Mit sich selber durchgestandene Kämpfe machten ihn zum besseren Fürsprecher, sagt Kennedy. Abgeordneter Patrick Kennedy (D-R.I.), eine führende Figur im Bemühen, die Versicherungsdeckung für Leute, die eine Behandlung wegen Geisteskrankheit und Abhängigkeit benötigen, auszuweiten sagt, seine persönlichen Schwierigkeiten mit Depression, Alkoholismus und Drogenmissbrauch würden ihn zu einem kraftvollen Fürsprecher für eine verbesserte Versicherungsdeckung bei Geisteskrankheiten befähigen. (Quelle: Join Together, 16.04.08)   Associated Press, 16.4.08 18.04.2008
    Deutsche Experten schlagen u.a. Verbot für Alkohol an Tankstellen vor.

     

    Experten des Nationalen Drogen- und Suchtrats haben sich für ein Verkaufsverbot von Alkohol an Tankstellen ausgesprochen. Außerdem soll die Promillegrenze für Autofahrer mittelfristig auf 0,2 und langfristig auf null Promille sinken, heißt es in einem Maßnahmenkatalog für Bund und Länder. (Quelle: Google Alkohol Alert, 18.04.08)
    welt.de, 16.4.08

    18.04.2008
    Alcopop-Verkäufe nehmen in Australien rasant zu. Die Erhältlichkeit von hochprozentigen gemischten Drinks nimmt schneller zu als bei irgendeinem andern alkoholischem Getränk in Australien, gemäss letzter Daten des Australian Bureau of Statistics (ABS). (Quelle: Join Together, 15.04.08) 16.04.2008
    Im Newsletter April 08 des Marin Institutes ist u.a. ein Exklusiv-Interview mit Philip J. Cook zu lesen. Er ist ITT/Sanford Professor of Public Policy and Professor of Economics and Sociology at Duke University und Autor von Paying the Tab: The Costs and Benefits of Alcohol Control, (Princeton University Press, 2007). (Die Rechnung bezahlen: Die Kosten und Vorteile der Alkohol-Kontrollpolitik) (Quelle: Marin Institute, Alcohol News April 2008) 15.04.2008
    Kein Alkohol mehr in Lobberich, D, im Park?

    Die Senioren-Union will den Ingenhovenpark in Lobberich aufwerten. Eine Forderung: In der Grünanlage soll künftig ein Alkoholverbot gelten. In Kevelaer hätte ein solches Verbot bereits Erfolge erzielt. (Quelle: Google Alkohol Alert, 14.04.08)
     
    rp-online.de, 14.4.08

    15.04.2008
    Verkehrssicherheitsbericht 2007: Zahl der Verkehrsunfälle in Flensburg, Schleswig und dem Kreisgebiet gestiegen Auch stieg die Zahl der im Verkehr Verletzten und Getöteten. Die Polizeidirektion Flensburg will daher in diesem Jahr den Kontrolldruck insbesondere in Bezug auf Alkohol- und Drogendelikte im Verkehr sowie ihre Präventions- und Repressionsaktivitäten verstärken.  (Quelle: Google Alkohol Alert, 14.04.08) Presseportal.de, 14.4.08 15.04.2008
    Alkohol und Drogen im Straßenverkehr weiterhin ein Thema in der Polizeiinspektion Harburg, D Nach einem ersten Überblick wurden auch in den ersten drei Monaten dieses Jahres fast genauso viele Kraftfahrer wie im Vorjahreszeitraum dabei erwischt, als sie unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol am Steuer saßen. Ein Grund mehr für die Polizei, weiterhin auf die Gefahren in diesem Zusammenhang hinzuweisen und Schwerpunktkontrollen durchzuführen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 14.04.08) Presseportal.de, 14.4.08 15.04.2008
    Mit Visnja Hudolin ist eine grosse Pionierin der Alkohol-Rehabilitation gestorben. Eben erreicht uns diese traurige Nachricht aus Zagreb. Mit ihr und ihrem früher verstorbenen Mann, Prof. Vladimir Hudolin, sind nun beide Initianten der Alkoholiker Clubs gestorben. Sie war Professorin der Psychiatrie und Neurologie und entwickelte mit ihrem Mann den sozial-oekologischen Ansatz für alkoholbezogene Probleme und gründete die grosse Bewegung mit Ablegern in mehr als 30 Ländern. Die Beerdigung findet in Zagreb am Donnerstag, 17.4.08 statt. 14.04.2008
    Stoppt NCAA Alkoholreklame, sagen amerikanische College-Offizielle. In einem Brief an den NCAA Präsidenten Myles Brand hat eine Gruppe von mehr als 100 College Präsidenten und Sportdirektoren aufgerufen, Bierreklame während Übertragungen von NCAA Baseketballspielen am Fernsehen zu verbieten. Nach dem Center for Science in the Public Interest (CSPI). (Quelle: Join Together, 11.04.08) 14.04.2008
    Die Taskforce für Prävention verpasse Gelegenheiten, sagt die Australische Ärzte-gesellschaft AMA Präsidentin Dr Rosanna Capolingua sagte, die Gesundheits-Präventions-Taskforce habe zwei Gelegenheiten verpasst: Erstens die Chance, mit ihrer Arbeit voranzukommen und menschlichem Schaden zuvorzukommen und Geld zu sparen, und zweitens hätten sie die direkte Verbindung mit der Ärzteschaft ignoriert. Im Zentrum der Strategie ist die Rolle des Arztes. "Ein grosser Teil der Prävention und des Managements kommt von Hausärzten. Es ist unbegreiflich, dass die Taskforce über keinen praktizierenden Hausarzt verfügt." (Quelle: Medical News Today, 10.04.08 13.04.2008
    The Alcohol Policy Information System (APIS) hat seine Daten bis 1.1.07 aktualisiert. APIS ist eine online Datenbank in den USA, die detaillierte Informationen über eine grosse Vielfalt an alkoholbezogenen politischen Massnahmen in USA zur Verfügung stellt, auf bundesstaaten- und nationaler Ebene. (Quelle: Join Together, 11.04.08) 11.04.2008
    Leiblachtal, Vorarlberg, Ö., will "Spaß mit Maß"
    Die fünf Leiblachtaler Gemeinden übernehmen als soziale Organisationen Verantwortung für die Alkoholpolitik in ihrer Region. In diesem Zusammenhang sind die Gemeinden Lochau, Eichenberg, Möggers, Hohenweiler und Hörbranz, im Herbst 2007, eine Kooperation mir dem Präventionsprojekt „Mehr Spaß mit Maß“ eingegangen.
    „Mehr Spaß mit Maß“ ist ein Projekt zu Alkoholprävention bei Jugendlichen, der Stiftung Maria Ebene und ist bei der SUPRO, der Werkstatt für Suchtprohylaxe, in Götzis untergebracht. (Quelle: Google Alkoholpolitik Alert, 11.04.08) Vorarlberg online, 10.4.08
    11.04.2008
    BMA Cymru Wales, England, setzen den Premierminister unter Druck, die Blut- Alkohollimite zu senken. Führende Ärzte in Wales, England, haben auf der Webseite von Downing Street (Sitz des Premiers) eine Petition aufgeschaltet, um die Unterstützung für eine Reduktion des erlaubten Blut-Alkoholgehaltes im Verkehr zu erhöhen. Die BMA möchte, dass die Limite von 0,8 auf 0,5‰ gesenkt wird. (Quelle: Medical News Today, 08.04.08 11.04.2008
    Bier-Pong's Popularität wächst in den USA. Das Trinkspiel Bier-Pong ist eine Mainstream Unterhaltung geworden. Es hat sich von ad-hoc Spielen in Colleges zu professionellen Anlässen und Wettbewerben in Bars entwickelt. An den Weltmeisterschaften in Las Vegas im Januar kämpften 296 Teams aus USA und Kanada um den $50'000 Preis. (Quelle: Join Together, 07.04.08) 09.04.2008
    Australische Eltern müssen mit Unterricht rechnen, wenn ihre Kinder beim Alkoholkonsum erwischt werden. Die staatliche Regierung von New South Wales (NSW) verlangt von Eltern minderjähriger Alkoholkonsumenten, dass sie obligatorische Beratungsssitzungen mit ihen Kindern besuchen oder sie kassieren eine Busse von $500. (Quelle: Join Together, 08.04.08) 09.04.2008
    Alkohol-Verbot in der Karlsplatz-Passage in Wien gefordert. Bezirkschefin Ursula Stenzel forderte im ÖSTERREICH-Gespräch ein Alkohol-Verbot in der Karlsplatz-Passage – jetzt denkt auch das Rathaus um. (Quelle: Google Alkohol Alert, 08.04.08)  09.04.2008
    In 7 Staaten der USA kommen Gesetzesvorschläge, das Mindestalter von 21 auf 18 zu senken. Parlamentarier brachten Vorschläge, das Alter für alle zu senken in Missouri, South Dakota, Vermont and Minnesota; die Senkung nur für Militärangehörige wird in Kentucky, Wisconsin, and South Carolina angestrebt. (Quelle: Join Together, 04.04.08)
    Kommentar: Profitieren würde die Alkoholwirtschaft, das Autogewerbe, die Gesundheitsbranche. Alle anderen würden verlieren. Viele sogar das Leben.
    07.04.2008
    Neuer Weinskandal in Italien. 70 Mio. Liter sollen gepanscht worden sein. Darunter auch der "edle" Brunello di Montalcino. Oft nur 20% Traubensaft wurde mit Zucker und Wasser gestreckt. Damit der Zucker bei Analysen nicht gefunden wurde, hatte man krebserregende Chemikalien hinzugefügt, u.a. Düngemittel und Salzsäure. Die EU verlangt sofortige Aufklärung. 07.04.2008
    Die EU lädt zum Open Alcohol Forum

    Im Rahmen des Europäischen Alkohol und Gesundheits-Forums organisiert die Kommission ein "Offenes Forum" in Brüssel. Es will eine Plattform für allgemeinen Informationsaustausch und Diskussionen mit einem grossen Feld von Interessierten ermöglichen. Alle Organisationen und Einzelpersonen mit einem speziellen Interesse an der Reduktion von alkoholbezogenen Schäden können am Forum teilnehmen. Für mehr Informationen         Anmeldung nötig

    07.04.2008
    Schumachers Anti-Alkohol-Kampagne

    "Alkohol und Autofahren passen nicht zusammen": Das ist das Motto einer Kampagne, die Ex-Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher jetzt vorgestellt hat. Der Spot der "Champions Drink Responsibly"-Kampagne wird in 40 Ländern ausgestrahlt, wird von EU-Verkehrskommissar Barrot unterstützt und ist unter www.driverscorner.de zu sehen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 04.04.08)  welt.de, 3.4.08
    auto-presse.de, 3.4.08

    06.04.2008
    Der Staat Virginia, USA, hat nicht das Recht, den Studenten-Zeitungen die Alkoholreklame zu verbieten. Dies entschied U.S. District Court Judge M. Hannah Lauck. Es verstosse gegen die First Amendment rights of students. (Quelle: Join Together, 03.04.08)

     

    06.04.2008
    Ausmass des Alkoholkonsums Minderjähriger in England enthüllt. Eine Studie der Liverpool John Moores University mit gegen 10'000 Jungendlichen von 15-16 Jahren in Nordwest-England ergab, dass diese im Durchschnitt jährlich 44 Flaschen Wein oder 177 Pints Bier konsumieren. 40% der Jugendlichen in ärmeren Gegenden betreiben Binge Drinking. Kürzliche Morde in dieser Region waren von viel Alkohol trinkenden Jugendlichen verübt worden. Arme Kinder seien 45% eher gewalttätig nach Alkoholkonsum als Kinder in wohlhabenden Gebieten. (Quelle: Harvard World Health News, 3.4.08)     BBC News Online, 28.3.08 04.04.2008
    Deutschland hat sich 2007 zum zweiten Mal an der "Europäischen Schülerstudie zu Alkohol und anderen Drogen (ESPAD)" beteiligt.

    Jugendliche konsumieren weniger Tabak und Cannabis,dagegen hat der Alkoholmissbrauch unter Schülern ein alarmierend hohes Niveau erreicht
    BMG-Newsletter Nr. 29, 3.4.08

     

    04.04.2008
    Wie geht es weiter mit der Schmuddel-Ecke Bonner Loch? (D) Was bringt dort das Alkohol-Verbot, das ab 1. Juni gelten soll?

     

    Deutliche Worte von Monsignore Wilfried Schumacher: „Statt Verdrängung brauchen wir noch mehr sozialarbeiterische Begleitung, um die »Karriere« nach unten umzukehren. Das Verbot des Alkoholkonsums wird das Problem nicht lösen, allenfalls verlagern.“
    Kommentar: Auch Bonn hat seine Alkiszene. Keine Wort in der Diskussionsrunde über die gesellschaftliche Situation und Mitverantwortung.
    (Quelle: Google Alkohol Alert, 03.04.08)   EXPRESS.DE, 3.4.08

    04.04.2008
    Eine Besorgnis erregende Entwicklung verzeichnen seit einigen Jahren Suchtberatungsstellen in ganz Deutschland. In Zeiten von Alkopops und Flatrate-Partys steigen der Alkoholmissbrauch und die damit verbundenen Begleiterscheinungen unter Jugendlichen kontinuierlich. Gleichzeitig greifen Jugendliche immer früher das erste Mal zur Flasche. Auch im Landkreis versuchen Politik und Jugendarbeit diesem ,,Trend" Herr zu werden. Im Juli letzten Jahres berief Karlsfelds Bürgermeister Fritz Nustede zum ersten Mal einen ,,runden Tisch" mit Vertretern der aufsuchenden Jugendarbeit und Suchtberatungsstellen ein ­ mit dem Ziel, eine an den Bedürfnissen und Problemsituationen der Jugendlichen orientierte Beratung ins Leben zu rufen.
    Kommentar: Typische Reaktion mit Verbesserung des Beratungsangebots. Immerhin meint der Bürgermeister, "Man müsse weg vom positiven Image, das viele vom Alkohol haben." Aber noch keine Rede von Verhältnisprävention, welche die Gesellschaft verpflichtet.
    (Quelle: Google Alkohol Alert, 03.04.08) Dachauer Nachrichten, 3.4.08
    04.04.2008
    Helft die Alkoholreklame bei NCCA (USA) zu stoppen. Die Campaign for Alcohol-Free Sports TV (a project of the Center for Science in the Public Interest) hat mehrere College Präsidenten aufgefordert, einen Brief mitzuunterzeichnen, mit dem NCAA aufgefordert wird, jede Alkoholreklame bei ihren Sportsübertragungen zu unterlassen. Bis jetzt haben mehr als 40 College Präsidenten und Sport-Direktoren unterschrieben. Das Publikum ist nun aufgerufen, den lokalen College-Präsidenten zur Unterzeichnung aufzufordern.  (Quelle: Join Together, 02.04.08) 04.04.2008
    Lungenkrebsstudie war von Tabakfirma gesponsert. Die Newyorker Cornell University hatte 2006 "nachgewiesen", dass 85% der Lungenkrebsfälle bei Rauchern heilbar wären, wenn sie frühzeitig entdeckt würden. Jetzt wurde bekannt, dass die Studie vom US-Zigarettenfabrikant Liggett gesponsert wurde. Die Interessenbindung wurde verschwiegen. Auch gab es keine Kontrollgruppe. (Quelle: NZZ, 2.4.08)
    Kommentar: Wie viele Studien wurden und werden noch so finanziert, auch im Alkoholsektor?
    03.04.2008
    Weltweit verzeichnet die UNO täglich 3200 Verkehrstote. Jährlich sind es ca 1,2 Mio. 30-50 Mio. werden jährlich verletzt. 2009 soll deshalb eine Ministerkonferenz stattfinden. Als einen von fünf zentralen Risikofaktoren wird Alkohol am Steuer genannt. (Quelle: Tages-Anzeiger, 3.4.08) 03.04.2008
    Prinz Charles von England setzt sich für britische Pubs ein. Pro Woche gingen bis 27 Dorfpubs aus wirtschaftlichen Gründen ein. Der Prinz hat nun die Regierung um Hilfe gebeten. Seine Kampagne, vor 6 Jahren ins Leben gerufen, "Pub is the hub", hat schon an 350 Pub-Wirte günstige Kredite vermittelt, damit sie ihren Betrieb modernisieren können. (Quelle: Tages-Anzeiger, 1.4.08) 02.04.2008
    Europ. Alkohol- und Gesundheits-Forum Health determinants: European Alcohol and Health Forum
    Task Force Marketing Communication - Chair's report Task Force meeting of 05/03/2008
    und andere Dokumente  (Nur englisch)
    02.04.2008
    Androulla Vassiliou, die neue EU-Kommissarin für Gesundheit und Konsumentenschutz. Sie hat ihre eigene Webseite vorgestellt. Suchtprobleme nennt sie nicht als ihre Priorität! Dafür gibt sie einen Slogan des Monats heraus: "Health is wealth" (Gesundheit ist Wohlstand) EU-Welcome to my home page
    EU-Mitteilung dazu am 7.4.08
    02.04.2008
    Ausweiskontrolle beim Tortenkauf in Kehl, D Eine 66-Jährige beauftragt ihren Enkelsohn für sie einige Dinge zu besorgen. Auf dem Einkaufszettel stehen unter anderem Pralinen von Mon Chéri und die edlen Tropfen von Trumpf. Der 17-Jährige erledigt brav, was ihm die Oma aufgetragen hat, doch an der Kasse verweigert ihm die Kassiererin die Pralinen. Die enthalten Alkohol und dürfen an Jugendliche nicht verkauft werden, lautet die Begründung. Genau so hat es sich vor wenigen Tagen in Kehl zugetragen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 01.04.08)  BADEN ONLINE, 1.4.08 (mit unserm Kommentar. 02.04.2008
    Charta zur Alkohol-Prävention bei EURO 08 unterzeichnet (in Österreich) Zu einem Arbeitsgespräch empfing Tirols Landeshauptmann Herwig van Staa die Bundesministerin für Gesundheit, Familie und Jugend, Andrea Kdolsky, in seinen Amtsräumen im Landhaus in Innsbruck. Im Rahmen dieses Zusammentreffens unterzeichneten die Ministerin und der Landeshauptmann eine Charta zur Alkohol-Prävention bei der EURO 08. „Es handelt sich dabei um Empfehlungen, womit wir einerseits den Schutz der Jugend sicherstellen und andererseits auch einen geregelten Ablauf der Veranstaltungen an Public Viewing Plätzen und in den Fanzonen erreichen wollen“, erläutert Ministerin Kdolsky den Inhalt dieser Charta.
    (Quelle: Google Alkohol Alert, 31.03.08) Österreich-Journal, 31.3.08
    01.04.2008

    Gegen Gewalt durch Alkohol "Gelbe Karten" für besoffene Randalierer in Karlsruhe, D und Massnahmen gegen Gastronomen.

    Am Wochenende in der Disko ein süßes Mixgetränk mit Hochprozentigem oder ein paar Pils zischen - was ist schon dabei? Dass schon Jugendliche beim Trinken gerne über die Stränge schlagen, ist an sich nicht neu. Neu aber ist, dass Gastronome mit Billigangeboten gezielt Jugendliche ansprechen, um Kasse zu machen. Die Stadt Karlsruhe will diesem Trend entgegenwirken. (Quelle: Google Alkohol Alert, 31.03.08)
    ka-news.de, 31.3.08

    01.04.2008

    List of English texts

    English

    German

    Date

    Advocates Win Delay on Md. Alcopops Bill. After meeting with MADD officials and parents, Maryland Gov. Martin O'Malley backed off plans to sign a bill that would have allowed so-called alcopop drinks to continue to be taxed at the same rate as beer. O'Malley said he had "a lot to think about" in regards to the alcopops bill. O'Malley, has taken $230,000 in campaign donations from the liquor industry over the past decade, (Source: Join Together, 04/25/08) Gesundheitsaktivisten gewinnen Aufschub beim Alcopops-Gesetz in Maryland, USA. 04/28/2008
    Mr Pat the Cope Gallagher T.D., Minister for Health Promotion and Food Safety, announced the Government's decision to strengthen the measures in place to control alcohol advertising. The Government has agreed to accept the strengthened Codes on Advertising and Sponsorship negotiated between the Department of Health and Children, representatives from the Irish Alcohol Industry and representatives from the Irish Advertising Industry. The Codes aim to reduce the exposure of young people to alcohol advertising and marketing. The revised Codes will further limit the volume and placement of alcohol advertisements across all media in Ireland. (Source: Medical News Today, 4/25/08) Der irische Minister für Gesundheitswerbung und Nahrungsmittelsicherheit gibt strengere Massnahmen betr. Alkoholwerbung bekannt. 04/26/2008
    Report from the Commission to the European Parliament and the Council - Implementation of the Public Health Programme in 2006 (in 22 languages) and many earlier reports BERICHT DER KOMMISSION AN DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DEN RAT 04/25/2008
    FUNDING TIP: New Website Features Database of Corporate Donations in USA
    The NonProfit Times has launched a new online portal that includes free access to a database of corporate charitable contributions. (Source: Join Together, 04/25/08)
      04/25/2008
    CSPI Applauds Maine's Taxes on Soda, Beer & Wine. Similar Increases Could Help Reduce Health Care Costs by Funding Prevention, Says CSPI.  Governors, state legislators, and members of Congress interested in simultaneously bridging budget gaps and improving public health should look north to Maine. There, the legislature passed and Governor John Baldacci signed a package of tax increases on soda, beer and wine to help pay for a state health insurance program for small businesses and the self-employed. The nonprofit Center for Science in the Public Interest, which has long supported modest increases in taxes on soda and alcoholic beverages if the revenues are used to promote public health, applauded Maine policy makers. (Source: Join Together, 04/25/08) CSPI applaudiert der Steuererhöhung in Maine, USA, auf Soda, Bier und Wein. 04/25/2008
  •  Health determinants: Alcohol
    European Alcohol and Health Forum
    List of members updated
  •  Health determinants: Alcohol
    Open Alcohol Forum, Brussels, 17 April 2008
    Programme and presentations
  • Die EU bringt die neuen Daten zum Alkohol- und Gesundheits-Forum.
    (nur englisch)
    04/25/2008
    Urgent: Give Maryland's Governor One More Push to Veto Alcopops Bill! Thanks to the hard work of parents and advocates like you, Maryland Governor Martin O'Malley has chosen to re-consider signing SB 745. The bill is the latest ploy by Big Alcohol to keep alcopops under-taxed and accessible to youth. But, we haven't won yet. O'Malley has 30 days to veto the bill, before it becomes law. Just today, he told the Associated Press "I had a meeting with some of the opponents and had a good talk with them, and I'm going to consider what they've said and kind of think on it overnight." The clock is ticking.
    Take action now!    (Quelle: Marin Institute, 25.4.08)
    Dringend: Geben Sie dem Gouverneur von Maryland, USA, einen weiteren Stoss. 04/25/2008
    ECJ: Different tax treatment of beer and wine in Sweden does not infringe Community Law (Case C-167/05)  

    8 April 2008. The European Court of Justice has dismissed the Commission action against Sweden on 14 April 2005 and considered that different tax treatment of beer and wine in Sweden does not infringe community law. The Court has dismissed the Commission action for considering that “given the difference in selling price between a litre of wine and a litre of beer, the difference in excise duty is not liable to influence consumer behaviour.” (Source: Eurocare Newsletter March-April 2008)

    Verschiedene Behandlung von Wein und Bier bei der Besteuerung in Schweden ist nicht gegen EU-Recht. 04/24/2008

    The European Parliament is preparing its report on the Commission’s proposal on labelling.  

    Last 30 January the European Commission adopted a proposal on the provision of food information to consumers. The proposal does however exempt alcoholic beverages from the obligation to list the ingredients. Only Mixed alcoholic beverages (alcopops) will have to provide information on their ingredients and nutrient content on the front of the bottle. (Source: Eurocare Newsletter March-April 2008) with links and a time-table of further discussions.

    Das Europ. Parlament bereitet seinen Bericht zum Vorschlag der Kommission betr. Etikettierung vor. 04/24/2008

    The European Commission on 14 February 2008 adopted a proposal to review the Directive on the general arrangements for products subject to excise duty (i.e. alcoholic beverages, tobacco products and mineral oils) which dates from 1992. The aim of the proposal is to liberalise existing rules for alcoholic beverages bought in one Member State and transported to another and to simplify rules on the commercial movement of excise goods.  

    Die EU-Kommission hat am 14.2.08 einen Vorschlag genehmigt, die  Direktive betr. die Handhabung der Warensteuern zu revidieren. 04/24/2008
    The Newsletter of Eurocare March-April 2008 is online available. Eurocare Newsletter March-April 2008  It brings many interesting information from Europe. Some of them we show here in a short way. Der Newsletter von Eurocare März-April 08 ist erschienen. 04/24/2008

    The first youth network on alcohol policy was established in Budapest, from 28-30 March: Alcohol Policy Youth Network (APYN). The Constitutive meeting gathered more than 30 people in the European Youth Centre of the Hungarian capital. One of the major’s goals of  the APYN is to capacitate young people to be active players at the definition, implementation and evaluation of alcohol policies and programmes at the local, national, European and international levels.  

      (Source: Eurocare Newsletter March-April 08

    Gründungs-Sitzung des Alcohol Policy Youth Network (APYN) in Budapest

     

    04/24/2008
    Here's what you can do. In a very rare move, the Joint Commission has invited public comment about its consideration of quality requirements for hospital SBI services. Your voice needs to be part of this discussion. A strong showing of public support has a very good chance of influencing what the Joint Commission does next.  The window of opportunity is short. Please do two important things now.  Click Here to Submit Your Comments Online. The Joint Commission has set up a website to accept public comments. Scroll down to the bottom of the page and click "Register" to sign up for a free account, then return to the main page to post your comment. Even if you agree with comments already posted it's important to reinforce them, especially if you can cite your own experience. (Source: Join Together, 04/23/08) Aufruf für amerikanische Leser betr. Qualitätsverbesserungen an Spitälern. 04/24/2008
    Pope Offers Anti-Drug Message to Young Americans. On his first visit to the U.S., Pope Benedict told young Americans they should cherish their freedoms but also be wary of the temptations that freedom can bring, including addiction. (Source: Join Together, 04/22/08)
    Comment: It would be nice if the Pope would speak in Europe about addiction, too. Especially to his Bavarian people who are the leading fanatic alcohol lobbyists, keeping back necessary reforms in public health.
    Der Papst bietet den jungen Amerikanern eine Anti-Drogen-Botschaft. 04/22/2008
    EU Official To Alcohol Industry: Stop Marketing to Kids. The European Union Health Commissioner called on the alcohol industry to stop marketing to youth, but stopped short of recommending legislative action. Speaking at the European Alcohol and Health Forum in Brussels, Androulla Vassiliou, the health chief of the 27-country region, said that alcohol was a factor in 195,000 deaths in the EU annually. Given that over 5 percent of those deaths involved automobile accidents, she noted that youth were significantly at risk. Several industry leaders, among them Anheuser-Busch, Diageo, Heineken International, and Bacardi-Martini, have stated they are committed to limiting alcohol abuse. But Vassiliou said the companies need to do more. "Committing to action is one thing, delivering is another thing." Vassiliou said she would re-examine the results of any industry marketing changes next year. (Source: Join Together, 04/17/08) Die EU-Kommissarin für Gesundheit verlangte: Stoppt Alkoholmarketing Richtung Kinder. 04/22/2008
    Personal Battles Make Him a Better Advocate, Kennedy Says. Representative Patrick Kennedy (D-R.I.), a leading figure in the effort to pass a House bill expanding coverage for people needing mental health and addiction treatment, says his personal struggles with depression, alcoholism and substance abuse provide a perspective that makes him a powerful advocate in Congress for improved mental health care coverage. (Source: Join Together, 04/16/08)   Associated Press, 04/16/08 Mit sich selber durchgestandene Kämpfe machten ihn zum besseren Fürsprecher, sagt Kennedy. 04/18/2008
    Alcopops Market Spikes in Australia. Availability of high alcohol pre-mixed drinks is rising faster than any other alcohol beverage in Australia, according to the latest data from the Australian Bureau of Statistics (ABS). (Source: Join Together, 15.04.08) Alcopop-Verkäufe nehmen in Australien rasant zu. 04/16/2008
    Exclusive Interview: Philip J. Cook.  Philip J. Cook is the ITT/Sanford Professor of Public Policy and Professor of Economics and Sociology at Duke University. He is also the author of Paying the Tab: The Costs and Benefits of Alcohol Control, (Princeton University Press, 2007). Cook spoke with Marin Institute recently about his book, the post-probition era, and research that shows how higher alcohol taxes are good public policy. (Source: Marin Institute, Alcohol News April 2008) Im Newsletter April 08 des Marin Institutes ist u.a. ein Exklusiv-Interview mit Philip J. Cook zu lesen. 04/15/2008
    A very sad message came through from Zagreb: Visnja Hudolin is dead. With her, the great initiators of the Clubs of Alcoholics in Treatment are in the past. Herself, being a professor of psychiatry and neurology, together with her late husband, prof. dr. Vladimir Hudolin of Zagreb, Croatia, did the pioneering work of developing the social-ecological approach to alcohol-related problems, and founded a great movement with affiliates in more than 30 nations. The funeral will take place in Zagreb on Thursday 17th April.
    Mit Visnja Hudolin ist eine grosse Pionierin der Alkohol-Rehabilitation gestorben. 04/14/2008
    End NCAA Alcohol Ads, College Officials Say
    In a letter to NCAA President Myles Brand, a group of more than 100 college presidents and athletic directors called for a ban on beer ads during broadcasts of NCAA basketball games, according to the Center for Science in the Public Interest (CSPI). (Quelle: Join Together, 04/11/08)
    Stoppt NCAA Alkoholreklame, sagen amerikanische College-Offizielle. 04/14/2008
    Prevention Taskforce Misses Opportunities, Australian Medical Association.
    AMA President, Dr Rosanna Capolingua, said the Government's Prevention Health Taskforce has missed two opportunities - firstly, the chance to get on with the job and prevent the human damage and save money, and secondly, ignoring direct clinical involvement. At the centre of the strategy is the role of the doctor.
    "A great deal of prevention and management comes from GPs. It is incomprehensible that the Taskforce doesn't include a practising GP. (Source: Medical News Today, 04/10/08
    Die Taskforce für Prävention verpasse Gelegenheiten, sagt die Australische Ärzte-gesellschaft 04/13/2008
    The Alcohol Policy Information System (APIS) is an online resource that provides detailed information on a wide variety of alcohol-related policies in the United States at both State and Federal levels has updated till 1/1/07. (Quelle: Join Together, 04/11/08) The Alcohol Policy Information System (APIS) hat seine Daten bis 1.1.07 aktualisiert. 04/11/2008
    Doctors' leaders in Wales have set up a petition on the Downing Street website, to increase support for a reduction in the permitted blood alcohol level for driving. The BMA wants to see the maximum level reduced from 80mg per 100ml, to 50mg. (Source: Medical News Today, 04/08/08 BMA Cymru Wales, England, Puts Pressure On The Prime Minister To Cut The Drink Drive Limit 04/11/2008
    Beer Pong's Popularity Growing. The drinking game Beer Pong has become mainstream entertainment, moving from ad hoc games in college campuses to professional tables and tournaments in bars, At the World Series of Beer Pong, held in Las Vegas in January, 296 teams from the U.S. and Canada competed for a $50,000 grand prize. (Source: Join Together, 04/07/08) Bier-Pong's Popularität wächst in den USA. 04/09/2008
    Australian Parents Face Mandatory Classes When Kids are Caught Drinking. The state government of New South Wales (NSW) in Australia requires parents of underage drinkers to attend mandatory counseling sessions with their kids or face a $500 fine. (Source: Join Together, 04/08/08) Australische Eltern müssen mit Unterricht rechnen, wenn ihre Kinder beim Alkoholkonsum erwischt werden. 04/09/2008
    Bills to Lower Drinking Age Filed in Seven States
    Seven U.S. states are considering legislation that would lower the legal drinking age from 21 to 18 either for all residents or for members of the military. Lawmakers in Missouri, South Dakota, Vermont and Minnesota have introduced measures to lower the drinking age for everyone, while the military-only bills have been filed in Kentucky, Wisconsin, and South Carolina. (Source: Join Together, 04.04.08)
    Comment: It would be profitable for the alcohol industry, the automobile business and the health sector. All others would loose, many even their life.
    In 7 Staaten der USA kommen Gesetzesvorschläge, das Mindestalter von 21 auf 18 zu senken. 04/07/2008
    Open Alcohol Forum – Conference Announcement: On 17 April, in the framework of the European Alcohol and Health forum, the Commission will organise an ‘Open Forum’ in Brussels. The European Alcohol and Health Forum was established by the Commission as one of the cornerstones of the EU communication strategies to support Member States in reducing alcohol-related harm. The ‘Open Forum’ will provide a platform for general exchange of information and discussion with a broad range of interested parties. All organisations and individuals with a particular interest in the reduction of alcohol-related harm may participate in the Forum.   Further information      Registration is required Die EU lädt zum Open Alcohol Forum 04/07/2008
    Ban on Alcohol Ads in School Newspapers Voided. The state of Virginia cannot ban student newspapers from accepting alcohol ads, a federal judge has ruled. U.S. District Court Judge M. Hannah Lauck ruled that the ban in the Virginia Administrative Code on all but limited references to alcohol in restaurant ads violated the First Amendment rights of students.  (Source: Join Together, 04/03/08) Der Staat Virginia, USA, hat nicht das Recht, den Studenten-Zeitungen die Alkoholreklame zu verbieten. 04/06/2008
    U.K.: Toll of Teenage Drinking Revealed. "Teenagers are drinking an average of 44 bottles of wine or 177 pints of beer a year each, a study suggests. Almost 10,000 15-to-16-year-olds in the North West of England were questioned as part of the study into underage drinking and violence. The report, produced by Liverpool John Moores University, found as many as 40% of teenagers in poor areas binge drink. Recent high-profile murders in the region were carried out by teenagers who had been drinking heavily… The report also found that poor children were 45% more likely to be violent after drinking than children in affluent areas." (Source: Harvard World Health News, 4/03/08)     BBC News Online, March 28, 2008 Ausmass des Alkoholkonsums Minderjähriger in England enthüllt. 04/04/2008
    Help Stop NCAA Alcohol Advertising. The Campaign for Alcohol-Free Sports TV (a project of the Center for Science in the Public Interest) has circulated a letter from University of New Hampshire President Mark Huddleston and University of Rhode Island President Robert Carothers asking other college Presidents and Athletic Directors to sign onto a letter to NCAA President Myles Brand urging the organization to take action to end all alcohol advertising -- including beer ads -- on NCAA sports telecasts. So far, more than 40 college Presidents and Athletic Directors have signed onto the letter. We need your help: please contact your local college President asking him or her to add his/her name to the letter and help send a strong message to the NCAA that the beer ads must go!  (Source: Join Together, 04/02/08)
    Helft die Alkoholreklame bei NCCA (USA) zu stoppen. 04/04/2008
  • Health determinants: European Alcohol and Health Forum
    Task Force Marketing Communication - Chair's report Task Force meeting of 05/03/2008
  • Europ. Alkohol- und Gesundheits-Forum 04/02/2008
    Androulla Vassiliou, the new Commissioner for Health has opened a personal website. Alcohol and addiction are not mentioned on her list of priorities! She shows a quote of the month: "health is wealth". Androulla Vassiliou, die neue EU-Kommissarin für Gesundheit und Konsumentenschutz. 04/02/2008

    Dossiers: Alkoholkonsum Minderjähriger/Erhältlichkeit              Underage drinking   (ab 2004)   

    Thema Theme Link Website Date
    Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen nimmt zu. "Es wird eher schlimmer" - (D)   International 28.04.2008
    845 Verfahren nach dem Jugendgesetz in Vorarlberg, Ö, im Jahr 2007   International 27.04.2008
    Die "Wiener Zeitung" testete zehn Geschäfte auf Einhaltung des Jugendschutzes   International 27.04.2008
    Tanzvergnügen auch ohne Alkohol.  Ausgelassene Party   International 24.04.2008
    Die Trendwende ist geschafft: Hamburger Jugendliche greifen weniger häufig zu Suchtmitteln.   Forschung/Research 24.04.2008
    Für oder gegen Rayonverbote, Stellungnahmen im Tages-Anzeiger vom 23.4.08.   Aktuell 23.04.2008
    Der Papst bietet den jungen Amerikanern eine Anti-Drogen-Botschaft. Pope Offers Anti-Drug Message to Young Americans. International
           English Texts
    22.04.2008
    Alkohol an 15-Jährige im Kanton Thurgau abgegeben.   Aktuell 15.04.2008
    Viele Studenten in den USA berauschen sich, wenn sie den 21. Geburtstag der Volljährigkeit feiern. Many Students Binge to Celebrate Turning 21 Forschung/Research 14.04.2008
    Eine spezielle Journal-Beilage weist Kinderärzte in den USA auf die Bedeutung des Alkoholkonsums Minderjähriger für deren Entwicklung hin. Special Journal Supplement Alerts Pediatricians To The Developmental Nature Of Underage Drinking. Forschung/Research 11.04.2008
    «Wänd ir de ganz Obig Sirup trinke?» Filmprojekt einer Oberstufenschule im Kt. Zürich   Aktuell 10.04.2008
    In 7 Staaten der USA kommen Gesetzesvorschläge, das Mindestalter von 21 auf 18 zu senken. Seven U.S. states are considering legislation that would lower the legal drinking age from 21 to 18. International
           English Texts
    07.04.2008
    Ob Jugendliche von Alkohol-Präventionsprogrammen profitieren würden. Would 'Tweens' Benefit From Alcohol Prevention Programs. Forschung/Research 06.04.2008
    Komasaufen: Alkohol macht Teens vergesslich. + 10 Gründe, warum Alkohol und Wettsaufen für Jugendliche so gefährlich sind   Forschung/Research 06.04.2008
    Massnahmen gegen Jugendliche Alkoholkonsumenten im Zürcher Oberland nicht so umfassend wie in Zürich.   Aktuell 04.04.2008
    Ausmass des Alkoholkonsums Minderjähriger in England enthüllt. U.K.: Toll of Teenage Drinking Revealed. International
           English Texts
    Forschung/Research
    04.04.2008
    Der Alkoholmissbrauch unter Schülern hat in Deutschland ein alarmierend hohes Niveau erreicht.   International 04.04.2008
    Bei Testkäufen in Zürich Kaum Alkohol an Minderjährige verkauft   Aktuell 04.04.2008
    Eine Besorgnis erregende Entwicklung verzeichnen seit einigen Jahren Suchtberatungsstellen in ganz Deutschland.   International 04.04.2008
    Die Stadt Zürich setzt auf Repression. (Das sei in Ergänzung bestehender Massnahmen.)   Aktuell 03.04.2008
    Ausweiskontrolle beim Tortenkauf in Kehl, D   International 02.04.2008
    Jugend und Alkohol: Sonderschau an der OFFA in St. Gallen.   Aktuell 01.04.2008

    Dossier Suchtmittelwerbung

    Thema  Kapitel / Brief Datum
    Immer größer würden die Versuchungen, denen junge Menschen permanent ausgesetzt seien. Zunehmend richteten die Getränkeunternehmen ihre Werbung gezielt auf Jugendliche aus. International 28.04.2008
    Interview mit Bacardi's Marketing-Chef in Österreich. Alkohol-Lobby 27.04.2008
    Der irische Minister für Gesundheitswerbung und Nahrungsmittelsicherheit gibt strengere Massnahmen betr. Alkoholwerbung bekannt./ Minister Gallagher Announces Strengthened Measures To Control Alcohol Advertising, Ireland International     
               
    English Texts
    26.04.2008
    Eine Brauerei in Weed, Calif., USA hatte die clevere Idee, auf den Flaschenkapseln den Aufdruck "Try Legal Weed" anzubringen. Aber die Bundesregulatoren waren nicht amüsiert und verlangten deren Entfernung, was sie einen illegalen Drogenhinweis nannten. (Weed=Grass, Marijuana). Alkohol-Lobby

    Geschichten

    25.04.2008
    Das Migros-Magazin entwickelt sich zur Alkohol-Werbe-Postille. Aktuell 22.04.2008
    Die EU-Kommissarin für Gesundheit verlangte: Stoppt Alkoholmarketing Richtung Kinder. International     
               
    English Texts
    22.04.2008
    Stoppt NCAA Alkoholreklame, sagen amerikanische College-Offizielle. International     
               
    English Texts
    14.04.2008
    Der Staat Virginia, USA, hat nicht das Recht, den Studenten-Zeitungen die Alkoholreklame zu verbieten. International     
               
    English Texts
    06.04.2008
    MEDIA-Abkommen, Lösung im Streit um Werbeverbote gesucht. Gespräche zwischen EU und Schweiz werden fortgesetzt. Aktuell 06.04.2008
    Helft die Alkoholreklame bei NCCA (USA) zu stoppen. / Help Stop NCAA Alcohol Advertising. International     
               
    English Texts
    04.04.2008
    Die Verherrlichung von Drogen in Rap-Musik in Zusammenhang gebracht mit dem grösseren Risiko von Alkohol- und Drogengebrauch bei Jugendlichen. / Glamorization Of Drugs In Rap Music Linked To Greater Risk Of Alcohol And Drug Use Among Adolescents. Forschung/Research 03.04.2008
    Mit der letzten Nummer 14 vom 31.3.08 des Migros-Magazins nimmt die Migros eine neue Stufe im Alkohol-Rally Aktuell
    Leserbrief pendent
    01.04.2008

     Dossier Alkohol und Verkehr /  Drink Driving

    Thema / Theme Link  Datum
    Ein deutlich alkoholisierter 25-jähriger Schweizer fuhr am frühen Montagmorgen durch den Aargauer Bareggtunnel mit 213 km/h statt der vorgeschriebenen 80. Geschichten 29.04.2008
    Michael Neureiter tritt als zweiter Landtagspräsident und Landtagsabgeordneter in Salzburg, Ö, wegen Alkohol am Steuer zurück. International 28.04.2008
    "Fair & Sicher" - Publikumsliebling Krassnitzer begleitet die größte Verkehrssicherheitskampagne Österreichs. International 27.04.2008
    15 Percent of Americans Say They Drive Drunk, Report Finds, and states in the upper Midwest -- led by Wisconsin -- have the highest rates of DUI, according to a new government report. / 15% der Amerikaner sagen, sie würden angetrunken fahren. Und Staaten im oberen Mittelwesten -- angeführt von Wisconsin -- haben die höchste Rate von Alkohol am Steuer, gemäss neuem Regierungsbericht. Forschung/Research 24.04.2008
    Alcohol-Related Fatal Crashes and Prior DWI
    Drinking drivers involved in fatal crashes are more likely than sober drivers to have a previous conviction for driving while impaired. /  Fahrer in USA, die in einen tödlichen Verkehrsunfall verwickelt waren und einen messbaren Blutalkoholgehalt hatten, hatten mit einer 4-8-fach erhöhten Wahrscheinlichkeit eine frühere Verurteilung wegen Alkohol am Steuer, gegenüber Fahrern, die beim Unfall nüchtern waren.
    Forschung/Research 24.04.2008
    In Deutschland wird der Bussenkatalog per 1.1.09 überarbeitet. International 24.04.2008
    Das geplante Alkohol- Verkaufsverbot an Tankstellen in Deutschland erregt die Gemüter. International 24.04.2008
    Das Verkehrszentralregister in Flensburg, D meldet für 2007 leichten Rückgang der Alkoholdelikte. International 24.04.2008
    Pub-Festival in Wetzikon an 9 statt wie bisher an 7 Tagen . Die Fachstelle für Alkohol- und Drogenprävention im Strassenverkehr darf die Besucher zu pflichtbewusstem Verhalten animieren. Aktuell 21.04.2008
    Zahl der Verkehrsunfälle in Flensburg, Schleswig und dem Kreisgebiet gestiegen. (D) International 15.04.2008
    Alkohol und Drogen im Straßenverkehr weiterhin ein Thema in der Polizeiinspektion Harburg, D International 15.04.2008
    BMA Cymru Wales, England, setzen den Premierminister unter Druck, die Blut- Alkohollimite zu senken. International 11.04.2008
    Ständerat Lombardi muss nicht ins Gefängnis. Aktuell 07.04.2008
    In den USA sind die meisten Fahrer mit Alkohol am Steuer Rauschtrinker. Forschung/Research 06.04.2008
    Schumachers Anti-Alkohol-Kampagne International 06.04.2008
    Alkohol-Unfälle nach Rauchverbot in US-Bars gestiegen. Forschung/Research 06.04.2008
    Weltweit verzeichnet die UNO täglich 3200 Verkehrstote. Alkohol am Steuer ist einer von fünf zentralen Risikofaktoren. International 03.04.2008

    Dossier: Sport und Alkohol

    Thema / Theme Interner Link Datum
    Oliver Kahn (38) und sein Erfolgs-Eid: Kein Tropfen Alkohol mehr, bis Bayern nach dem Pokal auch Meisterschaft und Uefa-Cup eingefahren hat. Geschichten 24.04.2008
    Euro 2008: Kodex zur Alkoholprävention unterzeichnet und an BR Schmid übergeben. Aktuell 22.04.2008
    In Beantwortung einer dringlichen Interpellation von Gastro-Zürich Chef Hans Bachmann beschwichtigt der Stadtrat: Nur normales Bier und hochprozentige Alkoholika würden in der Umgebung des Stadions bei Hochrisikospielen verboten. (Quelle: Tages-Anzeiger, 10.4.08) Parlamentsdebatten 10.04.2008
    Drei Basler Restaurants wollen während der Euro 08 nicht Getränke der Sponsoren ausschenken. Sie werden eingezäunt. Aktuell 10.04.2008
    Trainer Søren Kusk bei AaB (Dänemark) gefeuert. Der frühere SønderjyskE-Coach räumt ein: »Ich bin Alkoholiker« Geschichten 10.04.2008
    Jugend vor Alkohol schützen. Euro 08 Fanzonen in Bern. Aktuell 10.04.2008
    Helft die Alkoholreklame bei NCCA (USA) zu stoppen. International
           
    English Texts
    04.04.2008
    Zwei Restaurantbetreiber haben erfolgreich gegen ein Alkoholausschankverbot beim Derby zwischen dem FCZ und GC beim Regierungsrat des Kt. Zürich rekurriert. Aktuell 03.04.2008
    Der finnische Torlauf-Spezialist Kalle Palander hat zugegeben, vor sechs Jahren in seinem Wahlaufenthaltsort Monaco nach einem Autounfall wegen Trunkenheit am Steuer im Gefängnis gesessen zu sein. Geschichten 02.04.2008
    Charta zur Alkohol-Prävention bei EURO 08 unterzeichnet (in Österreich) International 01.04.2008


    Dossier: Strukturelle Prävention

    Deutsch Englisch    Link Ort
    Place
    Datum
    Der Kanton Bern will das Koma-Saufen unterbinden.   Aktuell Kanton Bern, CH 29.04.2008
    Pfäffikon ZH stellt Mittel für die Prävention bei Festen zur Verfügung.   Aktuell Pfäffikon ZH, CH 29.04.2008
    Gesundheitsaktivisten gewinnen Aufschub beim Alcopops-Gesetz in Maryland, USA. Advocates Win Delay on Md. Alcopops Bill. International        English Texts Maryland,  USA 28.04.2008
    Noch bis Mittwoch gilt das Alkoholverbot am Elisabeth-Blochmann-Platz. Eine Ausdehnung wird es nach dem Willen des Marburger Stadtparlaments nicht geben. (D)   International Marburg, D 28.04.2008
    845 Verfahren nach dem Jugendgesetz in Vorarlberg, Ö, im Jahr 2007.   International Vorarlberg, Ö. 27.04.2008
    Wirksames Alkoholverbot in Voitsberg, Ö.   International Voitsberg, Ö. 27.04.2008
    Alkohol-Testkäufe in Zürich mit verbessertem Resultat.   Aktuell Zürich, CH 26.04.2008
    Der irische Minister für Gesundheitswerbung und Nahrungsmittelsicherheit gibt strengere Massnahmen betr. Alkoholwerbung bekannt. Minister Gallagher Announces Strengthened Measures To Control Alcohol Advertising, Ireland International        English Texts Irland 26.04.2008
    Das geplante Alkohol- Verkaufsverbot an Tankstellen in Deutschland erregt die Gemüter.   International Deutschland 24.04.2008
    Für oder gegen Rayonverbote, Stellungnahmen im Tages-Anzeiger vom 23.4.08.   Aktuell Zürich, CH 23.04.2008
    Alkoholverbot an Tankstellen und in Geschäften in den Nachtstunden in Stuttgart, D   International Stuttgart, D 22.04.2008
    Mannheim, D, bedenkt u.a. Alkohol-Sperrzone.   International Mannheim, D 21.04.2008
    Rückblick der Volketswiler Projektgruppe "Alkoholpolitik" auf 4 Jahre Präventionsarbeit.   Aktuell

     

    Volketswil ZH, CH 21.04.2008
    Die Gegner des Neuen Programms Alkohol (NPA), CH, haben sich formiert.   Aktuell

    Dossier NPA

    Schweiz 18.04.2008
    Deutsche Experten schlagen u.a. Verbot für Alkohol an Tankstellen vor.   International Deutschland 18.04.2008
    In Zürich werden die Boulevard-Bars an der Street-Parade verboten.   Aktuell Zürich, CH 16.04.2008
    Gerade diese Woche haben Parlamentarier in Maryland, USA ein Gesetz verabschiedet, das bestimmt, dass Alcopops als Bier bezeichnet werden. Just this week, policymakers in Maryland, USA, passed a bill to rewrite current law to keep alcopops designated as "beer." Parlamentsdebatten Maryland, USA, 15.04.2008
    Kein Alkohol mehr in Lobberich, D, im Park?   International Lobberich, D 15.04.2008
    Alkoholproblem in Deutschland, Alkoholsteuern   Leserbrief Deutschland 13.04.2008
    Alkohol-Verbot in der Karlsplatz-Passage in Wien gefordert.   International Wien, Ö 09.04.2008
    In 7 Staaten der USA kommen Gesetzesvorschläge, das Mindestalter von 21 auf 18 zu senken. Seven U.S. states are considering legislation that would lower the legal drinking age from 21 to 18 International        English Texts USA 07.04.2008
    Das Zürcher Massnahme-Paket stösst auf Widerstand.   Aktuell Stadt Zürich, CH 04.04.2008
    Die Drogenszene im Winterthurer Musikpavillon wurde vertrieben. Die Alkis sind noch da.   Aktuell Winterthur, CH 03.04.2008
    Massnahmenpaket gegen Gewalteskalationen bei Grossveranstaltungen in der Stadt Zürich.   Aktuell Stadt Zürich, CH 03.04.2008
    Die Stadt Zürich setzt auf Repression. (Das sei in Ergänzung bestehender Massnahmen.)   Aktuell Stadt Zürich, CH 03.04.2008
    Gegen Gewalt durch Alkohol "Gelbe Karten" für besoffene Randalierer in Karlsruhe, D und Massnahmen gegen Gastronomen.   International  Karlsruhe, D 01.04.2008

    Dossier: Wein (Alkohol) sei (mässig genossen) gesund

    Auf dieser Seite stellen wir die von uns zu diesem Thema gesammelten Informationen zusammen. (Ohne Anspruch
    auf Vollständigkeit)

    Thema Quelle Link/Seite Datum
    New study in USA: Even moderate alcohol consumption increases the risk of the most common form of breast cancer in post-menopausal women. / Sogar mässiger Alkoholkonsum erhöht das Risiko für die häufigste Form von Brustkrebs bei Frauen in der Nach-Menopause. Join Together, 04/14/08) Forschung/Research 15.04.2008
    Die Newyorker Cornell University hatte 2006 "nachgewiesen", dass 85% der Lungenkrebsfälle bei Rauchern heilbar wären, wenn sie frühzeitig entdeckt würden. Jetzt wurde bekannt, dass die Studie vom US-Zigarettenfabrikant Liggett gesponsert wurde. Die Interessenbindung wurde verschwiegen. Auch gab es keine Kontrollgruppe.
    Kommentar: Wie viele Studien wurden und werden noch so finanziert, auch im Alkoholsektor?
    (Quelle: NZZ, 2.4.08) Forschung/Research 03.04.2008

    Dossier: Das Nationale Programm Alkohol 2008 - 2012  (NPA)

    Thema Quelle Link/Seite Datum
    Als Antwort auf das NPA hat die Schweizerische Vereinigung der Markenspirituosen (SVM)  eine Studie verfassen lassen. Sie behauptet, die Präventionsmassnahmen des Bundes gegen missbräuchlichen Alkoholkonsum seien fraglich: Mit Verboten könne der Konsum von alkoholischen Getränken nicht gesenkt werden.
    Laut der Studie, trinken vor allem ältere Leute täglich Alkohol, meistens Wein oder Bier. Mengenmässig konsumieren die 35- bis 54-Jährigen am meisten. Jugendliche trinken dagegen vor allem am Wochenende und deutlich weniger.
    Kommentar: Der Konsum der unter 18-Jährigen wurde nicht erfasst. Somit ist die Studie sinnlos. Die Vereinigung versucht, die Rolle der Spirituosen zu verharmlosen. Sie möchte, dass vermehrt Verhaltensprävention geleistet werde, weil sie genau weiss, dass diese praktisch nichts bringt.
    (Quelle: Google Alkohol Alert, 25.04.08)
    swissinfo.ch, 24.4.08
    Aktuell 08 25.04.2008
    Der Blick berichtet über den Angriff auf das BAG und seinen Direktor. "Das soll unser "Gesundheits-Taliban" sein." wird getitelt. Es wird Gelegenheit zu einer Abstimmung gegeben. Benützen Sie die Gelegenheit zur Meinungsäußerung mit nebenstehendem Link.  Stand im Moment: 59% : 41% pro BAG Quelle: Blick, 22.4.08 Aktuell 08 23.04.2008
    Die Gegner des Neuen Programms Alkohol (NPA) haben sich formiert. Eine Reihe Wirtschaftsverbände haben sich zum "Komitee der Wirtschaft für eine sinnvolle Alkoholpolitik" zusammengeschlossen. (Quelle: NZZ, 18.4.08)  Schweizerischer Gewerbeverband, 11.4.08 Aktuell 08 18.04.2008

    Dossier: Wein (Alkohol) sei (mässig genossen) gesund

    Thema Quelle Link/Seite Datum
    New study in USA: Even moderate alcohol consumption increases the risk of the most common form of breast cancer in post-menopausal women. / Sogar mässiger Alkoholkonsum erhöht das Risiko für die häufigste Form von Brustkrebs bei Frauen in der Nach-Menopause. Join Together, 04/14/08) Forschung/Research 15.04.2008
    Die Newyorker Cornell University hatte 2006 "nachgewiesen", dass 85% der Lungenkrebsfälle bei Rauchern heilbar wären, wenn sie frühzeitig entdeckt würden. Jetzt wurde bekannt, dass die Studie vom US-Zigarettenfabrikant Liggett gesponsert wurde. Die Interessenbindung wurde verschwiegen. Auch gab es keine Kontrollgruppe.
    Kommentar: Wie viele Studien wurden und werden noch so finanziert, auch im Alkoholsektor?
    (Quelle: NZZ, 2.4.08) Forschung/Research 03.04.2008

    Dossier Alcopops-Übersicht

    Thema

    Link zum Artikel

    Datum

    Gesundheitsaktivisten gewinnen Aufschub beim Alcopops-Gesetz in Maryland, USA. 25.04.2008 Internationales
             
    English Texts
    Dringend: Geben Sie dem Gouverneur von Maryland, USA, einen weiteren Stoss. Er soll das Alcopop-Gesetz mit seinem Veto belegen. 25.04.2008 Internationales
             
    English Texts
    Alcopop-Verkäufe nehmen in Australien rasant zu. / Alcopops Market Spikes in Australia. 16.04.2008 Internationales
             
    English Texts
    Just this week, policymakers in Maryland, USA, passed a bill to rewrite current law to keep alcopops designated as "beer."  /Gerade diese Woche haben Parlamentarier in Maryland, USA ein Gesetz verabschiedet, das bestimmt, dass Alcopops als Bier bezeichnet werden. 15.04.2008 Parlamentsdebatten

    Forschungsergebnisse / Research

    Thema (Link) Datum
    15 Percent of Americans Say They Drive Drunk, Report Finds, and states in the upper Midwest -- led by Wisconsin -- have the highest rates of DUI, according to a new government report. / 15% der Amerikaner sagen, sie würden angetrunken fahren. Und Staaten im oberen Mittelwesten -- angeführt von Wisconsin -- haben die höchste Rate von Alkohol am Steuer, gemäss neuem Regierungsbericht.(Source: Join Together, 04/23/08)Und 24.04.2008
    Alcohol-Related Fatal Crashes and Prior DWI
    Drinking drivers involved in fatal crashes are more likely than sober drivers to have a previous conviction for driving while impaired, according to recently released data from the National Highway Traffic Safety Administration. Drivers with a measurable blood alcohol concentration (BAC) at the time of the crash were four to eight times more likely to have a prior DWI conviction than drivers who had not been drinking./ Fahrer, die in einen tödlichen Verkehrsunfall verwickelt waren und einen messbaren Blutalkoholgehalt hatten, hatten mit einer 4-8-fach erhöhten Wahrscheinlichkeit eine frühere Verurteilung wegen Alkohol am Steuer, gegenüber Fahrern, die beim Unfall nüchtern waren. Dies gemäss kürzlichen Zahlen der National Highway Traffic Safety Administration in USA. (Source: Join Together, 04/23/08)
    24.04.2008
    Studie SCHULBUS 2007 zeigt: DIE TRENDWENDE IST GESCHAFFT: HAMBURGER JUGENDLICHE GREIFEN SELTENER ZU SUCHTMITTELN. Konzept drogenfreie Kindheit und Jugend wirkt: 14jährige trinken und rauchen weniger - Tendenz bei Mädchen jeden Alters deutlich rückläufig. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 23.04.08)  GESUNDHEIT ADHOC, 22.4.08              Hamburger Morgenpost, 23.4.08
    24.04.2008
    Die nach Großbritannien und Irland eingewanderten farbigen Frauen übernehmen mit den Jahren die schlechten Gewohnheiten einheimischer Mütter, d.h. Alkohol- und Tabakkonsum während der Schwangerschaft. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 22.04.08)  n-tv.de, 21.4.08 22.04.2008
    Middle Aged Drinking, Smoking Linked with Earlier Alzheimer's
    Researchers found an apparent link between heavy drinking or heavy smoking by people in their 40s and the development of Alzheimer's disease decades later. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 18.04.08)    Health Day News, 04/16/08.   FOCUS.DE, 17.04.08 (mit u/Kommentar)
    Leserbrief
    18.04.2008
    Moderate Drinking Increases Breast Cancer Risk. Even moderate alcohol consumption increases the risk of the most common form of breast cancer in post-menopausal women, according to research presented at the American Association for Cancer Research 2008 annual meeting in San Diego, USA. The study found that even one or two drinks per day increased risk of developing ERplus/PRplus breast cancer, and the more a woman drank, the higher her risk. ERplus/PRplus is a form of breast cancer classified as positive for both the estrogen and progesterone receptors.  (Source: Join Together, 04/14/08) / Mässiger Alkoholkonsum erhöht das Risiko für Brust-Krebs. Sogar mässiger Alkoholkonsum erhöht das Risiko für die häufigste Form von Brustkrebs bei Frauen in der Nach-Menopause, gemäss einer Studie, die am American Association for Cancer Research 2008 annual meeting in San Diego, USA,  vorgestellt wurde. Sogar ein bis zwei Drinks pro Tag erhöhten das Risiko, ERplus/PRplus Brustkrebs zu entwickeln, und je mehr eine Frau trank, desto höher ihr Risiko. ERplus/PRplus ist eine Form von Brustkrebs, die sowohl für Estrogen- wie für Progesteron Rezeptoren als positiv klassifiziert ist. Krankenversicherer.ch, 17.4.08 15.04.2008
    Many Students Binge to Celebrate Turning 21. Interviews with college students found that a shocking 34 percent of male drinkers and 24 percent of females said they had celebrated their 21st birthday by consuming 21 or more drinks. / Viele Studenten in den USA berauschen sich, wenn sie den 21. Geburtstag der Volljährigkeit feiern. Bei Interviews mit College-Studenten zeigte sich, dass schockierende 34% der männlichen und 24% der weiblichen Studenten sagten, sie hätten ihren Geburtstag mit 21 oder Drinks gefeiert. (Source: Join Together, 04/11/08) 14.04.2008
    Special Journal Supplement Alerts Pediatricians To The Developmental Nature Of Underage Drinking. In a special supplement to Pediatrics, edited and sponsored by the National Institute on Alcohol Abuse and Alcoholism (NIAAA), physicians will have access in one place to the reviews and analyses of current research on biological, behavioral, and environmental changes during childhood and adolescence that foster the initiation, maintenance, and acceleration of illegal use of alcohol by underage youth. / Eine spezielle Journal-Beilage weist Kinderärzte in den USA auf die Bedeutung des Alkoholkonsums Minderjähriger für deren Entwicklung hin. In einer speziellen Beilage zu "Pediatrics", herausgegeben und gesponsert durch das  National Institute on Alcohol Abuse and Alcoholism (NIAAA), werden Ärzte direkten Zugriff auf die Untersuchungen und Analysen der laufenden Forschung über biologische, verhaltensmässige und umweltmässige Veränderungen während Kindheit und Jugend haben, welche den Einstieg von Minderjährigen in den illegalen Alkoholkonsum, den dauernden und den verstärkten Konsum begünstigen. (Source: Medical News Today, 4/08/08)
    Our comment on this article
    11.04.2008
    Drug Exposure Causes Fetal Brain Changes, Researchers Say. Brain scans reveal that cocaine, alcohol and tobacco use during pregnancy can cause changes in the brain scan of developing fetuses, and that these changes can remain detectable for years. Researchers found that the more substances the adolescents had been exposed to, the more brain volume they lost. / Drogen ausgesetzt zu sein bedeutet Gehirnveränderungen bei Foeten. Durch das Scannen von Gehirnen fand man heraus, dass Kokain-, Alkohol- und Tabakkonsum während der Schwangerschaft Gehirnveränderungen beim sich entwickelnden Foetus bewirken kann, und dass diese Veränderungen noch während Jahren beobachtet werden können. (Source: Join Together, 04/08/08) 09.04.2008
    Sexuelle Nötigung durch Drogen- und Alkoholeinfluss: Die Publikation "Sexual assaults facilitated by drugs or alcohol" (pdf, 19S., 170Kb) der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) ist online auf Englisch erhältlich. Quelle: Infoset April Newsletter 08.04.2008
    Would 'Tweens' Benefit From Alcohol Prevention Programs.
    The article examined a large study of six grade students across a metropolitan area, to see which factors distinguished young alcohol users from nonusers, including even their stated intentions regarding future alcohol use. Understanding that early alcohol use can affect development during a crucial time in life and can cause significant problems later, the researchers explored some current teen alcohol abuse prevention programs, concluding that even earlier intervention is imperative. Ob Jugendliche von Alkohol-Präventionsprogrammen profitieren würden. Der Artikel untersuchte eine grosse Studie von 6-Klässlern eines städtischen Gebiets, um herauszufinden, welche Faktoren junge Alkoholkonsumenten von Nicht-Konsumenten unterscheiden. Sogar ihre geäusserte Absichten bezüglich zukünftigen Alkoholkonsum. Im Bewusstsein, dass früher Alkoholkonsum die Entwicklung in einer wesentlichen Zeit des Lebens beeinträchtigen und signifikante spätere Probleme verursachen kann, haben die Forscher einige aktuelle Alkoholpräventions-Programm für Jugendliche untersucht und festgestellt, dass sogar noch frühere Intervention dringend nötig ist. (Source: Medical News Today, 4/05/08)
    06.04.2008
    Most Alcohol-Impaired Driving On American Roads Caused By Binge Drinkers
    Self-reported alcohol-impaired (AI) driving has increased in the United States during the last decade. New findings show that most AI driving is due to binge drinkers rather than heavy or alcohol-dependent drinkers. / In den USA sind die meisten Fahrer mit Alkohol am Steuer Rauschtrinker. Das Fahren im angetrunkenen Zustand hat gemäss eigenen Aussagen dieser Fahrer im letzten Jahrzehnt in den USA zugenommen. Neue Untersuchung zeigt, dass es mehr die Binge Drinker sind und nicht die schweren oder abhängigen Trinker, die alkoholisiert fahren. (Source: Medical News Today, 4/04/08)
    06.04.2008
    Alkohol-Unfälle nach Rauchverbot in US-Bars gestiegen. Das Rauchverbot in Bars hat in den USA zu einem plötzlichen Anstieg von Autounfällen unter Alkoholeinfluss geführt. Verwaltungsbezirke, in denen ein Rauchverbot gilt, verzeichneten einen Anstieg der Unfälle um bis zu zwölf Prozent, wie Wissenschaftler der Universität Wisconsin herausfanden.
     (Quelle: Google Alkohol-Alert, 05.04.08)  
    afp.google.com, 2.4.08
    06.04.2008
    Komasaufen: Alkohol macht Teens vergesslich.
    Noch mehrere Tage nach einem Abend mit extrem viel Alkohol leiden Jugendliche unter Konzentrationsstörungen und Vergesslichkeit. Das ungebremste Gelegenheitstrinken stört das Erinnerungsvermögen, wie bereits frühere Untersuchungen mit Erwachsenen zeigten. Die Forscher der Universitäten Northumbria und Keele, U.K., untersuchten Teenager zwischen 17 und 19 Jahren. In diesem Alter befindet sich das Gehirn noch im Wachstum. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 05.04.08)  ONLINE FOCUS, 5.4.08         Dazu: 10 Gründe, warum Alkohol und Wettsaufen für Jugendliche so gefährlich sind: ONLINE FOCUS, 1.6.07
    06.04.2008
    U.K.: Toll of Teenage Drinking Revealed. "Teenagers are drinking an average of 44 bottles of wine or 177 pints of beer a year each, a study suggests. Almost 10,000 15-to-16-year-olds in the North West of England were questioned as part of the study into underage drinking and violence. The report, produced by Liverpool John Moores University, found as many as 40% of teenagers in poor areas binge drink. Recent high-profile murders in the region were carried out by teenagers who had been drinking heavily… The report also found that poor children were 45% more likely to be violent after drinking than children in affluent areas." / Eine Studie der Liverpool John Moores University mit gegen 10'000 Jungendlichen von 15-16 Jahren in Nordwest-England ergab, dass diese im Durchschnitt jährlich 44 Flaschen Wein oder 177 Pints Bier konsumieren. 40% der Jugendlichen in ärmeren Gegenden betreiben Binge Drinking. Kürzliche Morde in dieser Region waren von viel Alkohol trinkenden Jugendlichen verübt worden. Arme Kinder seien 45% eher gewalttätig nach Alkoholkonsum als Kinder in wohlhabenden Gebieten. (Source: Harvard World Health News, 4/03/08)     BBC News Online, March 28, 2008 04.04.2008
    Die Newyorker Cornell University hatte 2006 "nachgewiesen", dass 85% der Lungenkrebsfälle bei Rauchern heilbar wären, wenn sie frühzeitig entdeckt würden. Jetzt wurde bekannt, dass die Studie vom US-Zigarettenfabrikant Liggett gesponsert wurde. Die Interessenbindung wurde verschwiegen. Auch gab es keine Kontrollgruppe. (Quelle: NZZ, 2.4.08)
    Kommentar: Wie viele Studien wurden und werden noch so finanziert, auch im Alkoholsektor?
    03.04.2008
    Glamorization Of Drugs In Rap Music Linked To Greater Risk Of Alcohol And Drug Use Among Adolescents. A new study finds that references to illegal drug use in rap music jumped sixfold in the two decades since 1979, the year Sugar Hill Gang's "Rapper's Delight" hit the charts and introduced to a mainstream audience a music genre born from inner-city America. / Die Verherrlichung von Drogen in Rap-Musik in Zusammenhang gebracht mit dem grösseren Risiko von Alkohol- und Drogengebrauch bei Jugendlichen. Eine neue Studie findet, dass Hinweise auf illegalen Drogenkonsum in Rap-Musik sich in den zwei Jahrzehnten seit 1979 versechsfacht haben, dem Jahr, als Sugar Hill Gang's "Rapper Delight" die Charts eroberte und bei einer Mainstream-Hörerschaft ein Musikgenre einführte, das in den Innenstädten Amerikas geboren worden war. (Source: Medical News Today, 4/02/08) 03.04.2008
    Cells Block Collagen Production, Reverse Cirrhosis. Artificial molecules developed by Japanese scientists have been shown to block collagen production by liver "stellate cells," reversing the damage caused by liver cirrhosis, Reuters reported March 30. / Zellen blockieren die Produktion von Collagen und beheben Leberzirrhose. Japanische Wissenschafter haben künstliche Moleküle entwickelt, die sich fähig zeigten, die Collagen-Produktion durch "sternförmige Zellen" zu blockieren. (Source: Join Together, 03/31/08) 02.04.2008
    Drugs Of Destruction And Human Rights. Drugs of Destruction are defined here as, any addictive substance, whose properties are known to bring about disturbing and irreversible changes to the users brain, resulting in loss of control; the erosion of inhibitions which control civilised human behaviour, the loss of the latter more frequently than not, can cause users to display anti social behaviour, characterised by unpredictable and unprovoked, violence being inflicted on others. Comment: This article is not corresponding with normal theory. Accordingly it has been rated very low. We think, from an ethic point of view, the author is quite right. It applies exactly to the drug alcohol. / Zerstörende Drogen und Menschenrechte. Zerstörende Drogen werden hier definiert als alle abhängig machende Substanzen, deren Eigenschaften bekannterweise des Konsumenten Gehirn durcheinanderbringen und irreversible Änderungen hervorrufen. Dies bewirkt Kontrollverlust, den Abbau von Hemmungen, die zivilisiertes humanes Benehmen kontrollieren, immer mehr den Verlust dieses letzteren, dass Konsumenten unsoziales Verhalten an den Tag legen, was sich zeigt durch unvorhersehbare und unprovozierte Gewalt, die auf andere ausgeübt wird. (Source: Medical News Today, 3/31/08)
    Kommentar: Dieser Artikel entspricht nicht dem gängigen Bild der Drogenlehrbücher. Entsprechend wurde er sehr schlecht bewertet. Vom ethischen Standpunkt aus betrachtet hat der Autor u.E. völlig Recht. Trifft auf die Droge Alkohol genau zu.
    01.04.2008


    Leserbriefe

    Thema Veröffentlicht in    ((noch) nicht veröffentlicht) veröff.
    Datum/
    Nr.
    Link Datum
    "Deutschland ist nach wie vor Bierland" Brauer-Präsident Weber (WELT ONLINE) 25.04.08 Leserbrief  
    Breitseite der Wirtschaft gegen das NPA, das BAG und dessen Direktor Blick online 23.04.08 Leserbrief  
    Die Kontroverse: Sind Rayonverbote sinnvoll? Tages-Anzeiger 23.04.08 Leserbrief 25.04.08
    "Alkohol & Zigaretten - Frühstart für Alzheimer" Forums-Beiträge FOCUS ONLINE 18.04.08 Kommentar 18.04.08
    Windmühlenkampf gegen den bösen König Alkohol heise online, D 16.04.08 Kommentar 16.04.08
    Bierunkultur in Bayern. Ministerpräs. Beckmann gegen die EU Frankenpost.de 13.04.08 Kommentar 13.04.08
    Alkoholproblem in Deutschland, Alkoholsteuern Readers Edition online 13.04.08 Kommentar 13.04.08
    Neunzehnjährige stirbt in Deutschland an Alkoholvergiftung. Aller-Zeitung.de 11.04.08 Kommentar 11.04.08
    Absinthwerbung und Bierwerbung mit Wohltätigkeitstouch
    Seite 89 + Seite 26
    (Migros-Magazin) 02.04.08 Leserbrief --


    Die (Lobby-) Arbeit der globalen Alkoholindustrie

    Interner Link zu den Seiten/Thema, Meldungen

    externer Link zur Organisation/Details und Kommentar

    Datum

    Interview mit Bacardi's Marketing-Chef in Österreich. Basismedien sind für Bacardi vor allem Grossplakate und Print, dazu Events in der Gastronomie. Bacardi sei gegen Flatrate-Parties. Die dazugestellte Kolonne mit "Facts" ist in Bezug auf Werbung unvollständig, bevorzugt die Werbung. (Quelle: Google Alkoholpolitik Alert, 26.04.08)  Wirtschaftsblatt.at, 24.4.08 27.04.2008
    US-Regulatoren verboten einer Brauerei den Kapsel-Aufdruck "Try Legal Weed" Die Brauerei in Weed, Calif. dachte, sie mache einen werbekräftigen Spruch, aber die Bundesregulatoren waren nicht amüsiert und verlangten die Entfernung, was sie einen illegalen Drogenhinweis nannten. (Weed=Grass, Marijuana). (Quelle: Join Together, 25.04.08)
    Weed, Calif., brewers thought they were making a clever play on words when they had the bottle caps of their beer stamped "Try Legal Weed," but federal regulators were not amused and ordered what they called an illegal-drug reference removed, the Associated Press reported April 23.
    25.04.2008
    Der abtretende Präsident der deutschen Brauer in einem Rundumschlag. "Deutschland ist nach wie vor Bierland", in WELT ONLINE, 23.4.08
                       
    Unser Leserbrief dazu
    25.04.2008
    Die Schweizerische Vereinigung der Markenspirituosen (SVM) greift mit einer Studie ein.Aktuell Laut einer Studie, die die Vereinigung in Auftrag gegeben hatte, trinken vor allem ältere Leute täglich Alkohol, meistens Wein oder Bier. Mengenmässig konsumieren die 35- bis 54-Jährigen am meisten. Jugendliche trinken dagegen vor allem am Wochenende und deutlich weniger.
    Kommentar: Der Konsum der unter 18-Jährigen wurde nicht erfasst. Somit ist die Studie sinnlos. Die Vereinigung versucht, die Rolle der Spirituosen zu verharmlosen. Sie möchte, dass vermehrt Verhaltensprävention geleistet werde, weil sie genau weiss, dass diese praktisch nichts bringt.
    25.04.2008
    2/3 der Wirte sind durch mindestens 5-jährige Lieferverträge und/oder Darlehen an ihre Brauerei gebunden. Aktuell Die Brauereien spielen oft die Bank. Eigenartigerweise duldet die Wettbewerbskommission dieses System, das kartellähnliche Züge trägt. Der Kommentar des Tages-Anzeigers wirft ihr Strukturerhaltung vor.
    Kommentar: Es ist denkbar, dass dieses System die Preise hochhält und damit einen Mehrkonsum verhindert. Gesundheitspolitisch also sinnvoll. Besser wäre es, wenn mittels Steuern dieser Mehrwert abgeschöpft würde, um damit Prävention und Rehabilitation zu bezahlen. Das bestehende System verhindert, dass unrentable Betriebe verschwinden. Das Angebot bleibt zu gross.
    18.04.2008
    Zu viele Gastgewerbe-Betriebe in der Schweiz.
    Aktuell
    "Wirte ertrinken in einem Meer von roten Zahlen", titelt der Tages-Anzeiger am 17.4.08. 17.04.2008
    Der Schweizer Weinkonsum hat zugenommen. Die einheimischen Rotweine haben Marktanteile gewonnen. (Quelle: NZZ, 16.4.08) online Link funktioniert nicht. 16.04.2008
    Heineken übernimmt den Getränketeil von Eichhof. Aktuell Eichhofs nationale Expansion hat Heineken zugesetzt. Heineken zahlt 290 Millionen Franken und gibt «eine gewisse Beschäftigungsgarantie» für das obere Kader. Mehr nicht. 11.04.2008
    Die amerikanischen Brauer feiern den 75. Jahrestag seit dem Ende der Prohibition. / Brewers Celebrate 75th Anniversary of End of Prohibition Sie endete am 7.4.1933 nach 14 Jahren. Zur Anheuser-Busch-Feier gehören eine Party, historische Ausstellung und ein Auftreten der berühmten Clydesdale Pferden. /Prohibition ended April 7, 1933, and brewer Anheuser-Busch is among those celebrating, including a party, historical exhibits, and an appearance by the company's famous Clydesdale horses. (Quelle: Join Together, 07.04.08) 09.04.2008
    Neuer Weinskandal in Italien. International 70 Mio. Liter wurden u.a. mit Zucker, Wasser, Düngemittel und Salzsäure gepanscht. Die EU verlangt Aufklärung. 07.04.2008
    Pernod Ricard schluckt Absolut Wodka - für 5,6 Milliarden Euro. Trotz der betont restriktiven Alkoholpolitik in Schweden wurde das Unternehmen mit mehr als 2000 Beschäftigten zu einem der Beschäftigten zu einem der größten europäischen Spirituosenhersteller.  (Quelle: Google Alkoholpolitik Alert, 15.2.08)EuroNews - Germany, 31.3.08   Tages-Anzeiger, 31.3.08 01.04.2008

    Parlamentsdebatten


    Debatte/Debate
    Rat / Link Datum
    Just this week, policymakers in Maryland, USA, passed a bill to rewrite current law to keep alcopops designated as "beer." The new law will keep the drinks cheap and easily accessible to youth. It's not too late for Maryland governor Martin O'Malley to do the right thing and veto this dangerous legislation. Read Marin Institute's letter to Governor O'Malley here/Gerade diese Woche haben Parlamentarier in Maryland, USA ein Gesetz verabschiedet, das bestimmt, dass Alcopops als Bier bezeichnet werden. Das neue Gesetz wird die Alcopop-Preise tief halten und damit erschwinglich für die Jugendlichen. Es ist nicht zu spät für den Gouverneur von Maryland, Martin O'Malley, das Richtige zu tun und gegen dieses gefährliche Gesetz sein Veto einzulegen.(Source: Marin Institute, Alcohol News April 2008) Parlament in Maryland, USA 15.04.2008
    In Beantwortung einer dringlichen Interpellation von Gastro-Zürich Chef Hans Bachmann beschwichtigt der Stadtrat: Nur normales Bier und hochprozentige Alkoholika würden in der Umgebung des Stadions bei Hochrisikospielen verboten. (Quelle: Tages-Anzeiger, 10.4.08) Gemeinderat Zürich, CH 10.04.2008
    In den Euro-08-Fanzonen Berns müssen mindestens drei alkoholfreie Getränke günstiger angeboten werden als Bier. Das sagte gestern in der grossrätlichen Fragestunde der Berner Polizeidirektor Hans-Jürg Käser (FDP). Grosser Rat Bern, CH  Aktuell 10.04.2008
    Mit Postulat vom 28. September 2005 verlangt Gemeinderat Thomas Marthaler (SP) einen Bericht über präventive und repressive Massnahmen gegen Gewalteskalation bei Grossveranstaltungen. Dieser Bericht wurde gestern vom Stadtrat zuhanden des Gemeinderats verabschiedet. Gemeinderat und Stadtrat von Zürich, CH
    Aktuell
    03.04.2008

       
    Geschichten, die das Leben schrieb

    Geschichte Datum
    Ein deutlich alkoholisierter 25-jähriger Schweizer fuhr am frühen Montagmorgen durch den Aargauer Bareggtunnel mit 213 km/h statt der vorgeschriebenen 80. Die Polizei konnte ihn unbeschadet aus dem Verkehr ziehen. (Quelle: Tages-Anzeiger, 29.04.08) 29.04.2008
    Eine Brauerei in Weed, Calif., USA hatte die clevere Idee, auf den Flaschenkapseln den Aufdruck "Try Legal Weed" anzubringen. Aber die Bundesregulatoren waren nicht amüsiert und verlangten deren Entfernung, was sie einen illegalen Drogenhinweis nannten. (Weed=Grass, Marijuana). (Quelle: Join Together, 25.04.08) 25.04.2008
    Das wird ein ganz trockenes Triple...Oliver Kahn (38) und sein Erfolgs-Eid: Kein Tropfen Alkohol mehr, bis Bayern nach dem Pokal auch Meisterschaft und Uefa-Cup eingefahren hat. „Ich habe alkoholfrei gefeiert, und das bleibt auch erst mal so. Das hat mit meiner Einstellung zu tun. Ich will mich mit dem größtmöglichen Erfolg verabschieden und dies durch absolut nichts gefährden.“ Bayern-Sponsor Paulaner hatte schon in Berlin für die obligatorischen Weißbier-Duschen nach dem Sieg erstmals alkoholfreies Hefeweißbier zur Verfügung gestellt. Und das ist auch für die noch ausstehenden Titel-Partys so geplant. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 23.04.08) Bild.de, 24.4.08 (Forum-Beitrag)
    Kommentar: Das könnte eine Trendwende sein, wenn das Beispiel Schule macht.
    24.04.2008
    (Wieder einmal ein Beispiel von vielen) Der Tages-Anzeiger bringt halbseitig die Geschichte des Überfallopfers Regula W.: "Ich hatte nur noch Angst". Im Text steht u.a.: "Tatsächlich waren die zwei Räuber Junkies, ausserdem standen sie unter Alkohol." (Quelle: Tages-Anzeiger, 16.4.08) 16.04.2008
    Eines frühen Morgens fiel eine völlig betrunkene Frau auf dem Heimweg hin, worauf ein Passant sie heimbegleitete. Als sie am Morgen erwachte, hatte es Geschlechtsverkehr gegeben. Sie erstattete (erst nach 2 Monaten) Anzeige. Das Bezirksgericht Zürich sprach ihn frei und zahlte ihm für die erlittene Haftstrafe Fr. 6100 Entschädigung und Genugtuung. (Quelle: Tages-Anzeiger, 11.4.08)
    Kommentar: Den Steuerzahler freut's gar nicht.
    11.04.2008
    Alkohol: Trainer Søren Kusk bei AaB (Dänemark) gefeuert. Der frühere SønderjyskE-Coach räumt ein: »Ich bin Alkoholiker« Im August 2005 sorgte der damalige SønderjyskE-Trainer Søren Kusk für große Überschriften in der nationalen, aber nicht zuletzt der regionalen und lokalen Presse, weil er alkoholisiert Auto gefahren war und dabei ertappt wurde. Der Erfolgstrainer kam einer Entlassung durch den Klub zuvor und verkündete am 25. August 2005 seinen Abschied. Jetzt hat es den 48-jährigen Fussball-Lehrer wieder erwischt. Als Talentkoordinator bei Superliga-Spitzenreiter AaB – eine Stellung, die Kusk erst im Januar angetreten hatte – wurde er jetzt gefeuert, weil er im betrunkenen Zustand nicht dazu in der Lage war, einen Vortrag für Eltern der AaB-Junioren zu halten. Er begab sich nach der jüngsten Episode sofort in Behandlung. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 10.04.08)  Der Nordschleswiger (DK), 9.4.08
    10.04.2008
    Ein Londoner Geschworenengericht beurteilte den tödlichen Unfall von Lady Diana als gemeinsame fahrlässige Tötung durch den alkoholisierten Fahrer und die Fotografen. (Quelle: Basler Zeitung online, 8.4.08) 09.04.2008
    Der finnische Torlauf-Spezialist Kalle Palander hat zugegeben, vor sechs Jahren in seinem Wahlaufenthaltsort Monaco nach einem Autounfall wegen Trunkenheit am Steuer im Gefängnis gesessen zu sein. Palander sagte am Dienstag bei der Präsentation seiner vom Reporter Tapio Nurminen verfassten, autorisierten Biografie "Jyrkimmät rinteet" (Die steilsten Hänge) in Helsinki, er bereue den Vorfall zutiefst und schäme sich dafür. Er wollte in seiner Biografie aber auch schwierige Kapitel nicht verheimlichen. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 01.04.08) 02.04.2008

    Hinweise für Unterrichtende und Schüler/Studenten

     www.alcotool.ch: Die Stiftung Berner Gesundheit hat ein interaktives Webtool entwickelt, welches junge Menschen zwischen 15 und 25
           Jahren anregen soll, ihren Alkoholkonsum genauer unter die Lupe zu nehmen. AlcoTool besteht aus mehreren Elementen: Der Selbsttest
           liefert ein ausführliches, personalisiertes Feedback. Das Konsumtagebuch hilft denjenigen, die ihren Alkoholkonsum über einen längeren
           Zeitraum beobachten möchten und AlcoLimit unterstützt diejenigen, die weniger trinken möchten. Ein moderiertes Forum bietet den
           Jugendlichen zusätzlich die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen oder einer Fachperson Fragen zu stellen. Medienmitteilung (pdf,
           1S., 25Kb) der Berner Gesundheit.  (Quelle: Infoset April Newsletter, 8.4.08)


    Weitere Links zu Fachleuten und Institutionen mit interessanten Beiträgen

    Haftungsausschluss: Für die Inhalte dieser fremden Webseiten können wir in keiner Weise eine Haftung übernehmen.
    Auch müssen darin vertretene Standpunkte nicht unbedingt unserer Meinung entsprechen.

    Fachleute und Institutionen Kommentar
    http://www.eucam.info/   

    Faced by the mounting evidence on the effect alcohol marketing has in increasing the use of alcohol among young people, a number of European public health NGOs have decided to join forces to set up the 1st European alcohol marketing monitoring centre: EUCAM. EUCAM will monitor the marketing activities of the alcohol industry and disseminate information on the impact of advertising.

    Veranstaltungen /Events

    Veranstaltungen/Events

    Thema/Details

    Datum 

    Open Alcohol Forum – Brussels
    Within the framework of the European Alcohol and Health Forum, the Commission services
    The programme of the Open Forum will comprise the following major elements:
    − the dimension of alcohol-related harm in Europe, the need for multi-stakeholder action at all levels, and the role of the European Alcohol and Health Forum;
    − good practice: examples for effective action to reduce alcohol-related harm with a strong potential for replication in other regions or settings
    − policy development: European Union and Member States level etc.

    First Announcement:
    Previous registration is required; organisations and individuals wishing to participate should register by e-mail (subject: registration Open Forum 17/04/2008) to the following address
    SANCO-C4-HEALTH-DETERMINANTS@ec.europa.eu
    by 21 March 2008, indicating the name, affiliation (if any) and e-mail address, and describing briefly their interest in the Open Forum.
    Registration is free and will be granted on a 'first come, first serve' basis for a maximum of 250 participants

    Results/Ergebnisse

    http://ec.europa.eu/health/ph_determinants/life_style/alcohol/
    Forum/meetings_en.htm

    Updated List of Members   http://ec.europa.eu/health/ph_determinants/life_style/alcohol/Forum/alcohol_forum_en.htm

    Task Force Marketing Communications: Chairman’s report http://ec.europa.eu/health/ph_determinants/life_style/alcohol/Forum/alcohol_forum_en.htm

    Task Force Youth Aspects: Chairman’s report  http://ec.europa.eu/health/ph_determinants/life_style/alcohol/Forum/meetings_en.htm  

    Report on Commitments http://ec.europa.eu/health/ph_determinants/life_style/alcohol/Forum/alcohol_forum_en.htm
     

    Programme, Presentations of the Open Day (17 April 2008) can be found on the DG Sanco Website:

     http://ec.europa.eu/health/ph_determinants/life_style/alcohol/Forum/open170408_en.htm

    17 April 2008

     

     

     

    29.04.2008

     

     

     

    Herausgeber/Editor:
    Hermann T. Meyer, Projekte und Dienstleistungen, Lindenstr. 32, CH-8307 Effretikon, Switzerland, 
    Tel. +41 (0)52 343 59 00, Fax: +41 (0)52 343 59 29   
    e-mail

    Copyright © 2001-2008: Hermann T. Meyer. Alle Rechte vorbehalten. Unsere eigenen Texte dürfen gerne unter Quellenangabe übernommen
    und weiterverbreitet werden. Fremde Texte entsprechen nicht unbedingt unserer eigenen Auffassung.
    All rights reserved. Our own texts may be copied and distributed with stating the source. Texts from other sources do not necessarily represent
    our views. 
    Stand: 30.12.2008  

     

    Inhaltsverzeichnis 

    Entwicklungen der schweizerischen Alkoholpolitik der letzten Jahre anhand von Leserbriefen

    Aktuell

    Hinweise für Unterrichtende

    Ihre Meinung interressiert uns

    Links zu Fachleuten und Institutionen

    Internationales

    Briefe an ....

    Die Lobby-Arbeit der globalen Alkoholindustrie

    Veranstaltungen

    Parlamentsdebatten

    Zitatensammlung

    Newsletter

    Forschungsergebnisse

    Archiv

    English Texts      

    Dossiers: Suchtmittelwerbung; Alcopops; Absinth; WTO - GATS; Alkoholkonsum Jugendlicher; Alkohol und Verkehr /  Drink Driving; Wein (Alkohol) sei (mässig genossen) gesund; Sport und Alkohol; Strukturelle Prävention; NPA (Nationales Programm Alkohol); botellón

    Geschichten

    Interventionen

    Wir über uns

    Projekt-Idee     Project in English


    Herausgeber/Editor:

    Hermann T. Meyer, Projekte und Dienstleistungen, Lindenstr. 32, CH-8307 Effretikon, Switzerland, 
    Tel. +41 (0)52 343 58 75, Fax: +41 (0)52 343 59 29    e-mail

    Copyright © 2001-2008: Hermann T. Meyer. Alle Rechte vorbehalten. Unsere eigenen Texte dürfen gerne unter Quellenangabe übernommen und weiterverbreitet werden. Fremde Texte entsprechen nicht unbedingt unserer eigenen Auffassung.

    All rights reserved. Our own texts may be copied and distributed with stating the source. Texts from other sources do not necessarily represent our views.

    Stand: 30.12.2008