www.alkoholpolitik.ch - Newsletter - Januar 2007   (Versand 30.01.2007)

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(12.01.2007) "Der Tages-Anzeiger meldet heute an vorderster Stelle: Discounter Denner wird verkauft: Migros steht vor grossem Coup." Und im Untertitel: "Migros würde zum Alkoholhändler."

Migros wolle mit 70% die Mehrheit übernehmen. Der Deal ist nun an einer Pressekonferenz vorgestellt worden. Gaydoul werde weitere drei Jahre an der Spitze von Denner bleiben, Denner werde also weitergeführt mit dem gleichen Personal. Die Übernahme werde von der WEKO abgesegnet werden müssen.
Kommentar: Damit würde sich die Migros endgültig von seinem Gründer G. Duttweiler absetzen. Es wird nun zu beobachten sein, mit welchen juristischen Winkelzügen dies bei den Mitgliedern und der Öffentlichkeit gerechtfertigt werden soll. Damit würde die Schweiz eine moralische Instanz verlieren, für die wir im Ausland bewundert wurden. Seit ehemalige Manager aus dem Alkoholbusiness in die Chefetage nachrückten, hat die Migros schon früher das Duttweiler Erbe häppchenweise verraten. .....  (Tages-Anzeiger, 12.1.07      NZZonline, 11.1.07)   NZZ online, 12.1.07  (Erste Meldung ergänzt.) PS  Unsere Frage nach der Begründung ihrer Alkoholpolitik (nach dem Cash & Carry-Deal) liess die Migros-Spitze unbeantwortet. 
Siehe unsere Sonderseite

Aktuell      

Datum

Thema

Kommentar/Details

30.01.2007 Gesucht: Jugendlicher Mitarbeiter für Gesundheitsförderung Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) sucht für diesen 40%-Job eine jugendliche vielseitige Persönlichkeit nach Bern.
29.01.2007 Bundesrat Schmid lud zum runden Tisch über Gewalt im Sport. Persönlichkeiten aus Sportverbänden und Behörden diskutierten heute und wollen konkrete Regeln aufstellen. Im Juni soll ein weiteres Treffen folgen. Zum Abschluss verabschiedeten die Teilnehmenden eine gemeinsame «Erklärung des Schweizer Sports zur Bekämpfung von Gewalt im und um den Sport». Sie bildet die Basis für einen Aktions- und Massnahmenplan, der die rasche Umsetzung von Projekten zur Bekämpfung von Gewalt in Sport gewährleisten soll, wie es in einem Communiqué des Eidg. Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) heisst. (Quelle: SF1 "Tagesschau", 29.1.07)        NZZ online, 29.1.07
29.01.2007 Die Medien als unkritische Helfer der Behörden.

(Quelle: Tages-Anzeiger, 27.1.07)

Die Medienforschungsfirma Publicom untersuchte die Berichterstattung von elektronischen- und Printmedien in den Kantonen St. Gallen und Zürich nach 42 Medienkonferenzen von Behörden. 80% der positiven Selbstdarstellungen wurden umgehend unkritisch  weitergegeben. Das politische Geschehen wurde oft konfliktreicher dargestellt, als es war, um Emotionen zu wecken und um damit mehr Beachtung zu erhalten.
Kommentar: Offenbar auch im Umgang mit Behörden keine Recherchierfreudigkeit.
29.01.2007 Die Berufsschule Uster widmete eine Woche der Suchprävention, einen halben Tag pro Klasse. Ein Thema war das Rauschtrinken. Eine Lehrerin meint u.a., dass sie sich keinen Illusionen hingebe. Das Verhalten werde sich kaum ändern, aber auf eine Bewusstseinsänderung dürfe man hoffen.
Kommentar: Dass sich mit einem halben Tag Präventionslektionen viel ändern könnte, wird niemand erwarten. Wie wäre es mit Lektionen über kritische Alkoholpolitik? (Quelle: NZZ, 27.1.07)
25.01.2007 Eine Mutter reagiert mit einem Leserbrief auf den Tages-Anzeiger Artikel vom 22.1.07 zu Jugendparties. Sie kritisiert den zu geringen Preisunterschied zwischen alkoholischen und alkoholfreien Getränken und fragt, warum Bier mit Wodka oder Tequila an 16-Jährige abgegeben werden, wo doch Alcopops erst ab 18 verkauft werden dürfen.
Kommentar: Wir finden dies ungesetzlich und werden der Frage nachgehen.
(Quelle: Tages-Anzeiger, 25.1.07)
25.01.2007 Die Testkäufe, organisiert von der Erdölvereinigung im Kt. Zürich zeigen eine leichte Verbesserung. Im Herbst führte die Erdölvereinigung mit ihrem Personal Schulungskurse durch. Die Resultate verbesserten sich dann von Oktober bis Dezember von 58% auf 66% richtigen Verhaltens. Es wird gehofft, auf 80% positive Resultate zu kommen.
24.01.2007 Die Suchtprävention im Bezirk Andelfingen Kt. ZH berichtet über ihre Testkäufe. Die zweite Testserie brachte vor allem in den Läden bessere Ergebnisse. Bei einem Fest gingen die Käufe von 86% auf 10% zurück, beim Weinländer Herbstfest in Dachsen dagegen erhielten 8 von 10 Jugendlichen immer noch Alkohol. Die 24 Gemeinden werden nun aufgefordert, bei Abgabe von Alkoholpatenten die Unterzeichnung einer Jugendschutz-Vereinbarung zu verlangen. (Quelle: Der Landbote, 24.1.07)
22.01.2007 Im Kanton Basel-Stadt hat die Zahl der Unfälle unter Alkoholeinfluss im letzten Jahr um 11,4% abgenommen.
(Von 105 auf 93) Die Zahl aller Verkehrsunfälle ging nur um 1,5% zurück.
Kommentar: Erfreulich, dass auch noch im 2. Jahr nach Einführung der 0,5‰-Grenze ein weiterer deutlicher Rückgang zu verzeichnen ist.
(Quelle: Polizeinews online, 21.1.07)
22.01.2007 Der Tages-Anzeiger entdeckt das Rauschtrinken der Jugendlichen.

(Quelle: Tages-Anzeiger, 22.1.07)
Trotz der grossen Aufmachung in der Printausgabe ist der Artikel online nicht zu finden.

Mit Bild auf der Titelseite und einer ganzen Seite auf Zürich und Region berichtet er über "Immer jüngere Rauschtrinker" und "Mit einer Flasche Wodka in den Partyrausch". Der Winterthurer Psychiater Toni Berthel meint (Titel) "Es ist nicht so, dass die Jugendlichen heute schwieriger sind". Er gibt Eltern Ratschläge und meint auch, dass Jugendschutzgesetze konsequenter umgesetzt werden müssten.
Kommentar: Man ist versucht zu zitieren: "Spät kömmt er, doch er kömmt". Es ist normal, dass der Partyveranstalter verharmlost, aber wie einmal der Zürcher Beauftragte für Gesundheitsförderung und Prävention, Roland Stähli, sagte: "Hinter jedem Suchtmittel, das ein Halbwüchsiger konsumiert, steht ein Erwachsener, der Geld verdient. Das verurteile ich." Für die Folgen werden Partyveranstalter nicht mitverantwortlich gemacht. Und die Bevölkerung, die Medien (lange) und die Politiker schauen mehrheitlich tatenlos zu. Dass die Eltern Ratschläge befolgen und richtig reagieren werden, ist ja wohl eine bequeme Illusion. Die Zeit für eine generelle und massive Alkoholsteuer mit Mindestpreisen und Alkoholverkaufsverboten in Tankstellen und ähnlichen Shops ist überreif.
20.01.2007 Das Kinderspital Zürich veröffentlicht die Jahres-Statistik der Kinderschutz-Gruppe. Letztes Jahr waren 40% der Täter minderjährig. In 15 von 86 Fällen sexueller Ausbeutung lag eine Vergewaltigung vor.(17%) Im Vorjahr waren es 18 von 92 Fälle 20%. "Es handle sich um ein gesamtgesellschaftliches Problem, dessen sich auch die Politiker annehmen solltenl" (Quelle: NZZ, 20.1.07)
Kommentar: Könnte die Tatsache, dass die Vergewaltiger immer jünger werden (schreibt der Tages-Anzeiger) auch damit zusammen hängen, dass die Alkoholkonsumenten immer jünger werden? Selbstverständlich wird nicht darüber geschrieben.
18.01.2007 Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Zürcher Kantonsrats hat das Gesundheitsgesetz vorbereitet. Es soll noch vor den Wahlen zur Abstimmung in den Kantonsrat gelangen. Bis auf die Präventionsmassnahmen wurde Einigkeit erreicht. Unterschiede bestehen bei der Suchtplakatwerbung (nur auf öffentlichem Grund oder auch wenn auf privatem Grund einsehbar verboten) und beim Schutzalter 18. (Eine Minderheit möchte, dass Alkohol und Tabak ab 16 Jahren zu kaufen erlaubt sind).
(Quelle: Tages-Anzeiger, 18.1.07 und NZZ 18.1.07)
17.01.2007 Das Open Forum Davos 2007 lädt zu 7 Veranstaltungen ein.
(Quelle: Inserate in NZZ und Tages-Anzeiger)
Veranstalter ist der Schweizerische Evangelische Kirchenbund und das World Economic Forum. Themen sind die Spitzengehälter, Entwicklungshilfe, Energieverbrauch, Öl, die multikulturelle Gesellschaft, Religionen und der Friede, Marken - Götter von heute?
Kommentar: Das Alkoholproblem hat es noch immer nicht aufs Podest geschafft. Seine Behandlung muss schon sehr anspruchsvoll und unangenehm sein.
17.01.2007 Der Hedinger Gemeinderat will nun keine Jugendszene mehr am Bahnhof dulden. Gespräche mit der Kantonspolizei würden laufen. Die Einhaltung der Polizeistunde im Restaurant Zügig und der Wartsaal würden nun besser kontrolliert.
Kommentar: Nachher ist man immer klüger. Warum immer erst nachher?
17.01.2007 Bei Coop Pronto am Zürcher Schaffhauserplatz gibts Alkohol nur ab 18. Der Laden ist auch samstags bis 23.00 Uhr offen. An den Wochenenden soll es um den Platz herum Alkoholparties geben, die diesem Laden angelastet werden. Die neue Altersregelung sei ein Pilotprojekt nur für diesen Laden, sagt Coop. Der Quartiervereinspräsident ist damit nicht zufrieden, er will auf politischer Ebene ein Alkoholverbot für solche Shops erreichen.
Kommentar: Recht hat er. Es wäre höchste Zeit - auch für Tankstellenshops.
(Quelle: heute, 16.1.07)
17.01.2007 Das Winterthurer Suchtstrategie-Papier wurde offiziell vorgestellt.

 

Obwohl es sich wahrscheinlich nur um Jugendschutzmassnahmen handelt, titelt der Tages-Anzeiger grossspurig: "Dem Alkohol den Kampf angesagt."
Kommentar: Es wäre ja schön, wenn dem so wäre. Wie wir am 12.1.07 kommentierten, geht es um das verzweifelte Bemühen, Akzeptanz für Massnahmen zu erreichen, und das ist offenbar nur auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner möglich: Man massregelt die Jungen, die sich nicht wehren können. (Quelle: Tages-Anzeiger, 17.1.07)
17.01.2007 Die Presse berichtet, dass mit dem neuen Strafrecht die elektronische Fussfessel ihre rechtliche Basis verliere. In Europa wie auch in den USA bewährt sich das "Electronic Monitoring" bei Kurzstrafen, auch bei FiaZ-Urteilen und allgemein bei vielen alkohol- und drogenabhängigen Tätern. Kriminologen und Fachbeamte finden es falsch, diese günstige und erfolgversprechende Methode aufzugeben.
(Quelle: Tages-Anzeiger, 16.1.07, NZZ, 17.1.07)
16.01.2007 Die Polizei hat zwei junge Männer wegen Sachbeschädigungen verhaftet. Sie hatten in stark angetrunkenem Zustand für 12'000 Fr. Schäden angerichtet.
Kommentar: Es ist immer das gleiche: Alkohol enthemmt, und dann wird man übermütig oder mutig und vergisst die gute Kinderstube. Aber darüber spricht man doch nicht.
(Quelle, Tages-Anzeiger, 16.1.07)
16.01.2007 Die Schlägerei in Hedingen füllt auch heute ganze Zeitungsseiten. Auch das Opfer sei angetrunken gewesen. Die Bandenszene in Hedingen ist offenbar nicht neu. Letztes Jahr sei ein Mann mit brennbarer Flüssigkeit übergossen und angezündet worden. Er überlebte, die Täter wurden nicht gefasst. Die Gemeinde hat eine private Sicherheitspatrouille aufgebaut. (Quelle, Tages-Anzeiger, NZZ, 16.1.07)
15.01.2007 16-Jähriger schlägt 39-jährigen Mann zu Tode. Eine Schlägerei beim Bahnhof Hedingen fordert ein Todesopfer. Der Haupttäter konnte verhaftet werden. Laut Radio 24 soll er alkoholisiert gewesen und aus der Bahnhofbar gekommen sein. (Quellen: Tages-Anzeiger Printausgabe und online, NZZ, 15.1.07)
Kommentar: Ist Alkohol immer noch kein Thema? Oder vielleicht die Verantwortlichkeit des Wirts der Bahnhofbar? Siehe "Mitschuld" beim Aargauer Obergerichtsurteil. Aber wozu viel Aufhebens machen. Im Verkehr wird ja auch laufend gestorben! In der Print-Ausgabe erwähnt der T-A den Alkohol, online nicht, die NZZ auch nicht.
13.01.2007 Am Tag nach dem Migros-Denner-Deal Wir haben die Presse in Zürich kritisch gelesen. Siehe Sonderseite.
12.01.2007 Fragwürdiges Urteil des Aargauer Obergerichts wegen eines Alkohol-Unfalles.

(Quelle: Tages-Anzeiger, 12.1.07)

Schon wieder ein eigenartiges Urteil nach der neuen Strafprozessordnung. Statt 30 Monate unbedingt erhält nun ein betrunkener Fahrer 20 Monate bedingt, obwohl er schon 4 Ausweisentzüge vorzuweisen hatte. Ein Mitfahrer war im überladenen Wagen gestorben. Die Mitfahrer seien mitschuldig, weil sie sich bewusst zu einem angetrunkenen Fahrer gesetzt hätten. Kommentar im Tages-Anzeiger: "Unhaltbares Urteil". Das Bundesgericht hätte schon oft betont, es gäbe im Strafrecht keine Verschuldenskompensation.
Kommentar: Es macht den Anschein, als ob die Gerichte nun die 0,5‰-Grenze kompensieren müssten. Das riecht ganz nach einem Thriller von John Grisham.
12.01.2007 Winterthur hat ein Strategiepapier "Suchtpolitik Winterthur 2007-2011 herausgebracht Der Suchtmittelkonsum sei in unserer Gesellschaft eine Tatsache. Deshalb müssten die Jugendlichen lernen, mit der Suchtgefahr verantwortungsbewusst umzugehen. Im Strategie-Papier seien vor allem Zielvorstellungen und wenige konkrete Massnahmen formuliert zum Zweck eines wirksamen Jugendschutzes. Das Papier geht nun in die Vernehmlassung zu den Parteien und den Gemeinden im Bezirk. (Quelle: NZZ, 12.1.07)   Stadt Winterthur, 11.1.07
Kommentar: Einmal mehr liegt der Fokus auf den Jugendlichen, die sich nicht wehren. Politik des geringsten Widerstandes.  Ungeachtet der Tatsache, dass aufklärende Prävention bei Jugendlichen nichts bringt. Wie wollen sie den "sinnvollen Umgang mit Suchtmitteln lehren"? Das war Theorie der Neunziger-Jahre und hat sich als undurchführbar erwiesen. Bei den schlechten Vorbildern und der gesellschaftlichen Wirklichkeit auch logisch ein Unsinn. Die Jugend ist bekanntlich der Spiegel der Gesellschaft. Da wurden Fachleute von den Politikern für eine Alibiübung über den Tisch gezogen. Oder waren es nur "Fachleute"?  (Leserbrief unterwegs)
12.01.2007 Die Verleger sollen Anfang 2008 in den Presserat aufgenommen werden. Bisher hatten sich die Arbeitnehmer geweigert, die Verleger aufzunehmen. Der Verleger-Vertreter sagte, die Verleger hätten ein grosses Interesse an einem Einsitz im Presserat.
Kommentar: Ihr Interesse ist natürlich. So können sie die "Recht"-Sprechung des Presserates sogar direkt beeinflussen. Es ist interessant, was sich alles in der Presselandschaft bewegt. Da wird wohl versucht, lecke Stellen abzudichten.  (Quelle: NZZ, 12.1.07)
12.01.2007 Die WEF-kritische Koalition Public Eye vergibt wieder den Schmähpreis für unverantwortliche Unternehmer. 6 Anwärter wurden aus über 40 Vorschlägen in den Kategorien "Global Player" und "Swiss" nominiert. Neu sollen auch gute Firmen gelobt werden.
Kommentar: Bewahrheitet sich die Übernahme von Denner samt Alkoholgeschäft durch die Migros, würde sie für uns zum Topfavoriten für den WEF Negative Award aufsteigen. (Quelle: Tages-Anzeiger, 12.1.07)        
NZZ online, 11.1.07
12.01.2007 Die Migros soll Denner kaufen wollen. Der Tages-Anzeiger berichtet heute gross auf der Frontseite und im Innern, dass Philippe Gaydoul Denner verkaufen wolle. (Siehe Top aktuell auf Homepage)
10.01.2007 Die NZZ berichtet, wie die Engländer den Kampf gegen die Fussball Hooligans gewonnen haben. Gewonnen wurde dank "Erziehungsmassnahmen" und "zero tolerance". Wer betrunken oder im Besitz von Alkohol beim Stadion eintrifft, erhält keinen Zutritt und macht sich sogar strafbar. Für schwere Vergehen kann es bis zu 10 Jahren Haftstrafe geben. Das Mitführen von Alkohol in Zug oder Bus auf dem Weg zum Stadion ist auch verboten. Im Jahr 2000 seien rund 1000, d.h. 30% der Verhaftungen auf Alkohol zurückzuführen gewesen. (d.h. die Mehrheit der Vergehen)
Kommentar: Unsere Verantwortlichen halten sich immer noch bedeckt und hoffen wohl, um unpopuläre Entscheide herumzukommen.  (Quelle: NZZ, 10.1.07)
10.01.2007 Am Bezirksgericht Zürich fällte eine Einzelrichterin ein eigenartiges Urteil. Ein vermögender Unternehmer wurde zum 3. Mal wegen Alkohol am Steuer verurteilt. Er hatte mindestens 2,1‰. Der Verteidiger verlangte, dass nach dem milderen Tarif geurteilt werde, da der Fall noch unter altem Strafrecht geschah. Er erhielt 60 Tage unbedingtes Gefängnis, aufgehoben durch ambulante Therapie, statt einer sechsstelligen Busse. Die Begründung steht noch aus. (Quelle: NZZ, 10.1.07)
Kommentar: Wo ist da die Strafe? Unzurechnungsfähig? Wer?
10.01.2007 Das Sorgenbarometer der Konsumentinnen und Konsumenten ist stabil. Die Befragung durch das Konsumentenforum (kf) bei über 1000 Personen im November und Dezember ergab wiederum an erster Stelle die steigenden Gesundheitskosten. An zweiter und dritter Stelle folgen die Sorge um Internetkriminalität und um aggressive Werbung.(Quelle: Basler Zeitung online, 10.1.07
10.01.2007 Die Verbände der Schweizer Presse und der Werber haben sich auf Verhaltenskodex geeinigt.

(Quelle:
NZZ, 10.1.07
An der Dreikönigstagung der Schweizer Verleger in Zürich haben sich die Vertreter von Redaktionen, Verlagen und Werber auf Verhaltensrichtlinien geeinigt, die eine strikte Trennung von redaktionellen Texten und Werbung garantieren soll. Die NZZ schreibt dazu unter dem Titel "Keuschheitsgelübde" am Schluss: "Ob sich alle Mitglieder dieser Verbände an die hehren Vorsätze halten werden, bleibt allerdings angesichts der bereits etablierten publizistisch-kommerziellen Grauzonen eine offene Frage."
Kommentar: Typischer Fall von Alibi-Selbstregulierung. Nun hat die Branche zu den Rechten und Pflichten beim Presserat noch eins drauf gegeben. An der Unabhängigkeit der Verleger, nur das zu bringen, was ihnen passt, ändert sich nichts, ebenso nichts an der vorauseilenden Selbstzensur der Redaktionen.  Erfreulich offener Kommentar der NZZ.
10.01.2007 Journalismus im Internet-Zeitalter: Zehnte Dreikönigstagung der Schweizer Verleger in Zürich

 

Aus dem Referat von Claudia Mast, Professorin für Kommunikationswissenschaft und Journalistik an der Stuttgarter Universität Hohenheim, zitiert die NZZ online heute:
"Die Kernkompetenz der gedruckten Zeitungen bewege sich weg von Information hin zur Erklärung des Geschehens, zur Wissensvermittlung. Zeitungen seien Push-Medien, die den Lesern Überraschungen bieten und sie mit Gesprächsstoff beliefern könnten. Journalisten seien künftig weniger Chronisten als Erklärer der Tagesaktualitäten." 
Kommentar: Vielleicht dürfen wir mit der Zeit doch noch auf eine vertiefte Berichterstattung zum Alkoholproblem hoffen. Siehe dazu obenstehende Meldung.
10.01.2007 Die IG Freiheit von SVP-Nationalrat Peter Spuhler vergibt den "rostigen Paragraphen". Sie will gegen unnötige Gesetze und Verbote kämpfen.
Kommentar: Die sollten sich selber prämieren. Für eine unnötige, schädliche Alkoholpolitik, für Freiheit ohne Verantwortung und für unnötige Dummheit, die sich selbst, der Wirtschaft und uns allen schadet. (auch Leserbrief)   (Quelle:
Basler Zeitung online, 10.1.07)
09.01.2007 Das Zürcher Blaue Kreuz zieht Bilanz nach einem Jahr Testkäufen. Total wurden 926 Testkäufe in 41 von 171 Gemeinden durchgeführt. Die Tankstellen mit 51% illegaler Verkäufe schnitten am schlechtesten ab. Feste/Vereine waren mit 42% nicht viel besser. In Gemeinden, die erstmals getestet wurden, gab es 40% illegale Verkäufe, in Gemeinden, in den öfters getestet wurde, gab es noch 25%. (Quelle: NZZ, 9.1.07)
08.01.2007 Die "Schweizer Werbung" macht ganzseitige Eigenwerbung.

(gesehen in FUTURA, Das Bildungsmagazin, Nr. 1/2007)

Titel: "Was ist Werbung? Werbung ist Kommunikation!" Unter dem Untertitel "Medien- und Werbefreiheit" steht: "Ebenso wesentlich ist die Medien- und Pressefreiheit. Sie erlaubt freie Meinungsäusserung, welche die Basis für die Meinungsbildung in einer Demokratie ist. Eng mit der Pressefreiheit verbunden ist die Werbefreiheit. Wer ein Produkt herstellt, soll es auch bewerben können."
Kommentar: Pressefreiheit gibt es nur für die Verleger. Sie unterdrücken beim Thema Alkohol die freie Meinungsbildung in unserer Demokratie. Sie üben eine unkontrollierte Macht aus, die für unser Land schädlich ist. Die Werber üben sich hier beim Vorspiegeln falscher Tatsachen. Eine Werbefreiheit gibt es nicht (nur in den Köpfen der Werber). Unsere Handels- und Gewerbefreiheit kennt Ausnahmen, dort, wo das Volk geschädigt wird, z.B. bei der Suchtmittelreklame.
08.01.2007 Fortsetzung zu Nachwehen zum grössten Silvester-Feuerwerk der Schweiz. Der Tages-Anzeiger steht voll auf die Bremse mit einem gross getitelten Artikel: "Kein Weg führt zurück zu Zwingli". Und: "Wer das Festen verbietet, straft die Falschen."
Kommentar: Die alte Taktik der Werbeverbot-Gegner: Man schreit lauthals, es werde alles verboten, um jede Korrektur an Missständen zu verhindern. (Übrigens, Zürich war doch einmal stolz auf Zwingli?)   (Quelle: Tages-Anzeiger, 8.1.07)
06.01.2007 "Communica", Winter 06 der Eidg. Alkoholverwaltung ist erschienen. Aus dem Inhalt: - EU-Alkoholpolitik stösst auf grosses Interesse
- Die Eidg. Alkoholverwaltung im Jahr 2015: Alles wird anders, aber nichts geht verloren.
- Die Anfänge der Temperenz- und Abstinenzbewegung in der Schweiz: Rochat und Forel -     Verwandtschaft ohne Bekanntschaft
05.01.2007 Ein geschichtlicher Bericht zuhanden des Bundesamtes für Gesundheit, Sektion Alkohol zur schweizerischen Alkoholpolitik ist erschienen. Titel: Liste politischer Geschäfte im Alkoholbereich 1848 – 2005 und historischer Kommentar (pdf)     Aus dem Inhalt:  4.1 bis 4.9
4. Themenschwerpunkte      
4.1 Volksabstimmungen: Volksinitiativen
      und Referenden
4.2 Alkoholzehntel
4.3 Abgabealter
4.4 Strassen

Kommentar: Wertvolle Auflistungen der politischen Geschäfte. Die Bedeutung der Abstinenzbewegung für die Prävention der ersten 100 Jahre in der Schweiz ist ungenügend dargestellt.  Der Bericht ist auch auf der Homepage als Dokument am linken Rand abrufbar.

05.01.2007 Der Januar Newsletter von Infoset ist erschienen. Informationen zu allen Suchtbereichen, vor allem aus der Schweiz.
Hier bestellen
04.01.2007 Die Nachwehen zum grössten Silvesterfeuerwerk der Schweiz

(Quellen: Tages-Anzeiger und NZZ)
Kommentar NZZ, 4.1.07

Schlagzeilen in der Tagespresse:
34 Tonnen Abfall / Mehr Alkohol und mehr Polizeieinsätze / Trunkenheit, Schlägereien, Lärm, Sachbeschädigungen / Silvester am Bellevue: Ekel erregender Schauplatz / Entzauberter Silvester
Kommentar: (freundlich) Gut haben sie sich übergeben, sonst hätte es vielleicht Tote durch Alkoholvergiftung gegeben.
(zynisch) Schade, dass es keine Tote gegeben hat, dann würde sich vielleicht in der Politik etwas bewegen. (Aber da in Sachen Alkohol ja ständig ohne Skrupel über Leichen gegangen wird, ist diese Variante doch nicht zu empfehlen.)   Leserbrief
02.01.2007 Die Aktion "Nez Rouge" hat während diesen Festtagen 36% mehr Personen nach Hause gebracht als letztes Jahr. Kommentar: Die Organisatoren verstehen sich zu recht als Verbesserer der Verkehrssicherheit. Trotzdem bleiben wir bei unserem Kommentar vom 28.12.06
(Quelle: NZZ online, 1.1.07)
02.01.2007 "Zwischen Euphorie und Absturz" titelt die Sonntagszeitung. und "Alkohol provoziert Glücksgefühle, zu viel davon einen Katzenjammer" schreibt HELGA KESSLER. Sie gibt einen einfachen Überblick über die Wirkung des Alkohols aufs Gehirn und kommt zum Schluss, dass es gegen den Kater keine wirklichen Gegenmittel gibt.
(Quelle: Sonntagszeitung, 31.12.06)

International  

Datum Thema Kommentar/Details
29.01.2007 Michael Critelli wurde am WEF befragt. Er ist Chef von Pitney Bowes mit 5,5 Mrd.$ Umsatz und 30'000 Beschäftigten. Seine Firma, der er seit mehr als 10 Jahren vorsteht gehört zu den 500 grössten der Welt. Die von ihm betriebene firmeninterne Gesundheitspolitik gilt als beispielhaft. Entscheidend sei, sagt er, dass die Leute bei Pitney Bowes gesünder würden und dass sich dies für den Arbeitgeber sogar rechne. (Quelle: NZZ, 29.1.07)
Kommentar: Ob das die Schweizer Wirtschaftsführer auch gehört haben?
26.01.2007 "Social Host"-Gesetze vermehren sich in den USA stark.
(Quelle: Join Together, 24.1.07)
Sie erlauben es der Polizei, private Wohnungen zu betreten, um Alkoholparties mit Minderjährigen abzubrechen und Bussen gegenüber Erwachsenene zu fällen, die die Parties erlauben. Hunderte Gemeinden haben solche Verfügungen getroffen, gemäss Underage Drinking Enforcement Training Center, darunter Gemeinden in Oklahoma, Kalifornien, New Jersey und Wisconsin.           USA TODAY, 4.1.07
26.01.2007 Die südafrikanische Jugend Kommission hat schwere Mängel zugegeben. Ein Bericht eines ehemaligen Angestellten beschreibt die Kommission als höchst ineffizient, ohne Zielsetzung, messbare Kriterien und Daten über jugendliches Verhalten. Die Einleitung von Massnahmen, um Herausforderungen wie der Drogen- und Alkoholabhängikeit von Jugendlichen zu begegnen, sollte eine der Hauptfunktionen der Kommission sein.  (Quelle: Harvard World Health News, 25.1.07
South African Press Association, Jan. 24, 2007
26.01.2007 Im US-Staat Kentucky wird ein Gesetz eingebracht, das Minderjährigen den Kauf und Besitz von alkoholischen Getränken verbietet. Statt nur Bussen bis $250 soll der Führerausweis bis zu einem Jahr entzogen werden. 25 US-Staaten kennen ähnliche Regelungen. Letztes Jahr misslang die Einführung eines Gesetzes, das die Verwendung eines gefälschten Personalausweises beim Alkoholkauf mit Führerausweisentzug bestrafen sollte.
(Quelle: Harvard World Health News, 25.1.07)   courier-journal.com, 21.1.07
22.01.2007 Abbé Pierre, der französische Obdachlosen-Priester ist gestorben.

(Quelle: Tages-Anzeiger, online, 22.1.07)

Er "hatte sich seit dem Zweiten Weltkrieg als Wohltäter einen Namen gemacht. Ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rückte er erstmals im Winter 1953/54, als er zornig und eindringlich über das Schicksal der an der Seine erfrorenen Clochards sprach. Damit löste er eine Welle der Hilfsbereitschaft aus. Dieser «Aufstand der Güte» war in Frankreich das erste Beispiel einer gross angelegten humanitären Aktion mit Unterstützung der Medien. Zum 50-jährigen Bestehen der von ihm gegründeten ..... "
20.01.2007 Ein Bericht des Marin Institutes hat zur Folge, dass die Alkohol-Plakate der CBS entfernt wurden. Die Reaktion der CBS Verkehrsbetriebe in San Francisco, USA war schnell und entschlossen. Noch während der Pressekonferenz auf den Treppenstufen der City Hall von San Francisco rissen CBS Equippen die fehlbaren Alkoholplakate in der Nähe von Schulen und Kirchen herunter. Dia-Schau der Plakate    Bericht des Marin Institutes (pdf)
19.01.2007 Chicago sei die US-Stadt mit dem grössten Anteil an Binge-Trinkern. Forscher des Chicago Social Drinking Project versuchen herauszufinden, warum eine Gruppe zum Rauschtrinken neigt und die andere nicht.
(Chicago Sun-Times, 14. Jan.  2007)
16.01.2007 Als dritte Detaillistenkette in den USA hat Linens'n Things die Trinkspiele aus den Regalen und vom Internet genommen. Dies ist wieder das Ergebnis einer nationalen Briefkampagne, die der Firma Tausende wohl nicht allzu freundliche e-mails einbrachte. Früher haben bereits Target und Kohl's die Spiele entfernt. Linens 'n Things Sprecher Toni Vardiman schrieb an Join Together: "Wir danken Ihnen, dass Sie dieses Bewusstsein geschaffen und uns die Angelegenheit zur Kenntnis gebracht haben."   (Quelle: Join Together, 12.1.07)
12.01.2007 Die Chicago Tribune hat fast ein Jahr lang Verkehrsunfälle von Jugendlichen im ganzen Land untersucht. Ein 30-köpfiges Reporterteam hatte die Aufgabe zu recherchieren. Sie fanden Schmerz und Leid, wissenschaftliche Hintergründe und Versäumnisse des Staates -- und vielversprechende Antworten.
(Quelle: Harvard World Health News, 11.1.07, Kurzfassung
Chicago Tribune, 7.1.07
12.01.2007 Join Together meldet, dass der Aufruf wegen des Verkaufs von Trinkspielen Erfolg hat. Die nationale Zeitung USA Today hat eine prominente Story über diesen Erfolg bei Kohl's und Target gebracht. Auch CBS News Radio meldete die Geschichte. Weitere Pressemeldungen werden erwartet.
(Quelle: Join Together, 11.1.07)  
USA Today, 10.1.07
10.01.2007 Der ehemals oberste Beamte der kalifornischen Alkohol-Kontroll-Behörde Jerry Jolly geht zu einer Anwaltskanzlei, die die Alkoholindustrie berät.
(Quelle: Join Together, 8.01.07)
Ein Kenner der Industrie meint: "Business as Usual". (Wie gehabt)
Jerry Jolly trat im August von seinem Amt zurück und geht nun zu
Pillsbury Winthrop Shaw Pittman in San Francisco. "Das ist die allgemeine Praxis und es ist wirklich unglücklich, diese Drehtür zwischen Industrie und Kontrollbehörde", sagte James Mosher, Direktor des Center for the Study of Law and Enforcement. "Dies lässt sicher den Eindruck entstehen, dass die Industrie hat zusätzliche Möglichkeiten die Kontrollbehörde zu beeinflussen.      Los Angeles Times, 5.01.07
09.01.2007 In Amerika wird spekuliert, wie viel während der Super Bowl dieses Jahr für 30 Sek. TV-Werbung bezahlt werde. Anheuser-Busch werde 10 Spots zu ca 2.6 Mio.$ kaufen. Vor 4 Jahren lagen die Preise noch bei ca 2.1 Mio.$. Dieser Sportgrossanlass bringt die höchsten Werbeeinnahmen.
(Quelle: MediaPost's TVWATCH, 8.1.07)   M Marketing Facts, 14.1.03  
New York Times, 5.1.07
04.01.2007 Das Rauschtrinken bei jungen Frauen in England hat sich in 10 Jahren mehr als verdoppelt. Die Zahl der Mädchen und junge Frauen, die im Exzess trinken sei dramatisch angestiegen, meldet eine kürzliche NHS-Statistik in England. 1993 tranken "nur" 9% der 16-24 Jährigen mehr als 21 Alkohol-Einheiten pro Woche. 2002 waren es 21%. (Gemäss Health Survey for England trend tables from the NHS Information Centre.)
(Quelle: Marin Institute Alcohol News - 2.1.07) 
Telegraph, 21.12.06
03.01.2007 Eine Konsumentenschutz-Gruppe hat die Staats-Universität von New Mexico USA ausgeschlossen. Begründet wurde der Ausschluss damit, die Universität würde nicht genug unternehmen, um dem Alkoholkonsum von Minderjährigen vorzubeugen. Die Leitung der Universität hatte in der letzten Woche eine Alkohollizenz für das Pan Am Center beantragt, um den Alkoholverkauf während Athletik-Veranstaltungen der Universität zu ermöglichen.
(Quelle: Marin Institute Alcohol News - 2.1.07)  
Las Cruces Sun News, 21.12.06
02.01.2007 Im Rahmen des deutschen EU-Ratsvorsitzes veröffentlichte die Bundesregierung ihre Schwerpunkte zum Thema Gesundheit. Sie schreibt dazu u.a.:

Quelle: e-balance 1/07 Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Prävention und gesunde Lebensstile sind Schlüssel zu einer besseren Gesundheit. Sie helfen, die krankheitsbedingten Kosten zu senken. Das unter deutschem Vorsitz von Rat und Europäischem Parlament zu verabschiedende Aktionsprogramm Gesundheit 2007 – 2013 wird dafür Mittel bereitstellen. Damit sollen in mehreren oder allen Mitgliedsstaaten Maßnahmen zum Gesundheitsschutz und zur Gesundheitsförderung gefördert werden. HIV/Aids-Prävention ist dabei ein besonderer Schwerpunkt. ........
Kommentar: Mit ihrer Alkohol- und Tabakpolitik hat sich die Bundesregierung ja nicht gerade als Vorbild für Prävention und gesunde Lebensstile legitimiert. Da ist das Thema Bewegung und Ernährung gerade recht als harmloser ungefährlicher Spielplatz. Allerdings brachten andere Präsidentschaften auch nicht mehr an Ergebnissen.

List of English texts

Date German English
01/26/2007 "Social Host"-Gesetze vermehren sich in den USA stark. Social host" laws, which allow police to enter private homes to break up underage drinking parties and impose fines on adults who allow parties to take place, are being adopted by more and more U.S. communities. Hundreds of communities have passed social-host ordinances, according to the Underage Drinking Enforcement Training Center, including recent actions by cities in Oklahoma, California, New Jersey, and Wisconsin.    (Source: Join Together, 1/24/07)           USA TODAY, 1/04/07
01/26/2007 Die südafrikanische Jugend Kommission hat schwere Mängel zugegeben. South Africa: Youth Commission Admits It Is Highly Ineffective
"The South African Youth Commission has accepted as accurate a damning report by a former employee describing the organisation as highly ineffective and lacking policy, measurable objectives and data on youth practices...Implementing measures in response to challenges such as the addiction of young people to drugs and alcohol should be one of the commission’s core functions, said [review committee chairperson Kader Asmal]."  (Source: Harvard World Health News, 1/25/07
South African Press Association, Jan. 24, 2007
01/26/2007 Im US-Staat Kentucky wird ein Gesetz eingebracht, das Minderjährigen den Kauf und Besitz von alkoholischen Getränken verbietet. In an effort to curb underage drinking, two state legislators are proposing to hit minors where the lawmakers think it might really hurt: in the driver’s license. Under a bill filed by Sen. Tom Buford, R-Nicholasville, and Sen. Joey Pendleton, D-Hopkinsville, anyone under 21 who buys or possesses alcohol could be penalized with a three-month license suspension. Subsequent offenses could result in suspensions of six months to a year under the measure, Senate Bill 45. Current law provides for a fine of up to $250 for such violations. (Source: Harvard World Health News, 1/25/07)   courier-journal.com, 1/21/07
01/20/2007 Ein Bericht des Marin Institutes hat zur Folge, dass die Alkohol-Plakate der CBS entfernt wurden. Marin Institute Report Prompts Removal of CBS Outdoor Alcohol Ads
Reaction to the release of a study on egregious CBS Outdoor alcohol ads on San Francisco bus shelters was swift and decisive. CBS Outdoor crews “scrambled” about the city, tearing down the offending ads even as the report was being released at a January 17, 2007 press event on the steps of San Francisco City Hall.
See slide show          Report of Marin Institute (pdf)
01/19/2007 Chicago sei die US-Stadt mit dem grössten Anteil an Binge-Trinkern. Chicago Rates No. 1 in Binge Drinking. "There are no beakers or Bunsen burners in the University of Chicago's 'King Lab.' A leather couch, an ottoman, a TV. Not a bad place to kick back and have a drink. Or two or three or more. That's what happens there, as researchers with the Chicago Social Drinking Project try to crack some of the mysteries of alcohol, in particular why some people binge on booze and others don't."
(Source Harvard World Health News, 1/18/07)     
Chicago Sun-Times, Jan. 14, 2007
01/16/2007 Als dritte Detaillistenkette in den USA hat Linens'n Things die Trinkspiele aus den Regalen und vom Internet genommen. U.S. retailer Linens 'n Things has removed drinking games from its stores and website, Join Together has learned. The move late Thursday came in response to a national letter-writing campaign organized by Join Together and other groups.Letter-writing campaigns resulted in Target announcing this week that it is no longer selling games like Drinko in its stores or on its website. Kohl's made a similar decision prior to Christmas. Each store received thousands of emails from customers across the U.S. Linens 'n Things spokesperson Toni Vardiman wrote, "Thank you for creating such awareness and bringing this matter to our attention."  (Source: Join Together, 01/12/07)
01/12/2007 Die Chicago Tribune hat fast ein Jahr lang Verkehrsunfälle von Jugendlichen im ganzen Land untersucht. A year-long look by the Chicago Tribune with 30 reporters at teen driving crashes finds pain and grief, scientific insight and state shortcomings -- and promising answers.
(Source: Harvard World Health News, 1/11/07, Kurzfassung
Chicago Tribune, 1/07/07
01/12/2007 Join Together meldet, dass der Aufruf wegen des Verkaufs von Trinkspielen Erfolg hat. Join Together writes: Too often, our efforts on alcohol and other drugs go unnoticed. But not today. Today, USA Today ran a prominent story on your success with Kohl's and Target, highlighting the national letter-writing campaign that prompted quick and decisive action to stop selling drinking games. It heads the National section on page 3 of the print edition, and you can click here to read it online. CBS News radio also did a story this morning, and we're fielding additional press calls.
01/10/2007 Der ehemals oberste Beamte der kalifornischen Alkohol-Kontroll-Behörde Jerry Jolly geht zu einer Anwaltskanzlei, die die Alkoholindustrie berät. In a move one industry observer called "usual practice," the former top alcohol regulatory official for the state of California, Jerry Jolly, who retired from the state in August, has taken a consulting job with the San Francisco law firm Pillsbury Winthrop Shaw Pittman that advises the alcohol industry. "This is the usual practice and it's really unfortunate, this revolving door between regulators and the alcohol industry," said ..... .
(Source: Join Together, 01/08/07)     Los Angeles Times, 01/05/07
01/09/2007 In Amerika wird spekuliert, wie viel während der Super Bowl dieses Jahr für 30 Sek. TV-Werbung bezahlt werde.

TV business reporters are guessing each year what's the average price for a 30-seconds commercial in the Super Bowl. 4 years ago it was about $2.1 million, this year it will be about $2.6 million. Anheuser-Busch will buy 10 commercials.
(Source: MediaPost's TVWATCH, 8.1.07)   M Marketing Facts, 14.1.03   New York Times, 5.1.07

01/04/2007 Das Rauschtrinken bei jungen Frauen in England hat sich in 10 Jahren mehr als verdoppelt. Binge-drinking among women has doubled. The number of girls and young women drinking to excess has risen dramatically in a decade. In 1993 only nine per cent of women aged 16 to 24 drank more than 21 units of alcohol a week, according to the Health Survey for England trend tables from the NHS Information Centre. By 2002, this had leapt to 21 per cent.      (Source: Marin Institute Alcohol News - 1/02/07)  Telegraph, 12/21/06
01/03/2007 Eine Konsumentenschutz-Gruppe hat die Staats-Universität von New Mexico USA ausgeschlossen. An advocacy group has expelled New Mexico State University from its membership, saying the school doesn't do enough to prevent drinking by minors. The expulsion is due in part because to last week's decision by the NMSU Board of Regents to move forward with acquiring a governmental liquor license for the Pan Am Center to provide alcohol sales during university athletic events.
(Source: Marin Institute Alcohol News - 1/02/07)  
Las Cruces Sun News, 12/21/06

Dossiers: Alkoholkonsum Minderjähriger/Erhältlichkeit              Underage drinking   (ab 2004)   

Eintrag/Entry

Webeite/site / Details

Thema

Theme

29.01.2007 Leserbriefe Jugendparties  
26.01.2007 Internationales
            
English Texts
"Social Host"-Gesetze vermehren sich in den USA stark. Social host" laws are being adopted by more and more U.S. communities.
26.01.2007 Internationales
             English Texts
Die südafrikanische Jugend Kommission hat schwere Mängel zugegeben. South Africa: Youth Commission Admits It Is Highly Ineffective
26.01.2007

 

Internationales
             English Texts
Im US-Staat Kentucky wird ein Gesetz eingebracht, das Minderjährigen den Kauf und Besitz von alkoholischen Getränken verbietet. In an effort to curb underage drinking, two state legislators in Kentucky, USA are proposing to hit minors where the lawmakers think it might really hurt: in the driver’s license.
25.01.2007 Aktuell Leserbrief-Reaktion einer Mutter auf Artikel zur Partyszene in Zürich  
25.01.2007 Aktuell Testkäufe im Kt. Zürich durch die Erdölvereinigung  
24.01.2007 Aktuell Testkäufe im Zürcher Bezirk Andelfingen  
22.01.2007 Aktuell Bericht zur Partyszene in Zürich  
20.01.2007 Aktuell Die Vergewaltiger werden immer jünger. (Die Alkoholkonsumenten auch)  
18.01.2007 Aktuell Die vorbereitende Kommission des Zürcher Kantonsrates hat das Gesundheitsgesetz beraten. Differenzen gibts beim Schutzalter 16 oder 18 für Alkohol und Tabak.  
17.01.2007 Aktuell In Hedingen ZH gab es eine Schlägerei. Ein 16-Jähriger tötet einen Erwachsenen. Jetzt wird u.a. die Polizeistunde besser kontrolliert!  
17.01.2007 Aktuell Coop verkauft in einem Pronto Shop Alkohol nur noch an Kunden ab 18 Jahren.  
12.01.2007 Internationales
             English Texts
Die Chicago Tribune untersuchte landesweit die Verkehrsunfälle von Jugendlichen. A year-long look by the Chicago Tribune with 30 reporters at teen driving crashes.
12.01.2007 Aktuell Winterthur gibt ein Strategie-Papier Suchtpolitik 2007-11 heraus, das sich vornehmlich mit Jugendschutz befasst.  
09.01.2007 Aktuell Testkäufe 2006 im Kt. Zürich  
08.01.2007 Forschung/Research   Funding for Research on the Impact of Drinking on Adolescent Brain and
Grants to Prevent High-Risk College Drinking
05.01.2007 Forschung/Research Einige wenige gezielte Beratungsgespräche hatten einen positiven Einfluss auf Frauen mit hohem Risiko für Rauschtrinken, etc. A few targeted counseling sessions had a notably positive impact on women at high risk for binge drinking, unplanned pregnancy, and exposure to alcohol during pregnancy.
04.01.2007 Internationales
             English Texts
Das Rauschtrinken bei jungen Frauen in England hat sich in 10 Jahren mehr als verdoppelt. Binge-drinking among young women has doubled in UK in 10 years.
04.01.2007 Forschung/Research Alkoholkonsum von Highschool Studenten in USA und gesundheitliche Risiken Binge Drinking and Associated Health Risk Behaviors Among High School Students
04.01.2007 Aktuell
         
Leserbriefe
Jugendalkoholismus am Zürcher Silvesterfeuerwerk  
03.01.2007 Internationales
             English Texts
Konsumentenschützer schliessen Staatsuniversität von New Mexico, USA aus. An advocacy group has expelled New Mexico State University from its membership

Dossier Suchtmittelwerbung

Datum

Kapitel / Brief

Thema 

29.01.2007 Veranstaltungen BEYOND PRIMETIME -  will media help grow healthier kids?  Stay Tuned. Veranstaltung in New York des ASPEN INSTITUTE
20.01.2007 International       
                 
Engl. Texts
Ein Bericht des Marin Institutes hat zur Folge, dass die Alkohol-Plakate der CBS Verkehrsbetriebe in San Francisco entfernt wurden. / Marin Institute Report Prompts Removal of CBS Outdoor Alcohol Ads
18.01.2007 Aktuell Die vorbereitende Kommission des Zürcher Kantonsrates hat das Gesundheitsgesetz beraten. Differenzen gibts beim Verbot der Suchtplakatwerbung.
12.01.2007 International       
                 
Engl. Texts
Join Together meldet, dass der Aufruf wegen des Verkaufs von Trinkspielen Erfolg hat. / Today, USA Today ran a prominent story ont he success with Kohl's and Target, highlighting the national letter-writing campaign that prompted quick and decisive action to stop selling drinking games.
09.01.2007 International       
                 
Engl. Texts
Anheuser-Busch kauft 10 TV-Werbesports zu 30 Sek. am Super Bowl. / Anheuser-Busch will buy 10 commercials on Super Bowl.
08.01.2007 Aktuell Die Schweizer Werber verbreiten wieder die Mär von der Werbefreiheit und der Pressefreiheit.
02.01.2007 Briefe an ... PR-Werbeartikel mit einjährigem Mädchen und Schaumwein

 Dossier Alkohol und Verkehr /  Drink Driving

Datum Link  Thema / Theme
22.01.2007 Aktuell Die alkoholbedingten Verkehrsunfälle im Kt. Basel-Stadt haben abgenommen.
12.01.2007 International
          
 English Texts
Die Chicago Tribune untersuchte landesweit die Verkehrsunfälle von Jugendlichen. / A year-long look by the Chicago Tribune with 30 reporters at teen driving crashes.
12.01.2007 Aktuell Fragwürdiges Urteil am Aargauer Obergericht.
10.01.2007 Aktuell Fiaz-Urteil in Zürich zwischen zwei Strafrechten.
02.01.2007 Aktuell Nochmals Bericht der Aktion "Nez Rouge".


Dossier: Wein (Alkohol) sei (mässig genossen) gesund

Datum Link/Seite Thema Quelle
25.01.2007 Forschung/Research Das Magazin Fortune online, 19.1.07 bringt einen langen Artikel über die Entwicklung und den gegenwärtigen Stand der Resveratrol-Forschung (sehr lesenswert, engl.)
Can Red Wine Help You Live Forever? It's a title to make readers aware. But the long article is only about resveratrol (Fortune, Jan. 19, 2007)
Harvard World Health News, 1/25/07)
18.01.2007 Forschung/Research Comparative study of polyphenolic content and antiradical activity of cloudy and clear apple juices / Vergleichsstudie über den Gehalt an Polyphenolen und die Aktivität von Antiradikalen in trüben und klaren Apfelsäften. Apfelsaft schützt vor Herzkrankheiten. Tages-Anzeiger, 18.1.07
Journal of Science of Food and Agriculture, 15.1.07
09.01.2007 Forschung/Research Von der Nährmittelindustrie finanzierte Studien gaben bis achtmal so viel positive Resultate für die Sponsoren. Tages-Anzeiger, 9.1.07

Dossier: Sport und Alkohol

Neues Dossier mit Einträgen zurück bis 2004

Datum Interner Link Thema / Theme
29.01.2007 Aktuell Bundesrat Schmid lud ein zum Runden Tisch über Gewalt im Sport.
10.01.2007 Aktuell Wie die Engländer ihre Fussball-Hooligans im Zaume halten
09.01.2007 International
English texts
In Amerika wird spekuliert, wie viel während der Super Bowl dieses Jahr für 30 Sek. TV-Werbung bezahlt werde. / TV business reporters are guessing each year what's the average price for a 30-seconds commercial in the Super Bowl.


Dossier Alcopops-Übersicht

Datum Link zum Artikel Thema
29.01.2007 Leserbriefe Erhältlichkeit von Bier mit Wodka oder Tequila unter 18?


Dossiers: WTO - GATS (DOHA-Verhandlungsrunde 2003/04

Thema English documents
WTO NEWS: Reden - Generaldirektor Pascal Lamy. Lamy fordert die norwegischen Industrien auf, zu helfen, dass die Doha Runde rasch zu einem Ergebnis führt. Er sprach an der Jahresversammlung der norwegischen Föderation der Industrien in Oslo, am 4.1.07. Lamy betonte, dass die Doha .....
Kommentar: Er erwähnt u.a. die Schweiz, die ähnliche Probleme habe.

WTO NEWS: SPEECHES — DG PASCAL LAMY - 4 January 2007

Lamy urges Norwegian industries to help achieve rapid conclusion of Doha Round.
Speaking at the Annual Conference of the Norwegian Confederation of Industries in Oslo, 4 January 2007, WTO Director-General Pascal Lamy stressed that the Doha Round was a win-win deal for Norway given the country's substantial interests in the negotiations and the flexibilities available in the Doha agenda to accompany a genuine reform in agriculture.

Forschungsergebnisse / Research

Datum

Thema (Link)

25.01.2007 Das Magazin Fortune online, 19.1.07 bringt einen langen Artikel über die Entwicklung und den gegenwärtigen Stand der Resveratrol-Forschung (sehr lesenswert, engl.)
Can Red Wine Help You Live Forever? It's a title to make readers aware. But the long article is only about resveratrol (Fortune, Jan. 19, 2007) (Source: Harvard World Health News, 1/25/07)
18.01.2007 Comparative study of polyphenolic content and antiradical activity of cloudy and clear apple juices / Vergleichsstudie über den Gehalt an Polyphenolen und die Aktivität von Antiradikalen in trüben und klaren Apfelsäften.
13.01.2007 Use of tobacco and alcohol by Swiss primary care physicians: a cross-sectional survey / Alkohol- und Tabakkonsum bei Schweizer Hausärzten: eine Querschnitt-Studie
09.01.2007 Wissenschaftler des Children's Hospital in Boston, USA untersuchten über 200 Studien über den Nährwert von Getränken. Wurden die Studien ausschliesslich von einem Nährmittelhersteller finanziert, so war es bis achtmal so wahrscheinlich, dass die Ergebnisse für den Sponsor positiv ausfielen. (Quelle: Tages-Anzeiger, 9.1.07)     PLoS MEDICINE
08.01.2007 Funding for Research on the Impact of Drinking on Adolescent Brain
The National Institute on Alcohol Abuse and Alcoholism will award a total of $2 million to researchers who study the impact of adolescent drinking on the developing brain.

Grants to Prevent High-Risk College Drinking
The U.S. Department of Education will award $2.32 million in grants to prevent high-risk drinking and violent behavior among college students.
(Source: Join Together, 01/08/07)
06.01.2007 Per capita alcohol consumption and sickness absence / Pro Kopf Alkoholkonsum und Krankheitsabsenzen  (Schweden)
05.01.2007 A University of Virginia Health System researcher and colleagues have just published findings showing that just a few targeted counseling sessions had a notably positive impact on women at high risk for binge drinking, unplanned pregnancy, and exposure to alcohol during pregnancy. / Forscher in Virginia, USA fanden, dass einige wenige gezielte Beratungsgespräche einen positiven Einfluss auf Frauen mit hohem Risiko für Rauschtrinken, ungeplante Schwangerschaft und Alkohol während Schwangerschaft hatten.
Medical News Today, 5.1.07
04.01.2007 Binge Drinking and Associated Health Risk Behaviors Among High School Students / Rauschtrinken und damit verbundenes gesundheitliches Risikoverhalten bei High School Studenten in USA


Leserbriefe

Link Datum Thema Veröffentlicht in ...  ((noch) nicht veröffentlicht) Datum/Nr.
Leserbrief 29.01.07 Jugendparties und Alcopops  (Gastleserbrief von Claudia Frei, Hinwil, Schulsozialarbeiterin) Tages-Anzeiger 25.01.07
Leserbrief 13.01.07 Moral vor Professionalität, der Journalistenkodex Neue Zürcher Zeitung 25.01.07
Leserbrief 12.01.07 Winterthur hat ein Strategiepapier zur Suchtpolitik herausgebracht (Neue Zürcher Zeitung) --
Leserbrief 10.01.07 Die IG Freiheit vergibt Preis fürs dümmste Gesetz (Tages-Anzeiger) --
Leserbrief 04.01.07 Die alkoholischen Nachwehen zum grössten Silvester-Feuerwerk der Schweiz in Zürich (diverse Zeitungen)
(FACTS)

--


Die (Lobby-) Arbeit der globalen Alkoholindustrie

Datum

Interner Link zu den Seiten/Thema, Meldungen

externer Link zur Organisation/Details und Kommentar

17.01.2007 Sonderseite Migros-Denner-Deal

Cash daily, 15.1.07: "Bolliger greift nach Schweizer Weinkrone" Die Migros werde nun mit Denner, Le Shop (Internet) und Globus geschätzte 430 Mio. Fr. Umsatz mit Wein und Schaumwein machen. Das sei nur wenig unter dem Resultat von Spitzenreiter Coop mit geschätzten 500 Mio. Fr.

10.01.2007 International
                 
Engl. Texts
Der ehemals oberste Beamte der kalifornischen Alkohol-Kontroll-Behörde Jerry Jolly geht zu einer Anwaltskanzlei, die die Alkoholindustrie berät. / The former top alcohol regulatory official for the state of California, has taken a consulting job with a San Francisco law firm that advises the alcohol industry.
09.01.2007 Anheuser-Busch, der grösste amerikanische Braukonzern will nun das tschechische Budweiser importieren. Der amerikanische Grosskonzern und die kleine tschechische Brauerei Budweiser Budvar sind seit Jahrzehnten weltweit in Markenstreitigkeiten verstrickt. Es scheint nun eine Annäherung zu geben. (Quelle: NZZ, 9.1.07)

 Parlamentsdebatten-Übersicht

Rat / Link Datum Debatte
US Kongress 20.01.2007 Beide Kammern haben Vorlagen gutgeheissen, die Konsequenzen aus den jüngsten Lobby-Skandalen ziehen. Künftig ist es Volksvertretern u.a. verboten, von Lobbyisten Geschenke, Gratisreisen oder Gratismahlzeiten anzunehmen. (Quelle: NZZ, 20.1.07, 19.1.07)
Grosser Rat Kanton Basel-Stadt 19.01.2007 Die Kantone sollen selber regeln dürfen, wieviel Lärm sie um ihre innerstädtischen Beizen zulassen wollen. Der Basler Grosse Rat hat am Mittwoch dazu bei der Regierung eine Standesinitiative zu Handen der eidgenössischen Räte bestellt. (Quelle: Basler Zeitung online, 17.1.07)


Briefe an ....

Brief vom an Antwort Thema
02.01.2007 info@wineandspirit.ch (Vereinigung Schweizer Weinhandel,  3011 Bern)
                                    
und Zürcher Kantonschemiker
 

05.01.07

In einem PR-Artikel des Tages-Anzeigers für Schaumwein hält ein einjähriges Mädchen eine Schaumweinflasche im Schoss.


Veranstaltungen

24. Mai 2007

 

Worauf basiert Suchtprävention (Vorankündigung)
Fachtagung in Fribourg der Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme
 
5. - 6. Febr. 2007

 

BEYOND PRIMETIME

will media help grow healthier kids?  Stay Tuned.

Time Warner Center, New York, NY

Org. THE ASPEN INSTITUTE

See a full list of speakers. Review the agenda.
Register now!
The Conversations:
  • The Media as Parent
  • What is the Responsibility of Media Leaders?
  • etc.
Wednesday, 31 January 2007
EUROCARE SEMINAR
AN ALCOHOL STRATEGY FOR EUROPE?
Hosted by the Socialist Group in the European Parliament
Place: European Parliament – Brussels

 

Time: 12h30 – 15h00
(Lunch will be provided)
The EUROCARE January seminar will bring together representatives from the Commission, the European Parliament, the World Health Organisation and the Public Health Community to analyse the .....
For all information and updates on the seminar, please see the following link www.eurocare.org
For any additional information please contact Ruth Ruiz: ruth.ruiz@europanytt.no,  tel.: +32 (0)2 233 38 71

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Inhaltsverzeichnis 

Entwicklungen der schweizerischen Alkoholpolitik der letzten Jahre anhand von Leserbriefen

Aktuell

Hinweise für Unterrichtende

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Internationales

Briefe an ....

Die Lobby-Arbeit der globalen Alkoholindustrie

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Dossiers: Suchtmittelwerbung; Alcopops; Absinth; WTO - GATS; Alkoholkonsum Jugendlicher; Alkohol und Verkehr /  Drink Driving; Wein (Alkohol) sei (mässig genossen) gesund; Sport und Alkohol; Strukturelle Prävention; NPA (Nationales Programm Alkohol); botellón

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Hermann T. Meyer, Projekte und Dienstleistungen, Lindenstr. 32, CH-8307 Effretikon, Switzerland, 
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Stand: 30.12.2008