www.alkoholpolitik.ch - Newsletter - Dezember 2005    (Versand 31.12.05)

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Bereits zum vierten Mal können wir unserer Leserschaft unsere besten Wünsche für eine besinnliche Adventszeit übermitteln. Nächstes Jahr feiern wir das 5. Jahr des Bestehens dieser Webseite. In dieser kurzlebigen Zeit direkt ein Ereignis! Wenn wir kurz zurückblicken, fällt auf, dass trotz einiger erreichten Verbesserungen,  im Bereich Alkohol am Steuer und bei Alcopops, das Grundverständnis der meisten Politiker für die Alkoholfrage immer noch zu wünschen übrig lässt. Sie haben die Maxime des Buches "Alkohol - Kein gewöhnliches Konsumgut" immer noch nicht begriffen. Vielleicht hinken sie einfach, wie so oft, der EU hinterher. Geduld ist gefragt; (und die Hoffnung, dass es nur andere trifft, wenn Alkoholisierte Schaden anrichten; oder?)

Wir wünschen einen besinnlichen Advent, ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute im neuen Jahr.

Top aktuell:   

(23.12.2005) 

Die Thurgauer Regierung hat eine Gesetzesbotschaft dem Grossen Rat zugeleitet: Plakatwerbung für alkoholische Getränke und Tabakwaren soll im Thurgau verboten werden.    (Siehe Aktuelles)


(20.12.2005) Ein nationales Podium unter Leitung des ehemaligen Governors von Massachusetts und Präsidentschafts-Kandidaten  Michael S. Dukakis wurde in den USA gebildet.
Es soll untersuchen, mit welchen staatlichen organisationellen und  finanziellen Strukturen Prävention und Rehabilitation substanzbedingter Probleme am wirkungsvollsten unterstützt werden können. Im Januar 2006 werden in Santa Fe, N.M. und im Februar 2006 in Washington, D.C. öffentliche Hearings stattfinden. Schriftliche Beiträge werden elektronisch von www.jointogether.org während diesen Monaten entgegengenommen. Das Podium hofft, seine Empfehlungen im Juni 2006 zu veröffentlichen. 
Pressemitteilung von Join Together mit den andern Podiumsteilnehmern. 


(09.12.2005) Super-Bieridee!! Der Cafetier-Verband will weniger Betriebe und den Ausstieg mit Prämien aus dem Alkoholzehntel versüssen!

Der Tages-Anzeiger titelt heute: "Die Beizer wollen weniger Beizen - und Sterbehilfe vom Staat"

Hausbesitzer sollen höchstens zweimal eine Prämie von Fr. 12'000.-- erhalten, wenn sie eine Beiz stilllegen und 20 Jahre lang keinen Gastrobetrieb mehr in ihrer Liegenschaft dulden. Der Alkoholzehntel soll 5 Jahre dazu dienen, die 10'000 überzähligen Gastrobetriebe zu schliessen. Kantonale Parlamentarier sollen gewonnen werden, die Idee voranzutreiben und die Zweckbindung des Alkoholzehntels zu ändern. Die Gastro Suisse soll sie stillschweigend unterstützen.
Kommentar: 
Das ist nun wirklich eine desolate Vorstellung. Aber wenn es dem Verband so wichtig ist, die 10'000 Betriebe zu schliessen, warum bedient er sich nicht unserer Projekt-Idee? Da hätte er ausgesorgt.


30.11.2005: Der Ständerat schliesst sich dem Nationalrat an.  

Bei der Totalrevision des Radio- und Fernsehgesetzes wird Alkoholwerbung bei nationalen und Sprachregionalen Sendern, wie auch bei ausländischen Werbesendungen für den Schweizer Markt verboten sein. Bei lokalen Privatsendern ist sie für vergorene Getränke erlaubt. Der Bundesrat kann im Sinne des Jugendschutzes weitere Werbesendungen untersagen.
Kommentar: Wenn kein Wunder geschieht, wird also erstmals Alkoholwerbung auf Schweizer Sendern möglich werden! In völligem Widerspruch zu einer verantwortungsbewussten Jugendpolitik. Bei der heutigen Geisteshaltung des Gesamtbundesrates ist kaum damit zu rechnen, dass er seine Möglichkeit der Intervention wahrnimmt und einzelne Sendungen verbietet. Wahrscheinlich wird es auch kaum Kläger geben, da diese zum vornherein abgeschreckt werden von der Aussichtslosigkeit solcher Bemühungen. 

Neustes Zitat   

(08.12.2005) Aus der Replik von Jean-Martin Büttner im Tages-Anzeiger vom 8.12.05 auf die Rede Christoph Blochers an die Journalisten:

"Wirklichkeit ist eine Funktion der Macht" ..."Wirklichkeit für einen Journalisten ist zum Beispiel, was sein Verlag als Wirklichkeit definiert haben möchte. ... Schreiben was ist? Schreiben was sein darf."

Kommentar: Ein namhafter Insider bestätigt unsere Meinung, die auch im Leserbrief vom 3.12.05 zum Ausdruck kommt.


(3.12.2005) Bundesrat Blocher im Tages-Anzeiger vom 3.12.05:

"Journalisten müssen schreiben, was ist!"  

"Politiker neigen dazu - genauso wie alle Menschen -, die Dinge zu beschönigen. Journalisten müssen die Wirklichkeit darstellen. Das kann subversiv und gefährlich sein, ist aber wichtig für Bürgerinnen und Bürger."

(Rede von Christoph Blocher anlässlich der Lokaljournalistenpreise der "Berner Zeitung" und der "Swiss Press Photo" Preise der Espace Media am 2.12.05 im Landesmuseum in Zürich.)

Kommentar: Bundesrat Blocher's Rede strotzt nur so von hehren Wünschen an die Zunft der Journalisten. Doch vergisst er zu sagen, dass die Verleger nur abdrucken lassen, was in ihr Konzept passt. Die Schere der Selbstzensur wirkt schon zum voraus derart mässigend, dass wir Bürgerinnen und Bürger die Wahrheit in der Alkoholfrage nicht zu lesen bekommen. Liegt es wohl daran, dass u.a. die SVP beim Alkoholproblem noch immer so wirklichkeitsfremd politisiert?  Auch Neue Zürcher Zeitung online, 3.12.05  
Leserbriefe

Aktuell      

Datum

Thema

Kommentar/Details

27.12.2005 Die neue Kantonsverfassung im Kt. Zürich tritt auf den 1.1.06 in Kraft. (Quelle: Tages-Anzeiger, 24.12.05) Eine wichtige Neuerung: Die Verordnung zur Rechtsetzung muss ergänzt werden, da die Regierung neu dazu verpflichtet ist, bei Erlassen auf die langfristigen ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen hinzuweisen.
Kommentar: Ob das Alkoholproblem wohl als soziale Frage angesehen wird? Man nennt es auch unser grösstes sozial-medizinisches Problem.
27.12.2005 Der ehemalige Nationalrat und Bauernverband-Direktor Melchior Ehrler wird aufs Neujahr neuer Präsident der Eidg. Kommission für Konsumentenfragen. Er ersetzt Laurent Moreillon, der vorzeitig zurücktritt. Der zeigte sich enttäuscht über die in seinem Urteil oft geringe Wirkung der Kommissionsarbeit.
Kommentar: Darin wird er in mindestens einer andern Kommission sicher volles Verständnis finden. (Quelle: Tages-Anzeiger, 24.12.05)
27.12.2005 "Standpunkte" 6/05 der SFA, Schweiz. Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme sind erschienen. Die Hauptartikel:
Sportliche Jugendliche sind öfter betrunken (Untersuchung)
Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Raucher und Versicherungen)
Mühselige Jagd nach Belohnung (Drogen und Gehirn)
23.12.2005 Die Thurgauer Regierung hat eine Gesetzesbotschaft dem Grossen Rat zugeleitet: Plakatwerbung für alkoholische Getränke und Tabakwaren soll im Thurgau verboten werden. Mit dieser Botschaft erfüllt die Kantonsregierung Aufträge, die sie gegen ihren Willen erhalten hat, als das Parlament zwei Motionen erheblich erklärte. Beide Male hatte die Regierung beantragt, die Vorstösse abzulehnen.         baz.ch - Basler Zeitung Online 23.12.05
Meldung Kt. Thurgau online
13.12.2005 Die Tageszeitung "Südostschweiz" ist vom Presserat wegen eines Publikationsboykotts gegen ein Kulturgruppe gerügt worden. Eine Redaktion dürfe auch auf rüde und ausfällige Kritik nicht mit einem Publikationsstopp reagieren, sondern müsse sich einzig von journalistischen Kriterien leiten lassen. baz.ch - Basler Zeitung Online
Kommentar: Erscheint reichlich weltfremd. Pressefreiheit heisst doch bei uns, die Presse ist frei zu bringen, was sie will.
10.12.2005 Auf der offenen Enzyklopädie Wikipedia haben wir einen neuen Artikel "Alkoholpolitik" eingereicht. Der Text wurde sofort zur Löschung empfohlen. Die Diskussion läuft 7 Tage, dann wird entschieden. Vielleicht beteiligen Sie sich an der Diskussion?
09.12.2005 Der Ernährungsbericht des Bundes zeigt, 20% der Schweizer Kinder sind übergewichtig. (Quelle: Tages-Anzeiger, 8.12.05)
Im Umfeld der TV-Kindersendungen werben fast zwei Drittel der Spots für Nahrungsmittel und davon 80-100% für Esswaren mit hohem Fett- und/oder Zuckergehalt. Gleichzeitig meldet eine amerikanische Studie, dass die Kinder von der TV-Werbung beim Essverhalten beeinflusst werden. Institute of Medicine of the National Academies, Washington DC 20001 Kommentar: Bei den Getränken soll es anders sein?
09.12.2005 Der Cafetier-Verband will 10'000 Betriebe schliessen. Der kantonale Alkoholzehntel soll während 5 Jahren Prämen an Hauseigentümer zahlen. (Siehe Top-Aktuell auf Homepage)
07.12.2005 Bundesrat Couchepin legte am 5.12.05 den 5. schweiz. Ernährungsbericht vor. Innert 10 Jahren ist der Anteil an übergewichtigen Erwachsenen von 30 auf 37% gestiegen. Der Bundesrat will deshalb mehr informieren, nicht verbieten. Da das nötige Geld fehlt, sollen im BAG Mittel umgeschichtet werden. Dem BAG wurden aber die Präventionsgelder bereits laufend gekürzt: Von 34,74 Mio. 2004 auf 30,44 Mio. 2005 und 28,85 Mio. Fr. 2006. Abstriche müssten gemäss Dir. Zeltner vor allem die Aids-, Drogen-, oder die Alkoholprävention gewärtigen. Tabak- Prävention läuft separat über den Tabakfonds. (Quelle: Tages-Anzeiger, 6.12.05)
07.12.2005 Der Bundesrat beantwortete die Interpellation von Nationalrat Berberat Didier vom 01.03.2005 05.3020 - Interpellation: Abgabe auf Alcopops. Wird das Gesetz umgangen?
Der BR sieht keinen Handlungsbedarf, da der Zweck erreicht wurde und die Jugend auf die vergorenen bitteren Nachfolgeprodukte nicht ansprechen würden. 
Kommentar: Dass Bier das meistgetrunkene alkoholische Getränk bei Jugendlichen ist, lässt letztere Aussage etwas eigenartig erscheinen. Die nächsten Untersuchungen müssen da Aufschluss geben.
07.12.2005 Der Bundesrat beantwortete die Interpellation von Nationalrat Germanier Jean-René vom  06.10.2005. 05.3621 - Interpellation: Agrarprodukte mit Herkunftsbezeichnung, insbesondere AOC-Weine. Förderung.
Zusätzliche Mittel fehlen, er ist aber "im Rahmen seiner Möglichkeiten bereit, die Branche auf diesem Weg weiterhin zu unterstützen, ohne dabei einen Widerspruch zu den nationalen Präventionskampagnen des Bundes entstehen zu lassen."
Kommentar: Unsere Projekt-Idee würde da Abhilfe schaffen.
05.12.2005 Der Dezember Newsletter von Infoset ist erschienen. Infos aus dem ganzen Suchtbereich. redaktion@infoset.ch
http://www.infoset.ch. Bei uns finden Sie Kommentare, evtl. Leserbriefe zu einzelnen dort erwähnten Artikeln.
03.12.2005 Zwei Kunstturner wurden wegen Disziplinlosigkeit an der WM hart bestraft. Niki Böschenstein und Patrick Dominguez waren bereits an den Schweizer Meisterschaften in Luzern gebüsst worden.  Kommentar: Die Jugend ist der Spiegel der Gesellschaft, auch was den Alkoholkonsum betrifft. Trotzdem erwartet man von Sportgrössen, dass sie der Jugend ein Vorbild sind. Es würde ihnen sicher leichter fallen, wenn auch die Veranstalter von Turnfesten dafür sorgen würden, dass diese nicht zu Saufgelagen ausarten; obwohl der finanzielle Gewinn noch so verlockend ist. (Quelle: Tages-Anzeiger, 2. + 3.12.05)
Basler Zeitung, 1.12.05
01.12.2005 Im Zürcher Niederdorf verkauft ein Laden Alkoholika bis 24.00 Uhr, das günstigste Bier für einen Franken. Die Folge sind randalierende Jugendliche, belästigte andere Läden und Anwohner mit Urin, Erbrochenem, Büchsenabfall und Lärm. Freitag- und Samstagnacht sei die Situation unhaltbar, sagt der Quartiervereins- Präsident. Die Polizei hat Bussen wegen Abgabe an Jugendliche verteilt und den Patententzug angedroht. Kommentar: Warum darf der so lange offen halten? Wie lange kann der auf Kosten unserer Jugend verdienen?

Internationales   

Hier folgen in chronologischer Reihenfolge des Eingangs Neuigkeiten aus andern Ländern, die für die Schweiz auch
interessant sein könnten.

Datum Thema Kommentar/Details
30.12.2005 Englische Zeitungen berichten über stark gestiegene Zahlen von
Alkoholmissbrauch. (Quelle: Tages-Anzeiger, 29.12.05)
Die Rekordzahl von 4809 britischen Kindern hätte deswegen in zwei Jahren Spitalpflege benötigt, das sei 15 % mehr seit 1997. Bei den Erwachsenen betrage der Anstieg 30%. 
Kommentar: Kein Wunder, lässt sich doch die Regierung vor allem von der Alkoholindustrie beraten. - Und bei uns?
30.12.2005 Die neue deutsche Regierung hat Sabine Bätzing zur neuen Drogenbeauftragten ernannt. Sie stehe für Kontinuität in der Drogen- und Suchtpolitik. 
Pressemitteilung BMG 42005
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt: „Sabine Bätzing ist eine sehr engagierte junge Kollegin, die insbesondere bei der Verschärfung des Jugendschutzgesetzes hervorragend mit dem Bundesministerium für Gesundheit kooperiert hat. Sie ist eine exzellente Kennerin der Diskussion um die so genannten Alkopops und hat auch hier gut mit dem Ministerium und der bisherigen Drogenbeauftragten zusammen gearbeitet.“
23.12.2005 Am nächsten Montag herrscht im Giants Stadion in New York, USA ein Verkaufsverbot für alkoholische Getränke. Die Offiziellen befürchteten Fan-Gewalt, wie sie in früheren Football-Spielen vorkam. Es spielen die New York Jets und die New England Patriots.
Boston Globe, 20.12.05     Join Together, 21.12.05
21.12.2005 Die EU schliesst Weinabkommen mit den USA. 
(Quelle: Tages-Anzeiger, 21.12.05)
Um mit ihrem Wein Zugang zum US-Markt zu bekommen, muss die EU im Gegenzug Wein aus Amerika zulassen, der nicht nach europäischen Standards produziert wurde. Die Welt.de, 21.12.05 
21.12.2005 In Schottland ist der Alkoholismus gemäss neuer Zahlen des U.K. nationalen Gesundheitsdienstes im Steigen begriffen.  Alkoholbedingte Todesfälle im Jahr 2004: 2052; das sind 4% mehr als im Vorjahr und 20% mehr als im Jahr 2000 oder seit 20 Jahren verdreifacht. Diese und weitere statistische Zahlen lassen Kritik und Fragen nach Prävention aufkommen. 
Kommentar: Im Land des Whiskeys hat die Prävention kaum eine Chance.
Join Together, 20.12.05              Scotsman, 19.12.05
20.12.2005 Ein nationales Podium unter Leitung des ehemaligen Governors von Massachusetts und Präsidentschafts-Kandidaten  Michael S. Dukakis wurde in den USA gebildet.

Es soll untersuchen, mit welchen staatlichen organisationellen und  finanziellen Strukturen Prävention und Rehabilitation substanzbedingter Probleme am wirkungsvollsten unterstützt werden können. Im Januar 2006 werden in Santa Fe, N.M. und im Februar 2006 in Washington, D.C. öffentliche Hearings stattfinden. Schriftliche Beiträge werden elektronisch von www.jointogether.org während diesen Monaten entgegengenommen. Das Podium hofft, seine Empfehlungen im Juni 2006 zu veröffentlichen. 
Pressemitteilung von Join Together mit den andern Podiumsteilnehmern.

20.12.2005 Colleges in Florida und in andern Orten der USA haben die Alkoholwerbung auf ihrem Campus eingeschränkt. Sie versuchen damit das Binge Drinking und den Alkoholkonsum von Minderjährigen zu reduzieren. (Quelle: Join Together, 15.12.05)
The Miami Herald, herald.com, 12.12.05
16.12.2005 R.J. Reynolds Tobacco hat die Kampagne mit Alkoholwerbung nach heftigen Protesten eingestellt. Die Zusammenarbeit von NGOs mit Generalstaatsanwälten hat zum Ziel geführt. (Siehe 14.12.05)  (Quelle: Join Together, 15.12.05)  
NJ.com/The Associated Press, 14.12.05
15.12.2005 Die amerikanische Regierung betreibt eine Inseratekampagne gegen das Trinken von Minderjährigen.  Sie richtet sich z.B. an die Eltern, denen gesagt wird, dass "Jugendliche trinken, um betrunken zu werden."

(Quelle: Join Together, 14.12.05)        boston.com NEWS, 11.12.05

14.12.2005 Der Generalstaatsanwalt von New York, USA hat mit zwei weiteren General-Staatsanwälten zum zweiten Mal an die R.J. Reynolds Tobacco geschrieben. Seine Presseinformation, 13.12.05. R. J. Reynolds verschickt einen Glückwunschbrief zum Geburtstag von 21-Jährigen und älteren mit Tipps, wie sie richtig mit Alkohol feiern können. 
Trotz früherer Mahnung hält die Tabakfirma an ihrer Aktion fest, die zum Binge Drinking verleite. (Quelle: Join Together, 13.12.05)
13.12.2005 Russland verbietet den Bierkonsum ausserhalb der Verkaufsstellen. In letzter Zeit wurde der Bierkonsum eher gefördert, um den Wodkakonsum zu senken. Russland kriminalisiert das Bier im Park (Vermischtes, NZZ Online)
13.12.2005 Seit der Senkung der Alkoholsteuern im März 2004 in Finnland um 1/3 haben die Todesfälle markant zugenommen. In einem Jahr stieg die Zahl der Todesfälle wegen alkoholbedingter Krankheiten um 20% auf 1860. Leberzirrhose-Todesfälle stiegen um 30%, der Alkoholkonsum um 10%. (Quelle: Join Together, 12.12.05)Reuters Foundation Alert Net, 9.12.05
10.12.2005 Der US-Bundesstaat New Mexico hat wieder grosse Probleme mit Alkohol am Steuer.  Nach einer grossen Anstrengung in den 90er-Jahren, die eine Senkung der Alkoholtoten brachte, ist die Zahl wieder im Steigen begriffen. Fast doppelt soviel Tote wie im Landesdurchschnitt. (Quelle: Join Together, 9.12.05)
New York Times, 4.12.05
10.12.2005 Aufruf des Center for Science in the Public Interest, Washington. Die Parlamentarier in Washington sollen aufgefordert werden, die Alkoholsteuern zu erhöhen. Liebe Freunde:
Die laufende Fiskaldebatten im Kongress und die Aussicht auf eine Budget- Sackgasse könnte helfen, die Tür dafür zu öffnen, eine Erhöhung der Alkoholsteuern in Betracht zu ziehen. Wir hoffen, Sie werden helfen, diese Diskussion zu stimulieren und diese Möglichkeit zu unterstützen, indem Sie Ihre Parlamentarier bitten, diese ungenützte Einkommensquelle zu bedenken.
Bitte besuchen Sie unsere Webseite auf http://www.cspinet.org/booze/2005/Tax_Survey_AA.htm, um in dieser wichtigen Angelegenheit zu handeln.
09.12.2005 Der Ernährungsbericht des Bundes zeigt, 20% der Schweizer Kinder sind übergewichtig. (Quelle: Tages-Anzeiger, 8.12.05) Im Umfeld der TV-Kindersendungen werben fast zwei Drittel der Spots für Nahrungsmittel und davon 80-100% für Esswaren mit hohem Fett- und/oder Zuckergehalt. Gleichzeitig meldet eine amerikanische Studie, dass die Kinder von der TV-Werbung beim Essverhalten beeinflusst werden. Institute of Medicine of the National Academies, Washington DC 20001
09.12.2005 71% der amerikanischen Bevölkerung würden eine Erhöhung der Alkoholsteuern um 5 Cent pro Drink befürworten. Dies gemäss einer neuen Studie vom nonprofit Center for Science in the Public Interest (CSPI), USA. Damit würden für die nächsten 5 Jahre $20 Mia. verzweifelt benötigtes Einkommen erzielt. Das Parlament erwägt, Sozialprogramme zu kürzen, um das Budget zu entlasten. 
Join Together, 7.12.05    CSPI Newsroom
08.12.2005 In Indien wurde im Mai die Indian Alcohol Policy Alliance (IAPA) gegründet.  Sie soll eine wirkungsvolle Alkoholkontrollpolitik durchsetzen. 
Dazu ein Bericht aus GUTTEMPLER DIALOG, Ausgabe 3/2005
Engl. Originalbericht in "The Globe" Issue 2, 2005
07.12.2005 Eine Gesprächsrunde in Moorhead, Minn., USA war sich einig, dass die Gemeinden aktiv werden müssen, um den Alkoholkonsum zu senken.
(Quelle: Marin Institute Alcohol News, 4.12.05)
Einige Äusserungen von Teilnehmern: "Wie kann man von einzelnen, speziell von Jugendlichen erwarten, dass sie nein zu Alkohol sagen, wenn ihre Umgebung dazu ja sagt?" Aggressive Alkoholwerbung für College-Studenten und alkoholgesponsorte Sportveranstaltungen sendeten die falsche Botschaft. "Wir haben eine Kultur und eine Gesellschaft, die den Glauben verbreiten, dass risikoreiches Trinken eine normale Campus-Erfahrung sei." Die Alkoholsteuern müssten angehoben und der Ertrag in die Prävention gesteckt werden.
GrandForksHerald.com, 2.12.05/Assoc. Press
03.12.2005 AWOL Maschinen (Alkohol ohne Flüssigkeit) könnten in Michigan, USA bald verboten werden. Der Senat stimmte mit 34:0 für ein Verbot. Mit diesem Gerät wird der Schnaps zerstäubt und dann inhaliert. Der Rausch kommt schneller. Das Gesetz geht zurück an die grosse Kammer.    
Associated Press, 11/30/05  
03.12.2005 Das Marin Institute bietet einen neuen Service an: Dossiers zu einzelnen wichtigen Themen. Es gibt farbige Factsheets zu den Themen: Verantwortung der Erwachsenen, "Verantwortungsprogramme" der Alkoholindustrie, Werbung bei der Jugend und indirekte Folgen des Alkoholkonsums. Sie sollen helfen, im nächsten Jahr Alkoholproblemen in der Gemeinde vorzubeugen.

List of English texts

Date

German

English

23.12.2005 Am nächsten Montag herrscht im Giants Stadion in New York, USA ein Verkaufsverbot für alkoholische Getränke.

Officials fearing fan violence have banned alcohol sales at next Monday's football game between the New York Jets and the New England Patriots at Giants Stadium.
Boston Globe, 20.12.05     Join Together, 21.12.05

21.12.2005 In Schottland ist der Alkoholismus im Steigen begriffen.

The 2,052 alcohol-related deaths in Scotland in 2004 show an increase of 4 percent from the previous year, or 20 percent since 2000, and have tripled since 20 years ago, according to figures released by the United Kingdom's National Health Service.
Join Together, 20.12.05              Scotsman, 19.12.05

20.12.2005 Ein nationales Podium unter Leitung des ehemaligen Governors von Massachusetts und Präsidentschafts-Kandidaten  Michael S. Dukakis wurde in den USA gebildet.

Today, just a handful of states retain cabinet-level agencies dedicated to alcohol and other drug treatment and prevention. Responding to this disturbing trend, a policy panel led by former Massachusetts governor and presidential candidate Michael S. Dukakis will begin work this week on determining which state organizational and financial structures most effectively support policies to prevent and treat substance-use problems, which affect an estimated 37 million Americans.Public testimony will be heard at hearings in Santa Fe, N.M., in January 2006 and in Washington, D.C., in February 2006. Written testimony also will be collected electronically at www.jointogether.org during those months.
The panel expects to release its recommendations in June, 2006. Press release of Join Together with the other panel members.

20.12.2005 Colleges in Florida und in andern Orten der USA haben die Alkoholwerbung auf ihrem Campus eingeschränkt. Colleges in Florida and elsewhere in the U.S. have restricted alcohol marketing on campus in an effort to curb student binge drinking and underage drinking.
(Quelle: Join Together, 15.12.05)
The Miami Herald, herald.com, 12.12.05
16.12.2005 R.J. Reynolds Tobacco hat die Kampagne mit Alkoholwerbung nach heftigen Protesten eingestellt. Battered by criticism, R.J. Reynolds has announced that it will end a promotion for Camel cigarettes that included potent drink recipes printed on coasters. (See 12/14/05)  (Quelle: Join Together, 12/15/05)  
NJ.com/The Associated Press, 12/14/05
15.12.2005 Die amerikanische Regierung betreibt eine Inseratekampagne gegen das Trinken von Minderjährigen.  The USA federal government is running ads warning against underage drinking, telling parents that "young people drink to get drunk."  (Source: Join Together, 12/14/05
boston.com NEWS, 12/11/05
14.12.2005 Der Generalstaatsanwalt von New York, USA hat mit zwei weiteren General- Staatsanwälten zum zweiten Mal an die R.J. Reynolds Tobacco geschrieben. Attorney General Spitzer in New York, USA today called upon R.J. Reynolds Tobacco Company to immediately cancel a cigarette promotion that encourages binge drinking by young adults. The demand was made in a letter to R.J. Reynolds CEO Susan Ivey, which Spitzer sent jointly with Maryland Attorney General J. Joseph Curran, Jr. and California Attorney General Bill Lockyer. (Source: Join Together, 12/13/05)            His press release, 12/13/05
13.12.2005 Seit der Senkung der Alkoholsteuern im März 2004 in Finnland um 1/3 haben die Todesfälle markant zugenommen. Finland cut taxes on alcohol products in March 2004 by one third. Now 1,860 Finns died from alcohol-related diseases in 2004, up 20 percent from 2003. Liver cirrhosis deaths rose 30 percent in just one year, as alcohol consumption jumped 10 percent. Join Together, 12.12.05)
Reuters Foundation Alert Net, 9.12.05
10.12.2005 Der US-Bundesstaat New Mexico hat wieder grosse Probleme mit Alkohol am Steuer.  Once hailed as a model for other states, New Mexico is now struggling to prevent a resurgence of drunk driving. 
(Source: Join Together, 9.12.05) 

New York Times, 4.12.05
10.12.2005

 

Aufruf des Center for Science in the Public Interest, Washington, DC, USA. Die Parlamentarier in Washington sollen aufgefordert werden, die Alkoholsteuern zu erhöhen. Alert by CSPINET, USA: Dear Friends:
The current fiscal debates in Congress and the prospect of a budget impasse may help open the door for consideration of an increase in the federal excise tax on alcoholic beverages. We hope you will help stimulate discussion and support for this option by asking your legislators to consider this untapped source of revenue. 
Please visit our website at 
http://www.cspinet.org/booze/2005/Tax_Survey_AA.htm to take action on this important issue.
09.12.2005 71% der amerikanischen Bevölkerung würden eine Erhöhung der Alkoholsteuern um 5 Cent pro Drink befürworten. Seventy-one percent of Americans support a five cent per drink increase in federal alcohol taxes, according to new survey research commissioned by the nonprofit Center for Science in the Public Interest (CSPI). As lawmakers consider slashing popular social programs to bridge the federal budget gap, CSPI says they should instead consider raising taxes on beer, wine, and spirits--which could raise more than $20 billion in desperately needed revenue over the next five years.  Join Together, 7.12.05    CSPI Newsroom
07.12.2005 Eine Gesprächsrunde in Moorhead, Minn., USA war sich einig, dass die Gemeinden aktiv werden müssen, um den Alkoholkonsum zu senken.
(Quelle: Marin Institute Alcohol News, 4.12.05)
Moorhead panel says communities must work to curb drinking. Community efforts are needed to change an environment that encourages alcohol abuse, educators say. "How can you expect individuals, especially our youths, to say no to alcohol when their environment tells them yes?" asked Karin Walton, director of the North Dakota Higher Educator Consortium for Substance Abuse Prevention. Suzanne Williams, interim provost of Tri-College University, said aggressive drink promotions aimed at college students and alcohol-sponsored athletics are sending the wrong message. "We've got a culture and a society that is perpetuating the belief that high-risk drinking is a normal part of the campus experience," Williams said. She suggested raising taxes on alcohol and putting the proceeds into prevention. GrandForksHerald.com, 12/2/05/Assoc. Press
03.12.2005 AWOL Maschinen (Alkohol ohne Flüssigkeit) könnten in Michigan, USA bald verboten werden. AWOL Machines Face Ban in Michigan
Alcohol Without Liquid (AWOL) machines could soon be banned in Michigan after the state Senate voted 34-0 to outlaw the devices. 
Associated Press, 11/30/05  
03.12.2005 Das Marin Institute bietet einen neuen Service an: Dossiers zu einzelnen wichtigen Themen. Need to Get Your Facts Straight? Now available on the Marin Institute's Web site are a new series of colorful Fact Sheets for advocates and others seeking information about today's most pressing alcohol issues. Topics include adult accountability, alcohol industry “responsibility” programs, marketing to youth and second-hand effect of alcohol use. We hope these tools help you prevent community alcohol problems in the coming year. 

Dossiers: Alkoholkonsum Minderjähriger/Erhältlichkeit
                Underage drinking   (ab 2004)
   

 

Eintrag/Entry

Webeite/site / Details

Thema

Theme

20.12.2005 Internationales

English Texts

 

Ein Podium unter Dukakis veranstaltet Hearings zur Bekämpfung des Rauschtrinkens und des Konsums von Minderjährigen a policy panel led by f Michael S. Dukakis will begin work this week on determining which state organizational and financial structures most effectively support policies to prevent and treat substance-use problems,
15.12.2005 Internationales

English Texts

Die amerikanische Regierung lanciert eine Werbekampagne gegen das Trinken Minderjähriger The USA federal government is running ads warning against underage drinking
01.12.2005 Briefe an ... Gratisbier am 11.11.für Winterthurs Studenten Free beer on 11/11 for the Students in Winterthur

Dossier Suchtmittelwerbung

Datum

Kapitel / Brief

Thema 

23.12.2005 Aktuell Die Regierung des Kt. Thurgau bringt Vorlage für Verbot der Alkohol- und Tabakwerbung auf Plakaten.
16.12.2005 International
                   Engl. Texts
J.R. Reynolds Tobacco stoppt Werbung für Binge Drinking. 
J.R. Reynolds Tobacco stopps propaganda for Binge Drinking
14.12.2005 International
                   Engl. Texts
J.R. Reynolds Tobacco macht Werbung für Binge Drinking. 
J.R. Reynolds Tobacco propagates Binge Drinking
09.12.2005 International
                  Aktuell
Der Einfluss der TV-Werbung auf das Essverhalten der Kinder.
The influence of TV-marketing on eating behaviour of children.
07.12.2005 International
                   Engl. Texts
Eine Gesprächsrunde in Moorhead, Minn., USA ruft die Gemeinden zum Handeln auf gegen die Umweltverschmutzung durch Alkoholreklame und Sportsponsoring. Moorhead panel says communities must work to curb drinking.
01.12.2005 Parlamentsdebatten
Top Aktuell auf Homepage
Der Ständerat hat Differenzen u.a. bei der Alkoholwerbung bereinigt und sich dem Nationalrat angeschlossen.

 Dossier Alkohol und Verkehr /  Drink Driving

Datum Link  Thema / Theme
10.12.2005 Internationales
                            English Text
New Mexico, USA hat wieder grosse Probleme mit Alkohol am Steuer. New Mexico, USA Struggles to Control Drunk Driving

Neues Dossier: Wein (Alkohol) sei (mässig genossen) gesund  (Link benützen)

Dossier Alcopops-Übersicht

Datum

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Thema

07.12.2005 Aktuell Der Bundesrat beantwortete eine Interpellation zum Stand der Alcopop-Situation.

Briefe an ....

Brief vom an Antwort vom Thema
09.12.2005 BioMed Central Open Access
http://www.biomedcentral.com/
  Kommentar zu einer Studie über Alkohol und Übergewicht
01.12.2005 Stadtrat Michael Künzle 
Departement Sicherheit und Umwelt
8400 Winterthur
25.11.2005 Grosses Gratis-Besäufnis für die neuen Studenten der Hochschulen in Winterthur

Forschungsergebnisse / Research

Datum

Thema (Link)

27.12.2005 Sportliche Jugendliche sind öfter betrunken (SFA-Studie über Schweizer Jugendliche)
09.12.2005 Patterns of alcohol drinking and its association with obesity / Trinkverhalten und Zusammenhänge mit Übergewichtigkeit     (Siehe auch Briefe an...)
08.12.2005 Study: Alcohol Health Risks Outweigh Benefits / Alkohol-Risiken übertreffen Nutzen.
05.12.2005 Einer der angesehensten Schweizer Soziologen, Prof. Peter Atteslander, wird als Lobbyist der Tabakindustrie enttarnt. Siehe Alkoholindustrie
01.12.2005 Binge Drinking in Midlife and Dementia Risk. Rauschtrinken im mittleren Alter und das Demenz-Risiko


Leserbriefe

Link Datum Thema Veröffentlicht in ...  ((noch) nicht veröffentlicht) Datum/Nr.
Leserbrief 23.12.05 Unlautere Werbung (Tages-Anzeiger)
Leserbrief 04.12.05 "Notwendige Unruhestifter" Blocher zu Journalisten (Neue Zürcher Zeitung) ?
Leserbrief 03.12.05 Journalisten müssen schreiben, was ist! (Blocher)   Tages-Anzeiger 08.12.05

 

Parlamentsdebatten

Rat / Link Datum Debatte
Nationalrat 09.12.2005 04.3437 Motion WAK-SR (02.422). Erweiterung der Beschäftigungsmöglichkeit am Sonntag. Der Nationalrat hat es gestern abgelehnt, die Sonntagsarbeit generell zu bewilligen. 
Senat von Michigan, USA 03.12.2005 Der Senat stimmte mit 34:0 für ein Verbot der AWOL Maschinen (Alkohol ohne Flüssigkeit) siehe International/ Englische Texte
Nationalrat 03.12.2005 04.078: Bundesgesetz über den Binnenmarkt. Änderung. Am 30.11. und 1.12.05 hat der Nationalrat hat bei der Behandlung des Binnenmarktgesetzes dem Bundesrat die Kompetenz erteilt, wenn nötig die Wirte zu einer Zusatzausbildung in Hygiene zu verpflichten. Es gehe um Konsumentenschutz, um Skandalen vorzubeugen. Der Minderheitsantrag wurde mit grossem Mehr (140:19) angenommen. Basler Zeitung online, 1.12.05
Ständerat 01.12.2005 Am 30.11.05 hat der Ständerat die Differenzbereinigung zum Radio- und Fernsehgesetz fortgesetzt. Bei der Alkoholwerbung hat er sich dem Nationalrat angeschlossen. Werbung für alkoholische Getränke ist allen Veranstaltern untersagt, die in der Schweiz nationale oder sprachregionale Programme verbreiten, die sich eigens an das schweizerische Publikum richten. Ausländische Sender sollen gleich behandelt werden. Bei Absatz 5 geht es um den Jugendschutz. Der Nationalrat hatte eingefügt: Art. 10 Abs. 1 Bst. bbis, Abs. 5: "Der Bundesrat kann zum Schutz der Gesundheit und der Jugend weitere Werbesendungen als unzulässig erklären. 

 

Die (Lobby-) Arbeit der globalen Alkoholindustrie

Datum

Interner Link zu den Seiten/Thema, Meldungen

externer Link zur Organisation/Details und Kommentar

21.12.2005 Die EU schliesst Weinabkommen mit den USA. 
(Quelle: Tages-Anzeiger, 21.12.05)
Um mit ihrem Wein Zugang zum US-Markt zu bekommen, muss die EU im Gegenzug Wein aus Amerika zulassen, der nicht nach europäischen Standards produziert wurde. Die Welt.de, 21.12.05 
05.12.2005 "Die Weltwoche" titelte in Nummer 47/05: Forschen schadet Ihrer Gesundheit. (Quelle: Infoset Dez. 05)  Im Artikel von Von Dietmar Jazbinsek wird der angesehene Sozialwissenschaftler Peter Atteslander als langjähriger Lobbyist der Tabakindustrie entlarvt.
Kommentar: Schade, dass für die Alkoholindustrie noch keine entsprechenden Studien vorliegen. Stoff wäre sicher massenhaft vorhanden.

 

Links

http://cspinet.org/booze      Alcohol Policies Project
Center for Science in the Public Interest, Washington, DC 20009

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Entwicklungen der schweizerischen Alkoholpolitik der letzten Jahre anhand von Leserbriefen

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Internationales

Briefe an ....

Die Lobby-Arbeit der globalen Alkoholindustrie

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Dossiers: Suchtmittelwerbung; Alcopops; Absinth; WTO - GATS; Alkoholkonsum Jugendlicher; Alkohol und Verkehr /  Drink Driving; Wein (Alkohol) sei (mässig genossen) gesund; Sport und Alkohol; Strukturelle Prävention; NPA (Nationales Programm Alkohol); botellón

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Stand: 30.12.2008