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Top aktuell: 14.05.2005Glosse aus dem Tages-Anzeiger vom 13.5.05 (Mit freundlicher Genehmigung des Autors) Fahren im lombardinischen ZustandVon Jean-Martin Büttner* Man kann sagen, der Mann stehe im Schilf. Beziehungsweise, metaphorisch
präziser, es habe ihn aus der Kurve getragen. Denn Filippo Lombardi,
der trinkfreudige Autofahrer, nebenamtlich als Ständerat der Tessiner
CVP aktiv, hat vor kurzem wieder einen Autounfall gebaut. Im
angetrunkenen Zustand. |
| Datum | Thema | Kommentar/Details |
| 31.05.2005 | Die Eidg. Räte haben gestern ihre Sommersession begonnen. | Der wegen seiner Verurteilungen und Fahrausweisentzügen im Zusammenhang mit Fahren im alkoholisierten Zustand oder Geschwindigkeitsübertretungen in die Schlagzeilen geratene Ständerat .... |
| 30.05.2005 | Der Bundesrat beantwortete die Interpellation von NR André Bugnon vom 18.3.05 | 05.3205 - Interpellation. Einführung der 0,5 Promille-Limite. Irreführende Werbung. Der Bundesrat unterstützt die Werbe- Kampagne der bfu (in Zusammenarbeit mit dem BAG): "Ein Glas ist ok" |
| 26.05.2005 | Die Eidg. Alkoholverwaltung hat ihren Jahresbericht 2004 herausgegeben. | Daraus kann z.B. entnommen werden, dass die Anzahl importierter Alcopops Fläschchen von 25 Mio. auf 15 Mio. abgenommen hat. Dies dank der Alcopops-Steuer. Wobei mehr als die Hälfte noch als Vorrat auf den ... |
| 23.05.2005
24.05.2005 |
Die Eidg. Kommission für Drogenfragen fordert eine Gesamtschau in der Drogenpolitik, die alle psychoaktiven Drogen umfasst. Sie hat dazu einen ausführlichen Fachbericht mit Empfehlungen verfasst. | Es gehe darum, aus der Sackgasse
herauszufinden, in der die Drogenpolitik mit der Ablehnung der
Betäubungsmittel- Gesetzes-Revision vor einem Jahr gelandet sei. Die
4-Säulen- Theorie soll ausgebaut, legale und illegale Drogen zusammen
behandelt werden. Fachbericht
der Kommission BaslerZeitung online. NZZ-online mit 10 Empfehlungen Tages-Anzeiger-online Kommentar: Ein weiterer Versuch, die Drogenfragen von einer neuen Seite her aufzurollen. Das Hauptproblem bleibt sich gleich: Hört die Mehrheit der Politiker auf die Fachleute oder hört sie wie bisher meistens nicht? Wir bleiben dran. |
| 19.05.2005 | Nachtrag zur gestrigen Meldung: Nach der Feier vor dem Stadthaus zogen 100 betrunkene FCZ-Fans durchs Niederdorf. | Dabei pöbelten sie Polizisten in
Zivil an und bewarfen sie mit Flaschen. Ein Polizist erlitt Verletzungen
durch einen Faustschlag ins Gesicht. Der Täter wurde verhaftet. (Quelle: Tages-Anzeiger, 19.5.05) Kommentar: Sport ist gesund und ein Friedensstifter! Der Stadtpräsident wird seine Hände in Unschuld waschen. |
| 18.05.2005 | Aktuelle Beispiele zu unseren
Trinksitten.
(Quellen: SF DRS und Presse) |
a) Die Siegerinnen im Schweizer-Cup
des Frauenfussballs, LU-win und der Sieger des Schweizer-Cups im
Männerfussball, FC Zürich feierten öffentlich mit Alkohol. Die Stadt
Zürich lud zum Gratisbier, d.h. Bingedrinking/Rauschtrinken ein,
wahrscheinlich ohne Alterskontrolle. L b) Bei einer Vortragsveranstaltung des vereins für drogenfragen zo am 19.5.05 im Restaurant Krone, Wetzikon gibt es gratis alkoholfreie Getränke. |
| 17.05.05 | Der Bundesrat hat das Postulat von NR Humbel Näf beantwortet. | 05.3161 n
Po. Humbel Näf. Transparenz und Koordination bei Prävention und Gesundheitsförderung. Der Bundesrat beantragt Annahme des Postulats. |
| 17.05.05 | Der Bundesrat hat die Interpellation von NR Keller beantwortet. | 05.3164 n:
Ip. Keller. Präventionsgesetz ohne Überregulierung möglich? |
| 14.05.2005 | Die Sessionsprogramme sind erschienen. | Nationalrat per 12.5.05 Ständerat per 13.5.05 |
| 14.05.2005 | In der Gemeinde Pfäffikon ZH werden Alkoholverkaufsstellen, die sich an die Jugendschutz- Bestimmungen halten, mit diesem Label gezeichnet. | Mitteilungen Pfäffikon ZH (Mitteilungen - Presseberichte 2005 - Textilcontainer etc.) |
| 11.05.2005 | Die Schweizer Werbung SW, Dachorganisation der kommerziellen Kommunikation, hat am Freitag, 29.4.05 in Appenzell ihr 80-jähriges Bestehen gefeiert. | Newsartikel /www.sw-ps.ch/
02.05.2005 Gastreferent Bundesrat Hans-Rudolf Merz würdigte in seinem Referat die zunehmend schwieriger werdenden Rahmenbedingungen, welchen nicht zuletzt die Kommunikationsbranche ausgesetzt ist und forderte als Gegenmassnahme gelebten Liberalismus. (Siehe Homepage und Zitate mit Kommentar) |
| 09.05.2005
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Schweizerische Fachstelle für Suchtfragen gegründet. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und die Sozialdirektorenkonferenz (SODK) legen ihre Fach- und Koordinationsstellen im Drogenbereich zusammen. | Per 1. April wurde ein entsprechender Vertrag unterzeichnet.
In der neuen Schweizerischen Koordinations- und Fachstelle Sucht sind die beiden seit 1995 bestehenden Organisationen «Koordinationsstelle für stationäre Therapieangebote im Drogenbereich» und «Fachstelle für Schadenminderung im Drogenbereich» zusammengelegt worden. Die Trägerschaft hat die SODK übernommen.
Quelle: SDA/baz. Kommentar: Der Name scheint etwas zu umfassend ausgefallen zu sein. |
| 08.05.2005 | NZZ-Format am SF DRS Info- Kanal brachte gestern zum wiederholten Male eine geballte Ladung Alkohol- Reklame. | Offenbar setzt sich die Meinung durch, Alkoholwerbung gebe es nur als Werbespot. Dabei kann man gar nicht intensiver werben als mit diesen thematischen Geschichten. Da bräuchte es ein wissenschaftliches Gutachten und eine Anzeige beim BAKOM. Beim Thema Lifestyle listet ihre Webseite mindestens 10 Alkoholsendungen auf. |
| 08.05.2005 | Die Sonntagszeitung bringt heute einen bissigen Artikel über die Weinszene. | "Mehr Schurke als Engel: »Önologen kreieren seelenlose Weine für den globalen Geschmack oft in mafiöser Symbiose mit der Weinkritik." |
| 07.05.2005 | Der Beobachter reitet in Nr. 09/05 eine Attacke gegen die Präventionsinstitutionen. Prävention: "Eine Runde Kantönligeist, bitte!" | Darin wird den Präventionsstellen
unkoordiniertes Vorgehen, Ineffizienz und Geldverschleuderung
vorgeworfen. Kommentar: Ausgerechnet der Beobachter, der bisher die Alkoholprävention vernachlässigt und Werbeverbotsvorlagen vehement an vorderster Front bekämpft hat. Die Schwächung der Prävention ist offenbar sein Geschäft. (Leserbrief) |
| 06.05.2005 | Keine Ratsdebatte über die Mandate für Verhandlungen im Rahmen der WTO |
Die strategische Notwendigkeit, die Vertraulichkeit über die Inhalte der Mandate der Schweizer Delegation bei WTO-Verhandlungen zu wahren, hat die APK-N dazu geführt, einen Motionsvorschlag abzulehnen, der eine öffentliche Debatte in den Räten einführen wollte. Medienmitteilung der aussenpolitischen Kommission des Nationalrates |
| 04.05.2005 | An der ETH Zürich- Hönggerberg
wurde klamm heimlich ein Pub mit ca 40 Plätzen eingerichtet. Die
Sicherheit sei vernachlässigt worden. (Welche Sicherheit?) Tages-Anzeiger online |
Der stilecht eingerichtete Raum sei von Professoren, Doktoranden und Diplomstudenten finanziert worden. Sie brächten die Getränke selber mit. (Leserbrief ) Kommentar: Zum Jubiläum neue Variante von Alkohol am Arbeitsplatz. Wahrscheinlich inspiriert vom Einstein-Bild mit heraushängender Zunge. Erinnert an einseitig begabte Fachidioten. Die Basler Fasnächtler werden es danken. |
| 04.05.2005 | Ständerat Filippo Lombardi fuhr
erneut alkoholisiert. Er riskiert nun eine unbedingte Haftstrafe. Er denke nicht an Rücktritt. BaslerZeitung online |
Kommentar: Ein Tessiner Leserbriefschreiber meint zwar, er sei nicht als Chauffeur gewählt worden, aber gewisse Charaktereigenschaften sollte man von einem nationalen Parlamentarier doch wohl voraussetzen dürfen. Wann hört dieses Trauerspiel endlich auf? Harald Juhnke lässt grüssen. |
| 04.05.2005 | Pressemitteilung und Forschungsbericht der SFA zum Rauschtrinken in der Schweiz. | Aus einer Studie der SFA im Auftrag des BAG geht hervor, dass in der Schweiz von 931'000 Rauschtrinkern auszugehen ist. Die Alkoholpreise müssten erhöht werden, verlangt SFA- Direktor Michel Graf. |
Hier folgen in chronologischer Reihenfolge des Eingangs Neuigkeiten aus
andern Ländern, die für die Schweiz auch
interessant sein könnten.
| Zeitpunkt | Thema | Beschreibung |
| 30.05.2005 | Die britische Bier und Pubs- Vereinigung schränkt unter dem Druck der Regierung die Happy Hours ein. (Quelle: BaZ online) | Die Kneipen könnten weiterhin zu einer bestimmten Zeit Getränke vergünstigt abgeben, dies müsse aber verantwortungsvoll geschehen. So sollen Angebote abgeschafft werden, bei denen der Gast eine bestimmte Summe bezahlt und dann unbegrenzt trinken kann. |
| 26.05.2005 | Das Appelationsgericht von Virginia, USA hat das Urteil gegen ein inzwischen geschiedenes Paar bestätigt: | 27 Monate für das Bereitstellen
von Alkohol für eine Party von mehr als 60 Minderjährigen anlässlich
des 16. Geburtstags ihres Sohnes. Das erste Urteil lautete auf 8 Jahre
Gefängnis. (Quelle: Marin Institute Alcohol News) wavy.com |
| 24.05.2005 | Das Marin Institute gibt ein Büchlein heraus “Roadmap” (Weg, Lösungen zu Alkohol- Problemen in der Gemeinde) | Auf 22 Seiten werden in moderner Aufmachung praktische und direkte Strategien für eine effektive Prävention dargestellt. 1 Ex. gratis, weitere 5$. Pressemitteilung Marin Institute / “Solutions to Community Alcohol Problems: A Roadmap for Environmental Prevention” |
| 18.05.2005 | Der US Supreme Court entschied, dass die Bundesstaaten selber regeln können, ob Alkoholhandel im Internet über ihre Grenzen stattfinden darf. | Allerdings muss der Handel in beide
Richtungen möglich sein. Wer übers Internet ausführt, muss auch eine
solche Einfuhr gestatten. (Quelle: Marin Institute Alcohol News) Yahoo.com, May 16, 2005 |
| 18.05.2005 | In Berlin ist heute der neue Drogen- und Suchtbericht vorgestellt worden. | Der Konsum der Alcopops hat bei Jugendlichen unter 18 Jahren seit August 04 (vor der Steuererhebung) erfreulich um gut 42% abgenommen. Dies ein Erfolg der Sondersteuer. Auch der Gesamtalkoholkonsum sei zurückgegangen. Es habe also kein Ausweichen auf andere alkoholische Getränke gegeben. |
| 17.05.2005 | Mehr als 55 führende Wirtschaftsfachleute haben in den USA der Regierung einen Brief geschrieben, in dem sie die Regierung drängen, die Alkoholsteuern nicht zu senken, sondern zu erhöhen. | Die von der Alkoholindustrie
unterstützte Gesetzgebung zur Reduzierung der Alkoholsteuern würde der
Volksgesundheit schaden, Budget Defizite erhöhen und die Sicherheit der
Amerikaner, vor allem der jungen, beeinträchtigen. CSPINET-Pressemitteilung |
| 12.05.2005 | Im US Staat Connecticut ist ein Gesetz in Vorbereitung, das Jugendlichen Konsum und Besitz von Alkohol in fremden Häusern verbietet. | In Gemeinden gibt es diese Regelung
seit 1985. Elternrechte sollen nicht angetastet werden. Erwachsene
Gastgeber und Jugendliche machen sich strafbar. Record-journal.com (Quelle: Marin Institute Alcohol News) |
| 11.05.2005 | Die grösste indische Brauerei startet mit einer Billigfluglinie mit gleichem Namen wie sein bekanntestes Lagerbier. | "Kingfisher" (Eisvogel)
macht mit andern Billigfliegern den staatlichen Fluggesellschaften den
Markt streitig. Kommentar: Nun geht die Alkoholwerbung auch in die Luft, obwohl Alkoholwerbung in Indien verboten ist. (Quelle: Tages-Anzeiger, 10.05.05) |
| 08.05.2005 | "The Globe" issue 1/2005 ist erschienen. | Hauptthema der Ausgabe ist der
Pazifik-Region gewidmet, wo Alkohol zum führenden Risiko-Faktor für die
Gesundheit geworden ist. Dazu sind die Resolutionen zum Alkoholproblem enthalten, die der WHO-Generalversammlung und dem Socio-Medical Affairs Committee der World Medical Association vorgelegt werden. |
| 06.05.2005 | Eine amerikanische Studie zeigt, dass die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle zurückgeht, wenn der Zugang zu Behandlungen bei Suchtmittelmissbrauch verbessert und die Erhältlichkeit von Alkohol in der Gemeinde reduziert wird. | Die Studie wurde vom National Institute on Alcohol Abuse and Alcoholism
(NIAAA), Teil des National Institutes of Health (NIH) unterstützt. Ein Bericht dazu
erscheint in der April, 2005 Ausgabe der Zeitschrift Injury Prevention. National Institute on Alcohol Abuse and Alcoholism (NIAAA) (Quelle: Marin Institute Alcohol News) |
| 06.05.2005 | Im Capitol von Texas, USA bedeuted Alkohol das grosse Geld. Alkoholproduzenten, -Händler und Detailisten werden dieses Jahr gegen 4 Mio.$ für Lobbyisten aufwenden. | Wal-Mart allein gab über 100'000$
an offizielle Schlüsselfiguren. Letztes Jahr gingen total über 330'000$
an Gov. Rick Perry, Lt. Gov. David Dewhurst, House Speaker Tom Craddick
und an vier Parlamentarier, die die Einhaltung der Alkoholgesetze
überwachen. Sources: Marin Institute Alcohol News, Texas Ethics Commission, data compiled by The Associated Press. |
| 04.05.2005 | Die EU veröffentlicht ein Health and Consumer Protection Programme 2007-2013 (versch. Sprachen) | Am 6.4.05 hat die EU-Kommission eine Gesundheits- und Verbraucherschutz-Strategie sowie einen Vorschlag für einen Beschluss von Europ. Parlament und EU-Rat angenommen und damit das Programm für Gesundheit und Verbraucherschutz 2007-2013 geschaffen. |
| Date | German | English |
| 26.05.2005 | Das Appelationsgericht von Virginia, USA hat das Urteil gegen ein inzwischen geschiedenes Paar bestätigt: | The Virginia Court of Appeals has upheld the convictions of a former couple sentenced to more than two years in prison for supplying alcohol to teenagers at their son's 16th birthday
party. The now-divorced Earlysville couple were originally sentenced to eight years in prison in 2003. (Quelle: Marin Institute Alcohol News) wavy.com |
| 24.05.2005
|
Das Marin Institute gibt ein Büchlein heraus “Roadmap” (Weg, Lösungen zu Alkohol- Problemen in der Gemeinde) | The Marin Institute publishes a new
booklet:
Press
Release Marin Institute / “Solutions to Community Alcohol Problems: A Roadmap for Environmental
Prevention” (22 pages, 1 copy free, additional copies 5$ each) |
| 18.05.2005 | Der US Supreme Court entschied, dass die Bundesstaaten selber regeln können, ob Alkoholhandel im Internet über ihre Grenzen stattfinden darf. | Supreme Court: State to Decide Question of Internet Alcohol Sales. Its decision handed down today reaffirmed Michigan's right to regulate the sale and distribution of alcohol within its borders -- but said the state must ban in-state alcohol producers from selling over the Internet if it will not allow out-of-state producers to do the same. Yahoo.com, May 16, 05 |
| 17.05.2005 | Mehr als 55 führende
Wirtschaftsfachleute haben in den USA der Regierung einen Brief
geschrieben, in dem sie die Regierung drängen, die Alkoholsteuern nicht
zu senken, sondern zu erhöhen. CSPI-NEWSROOM |
Some of America's most distinguished economists today called for what they say are long-overdue increases in federal excise taxes on alcoholic beverages to help offset the massive economic and social costs of alcohol. In a declaration to Congress organized by the Coalition for the Prevention of Alcohol Problems (CPAP), the economists, who include four Nobel laureates, say legislation promoted by the alcohol industry to reduce such taxes would damage public health, increase budget deficits, and threaten the safety of Americans, especially young people. |
| 12.05.2005 | Im US Staat Connecticut ist ein Gesetz in Vorbereitung, das Jugendlichen Konsum und Besitz von Alkohol in fremden Häusern verbietet. |
A proposed state House bill in Connecticut, USA would make it illegal for
adults to allow minors to possess and consume alcohol on their property. It would also make it illegal for minors to possess alcohol on private
property. The rights of parents should not be touched. Record-journal.com (Quelle: Marin Institute Alcohol News) |
| 08.05.2005 | "The Globe" issue 1/2005 ist erschienen. | The main theme is the Pacific Region. Alcohol has become the leading risk factor in disease burden of the Western Pacific. Also in this issue: Two resolutions on alcohol to the WHO General Assembly and to the Socio-Medical Committee of the World Medical Association. |
| 06.05.2005 | Eine amerikanische Studie zeigt, dass die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle zurückgeht, wenn der Zugang zu Behandlungen bei Suchtmittelmissbrauch verbessert und die Erhältlichkeit von Alkohol in der Gemeinde reduziert wird | Communities can decrease alcohol-related fatal crashes by providing better access to substance abuse treatment while reducing the availability of alcohol in the community, according to a new study supported by the National Institute on Alcohol Abuse and Alcoholism (NIAAA), part of the National Institutes of Health (NIH). A report of the study appears in the April, 2005 issue of the journal Injury Prevention. National Institute on Alcohol Abuse and Alcoholism (NIAAA) (Source: Marin Institute Alcohol News) |
| 06.05.2005 | Im Capitol von Texas, USA bedeuted Alkohol das grosse Geld. Alkoholproduzenten, -Händler und Detailisten werden dieses Jahr gegen 4 Mio.$ für Lobbyisten aufwenden. | At the Texas Capitol, booze means big
money. Beer, wine and liquor manufacturers, distributors and retailers will pay lobbyists up to $4 million to sway legislators in 2005, according to state report totals compiled by The Associated Press.(Sources:
Marin Institute Alcohol News, Texas Ethics Commission, data compiled by The Associated Press.) |
| 04.05.2005 | Die EU veröffentlicht ein Health and Consumer Protection Programme 2007-2013 (versch. Sprachen) | On 6 April 2005 the EU Commission adopted a Health and Consumer protection Strategy and a proposal for a European Parliament and Council Decision creating the Community Programme for Health and Consumer protection 2007-2013. |
| Eintrag/Entry | Webeite/site / Details | Thema | Theme |
| 14.05.2005 | Aktuelles | In der Gemeinde Pfäffikon ZH werden Alkoholverkaufsstellen, die sich an die Jugendschutz- Bestimmungen halten, mit diesem Label gezeichnet. |
| Datum | Kapitel / Brief | Thema |
| 11.05.2005 | International | Die grösste indische Brauerei startet mit einer Billigfluglinie mit gleichem Namen wie sein bekanntestes Lagerbier. |
| 11.05.2005 | Aktuell/Zitate | Die Schweizer Werbung SW, Dachorganisation der kommerziellen Kommunikation, hat am Freitag, 29.4.05 in Appenzell ihr 80-jähriges Bestehen gefeiert. Referat von BR Merz. |
| 08.05.2005 | Aktuell | NZZ-Format am SF DRS Info-Kanal brachte gestern zum wiederholten Male eine geballte Ladung Alkohol- Reklame. |
| Rat / Link | Datum | Debatte |
| Kantonsrat ZH | 31.05.2005 | Der Kantonsrat
diskutierte an seiner gestrigen Sitzung zwei Berichte des Regierungsrates
über Jugendschutz, Cannabis und Alkohol. Die Fraktionen zeigten
Besorgnis, wiesen aber auch auf die beschränkten Möglichkeiten der
Prävention hin. (Quelle: Tages-Anzeiger) Kommentar: Der Ratsbericht bleibt abzuwarten. Allerdings fällt auf, dass nicht von nötigen Massnahmen die Rede ist. Hilflosigkeit? |
| Datum | Thema (Link) |
| 07.05.2005 | Binge drinking in 19 year old men / Rauschtrinken bei 19-jährigen Männern |
| Link | Datum | Thema | Veröffentlicht in ((noch) nicht veröffentlicht) | Datum/Nr. |
| Leserbrief | 11.05.05 | Abschreckung funktioniert nicht. (Was dann?) | Der Landbote, Winterthur | 13.05.05 |
| Leserbrief | 07.05.05 | Kantöönligeist in der Prävention/fehlende Koordination | Beobachter | 11/2005 - 27.5.05 |
| Leserbrief | 05.05.05 | Pub-Betrieb an der ETH Zürich | (Tages-Anzeiger) | -- |
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Datum |
Interner Link zu den Seiten/Thema, Meldungen |
externer Link zur Organisation/Details und Kommentar |
| 26.05.2005 | Der Schweizer Brauerei-Verband meldet auf seiner Webseite, dass 2004 4,26 Mio. hl Bier konsumiert wurden. | Das entspreche 1'400'000'000 (1,4 Mrd.) Stangen, was pro Einwohner rund 200 Stangen ausmacht! Die Brauereien zahlten dem Bund Fr. 24.75 /hl als Biersteuer. D.h. nur 25 Rp. pro Liter. |
| 11.05.2005 | Internationales | Die grösste indische Brauerei startet mit einer Billigfluglinie mit gleichem Namen wie sein bekanntestes Lagerbier: Kingfisher |
| 06.05.2005 | Internationales | Im Capitol von Texas, USA bedeuted Alkohol das grosse Geld. Alkoholproduzenten, -Händler und Detailisten werden dieses Jahr gegen 4 Mio.$ für Lobbyisten aufwenden. |
Bundesrat Merz an der
Jubiläumsfeier zum 80-jährigen Bestehen der Schweizer Werbung SW, Dachorganisation der kommerziellen Kommunikation
am 29.4.05 in Appenzell: Als Alternative gegen die zunehmende Verbotswelle empfiehlt Bundesrat Merz den
Liberalismus. Und dabei meinte er nicht die parteipolitische Dogmatik, sondern die humane Philosophie, welche den
selbstbestimmten, reifen Menschen ins Zentrum stellt, der Verantwortung für sich und seine Umwelt übernimmt.
«Liberalismus bedeutet auch,» meinte Merz, «dass jeder Eingriff in die Privatsphäre des Menschen angemessen sein soll.» Und er folgerte daraus, dass Werbeverbote unter solchen Vorzeichen nicht zu rechtfertigen sind. «Unsere Gesellschaft wird lernen müssen, mehr Liberalismus zu leben und diesen von allen Formen des Missbrauchs abzugrenzen,» schloss Hans-Rudolf Merz seinen herzlich applaudierten Vortrag. (SW-News 2.5.05)
Kommentar:
Suchtmittelwerbung ist ein unverhältnismässiger Eingriff in die
Privatsphäre des Menschen und vor allem in die des
Kindes und der
Jugendlichen. Der reife Mensch, der für sich und seine Umwelt
Verantwortung übernimmt, verschont die Gesellschaft
vor der schädlichen
Suchtmittelreklame. Auch liberale Freiheit hört dort auf, wo sie den
Mitmenschen Schaden zufügt.
Haftungsausschluss: Für die Inhalte dieser
fremden Webseiten können wir in keiner Weise eine Haftung übernehmen. Auch
müssen
darin vertretene Standpunkte nicht unbedingt unserer Meinung
entsprechen.
| Fachleute und Institutionen | Kommentar |
| http://www.sw-ps.ch/ | Werbung Schweiz mit weiteren Links |
Mit diesen Briefen an Persönlichkeiten und Institutionen versuchen wir,
Anstösse zu geben, auf dem Gebiet der Alkoholpolitik aktiv zu werden. Nicht
alle dieser Briefe eignen sich zur Veröffentlichung, weil wir die Privatsphäre
nicht verletzen möchten. Andererseits
beziehen sie sich meistens auf einen
Medienauftritt des(r) Adressaten(in), so dass eine öffentliche Diskussion
durchaus vertretbar ist.
Bei blauen Schriftzügen in der Tabelle handelt es sich
um offene Briefe, die mit Links erreicht werden können.
| Unser Brief vom | an | Antwort vom | Thema |
| 16.05.2005 | ca 25 Zeitungsredaktionen | Forschungsbericht über die unhaltbaren Gesundheitsanpreisungen in Verbindung mit Alkohol. | |
| 13.05.2005 | Bundesrat H.-R. Merz | Werbeverbote und Liberalismus |
Datum |
Link zum Artikel |
Thema |
| 18.05.2005 | Internationales | In Berlin ist heute der neue Drogen- und Suchtbericht vorgestellt worden. |
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InhaltsverzeichnisEntwicklungen der schweizerischen Alkoholpolitik der letzten Jahre anhand von Leserbriefen Ihre Meinung interressiert uns Links zu Fachleuten und Institutionen Die Lobby-Arbeit der globalen Alkoholindustrie Dossiers: Suchtmittelwerbung; Alcopops; Absinth; WTO - GATS; Alkoholkonsum Jugendlicher; Alkohol und Verkehr / Drink Driving; Wein (Alkohol) sei (mässig genossen) gesund; Sport und Alkohol; Strukturelle Prävention; NPA (Nationales Programm Alkohol); botellón Projekt-Idee
Project in English
Herausgeber/Editor:Hermann T. Meyer, Projekte und Dienstleistungen, Lindenstr. 32, CH-8307
Effretikon, Switzerland, Copyright © 2001-2008: Hermann T. Meyer. Alle Rechte vorbehalten. Unsere eigenen Texte dürfen gerne unter Quellenangabe übernommen und weiterverbreitet werden. Fremde Texte entsprechen nicht unbedingt unserer eigenen Auffassung. All rights reserved. Our own texts may be copied and distributed with stating the source. Texts from other sources do not necessarily represent our views. Stand: 30.12.2008
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