www.alkoholpolitik.ch - Newsletter - Februar 2004

Wir freuen uns, Ihnen hiermit unsern Newsletter unterbreiten zu können.  

Die Beiträge sind z.T. gekürzt, nach Kapiteln geordnet und mit dem letzten Datum zuoberst. Wenn Sie einen Beitrag im Detail sehen möchten, können Sie oben auf den Link zu unserer Webseite klicken. Dort finden Sie den Newsletter mit allen Links zu den einzelnen Kapiteln.

Sollten Sie diesen Newsletter ungefragt erhalten und ihn nicht mehr beziehen wollen, können Sie ihn per e-mail an htmeyer@alkoholpolitik.ch sofort abmelden.


Homepage

Top-Aktuell

Heute, 17.2.04, um 20.00 Uhr: Auf Radio DRS1: Doppelpunkt: Alcopops

Bridging the Gap
Alcohol policymaking in the context of a larger Europe
European Alcohol Policy Conference, 16th -19th June 2004 in Warsaw, Poland

Unsere Berichte

Aktuell                                                                   

Datum Thema Kommentar
23.02.2004 Die Ladenöffnungszeiten im Arbeitsgesetz sollen nach der vorberatenden Kommission des Nationalrats geändert werden. Gemäss Zeitungsmeldungen sollen Bahnhofläden und Flughafenshops neu auch am Sonntag geöffnet sein, dafür wird auf die Nachtöffnung bis 01.00 Uhr verzichtet. Das Geschäft kommt im März in den Nationalrat.
23.02.2004 Das neue Radio- und Fermsehgesetz, das im März ins Parlament kommt, wird evtl. nicht behandelt. SVP und FDP wollen den Gesetzesentwurf an den Bundesrat zurückweisen. Er widerspreche einer freiheitlichen Wirtschaftsordnung, sei zu wenig liberal. 
Kommentar: Das könnte u.a. heissen, noch mehr Alkoholwerbung.
19.02.2004 Radio DRS1, Doppelpunkt: Alcopops, am 17.2.04 Eine Sendung bei der man sich fragt, wozu sie gut sein soll. Siehe Kritische Bemerkungen.
19.02.2004 Die Presse berichtet über eine neue Studie "Substanzkonsum im Jugendalter" des Jugendpsychiatriedienstes der Uni Lausanne, finanziert vom BAG Drogenkonsum und psychische Probleme verlaufen im Jugendalter parallel, heisst es. Weiter: Geraucht wird ab 13, Alkohol getrunken ab 14 Jahren, der Haschkonsum komme später. Kommentar: Dass deshalb die Primärprävention bei Tabak und Alkohol, den Einstiegsdrogen, massiv einsetzen muss, wird nicht gesagt. (Leserbrief)
19.02.2004 549 Tote auf Schweizer Strassen im Jahr 2003. Das sind erstmals wieder mehr als im Vorjahr. Medienmitteilung der bfu
U.a. von der 0,5-Promillegrenze und der verdachtsfreien Atemluftkontrolle (ab 1.1.05!) erhofft sich die bfu eine Verbesserung der Situation.
17.02.2004 Nun sind wieder die Ladenzeiten in Diskussion. Bürgerliche Politiker möchten Läden auf Flughäfen und Bahnhöfen bis 01.00 offen halten.  (Tages-Anzeiger-Artikel)
(Siehe 23.2.04
Der Kt. St. Gallen liberalisiert für Kleinläden und Tankstellenshops bis 22.00 Uhr, Sonntags bis 21.00 Uhr. Das stelle einen Kompromiss dar. 
Kommentar: Damit wird einmal mehr die Erhältlichkeit von Alkoholika weiter ausgedehnt, und die Kontrolle der Jugendschutzgesetze erschwert. 
17.02.2004 Die Presse meldet, im Kt. Appenzell IR dürften nun die Lehrer den Schülern das Rauchen auch auf dem Schulweg verbieten. Der Erziehungsdirektor Carlo Schmid, sonst bekannt für seine für legale Drogen freundliche Haltung im Parlament, äusserte sich, jüngere Schüler sollen vor dem Rauchen, dem Trinken von Alkohol und dem Kiffen geschützt werden. 
17.02.2004 Der Tages-Anzeiger titelt im Wirtschaftsteil: Mehr Beschäftigte, mehr Kosten. (Im Gesundheits- und Sozialwesen) Innert 6 Jahren stieg die Zahl der Angestellten um fast 12%. Der gesamte Arbeitsmarkt nur um 2%. Jede 10. Vollzeitstelle betreffe das Gesundheitswesen. 
Kommentar: Damit steigen natürlich die Gesundheitskosten. Da sollte eigentlich auch der Druck steigen, endlich vermeidbare Kosten zu senken. ..... Im Bericht steht: "Der Leidensdruck ist noch zu klein."
14.02.2004 Die bevorstehende Fasnacht  lässt Gemeinden beim Jugendschutz aktiv werden.

Die Gemeinde Jona SG schreibt den Festbeizern vor, ein Fläschchen Alcopops nicht unter zehn Franken zu verkaufen. Andere Gemeinden bemühen sich, dass die Altersgrenzen besser eingehalten werden.
Die gegensätzliche Haltung legt die Detailisten-Ladenkette „Spar“ an den Tag, die anfangs Februar Alcopops zum Aktionspreis von Fr. 1.95 verkaufte!

14.02.2004 Die Tankstellenshops sind zum fünftgrössten Lebensmittelhändler geworden. Sie setzen geschätzte 1,1 Mia. Fr. pro Jahr um. (Total 40 Mia.) Die Annehmlichkeit, nach dem ordentlichen Ladenschluss einkaufen zu können, wird offenbar geschätzt. Ganzer Artikel
14.02.2004 Das Programm der Frühjahrssession der Eidgen. Räte ist erschienen Alkohol- und andere Drogenthemen sind hier aufgelistet

Internationales   

Hier folgen in chronologischer Reihenfolge des Eingangs Neuigkeiten aus andern Ländern, die für die Schweiz auch interessant sein könnten.

Zeitpunkt Thema Beschreibung
24.02.2004 Hit-and Run- Schnaps-Werbung in den USA. Gegenwärtig läuft eine Kampagne gegen diese Art von Werbung, die an Jugendliche gerichtet ist, dies aber abstreitet.
Originalbericht mit Link-Maske zum Protestieren
(Quelle: Marin Institute News Digest)
Die Aktion begann im Okt. 03, als Einwohner von Syracuse, N.Y. eine formelle Beschwerde beim Distilled Spirits Council of the US (DISCUS) einreichte. Sie beschwerten sich über Plakate der "Sei vorsichtig"-Kampagne von Goldschlager (Diageo) die mit minderjährigen Models in lächerlichen Schutzbekleidungen angeblich vor dem unvorsichtigen Genuss des Schnapses warnten. Nachdem die Kampagne mehrere Monate auf verschiedenen Ebenen gelaufen war, wurden die Plakate zurückgezogen, weil man sich ja an die eigenen Regeln halten wolle. Hit-and Run = Zuschlagen und dann davonlaufen. billboards and phone kiosk ads for Goldschlager Cinnamon Schnapps   DISCUS advertising code.
23.02.2004 Der Alkoholkonsum Minderjähriger wird im Brennpunkt des Alkohol- Besinnungsmonats 2004 in den USA sein. 
(Quelle: Marin Institute News Digest)
Der Besinnungsmonat wird vom National Council on Alcoholism and Drug Dependence gesponsort, der sein 60-jähriges Bestehen feiert. 
"Save a Life -- End Underage Drinking" (Rette ein Leben - beende das Trinken von Minderjährigen) ist das Motto dieses Monats, der mit einem alkoholfreien Weekend am 2.4.04 beginnt. Während der Zeit werden Gruppen des NCADD im ganzen Land von Jugendlichen geplante und durchgeführte Anlässe sponsern, und Eltern und andere Erwachsene werden eingeladen, während 72 Stunden alkoholfrei zu leben, um zu zeigen, dass man sich auch ohne Alkohol gut amüsieren kann.
18.02.2004 Diageo, der grösste Schnapskonzern öffnet den Weg für Schnaps-Sponsoren. (Bericht in Advertising Age, January 26, 2004) (Bezahltes Abo benötigt) Die Whiskeymarke Crown Royal wird Hauptsponsor beim Motorsport Anlass "International Race of Champions". Das bringt Diageo ihrem Ziel näher, mit Bier auf dem Marketing-Spielfeld gleichzuziehen, das dieses noch beherrscht. Es ist das erste Mal, dass eine Schnaps-Marke zum Hauptsponsor eines Sportanlasses aufsteigt. 
18.02.2004 Artikel in der PIONEER PRESS am 9.2.04 über die Bedeutung des Alkohol-Problems in den USA Anlässlich einer Ausstellung im Staats-Capitol über die wachsende Drogengefahr der Methamphetamine schrieb Rubén Rosario, dass das Alkoholproblem so gross sei, dass dafür eine Dauerausstellung nötig wäre. Sie erwähnt einige Zahlen für die USA: 100'000 Tote pro Jahr, $185 Mia. Sozialkosten = $ 683 pro Kopf und Jahr. 22 Mio. Alkoholiker, davon 2 - 3 Mio., die Hilfe erhalten.
17.02.2004 Am 6.2.04 fand in Sante Fe, N.M ein Protestmarsch statt. Gefordert wurde das Selbstbestimmungsrecht für Gemeinden beim Alkoholverkauf, das heute beim einzelnen Staat liegt.  beteiligt waren mehrere hundert Einwohner der Gemeinden von Gallup, Zuni Pueblo und Navajo Nation. Sie möchten vor allem einen Verkaufstopp auf Getränken, wie angereichertem Wein und Malzschnaps, die auf Problemtrinker ausgerichtet seien. Die Indianer haben ein grosses Alkoholproblem, weshalb sie mehr Einfluss auf die Verkäufe haben wollen.
Zum Artkel von THE NEW MEXICO CHANNEL.COM
17.02.2004 Im März 2000 verabschiedete die Weltbank eine Aussage zu alkoholischen Getränken.
Seither hat sie keine Investments in die Alkoholproduktion mehr getätigt.
Sie hat auch ein Fact-Sheet herausgegeben, mit Vorschlägen, wie die alkoholbezogenen Schäden reduziert werden könnten. Sie liegt dabei erfreulicherweise voll auf der aktuellen Linie. Siehe dazu den Bericht im neuen "THE GLOBE". (Siehe Meldung vom 15.2.04)
15.02.2004 Alcopops - Der Renner bei Minderjährigen: Die deutsche Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat Ende 2003 Repräsentativerhebungen zu "Bekanntheit, Kauf und Konsum von Alcopos" durchgeführt. Danach ist der Konsum dramatisch angestiegen, und im Vergleich zu 1998 werden viermal soviele Alcopops von der Gesamtbevölkerung gekauft, von Jugendlichen sogar noch mehr. Medienmitteilung der BZgA.  Artikel auf netdoktor.de zur Studie.
15.02.2004 Das Deutsche Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherheit hat einen Aktionsplan Drogen und Sucht herausgebracht. Kommentar: Der Aktionsplan erwähnt richtigerweise den Zusammenhang zwischen Gesamtkonsum und alkoholbedingten Schäden. Bei den Massnahmen wird aber immer noch auf die Gesundheitsförderung gesetzt, die bekanntermassen kaum zählbaren Erfolg bringt, den Konsum nicht senken kann. Dabei soll auch die Zusammenarbeit mit der Alkoholindustrie gepflegt werden, die kontraproduktiv ist.
15.02.2004

 

24.02.2004

Die beiden weltgrössten Brauereien Anheuser-Busch und SABMiller wurden auf 4 Mia. $ verklagt, weil sich ihre Werbung an Minderjährige richte.
Ein Anwalt aus Seattle reichte die Klage am 3.2.04 in Los Angeles ein, weil dort ein entsprechendes Gesetz existiert und sowohl Einzelpersonen wie auch der Staatsanwalt bei Verletzung von Konsumentenschutz-Gesetzen klagen können. Er hatte bereits in 13 US-Staaten gegen Tabakfirmen geklagt.
Quelle: Marin Institute Newsletter
Bericht der AdAge.com siehe auch ausführlichen Artikel
15.02.2004 THE GLOBE Issue 4, 2003 ist erschienen und sehr empfehlenswert.
(Dort auch als pdf-Datei erhältlich)
- Die Weltbank äussert sich zu Alkohol.
- Steigender Pro-Kopf-Konsum und diesbezügliche Schäden: Vorschläge, wie
      der Herausforderung begegnet werden kann.  
- Korruptionsaffäre beim schwedischen Staatsmonopol
- Eine italienische Erfolgs-Geschichte
- Reklame und Preis-Effekte beim Trinken von Jugendlichen
- Die Kluft überbrücken (Europ. Alkohol-Politik Konferenz in Warschau) 
      Konferenzbeschreibung und Anmeldemöglichkeit
14.02.2004 Das Parlament von New Hampshire USA berät ein Gesetz, das Eltern verbietet, Alkoholparties mit fünf oder mehr Minderjährigen Gastrecht zu gewähren. Das Gesetz HB 464 benötigt noch die Unterschrift des Gouverneurs. Es schützt auch Eltern, die eine Party beenden wollen oder die die Polizei rufen, wenn sie feststellen, was im Gange ist. Das Gesetz ist weitgehend auf die Initiative von High School Studenten zurückzuführen. (Quelle: Marin Institute Newsletter) Bericht des Foster's Daily Democrat, Dover N.H.
14.02.2004 Eine fünfjährige Anstrengung, das Trinken von Jugendlichen zu reduzieren, ist eine Erfolgstory geworden. (Quelle: Marin Institute Newsletter) Die Connecticut Post (CT) vom 2.2.2004 berichtet über dieses Programm in Stratford USA. Eine staatliche Koalition nimmt es nun auf ihre Webseite auf. (alter Link: www.drugsdontwork.org/ctcoal_home.html) Der Anteil der Läden, die Alkohol an Minderjährige verkauften, ging von 60 - 70% auf 20% zurück. ....
14.02.2004 Der Generalstaatsanwalt von Michigan USA rekuriert an das Oberste Bundesgericht
(Bericht der The Detroit News vom 31.1.04) Quelle: Marin Institute Newsletter)
Mike Cox verlangt einen Entscheid, ob Michigan weiterhin den Direktversand von Alkoholika an Private verbieten darf. Es herrscht gegenwärtig einige Verwirrung durch verschiedene Gerichtsentscheide auf tieferer Stufe und unterschiedliche Gesetze in den Bundesstaaten. Der Direktversand unterläuft die Alterslimiten und die staatlichen Alkoholsteuern.

Zitate    


    Für Leserinnen und Leser mit Sinn für Ironie:

Auszüge aus: "Alkoholpolitik für Ahnungslose" (mit freundlicher Genehmigung) von Frank Lindemann, Neuland-Verlag, Hamburg  (Die bisherigen werden im Archiv aufbewahrt.)

Koalitionspartner, merkwürdige: Auf dem Weg zur Befreiung aus der "Versklavung durch das Alkoholkapital" bieten sich oft die merkwürdigsten Bündnispartner an (deren Motive zu teilen der Verfasser nicht geneigt ist): Sektenführer, die Drogenfreiheit fordern, um offenbar einfacher die Hirne mit wirren Ideologien (Jungferngeburt, E-Meter) abfüllen zu können; Arbeitgeber, die die Produktivität ihrer Unternehmen zu steigern gezwungen sind; Jugendschützer mit verkorksten Moralvorstellungen, die sie selbst nicht erfüllen können; Fitness- und Gesundheitsanbeter ohne soziale Perspektive, aber mit dem egozentrischen Motiv, Krankheit und Tod ein Schnippchen schlagen zu wollen, um sich nicht mit ihnen beschäftigen zu müssen; Rassefanatiker, die diesmal in Hoffnung auf die Gentechnik "krankes Erbgut" ausmerzen wollen; Sozialdarwinisten, die Abhängigen zur Überwindung ihres Zustands mit Hinweis auf Eigenverschuldung Leistungen zu verweigern planen und schliesslich sogar die Vertreter des Alkoholkapitals selbst in Form dieverser Lobby-Verbände und Tarnvereinigungen, die in den Bereichen Vekehr, Schwangerschaft und Beschäftigung den Konsum senken helfen wollen, um sonst notwendigen Gesetzen zur Einschränkung ihres Treibens rechtzeitig vorzubeugen.

Das aktuelle Zitat

Unter dem Titel "Ich wünsche mir von der Politik mehr Mut" erschien im Tages-Anzeiger vom 6.2.04 ein grosses Interview mit Martin Heller, dem damaligen künstlerischen Direktor der EXPO. Einige seiner kritischen Aussagen könnten sich genau auch auf die Alkoholpolitik beziehen. Z.B.Thema Föderalismus: "Es scheint dermassen in unsere politische Genstruktur eingeschrieben, dass selbst die offensichtlichsten Defekte einfach hingenommen werden." Oder: "Anscheinend geht es uns halt finanziell noch nicht so schlecht, als dass man überall nach Kostenfaktoren suchen müsste. Solange die Schweiz nicht pleite ist, wird sie nicht über die Kosten des Föderalismus nachdenken. Und weil sich damit keine Stimmen holen lassen, interessiert sich auch in der Politik niemand dafür." Sein Schlusssatz: "Ich wünsche mir gerade von der Politik den Mut, auf etwas zu setzen und zu sagen: Wir glauben daran - und riskieren es." (14.02.04)
Christian Huber, SVP, Regierungspräsident 2004 des Kt. Zürich im Tages-Anzeiger Interview vom 5.1.04: ..."Man konsumiert, will aber nichts beitragen. Der Egoismus überwiegt, wir haben keinen Gemeinschaftssinn mehr." ..."Alles was rundherum geschieht, interessiert ihn oder sie nicht. So geht die Schweiz als Willensnation kaputt." 
Kommentar.
Wie wahr, wie wahr! Und gerade in der Alkoholfrage haben wir das Resultat dieser von der SVP an führender Stelle vertretenen Politik der Deregulierung. Weg von der gesellschaftlichen Verantwortung, hin zum Individuum. Wann sieht die SVP (und die FDP) diesen falschen Kurs endlich ein?
"Die künftigen Kaderleute müssen ethischer handeln als die heutigen."
Der Sozialethiker Prof. Hans Ruh, zitiert im Tages-Anzeiger vom 14.1.04 im Artikel "Matura mit ethischem Akzent". Wir berichten unter "Aktuell" am 19.1.04
Aus: "Schwarzbuch Markenfirmen" von Klaus Werner: "Die Globalisierung bringt die Welt aus den Fugen, weil nur Konzerninteressen, aber keine Gesellschaftsinteressen globalisiert werden." Über Selbstregulierung sagt er: "Man kann alles behaupten und niemand kontrolliert." (Quelle: Tages-Anzeiger vom 22.1.04)
Kommentar: Im Alkoholsektor wird durch NGOs kontrolliert und kritisiert. Trotzdem versucht die Alkoholindustrie immer wieder, ihre Selbstregulierungs-Versprechen den Regierungen zu verkaufen, die sie zum Teil gerne aufnehmen, weil dies ihren vermeintlichen wirtschaftlichen Interessen entgegenkommt.

Leserbriefe

Link Datum Thema Veröffentlicht in   ((noch) nicht veröffentlicht) Datum/Nr.
Leserbrief 19.02.04 Studie über Kiffer und ihre psych. u. soz. Probleme Tages-Anzeiger 23.02.04
Leserbrief 28.01.04 Gesundheitsreform: Gesamtschau fehlt Tages-Anzeiger 04.02.04 (?)

List of English texts

German text

English translation

Kampagne gegen Hit-and Run- Schnaps-Werbung in den USA.
Original report with link for protest

billboards and phone kiosk ads for Goldschlager Cinnamon Schnapps
Diageo guilty of Hit-and-Run Advertising
Responding to Diageo’s “Be Careful” ad campaign for Goldschlager Cinnamon Schnapps, the Marin Institute is urging people to send the major alcohol company a “Citation for Hit-and-Run Advertising.”
DISCUS advertising code.
Der Alkoholkonsum Minderjähriger wird im Brennpunkt des Alkohol- Besinnungsmonats 2004 in den USA stehen.  Underage Drinking to be Focal Point for Alcohol Awareness Month 2004
Join Together, February 17, 2004
Die Bedeutung des Alkohol-Problems in den USA Meth is a threat, but alcohol is even bigger one
PIONEER PRESS on 2/9/2004
Ein Protestmarsch in Sante Fe, N.M.  fordert das Selbstbestimmungsrecht für Gemeinden beim Alkoholverkauf Communities Seek Local Control Over Alcohol
Protesters March On Roundhouse on Febr. 6, 2004
THE NEW MEXICO CHANNEL.COM 
Diageo, der grösste Schnapskonzern öffnet den Weg für Schnaps- Sponsoren. The Whiskey lable Crown Royal will be main sponsor at the motor sport event "International Race of Champions". Read in Advertising Age, Jan. 26, 2004) (registered users only)

Alkohol-Werbung und Alkoholkonsum durch Jugendliche
Forschungsergebnisse

Alcohol Advertising and Alcohol Consumption by Adolescents
The Journal Review, Febr. 5, 2004
Indianer-Gemeinden verlangen das Selbstbestimmungsrecht beim Alkoholhandel 17.02.04 Communities Seek Local Control Over Alcohol. 
Protesters March On Roundhouse Friday, Febr 6, 2004 in Santa Fe, N.M. (The New Mexico Channel.com)

Forschungsergebnisse

Datum Thema (Link)
17.02.2004 Alkoholwerbung und Alkoholkonsum durch Jugendliche (USA)
15.02.2004 Repräsentativerhebungen zu „Bekanntheit, Kauf und Konsum von Alcopops 2003“ in Deutschland und ebenso bei Jugendlichen

Homepage          Newsletter-Übersicht   

 

Inhaltsverzeichnis 

Entwicklungen der schweizerischen Alkoholpolitik der letzten Jahre anhand von Leserbriefen

Aktuell

Hinweise für Unterrichtende

Ihre Meinung interressiert uns

Links zu Fachleuten und Institutionen

Internationales

Briefe an ....

Die Lobby-Arbeit der globalen Alkoholindustrie

Veranstaltungen

Parlamentsdebatten

Zitatensammlung

Newsletter

Forschungsergebnisse

Archiv

English Texts      

Dossiers: Suchtmittelwerbung; Alcopops; Absinth; WTO - GATS; Alkoholkonsum Jugendlicher; Alkohol und Verkehr /  Drink Driving; Wein (Alkohol) sei (mässig genossen) gesund; Sport und Alkohol; Strukturelle Prävention; NPA (Nationales Programm Alkohol); botellón

Geschichten

Interventionen

Wir über uns

Projekt-Idee     Project in English


Herausgeber/Editor:

Hermann T. Meyer, Projekte und Dienstleistungen, Lindenstr. 32, CH-8307 Effretikon, Switzerland, 
Tel. +41 (0)52 343 58 75, Fax: +41 (0)52 343 59 29    e-mail

Copyright © 2001-2008: Hermann T. Meyer. Alle Rechte vorbehalten. Unsere eigenen Texte dürfen gerne unter Quellenangabe übernommen und weiterverbreitet werden. Fremde Texte entsprechen nicht unbedingt unserer eigenen Auffassung.

All rights reserved. Our own texts may be copied and distributed with stating the source. Texts from other sources do not necessarily represent our views.

Stand: 30.12.2008