www.alkoholpolitik.ch - Newsletter - Februar 2005

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Top aktuell: 

15.02.2005: SF DRS1, Kassensturz: Die Weinpreise im Gastgewerbe

Der Kassensturz scheint eine Serie von Getränke-Beiträgen zu bringen. Nach einem einspruchverdächtigen "Werbespot" für Absinth unter dem Titel "Was ist drin?" kam ein Beitrag über die weiterhin horrend gezuckerten Süssgetränke und nun über die Preiskalkulation der Wirte beim Wein. ....   Gastro-Zürich-Chef Bachmann verteidigte diese Kalkulation u.a. mit dem erstaunlichen Hinweis, es sei nicht ihre Aufgabe, mit tiefen Weinpreisen den Alkoholismus zu fördern. Das  bedeutet, er kennt die Funktion des Preises beim Alkoholkonsum. 
In unserer Projekt-Idee gehen wir von der Annahme aus, die Hälfte der alkoholbedingten Sozialkosten könnten mit einer Steuer u.a. auf Wein von ca Fr. 5.-- je Liter nach dem Verursacherprinzip gedeckt werden. Bei der nun aufgezeigten Kalkulation des Gastgewerbes muss man sich direkt fragen, ob dieser Aufschlag überhaupt ins Gewicht fällt und geeignet ist, eine Konsumreduktion zu erzielen. 

 bei Projekt -Idee 


Neustes Zitat (15.02.2005)

Der Chef von Gastro-Zürich, Ernst Bachmann, als Interviewpartner im "Kassensturz" von SF DRS1 als er die Kalkulation der Weinpreise im Gastgewerbe verteidigte: "Es ist nicht unsere Aufgabe, mit tiefen Weinpreisen den Alkoholismus zu fördern." (Aus dem Gedächtnis notiert. Siehe auch unter Top-Aktuell und Projekt-Idee)

Aktuell      

Datum Thema Kommentar/Details
28.02.2005

Das Stimmvolk des Kantons Basel-Stadt hat gestern die Änderung des Gastwirtschaftsgesetzes gutgeheissen. Die Referendumsabstimmung ergab 26.476 Ja- gegen 21.623 Nein-Stimmen. Das Gesetz bringt wieder eine Bewilligungs- Pflicht für Öffnungszeiten an Werktagen nach 01.00 und an Wochenenden nach 02.00 Uhr. Zur Führung eines Beherbergungs- oder Gastwirtschaftsbetriebes braucht es nun einen Fähigkeitsausweis.    
23.02.2005 Die Basler Zeitung online berichtet von den Trendtagen Gesundheit in Luzern. "Plädoyer Couchepins für nachhaltige Gesundheitspolitik". Gesundheitsförderung und Prävention müssten gestärkt werden. Die Schweiz gebe etwas mehr als 1 Mia.Fr. für Prävention aus. Das sei .... 
23.02.2005 "Der Landbote" brachte am 16.2.05 einen Artikel "Die Rebbauern sehen schwarz" Darin wird schwer gejammert in Bezug auf das neue Gesundheitsgesetz im Kanton Zürich mit einem Werbeverbot für Alkohol und Tabak. Der Präsident des Zürcher Weinbauernverbandes hofft, dass für den Wein eine Ausnahme gemacht werde. Er befürchtet, dass in einem 2. Schritt alles,... 
20.02.2005 Die Programme der nächsten Session in Bern sind erschienen. Session: 28.2. 18.3.2005
Im Ständerat ist für 2./3.3.05 das Bundesgesetz über Radio und Fernsehen traktandiert. Programm Nationalrat        Ständerat
16.02.2005 Das Zürcher Obergericht verurteilte einen jugendlichen alkoholisierten Raser zu 22 Monaten Gefängnis unbedingt. Dies widerspiegle eine verschärfte Gerichtspraxis. Der Angeklagte war völlig uneinsichtig. 
15.02.2005 Am 27. Febr. 05 werden die Stadtbasler über eine Neu- Regelung der Polizeistunde abstimmen dürfen. Der Grosse Rat hat letzten Herbst nach der Liberalisierung 1996 zurückbuchstabiert. Das Referendum der Gegner führt nun zur neuerlichen Abstimmung. 
(Quelle: Tages-Anzeiger, 12.2.05)
15.02.2005 Der Zürcher Regierungsrat hat ein neues Gesundheits- Gesetz verabschiedet. Frühestens 2006 kommt es in den Kantonsrat.
(Quelle: Tages-Anzeiger, 11.2.05)
Im Bereich Prävention ist Zündstoff vorhanden: Die Werbung für Alkohol, Tabak und andere Suchtmittel soll auf öffentlichem und einsehbarem privaten Grund verboten werden. Die CVP meint, hier müsse eine "Güterabwägung" stattfinden. Kommentar: Mit andern Worten, unsere Jugend soll an den Meistbietenden verschachert werden. (siehe Briefe an..)
05.02.2005 Der Bundesrat hat heute die Aufhebung des fast hundertjährigen Absinthverbotes auf den 1. März 2005 festgelegt  Er hat auch die notwendigen Verordnungsanpassungen verabschiedet.

Medienmitteilung des BAG am 2. Februar 2005

Internationales   

Hier folgen in chronologischer Reihenfolge des Eingangs Neuigkeiten aus andern Ländern, die für die Schweiz auch
interessant sein könnten.

Zeitpunkt Thema Beschreibung
26.02.2005 Die EU und die USA vereinbaren eine engere Zusammenarbeit bei der Produkte-Sicherheit
EU MIDDAY EXPRESS

Am 23.2.05 wurden in Orlando, Florida neue Richtlinien beschlossen. Angestrebt wird ein regelmässiger Austausch von Informationen und der Aufbau einer Serie von gemeinsamen Initiativen um zu helfen die Gesundheit und die Sicherheit der Konsumenten zu schützen. 

26.02.2005 Die EU-Kommission begrüsst die Verabschiedung des neuen Gesetzes über den unlauteren Wettbewerb im EU-Parlament. Pressemeldung

Es wird erwartet, dass das Gesetz vom Ministerrat in den kommenden Wochen formell genehmigt und per 2007 in Kraft gesetzt wird.

25.02.2005 Das Center for Science in the Public Interest, Washington, D.C. USA ruft zu einer Unterstützungsktion auf. ACTION ALERT: Bestürmt eure Parlamentsabgeordneten, dass sie den "STOP Underage Drinking Act" unterstützen.
Im Internet
23.02.2005 Eine Senatskomitee in Hawai, USA bringt ein Gesetz ein, das bestimmen soll, dass jedem Minderjährigen unter 21 Jahren der Führerausweis zeitweilig entzogen wird, der Alkohol konsumiert.  Und das egal, ob er fährt oder nicht. Wer trinkt und keinen Fahrausweis besitzt, kann keinen erhalten bevor er 18 ist oder mindestens erst nach 90 Tagen. 
Honolulu Star-Bulletin, HI, USA, February 17, 2005

(Quelle: Marin Institute Alcohol News)

23.02.2005 Die NBA gibt neue Verhaltens-Richtlinien für alle ihre Stadien aus. Es geht um Sicherheit, Alkohol- Verkäufe und Verhalten.  Die Stadien müssen alle Alkoholverkäufe während des 4. Viertels stoppen. Die Bechergrösse wird auf 24 ounces beschränkt. Maximal 2 Drinks aufs Mal dürfen verkauft werden. Jedes Stadion muss auch ein Fahrer-Programm anbieten. (Quelle: Marin Institute Alcohol News) INDYSTAR.COM  (payable)
23.02.2005 Am 20.1.05 fand bei der EU  ein Treffen der Interessenvertreter zum Thema Alkohol statt. Health, Social and Economics Impact of alcohol.
Stakeholders' workshop, Luxembourg. Berichte, Teilnehmerliste und ein Vortrag zum Alkoholproblem durch das IAS London sind bei Veranstaltungen verfügbar. (engl.)  
23.02.2005 Die Starbucks Corp. startete am 17.2.05 mit ihrem neuen Kaffee-Liqueur in Partnerschaft mit Jim Beam Brands, ein Teil von Fortune Brands.
(siehe auch 25.11.04)
Die 750-Milliliter Flasche kostet $22.99 und wird in den Starbucks Cafés nicht verkauft, sondern in Bars, Restaurants und Schnapsläden. Als "Gegenleistung" unterstützt Starbucks ein Alkohol-Aufklärungsprogramm für Mittelstufenschulkinder und deren Eltern. (Quelle: Marin Institute Alcohol News) New York Times, NY, 17. Februar 2005 (Article with free registration only.)
3.02.2005 Carlsberg und Heineken mit Gewinnrückgang im vergangenen Jahr. Der Umsatz stieg aber bei Carlsberg um 4% auf 7,47 Mrd. Fr., der von Heineken auf Rekordhöhe von 10,01 Mrd. Fr.
22.02.2005 "Wer stoppt den Irrsinn der Technokraten in Brüssel?"
schreibt die deutsche Winzerwein-Zeitung gestern.
Kommentar: Offenbar sind  ihr die sinnvollen Empfehlungen der EU ....
"Wie entmündigt man langsam aber sicher den erwachsenen Konsumenten und Wähler, macht sie abhängig von Schreibtischtätern, produziert neue Steuern, und schafft gleichzeitig Millionen Arbeitslose in Europa durch Vernichtung des Mittelstandes und einer konsumspezialisierten Industrie? Eigentlich ganz einfach. Man braucht nur einen "Deckmantel" – die "Volksgesundheit" in Europa. Was mit dem Tabakgenuss begann, soll ...
21.02.2005 Im amerikanischen Kongress wird die "STOP Underage Drinking Act" wieder eingebracht.  Begleitkommentar von A. Hacker, Director, Alcohol Policies Project des Center for Science in the Public Interest, Washington D.C., USA vom 16.2.05 (auf Englisch)
21.02.2005 Der Senat von Wyoming,  USA, hat ein Gesetz genehmigt, das unter Strafe stellt, eine Party zu beherbergen, an der Alkohol oder illegale Drogen von Minderjährigen konsumiert werden.  Das Gesetz geht nun an die grosse Kammer. Es verbietet auch, die Erlaubnis für solche Parties in Räumen, die man besitzt oder mietet, zu geben. Es würde Strafen bis sechs Monate Gefängnis und Busse bis $750 geben.
21.02.2005 In Pasadena, CA, USA wird ein Gesetz eingebracht, das es Städten erleichtern soll, gegen problematische Schnapsläden scharf durchzugreifen. State Sen. Jack Scott, D-Pasadena hat die SB 148 eingereicht, um den Städten mehr Handhabe zu geben, City Codes durchzusetzen und von den Schnapsläden zu verlangen, sich an die Zonenordnung zu halten.
Pasadena News, CA, 09. Februar 2005 
(Quelle: Marin Institute Alcohol News)
21.02.2005 Die deutsche Gesundheits- Ministerin hat eine eigene Webseite "Prävention" aufgeschaltet.  Darauf kann der komplette Text des neuen Präventionsgesetzes eingesehen und heruntergeladen oder die Debatte zum Gesetz im Bundestag verfolgt werden.      Die Prävention
0.02.2005 Im Wall Street Journal vom 2/2/05 erschien ein Artikel über die Beschwerden zum Bud Light Referee Inserat von Anheuser-Busch. 
(Siehe auch am 5.2.05)
Das Marine Institute jubelt "Sieg!" In dem Artikel kommentiert die Bierindustrie, dass sie das fragliche Inserate nicht mehr bringen wolle. Dazu zieht nun das Bier-Institut in Betracht, ein aussenstehendes Gremium zur Prüfung von Reklame-Beschwerden einzusetzen.
Center for Science in the Public Interest
05.02.2005 Das Marin Institute ruft dazu auf, bei der Brauerei Anheuser- Busch gegen ihre Bierreklame zu protestieren, die sich oft an Jugendliche richtet, vor allem jetzt zur Zeit des Super-Bowl. 24 Mio.$ gibt sie aus, um die grösste Zuschauerschar von Minderjährigen zu erreichen. Während des Super Bowl ist übermässiges Trinken mit höhern Unfallraten und Gewalt verbunden. Das Marin Institute rät nun, man soll das nicht mehr akzeptieren und handeln:
1. Antworte "Big Alcohol". Sie stellen ein Formular bereit.
2. Unternimm etwas in deiner Gemeinde, um Alkoholproblemen vorzubeugen. (Marin Institute)
05.02.2005 Ein Richter in Los Angeles, USA hat eine Klage gegen zwei Brauerei-Giganten abgelehnt, sie hätten mit ihrer Werbung Minderjährige zum Trinken ermutigt. Lynne und Reed Goodwin von Tulare County, deren Tochter im Jahr 2003 von einem alkoholisierten Fahrer getötet wurde, hätten nicht nachweisen können, dass der Schaden ein Resultat der Bierwerbung von Anheuser-Busch Cos. und Miller Brewing Co. gewesen sei. Der Fall geht in die Berufung. (Quelle: CSPINET)  Los Angeles Times
05.02.2005 In einem BBC-News Artikel wird über eine internationale Forschungsarbeit berichtet, die aufzeigt, dass Alkohol global fast gleich viele Schäden anrichtet (4%) wie Tabak (4,1%) und hoher Blutdruck (4,4%). Alkohol sei ein Faktor in gegen 60 Krankheiten. Die Forscher empfehlen, die Preise auf Alkohol zu erhöhen und die Öffnungszeiten zu reduzieren. Viele Regierung würden statt dessen mit Unterstützung der Industrie auf Erziehung und Aufklärung setzen, was kaum etwas bringe. (Quelle: Marin Institute Alcohol News)  BBC NEWS, UK;  
ähnlicher Artikel in FOCUS vom 4.2.05 (Quelle: Google Alert) Google Alert zeigt 9 weitere Zeitungsartikel zu diesem Thema, aber keine Schweizer!
05.02.2005 Anheuser-Busch sagt, sie hätten die Bud Light Referee Werbung zurückgezogen.  Dies nach einer Beschwerde des Center for Science in the Public Interest, Washington.
05.02.2005 Die deutsche Regierung beschließt Gesetz zur Stärkung der gesundheitlichen Prävention Prävention stärken - Gesundheit erhalten 

Pressemitteilung vom 2.2.05   Gesetzesentwurf (146 S.,pdf)

5.02.2005 Allied Domecq zieht ihr schamloses Plakat zurück, nachdem das Marin Institute beim Distilled Spirits Council of the United States (DISCUS), protestiert hatte.  Die Begründung der Beschwerde lautete, das Plakat für Sauza Tequila ermutige zu starkem, unverantwortlichem Konsum, suggeriere, dass das Trinken von Sauza zur Nacktheit führe und mit dem Plakat aktiv für den Gebrauch von Sauza Tequila wegen seiner sexuell enthemmenden Eigenschaften geworben werde. (Quelle: Marin Institute Alcohol News)  Aufruf, des Marin Instituts
05.02.2005 In Montana, USA soll per Gesetz die Registrierung von Bierfässchen eingeführt werden. (Quelle: Marin Institute Alcohol News)  Rep. Rosie Buzzas, D-Missoula hofft, dass damit der Verkauf von Bierfässchen an Minderjährige vermindert und diese Verkäufe besser bestraft werden können. Etwa 24 andere US-Staaten haben diese Regelung bereits und machen damit gute Erfahrungen. BillingsGazette.com
auch:  DENVERPOST.COM
04.02.2005 In Texas, USA wurde ein Gesetz vorgeschlagen, das verbietet, am 21. Geburtstag vor 7.00 morgens in einer Bar oder im Restaurant Alkohol zu konsumieren. State Rep. Rob Eissler, R-The Woodlands will damit verhindern, dass sich die Jungen am Geburtstag von 24 bis 1 oder 2 Uhr sinnlos betrinken. 24 andere Staaten und der District of Columbia (Washington) haben bereits ein ähnliches Gesetz. (Quelle: Marin Institute Alcohol News) 
HoustonChronicle.com

List of English texts

26.02.2005 Die EU und die USA vereinbaren eine engere Zusammenarbeit bei der Produkte-Sicherheit
EU MIDDAY EXPRESS

New guidelines to strengthen transatlantic co-operation on product safety issues were agreed today in Orlando, Florida. The arrangement encompasses regular exchanges of information and the establishment of a series of joint initiatives to help safeguard consumers’ health and safety.

26.02.2005 Die EU-Kommission begrüsst die Verabschiedung des neuen Gesetzes über den unlauteren Wettbewerb im EU-Parlament. Unfair commercial practices: EU-Commission welcomes Parliament’s approval of new law.
The law is expected to be formally endorsed by the Council of Ministers in the coming weeks and should be implemented EU-wide by 2007. 
Pressrelease
25.02.2005 Das Center for Science in the Public Interest, Washington, D.C. USA ruft zu einer Unterstützungsktion auf. The Center for Science in the Public Interest, Washington, D.C. USA calls: Please pass this alert along to other organizations and individuals who are concerned about underage drinking. Distribute it widely if you can! You may view it online:
23.02.2005 Eine Senatskomitee in Haway, USA bringt ein Gesetz ein, das bestimmen soll, dass jedem Minderjährigen unter 21 Jahren der Führerausweis zeitweilig entzogen wird, der Alkohol konsumiert. Egal ob er fährt oder nicht. Honolulu Star-Bulletin, HI, USA, February 17, 2005
Lt. Gov. James "Duke" Aiona urged lawmakers yesterday to pass a proposal to the Senat to suspend the driver's license of anyone under 21 who is caught with alcohol.
The suspension would be imposed regardless of whether the person was driving while in possession of the alcohol. 
23.02.2005 Die NBA gibt neue Verhaltens-Richtlinien für alle ihre Stadien aus. Es geht um Sicherheit, Alkohol- Verkäufe und Verhalten. Jedes Stadion muss auch ein Fahrer-Programm anbieten. The NBA will be instituting new security guidelines after the All-Star break. The league announced Thursday a set of security and behavioral guidelines for all its arenas. Some of the guidelines include security, alcohol sales and behavior. Arenas must stop all alcohol sales during the fourth quarter, limit alcohol cup size to 24 ounces, and limit buyers to two drinks per purchase. Each arena must also have a designated driver program.
23.02.2005 Die Starbucks Corp. startete am 17.2.05 mit ihrem neuen Kaffee-Liqueur in Partnerschaft mit Jim Beam Brands, ein Teil von Fortune Brands. New York Times, NY, February 17, 2005, see also RockyMountainNews,  Nov. 24, 04 and our text last year.
The Starbucks Corporation's latest attempt to create a beverage that is not just for breakfast starts today with the nationwide introduction of an alcoholic coffee drink. ...
23.02.2005 Am 20.1.05 fand bei der EU  ein Treffen der Interessenvertreter zum Thema Alkohol statt. Health, Social and Economics Impact of alcohol.
Stakeholders' workshop, Luxembourg Jan. 20, 2005. Reports, Agenda, List of participants and a lecture on the Alcoholproblem by IAS London now available on Events.
21.02.2005 Im amerikanischen Kongress wird die "STOP Underage Drinking Act" wieder eingebracht.  The Center for Science in the Public Interest (CSPI) hails today’s re-introduction of the bi-partisan, bi-cameral STOP Underage Drinking Act (S. 408 in the Senate/H.R. 864 in the House). It applauds the hard work of the lead sponsors, who have stimulated a necessary conversation on the federal responsibility to do more to protect young lives.
21.02.2005 Der Senat von Wyoming,  USA, hat ein Gesetz genehmigt, das unter Strafe stellt, eine Party zu beherbergen, an der Alkohol oder illegale Drogen von Minderjährigen konsumiert werden.  The Wyoming Senate on Monday approved a bill that would establish a penalty for anyone hosting a party where minors consume alcohol or illegal drugs. The legislation, which will be returned to the House, would also prohibit individuals from permitting an underage drinking party on premises they own or lease. The bill would impose a penalty of up to six months in jail and a fine up to $750, or both. (Source: Marin Institute Alcohol News)  Billings Gazette, WY, February 14, 2005
21.02.2005 In Pasadena, CA, USA wird ein Gesetz eingebracht, das es Städten erleichtern soll, gegen problematische Schnapsläden scharf durchzugreifen. Pasadena News, CA, February 09, 2005
State Sen. Jack Scott, D-Pasadena, has introduced legislation aimed at helping cities crack down on problem liquor stores. SB 148 is designed to give cities more leverage in enforcing city codes while requiring liquor stores to conform to city zoning laws. Pasadena News, CA, 2/9/05 Archive
20.02.2005 Im Wall Street Journal vom 2/2/05 erschien ein Artikel über die Beschwerden zum Bud Light Referee Inserat von Anheuser-Busch. 

(Quelle: Center for Science in the Public Interest)

Victory! The Wall Street Journal (2/2/2005) featured an article, Beer Industry Tests FTC's Patience,that discussed the FTC reaction to and further fallout from the Bud Light Referee ad complaint. Based on beer industry comments in the article, the ads will no longer be appearing.
Furthermore, the Beer Institute is now considering the FTC’s recommendation for an external review panel to address advertising complaints. Center for Science in the Public Interest
05.02.2005 Das Marin Institute ruft dazu auf, bei der Brauerei Anheuser- Busch gegen ihre Bierreklame zu protestieren, die sich oft an Jugendliche richtet, vor allem jetzt zur Zeit des Super-Bowl. Bud and Bud Light beers spend $24 million to reach the largest underage TV audience of the year. Heavy drinking during the Super Bowl at public and private venues is linked to higher rates of auto crashes, public drunkenness, and violence. The Marin Institute asks now:
You don’t have to take it anymore. Make a difference now:
1. Talk Back to Big Alcohol. Use our pre-filled Web form to slam Anheuser-Busch for over-exposuring millions of underage youth to ads for Budweiser and Bud Light.
2. Take action to prevent alcohol problems in your community.   (Marin Institute)
05.02.2005 Ein Richter in Los Angeles hat eine Klage gegen zwei Brauerei-Giganten abgelehnt, sie hätten mit ihrer Werbung Minderjährige zum Trinken ermutigt. In a legal victory for the beverage industry, a Los Angeles judge has dismissed a class-action suit accusing beer giants Anheuser-Busch Cos. and Miller Brewing Co. of encouraging underage drinking by targeting teens with their advertising.
(Source: CSPINET)  Los Angeles Times
05.02.2005 In einem BBC-News Artikel wird über eine internationale Forschungsarbeit berichtet, die aufzeigt, dass Alkohol global fast gleich viele Schäden anrichtet (4%) wie Tabak (4,1%) und hoher Blutdruck (4,4%). In a BBC-NEWS article researchers warn that the global burden of alcohol (4%) is almost the same as of tobacco (4,1%) and high bood pressure (4,4%).
The price of alcohol should be increased, say researchers.
The opening hours should be reduced. But many governments prefer (with the help of the industry)  education which is not effective. (Source: Eurocare)  BBC NEWS, UK
05.02.2005 Anheuser-Busch sagt, sie hätten die Bud Light Referee Werbung zurückgezogen.  Anheuser-Busch says it has dropped the Bud Light Referee Ads. Today the Wall Street Journal (2/2/2005) featured an article, Beer Industry Tests FTC's Patience,that discussed the FTC reaction to and further fallout from the Bud Light Referee ad complaint by the Center for Science in the Public Interest, Washington.
05.02.2005 Allied Domecq zieht ihr schamloses Plakat zurück, nachdem das Marin Institute beim Distilled Spirits Council of the United States (DISCUS), protestiert hatte.  Following the complaint by The Marin Institute to the Distilled Spirits Council of the United States (DISCUS), Allied Domecq has decided to withdraw its billboard advertisement for its Sauza Tequila. The complaint said the ad encourages heavy, irresponsible consumption, suggests that drinking Sauza will lead to nudity, and actively promotes the use of Sauza Tequila for its sexually disinhibiting effects. (Source: Marin Institute Alcohol News)  Alert by  Marin Institut
05.02.2005 In Montana, USA soll per Gesetz die Registrierung von Bierfässchen eingeführt werden. (Quelle: Marin Institute Alcohol News)  Rep. Rosie Buzzas, D-Missoula, proposes keg registration and increasing penalties for selling or providing alcohol to minors. About 24 US-states already have similar laws with good results.
BillingsGazette.com    also: DENVERPOST.COM
04.02.2005 In Texas, USA wurde ein Gesetz vorgeschlagen, das verbietet, am 21. Geburtstag vor 7.00 morgens in einer Bar oder im Restaurant Alkohol zu konsumieren. To prevent others from binge drinking on their 21st birthdays, state Rep. Rob Eissler, R-The Woodlands, has filed a bill which would make it illegal for someone to drink alcohol at a bar or restaurant before 7 a.m. on his or her 21st birthday. HoustonChronicle.com
(Quelle: Marin Institute Alcohol News) 

Dossiers: Alkoholkonsum Minderjähriger/Erhältlichkeit
                Underage drinking   (ab 2004)

Eintrag/Entry Webeite/site / Details Thema Theme
21.02.2005 Internationales Im amerikanischen Kongress wird die "STOP Underage Drinking Act" wieder eingebracht.  Re-introduction of the bi-partisan, bi-cameral STOP Underage Drinking Act in American Congress 

Dossier Suchtmittelwerbung

23.02.2005 Aktuell "Der Landbote" brachte am 16.2.05 einen Artikel "Die Rebbauern sehen schwarz" (betr. Gesundheitsges. Kt. ZH
22.02.2005 Briefe an... Werbeverbote im neuen Gesundheitsgesetz des Kt. ZH 
20.02.2005 International Das Bud Light Referee Inserat von Anheuser-Busch wird nach heftigen Protesten zurückgezogen. (USA)

Briefe an ...

Unser Brief vom an Antwort vom Thema
22.02.2005 CVP des Kt. Zürich 25.02.05 Werbeverbote im neuen Gesundheitsgesetz des Kt. ZH 

Parlamentsdebatten

EU-Parlament 26.02.2005 Verabschiedung des neuen Gesetzes über den unlauteren Wettbewerb (siehe Internationales)
Amerikanischer Kongress 21.02.2005 Im amerikanischen Kongress wird die "STOP Underage Drinking Act" wieder eingebracht. Statement Begleitkommentar von A. Hacker, Director, Alcohol Policies Project des Center for Science in the Public Interest (englisch)

Leserbriefe

Link Datum Thema Veröffentlicht in   ((noch) nicht veröffentlicht) Datum/Nr.
Leserbrief 03.02.05 Nach öffentl. Podiumsgespräch zum Jugendalkoholismus Zürcher Oberländer 16.02.05


Projekt-Idee
Argumente, die für das Projekt sprechen:

15.02.2005: SF DRS1, Kassensturz: Die Weinpreise im Gastgewerbe

siehe oben Top aktuell

Das Gastgewerbe hätte es in der Hand, mit der Unterstützung unseres Projektes die mit der erzwungenen Liberalisierung selbstverschuldete Strukturkrise zu überwinden. So könnten alle schwachen Betriebe ohne Zukunftschancen möglichst schnell geschlossen, die Lieferanten vor Verlusten bewahrt und das Personal sozial abgesichert werden, ohne die Allgemeinheit zu belasten. Neueröffnungen müssten ausgeschlossen sein, damit nicht das abgedeckte Risiko zu einem weiteren Anwachsen der Betriebszahlen führt. 
Hat der Gastro-Zürich-Chef Ernst Bachmann den Mut, diese unkonventionelle Lösung anzugehen, mit verwandten Verbänden zu besprechen und die Bedürfnisse genau abzuklären? Wir werden ihn direkt fragen.

23.02.2005: "Der Landbote" brachte am 16.2.05 einen Artikel "Die Rebbauern sehen schwarz". Darin wird schwer gejammert in Bezug auf das neue Gesundheitsgesetz im Kanton Zürich mit einem Werbeverbot für Alkohol und Tabak. Der Präsident des Zürcher Weinbauernverbandes hofft, dass für den Wein eine Ausnahme gemacht werde. Er befürchtet, dass in einem 2. Schritt alles, was den Wein betrifft, verboten werde.
Kommentar: Er würde sich besser hinter unser Projekt stellen, dann hätten die einheimischen Rebbauern ausgesorgt. 


Veranstaltungen

20 January 2005 Health, Social and Economics Impact of   alcohol.
Stakeholders' workshop
Luxembourg,                   Berichte            
Draft agenda (200 KB)

* Agenda (200 KB)
* Summary record (149 KB)
* List of participants (294 KB)
* Health, Social and Economic Impact of Alcohol (slide of a contractor) (528 KB)

 

Die Lobby-Arbeit der globalen Alkoholindustrie

Datum

Interner Link zu den Seiten/Thema, Meldungen

externer Link zur Organisation/Details und Kommentar

23.02.2005 Internationales Starbucks Corp., USA startete am 17.2.05 mit Kaffee-Liqueur in der 750-Milliliter-Flasche.

 

Zitate

(15.02.2005) Der Chef von Gastro-Zürich, Ernst Bachmann, als Interviewpartner im "Kassensturz" von SF DRS1 als er die Kalkulation der Weinpreise im Gastgewerbe verteidigte: "Es ist nicht unsere Aufgabe, mit tiefen Weinpreisen den Alkoholismus zu fördern." (Aus dem Gedächtnis notiert. Siehe auch unter Top-Aktuell und Projekt-Idee)


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Inhaltsverzeichnis 

Entwicklungen der schweizerischen Alkoholpolitik der letzten Jahre anhand von Leserbriefen

Aktuell

Hinweise für Unterrichtende

Ihre Meinung interressiert uns

Links zu Fachleuten und Institutionen

Internationales

Briefe an ....

Die Lobby-Arbeit der globalen Alkoholindustrie

Veranstaltungen

Parlamentsdebatten

Zitatensammlung

Newsletter

Forschungsergebnisse

Archiv

English Texts      

Dossiers: Suchtmittelwerbung; Alcopops; Absinth; WTO - GATS; Alkoholkonsum Jugendlicher; Alkohol und Verkehr /  Drink Driving; Wein (Alkohol) sei (mässig genossen) gesund; Sport und Alkohol; Strukturelle Prävention; NPA (Nationales Programm Alkohol); botellón

Geschichten

Interventionen

Wir über uns

Projekt-Idee     Project in English


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Hermann T. Meyer, Projekte und Dienstleistungen, Lindenstr. 32, CH-8307 Effretikon, Switzerland, 
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Stand: 30.12.2008