www.alkoholpolitik.ch - Newsletter - Juni 2005

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Aktuell      

Datum Thema Kommentar/Details
25.06.2005 Heute haben sich die drei grössten Berufsverbände der sozialen Arbeit zu "AvenirSocial" zusammengeschlossen. «AvenirSocial» entstand aus dem Schweizerischen Berufsverband Soziale Arbeit (SBS), dem Schweizerischen Berufsverband der Sozialpädagogen (SBVS) und der Fédération romande des travailleurs et travailleuses de l'éducation sociale (FERTES). BaslerZeitung, 25.6.05
25.06.2005 Nachtrag zum 2.5.05:
Statt Fr. 8000.- soll die Stadt Zürich Fr. 27'500.-- für das Freibier nach dem FCZ-Cup Sieg zahlen.
Der Sekretär des Präsidialamtes kann sich nicht erklären, dass soviel Bier getrunken worden sein soll. 
Kommentar: Wenn es nicht so bedenklich wäre, müsste man vor Schadenfreude lachen! (Quelle: Tages-Anzeiger, 25.6.05)
23.06.2005 Die Klage des Branchenverbandes Wein Schweiz gegen BAG und bfu wurde vom Zivilgericht Bern- Laupen abgewiesen.
Siehe Eintrag am 3.5.05
Der Bund darf somit die Ein-Glas-Regel weiter propagieren.
Seit der Einführung der 0,5‰-Limite haben die Unfälle und die Zahl der Verkehrstoten gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres markant abgenommen. 
(Quelle: Tages-Anzeiger, online, 23.6.05)
23.06.2005 SFA-Medienmitteilung vom 21. Juni 2005: Aktuelle Promillegrenzen in Europa Eine Europakarte zeigt die verschiedenen gültigen Promille-Sätze an.
23.06.2005 Ein Zünfter der Zunft Fluntern wurde am Sechseläuten 2004 von seiner Frau beim Umzug mit Rotwein begossen. Vor der Einzelrichterin sagte sie aus, der Wein sei das Symbol für die Zerstörung ihrer Ehe. Der Alkohol habe ihn zum Monster gemacht. Sie befinden sich jetzt in Scheidung.
Kommentar: Nur ab und zu kommen solche tragischen Schicksale an die Öffentlichkeit. Ändert sich irgend etwas? (Quelle: Tages-Anzeiger,17.6.05)
23.06.2005 9% von 90 National- und Ständeräten gaben an, regelmässig Alkohol zu trinken.
(Quelle: Tages-Anzeiger, 17.6.05)
Diese Angabe stammt aus einer Untersuchung, die die Schweizerische Herzstiftung letztes Jahr mit ihrer Life-Initiative lanciert hatte. 
Kommentar:  Dieser Wert ist auf den ersten Blick völlig unglaubwürdig. Allerdings auch schwer zu beurteilen, da die genaue Fragestellung nicht bekannt ist. 
23.06.2005 4,9% der Befragten in einer Marktstudie gaben an, sich täglich oder mehrmals pro Woche in Gaststätten aufzuhalten. Im Vorjahr waren es noch 6,3%. Dies sei dem Einfluss der neuen Promillegrenze zuzuschreiben, meint das Marktforschungsinstitut AC Nielsen. 
(Quelle: Tages-Anzeiger, 14.6.05)
14.06.2005 Die Gemeinde Brugg nimmt während 2 Jahren am nationalen Projekt «Die Gemeinden handeln!» teil. Es geht ums Rauschtrinken. az-online.ch 14.6.05
Die eigentliche Arbeit und Prävention müsse im Vorfeld geschehen; eine Erkenntnis, die beim Argovia Fest gewonnen wurde und nun vor allem für das bevorstehende Jugendfest vom 29. und 30. Juni von Bedeutung ist.
11.06.2005 Das Gastgewerbe ist gegen das Binnenmarktgesetz, weil es die von einigen Kantonen verlangten Fähigkeitszeugnisse entwertet. (Quelle: Tages-Anzeiger, 11.6.05) Hans Peyer von der Gastrosuisse: "Die vollständige Freizügigkeit führt zu einer Nivellierung der Ausbildung auf das tiefste Niveau aller Kantone".
Kommentar: Die Liberalisierungswelle der Neunzigerjahre erreicht nun den Bund. Die mehrheitlich negativen Erfahrungen bringen die Gastrosuisse zum Umdenken. Natürlich nicht wegen der Volksgesundheit! Aber immerhin. 
08.06.2005 Der Bundesrat beantwortet eine Motion der Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrats vom 10.05.2005: 
05.3231 - Motion
. Marktzutritt für Hoteliers und Gastwirte.
Wortlaut: "Der Bundesrat erlässt oder beantragt den eidgenössischen Räten eine einheitliche Regelung über den Marktzugang und die Ausbildung im Bereich des Hotel- und Gastgewerbes." Der BR beantrag Ablehnung. Eine einheitliche Regelung auf Bundesebene sei unnötig und ein unverhältnismässiger Eingriff in kantonale Kompetenzen.
Kommentar: Man sieht, dass eine nationale Alkoholpolitik fehlt. 
07.06.2005 Der Bundesrat beantwortet das Postulat: Einsatz von Bundesmitteln in der Gesundheitsprävention.  05.3230 - Postulat. Eingereicht im Ständerat von der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit SR (SGK-SR) am 3.5.2005. Der Bundesrat beantragt Annahme. Er verweist auf die laufenden Abklärungen.
06.06.2005 Die Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich haben den Leitfaden "Alkoholkonsum Jugendlicher - Die Festveranstalter handeln" herausgegeben. Dieses Präventionskonzept für Festveranstalter gibt Tipps, wie die Jugendschutzgesetze eingehalten werden können. Der Leitfaden (pdf, 6S., 388kb) und eine Checkliste (pdf,2S., 38 KB) sind online erhältlich oder können online bestellt werden. 
06.06.2005 Communica Nr. 1/2005 (März 05) ist erschienen, das Informationsmagazin der Eidgenössischen Alkoholverwaltung (EAV).     (alter Link: www.eav.admin.ch/d/n_commu1.htm)  Aus dem Inhalt:
 - Unterrichtsfach Alkoholgesetz - (alter Link: www.eav.admin.ch/d/n_alkge.htm)
- Ein Buch zur Alkoholprävention (Das Buch ist noch nicht erschienen)
- Effiziente Massnahmen in der Alkoholpolitik
(alter Link: www.eav.admin.ch/d/n_massn.htm)
06.06.2005 Der Juni-Newsletter von Infoset ist erschienen Er bringt die neuen Informationen aus allen Suchtbereichen.
Zum Bestellformular
06.06.2005 Nach dem Winzer-Verband beklagt nun auch die Bier- Industrie einen Umsatzrückgang nach der Einführung von 0,5‰. 
(Quelle: Tages-Anzeiger, 4.6.05)
In den ersten drei Monaten sank der Ausstoss um 6,9%. In den Restaurants ging der Umsatz um 10%, in den Läden um 4% zurück. Die Hersteller versuchen es nun mit Leichtbieren. 
Kommentar: Die Herabsetzung der Promillegrenze ist eine der wenigen wirksamen Massnahmen zur Konsum- und Schadensenkung. Hoffentlich ist der Rückgang nachhaltig.
06.06.2005 Im Kanton Schaffhausen ist das Gaststättengesetz vom Volk angenommen worden.  (siehe 1.6.05) Das Ja überwog etwa 3:1. 
Tages-Anzeiger online, 6.6.05
06.06.2005 Drei Zeitungsmeldungen berichten über den tragischen Einfluss von Alkohol am Steuer.  Vier 17-19 Jährige in der Nacht auf Sonntag tot und eine 19-jährige alkoholisierte Geisterfahrerin mit glimpflichem Ausgang am frühen Samstagmorgen. 
Kommentar: Zu tiefes Schutzalter? Wo was getankt? Zu billig? Zu lange Öffnungszeiten?   (Quelle: Tages-Anzeiger, 6.6.05)
06.06.2005 Im Kanton Freiburg dürfen Tankstellenshops und Kioske nun bis 21 Uhr offen halten. Die Vorlage wurde vom Volk deutlich angenommen. 
Kommentar: Obwohl die Vorlage gegenüber den Regelungen in andern Kantonen eine bescheidene Verlängerung bringt, ist es halt doch eine Verlängerung, d.h. die Erhältlichkeit von Alkohol wird ausgeweitet statt beschränkt.
02.06.2005 Der Bundesrat beantwortet die Interpellation von NR R. Aeschbacher: Am Lenkrad trotz Führerausweisentzug. 05.3139 - Interpellation. Mit einem Fahrausweisentzug bestrafte Verkehrssünder können bisher auf  Fahrzeuge ausweichen, die  auf 45 Stundenkilometer gedrosselte Motoren haben. Die für das Jahr 2006 vorgesehene Vernehmlassung sieht vor, die 45-er-Motorwagen in die gleichen Kategorien wie die übrigen Motorwagen einzureihen. So wird das Ausweichen nicht mehr möglich sein. 
01.06.2005 Die Stimmbürger von Schaffhausen stimmen am 5.6.05 über ein neues Gastgewerbegesetz ab. Die obligatorische Wirteprüfung und der Fähigkeitsausweis sollen u.a. abgeschafft werden. Die Eignung zum Wirten muss aber belegt werden, sonst wird eine Prüfung in Hygiene, Gastwirtschaftsrecht und Suchtprävention verlangt. 
Kommentar: Ob diese Einschränkung genügt?
01.06.2005 Delegiertenversammlung der GASTROSUISSE in Lugano

(Quelle: Der Landbote)

Zentralpräsident Klaus Künzli sagte, es müssten 10'000 Betriebe in der Schweiz schliessen, damit die Branche ein befriedigendes Auskommen fände. Doch gibt es immer noch jährlich einen Nettozuwachs; täglich gehen 2 Betriebe Konkurs, jedes vierte wechselt jährlich den Wirt. 
Kommentar: Die Branche hat diesen Zustand selbst gewollt.

Internationales   

Hier folgen in chronologischer Reihenfolge des Eingangs Neuigkeiten aus andern Ländern, die für die Schweiz auch
interessant sein könnten.

Zeitpunkt Thema Beschreibung
25.06.2005 Im US-Staat New Mexico müssen wegen Alkohol am Steuer Verurteilte einen Zündungsunterbrecher im Wagen anbringen lassen. Bei der ersten Verurteilung für ein Jahr, nach vier Verurteilungen lebenslänglich. Kosten pro Jahr $1000.--.
Das sei das strengste Gesetz in USA.
JOIN TOGETHER 24.6.05
24.06.2005 Die Gruppe von Anwälten "Banding Together Against Alcohol Advertising (MBTAA) drängt die Massachusetts Bay Transit Authority (MBTA) auf Bus- und Bahnlinien auf Alkoholreklame zu verzichten.  Zur Begründung führen sie an, die Alkoholwerbung fördere das Trinken von Minderjährigen und das Rauschtrinken.

(Quelle: Marin Institute Alcohol News)

Join Together Online, June 17, 2005

24.06.2005 Die EU-Kommission ruft zur Eingabe von Finanzgesuchen für Projekte zur Konsumenten Politik auf. Die Kommission gibt finanzielle Unterstützung für spezielle Projekte auf nationaler oder europäischer Ebene. Letzter Einreichungstermin ist der 16.9.05.   Amtsblatt der EU vom 23.6.05  Call for proposals
24.06.2005 Weltdrogentag 2005

Medienmitteilung 24.6.05

Die deutsche Regierung gibt dazu die Broschüre "Drogen und Sucht – Ein Plan in Aktion" heraus. Sie kann im Internet heruntergeladen oder bestellt werden unter http://www.bmgs.bund.de/deu/gra/publikationen/p_9.php 
24.06.2005 Die deutsche Bundesregierung startet den dritten Wettbewerb zur kommunalen Suchtprävention. Alle deutschen Städte, Gemeinden und Kreise sind aufgerufen, bis zum 15. Dezember 2005 ihre Konzepte zum diesjährigen Thema "Alkoholprävention vor Ort" einzureichen.   Medienmitteilung vom 23.6.05
24.06.2005 Am 1. Juli tritt in Colorado, USA ein Gesetz in Kraft, das Erwachsene bestraft, die Alkohol an Minderjährige abgeben. Als Strafe winkt Führerausweis-Entzug und Gefängnis. Dieses Gesetz wirkt als Ersatz für eines, das im April abgelehnt wurde: Die Identifikations- Etiketten an Bier- Fässchen. The Daily Sentinel, June 17, 2005
24.06.2005 Tausende von Grossisten und Detailisten in Alabama, USA haben haben die "Retailer Recognition Campaign" lanciert. (Quelle: Marin Institute Alcohol News) Es geht darum, Tabak- und Alkoholverkäufen an Jugendliche vorzubeugen. Die Geschäftsleute arbeiten mit dem Alabama Alcoholic Beverage Control Board, dem nationalen We Card program und dem Alabama chapter of Mothers Against Drunk Driving zusammen. Business Wire, AL, June 16, 2005 
24.06.2005 Das Alcohol and Tobacco Tax and Trade Bureau (TTB) hat kürzlich aufgerufen, Kommentare zur geplanten Etikettierung von alkoholischen Getränken einzusenden.  Die Frist wurde um 90 Tage über den zuerst genannten Termin, den 28.6.05, verlängert. 
Principles
that should govern the labeling of alcoholic beverages (CSPI)
Federal Register / Vol. 70, No. 82 / Friday, April 29, 2005 / Proposed Rules
24.06.2005 Das Alcohol Policies Project, CSPI, USA ruft dazu auf, die Senatoren zu bitten, das EUDL Programm weiter zu finanzieren.  Es vergibt die Mittel an die Bundesstaaten, damit diese Prävention gegen das Trinken Jugendlicher und den damit im Zusammenhang stehenden Tragödien betreiben können. (Quelle: Marin Institute Alcohol News)
24.06.2005 Das Trinken Jugendlicher kostet den US-Bundesstaat Tennessee jährlich $1,3 Mia. Er liegt damit an 17. Stelle. Die Steuerzahler bezahlen für Leid, Gesundheitskosten und verlorene Arbeitszeit. Alkohol am Steuer ist einer der stärksten Kostenfaktoren. (Quelle: Marin Institute Alcohol News)WBIR, TN, June 9, 2005
24.06.2005 Das höchste Gericht in Kansas, USA lehnte die Haftbarkeit von Geschäften und Einzelpersonen ab, die Alkohol verkaufen oder zur Verfügung stellen, wenn dies Tod oder Verletzungen zur Folge hat.  Die gesetzlichen Grundlagen fehlten für eine solche Haftbarkeit. Es liege am Gesetzgeber, die Voraussetzungen dafür zu schaffen. (Quelle: Marin Institute Alcohol News)

The Kansas City Star, /Associated Press, KS, June 10, 2005

24.06.2005 Der Kommandant des US- Luftwaffen-Stützpunkts Shaw in Sumter sagt, dass für seine Piloten der Alkohol die grössere Bedrohung darstelle als der Krieg. Colonel Phil Ruhlman offeriert seinen 4500 Männern und Frauen einen Freitag, wenn während 60 Tagen kein Arrest wegen Alkohol am Steuer zu verzeichnen ist. Die längste Zeit ohne war bisher 42 Tage. Die Anzahl Fälle sei um 60% zurückgegangen. WISTV, SC June 13, 2005
(Quelle: Marin Institute Alcohol News)
14.06.2005 In den USA ist eine grosse Aktion im Gange gegen Alkohol im Sport. Wir haben darüber berichtet. In einem weiteren Aufruf zur Unterstützung der Aktion wird berichtet, dass sich bereits über 185 nationale, staatliche und lokale Organisationen der Kampagne angeschlossen haben. 
11.06.2005 In Finnland wurde eine neue Möglichkeit gefunden, geschmuggelten Alkohol sinnvoll zu entsorgen. Er wurde in eine Tagebau-Mine eingelassen, um das von Metallen verschmutzte Wasser zu reinigen.
Spiegel Online, 11.6.06
08.06.2005 Die Universität von Süd- Kalifornien verbietet ab 17. September den Alkoholverkauf während ihrer Football-Heimspiele im Los Angeles Coliseum. Grund sind die vielen Reklamationen von Stammgästen über das zunehmend grobe Benehmen der Fans, meist im Zusammenhang mit Alkoholkonsum. 
(Quelle: Marin Institute Alcohol News) 
SFGate.com, 1.6.05
08.06.2005 Alkohol- und Drogenabhängigkeit kosten die USA jährlich geschätzte $500 Mia. (Quelle: Marin Institute Alcohol News) Die Aussage machte kürzlich Dr. Nora Volkow, Direktor des  National Institute of Drug Abuse (NIDA) unter dem U.S. Department of Health and Human Services. Alkohol- und Drogen kosten beinahe soviel wie das nationale Budget Defizit ausmacht oder das BSP von mehr als 200 Ländern.
08.06.2005 Das Repräsentantenhaus von Louisiana, USA berät ein Gesetz 754, das Convenience Stores erlaubt, gefrorene Spezialgetränke zu verkaufen, z.B. Daiquiri. Shreveport Times, LA, June 3, 2005
Das bedeutet, dass 6000 Shops gefrorenen Alkohol zum Mitnehmen verkaufen dürfen. In Louisiana sind bereits 48% der tödlichen Verkehrsunfälle alkoholbedingt und der Staat steht damit an 3. Stelle in den USA; jeder 3. in den USA wird in seinem Leben einmal in einen solchen Unfall verwickelt. (Quelle: Marin Institute Alcohol News)
03.06.2005 Die Generalversammlung der WHO hat die Resolution über Alkohol Strategien am 25.5.05 angenommen. "Public health problems caused by harmful use of alcohol."

WHO-Mitteilung mit verschiedenen Links. J

01.06.2005 Doping für den Wein in Mainz.

(Quelle: Tages-Anzeiger)

Um dem Wein eine besondere ortsspezifische Aromanote zu verleihen, werden an der Uni Mainz aus hauseigenen Weinproben Bakterienkulturen gezogen und diese dem Wein wieder zugeführt. 

List of English texts

Date German English
25.06.2005 Im US-Staat New Mexico müssen wegen Alkohol am Steuer Verurteilte einen Zündungsunterbrecher im Wagen anbringen lassen. First-time drunk-driving offenders in New Mexico will be required to install ignition-interlock devices in their cars for a year to prevent them from driving under the influence of alcohol again, USA Today reported June 23. Anyone convicted of four drunk-driving offenses will have to keep the device on their car for the rest of their lives. An ignition-interlock device costs offenders about $1,000 per year. JOIN TOGETHER 24.6.05
24.06.2005 Die EU-Kommission ruft zur Eingabe von Finanzgesuchen für Projekte zur Konsumenten Politik auf. The EU Commission provides financial support for specific projects realised at national or European level, intended to implement the objectives of the consumer policy. 
Call for proposals the deadline for submissions is September
24.06.2005 Die Gruppe von Anwälten "Banding Together Against Alcohol Advertising (MBTAA) drängt die Massachusetts Bay Transit Authority (MBTA) auf Bus- und Bahnlinien auf Alkoholreklame zu verzichten.  Join Together Online, June 17, 2005
A group of Boston-area advocates known as Massachusetts Banding Together Against Alcohol Advertising (MBTAA) is urging the MBTA and its ad agency, Viacom Outdoor, to ban alcohol advertising on bus and train lines, arguing that alcohol ads promote underage drinking and binge drinking . 
(Source: Marin Institute Alcohol News)
24.06.2005 Am 1. Juli tritt in Colorado, USA ein Gesetz in Kraft, das Erwachsene bestraft, die Alkohol an Minderjährige abgeben. The Daily Sentinel, June 17, 2005
July 1, a new law takes effect in Colorado. Adults who provide teenagers with alcohol lose their driving license and spend a few months in jail.
 (Source: Marin Institute Alcohol News)
24.06.2005 Tausende von Grossisten und Detailisten in Alabama, USA haben  die "Retailer Recognition Campaign" lanciert. Alabama's retailers, wholesalers and grocers, representing thousands of businesses in the state, have joined forces with the Alabama Alcoholic Beverage Control Board, the national We Card program and the Alabama chapter of Mothers Against Drunk Driving, to launch the Retailer Recognition Campaign: a statewide initiative aimed at reinforcing responsible retailing sales practices. Business Wire, AL, June 16, 2005 (Source: Marin Institute Alcohol News)
24.06.2005 Das Alcohol and Tobacco Tax and Trade Bureau (TTB) hat kürzlich aufgerufen, Kommentare zur geplanten Etikettierung von alkoholischen Getränken einzusenden.  The Alcohol and Tobacco Tax and Trade Bureau (TTB) recently requested comments on a wide range of issues concerning informational labeling of alcoholic beverages. Now the comment period has been extended 90 days past the original June 28 deadline. Principles that should govern the labeling of alcoholic beverages (CSPI). Federal Register / Vol. 70, No. 82 / Friday, April 29, 2005 / Proposed Rules
24.06.2005 Comenius-Siegel 2005 für www.sozialpolitik.com 
Das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung hat für den zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Jugend und Bildung e.V. in Wiesbaden erstellten Internetauftritt www.sozialpolitik.com das Comenius-Siegel erhalten. In der Auswahl waren 150 Einreichungen. Das Comenius-Siegel ist die wichtigste deutsche Auszeichnung für didaktische Multimediaprodukte. 
24.06.2005 "HaLT" hilft Kindern und Jungendlichen mit einer Alkoholvergiftung. Das
Bundesmodellprojekt (D) wurde mit dem  Otto-Kuhn- Preis ausgezeichnet.
"HaLT" ("Hart am Limit") wird heute während des Hauptstadtkongresses Medizin und Gesundheit mit dem Oskar-Kuhn-Preis der Bleib-Gesund-Stiftung ausgezeichnet. "HaLT" bietet Kindern und Jugendlichen, die bereits durch exzessiven Alkoholkonsum aufgefallen sind, eine umfassende Beratung an. 
24.06.2005 Das Alcohol Policies Project, CSPI, USA ruft dazu auf, die Senatoren zu bitten, das EUDL Programm weiter zu finanzieren.  The Alcohol Policies Project, CSPI asks to urge Senators in Washington to fully fund the EUDL program that provides states with the federal support they need to prevent underage drinking and the tragedy associated with it.    (Source: Marin Institute Alcohol News)
24.06.2005 Das Trinken Jugendlicher kostet den US-Bundesstaat Tennessee jährlich $1,3 Mia. Er liegt damit an 17. Stelle. WBIR, TN, June 9, 2005 (Source: Marin Institute Alcohol News)
A report released late last year shows underage drinking costs Tennesseans $1.3 billion a year [and] Tennessee ranks 17th among the 50 states. Taxpayers pay for pain and suffering, medical costs and work lost. Underage drunk-driving is one of the biggest reasons for the high cost. 
24.06.2005 Das höchste Gericht in Kansas, USA lehnte die Haftbarkeit von Geschäften und Einzelpersonen ab, die Alkohol verkaufen oder zur Verfügung stellen, wenn dies Tod oder Verletzungen zur Folge hat.  (Source: Marin Institute Alcohol News)

The state's highest court (Kansas, USA) refused Friday to make businesses and individuals who sell or provide alcohol legally liable for damages in civil lawsuits if the people they serve later kill or injure someone . . . Douglas County District Judge Jack A. Murphy had dismissed the lawsuit, noting that Kansas has no "dram shop" statute that makes sellers or providers of alcohol legally liable for injuries or deaths caused by others. Legislation is needed.
Kansas City Star, /Associated Press, KS, June 10, 2005

24.06.2005 Der Kommandant des US- Luftwaffen-Stützpunkts Shaw in Sumter sagt, dass für seine Piloten der Alkohol die grössere Bedrohung darstelle als der Krieg. US-Shaw Air Force Base commander in Sumter says alcohol greater threat than war. Colonel Phil Ruhlman is offering the 4,500 men and women at Shaw a day off if the command goes 60 days without a drunken driving arrest. The longest stretch without a drunken driving arrest so far is 42 days. Ruhlman says DUI cases have dropped 60%  WISTV, SC June 13, 2005    (Source: Marin Institute Alcohol News) 
14.06.2005 In den USA ist eine grosse Aktion im Gange gegen Alkohol im Sport. Wir haben darüber berichtet. Over 185 national, state, and local organizations have so far joined the Campaign on no alcohol in sports as Endorsers. (We have reported on it.) The organizers are still looking for more organizations.
08.06.2005 Die Universität von Süd- Kalifornien, USA, verbietet ab 17. September den Alkoholverkauf während ihrer Football-Heimspiele im Los Angeles Coliseum. (Source: Marin Institute Alcohol News)  Alcohol will no longer be served at Southern California football games this fall at the Los Angeles Coliseum, officials of the University of Southern California said Wednesday. The University and the Coliseum Commission agreed to end alcohol sales on game days starting with the Sept. 17 because of fans complaining they can't enjoy the game because of public drunkenness. SFGate.com, 1.6.05 San Francisco Chronicle, CA
08.06.2005 Alkohol- und Drogenabhängigkeit kosten die USA jährlich geschätzte $500 Mia. (Quelle: Marin Institute Alcohol News) Alcohol and Drug Addiction costs annualy $500 billion, nearly equal to the Federal Budget Deficit, which is more than the gross domestic product of over 200 countries in the world. This statement was recently given by Dr. Nora Volkow, the director of the National Institute of Drug Abuse (NIDA) under the U.S. Department of Health and Human Services. 
08.06.2005 Das Repräsentantenhaus von Louisiana, USA berät ein Gesetz 754, das Convenience Stores erlaubt, gefrorene Spezialgetränke zu verkaufen. (Quelle: Marin Institute Alcohol News) Shreveport Times, LA, USA, June 3, 2005
The Louisiana House of Representatives reviewing Bill 754 discusses a proposal to allow convenience stores to sell frozen specialty drinks such as daiquiris in closed containers prepared for consumption off the premises. That means some 6,000 convenience stores and grocery stores throughout the state could sell frozen specialty drinks.
03.06.2005 Die Generalversammlung der WHO hat die Resolution über Alkohol Strategien am 25.5.05 angenommen. "Public health problems caused by harmful use of alcohol"  This World Health Assembly resolution calls on WHO to intensify international collaboration in reducing public health problems caused by the harmful use of alcohol. It was accepted on May 25, 2005 at the General Assembly.

Dossiers: Alkoholkonsum Minderjähriger/Erhältlichkeit
                Underage drinking   (ab 2004)

Eintrag/Entry Webeite/site / Details Thema Theme
24.06.2005 Internationales

English Texts

Tausende von Grossisten und Detailisten in Alabama, USA haben haben die "Retailer Recognition Campaign" lanciert.

Alabama's retailers, wholesalers and grocers, representing thousands of businesses in the state, have joined forces with the Alabama Alcoholic Beverage Control Board, the national We Card program and the Alabama chapter of Mothers Against Drunk Driving, to launch the Retailer Recognition Campaign.                                       

24.06.2005 Internationales

English Texts

Das Alcohol and Tobacco Tax and Trade Bureau (TTB) hat kürzlich aufgerufen, Kommentare zur geplanten Etikettierung von alkoholischen Getränken einzusenden.  The Alcohol and Tobacco Tax and Trade Bureau (TTB) recently requested comments on a wide range of issues concerning informational labeling of alcoholic beverages. Now the comment period has been extended 90 days past the original June 28 deadline.
24.06.2005 Internationales

English Texts

Das Alcohol Policies Project, CSPI, USA ruft dazu auf, die Senatoren zu bitten, das EUDL Programm weiter zu finanzieren.  The Alcohol Policies Project, CSPI ask to urge Senators in Washington to fully fund the EUDL program that provides states with the federal support they need to prevent underage drinking and the tragedy associated with it.
24.06.2005 Internationales

English Texts

Das Trinken Jugendlicher kostet den US-Bundesstaat Tennessee jährlich $1,3 Mia. Er liegt damit an 17. Stelle. A report released late last year shows underage drinking costs Tennesseans $1.3 billion a year. 
14.06.2005 Aktuelles Die Gemeinde Brugg nimmt während 2 Jahren am nationalen Projekt «Die Gemeinden handeln!» teil. Es geht ums Rauschtrinken.

Dossier Suchtmittelwerbung

Datum Kapitel / Brief Thema 
26.06.2005 Forschungsergebnisse EMCDDA THEMATIC PAPERS — Youth media 
EMCDDA Thematische Broschüren - Jugend Medien
24.06.2005 International Die Gruppe von Anwälten "Banding Together Against Alcohol Advertising (MBTAA) drängt die Massachusetts Bay Transit Authority (MBTA) auf Bus- und Bahnlinien auf Alkoholreklame zu verzichten. 
08.06.2005 Alkohol-Lobby Die Allianz gegen Werbeverbote zeigt auf ihrer Webseite ein Argumentarium gegen Werbeverbote. Sie widerspricht sich selbst. Auszug und Kommentar dazu.

Parlamentsdebatten

Rat / Link Datum Debatte
Gemeinderat Zürich 23.06.2005 23. Juni 2005, Neue Zürcher Zeitung online: Ringen um richtigen Umgang mit Suchtformen. Zustimmung zum drogenpolitischen Bericht des Stadtrats.
Kritik gab es, weil an Stelle des Abstinenzzieles die Stadtverträglichkeit treten soll. 
Die Drogenpolitik soll weiterentwickelt werden. Ein Entzug der Finanzen dafür wäre gefährlich.
Nationalrat 23.06.2005 Im revidierten Binnenmarktgesetz hat sich der NR für das Herkunftsprinzip ausgesprochen. Wer in einem Kanton einen Beruf oder ein Gewerbe ausübt, darf dies auch in einem andern Kanton tun. BR J. Deiss setzte sich damit gegen die starke Lobby der Wirte durch, die dies verhindern wollten. 
14. Sitzung / 16.06.05-08h00, 04.078 Bundesgesetz über den Binnenmarkt. Änderung
05.3231 Motion WAK-NR. Marktzutritt für Hoteliers und Gastwirte

Forschungsergebnisse / Research

Datum Thema (Link)
26.06.2005 Youth media / Jugend Medien (en/de)
13.06.2005 Marktstudie: 0,5 Promille-Grenze ist in der Bevölkerung gut akzeptiert
01.06.2005 Alcohol Promotional Items: Invitation to the Drink? / Alkohol-Werbemittel: Einladung zum Alkoholkonsum?


Die Lobby-Arbeit der globalen Alkoholindustrie

Datum

Interner Link zu den Seiten/Thema, Meldungen

externer Link zur Organisation/Details und Kommentar

08.06.2005 Die Allianz gegen Werbeverbote zeigt auf ihrer Webseite ein Argumentarium gegen Werbeverbote. Hier ein Link zu einem Auszug daraus mit Kommentar.


Briefe an ....

Mit diesen Briefen an Persönlichkeiten und Institutionen versuchen wir, Anstösse zu geben, auf dem Gebiet der Alkoholpolitik aktiv zu werden. Nicht alle dieser Briefe eignen sich zur Veröffentlichung, weil wir die Privatsphäre nicht verletzen möchten. Andererseits 
beziehen sie sich meistens auf einen Medienauftritt des(r) Adressaten(in), so dass eine öffentliche Diskussion durchaus vertretbar ist. 
Bei blauen Schriftzügen in der Tabelle handelt es sich um offene Briefe, die mit Links erreicht werden können.

Unser Brief vom an Antwort vom Thema
03.06.2005 European Commission, DG Health and Consumer Protection, Brussels   Kommentare zur Diskussion um das Alkohol-Strategie-Papier


  

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Inhaltsverzeichnis 

Entwicklungen der schweizerischen Alkoholpolitik der letzten Jahre anhand von Leserbriefen

Aktuell

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Ihre Meinung interressiert uns

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Internationales

Briefe an ....

Die Lobby-Arbeit der globalen Alkoholindustrie

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English Texts      

Dossiers: Suchtmittelwerbung; Alcopops; Absinth; WTO - GATS; Alkoholkonsum Jugendlicher; Alkohol und Verkehr /  Drink Driving; Wein (Alkohol) sei (mässig genossen) gesund; Sport und Alkohol; Strukturelle Prävention; NPA (Nationales Programm Alkohol); botellón

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Wir über uns

Projekt-Idee     Project in English


Herausgeber/Editor:

Hermann T. Meyer, Projekte und Dienstleistungen, Lindenstr. 32, CH-8307 Effretikon, Switzerland, 
Tel. +41 (0)52 343 58 75, Fax: +41 (0)52 343 59 29    e-mail

Copyright © 2001-2008: Hermann T. Meyer. Alle Rechte vorbehalten. Unsere eigenen Texte dürfen gerne unter Quellenangabe übernommen und weiterverbreitet werden. Fremde Texte entsprechen nicht unbedingt unserer eigenen Auffassung.

All rights reserved. Our own texts may be copied and distributed with stating the source. Texts from other sources do not necessarily represent our views.

Stand: 30.12.2008