Alkohol-Lobby

08.06.2005

Auszug aus dem Argumentarium der Allianz gegen Werbeverbote, auf deren 
Webseite

5. Werbeverbote schaden der Volkswirtschaft

Werbung ist für die Hersteller von Waren ein Mittel zum Abbau von Risiken bei Investitionen. Wenn im Vertrauen auf den vorhandenen Bedarf produziert wird, die Erzeugnisse aber wegen mangelndem Wissen auf Seiten der Konsumenten nicht abgesetzt werden können, erleidet die Volkswirtschaft Verluste.

Werbung ist somit Teil der volkswirtschaftlichen Produktivität. Wird diese bewusst durch Werbeverbote eingeschränkt, wirkt sich das auch negativ auf die Volkswirtschaft aus.

Das gesamte Werbeaufkommen in der Schweiz liegt bei 5 Milliarden Franken pro Jahr.

Davon investieren allein die Tabak- und die Alkoholindustrie in der Schweiz pro Jahr über 100 Millionen Franken in Werbung und Sponsoring. Ein Ausfall dieser Beträge hat gravierende Einbussen bei Medien und Veranstaltern zur Folge. 

 

Kommentar:

Wenn die Erzeugnisse wegen eines Werbeverbotes nicht abgesetzt werden können, heisst doch das nichts anderes, als dass die Werbung verkaufsfördernd wirkt. Ganz im Gegensatz zu der ewigen Behauptung der Werbeindustrie, dass Werbung nichts bringe. Werbeverbote können somit den Absatz, den Konsum und damit Schäden vermindern, was bei Suchtmitteln höchst wünschenswert wäre. Alkoholschäden jährlich in der Schweiz 6,5 Mia. Fr. (In den USA geschätzte 500 Mia. $)

100 Mio. Fr. von 5 Mia. Fr. sind gerade mal 2%! Die Schwankungen im Werbeaufkommen während Wirtschaftsflauten haben ein grösseres Ausmass. Da versteht man eigentlich die Aufregung auf diesem kleinen Nebenschauplatz nicht, wo doch noch die Gesundheit des Volkes auf dem Spiele steht. 

 

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Stand: 23.12.2008