Leserbrief

An die Redaktion                                                         15.4.2004
des Leserforums
Tages-Anzeiger
8022 Zürich   
                                                                                  

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Leserbrief zu „Der Rausch lässt sich nicht steuern“ vom 15.4.2004

J-M. Büttner spricht die Problematik des Gesetzesvollzugs an. Hätten die Kontrollen im nötigen Umfang stattgefunden, wären schon beim jetzigen Grenzwert von 0,8 Promille viele Unfälle mit ihren verheerenden Folgen vermeidbar gewesen. Aber die Politiker machen ihren Job nur zur Hälfte. Vielleicht auch aus Rücksicht auf das Alkoholgewerbe. Aber es gäbe einen Ausweg aus der Kostenklemme: Die Verursacher zahlen die Kontrollen selber. Eine generelle Alkoholsteuer nach dem Verursacherprinzip ist seit langem überfällig. Wenn deren Einnahmen nicht einfach in die allgemeine Bundeskasse flössen, sondern gezielt zur Deckung der alkoholbedingten Kosten und für die Prävention eingesetzt würden, liesse sich wahrscheinlich sogar eine Volksmehrheit dafür finden. Damit könnten Kontrollen finanziert werden, aber auch Umschulungskosten für ausgeschiedene Wirte oder mannigfache Leistungen für durch den Umsatzrückgang betroffene Wein- und Obstbauern. Unter Prävention liesse sich auch die Kultur und der Sport in nie geahntem Ausmass fördern, was vor allem unserer Jugend bessere Chancen auf eine drogenfreiere Zukunft verschaffen könnte. Warum stürzen sich nicht die serbelnden Mitteparteien auf dieses bahnbrechende Projekt auf meiner Webseite? Sie könnten sich grosse Verdienste und Anerkennung erwerben.

Hermann T. Meyer, Effretikon

                                                                                                       

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Stand: 30.12.2008

 

 

 

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