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Leserbrief24.3.2004 An die
Redaktion per e-mail Leserbrief zu „Statt Wein nun Coca Cola?“ vom 24.3.04 Es ist erstaunlich, wie die bürgerliche Regierung Raffarin in Frankreich
die Suchtprobleme angeht. Da ist schon der Weinkonsum in einer Generation auf
die Hälfte zurückgegangen, und nun will die Regierung noch weitere
Fortschritte erzielen. Und das bei einer sehr zahlreichen und einflussreichen
Weinlobby Leider ist das Schweizer Parlament und unsere Regierung noch nicht so
weit. Sie betreiben einerseits immer noch „Pflästerli-Politik“,
Symptombehandlung, und andererseits ignorieren sie ihre wissenschaftlichen
Berater und die weltweiten Trends und liberalisieren den Alkoholmarkt fröhlich
weiter, als ob die Volksgesundheit nicht zählen würde. Das ist teuer für den
Staat und damit auch für den Steuer- und Prämienzahler. Warum können sich die Bundesratsparteien nicht zu einer gemeinsamen
Politik der Schadenminimierung zusammenfinden, wie sie es bei den illegalen
Drogen fertiggebracht haben? Das könnte Bund und Kantone in ihren drückenden
Finanzproblemen spürbar entlasten. Hermann T. Meyer, Effretikon
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InhaltsverzeichnisEntwicklungen der schweizerischen Alkoholpolitik der letzten Jahre anhand von Leserbriefen Ihre Meinung interressiert uns Links zu Fachleuten und Institutionen Die Lobby-Arbeit der globalen Alkoholindustrie Dossiers: Suchtmittelwerbung; Alcopops; Absinth; WTO - GATS; Alkoholkonsum Jugendlicher; Alkohol und Verkehr / Drink Driving; Wein (Alkohol) sei (mässig genossen) gesund; Sport und Alkohol; Strukturelle Prävention; NPA (Nationales Programm Alkohol); botellón Projekt-Idee
Project in English
Herausgeber/Editor:Hermann T. Meyer, Projekte und Dienstleistungen, Lindenstr. 32, CH-8307
Effretikon, Switzerland, Copyright © 2001-2008: Hermann T. Meyer. Alle Rechte vorbehalten. Unsere eigenen Texte dürfen gerne unter Quellenangabe übernommen und weiterverbreitet werden. Fremde Texte entsprechen nicht unbedingt unserer eigenen Auffassung. All rights reserved. Our own texts may be copied and distributed with stating the source. Texts from other sources do not necessarily represent our views. Stand: 30.12.2008
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