Leserbrief                     

 

20.11.2007                           (sofort online veröffentlicht)                

Leserumfrage der
Nürtinger Zeitung zu
Alkohol und Vandalismus
Deutschland

via Internet

Alkohol
Vandalismus ist nur eine Erscheinungsform des sehr vielschichtigen Alkoholproblems. Aber eine,die vielen Mitmenschen in die Augen sticht und deshalb ärgert.
Die Schäden an Menschenleben und Leid sollten eigentlich mehr ins Gewicht fallen, neben den Milliarden-Schäden an Sozialkosten. Dass wir das Problem nicht bewältigen, hat viele Ursachen: Z.B. die Lethargie der Bevölkerung, die erst reagiert, wenn man persönlich betroffen ist; jene Politiker, die nicht das Gesamtwohl des Volkes, sondern wirtschaftliche Sonderinteressen vertreten, indem sie z.B. die Massnahme-Vorschläge der EU bekämpfen und der Alkoholwerbung ziemlich freie Hand lassen; die Massenmedien, die vielfach aus wirtschaftlichen Interessen (Inserenten) sich nicht für die Lösung einsetzen, obwohl es dem Journalisten-Ethos entsprechen würde; etc. Dies hat zur Folge, dass die Erwachsenen-Gesellschaft der Jugend ein denkbar schlechtes Beispiel gibt, das jede Präventionsbemühung unglaubwürdig erscheinen lässt.
Die nötigen wirksamen Massnahmen sind längst bekannt: Besteuerung, Einschränkung der Erhältilichkeit, Grenzwert im Verkehr senken, Einstiegsalter erhöhen und durchsetzen, Alkohol-Werbung (inkl. Sponsoring) unterbinden. D.h. der Alkoholkonsum muss gesenkt werden, dann gehen die Schäden zurück. So einfach wäre das.

Hermann T. Meyer aus Effretikon, Schweiz

                                                                                      

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Stand: 30.12.2008