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LeserbriefeGast-Brief mit der freundlichen Erlaubnis der Verfasser
Tages-Anzeiger • Samstag, 24.6.2006 - veröffentlicht
Biersteuer: Politik verpasst Chance Jugendliche sollen vor Alkoholmissbrauch geschützt werden, TA v.22.6., /Nachtarbeit statt Partys für Jugendliche, TA vom 15.6.06 Für die Mehrheit des Parlaments ist der Jugendschutz keine ernsthafte Aufgabe. Anders können wir uns nicht erklären, dass die Erhöhung der Biersteuer abgelehnt wurde. Seit Monaten erleben wir Kampftrinken und Saufen bis zum Umfallen als regelrechten Volkssport unter Jugendlichen. Das wird Folgen für einen Teil dieser Jugendlichen und für die Staatskasse haben. Nun hätte der Nationalrat diesen Trend mit einer Steuer einfach und wirksam bremsen können . Das hätte sich präventiv ausgewirkt, nichts gekostet und der Staatskasse Geld für die Prävention gebracht. Eine grosse Chance verpasst - stattdessen die Verantwortung von der Politik weg in Richtung Eltern, Jugendliche und "Kampagnen" verschoben. Wir sind gespannt, ob uns die gleichen Kreise unterstützen, wenn wir dringend Mittel für die Prävention brauchen. Walter Liechti & Matthias Zeller, Geschäftsführer des Blauen Kreuzes und des Kinder- und Jugendwerks, Bern
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InhaltsverzeichnisEntwicklungen der schweizerischen Alkoholpolitik der letzten Jahre anhand von Leserbriefen Ihre Meinung interressiert uns Links zu Fachleuten und Institutionen Die Lobby-Arbeit der globalen Alkoholindustrie Dossiers: Suchtmittelwerbung; Alcopops; Absinth; WTO - GATS; Alkoholkonsum Jugendlicher; Alkohol und Verkehr / Drink Driving; Wein (Alkohol) sei (mässig genossen) gesund; Sport und Alkohol; Strukturelle Prävention; NPA (Nationales Programm Alkohol); botellón Projekt-Idee
Project in English
Herausgeber/Editor:Hermann T. Meyer, Projekte und Dienstleistungen, Lindenstr. 32, CH-8307
Effretikon, Switzerland, Copyright © 2001-2008: Hermann T. Meyer. Alle Rechte vorbehalten. Unsere eigenen Texte dürfen gerne unter Quellenangabe übernommen und weiterverbreitet werden. Fremde Texte entsprechen nicht unbedingt unserer eigenen Auffassung. All rights reserved. Our own texts may be copied and distributed with stating the source. Texts from other sources do not necessarily represent our views. Stand: 30.12.2008
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