Leserbrief

21.01.2006


Hermann T. Meyer
Lindenstr. 32
8307 Effretikon                                                                                          

 

Redaktion „Kiebitz“
Schlimpergstr. 33
8307 Effretikon

 

Leserbrief zu „Nach dem Bier kommt Whisky“ vom 19.1.06

Mit Interesse habe ich den Bericht über die Debatte des Grossen Gemeinderates über den Verkauf von Alkohol an Jugendliche gelesen. Der Stadtrat bleibt offenbar bei seiner Position: Alles halb so schlimm. Viel Lärm um nichts. Stadtrat Max Binder versteigt sich sogar zur Äusserung, sie hätten nichts versäumt, sondern das Problem frühzeitig erkannt. Das mag sein, nur haben sie völlig ungenügend reagiert, wie die Ergebnisse der Testkäufe gezeigt haben. Jedes Jahr produziert Neueinsteiger. Aber eingeschritten wird erst im dritten Jahr richtig. Das Alkoholgewerbe dankt. Je früher mit dem Alkoholkonsum begonnen wird, desto eher gibt es später Probleme. Sicher sind es zum Teil die Erwachsenen, ja sogar die Eltern, die den Jugendlichen den Stoff besorgen. Sie handeln kriminell. In Teilen der USA machen sie sich dabei strafbar. Aber das als Ausrede für das Versagen beim Durchsetzen der Vorschriften zu verwenden, ist doch etwas gar einfach. Genau so die Aussage der Vorsteherin des Jugend- und Sportamtes. Die Verkäufe dienen doch dem Konsum und sind die Vorläufer des Alkoholismus, der unter den Jugendlichen nun wirklich weit genug verbreitet ist. Oder soll gewartet werden, bis wir englische Zustände haben? Regieren heisst doch vorausschauen, oder nicht? Übrigens waren die Teilnehmer am letzten Zischtigs-Club am Schweizer Fernsehen der Meinung, die Altersgrenze sollte generell auf 18 festgelegt und Alkohol- und Tabakwerbung verboten werden.

Freundliche Grüsse

Hermann T. Meyer


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Stand: 30.12.2008