|
Leserbrief04.03.2005 veröffentlicht: 14.3.05
Redaktion der per e-mail Leserbrief betr. „Gegen politische und religiöse Werbung“ vom 3.3.05 Dass der Ständerat, gegen den Willen des Nationalrats, politische und religiöse Werbung im neuen Radio- und Fernsehgesetz unterbinden will, ist für mich nachvollziehbar. Dass er jedoch Alkoholwerbung in privaten Lokalsendern und in ausländischen Werbefenstern zulassen will, ist für mich völlig unverständlich. Ausgerechnet die Sender, die von Jugendlichen bevorzugt werden, sollen für Alkohol werben dürfen. Im Bericht heisst es „für leichte Alkoholika“. Damit ist aber Wein, Bier, Obstwein, schwere Weine, Champagner gemeint, die in der Schweiz etwa 80% des Konsums ausmachen und ab 16 Jahren frei erhältlich sind. Und Bier ist trotz Alcopops noch immer das von Jugendlichen bevorzugte alkoholische Getränk. Gilt nicht mehr, dass die Jugend unsere Zukunft ist? Dass die Jugend der Spiegel unserer Gesellschaft ist? (Prof. Uchtenhagen) Gerade die sogenannt wirtschaftsnahen Politiker sollten zur Kenntnis nehmen, dass Gesundheit Wohlstand schafft, ein Wort, das in der EU jetzt wichtig wird. Auch die Wirtschaft hängt von einer gesunden Bevölkerung ab. Geld, das nicht in Alkohol umgesetzt wird, kommt andern, wichtigeren Branchen zu Gute oder kann von den Banken in die Wirtschaft investiert werden. Wann erwachen unsere Politiker? Mit freundlichen Grüssen Hermann T. Meyer
|
|
InhaltsverzeichnisEntwicklungen der schweizerischen Alkoholpolitik der letzten Jahre anhand von Leserbriefen Ihre Meinung interressiert uns Links zu Fachleuten und Institutionen Die Lobby-Arbeit der globalen Alkoholindustrie Dossiers: Suchtmittelwerbung; Alcopops; Absinth; WTO - GATS; Alkoholkonsum Jugendlicher; Alkohol und Verkehr / Drink Driving; Wein (Alkohol) sei (mässig genossen) gesund; Sport und Alkohol; Strukturelle Prävention; NPA (Nationales Programm Alkohol); botellón Projekt-Idee
Project in English
Herausgeber/Editor:Hermann T. Meyer, Projekte und Dienstleistungen, Lindenstr. 32, CH-8307
Effretikon, Switzerland, Copyright © 2001-2008: Hermann T. Meyer. Alle Rechte vorbehalten. Unsere eigenen Texte dürfen gerne unter Quellenangabe übernommen und weiterverbreitet werden. Fremde Texte entsprechen nicht unbedingt unserer eigenen Auffassung. All rights reserved. Our own texts may be copied and distributed with stating the source. Texts from other sources do not necessarily represent our views. Stand: 30.12.2008
|