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Leserbrief16.8.2004
Redaktion Leserforum per e-mail Leserbrief zu „Die SVP akzeptiert nur den „Weg durch die Hölle““ vom 14.8.04 Der städtische SVP-Präsident wird zitiert mit
„Drogen töteten und seien deshalb von Gesetzes wegen verboten. Aufgabe des
Staates sei es, das Gesetz konsequent durchzusetzen.“ Wenn die SVP doch nur
immer selber so konsequent wäre! Die legale Droge Alkohol
zerstört allein in der Schweiz jährlich Tausende von Leben, viel mehr als die
illegalen Drogen, doch vor allem die SVP weigert sich standhaft, die nötigen
Konsequenzen zu ziehen und ihre Politik den wissenschaftlichen Erkenntnissen
anzupassen. Die gleichentags veröffentlichte Meldung, nach der
europäischen ESPAD-Studie 2003 liege die Schweizer Jugend im Alkoholkonsum an
der Spitze, sollte alle Politiker nun wirklich aufrütteln und veranlassen, eine
erfolgversprechende Suchtpolitik in Angriff zu nehmen und sich nicht mit schönklingenden
Aufklärungskampagnen zu begnügen, die nur Geld kosten aber nichts bringen.
Dann würde auch das Problem mit den illegalen Drogen entschärft. Auch die Medien dürften sich vertieft mit dieser ESPAD-Studie befassen. Vielleicht könnte dies die Politiker etwas aufwecken. Hermann T. Meyer, Effretikon
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InhaltsverzeichnisEntwicklungen der schweizerischen Alkoholpolitik der letzten Jahre anhand von Leserbriefen Ihre Meinung interressiert uns Links zu Fachleuten und Institutionen Die Lobby-Arbeit der globalen Alkoholindustrie Dossiers: Suchtmittelwerbung; Alcopops; Absinth; WTO - GATS; Alkoholkonsum Jugendlicher; Alkohol und Verkehr / Drink Driving; Wein (Alkohol) sei (mässig genossen) gesund; Sport und Alkohol; Strukturelle Prävention; NPA (Nationales Programm Alkohol); botellón Projekt-Idee
Project in English
Herausgeber/Editor:Hermann T. Meyer, Projekte und Dienstleistungen, Lindenstr. 32, CH-8307
Effretikon, Switzerland, Copyright © 2001-2008: Hermann T. Meyer. Alle Rechte vorbehalten. Unsere eigenen Texte dürfen gerne unter Quellenangabe übernommen und weiterverbreitet werden. Fremde Texte entsprechen nicht unbedingt unserer eigenen Auffassung. All rights reserved. Our own texts may be copied and distributed with stating the source. Texts from other sources do not necessarily represent our views. Stand: 30.12.2008
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