Leserbrief

23.04.2002

Redaktion 
Coop-Zeitung

 

Leserbrief zu „Warum trinken Jugendliche so viel?" (Nr. 14) und "Das gehört zum Jungsein" (Nr. 17)

Liana Bömer will das Leben mit Hilfe von Alkohol (und andern Drogen) geniessen, Hemmungen abbauen, selber über ihr Leben bestimmen. Es sei auch nicht tragisch, ab und zu betrunken zu sein, um ein bisschen Spass zu haben. Das gehöre zum Jungsein. Sie trifft damit sehr genau das Leitmotiv unserer heutigen sogenannten Spassgesellschaft. Kurz: Genuss ohne Reue.

Wer nur ein bisschen bereit und noch fähig ist, über sein eigenes Glas hinauszuschauen, wird feststellen, dass auch diese Medaille eine Kehrseite hat. Dieses ab und zu sich vollaufen lassen hat in den letzten Jahren leider stark zugenommen mit negativen Folgen, die mit Spass nichts mehr zu tun haben: Alkoholbedingte Verkehrstote machen 20 – 30% allerVerkehrstoten aus, Gewalt und Kriminalität sind oft im Gefolge des Zechens anzutreffen. Familien werden im Zusammenhang mit Alkohol gegründet oder geschieden, die Kinder sind immer die Leidtragenden. Unsere Gesellschaft zahlt einen hohen Preis auch für die Alkoholschäden der Jungen. Aber sie ist selber schuld. Sie will es ja so. Sonst würden unsere PolitikerInnen ihre Verantwortung anders wahrnehmen.

Hermann T. Meyer

 

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Stand: 30.12.2008