Leserbrief

04.07.2001

                                                                                                                                                                                                                                                                           

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Betreff: Leserbrief betr. Zitat in Nr 27 vom 4.7.01


"Ich fahre auch, wenn ich ein Glas Wein getrunken habe." Dieser gängige Spruch passt sehr gut zu NR Giezendanner. Was will er wohl damit sagen? Dass er oft alkoholisiert fährt? Denn das berühmte eine Glas ist ja sehr oft mehr. Oder dass er gewillt ist, die Promillegrenze nicht zu beachten? Bekanntlich kommt der durchschnittlich gebaute und gesunde Erwachsene mit einem Normalglas Alkoholika noch nicht auf 0,5 oder gar 0,8 Promille. Dass er wie einige seiner Ratskollegen für die Beibehaltung von 0,8 Promille wirbt, während ausser England und Italien alle europäischen Länder tiefere Limiten kennen, überrascht nicht. Charakter und eine gewisse positive Intelligenz können leider nicht bei allen ParlamentarierInnen vorausgesetzt werden. 

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Ich wüsste Ihnen ein neues Zitat für Ihre Editorial-Seite: In den Ferien las ich in "Le Monde" vom 24.4.01 unter Kurznachrichten "EN VUE":
""Rien ne permet encore d'affirmer que le vin puisse agir comme un médicament", ont conclu les scientifiques à l'issue d'un colloque organisé par la Faculté d'oenologie de Bordeaux." 

Die Übersetzung ist nicht schwierig. Ich war überrascht, dies in Frankreich zu lesen und habe mir die Unterlagen kommen lassen. Die Veranstaltung trägt den Titel "premier colloque sang et vin 17./18.4.2001
e-mail: oenoadm@oenologie.u-bordeaux2.fr

Mit freundlichen Grüssen
Hermann T. Meyer
Lindenstr. 32
8307 Effretikon
Tel. 052 343 58 75
Fax 052 343 59 29 
e-mail: mhmeyer@freesurf.ch

 

 

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Stand: 30.12.2008