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Leserbrief14.03.2005 veröffentlicht: 20.03.05
Redaktion SonntagsZeitung Leserbrief betr. „Bald dürfen wir nur noch müssen“ vom 13.3.05 Wir seien am Ende der Spassgesellschaft, und wir lebten in einer fürsorglichen Zeit, wird uns da vorgetäuscht. Was da in düsteren Farben heraufbeschworen wird, ist zum grossen Teil die Horrorvorstellung der Werbe- und Suchtmittelindustrie, die sich vor den kommenden Werbeeinschränkungen fürchtet. (Die ja angeblich nichts bringen!) Tatsache ist doch, dass sich die Politik noch mit Händen und Füssen dagegen wehrt, die Verantwortung für die Fehlentwicklungen und Schäden zu übernehmen, die sie durch die selbstverschuldete Liberalisierung auf sozialem Gebiet verursacht hat. Um der Suchtmittel- und der Werbeindustrie zu weiterer lukrativer Entwicklung zu verhelfen, muss der Staat, die Wirtschaft und die Bevölkerung jährlich Milliarden aufwenden, Konkurrenznachteile in Kauf nehmen und einen hohen Blutzoll und Leidensdruck verkraften. Dass irgendwann das Fass überläuft und das Pendel zurückschlägt, ist doch selbstverständlich. Je früher desto besser. Mit freundlichen Grüssen Hermann T. Meyer
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InhaltsverzeichnisEntwicklungen der schweizerischen Alkoholpolitik der letzten Jahre anhand von Leserbriefen Ihre Meinung interressiert uns Links zu Fachleuten und Institutionen Die Lobby-Arbeit der globalen Alkoholindustrie Dossiers: Suchtmittelwerbung; Alcopops; Absinth; WTO - GATS; Alkoholkonsum Jugendlicher; Alkohol und Verkehr / Drink Driving; Wein (Alkohol) sei (mässig genossen) gesund; Sport und Alkohol; Strukturelle Prävention; NPA (Nationales Programm Alkohol); botellón Projekt-Idee
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Herausgeber/Editor:Hermann T. Meyer, Projekte und Dienstleistungen, Lindenstr. 32, CH-8307
Effretikon, Switzerland, Copyright © 2001-2008: Hermann T. Meyer. Alle Rechte vorbehalten. Unsere eigenen Texte dürfen gerne unter Quellenangabe übernommen und weiterverbreitet werden. Fremde Texte entsprechen nicht unbedingt unserer eigenen Auffassung. All rights reserved. Our own texts may be copied and distributed with stating the source. Texts from other sources do not necessarily represent our views. Stand: 30.12.2008
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