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Leserbrief27.8.2004
DIE
WELTWOCHE Leserbrief zu “Die Hicks-Society“ vom 26.8.04 Wohl noch nie
seit vielen Jahren wurde das Alkoholproblem der Schweiz derart fulminant
vorgetragen. Der Verdacht liegt zwar nahe, es könnte sich bei dem Artikel um
ein Ablenkungsmanöver der Tabak- und Werbebranche handeln oder um einen
medieninternen Wettkampf gegen NZZ am Sonntag und Tages-Anzeiger, die ihr
Sommerloch mit der Tabakfrage ausfüllten; per Saldo ist es doch sehr
verdankenswert, dass einmal die brutale Tatsachenlage auf den Tisch kam, die
bisher von Medien und Politik komplizenhaft seit Jahrzehnten verdrängt wird. Wie wäre es,
wenn nun die Wirtschaftsdachverbände und die mit ihnen verbandelten
PolitikerInnen ihre Interessen einmal direkt wahrnähmen und dafür sorgten,
dass die Sozialkosten, die auch sie schwer belasten, merklich reduziert würden?
Sogar die wirtschaftsfreundliche EU propagiert neuerdings „Gesundheit schafft
Wohlstand“. Sofern wir der EU
zuvorkommen, könnte unsere Wirtschaft einen Standortvorteil erarbeiten, der
auch Volk und Staat zugute käme. Vielleicht
hilft dieser Artikel, dass neben der Tabakfrage auch die Alkoholfrage
gleichzeitig, am besten mit allen Suchtproblemen gemeinsam, in einer
Gesamt-Sucht-Strategie politisch bearbeit wird. Hermann T. Meyer, Effretikon
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InhaltsverzeichnisEntwicklungen der schweizerischen Alkoholpolitik der letzten Jahre anhand von Leserbriefen Ihre Meinung interressiert uns Links zu Fachleuten und Institutionen Die Lobby-Arbeit der globalen Alkoholindustrie Dossiers: Suchtmittelwerbung; Alcopops; Absinth; WTO - GATS; Alkoholkonsum Jugendlicher; Alkohol und Verkehr / Drink Driving; Wein (Alkohol) sei (mässig genossen) gesund; Sport und Alkohol; Strukturelle Prävention; NPA (Nationales Programm Alkohol); botellón Projekt-Idee
Project in English
Herausgeber/Editor:Hermann T. Meyer, Projekte und Dienstleistungen, Lindenstr. 32, CH-8307
Effretikon, Switzerland, Copyright © 2001-2008: Hermann T. Meyer. Alle Rechte vorbehalten. Unsere eigenen Texte dürfen gerne unter Quellenangabe übernommen und weiterverbreitet werden. Fremde Texte entsprechen nicht unbedingt unserer eigenen Auffassung. All rights reserved. Our own texts may be copied and distributed with stating the source. Texts from other sources do not necessarily represent our views. Stand: 30.12.2008
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