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Leserbrief31.05.2002 Redaktion Leserforum Leserbrief zu „Vandalen“ vom 31.5.02 Mit grösster Überschrift wird auf der Kehrseite
von Vandalenakten berichtet, die betrunkene und bekiffte Schüler auf der
Expo.02 begangen haben. Es sei ein „Phänomen der Gesellschaft“. Die
Mitnahme von Getränken soll aber weiterhin nicht verboten werden. Ist da auch
der Wodka und andere Alkoholika mitgemeint? Es würde mich nicht erstaunen, denn
die Verantwortung wird immer weitergeschoben. In der gleichen Nummer finden sich ähnliche Beispiele dieses Phänomens der
Gesellschaft: Ein weiteres Mal ist von der Kostenexplosion im Gesundheitswesen die Rede. („Das
Rezept der CVP“) Aber keine Partei wagt es, eine Senkung des Alkoholkonsums
mit wirksamen Mitteln zu empfehlen, was die Gesundheitskosten massiv dämpfen
würde. Oder als zweites Beispiel die Kriminalität. („Die Angst der Leute endlich
ernst nehmen“) Viele Gewalt- und andere Delikte werden erst durch den Einfluss
von Alkohol möglich. Eine Reduktion des Gesamtkonsums würde auch hier mehr
Sicherheit schaffen. Oder die Aktion „Sport ohne Tabak“ würde auch in Bezug auf Alkohol Sinn
machen. Sind wir diesem „Phänomen der Gesellschaft“ wirklich schutzlos
ausgeliefert? Wann findet endlich die Götterdämmerung in den Hirnen und Herzen
unserer Politikergilde statt?
Mit freundlichen Grüssen
Hermann T. Meyer
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InhaltsverzeichnisEntwicklungen der schweizerischen Alkoholpolitik der letzten Jahre anhand von Leserbriefen Ihre Meinung interressiert uns Links zu Fachleuten und Institutionen Die Lobby-Arbeit der globalen Alkoholindustrie Dossiers: Suchtmittelwerbung; Alcopops; Absinth; WTO - GATS; Alkoholkonsum Jugendlicher; Alkohol und Verkehr / Drink Driving; Wein (Alkohol) sei (mässig genossen) gesund; Sport und Alkohol; Strukturelle Prävention; NPA (Nationales Programm Alkohol); botellón Projekt-Idee
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Herausgeber/Editor:Hermann T. Meyer, Projekte und Dienstleistungen, Lindenstr. 32, CH-8307
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