Forschungsergebnisse / Research results

03.11.2006  (forsc148.htm)

 

Source/Quelle

Tages-Anzeiger, 3.11.06; Harvard World Health News; The New York Times, Nature online, Join Together

Authors/Verfasser:

Joseph A. Baur, Kevin J. Pearson, Nathan L. Price, Hamish A. Jamieson, Carles Lerin, Avash Kalra, Vinayakumar V. Prabhu, Joanne S. Allard, et al. (Department of Pathology, Paul F. Glenn Laboratories for the Biological Mechanisms of Aging, Harvard Medical School,  Boston, Massachusetts, USA, Laboratory of Experimental Gerontology, Gene Expression and Genomics Unit, Research Resources Branch, etc.)

Theme/Thema:

Resveratrol improves health and survival of mice on a high-calorie diet / Resveratrol verbessert die Gesundheit und das Überleben von Mäusen, die einer Hochkalorien-Diät ausgesetzt wurden.


            
   Harvard World Health News, 11/3/06  

Link to    The New York Times, 11/2/06: "Yes, Red Wine Holds Answer. Check Dosage." (free registration)

Link to    The New York Times, 11/3/06: Editorial: "Of Red Wine and Fatty Foods."  (free registration)


Link
to    Join Together, 11/7/06

 

Harvard World Health News:
Yes, Red Wine Holds Answer. Check Dosage.
Nicholas Wade
(The New York Times, Nov. 2, 2006)
"Researchers at the Harvard Medical School and the National Institute on Aging report that a natural substance found in red wine, known as resveratrol, offsets the bad effects of a high-calorie diet in mice and significantly extends their lifespan...The mice were fed a hefty dose of resveratrol, 24 milligrams per kilogram of body weight. Red wine has about 1.5 to 3 milligrams of resveratrol per liter, so a 150-lb person would need to drink 750 to 1,500 bottles of red wine a day to get such a dose."

Comment: The two articles of The New York Times report in detail about this study. There is an other study mentioned still in debate status and not yet publicated. It will relativate the above study in some ways. It is interesting to see how the Swiss Press is reacting. One of the leading papers, the Tages-Anzeiger titled: "Health out of wine" and does not clearly show the impossible dosage for humans. On the other hand it says resveratrol is an antioxidans which is inside red grapes. Only at the end of five sections they mention a critical voice. It is as mostly not a scientific report but just cheap propaganda.

The researchers hope that by the time as follow up of this and similar studies there will be more knowledge on diabetes and aging.

Übersetzung H.T. Meyer:

Ja, roter Wein enthält die Antwort. Prüfe die Dosierung.

Forscher der Harvard Medical School und des Nationalen Instituts für das Alter berichten, dass ein im Rotwein gefundener Stoff, bekannt als Resveratrol, die schlechten Folgen einer Hochkalorien-Diät bei Mäusen ausgeglichen und ihre Lebensdauer signifikant verlängert hat.   .... Die Mäuse erhielten eine starke Dosis Resveratrol, 24mg pro Kilo Körpergewicht. Rotwein enthält etwa 1.5 bis 3 mg Resveratrol per Liter. Eine Person mit 75 kg Gewicht müsste 750 bis 1500 Flaschen Rotwein täglich trinken, um eine solche Dosis zu erhalten.

Kommentar: In den Artikeln der New York Times wird ausführlich auf die Bedeutung der Studie eingegangen. Auch wird eine andere Studie erwähnt, die sich noch in der Diskussionsphase befindet, d.h. noch nicht veröffentlicht werden kann. Sie soll diese erste Studie relativieren.

Interessant ist einmal mehr, wie unsere Presse damit umgeht. Der Tages-Anzeiger titelt: "Gesundes aus dem Wein". Im letzten von fünf Abschnitten wird ein kritischer Begleitkommentar gebracht, indem erwähnt wird, "In einem Glas Wein sei nur 0,3% der relativen Menge an Resveratrol enthalten, wie sie die Mäuse bekamen." Der durchschnittliche Leser kann (im Gegensatz zum Artikel der New York Times) damit nichts anfangen. Weiter heisst es weiter oben in diesem Artikel zu Resveratrol: "Das ist eine Substanz, die in roten Trauben vorkommt und als Antioxidans bekannt ist." Warum steht dann in der Überschrift nicht, dass es sich um gesunde rote Trauben oder um roten Traubensaft handelt? Das ist wie schon oft keine wissenschaftlich korrekte Berichterstattung sondern billige Stimmungsmache.

Die Forscher hoffen, dass sich mit der Zeit als Fortsetzung dieser und ähnlicher Studien neue Erkenntnisse auf  dem Gebiet der Diabetestherapie und der Altersforschung ergeben werden.


                            

 

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Stand: 23.12.2008