Leserbrief                     

 

03.07.2007                                veröffentlich fast ohne Kürzung am 6.7.07

Redaktion Leserforum
Tages-Anzeiger
8021 Zürich

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Leserbrief zu  „Der Rausch auf dem Felde“ vom 3.7.07

Jean-Martin Büttner hat in seinem Bericht zum Openair St. Gallen einmal mehr beste Arbeit geleistet und eine wesentliche Komponente des Rauschtrinkens freigelegt. Wo andere lamentieren oder genüsslich ohne Reflexion schildern, hat er klar erkannt und sagt es auch, dass zwischen Markt und Gesundheit ein Widerspruch besteht, der jede Präventionsbemühung unglaubwürdig und damit wirkungslos bleiben lässt. Solange die Gesellschaft der Erwachsenen ihre Einstellung zum Alkoholproblem nicht ändert, wird sich auch bei der Jugend, dem Spiegelbild der Erwachsenen, nichts Wesentliches ändern. Statt nur Jugendschutz bräuchten wir „Bevölkerungsschutz“. Aber die Erwachsenenwelt, die in eigener Sache bestimmt, ist derart voreingenommen und/oder vom eigenen Trinkverhalten gesteuert, dass sie in den Ausstand treten müsste. Da dies nicht geht, passiert einfach nichts oder ab und zu eine Alibiübung, ohne Auswirkung. Dabei hätten es die 56% nicht- oder wenig Konsumierenden in der Hand, die Schäden, unter denen sie unschuldigerweise mitleiden, zu reduzieren. Dann hätte auch die Jugend keinen Grund mehr, an der Ernsthaftigkeit der Erwachsenen und ihrer Präventionsbemühungen zu zweifeln. - Mit der Alkoholindustrie als Dealer setzte der Autor am Schluss noch eine markante, sein Werk krönende Pointe. Gratulation!

Mit freundlichen Grüssen

Hermann T. Meyer

                                                                                       

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Stand: 30.12.2008