Quelle: |
Department of Sociology, University of California, Santa Cruz; Centre for Drug Research, University of Amsterdam | |
Verfasser |
Craig Reinarman, PhD, Santa Cruz, Peter D. A. Cohen, PhD and Hendrien L. Kaal, PhD, Amsterdam | |
Thema: |
Die beschränkte Bedeutung der Drogenpolitik:
Cannabis in Amsterdam und in San Francisco
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Veröffentlicht: May 2004, Vol 94, No. 5 | American Journal
of Public Health, Seiten 836-842
© 2004 American Public Health
Association
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Mehr als 500 regelmässige Cannabiskonsumenten wurden in den beiden Städten befragt. San Francisco hat eine repressive Drogenpolitik, Amsterdam eine liberale.
Ergebnis: Die Drogenpolitik hat keinen spürbaren Einfluss auf den Cannabiskonsum. Nur leiden die Konsumenten mehr unter der Repression.
Kommentar:
- Der Einfluss der Repression auf potenzielle Neueinsteiger wird nicht erhellt.
- Der Einfluss der repressiven oder liberalen Politik auf die Erfolgschancen
der Prävention sind damit nicht
berücksichtigt.
- Der Einfluss des gesellschaftlichen Umfeldes wird erwähnt: Die
Konsummenge sei eher eine Frage der
Mode, der Urbanisierung und der sozialen Diversität. D.h.
in unserer von den legalen Drogen Alkohol
und Tabak geprägten Gesellschaft ist es natürlich, dass die
Jugend auch ihre Droge haben will. Wer also
den Konsum illegaler Drogen vermindern will, muss erst dafür
sorgen, dass unsere Gesellschaft den
Konsum legaler Drogen reduziert, d.h. es braucht eine umfassende
Drogenpolitik.
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Alle 15 der bei den Jugendlichen von 12 bis 17 Jahren beliebtesten Shows brachten Alkoholreklame. Die Werbeausgaben für Alkohol in diesen Shows stiegen um 60% auf gegen $53 Mio. Sechs dieser Shows hatten überproportional viele jugendliche Zuschauer. Die im September 2003 von der Alkoholindustrie festgelegten Bestimmungen der Selbstregulierung verfügen, dass maximal 30% jugendliche Zuschauer erlaubt sind. Da die Gruppe der 12 - 20 Jährigen nur 13,3% der nationalen Zuschauerschar ausmacht, können so Alkoholreklamen in Programmen platziert werden, bei denen die doppelte Zahl Jugendlicher zuschaut. Folgerungen: Die Richtlinien der Industrie sind nicht zweckentsprechend.
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InhaltsverzeichnisEntwicklungen der schweizerischen Alkoholpolitik der letzten Jahre anhand von Leserbriefen Ihre Meinung interressiert uns Links zu Fachleuten und Institutionen Die Lobby-Arbeit der globalen Alkoholindustrie Dossiers: Suchtmittelwerbung; Alcopops; Absinth; WTO - GATS; Alkoholkonsum Jugendlicher; Alkohol und Verkehr / Drink Driving; Wein (Alkohol) sei (mässig genossen) gesund; Sport und Alkohol; Strukturelle Prävention; NPA (Nationales Programm Alkohol); botellón Projekt-Idee
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