
Forschungsergebnisse / Research results
29.11.2006 (forsc151.htm)
Source/Quelle
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BMC Public Health
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Authors/Verfasser:
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Matthias Richter, School of Public Health, Uni
Bielefeld, Germany; Anja Leppin, Unit for Health Promotion Research, Univ.
of Southern Denmark, Esbjerg; Saoirse Nic Gabhainn, Department of
Health Promotion, National Univ. of Ireland, Galway |
Theme/Thema:
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The
relationship between parental socio-economic status and episodes of
drunkenness among adolescents: findings from a cross-national survey /
Der Zusammenhang zwischen dem sozio-ökonomischen Status und Fällen
von Trunkenheit bei Jugendlichen: Ergebnisse einer internationalen
Studie
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Link to
BMC Public
Health 2006, 6:289, 11/28/06 doi:10.1186/1471-2458-6-289
Abstract
Link to
BMC
Public Health, full text, provisional pdf
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Results
Socio-economic circumstances of the family had only a limited effect on
repeated drunkenness in adolescence. For girls only in one out of 28
countries a significant association between family affluence and
repeated drunkenness was observed, while boys from low and/or medium
affluent families in nine countries faced a lower risk of drunkenness
than boys from more affluent families. Regarding parental occupation,
significant differences in episodes of drunkenness were found in nine
countries for boys and in six countries for girls. Compared to family
affluence, which was positively related to risk of drunkenness, a
decreasing occupational status predicted an increasing risk of
drunkenness. This pattern was identified within a number of countries,
most noticeably for boys.
Conclusions
Parental
socio-economic status is only of limited importance for episodes of
drunkenness in early adolescence, and this very limited role seems to
apply for girls more than for boys and for parental occupation more than
family affluence. For future studies it might be important to look at
the effects of socio-economic status within the context of other peer,
family and school related factors in order to assess to what extent
those factors might mediate the effects of social class background.
Übersetzung H.T. Meyer:
Resultate
Sozio-ökonomische Gegebenheiten der Familie hatten nur einen
beschränkten Effekt auf wiederholte Trunkenheit in der Jugend. Bei
Mädchen wurde nur in einem von 28 Ländern ein signifikanter Zusammenhang
zwischen Familienwohlstand und wiederholter Trunkenheit beobachtet,
während Knaben aus wenig oder mittel begüterten Familien hatten in neun
Ländern ein kleineres Risiko der Trunkenheit als Knaben aus mehr
begüterten Familien. Was die elterliche Beschäftigung betrifft, so
wurden signifikante Unterschiede der Fälle von Trunkenheit in neun
Ländern bei Knaben und in sechs Ländern bei Mädchen gefunden. Verglichen
mit dem Wohlstand von Familien, der in positiver Beziehung zum Risiko
der Trunkenheit stand, sagte ein tieferer Beschäftigungsstatus ein
höheres Risiko für Trunkenheit voraus. Dieses Bild zeigte sich in einer
Reihe von Ländern und vor allem für Knaben.
Schlussfolgerungen
Der sozio-ökonomische Status der Eltern ist in der frühen Jugend nur
von beschränkter Bedeutung für die Anzahl von Fällen der Trunkenheit,
und diese sehr beschränkte Rolle scheint für Mädchen mehr als für Knaben
zuzutreffen. Die Beschäftigung der Eltern scheint mehr Bedeutung zu
haben als ihr Wohlstand. Für zukünftige Studien könnte es wichtig sein,
auf die Effekte des sozio-ökonomischen Status im Kontext von andern auf
Peergruppen, Familie und Schule bezogene Faktoren zu sehen, um
herauszufinden in welchem Umfang diese Faktoren die Folgen der sozialen
Klassenunterschiede ausgleichen könnten.
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