Forschungsergebnisse / Research results

21.05.2006  (forsc126.htm)

Source/Quelle

Medical News Today

Authors/Verfasser:

Professor Colin Pritchard of Bournemouth University's Institute of Health and Community Studies, and Richard Williams (Social Inclusion Co-ordinator)

Theme/Thema:

Breaking the Cycle of Educational Alienation : A Multi-Professional Approach (Book: Open University Press, 2006). / Den Kreis der erzieherischen Entfremdung brechen: Eine mehrprofessionelle Annäherung (Buch: Open University Press, 2006)


Link
to Medical News Today, May 21, 2006


Adolescents Behaving Badly, But Better Than Their Parents Did. UK

Main Category: Pediatrics News

A Bournemouth University study reveals that today's girls are worse behaved than boys and children of smokers are even more likely to behave badly

Disturbing new research from Bournemouth University reveals that today's adolescents are better behaved than their parents (predecessors) were 20 years ago but when it comes to drugs, drink and sex girls have now overtaken boys when it comes to bad behaviour in today's society.

Worse yet is the finding that children of smoking parents are more likely to involve themselves in anti-social behaviour including fighting, binge drinking and unprotected sex.

“Girls now significantly smoke and binge drink more than boys. They truant, steal and fight at similar rates to boys but have started under-aged sex earlier than boys with 17% of lads in Year 11 having their First-Sexual-Intercourse [FSI] whereas 31% of Year 11 girls have had their FSI, indicating they are going with older boys,” Professor Pritchard continues.

The picture is even more bleak for children of smoking parents who are four times more likely to smoke themselves, are twice as likely to steal, get into fights and become sexually active at an early age, are two and a half times more likely to take drugs and/or binge drink and four times more likely to have unprotected sex than children of parents who do not smoke.

Comment: The reason why girls have overtaken boys in those respects is mainly because of the Alcopops. And that gouvernments and parliaments haven't stopped them or reacted too late and have in many countries given free way to the alcohol industry to do their marketing of their harmful products.

Übersetzung von H. T. Meyer 

Jugendliche führen sich schlecht auf, aber besser als es ihre Eltern damals taten. GB

Eine Studie der Bournemouth University zeigt, dass sich die heutigen Mädchen schlechter benehmen als die Burschen und dass Kinder von Rauchern sich wahrscheinlich noch schlechter benehmen. 

Beunruhigende neue Forschung der Bournemouth Universität zeigt, dass die heutigen Jugendlichen sich besser benehmen als es ihre Eltern taten vor 20 Jahren, aber wenn es um Drogen, Alkohol und Sex geht, haben die Mädchen nun die Burschen überholt, wenn es um schlechtes Benehmen in der heutigen Gesellschaft geht.

Noch schlimmer ist das Ergebnis, dass Kinder von rauchenden Eltern sich wahrscheinlich mehr bei antisozialem Verhalten beteiligen, z.B. bei Streit (kämpfen), Rauschtrinken und ungeschütztem Sex.

"Mädchen rauchen und berauschen sich heute deutlich mehr als Burschen. Sie schwänzen die Schule, stehlen und kämpfen in ähnlicher Zahl wie Burschen, aber haben mit Sex als Minderjährige früher als die Burschen begonnen (Von den Burschen im 11. Schuljahr (14/15-Jährige) hatten 17% schon Geschlechtsverkehr, während es bei den Mädchen bereits 31% waren, d.h. sie gehen mit älteren Burschen).

Das Bild ist sogar noch düsterer für Kinder von rauchenden Eltern, die mit viermal grösserer Wahrscheinlichkeit selber rauchen werden, mit zweimal grösserer Wahrscheinlichkeit stehlen, kämpfen und in jungen Jahren sexuell aktiv werden, eine zweieinhalb mal grössere Chance haben, Drogen zu nehmen und/oder zu den Rauschtrinkern zu gehören und viermal mehr wahrscheinlich ungeschützten Sex zu haben als Kinder von Eltern, die nicht rauchen.

Kommentar: Dass die Mädchen so aufgeholt haben, ist vor allem den Alcopops zu verdanken und den Regierungen und Parlamentariern, die nichts unternommen oder zu lange mit einer Reaktion gewartet haben und in vielen Ländern der Alkoholindustrie bei der Vermarktung ihrer Verderben bringenden Produkte praktisch freie Hand lassen. Leider wird das die betreffenden Eltern kaum abhalten weiter zu rauchen. Sie sind ja auch immun gegenüber ihrem stark erhöhten Krebsrisiko. 


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Stand: 23.12.2008