Top Aktuell

23.05.2006

Aufruf an Organisationen, Regierungsstellen, Aktivisten auf dem Gebiet der öffentlichen Gesundheit und Sicherheit und Anwälte der Jugend, diese weltweite Resolution bis zum 6. Juni 2006 zu unterstützen.

Deutscher Text  

 

 

Call to Organizations, government officials, public health and safety activists and youth advocates to endorse this resolution till June 6, 2006.

Quelle/Source: Join Together, 23.5.06 (Begleittext)

Global Resolution to End Alcohol Promotion in World Cup Events   

Whereas sports play a central role in the development of health, physical fitness, and teamwork and in the values of competition, fair play and cross-cultural exchange for young people worldwide, and millions of youth get socialization cues from sports; 

Whereas tens of millions of people worldwide, including millions of young people, have an intense interest in international sports competition, including the World Cup, Olympics, and other events, and follow the games closely in person and on television or radio, identifying with the games’ athletes and teams and idolizing their teams’ heroes;

Whereas millions of fans in stadiums view World Cup contests, and, in 2002, a cumulative audience of more than 28 billion people in 213 countries watched more than 41,000 hours of television coverage, including more than 1 billion viewers who watched the final match;

Whereas alcohol marketers have used international athletic competition as a means to cue young people to beer and drinking, and beer sponsorship and television ads distort the positive, youth-development values of sports; 

Whereas mounting evidence around the world shows that exposure to television advertising for alcoholic beverages increases the likelihood that children will drink and consume more heavily;

Whereas The World Health Report 2002 determined that 4% of the burden of disease and 3.2% of all deaths globally were attributed to alcohol, and that alcohol was the foremost risk to health in low-mortality developing countries and the third in developed countries;

Whereas the 58th World Health Assembly resolved that harmful drinking is among the foremost underlying causes of disease, injury, domestic violence against women and children, disability, social problems and premature deaths; is associated with mental ill-health; has a serious impact on human welfare affecting individuals, families, communities and society as a whole; and contributes to health inequities;

Whereas FIFA, the organizer of the World Cup, “acknowledges the prominent role of sports, and especially football, as a vehicle for delivering clear and firm messages to eradicate blights undermining society around the world;”

Whereas FIFA “has set up strategic alliances with international organizations that have long-established aims, such as UNICEF, WHO, ILO, UNHCR, SOS Children’s Villages, and others, to link the power of football with the experience and ability of those who … are striving to make a better world” and states that better health for  children is one of its priorities;

Whereas FIFA has “become aware of the wider impact that promoting health issues can have on the everyday lives of people throughout the world” and points to its elimination in 1986 of tobacco advertising in all its tournaments;

Therefore, the undersigned organizations, representing xx countries, call on FIFA and future World Cup host countries to:

· Examine the role of alcohol sponsorship, venue signage, and television advertising of alcoholic beverages in the World Cup for consistency              with the values of sport, health, and fair play represented by international sports competition; and

· Adopt clear policies about the promotion and advertising of alcohol that are designed to minimize and eventually eliminate their                 presence from World Cup games.


SIGNED: -------------------------------------------------------------------------------

We invite endorsements of concerned organizations and government officials.

Please return your endorsement with the following information by June 6:

Organization:

Authorized Signer:

Address:

Email:

Phone:

Fax:

Website:

Return by email to: jhedlund@cspinet.org  

Jay Hedlund
Manager
Campaign for Alcohol-Free Sports TV
Center for Science in the Public Interest
1875 Connecticut Avenue NW #3 00
Washington, DC 20016 U SA
Phone: 1-202-777-8322
Fax: 1-202-265-4954

 

Aufruf an Organisationen, Regierungsstellen, Aktivisten auf dem Gebiet der öffentlichen Gesundheit und Sicherheit und Anwälte der Jugend, diese weltweite Resolution bis zum 6. Juni 2006 zu unterstützen.

Deutscher Text

Eine Globale Resolution mit dem Ziel, die Alkoholwerbung an Weltmeisterschaften zu beenden

Der Sport spielt eine zentrale Rolle bei der Förderung der Gesundheit, der körperlichen Fitness und des Mannschaftsgeistes; besonders durch die Werte des Wettbewerbs, des Fairplays und des kulturellen Austausches junger Menschen auf der ganzen Welt. Millionen Jugendliche erhalten beim Sport Anreize zur Sozialisierung.

Millionen von Menschen weltweit, Ältere und Jugendliche, sind stark an internationalen Sportwettbewerben interessiert, z.B. an Weltmeisterschaften, Olympischen Spielen und anderen Veranstaltungen. Sie verfolgen die Wettkämpfe direkt am Ort, am Fernsehen oder am Radio. Sie identifizieren sich mit den Athleten und Mannschaften und verehren ihre Teamhelden.

Millionen Fans sehen die Wettkämpfe in den Stadien. Im Jahr 2002 verfolgte ein Publikum von zusammengerechnet mehr als 28 Milliarden Menschen in 213 Ländern während über 41'000 Stunden Fernsehübertragungen. Davon sah sich allein über eine Milliarde Zuschauer das Finalspiel an.

Das Alkohol-Marketing hat internationale Sportwettkämpfe dazu benützt, junge Menschen zum Bier- und Alkoholkonsum im Allgemeinen hinzuführen. Das Bier-Sponsoring und die TV-Werbung entstellen die positiven Eigenschaften des Sports. Doch immer mehr Beweise in aller Welt zeigen, dass Kinder, die der Alkoholwerbung im Fernsehen häufig ausgesetzt sind, mit zunehmender Wahrscheinlichkeit früh Alkohol konsumieren und ein wachsender Anteil von ihnen sich zu Risikotrinkern entwickeln werden.

Der Welt-Gesundheits-Bericht 2002 stellte fest, dass 4 % der Krankheitsschäden und 3,2% aller weltweiten Todesfälle dem Alkohol zuzuschreiben waren, und dass Alkohol das weitaus grösste Gesundheitsrisiko in Entwicklungsländern mit tiefer Sterblichkeitsrate war und das drittgrösste in entwickelten Ländern.

Die 58. Generalversammlung der WHO hielt in einer Resolution fest, dass schädlicher Alkoholkonsum zu den häufigsten Ursachen für Krankheit, Invalidität, häusliche Gewalt gegen Frauen und Kinder, Behinderung, soziale Probleme und vorzeitigen Tod gehört; er steht in Verbindung mit mentaler Krankheit; er hat ernste Folgen für das menschliche Wohlergehen; er betrifft Individuen,  Familien, Gemeinden und die Gesellschaft als Ganzes und trägt zu Chancenungleichheit im Bereich der Gesundheit bei.

Die FIFA, die Organisatorin der Fussball-Weltmeisterschaft, "anerkennt die prominente Rolle des Sports, speziell des Fussballs, als ein Mittel, klare und bestimmte Botschaften zu überbringen, um schädliche Entwicklungen, welche die Gesellschaft weltweit untergraben, auszurotten." (FIFA-Original)

Die FIFA „hat strategische Allianzen mit internationalen Organisationen gebildet, die seit langem bestehende Ziele verfolgen, wie z.B. UNICEF, WHO, ILO, UNHCR, SOS- Kinderdörfer und andere, um den Einfluss des Fussballs mit der Erfahrung und Fähigkeit jener zu verbinden, die ... für eine bessere Welt kämpfen" und stellt fest, dass bessere Gesundheit für Kinder eine Prioritäten auch für die FIFA ist.

Die FIFA ist "sich des immer grösseren Einflusses bewusst geworden, den die Förderung von Gesundheits-Aspekten auf das tägliche Leben der Menschen auf der ganzen Welt haben kann" und weist darauf hin, dass sie bereits 1986 die Tabakwerbung an allen ihren Wettkämpfen ausschloss.

Deshalb rufen die unterzeichneten Organisationen, Ländervertretungen die FIFA und zukünftige Weltmeisterschafts-Gastgeberländer auf,

    -          die Rolle des Alkohol-Sponsoring, die Plakatwerbung an den Austragungsorten und die Alkoholwerbung am Fernsehen                 bei Weltmeisterschaften auf die Übereinstimmung mit den Werten des Sports, der Gesundheit und des Fairplay, wie                 sie durch internationale Sportwettkämpfe verkörpert werden, zu überprüfen - und

-         eine klare Politik gegenüber des Marketings und der Werbung für Alkohol zu beschliessen, die so ausgelegt ist, dass             deren Präsenz bei Weltmeisterschaften minimalisiert und schliesslich eliminiert wird.

 

 

(Übersetzung:  M. + H.T. Meyer)

 

Initiiert durch:

 

Campaign for Alcohol-Free Sports TV

Center for Science in the Public Interest

1875 Connecticut Avenue NW 300
Washington DC 20016, USA
Tel.: 1-202-777-8322
Fax: 1-202-265-4954

 

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Stand: 03.01.2009