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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

CH-Alkohol-Testkäufe in Winterthur

Donnerstag 11. August 2011 von htm

In der Nacht auf Samstag wurden von der Stadtpolizei Winterthur in Gastwirtschaften Alkoholtestkäufe durchgeführt. An 4 von 8 Orten wurden den Jugendlichen Käufern gebrannte Wasser verkauft. (Quelle: Tages-Anzeiger, 9.8.11) Kommentar: Wird jetzt, wie in Deutschland, nur noch auf Schnaps getestet, damit die Erfolgsquote besser wird? Bisher waren die Käufer mit 60% bis 70% erfolgreich.

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Mehr Polizisten für Winterthurs Partymeile

Samstag 16. Juli 2011 von htm

Schwere Schlägereien, verdreckte Strassen: Die Stadtpolizei verstärkt ihre Präsenz um den Bahnhof Winterthur. Und spannt mit Clubbetreibern zusammen. … Die Stadtpolizei verzeichnete in Bahnhofsnähe einen markanten Anstieg an Schlägereien: Von 69 im Jahr 2007 auf 102 im letzten Jahr, teils mit massiven Körperverletzungen. „Das Risiko für Konflikte ist gross, vor allem wenn Alkohol im Spiel ist“, sagte Polizeivorstand Künzle. … Für die zusätzlichen Aufgaben wird die Polizei im Herbst um drei Personen aufgestockt. Drei weitere Stellen werden im Budget 2012 beantragt. .. (Quelle: Tages-Anzeiger, 15.7.11, nicht online) Kommentar: Wieder Symptombekämpfung, die Steuerpflichtigen bezahlen. Aber eben: Der Rausch hat ja auch Positives, wie der Winterthurer Sozialvorstand Galladé im Mai gross verkündet hat. – Vor allem für die Alkoholindustrie.

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Winterthur: Jugendliche und Alkohol

Mittwoch 15. Juni 2011 von htm

Fast fünf Jugendliche müssen in der Schweiz pro Tag hospitalisiert werden, weil sie die Wirkung von Alkohol unterschätzt haben. Die Spitäler beschränken sich aus Kapazitäts- und Kostengründen auf das Nötigste und schicken die Patienten nach der Ausnüchterung nach Hause. Gemeinderat Christian Ingold (EVP) richtet aufgrund dieser Situation eine schriftliche Anfrage an den Stadtrat. Er möchte wissen, wie die Suchtpräventionsstelle der Stadt mit der Problematik umgeht und welche Massnahmen umgesetzt oder geplant werden. Ingold verweist auf das Projekt No Tox, das die Suchtprävention Zürich in Zusammenarbeit mit der medizinischen Notfallstation ins Leben gerufen hat. … (Quelle: Google Alkohol News, 15.6.11) landbote.ch, 14.6.11 unser Online-Kommentar: Dass dese Anfrage an den Stadtrat nötig ist, zeigt einmal mehr, dass Stadtrat Galladé sein Dossier nicht im Griff hat.
Übrigens, gemäss der jüngsten SFA-Studie waren es 6 Jugendliche von 10 – 23 Jahren, die täglich in der Notfallstation landeten. Hier der Link: https://www.alkoholpolitik.ch/2009/11/06/sechs-jugendliche-landen-taglich-wegen-alkohol-im-spital/7282/

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Winterthur: Ein Hoch des Stadtrats auf den Rausch

Freitag 3. Juni 2011 von htm

Winterthurs Sozialvorsteher Nicolas Galladé (SP) stösst mit seinem Lob auf den Rauschzustand auf Kritik.
Die Aussage erstaunt und polarisiert: «Selbst der Rausch hat positive Seiten», sagte Winterthurs Stadtrat Nicolas Galladé (SP) in einem Interview im «Landboten» vom Mittwoch. Der Sozialvorsteher, der auch für Prävention und Suchthilfe in der Stadt zuständig ist, sprach freimütig über «Sonnenseiten und Schattenseiten des Alkoholkonsums» und darüber, dass die Menschheit schon immer den Rausch gesucht habe.
So hätte das Galladés Vorgängerin im Stadtrat, Nationalrätin Maja Ingold (EVP), niemals gesagt. «Das kann als Steilpass zum Rauschtrinken verstanden werden», sagt sie und verweist auf das Jugendschutzkonzept Winterthurs, das einen «risikoarmen Alkoholkonsum» postuliert. «Ein Rausch ist auf jeden Fall riskant. Der Betroffene gefährdet sich selbst und eventuell Dritte.» … (Quelle: Tages-Anzeiger, 3.6.11) Kommentar: Mehrere kritische Stimmen kommen zu Wort, dann kann sich der Stadtrat ausführlich verteidigen. Er merkt leider nicht, dass seine Haltung jedwelchen Alkoholkonsum fördert. Den Ist-Zustand zu verteidigen ist keine Prävention. Dabei wäre sein Vorbild als Sozialvorsteher und das seiner Stadtratskollegen in die andere Richtung gefragt.

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Leserbrief zu „Die Stadt schenkt weiterhin Alkohol aus“

Donnerstag 2. Juni 2011 von htm

2.6.2011
Redaktion
Der Landbote
8401 Winterthur

per e-mail

Leserbrief zu „Die Stadt schenkt weiterhin Alkohol aus“ in Der Landbote vom 1.6.11 (online nur für Abonnenten)

Stadtrat Nicolas Galladé zieht in einem Interview Bilanz nach der nationalen Dialogwoche „Alkohol“, die das Bundesamt für Gesundheit iniziiert hat.

Diese Bilanz fällt für den fachkundigen Leser sehr zwiespältig aus. Einerseits macht er richtige Aussagen, z.B. wenn er findet, der Umgang mit Alkohol sei in unserer Gesellschaft tabuisiert. Anderseits findet er, dass selbst der Rausch seine positiven Seiten habe. Da ist das sogenannte „Recht auf Rausch“, wie es die Liberalen fordern, ohne Rücksicht auf Familie und Gesellschaft, nicht mehr weit.

Aus seinen Schilderungen über die Rolle des Alkohols im Stadtrat-Alltag oder wie er bei den Festen in Winterthur dazugehört, muss man schliessen, dass er die Alkohollobby-Werbung und ihre Lifestyle-Umarmung voll verinnerlicht hat. Von den Bestrebungen der Weltgesundheitsorganisation WHO mit ihrer globalen Alkohol-Strategie hat er wohl nichts gehört (Tabu). Dass diese schon vor Jahren davon abgeraten hat, mit der Alkoholindustrie die Alkoholprävention zu planen, natürlich auch nicht.

Nach ihm braucht es neben der Durchsetzung bisheriger Gesetze keine zusätzlichen strukturellen Massnahmen. Der Stadtrat hätte es schon lange in der Hand gehabt, einiges für deren Durchsetzung zu tun. Er hat sich immer darum gedrückt. Und ohne zusätzliche wirksame strukturelle Massnahmen, wie sie die WHO empfiehlt, werden wir beim Alkoholproblem nichts Wesentliches verändern. Sehr zur Freude der Alkoholindustrie, die in Winterthur viele Freunde hat. Wir, das Volk von Passivtrinkern, leiden weiterhin direkt oder indirekt unter den alkoholbedingten Schäden und bezahlen ein Leben lang ungefragt die immensen dazugehörigen Sozialkosten – mit Steuern, Versicherungs- und Krankenkassenprämien.

„Zum Wohl. Die Schweiz spricht über Alkohol“, hiess das Motto dieser Dialogwoche. Lasst uns fröhlich weiter darüber plaudern. Nur ja nicht konkret, wie wir die Alkoholnot vermindern könnten. Das würde nämlich vom Einzelnen und von der Gesellschaft Mitverantwortung verlangen, sprich eine Verhaltensänderung, z.B. bei einem Apéro auf Alkohol verzichten, das hätte schon Vorbildwirkung. Vor allem die Jugend, aber nicht nur diese, hätte bessere Vorbilder dringend nötig.

Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer, Effretikon
www.alkoholpolitik.ch
(mit kleinen Kürzungen am 6.6.11 veröffentlicht)

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Winterthur: Die Stadt schenkt weiterhin Alkohol aus

Mittwoch 1. Juni 2011 von htm

Stadtrat Nicolas Galladé (SP) zieht nach der Dialogwoche Alkohol Bilanz. Er erklärt, warum die Stadt an ihren Apéros weiterhin Wein ausschenken wird und wie er es selbst mit dem Alkohol hält. Galladé sagte u.a. zur teilweise schlechten Publikums-Beteiligung: „Wir haben daraus den Schluss gezogen, dass wir auf die Leute zugehen müssen und nicht erwarten dürfen, dass wir ein Podium organisieren und diese dann schon kommen.“ Und: „Alkohol ist Bestandteil unserer Gesellschaft und gehört bei gewissen Anlässen dazu.“ Auf die Frage nach weiteren strukturellen Massnahmen, meinte er: „Ich würde nicht primär neue Instrumente fordern, sondern die bestehenden durchsetzen. Der Kantonsrat wird bald über eine gesetzliche Grundlage für die Testkäufe entscheiden.“ (Quelle: Der Landbote, 1.6.11) Kommentar: Es wird sich nichts ändern. Eher verschlechtern. Siehe unsern pendenten Leserbrief.

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CH: Dialogwocheveranstaltung in Winterthur

Mittwoch 25. Mai 2011 von htm

Vier Experten, zehn Zuhörer.
Am Informationsabend über Jugend und Alkohol. Ein Zuhörer machte seinem Frust Luft: “ In einer Stadt, die mehr als 100’000 Einwohner zähle und auch viele Jugendliche beheimate, könne es doch nicht sein, dass sich nur so wenige Erwachsene hier eingefunden hätten. Er sei zutiefst enttäuscht.“ (Quelle: Der Landbote, 25.5.11) Kommentar: Die auch enttäuschten Veranstalter werden sich Fragen stellen: Wurde für den Anlass lokal genügend geworben? Versprachen die Referenten neue Erkenntnisse oder kritische Voten, die eine lebhafte Diskussion erwarten liessen? Meiner Einschätzung nach ist das magere Interesse auch darauf zurückzuführen, dass in Winterthur seit jeher eine alkoholfreundliche Politik betrieben wird. Die Verbundenheit mit der Haldengut-Bier-Geschichte sitzt noch tief. Die Alkohol-Testkauf-Ergebnisse sind immer noch katastrophal, weil die Behörden zu wenig einschreiten. Das Albanifest, das Oktoberfest, die Saufkultur von Studenten, das prägt die allgemeine Ansicht, man kann ja doch nichts machen, es gehört halt dazu. Also wozu einen solchen Anlass besuchen?
In den Referaten wurde die aktuelle Situation beleuchtet aber nach dem Lesen des Berichts, besteht der Eindruck, dass keiner der Fachleute auf die gesellschaftliche Relevanz des Alkoholproblems aufmerksam gemacht hat. Es ging eigentlich nur um die Feuerwehreinsätze bei aufkommenden Problemen, aber nicht darum, die Probleme und Schäden nicht entstehen zu lassen. Ganz dem Motto der Dialogwoche entsprechend: Die Alkoholindustrie darf nicht geschädigt werden. Also ja keine Alkoholpolitik! Der Bundesrat könnte ja genötigt werden, Nägel mit Köpfen beim neuen Alkoholgesetz zu machen. Wozu nun diese Dialogwoche?

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CH: Testkäufe in Winterthur: Unglaublich!

Dienstag 19. April 2011 von htm

Gemäss Kurzmeldungen in NZZ und Tages-Anzeiger waren Alkohol-Testkäufe der Stadtpolizei am Freitag in 7 von 10 Läden und Restaurants „erfolgreich“. Die Verantwortlichen wurden verzeigt. Kommentar: Nachdem gerade im Kantonsrat über Test-Käufe debattiert wurde und in Winterthur schon verschiedentlich Testkäufe durchgeführt worden waren, ist dieses Ergebnis schlicht unverzeihlich. Wann werden die Behörden endlich aufwachen und so einschreiten, dass wenigstens Ergebnisse im Landesdurchschnitt erzielt werden?

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Leserbrief zu: „Jugendliche und Alkohol“, Winterthurer-Zeitung

Mittwoch 26. Januar 2011 von htm

12.1.2010

Redaktion
Winterthurer Zeitung

Per e-mail

Leserbrief zu: „Jugendliche und Alkohol“ vom 12.1.2011

Mit Ihrem Leitartikel reagieren Sie auf den Bericht über die traurige Bilanz der Alkoholtestkäufe in Winterthur und auf den tragischen Todesfall eines betrunkenen jungen Mannes in Aarau.
Sie fragen den Polizeivorstand, dazu Stellung zu beziehen. Wer genau liest, merkt, dass er überhaupt nichts zu sagen hat. Es soll wieder Testkäufe geben, es sei ein gesellschaftliches Problem, also müssten die Eltern reagieren. Über die Fälle von alkoholisierten Jugendlichen wird keine Statistik geführt, die Polizei ist sowieso überlastet. Mit der Suchtpräventionsstelle Winterthur werde wertvolle Präventionsarbeit auch in Schulen geleistet. Alles vage, nichtssagend, wenig bringend.
Wenn es, wie er richtig sagt, ein gesellschaftliches Problem ist, heisst das, die Politik ist gefragt. Die Behörden haben den Auftrag von der Zivilgesellschaft, endlich diesen Problemkreis anzupacken und mit Hilfe der Fachleute und der Wissenschaft die nötigen Massnahmen zu ergreifen.
Winterthur könnte im Rahmen des Städteverbandes in Bern vorstellig werden. Oder die Behörden könnten die Bevölkerung aufklären, welche Massnahmen Erfolg versprechen, damit dieses informiert über Alternativen diskutieren und Druck auf Bern ausüben könnte. Die Medien versagen leider auf der ganzen Linie. Sie informieren nur über Unfälle und Verbrechen und lassen den Leser in Hoffnungslosigkeit zurück: Man kann ja doch nichts machen! Das ist genau, was die Alkoholindustrie wünscht und mit ihrem massiven Druck auf Behörden, Parlament und Medien auch erreicht.
Welche Massnahmen Erfolg bringen würden, ist spätestens seit der globalen Alkohol-Strategie der Weltgesundheitsorganisation vom vergangenen Mai offiziell bekannt. (Von der Schweiz mitunterzeichnet) Jugendschutzgesetze sind auch dabei, aber wichtiger wäre, die Gesellschaft in die Mitverantwortung einzubinden, sonst passiert gar nichts. Alle Informationen findet man auf www.alkoholpolitik.ch aus Effretikon.

Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer

(ungekürzt veröffentlicht am 26.1.11)

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CH: Erfolgreiche Alkoholprävention für Jugendliche?

Freitag 19. November 2010 von htm

In den Gemeinden des Bezirks Winterthur haben illegale Alkoholverkäufe an Jugendliche abgenommen. Dies sei auch dem Projekt «Klarsicht 16/18» zu verdanken, teilte die Stadt am Donnerstag mit.
Die Suchtpräventionsstelle Winterthur hat im März 2008 zusammen mit 15 Gemeinden des Bezirks Winterthur das Jugendschutzprojekt «Klarsicht 16/18» lanciert. Das Projektziel lautete: Kindern und Jugendlichen wird kein Alkohol abgegeben oder verkauft. (Quelle: Google Alkohol News, 18.11.10) Zürcher Unterländer, 18.11.10 Kommentar: Das tönt erfreulich. Sieht man aber die letzte Meldung aus Winterthur an, wird man skeptisch: Testkäufe in Winterthur kaum besser. Dienstag 5. Oktober 2010 von htm:
Nachdem im Frühling 7 von 10 Betrieben Alkohol an Jugendliche verkauft hatten, waren es kürzlich 6 von 10 Lokalen. Sie wurden verzeigt. (Quelle: Tages-Anzeiger, 5.10.10) Kommentar: Da müssten die Behörden wohl etwas härter durchgreifen und auch mehr Betriebe aufsuchen, sonst ist die Wahrscheinlichkeit, kontrolliert zu werden, viel zu gering, um abschreckend oder motivierend zu wirken. — In 2 1/2 Jahren ist es nicht gelungen die Erfolgsrate in Winterthur unter 50% zu drücken. Das wird nun schöngeredet.

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