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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Leserbrief an die Tages-Anzeiger Chefredaktorin

Sonntag 16. September 2018 von htm

08.09.2018

Tages-Anzeiger
Leserforum
Zürich

Per e-mail

Leserbrief zu „Mehr Platz für Ihre Meinung“ vom 8.9.18

Sehr geehrte Frau Wittwer,

Sie berichten über die Ergebnisse Ihrer Umfrage vom 9. Juli. Ich möchte nachdoppeln beim Wunsch von Lesern, dass die Leserbriefseite vergrössert werde. Immer mehr wurde durch Werbung oder Beiträge von eigenen Leuten die Äusserungsmöglichkeiten der Leserschaft eingeschränkt. Auch die Karikaturisten sollten eine andere Seite erhalten.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich meine Anerkennung zollen, dass in kurzer Zeit mehrere Artikel mit Bezug aufs Thema Alkohol erschienen sind, welches in den letzten Jahren stark vernachlässigt worden ist. Zum ersten Mal scheint mir, dass das „Plädoyer für eine freie Presse“ von Herrn Supino, erschienen am 3.9.18 ernst gemeint war, wenn er schreibt, er verstehe es als Kern der verlegerischen Verantwortung, für unabhängige Medien einzustehen. Bisher konnte ich auf solche Äusserungen nur mit Unglauben reagieren.

Wenn ich mir einen Hinweis gestatten darf: In vielen aktuellen Themengebieten spielt Alkohol eine wesentliche Rolle, er wird aber nicht oder nur am Rande kurz erwähnt, weil er immer noch tabuisiert wird. Z.B. Gewalt gegen Behörden, Polizei, Rettungsmannschaften; oder die Armutsdiskussion (7.9.18) ein grosser Teil der Armut ist alkoholbedingt; oder Sex der jungen Schweizerinnen (8.9,18).

Der heutige Mamablog hat mich freudig überrascht. Soviel Sachverstand habe ich in letzter Zeit zum Thema noch selten im Tagi gefunden. Vielleicht können Sie ja mit der Zeit wieder einmal einen Sachbearbeiter einstellen, der das Thema fachlich einigermassen beherrscht und dauernd betreut.

Freundliche Grüsse

Hermann T. Meyer
Effretikon

(Mit Kürzungen am 15.9.18 bei Leserbriefen veröffentlicht)

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Trier feiert Karl Marx

Mittwoch 23. Mai 2018 von htm

Im Artikel Der Revolutionär und der Wein“ wird im Tages-Anzeiger vom 18. Mai 2018 Karl Marx gedacht, dessen 200. Geburtstag in Trier gefeiert wird. Dabei erfährt der Leser mit Interesse, dass Karl Marx in seinem Denken stark von der damaligen fast 30-jährigen Weinbaukrise an der Mosel geprägt worden war. «Wie der Wein Karl Marx zum Kommunisten machte», heisse auch eine Stadtführung unter Bezug auf das gleichnamige Buch von Jens Baumeister. „Trunksucht, Not und Hunger breiteten sich epidemisch aus, die Auswanderungswelle nach Übersee setzte ein. Marx, der in Trier 1835 sein Abitur ablegte und dessen Eltern auch ein paar Weinparzellen besassen, erlebte diese Krise hautnah mit.“

Kommentar: Wie würde Karl Marx wohl auf unsere Alkoholkrise – auf die Macht des heute herrschenden Alkohol-Kapitals – reagieren?

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Leserbrief wegen Eidg. ausserparlamentarischen Kommissionen

Freitag 31. März 2017 von htm

29.03.2017

Redaktion
Tages-Anzeiger
Leserforum
8004 Zürich

 

Leserbrief zu „Ein Drittel weniger, bitte!“ am 28.3.17 im Tages-Anzeiger

Die rechtsbürgerliche Mehrheit im Nationalrat, unter Führung vom Gewerbeverbandsvertreter Hans-Ulrich Bigler, ist wieder einmal daran, bewährte demokratische Strukturen abzubauen. Vielleicht gibt es unter den bestehenden 119 ausserparlamentarischen Kommissionen sogar Kandidaten, deren Notwendigkeit berechtigterweise angezweifelt werden kann. Nur zeigen gerade die im Artikel namentlich erwähnten Kommissionen, dass es nicht nur um Sparbemühungen sondern auch um die Liquidation unliebsamer Gegenspieler geht, die man sich hier gleichsam im Vorbeiweg bequem vom Halse schaffen könnte.

Diese Kommissionen bilden die Kumulation an Fachwissen eines speziellen Gebietes, das in den parlamentarischen Kommissionen nicht in dem Masse vorhanden ist. Zu viele Parlamentarier stellen sich bei wissenschaftlichen Erkenntnissen taub, besonders wenn sie aus dem Ausland stammen und nicht mit ihren Vorurteilen übereinstimmen. Die Fachleute in den Kommissionen bieten Gewähr für deren Gewichtung und Verwendung für schweizerische Anwendungen. Auch sind sie in der praktischen Arbeit im Lande vertraut mit den anstehenden Fragen und ihrer Relevanz an der Basis. Sie beraten dann die Verwaltung und den Bundesrat. Es ist zu hoffen, dass der Ständerat wieder einmal korrigierend eingreift, damit das Kind nicht mit dem Bade ausgeschüttet wird, zum Nachteil unseres Landes.

Freundliche Grüsse

Hermann T. Meyer
Effretikon

(veröffentlicht am 31.3.2017 mit diesen Kürzungen.)

Die namentlich erwähnten Kommissionen waren: Migration, Frauen, Jugend und Alkohol)

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Leserbrief zur Rückweisung eines neuen Tabakwerbegesetzes

Mittwoch 14. Dezember 2016 von htm

 

Redaktion
Tages-Anzeiger
Leserforum
8004 Zürich

09.12.2016

Leserbrief zu „Kein Werbeverbot für Tabakprodukte“ am 9.12.16 im Tages-Anzeiger

Nun haben also wieder beide Parlamentskammern ein gesundheitspräventives Gesetz zurückgewiesen. Ein Verbot von speziell an Jugendliche gerichtete Werbung halte eine Mehrheit hingegen für sinnvoll. Als ob diese die allgemeine Tabakwerbung nicht auch zu sehen bekämen.

Seit den 1970er Jahren, als die erste von zwei Volksinitiativen gegen die Alkohol- und Tabakwerbung vom Volk abgelehnt wurde, haben unsere bürgerlichen Politiker in Bern nichts gelernt, obwohl die Wissenschaft immer wieder auf die Zusammenhänge zwischen Werbung und Konsum hingewiesen hat. Die angeblich freie Marktwirtschaft muss immer noch als Begründung für ein unverantwortliches gesetzgeberisches Verhalten herhalten.

Im Kommentar auf Seite 2 wird die starke Lobby der Tabakindustrie erwähnt. Natürlich geht es um den Profit der globalen Industrie, welche in der Schweiz bei Politik und Wirtschaft besonderen Schutz geniesst, zum Nachteil der Bevölkerung. Dass die Medien nicht viel besser agieren, sieht man am Beispiel dieser Tages-Anzeiger Nummer: Nicht vor der Parlamentsdebatte wird recherchiert und werden Fakten gebracht, sondern nach dem Beschluss in Bern werden „Nachhutgefechte“ in Form eines halbseitigen Interviews eines Tabakindustriellen, der praktisch alle seine unglaubwürdigen, „postfaktischen“ Behauptungen platzieren konnte und eines recht guten Kommentars („Von der Lobby vernebelt“) geliefert.

Wir schauen immer wieder hochmütig auf die Länder mit Korruptionsskandalen, stören uns aber nicht daran, dass die Tabak-, Alkohol- und Werbeindustrien unser Parlament und Teile der Wirtschaft in Geiselhaft genommen haben.

Freundliche Grüsse

Hermann T. Meyer
Effretikon

(Die Hälfte gekürzt, am 14.12.16 veröffentlicht)

Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Andere Drogen, Gesundheit, Jugend, Kinder, Leserbriefe, Medien, Politik, Reklame, Schweiz, Verbraucherschutz, Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen, Verschiedene, Wirtschaft | Keine Kommentare »

Leserbriefe Übersicht

Donnerstag 24. März 2016 von htm

Entwicklungen der letzten Jahre in der Alkoholpolitik anhand von Leserbriefen
Anmerkung:
Die aufgeführten Leserbriefe sind in der vollständigen Fassung übernommen worden. In der Mehrzahl der Fälle erlaubte sich die betreffende Redaktion gewisse Kürzungen. Meist betraf es Stellen, die Appelle enthielten. Die erschienen Texte erhielten von der Redaktion Titel überschrieben, die nicht in jedem Fall mit den Vorstellungen des Verfassers übereinstimmten. Eine vom Verfasser deshalb verlangte Richtigstellung wurde abgelehnt.

Wer an den Originalartikeln interessiert ist, die diese Leserbriefe ausgelöst haben, kann eventuell im Internet-Archiv der betreffenden Zeitung nachlesen. Es ist manchmal interessant zu untersuchen, welche Textstellen von der Redaktion gestrichen wurden.

Am 22.11.02 übernehmen wir erstmals den Leserbrief einer aussenstehenden Autorin, die uns das Recht auf Abdruck ausdrücklich gewährt hat, wofür wir herzlich danken. Sie trifft mit ihrer Bemerkung über die Geselligkeit und Trinkkultur einen Kernpunkt des Alkoholproblems.

Um den Redaktionen das Erstabdruckrecht zu lassen, werden normalerweise die Leserbriefe erst aufgeschaltet, verlinkt, wenn sie veröffentlicht wurden oder normalerweise nach 5 Tagen, wenn keine Hoffnung mehr auf Veröffentlichung besteht. Ausnahme: Online-Kommentare; Periodika mit weit auseinanderliegenden Erscheinungsdaten (z.B. wöchentlich, 14-täglich, etc.) bei Zeitungen ohne Beleg, die wir nicht kontrollieren können, zum Jahresabschluss oder bei Redaktionen, die erfahrungsgemäss den Papierkorb wählen. In der gegenwärtig akuten Phase der Diskussion zum neuen Alkoholgesetz wird sofort veröffentlicht, sonst ist der Aktualitätseffekt verloren. Leserbrief-Übersicht 2001 – 2008

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Leserbriefe-Übersicht ab 1.1.2009

Online-Kommentar zu Kolumne Nadine Jürgensen im Tages-Anzeiger Magazin vom 23.9.2023

Leserbrief zu Artikel-Serie im Tages-Anzeiger im Dezember 2022 über Alkohol (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Hier werden Kranke zu Schuldigen“, im „Gesundheitstipp“ No. 11 (nicht veröffentlicht, dafür zwei andere Autoren)

Leserbrief zur Abstimmung bei der Migros über den Alkohol-Verkauf, Gastbeitrag im Tages-Anzeiger vom 19.5.22. (veröffentlicht)

Leserbrief nochmals zum Thema kontrolliertes Trinken. Am 7.6.21 im Tages-Anzeiger. (Am 12.6.21 ohne Änderung veröffentlicht.)

Leserbrief zu Studie über die Wirksamkeit der Arbeit von Alkoholfachstellen. Am 2.6.21 im Zürcher Oberländer. (veröffentlicht)

Gastkommentar zum dänischen Film Druk in der NZZ vom 10.5.21 (veröffentlicht)

Leserbrief zu „CO2-Gesetz: Wissenschafter geben Ja-Parole heraus“, vom 23.4.2021 in der NZZ.  (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Tabubruch fürs Klima“ im Tagi vom 23.4.2021 (pendent)

Leserbrief zu den Schwierigkeiten des Gastgewerbes in der Corona-Krise. Tages-Anzeiger vom 16.2.21 (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu: Der Bund hat 2018 den Notvorrat von 10’000 Tonnen Ethanol liquidiert. Tages-Anzeiger vom 6.4.20 (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zum Corona-Virus, Artikel im Tages-Anzeiger vom 26.3.20: „Der ignorante Deutschschweizer“. (Am 27.3.20 vollumfänglich veröffentlicht.)

Leserbrief zu Bestrebungen, den Cannabiskonsum in der Schweiz zu legalisieren, im Tages-Anzeiger vom 28.1.20 (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Alkohol ist bei 15 – 24-Jährigen der Killer Nr. 1“, in der NZZ vom 12.10.19 (veröffentlicht am 22.10.19)

Leserbrief zu „Gegen Alzheimer kann man was tun“ im Tages-Anzeiger vom 20.8.19 (nicht veröffentlicht, Anfrage beim Tages-Anzeiger-Ombudsmann am 29.8.19) (Echo negativ)

Leserbrief zum Artikel über das Fête des Vignerons im Tages-Anzeiger vom 5.8.19 (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Die grosse Trockenheit“ im Tages-Anzeiger vom 17.1.19 (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Junge Frauen im Alkoholrausch“ in der Coopzeitung vom 6.11.18 (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Jeder zehnte 11-jährige trinkt Alkohol“ vom 27.10.18 im Tages-Anzeiger (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Kulturverlust durch Abstinenz? Aber nein!“  vom 21.9.18 im Tages-Anzeiger (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Mehr Platz für Ihre Meinung“. Tages-Anzeiger vom 8.9.18, (veröffentlicht am 15.9.18)

Online-Kommentar zum Beizensterben, Sonntagszeitung vom 27.5.18

Leserbrief zu „Reinigendes Sommergewitter“, vom 29.5.18 im Tages-Anzeiger (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Auf der Strasse des Rauschs Richtung Nirgendwo“ Im Zürcher Oberländer vom 24.5.18 (unbekannt ob veröffentlicht)

Leserbrief zu Leserbriefen über„Alkohol schlägt auch aufs Gehirn“, vom 7.5.18/11.5.18 im Tages-Anzeiger (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Alkohol schlägt auch aufs Gehirn“, Tages-Anzeiger vom 7.5.18 (veröffentlicht am 11.5.18)

Online-Kommentar zu Frauenalkoholismus; Sonntagszeitung vom 6.5.18, veröffentlicht

Online-Kommentar zu Alkohol in der Schwangerschaft, SonntagsZeitung vom 7.1.18 (veröffentlicht)

Leserbrief zu: Migros verkauft Alkohol und Tabak in Voi-Läden. Tages-Anzeiger vom 14.12.17. (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Das stille Leiden der Kinder“ und „Lasst Kinder Kinder sein“. Tages-Anzeiger vom 14. und 16.11.17. (veröffentlicht am 20.11.17)

Leserbrief zur aktuellen Diskussion über Sexismus. Tages-Anzeiger vom 26.10.17: „50 000 Shades of Grey“ (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu: An Autobahnraststätten in der Schweiz soll es Alkohol geben. Tages-Anzeiger vom 14.06.17 (nicht veröffentlicht)

Onlinekommentar zu Artikel zur Dialogwoche Alkohol in der Sonntagszeitung vom 7.5.17: „Wenn die Mutter zur Flasche greift.“

Leserbrief wegen Eidg. Ausserparlamentarischen Kommissionen, am 28.3.17 im Tages-Anzeiger. (am 31.3.17 mit Kürzungen veröffentlicht)

Kommentar auf Webseite von Dr. Eckhardt von Hirschhausen zu seinen Bemnerkungen zum Alkohol in seinem Bestseller „Wunder wirken Wunder“, am 1.2.2017

Leserbrief zu „Kein Werbeverbot für Tabakprodukte“ am 9.12.16 im Tages-Anzeiger (am 14.12.16, zur Hälfte gekürzt, veröffentlicht.)

Leserbrief zu „Jetzt können wir das Elend begraben“ am 16.9.16 im Tages-Anzeiger (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Alkohol, dein Freund und Lover“, im Tages-Anzeiger vom 17.3.16 (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Alkoholprobleme: Illnau-Effretikon auf dem 2. Platz“ am 17.3.16 im „regio“ Bezirk Pfäffikon (veröffentlicht am 24.3.16)

Leserbrief zu berauschten WK-Soldaten am WEF, Tages-Anzeiger vom 23.1.16 (am 26.1.16 veröffentlicht)

Leserbrief zu „Nach den Übergriffen in Köln“, Tages-Anzeiger vom 12.1.2016 (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu Sucht aus der Sicht eines Neurologen, Tages-Anzeiger vom 30.12.15 (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu “Politik und Promille im Bundeshaus“ und 2 weitere Artikel in Nr. 51 vom 17.12.15 der „Weltwoche“ (nicht erschienen)

Leserbrief zu: Schnaps als Verdauungsförderer, Gesundheitstipp 11/15 über Baumnüsse. Veröffentlicht in Nr. 12, Dezember 2015 mit einigen Änderungen.

Leserbrief zu: Bundesrat will Tabakwerbung schweizweit einschränken, Tages-Anzeiger vom 12.11.15 (mit Kürzungen am 13.11.15 veröffentlicht)

Leserbrief zum Suchtmonitor und zur Forschung für künstliche Spermien. Tages-Anzeiger vom 23.10.15 (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zum Ende der Legislatur: „Fünf Männer verbrannt“, Tages-Anzeiger vom 28.9.15 (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Doktor Alk liefert jederzeit“, im Tages-Anzeiger am 24.08.15 (am 28.8.15 leicht gekürzt veröffentlicht)

Leserbrief zu „Alkohol – So schnell schlägt er aufs Herz (Gesundheitstipp, Nr. 6, Juni 2015) (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Die küssen sich, was tun wir“ und „Kulturkampf in der Blocher-Falle“ am 7.4.15 im Tages-Anzeiger (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Verzerrte Alkoholstudien“ am 12.2.15 im Tages-Anzeiger (nicht veröffentlicht)

Kommentar zu Blog im Tages-Anzeiger vom 6.2.15: „Von Kopf bis Fuss – die Droge der Frauen“
(am 6.2.15 veröffentlicht)

Leserbrief zu „Weltweit die Nummer eins“ vom 2.2.15 im Migros Magazin (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Sie löschen die Erinnerung aus“ am 25.1.15 in der NZZ am Sonntag (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Die Doppelmoral des Volkes“ u.a. im Tages-Anzeiger vom 6.1.2015, 9.1.15, 15.1.15 (veröffentlicht am 17.1.15 mit leichten Kürzungen)

Leserbrief zur Rentenreform „Die Rettung der Renten könnte gelingen“, u.a. am 20.11.14 im Tages-Anzeiger (veröffentlicht am 21.11.14)

Leserbrief betr. Suchtmonitor des BAG, im Tages-Anzeiger vom 30.10.14. (Veröffentlicht mit Kürzungen am 1.11.14.)

Leserbriefschreiber-Portrait im Tages-Anzeiger vom 9.8.14

Leserbrief über einen randalierenden Zürcher Gemeinderat, Artikel am 10.7.14 im Tages-Anzeiger
(nicht veröffentlicht)

Online-Kommentar zu Komatrinker sollen zur Kasse gebeten werden, Artikel auf www.watson.ch am 5.7.14

Leserbrief zum Alkohol-Werbeverbot in der Türkei: „Beizen ohne Bierwerbung“, Tages-Anzeiger vom 12.6.14, Kehrseite
(mit leichten Kürzungen am 20.6.14 veröffentlicht)

Leserbrief zu „Alkohol fördert Gewalt im öffentlichen Raum“ am 28.5.14 im Tages-Anzeiger. (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Zürich hat so viele Restaurants wie nie zuvor – die meisten rentieren nicht“ am 23.5.14 im Tages-Anzeiger (veröffentlicht am 26.5.14 mit kleiner Kürzung)

Leserbrief zu Jugend und Alkohol im Sport, Artikel in der Winterthurer-Zeitung vom 21.5.14 (nicht veröffentlicht)

Kommentar betr. Rotwein sei doch nicht gesund, Tages-Anzeiger Online vom 12.5.14 (nicht veröffentlicht)

Kommentar zur Einwanderungsinitiative, Tages-Anzeiger online, 4.4.14

Leserbrief zu „Bund will einheimische Schnapsproduktion fördern“ am 1.4.14 im Tages-Anzeiger (pendent)

Leserbrief betr. Krebsvorsorge: Bericht rät von Brustkrebs-Tests ab – und löst damit Empörung aus. Tages-Anzeiger vom 3.2.14 (siehe auch: Bald 40 Prozent mehr Krebserkrankungen, Tages-Anzeiger vom 3.2.14) nicht veröffentlicht)

Leserbrief zur Stiftung Roadcross: Fahrtest mit betrunkenen Junglenkern; Tages-Anzeiger vom 11.11.13 (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Walliser sind doch nicht alles Alkoholiker“ vom 28.10.2013 im Migros-Magazin (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Wallis hat am meisten Alkoholunfälle“ im Tages-Anzeiger vom 21.10.13 (am 23.10.13 veröffentlicht)

Leserbrief nach dem schändlichen Nationalratsentscheid zum Alkoholgesetz, Artikel im Tages-Anzeiger vom 20.9.13 „Schnaps zum Schnäppchenpreis“ (nicht veröffentlicht)

Leserbrief vor der Nationalratsdebatte zum neuen Alkoholgesetz: Glosse „Das Alkoholproblem“, im Tages-Anzeiger vom 16.9.13 (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu Analyse-Artikel im Tages-Anzeiger betr. Nachtverkaufsverbot „Jedem sein Bier“ am 18.08.2013. (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Fast alle Rekruten trinken – und kennen die Risiken“ am 30.7.13 (leicht gekürzt am 5.8.13 veröffentlicht)

Leserbriefreplik zur Frage: Wer trägt die Schuld am Jugendalkoholismus? vom 27.07.13 (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu: Komapatienten sollen Spitalpflege selber bezahlen. Tages-Anzeiger vom 15.7.13 (Leicht gekürzt am 18.7.13 veröffentlicht)

Leserbrief zur Kulturgeschichte des Alkohols, Tages-Anzeiger vom 9.7.13; ungekürzt veröffentlicht am 12.7.13

Leserbrief zu „Türken sollen weniger trinken“ am 27.5.13 im Tages-Anzeiger (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Häusliche Gewalt und Alkohol“, Tages-Anzeiger vom 22.5.13 (am 24.5.13 mit Kürzungen veröffentlicht)

Leserbrief zum neuen Alkoholgesetz im Ständerat, Tages-Anzeiger vom 21.3.13 (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Städte wollen Alkoholverkauf einschränken“ im Tages-Anzeiger vom 19.02.13 (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Schluss mit öffentlichen Saufgelagen“ im Tages-Anzeiger vom 15.11.12. (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Der Horizont reicht bis zur Grenze“ im Tages-Anzeiger vom 5.9.12 (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Schleichende Einführung des Mindestalters 18 für Bier und Wein“ am 24.7.12 im Tages-Anzeiger. (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Fest-Sperre für Turner“ vom 28.6.12 und weitere Artikel im St. Galler Tagblatt (gekürzt veröffentlicht am 7.7.12))

Leserbrief zu „Alkohol- und Tabakprävention wird trotz Kritik fortgesetzt“ vom 10.5.2012 im Tages-Anzeiger (am 14.5.12 veröffentlicht)

Leserbrief zu „Kunden sollen die Nacht erobern“ vom 4.5.2012 im Tages-Anzeiger (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Die Happy Hour ist vorbei“ vom 4.4.12 (Zürich/England) im Tages-Anzeiger (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Unfassbar traurig“ vom 28.3.12 (16-Jährige stirbt in Raserunfall) im Tages-Anzeiger
(nicht veröffentlicht)

Leserbrief zur Freiwilligenarbeit, Artikel in der Sonntagszeitung vom 25.2.12 (wahrscheinlich nicht veröffentlicht)

Leserbrief zum Tode von Whitney Houston, Tages-Anzeiger vom 14.2.12 (am 20.2.12 ungekürzt veröffentlicht)

Leserbrief zur bundesrätlichen Botschaft zum totalrevidierten Alkoholgesetz, 28.01.12 im Tages-Anzeiger
(am 3.2.12 leicht gekürzt veröffentlicht)

Leserbrief zu „Komatrinker sollen Spitalrechnung selber bezahlen“ vom 25.1.2012 im Tages-Anzeiger.
(am 30.1.12 leicht gekürzt veröffentlicht)

Leserbrief zu „Volle Pulle“, TELE Nr. 01/2012
(bis 25.1.12 nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „In Zürcher Stadien soll Bierwerbung verboten werden“, am 28.12.11 im Tages-Anzeiger.
(am 29.12.11 leicht gekürzt veröffentlicht.)

Leserbrief zu „Kommission des Bundes lobbyiert für Volksinitiative“ vom 20.12.11 im Tages-Anzeiger. (Am 22.12.2011 leicht gekürzt veröffentlicht.)

Leserbrief zu „Nachts kein Bier mehr von der Tankstelle“ vom 8.9.11 im Tages-Anzeiger. (am 10.9.11 mit wichtigen Kürzungen veröffentlicht)

Leserbrief zu „Bundesrat will sich bei den Verdingkindern entschuldigen“ vom 26.8.11 im Tages-Anzeiger (nicht online, nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu “Säufer stören genauso”, Tages-Anzeiger am 18.8.2011 (nicht veröffentlich, dafür mehrere dazu, nur Tabak betreffend; nicht online)

Leserbrief zu „Fehlende Nüchternheit der Schnapsvögte“ vom 11.06.11 in der Neuen Zürcher Zeitung (pendent, nicht online)

Leserbrief zu 2 Leserbriefen: “Trinkgewohnheiten – Der Rausch und die Politik, Tages-Anzeiger vom 8.6.11 (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Zwangsabgabe auf jedes Bier“ vom 5.6.11 im Sonntagsblick (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Die Stadt schenkt weiterhin Alkohol aus“ in Der Landbote vom 1.6.11 (online nur für Abonnenten) (veröffentlicht)

Leserbrief zu „Wer gerne trinkt, muss auch den Kater lieben“, Tages-Anzeiger vom 28.5.11 (am 4.6.11 gekürzt veröffentlicht)

Leserbrief zu „Platzverbot für König Alkohol“ vom 25.5.11 in der NZZ (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Mehr Schutz für die Jugend“ vom 24.5.11 in der Coopzeitung (am 31.5.11 gekürzt veröffentlicht)

Kommentare zu Radio- und Fernsehsendungen sowie zu Presse- und Forenartikeln während der schweizerischen nationalen Dialogwoche „Alkohol“ vom 20. – 29. Mai 2011

Kommentar zu «Moderater Alkoholkonsum hat keinen lebensverlängernden Effekt» Mittwoch 20. April 2011 von htm
Epidemiologe Jürgen Rehm sagt, auf das tägliche Glas Wein oder Bier zu verzichten, könne sinnvoll sein. (Interview)

Leserbrief zu „Nur kein Glas Wein pro Tag ist wirklich gesund“, Tages-Anzeiger vom 14.4.11 (nicht veröffentlicht)

Kommentar zu „Nur kein Glas Wein pro Tag ist wirklich gesund“, am 14.4.11 im Tages-Anzeiger

Leserbrief zu „Jugendliche testen Alkohol- und Tabakkauf“ vom 12.4.11 in der Neuen Zürcher Zeitung (veröffentlicht mit kleinen Änderungen und Kürzungen am 26.4.11)

Leserbrief zu „Zürich legalisiert Alkohol-Testkäufe durch Minderjährige – vorläufig“, am 12.4.11 im Tages-Anzeiger (ungekürzt, mit kleinen redaktionellen Änderungen, veröffentlicht, am 15.4.11)

Leserbrief zur schweizerischen Schülerbefragung zum Suchtverhalten. 3 Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung, Der Zürcher Oberländer und Der Landbote am 31.3.2011 (in der NZZ nicht erschienen, bei den andern unbekannt)

Online Comment on: NZ: Public urges stronger measures on alcohol reform, 03/05/11

Leserbrief zu „Händler und Gewerkschaften wollen sorglose Alkoholverkäufer schonen“, am 22.2.11 im Tages-Anzeiger (am 24.02.11 ungekürzt veröffentlicht)

Leserbrief zu „Jugendliche und Alkohol“ in der Winterthurer-Zeitung vom 12.1.2011 (ungekürzt veröffentlicht am 26.1.11)

Hörerkommentar an Radio DRS1 betr. Sendung Treffpunkt vom 21.1.11: “Wenn die Jugend ins Torkeln kommt”

Leserbrief zu „Jährlich lassen 5000 Jugendliche die Schule sausen“, am 14.1.2011 im Tages-Anzeiger (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Sieben Leitlinien für die SRG“ vom 4.1.2011 in der NZZ (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Kinder erhalten problemlos Alkohol“, am 28.12.10 im Tages-Anzeiger (am 30.12.10 gekürzt veröffentlicht)

Leserbrief zu „Die FDP aus Liebe zur Schweiz“, Inserat im Tages-Anzeiger vom 13.12.10 (nicht veröffentlicht)

Online-Kommentar zu „Warum wird Alkohol toleriert und nur der Tabakkonsum angegriffen?“ Unsere Antwort auf www.gutefrage.net

Leserbrief zu „Versalzener Neustart“ am 4.11.10 in der Neuen Zürcher Zeitung (Nur leicht gekürzt am 9.11.10 veröffentlicht)

Online-Kommentar zur Studie “Alkohol, die gefährlichste Droge” 2. November 2010 in diversen Web-Zeitungen.
Alkohol, das sozial-medizinische Problem Nr. 1

Leserbrief zum Leserbrief „Party machen – nur eine Lebensphase“, vom 23.10.2010 in der Neuen Zürcher Zeitung (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Alkoholfreie Nouvelle Cuisine“ in der NZZ vom 12.10.10 (nicht online, siehe auch Artikel der Basler Zeitung.) (gekürzt umgeschrieben, veröffentlicht am 16.10.10)

Online-Kommentar zu „Alkohol-Verbot?: Nach dem Tabak kommt der Alkohol“ auf mz-web.de am 26.9.10

Unser Kommentar – betrifft: Welt am Sonntag: 05.09.10|Gesundheit – Saufen ist gesünder als völlige Abstinenz

Leserbrief zu „„Sich betrinken verboten!““, in der NZZ vom 3.9.2010 (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Die Schwingfest-Puristen begehren auf“ 3.9.2010 im Tages-Anzeiger (nicht veröffentlicht)

Kommentar zu Studienbericht, der alles klar macht, Donnerstag 26. August 2010 von htm, Kommentar zu “Ein Prost auf langes Leben” bei Focus-Online am 25.8.10

Leserbrief zu „Der HB ist das grösste Jugendhaus der Schweiz“ vom 13.7.2010 im Tages-Anzeiger (nicht erschienen)

Leserbrief zu „Umstrittenes Gesetz gegen billigen Alkohol“, vom 1.7.2010 in der Neuen Zürcher Zeitung (um wichtige Zusatzinformationen stark gekürzt veröffentlicht am 9.7.10)

Leserbrief zu „Ein neues Alkoholgesetz ohne Biss“ vom 1.7.2010 im Tages-Anzeiger (Print) (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Testkäufe zum Jugendschutz“, vom 1.7.2010 im St. Galler Tagblatt (am 19.7.2010 veröffentlicht)

Kommentar an Radio DRS1 betr. Sendung „Doppelpunkt“ über Alkohol am Arbeitsplatz am 8.6.10

Dem Tages-Anzeiger am 20.5.10 unaufgefordert eingereichter Artikel für die Seite „Analyse“ betr. Schweizer Fernsehen, “10 vor 10″, 19.5.10: Der Bundesrat vertagt die Behandlung des Alkoholgesetzes. (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu: Was ist „Service Public“? vom 26.5.10 in der Winterthurer Zeitung (nicht veröffentlicht)

Online-Kommentar zum Artikel im Tagesspiegel vom 25.5.10 zum Alkohol-Tod einer 14-Jährigen tagesspiegel.de, 25.5.10

Leserbrief zu: Erfolglose Suche nach 22-jährigem Mechaniker im Pfäffikersee, vom 25.5.10 im Tages-Anzeiger. (nicht veröffentlicht)

Online-Kommentar zu „Rauschtrinken bleibt größtes Problem bei jungen Leuten“ und „Prävention allein reicht nicht aus“ in der Märkischen Allgemeinen vom 14.5.10

Kommentar an die Redaktion der Sendung vom 4. MAI 2010, 22.45 UHR in das Erste (ARD) „Alkohol – Bester Freund oder schlimmster Feind?“ „Menschen bei Maischberger“

Online-Kommentar zu „SPD will Trinkverbote in Stuttgart“ am 4.5.10 in der Stuttgarter Zeitung

Leserbrief zu „Wenn Pädagogen auch Polizisten sind“, in der NZZ am 19.4.10 (nicht erschienen)

Online-Kommentar auf gutefrage.net, am 10.4.10 zur Frage: Warum ist Alkohol gesellschaftsfähig und das Rauchen nicht?

Online-Kommentar zu “Deutsche trinken zu viel – Millionen sind süchtig” auf webnews.de, am 8.4.10

Leserbrief zu „Trinkverhalten von Jugendlichen“ am 24.3.10 in der Neuen Zürcher Zeitung (Thema Werbeverbote) (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Ein Problem der Moral, nicht des Rechts“ vom 20.3.10 im Tages-Anzeiger (bis 1.4.10 nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Die kontrollierte Kindheit“ und „Auch Ältere trinken exzessiv“ vom 15.3.2010 in der Neuen Zürcher Zeitung (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Koma-Trinker sind immer älter“ am 13.3.10 im Tages-Anzeiger (Gekürzt und leicht umformuliert am 22.3.10 veröffentlicht. Aber der wichtigste Satz ist 5 mm hoch, fett, separat wiedergegeben. Dies ist ein Meilenstein in der Berichterstattung zur schweizerischen Alkoholpolitik!)

Kommentar von Kontrabass an Michael Rosenthal auf untenstehenden Artikel auf der Webseite der Weinakademie Berlin (Dieser hat auf einen Kommentar von Kontrabass reagiert.) Thema: WHO-Alkohol-Strategie

Leserbrief zu „Alkoholsucht des WEF-Polizeichefs war schlimmer als zugegeben“ vom 19.2.10 und „Bündner SVP fordert eine „Reinhardt-PUK““ vom 20.2.10 im Tages-Anzeiger (ungekürzt veröffentlicht am 25.2.10) (Am 1.3.10 auch in der Neuen Zürcher Zeitung ungekürzt veröffentlicht.)

Leserbrief zu „Eine schreibt für alle“ im Tages-Anzeiger vom 30.1.2010 (nicht veröffentlicht)

Gegendarstellung: Welches ist die richtige Alkoholpolitik? auf http://verbaende24.net.

Leserbrief zu „Vorbeugen selten besser als heilen“, in der Neuen Zürcher Zeitung vom 2.2.2010 (nicht online) (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Armutsprävention verbessern“ vom 16.1.2010 in der Neuen Zürcher Zeitung (ungekürzt veröffentlicht am 22.1.10)

Online-Kommentar zu: Ratgeber: Kinder vor Alkohol schützen auf vnr.de, 20.10.10 „>vnr.de, 20.1.10

Leserbrief zu „Es grassiert die „Verbotitis“ in unserem Lande“ , im Zürcher Oberländer vom 20.1.2010 (unbekannt ob veröffentlicht)

Online-Kommentar 1 zu Weinakademie Berlin, 15.1.10 „WHO berät über schärfere Maßnahmen gegen Alkohol“

Online-Kommentar zu „Forscher fordern höhere Alkoholsteuer“ im Handelsblatt, 14.1.10

Leserbrief zu „Eine hilflose Geste“, Tages-Anzeiger vom 15.1.2010 (nicht online) (nicht veröffentlicht)

Online-Kommentar zu: gute argumente für eine debatte; gefragt von JodSalz

Online-Kommentar zu Im Suff am Skalpell, Süddeutsche Zeitung, 12.1.10:

Leserbrief zu „Toter Tourist war betrunken“ im Tages-Anzeiger vom 31.12.09 (pendent)

Leserbrief zu „Prost auf den Kreislauf“ im Migros-Magazin vom 28.12.09, S. 63. (pendent)

Leserbrief zu “Umstrittene 0,5-PromilleGrenze rettete viele Leben” bei Basler Zeitung online, 24.12.09

Leserbrief zu „Alte Liebe – Völlerei“ im Tages-Anzeiger vom 18.12.09

Online-Kommentar zu “Alkohol muss teurer werden” , in Zeit Online, 16.12.09 (Kommentare 78 und 80)

Leserbrief zu „Das süsse Gift der Prävention“ in der Neuen Zürcher Zeitung vom 30.11.09 (leicht gekürzt, veröffentlicht am 4.12.09)

Online-Kommentar zu „Alkohol-Beichte als Vorbild“ auf oe24, am 28.11.09

Online-Kommentar zu “Wie gesund ist Alkohol? Künstler und Experten über die gesellschaftsfähige Droge” auf profil.at am 28.11.09: Einseitig

Online-Kommentar zu: „Volkserzieherin“ Sabine Bätzing tritt ab in WELT ONLINE am 18.11.09

Kontrabass: Online-Kommentar zu Studien “Alkohol – in Maßen gesund?” im Bayerischen Rundfunk am 16.11.09.

Leserbrief zu „Bier und Spiele“ am 10.11.09 in der Neuen Zürcher Zeitung (am 14.11.09 ungekürzt, mit kleiner redaktioneller Änderung, veröffentlicht)

Online-Kommentar zu Kommentaren auf www.sackstark.info Leserbrief zum neuen Lehrplan 21 der Volksschule. zu „Das Feld nicht der SVP überlassen“ vom 6.11.09 im Tages-Anzeiger (nicht veröffentlicht)

Online-Kommentar zu „Medien-Kampagne gegen Alkohol rollt an“ bei www.sackstark.info am 21.10.09

Online-Kommentar zu “Soll Alkohol in Bussen und Bahnen verboten werden?” in tagesspiegel.de, 25.10.09: Wir sind alle Passiv-Trinker

Leserbrief zu „20 Jahre Stiller Has“ , Interview im Tages-Anzeiger vom 22.10.09 (nicht erschienen)

Leserbrief zu „Weg von der Flasche“, vom 17.10.09 im Tages-Anzeiger (veröffentlicht am 22.10.09)

Leserbrief zu „Das tägliche Bier hält die Gesundheit bei der Stange“ vom 10.10.09 im Tages-Anzeiger (veröffentlicht am 13.10.09)

Leserbrief zur Eröffnung des neuen Märtplatzes in Effretikon, an die Redaktion „regio“, am 2.10.09 (veröffentlicht am 8.10.09)

Leserbrief zu „Gesund leben ohne Paragrafen“ am 1.10.09 in der Neuen Zürcher Zeitung (nicht online) (mit Kürzungen veröffentlicht am 9.10.09)

Leserbrief zu „Gesundheitsprävention ist wie Impfen“ vom 2.10.09 im Tages-Anzeiger (nicht online) (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Couchepin ärgert Wirtschaft“ vom 1.10.09 im Tages-Anzeiger (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu

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Wenn es ums Trinken geht, ist er immer an vorderster Front mit dabei

Samstag 9. August 2014 von htm

Im Gespräch mit den Leserbrief-Autorinnen und Autoren (des Tages-Anzeigers)

Für Hermann T. Meyer ist das Leserbriefschreiben mehr als Frustbekämpfung: Er kämpft gegen Alkoholismus .

Von Gabriella Hofer

500 Leserbriefe sind es bis jetzt. Er möchte wachrütteln, Bewusstsein fördern, in der Hoffnung, dass seine Botschaft präventiv wirkt. Hermann T. Meyer (76) aus Effretikon ist ein themenspezifischer Schreiber. Wenn der «Tages-Anzeiger» über Alkoholismus im Allgemeinen und über die Schweizer Alkoholpolitik im Speziellen berichtet, setzt er sich regelmässig an den PC und schreibt Leserbriefe. «Das Alkoholproblem ist ein Gesellschaftsproblem», sagt Meyer, «da dürfen wir Gesunde nicht einfach zuschauen – und darum halt auch nicht, was in der Zeitung geschrieben steht, unreflektiert stehen lassen.» Gemäss offiziellen Zahlen konsumiert allein in der Schweiz rund eine Million Menschen Alkohol auf eine Art und Weise, mit der sie sich gesundheitlich schadet, und Familie aber auch die ganze Gesellschaft belastet. Darauf will Meyer immer und immer wieder hinweisen, so lange ich lebe, sagt er. Als Leserbriefschreiber, das weiss Meyer, kann er nur beschränkt präventiv wirken. «Der Ball liegt bei der Politik», betont er, «damit vor allem auch Junge nicht unüberlegt Alkohol geniessen.» Allerdings dürfe die Politik das Alkoholproblem nicht nur auf den Jugendalkoholismus reduzieren. Es sei ein gesellschaftliches Problem, zu dem alle beitragen würden, und sei es auch nur aus Gleichgültigkeit.

«Wir sind alle Passivtrinker»

«Auch tragen wir als Steuerzahler und Versicherungsnehmer die finanziellen Kosten des Alkoholkonsums.» Laut Meyer wird dies zu wenig ernst genommen, weil sehr oft die eigene Konsumhaltung, wirtschaftliche Interessen und die gesellschaftliche Wirklichkeit einer objektiven Betrachtungs- und Handlungsweise im Wege stehen. «So gesehen sind wir alle Passivtrinker.» Das sagt Hermann T. Meyer, der seit seinem 15. Altersjahr abstinent lebt. Sein Vater war Alkoholiker. Die Familie hat sich den Guttemplern (IOGT) angeschlossen, einer international tätigen konfessionell unabhängigen Organisation, die sich gemäss eigenem Leitbild für Enthaltsamkeit von Alkohol und anderen bewusstseinsverändernden Drogen und für Frieden einsetzt.

Als Sohn eines Alkoholikers weiss der engagierte TA-Leserbriefschreiber nur zu gut: «Ein Alkoholiker hat keine Impulskontrolle, er verliert jegliches Verantwortungsbewusstsein und seine Liebesfähigkeit, wird aggressiv oder depressiv, was sich alles auf sein Umfeld auswirkt, und zudem schadet er sich körperlich selbst.»

Als Erwachsener setzte sich Meyer während etwa 45 Jahren in der Jugend- und Sozialarbeit ein und auch als Reallehrer betrieb er Suchtprävention. «Wir müssen Alkoholikern Hilfe bieten, damit sie ihre Sucht in den Griff bekommen.»  Ein wichtiger Moment in der Rehabilitation sei die Rückkehr nach einem Kuraufenthalt in die Gesellschaft und ins Erwerbsleben. Damit dies möglichst problemlos verlaufen kann, schuf Meyer in Absprache mit einem Berater der Zürcher Alkoholfürsorgestelle 1988 einen Verbund von Nachsorge-Gesprächskreisen mit fachlicher Leitung, die auch heute noch angeboten werden. Der Kanton Zürich und später der Kanton St. Gallen finanzierten das Projekt zu zirka 80 Prozent aus Mitteln des Alkoholzehntels. Das Defizit wurde in den ersten Jahren aus Spenden und dem Überschuss des Guttempler-Weltkongresses (IOGT) bestritten, der 1986 im Zürcher Kongresshaus unter der OK-Leitung von Hermann T. Meyer stattfand und von 1200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus aller Welt besucht wurde.

Briefe, Flyers und eine Webseite

Zur Zeit der offenen Drogenszene in Zürich fanden in zahlreichen Schulgemeinden Elternabende zum Drogenproblem mit Fachleuten statt. Nach dem Besuch einer solchen Veranstaltung äusserte sich Meyer gegenüber eine Mutter «total verunsichert», wie er erzählt. Theoretisch sei bei ihr alles gut rübergekommen, aber sie wisse nicht, was sie praktisch tun könnte, um ihre Kinder zu schützen. Das war für Meyer 1988 der Startschuss für seine erste Flyer-Kampagne. Eltern und Schulen begrüssten die Information. Es wurden 110 000 Exemplare bestellt; gleichen Jahres wurden Meyers Flyers auch noch in italienischer Sprache herausgegeben.

Gesang und Weib – ohne Wein

1999 liess sich Reallehrer Meyer vorzeitig pensionieren, um sich – neben seinem Hobby Reisen – als unabhängiger Fachmann der Alkoholpolitik zu widmen. Seine Tätigkeit brachte ihn sowohl mit der Fachliteratur wie mit massgebenden Persönlichkeiten auf dem Gebiet der Alkoholfrage in Berührung, sowohl im In- wie auch im Ausland. Er betreibt die Webseite www.alkoholpolitik.ch, die auch seine inzwischen 500 Leserbriefe beinhaltet. Seinen, wie er selber sagt, «alkoholpolitischen Frust» vertreibt der verheiratete TA-Leser mit «Weib und Gesang – und eben ohne Alkohol!», wie er schmunzelnd beifügt, im Kirchenchor. Auch geht er wöchentlich zum Gesangsunterricht, unterstützt als Gastsänger verschiedene Chöre und tritt gelegentlich als Solist bei kleineren Opern-Projekten auf. «Das ist Balsam für meine Seele.»

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Leserbrief zur Kulturgeschichte des Alkohols

Samstag 13. Juli 2013 von htm

09.07.2013

Redaktion
Tages-Anzeiger
Leserforum
8004 Zürich

 

Leserbrief  zu „Die mächtigste Droge der Welt“ vom 9.7.13

Rechtzeitig, das Parlament und seine Kommissionen beraten gerade das neue Alkoholgesetz, widmet der Tagi dieser Buchbesprechung eine volle Seite. Obwohl einer der wichtigsten Sätze des Textes lautet: „Zur Kultur des Alkohols gehört die Verdrängung seiner Folgen,“ werden diese Folgen kaum erwähnt, und am Ende steht als Quintessenz der Slogan: „Nüchternheit wird überschätzt.“

Vielleicht kommt Jean-Martin Büttner auf Grund der von ihm erwähnten Leistungen von Winston Churchill (dessen Werke ich bewundernd gelesen habe)  zu diesem merkwürdigen Schluss? Oder findet er, wir sollten, wie die alten Römer, unser Trinkwasser wieder mit Alkohol desinfizieren? Jedenfalls wird Cäsars Befehl an seine Soldaten als einziges Zitat fett herausgehoben.

Diese Kulturgeschichte des Alkohols in Kurzform glänzt vor allem durch seine Auslassungen. Zum Beispiel begann der internationale Kampf gegen den Alkoholismus u.a. auch in der Schweiz, wo in den 1880er Jahren ein grosser Kongress von Wissenschaftern unter Leitung unseres Prof. August Forel in Zürich stattfand oder an der Uni Basel, als Prof. Bunge seine Antrittsvorlesung zum Alkoholproblem hielt. Seine Folgerung u.a. hiess zusammengefasst: „Die Mässigen sind die Verführer.“ Auch heute noch bedenkenswert.

Die Frauen, die sich um die Jahrhundertwende so vehement für mehr Nüchternheit einsetzten, die „Suffragetten“, erkämpften sich in den englischsprachigen Ländern nicht nur alkoholeinschränkende Gesetze, sondern auch das Frauenstimmrecht. Weil bei uns geschickte liberale(!) Politiker eine Alkoholgesetzgebung im Parlament durchbrachten, wurde den Frauen der Wind aus den Segeln genommen. So mussten sie noch lange auf ihr Stimmrecht warten.

Ist diese Buchbesprechung nun wertvoll für die laufenden parlamentarischen Diskussionen? Weder werden die Folgen für unsere Gesellschaft aufgezeigt noch mögliche Gegenmassnahmen auf ihre Tauglichkeit geprüft. Wahrscheinlich war dies auch nicht beabsichtigt. Viel eher ein Versuch, die schweren wirtschaftlichen und leidvollen Folgen zu verharmlosen, damit ja nicht Druck auf das Parlament für mehr wirksame Gegenmassnahmen aufkommen kann. Die Alkoholwirtschaft mit ihrer mächtigsten Droge der Welt und ihre befreundeten Lobbies werden danken. Eben wurde der internationale Bericht über Korruption veröffentlicht. Fast jeder 10. Schweizer sei involviert. Wurde wohl das Thema Alkoholpolitik auch untersucht?

Freundliche Grüsse

Hermann T. Meyer, Effretikon

(Ungekürzt veröffentlicht am 12.7.2013)

Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Kultur, Leserbriefe, Medien, Neues Alkoholgesetz (CH), Politik, Schweiz, Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen, Verschiedene | Keine Kommentare »

Leserbrief betr. häusliche Gewalt und Alkohol

Freitag 24. Mai 2013 von htm

22.05.2013

Redaktion
Tages-Anzeiger
Leserforum
8004 Zürich

 

Leserbrief zu „Sie sind randvoll, wenn „es“ passiert“ am 22.5.13

Bei fast jedem zweiten Fall von häuslicher Gewalt ist Alkohol im Spiel. Aber 70% der Täter geben an, bei ihnen gäbe es kein Alkoholproblem. Im ganzen Artikel fällt kein Wort zu den in diesen Familien lebenden Kindern. Sie sind die eigentlichen Opfer. Sie können sich nicht wehren, können nicht davonlaufen. Allein in der Schweiz gibt es deren über 100‘000. Es soll jetzt ein 24-Std. Notruf eingerichtet werden. Kostenpunkt bis zu drei Millionen Franken. Prävention soll es ab 2014 geben. Vielleicht wieder einmal eine schöne, nichts bringende, teure Plakatkampagne?

Bei den Kindern der Landstrasse und bei den Verdingkindern hat sich der Bundesrat für frühere Generationen entschuldigt. Die riesige Not der Millionen von Kindern nur schon der letzten 100 Jahre lässt ihn kalt. Er müsste ja selber eine charakterliche Kehrtwende vollbringen, wirksame Massnahmen einleiten, und dafür fehlt ihm der Mut.

Die Eisenbahner wehren sich, die Polizeigewerkschaften, das Spitalpersonal; das Hooliganproblem wird seit Jahren hin- und hergeschoben. Die Gewaltbereitschaft junger Männer im Ausgang hat sich in den letzten 20 Jahren verdoppelt. (TA 19.2.13) Seit 2001 hat sich die Zahl der Rettungseinsätze wegen Komatrinken und Flatratesaufen in Zürich von unter 25-Jährigen verdoppelt.(TA 2.2.13) Die Milliarden Franken Sozialkosten steigen laufend. usw. Nichts Wirksames passiert, denn der Bundesrat hält es nicht für nötig, auf die Schäden zu schauen. Er verweist auf den 20-prozentigen Konsumrückgang bei alkoholischen Getränken innert 20 Jahren. Mehr darf der Alkoholindustrie nicht zugemutet werden. Er schlägt auch die dringenden Ermahnungen und Vorschläge der WHO in den Wind und verhindert, dass die Bevölkerung davon erfährt. (WHO-Resolution für eine globale Alkohol-Strategie, Mai 2010)

Dafür wird laufend weiter liberalisiert. Das neue Spirituosengesetz führt dazu, dass die Schnapssteuern massiv sinken (gegen 50%) und den Gewinn-Anteil der AHV und den der Kantone für den Alkoholzehntel schmerzhaft reduzieren werden. (TA 8.5.13) Aus dem Alkoholzehntel werden Massnahmen in Prävention und Rehabilitation finanziert. Muss nun der Steuerzahler oder der Konsument mit der Mehrwertsteuer dafür herhalten?

Jetzt hat der Bundesrat anlässlich der Eröffnung der Generalversammlung der WHO in Genf die WHO dringend aufgerufen, den Worten Taten folgen zu lassen. – Bei der Bekämpfung der nichtübertragbaren Krankheiten. Ob er den Witz bemerkt hat? Zu den bedeutendsten nichtübertragbaren Krankheiten zählen die alkoholbedingten. Die WHO nennt um die 60!. Den andern Lehren erteilen und selber das Gegenteil tun? Er kann es sich leisten, denn die Medien klären die Bevölkerung ja nicht auf und die Parlamentsmehrheit ist noch wirtschaftsabhängiger als er selber.

Freundliche Grüsse

Hermann T. Meyer, Effretikon

PS

Dies ist seit Sommer 2012 der sechste Leserbrief, die fünf vorherigen wurden nicht veröffentlicht. Verlagsorder? Ihr Ombudsmann hat keine Erklärung.

(am 24.5.13 mit Kürzungen veröffentlicht)

 

Kategorie: Alkoholindustrie, Alkoholkrankheit, Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Kinder, Leserbriefe, Medien, Neues Alkoholgesetz (CH), Nichtübertragbare Krankheiten, Politik, Schweiz, Sozialkosten, Statistik, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Verschiedene, Weltgesundheits-Org., WHO globale Alkohol-Strategie, Wirtschaft | Keine Kommentare »

Leserbrief zu „Unfassbar traurig“ (Mädchen starb bei Raserunfall)

Samstag 7. April 2012 von htm

28.03.2012

Redaktion
Tages-Anzeiger
Leserforum
Zürich

Per e-mail

Leserbrief zu „Unfassbar traurig“ vom 28.3.12

Und wieder ist eine 16-Jährige in einem Raserunfall gestorben. Man ist „unfassbar traurig“, es sei „in erster Linie ein grosses Drama“. Peter Aeschlimann kann das nachfühlen, er schildert ein ähnliches Erlebnis ohne schwere Folgen aus seiner Jugendzeit.

Das Risiko, dass es schlimm ausgehen kann, mache das Leben aus, schreibt er. Ich halte das für Russisches Roulette. Unsere Gesellschaft hat sich damit abgefunden, dass solche Ereignisse in regelmässigen Abständen zu verkraften sind. Ich denke dabei z.B. an den Unfall während der Europameisterschaft im Fussball in der Nähe von Effretikon. Oder kürzlich den tragischen Tod von Whitney Houston.

Auch in meiner Jugend haben wir viele Nächte durchgetanzt. Mit Traubensaft haben wir uns fit gehalten. Am Morgen fuhren wir mit dem ÖV oder per Velo nach Hause. Einmal war ich so blank, dass ich zu Fuss von der Innenstadt nach Zürich-Affoltern marschieren musste. Heute gehört Alkohol und der „brummende Schädel“ am nächsten Morgen dazu und oft eine Alkoholfahrt mit gelegentlich tödlichem Ausgang, mit Tränen und einem lebenslangen Trauma der überlebenden Mitbeteiligten.

Dies ist ein Teil des Preises, den unsere Gesellschaft bereit ist zu zahlen, damit die Alkoholindustrie und die Werbebranche weitgehend unbehelligt ihre Mär vom Genuss ohne Reue verbreiten kann und die Mehrheit der Bevölkerung diesen Genuss auch gedankenlos sucht und pflegt. Und nicht merkt, dass sie dafür eine Mitverantwortung an viel Leid und riesigen Sozialkosten trägt. (Global sterben 6.2% der Männer an Alkohol, in der Altersgruppe der 15-29-Jährigen sind es 9% der Todesfälle dieser Gruppe) Whitney Houston, diese Mädchen bei Effretikon, wie diese 16-Jährige aus der Region Horgen haben dafür mit ihrem Leben bezahlt. Ob Alkohol mitgespielt hat, wurde weder im Fall Effretikon noch im jüngsten Fall mitgeteilt. Mitgefühl, eventuelle Versicherungsleistungen mögen mitspielen. Möglicherweise auch die Hoffnung, man könne unbequemen politischen Forderungen zur Alkoholprävention vorbeugen. Dabei wäre dies absolut nicht nötig. Die Alkoholindustrie hat uns ja ohnehin völlig im Griff.

Freundliche Grüsse

Hermann T. Meyer
(nicht veröffentlicht)

Kategorie: Alkoholfreies, Alkoholindustrie, Allgemein, Feste und Feiern, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Konsumhaltung, Leserbriefe, Medien, Schweiz, Sozialkosten, Statistik, Verhältnis-Präv., Verkehr, Werbung | Keine Kommentare »

Interview in eigener Sache

Freitag 3. Juni 2011 von htm

Der Tages-Anzeiger, Seite Zürcher Oberland, veröffentlichte heute ein Interview mit Foto, das ich einem jungen Journalisten gab. In einer Art Kurzbiographie bringt er einige Stationen meines Lebens, schreibt über meine Motivation für diese Arbeit, die Entstehung und das bevorstehende Ende der regelmässigen Aktivitäten dieser Webseite nach vollen 10 Jahren Freiwilligenarbeit. Bemerkenswert, dass das Interview überhaupt erschien, dass es nur auf der Regionalseite erschien, dass es im Internet (bis jetzt) nur über die Suchmaschine zu finden ist, dass gleichzeitig in der Vollausgabe ein ebenso grosser Artikel über einen Winterthurer Stadtrat veröffentlicht wurde, der in der Regionalzeitung „Der Landbote“ den Rausch als auch positiv dargestellt hatte. Es kommen darin kritische Stimmen zu Wort und der Stadtrat verteidigt seine Position. (Siehe unsern Artikel und Leserbrief dazu.)

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