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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Stuttgart: Ausschreitungen in der Innenstadt

Sonntag 13. März 2011 von htm

Alle verfügbaren Streifen des Stuttgarter Polizeipräsidiums waren in der Nacht auf Samstag gefordert. Etwa 200 junge Leute veranstalteten Lärm, tranken Alkohol und widersetzten sich der Polizei. Zehn Personen wurden festgenommen, drei Polizisten wurden verletzt. Es besteht der Verdacht des Landfriedensbruchs. (Quelle: Google Alkohol News, 12.03.11) schwaebische-post.de, 12.03.11

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Stuttgart: Härterer Kurs beim Alkohol gefordert

Dienstag 14. Dezember 2010 von htm

Im Jugendhilfeausschuss hat am Montag Willi Pietsch, zuständig für gewaltspezifische Jugendkriminalität beim Polizeipräsidium Stuttgart, die Ergebnisse der Alkohol-Testkäufe vorgestellt. Seit April 2010 dürfen Behörden mit Segen des Landessozialministeriums Testkäufer einsetzen, um Verstöße gegen das Alkoholverkaufsverbot aufzuspüren. Die Zahlen, die belegen, dass Verkäufer und der Ladenbetreiber häufig gegen diese Regel verstoßen, waren bereits durch die Medien bekanntgeworden. Jetzt fordert der Jugendhilfeausschuss Konsequenzen.
Da bei den Testkäufen auf dem Cannstatter Volksfest das Jugendschutzgesetz zu 100 Prozent nicht eingehalten wurde und die Stadt durch die Vermietung der städtischen Wasenfläche Verantwortung und Einfluss auf das dortige Geschehen hat, sieht man dringenden Handlungsbedarf. (Quelle: Google Alkohol News, 13.12.10) stuttgarter-nachrichten.de, 13.12.10 unser Online-Kommentar:Doch, es nützt: Weil leider viele Eltern nicht einsichtig sind, muss der Staat eingreifen und wirksame Massnahmen treffen. In diesem Fall wurde das Kind ja zurückgewiesen. Hätte es die Eltern nicht dabei, käme es nicht an den Stoff. Skandalös ist allerdings, dass eine Grossstadt das Problem immer noch nicht im Griff hat und sich erst jetzt überlegt, ob Strafen notwendig seien. Man muss ja davon ausgehen, dass am Cannstatter Volksfest die Jugendlichen schon immer Alkohol erhielten.

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D: Testkäufe – Auf dem Wasen fragt niemand nach

Donnerstag 4. November 2010 von htm

Seit April 2010 sind in Baden-Württemberg Testkäufe zugelassen: Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren sollen, begleitet von Polizei oder städtischen Mitarbeitern, als Lockvögel hochprozentigen Alkohol durch die Kasse bringen.
In Stuttgart sind in den vergangenen Wochen ein 17-jähriger Polizeianwärter und zwei ebenfalls 17 Jahre alte Frauen, die eine Ausbildung bei der Stadt machen, als Testkäufer unterwegs gewesen. Sie probierten den Alkoholkauf in Supermärkten, Kiosken, Discountern, Tankstellen und auf dem Wasen. …
Das genaue Ergebnis wollen Stadt und Polizei erst in den nächsten Tagen vorstellen, so viel steht aber schon fest: „Die Beanstandungsquote ist nicht geringer als im Rems-Murr-Kreis“, sagt Sauter. Einen traurigen Rekord hält dabei der Cannstatter Wasen: Hier fielen alle Betriebe durch. Fünf Festzelte und vier Außenbetriebe wurden von den 17-Jährigen getestet, und in allen Fällen wurde ihnen anstandslos hochprozentiger Alkohol ausgeschenkt. (Quelle: Google Alkohol News, 3.11.10) stuttgarter-zeitung.de, 3.11.10

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Jetzt Testkäufe in Stuttgart

Freitag 20. August 2010 von htm

Sie stehen unschuldig lächelnd mit der Pulle in der Hand in der Schlange vor der Kasse. Doch Vorsicht: Diese Kunden können richtig teuer werden. Seit gestern schickt die Polizei jugendliche Test-Käufer in Stuttgarts Läden. Mit der Lizenz zum Alkohol-Kaufen.
Auch BILD machte den Test. Unser Lockvogel: Schülerin Stefanie, seit zwei Monaten erst 17, erschreckend: In zwei von sechs Läden konnte das Mädle problemlos Smirnoff Ice (Vodka-Mixdrink) kaufen… (Quelle: Google Alkohol News, 20.8.10) bild.de, 19.8.10 unser Online-Kommentar: Meines Wissens zum ersten Mal hat eine Zeitung die Verkaufsstellen öffentlich gemacht, die gegen die Jugendschutzbestimmung verstossen. Vielleicht führt es dazu, dass erwachsene Kunden in diesen Läden die Augen offen halten und das Personal bei ähnlichen Situation warnen.

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Baden-Württemberg: Erste Testkäufe erschreckend

Mittwoch 18. August 2010 von htm

Als eine der ersten Städte hatte Heilbronn im Juni 17-Jährige auf Einkaufstour in 40 Läden geschickt. In 16 Fällen wurde Anzeige erstattet, weil die Verkäufer ihnen branntweinhaltige Getränke verkauft hatten, in den übrigen wurde ein Ausweis verlangt. In Stuttgart steht eine Testaktion nach Angaben der Stadtverwaltung unmittelbar bevor, in Mannheim ebenso. …
In Radolfzell hatte man bereits im Juli eine 17-Jährigen Auszubildende der Stadt losgeschickt – und ihr wurde in vier von sechs Geschäften anstandslos hochprozentiger Alkohol verkauft. Die Verkäufer erklärten hinterher, sie hätten die junge Frau auf mehr als 20 Jahre geschätzt. Dabei hatte die Stadt nach eigenen Angaben extra eine junge Frau mit „objektiv jugendlichem Aussehen“ eingesetzt. (Quelle: Google Alkohol News, 18.8.10) badische-zeitung.de, 17.8.10 Kommentar: Wenn auch Bier- und Weinverkäufe kontrolliert würden? Die Städte sollten ruhig noch länger mit Kontrollen warten, dann rentiert das Alkoholgeschäft noch besser. Die Alkohollobby finanziert dann auch den nächsten Wahlkampf, oder nicht?

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Online-Kommentar zu „SPD will Trinkverbote in Stuttgart“

Donnerstag 6. Mai 2010 von htm

Online-Kommentar: zu Die SPD verlangt Trinkverbote in Stuttgart. (Stuttgarter Zeitung online am 4.5.10) Das Problem ist doch, dass die Regierungsparteien mit der Alkoholindustrie dermassen vernetzt sind und/oder nicht über den eigenen Alkoholverbrauch hinwegsehen können. Deshalb interessiert es sie nicht, dass mit 16% weniger Gewaltfälle doch ein respektabler Erfolg verzeichnet wurde. Darum bringen sie es auch nicht fertig, ein wirkliches und erfolgversprechendes Präventionspaket zu schnüren. Die Folge sind dann solche Notstandsmassnahmen, die von den Freiheitsideologen immer leicht bekämpft werden können. Sie wollen ja gar keine Verbesserung, weil das die Erträge der Alkoholindustrie schmälern würde. Sie merken nicht, dass ihre Freiheit schon immer von der Alkoholindustrie eingeschränkt wurde. Sie sind, wie wir alle, Passivtrinker, die unter den Folgen des Alkoholkonsums leiden und ein Leben lang ungefragt die horrenden alkoholbedingten Sozialkosten mittragen.

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D: SPD will öffentliche Trinkverbote in Stuttgart

Donnerstag 6. Mai 2010 von htm

Freiburg hat gute Erfahrungen mit dem Trinkverbot in der Innenstadt gemacht. Die Polizei verzeichnete 16 Prozent weniger Gewaltdelikte und führte dies darauf zurück, dass auf öffentlichen Straßen und Plätzen kein Alkohol getrunken werden durfte. Die Freiburger Verordnung hielt aber der juristischen Prüfung nicht stand. Im Juli 2009 kippte der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg die Polizeiverordnung der Stadt. Für das Alkoholverbot fehle die rechtliche Grundlage. (Quelle: Google Alkohol News, 5.5.10) stuttgarter-zeitung.de, 4.5.10 unser Online-Kommentar: Das Problem ist doch, dass die Regierungsparteien mit der Alkoholindustrie dermassen vernetzt sind und/oder nicht über den eigenen Alkoholverbrauch hinwegsehen können. Deshalb interessiert es sie nicht, dass mit 16% weniger Gewaltfälle doch ein respektabler Erfolg verzeichnet wurde. Darum bringen sie es auch nicht fertig, ein wirkliches und erfolgversprechendes Präventionspaket zu schnüren. Die Folge sind dann solche Notstandsmassnahmen, die von den Freiheitsideologen immer leicht bekämpft werden können. Sie wollen ja gar keine Verbesserung, weil das die Erträge der Alkoholindustrie schmälern würde. Sie merken nicht, dass ihre Freiheit schon immer von der Alkoholindustrie eingeschränkt wurde. Sie sind, wie wir alle, Passivtrinker, die unter den Folgen des Alkoholkonsums leiden und ein Leben lang ungefragt die horrenden alkoholbedingten Sozialkosten mittragen.

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D: Alkoholexzesse unter Jugendlichen weiter im Zunehmen

Mittwoch 23. Dezember 2009 von htm

Die Alkoholexzesse unter Jugendlichen reißen nicht ab: Die jüngsten Fälle im Rems-Murr-Kreis, bei denen 15- und 16-Jährige in der Klinik landeten, sind nur die Spitze eines Eisbergs. Die Waiblinger Polizei ist überrascht über eine Flut von Mahnbriefen an die Eltern. (Quelle: Google Alkohol Alert, 22.12.09) Stuttgarter Nachrichten online, 22.12.09

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Stuttgart: Nächtliches Verkaufsverbot für Alkohol beschlossen

Donnerstag 5. November 2009 von htm

Der Landtag hat gestern das nächtliche Verkaufsverbot für Alkohol beschlossen. In Kraft treten wird es voraussichtlich im März. Betroffen sind vor allem Tankstellen, Supermärkte und Kioske. Zwischen 22.00 Uhr und 5.00 Uhr morgens ist es dort dann grundsätzlich verboten, Alkohol zu verkaufen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 4.11.09) swr.de, 5.11.09 Kommentar: Kleiner Fortschritt auf dem richtigen Weg. Zum Weiterempfehlen.

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Jugendliche betrunken im Hochgeschwindigkeits-Bahntunnel

Donnerstag 29. Oktober 2009 von htm

Bundespolizei: Fünf angetrunkene Jugendliche marschieren nachts in den Pfingstbergtunnel
Die Marschrichtung diktierte der Alkohol, und der jugendliche Leichtsinn hätte in eine tödliche Katastrophe führen können: Mehr Glück als Verstand hatten fünf Jungs, die sich gestern in aller Herrgottsfrühe gegen 3 Uhr zu Fuß auf eine Wahnsinnstour in den Pfingstbergtunnel begaben, jenen engen Schlauch, durch den der ICE mit bis zu 280 Stundenkilometern auf der Bahnstrecke nach Stuttgart rast. Der zweigleisige Tunnel ist Teil der DB-Schnellfahrstrecke von Mannheim in die Landeshauptstadt. (Quelle: Google Alkohol Alert, 28.10.09) morgenweb.de, 28.10.09

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