www.alkoholpolitik.ch

Alkoholpolitik und Volksgesundheit

CH: Steigende Kosten im Gesundheitswesen

Sonntag 1. Mai 2011 von htm

Kosten machen 2009 bereits 11,4 Prozent des Bruttoinlandprodukts aus.
Die Schweizer lassen sich ihre Gesundheit immer mehr Geld kosten: Das Gesundheitswesen hat im Jahr 2009 61 Milliarden Franken gekostet – 4,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Am stärksten stiegen die Kosten bei der ambulanten Behandlung in Spitälern. (Quelle: NZZ, 29.4.11) Kommentar: Dass mit einer Senkung des Alkoholkonsums die Gesundheitskosten massiv reduziert werden könnten, wird immer noch verschwiegen. Profitieren würden alle. (Ausser der mehrheitlich ausländischen Alkoholindustrie)

Kategorie: Alkoholindustrie, Alkoholkrankheit, Allgemein, Gesundheit, Politik, Schweiz, Sozialkosten, Statistik, Verbraucherschutz | Keine Kommentare »

Argumente für Debatte gegen höheres Mindestalter

Donnerstag 14. Januar 2010 von htm

gute argumente für eine debatte; gefragt von JodSalz
wir müssen (wie ich erst heute erfahren hab) morgen eine debatte in deutsch machen es geht darum, ob das trinken von alkohol nicht erst ab 18 o. höher erlaubt werden soll ich bin dagegen also brauch ich ein paar gute argumente, warum dies nicht durchgesetzt werden soll
Antwort von Kontrabass:
Ich finde es positiv, dass die Kommentare hier mehrheitlich für höheres Mindestalter votieren. Auf www.alkoholpolitik.ch findet man Berichte über solche Diskussionen in Neuseeland und USA. Wenn du schon für tiefere Limiten votieren musst, könntest du z.B. so argumentieren:
– Die Alkoholindustrie hat Mühe, die Mütter zu überzeugen, dass sie ihre Säuglinge mit Alkopop am Schnuller zum Schweigen bringen sollen.
– Um den in den Industrieländern gesättigten Markt noch mehr auszureizen, möchten sie deshalb das Mindestalter möglichst tief ansetzen. Wir müssen unsere Jungen opfern, damit die Industrie nicht noch mehr in die Entwicklungs- und Schwellenländer ausweicht, wo keine sozialen Netze für die Alkoholkranken vorhanden sind.
– Wir haben ein derart gutes Gesundheitssystem, da wäre es doch schade, dies nicht auszunützen. Die Spitäler, Ärzte und Krankenkassen sind froh, wenn ihnen die Arbeit über den Kopf wächst.
– Wir alle fühlen uns geschmeichelt, dass wir Passivtrinker sein dürfen. D.h. wir zahlen gerne ein Leben lang ungefragt Zehntausende an Steuern und Versicherungsprämien, um de horrenden alkoholbedingten Sozialkosten zu zahlen. Und wir freuen uns über jeden oder jede, die von alkoholisierten Jugendlichen oder Erwachsenen vergewaltigt, geschwängert, zu Tode geprügelt, über den Haufen gefahren wird. Auch die Millionen von Kindern, die in einer alkoholbelasteten Familie aufwachsen dürfen, beneiden wir natürlich und sind froh, dass sie auch in Zukunft das Alkoholproblem in unsern Ländern weiter fördern. Wir haben ja sonst keine Probleme.
– Auch die Anzahl Scheidungen mit einem häufigen Alkoholhintergrund möchten wir nicht reduzieren, die Scheidungsrichter wollen auch leben. Und die Scheidungskinder finden die Abwechslung recht lustig.
– In der Armutsdiskussion spricht niemand darüber, dass ein beträchtlicher Teil der Armut alkoholbedingt ist. So ist es doch logisch, dass wir schon früh damit beginnen, die richtigen Weichen zu stellen, dass dieser Armutsfaktor genügend angeheizt wird. Wir möchten doch diese lehrreiche Erfahrung niemand ersparen. Und die Sozialkosten sind ja noch lange nicht hoch genug.
Ich glaube, das gibt einigen Stoff zum Nachdenken und diskutieren. Ein bisschen Zynismus darfst du dir schon leisten. (Quelle: gutefrage.net, 13.1.10)

Kategorie: Allgemein, Internationales, Jugend, Leserbriefe, Unterricht, Verhältnis-Präv. | Keine Kommentare »

Sollen US Spitäler neue Patienten über Alkohol befragen?

Montag 14. September 2009 von htm

Vorgeschlagene Zulassungsnormen könnten US-Spitäler verpflichten, Patienten über Sucht-Abhängigkeiten zu befragen. Der Vorschlag von Befragung und Kurzintervention in nationaler Qualität für Spitäler könnte eine der bisher wichtigsten Entwicklungen auf dem Gebiet der Behandlung von Abhängigkeiten sein — oder sich als weit weniger signifikant herausstellen, je nachdem wie die laufenden Diskussionen herauskommen und wie das Feedback der medizinischen Gemeinde sein wird. (Quelle: Join Together, 11.9.09) Kommentar: Ein solch standardisiertes Screening wäre auch in der Schweiz nötig. Kürzlich erlebt: Frage: Alkohol? Eintragung: Kein Alkohol. Keine Angabe über Gründe und Zeitraum. Für die Forschung völlig unbrauchbar.

Kategorie: Abhängigkeit, Allgemein, Internationales, Medizin, Rehabilitation, Statistik, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv. | Keine Kommentare »

Das Schweizer Gesundheitswesen vor grossen Problemen

Donnerstag 27. August 2009 von htm

Heimen und Spitälern geht das Personal aus (Tages-Anzeiger); Das Schweizer Gesundheitswesen braucht 200’000 neue Arbeitskräfte (Neue Zürcher Zeitung) Prämienschock für Gesunde (Tages-Anzeiger) Kommentar: Es wäre höchste Zeit, die Belastung des Gesundheitssystems durch die Alkoholprobleme massiv zu reduzieren. Die Werkzeuge kennt man, aber die Politik hat Angst vor der Alkohollobby. Dabei wäre auf diesem Gebiet sehr viel und billig zu erreichen. Statt dessen nehmen wir eine 10 – 20-prozentige Prämienerhöhung, ein überlastetes Gesundheitspersonal, notgedrungen schlechtere Leistungen und eine weitere Invasion von ausländischem Personal in Kauf, das in ihren Heimatländern auch fehlt. Ist das für die SVP kein Thema?

Kategorie: Alkoholsteuern, Allgemein, Arbeitsplatz, Gesundheit, Politik, Schweiz, Statistik, TOP NEWS, Verhältnis-Präv. | Keine Kommentare »

Powered by Gb-rugs.com - Rugs & Carpets

Get Adobe Flash player