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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

D: Party ja, Flatrate nein: Gegen Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen

Mittwoch 10. November 2010 von htm

Das sogenannte „Komasaufen“ fordert seine Opfer: Mehr als 700 Jugendliche aus Sachsen-Anhalt wurden 2008 mit Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. Die Initiative „Pro Party – contra Flatrate“ setzt jetzt auf Selbstverpflichtungen der Veranstalter, solche Lockangebote zu unterlassen. Die ersten haben bereits unterschrieben. (Quelle: Google Alkohol News, 9.11.10) volksstimme.de, 9.11.10

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Die Stadt Regensburg setzt auf Testkäufe

Dienstag 26. Januar 2010 von htm

Sich wegrichten, zuschütten, Komasaufen: Die Zahl der Jugendlichen, die diesem „Hobby” frönen nimmt seit Jahren zu, so die Erfahrung von Jugendamtsleiter Günter Tischler. Harter Alkohol ist dabei die bevorzugte Methode, um schon vorm Weggehen entsprechend „vorzuglühen”. Den Stoff bekommen die Jugendlichen entweder von Freunden, die schon über 18 sind oder – in einigen Regensburger Geschäften – problemlos über die Ladentheke. Neben Aufklärungskampagnen, einer seit zwei Jahren gültigen Selbstverpflichtung der Regensburger Gastronomie und Jugendschutzkontrollen in Kneipen und Discos will die Stadt Regensburg deshalb ab sofort auch jugendliche Testkäufer einsetzen, um des Problems herr zu werden. Freiwillige im Alter zwischen 16 und 18 Jahren wird die Jugendschutzstelle dafür unter den Azubis bei der Stadt Regensburg rekrutieren. Damit folgt man einer Empfehlung der bayerischen Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU). (Quelle: Google Alkohol Alert, 25.1.10) regensburg-digital.de, 25.1.10 mit unserem Online-Kommentar: Testkäufe haben sich vielerorts bewährt. Sicher sind sie nicht das Allheilmittel, aber gegen Alkoholprobleme braucht es sowieso ein ganzes Paket an Massnahmen. Wer auf Aufklärung und Beeinflussung der Eltern setzt, entlässt sich und die Gesellschaft aus der Verantwortung zu Gunsten einer Alibilösung. Übrigens, wem von den Abgebildeten würden Sie mehr Kompetenz in Sachen Alkoholprävention zubilligen?

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Signal der Mainzer Fastnachter gegen Alkoholmissbrauch

Donnerstag 10. September 2009 von htm

Prominente Vertreter der rheinland-pfälzischen Fastnacht wollen in der kommenden Kampagne gegen Alkoholmissbrauch vorgehen. Sie haben eine Selbstverpflichtung der Aktiven für „maßvollen Umgang mit Alkohol“ unterzeichnet. (Quelle: Google Alkohol Alert, 10.9.09) swr.de, 9.9.09

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Alkohol massvoll in der 5. Jahreszeit

Freitag 4. September 2009 von htm

Ein kühles Bier, ein gutes Glas Wein sind Teil der rheinland-pfälzischen Kultur und Lebensart. Sie gehören auch zur Fastnacht und zum Karneval wie Tanzen und Schunkeln. Das unbeschwerte und fröhliche Feiern ist jedoch etwas ganz anderes als exzessives Trinken bis hin zum so genannten „Komasaufen“.
Um gegenzusteuern, die unbeschwerte Kultur der Straßenfastnacht zu erhalten, aber vor allem auch junge Menschen vor den schädlichen Folgen exzessiven Alkoholkonsums zu schützen, werden die Zugmarschälle und Zugleiter der Fastnachtsumzüge in den größeren Städten auf Initiative von Gesundheitsministerin Malu Dreyer eine Selbstverpflichtung für einen maßvollen Umgang mit Alkohol in der fünften Jahreszeit unterzeichnen.
Die Unterzeichnung im Beisein von Gesundheitsministerin Malu Dreyer und Innenstaatssekretär Roger Lewentz findet im Rahmen einer Pressekonferenz am Mittwoch, 9. September 2009, 13 Uhr, im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen, Bauhofstraße 9, 55116 Mainz, Raum 1202 statt.
(Quelle: Google Alkohol Alert, 3.9.09) gesundheit-adhoc.de, 2.9.09

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Top News: Werbung verführt Jugendliche zum Alkohol

Mittwoch 13. Mai 2009 von htm

Die Werbung verführt Jugendliche laut einer Studie zum Trinken. Je mehr Alkoholwerbung die Jungen und Mädchen sehen, umso mehr Alkohol trinken sie, wie eine gestern in Berlin vorgestellte Erhebung der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK) unter rund 3400 Schülern im Alter von zehn bis 17 Jahren ergab. Die Kasse forderte ein entschiedenes Handeln von Werbewirtschaft und Politik. Alkoholwerbung müsse eingeschränkt werden – die im vergangenen Jahr eingegangene Selbstverpflichtung der Wirtschaft reiche zum Schutz von Kindern und Jugendlichen nicht aus. (Quelle: Google Alkohol Alert, 13.5.09) RP ONLINE, 13.5.09 (Google.com/AFP, 13.5.09)

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Selbstverpflichtung des Rewe Supermarkts in Marburg, D

Dienstag 17. März 2009 von htm

Ein Rewe-Supermarkt in Marburg hat sich selbst verpflichtet, keinen Alkohol mehr an unter 18-Jährige zu verkaufen. Ab 20 Uhr gibt es auch für die Erwachsenen keinen Schnaps mehr. Seither hat er sogar ein Umsatzwachstum von 18% im Januar und Februar, weil wieder mehr Familien am Abend einkaufen, die sich nicht mehr durch randalierende und saufende Jugendliche gestört fühlen. Zudem spart er am Sicherheitspersonal. Jetzt will er auch das Alkoholregal verkleinern. (Quelle: Google Alkohol Alert, 17.3.09) Frankfurter Rundschau online, 15.3.09 Kommentar: Die zitierte Meinung eines Suchtfachmanns ist allerdings nicht verständlich, eine Einschränkung der Erhältlichkeit wirkt immer positiv, je besser kontrolliert, desto mehr.

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