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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

CH: NR-Kommission berät das Präventionsgesetz

Freitag 21. Januar 2011 von htm

Die Kommission führte die Detailberatung zum Präventionsgesetz (09.076 n) weiter. Sie war im März 2010 auf den Entwurf eingetreten und hatte im September 2010 im Grundsatz beschlossen, auf das vom Bundesrat vorgeschlagene Institut zu verzichten und stattdessen gewisse Aufgaben der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz zu übertragen. Die Mehrheit der Kommission bestätigte dieses Konzept nun im Einzelnen: Die Stiftung soll die nationalen Programme im Bereich der stark verbreiteten oder bösartigen Krankheiten umsetzen. Sie soll die zuständigen Bundesstellen, die Kantone und Dritte bei der Planung und der Durchführung von Präventionsprogrammen unterstützen. Sie kann Beiträge für Einzelprojekte und kantonale Programme gewähren. Sie kann aber selber keine Beiträge aus den Präventionsabgaben (Prämienzuschlag KVG und Tabakpräventionsabgabe) für eigene Einzelprojekte beanspruchen. Eine Minderheit will an dem vom Bundesrat vorgeschlagenen Institut festhalten. … (Quelle: Medienmitteilung SGK-N , 21.1.11)

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Das Alkoholproblem in der Schweiz

Donnerstag 20. August 2009 von htm

Mit einem angriffigen Artikel hat die Weltwoche auf die neuen Alkohol-Verbrauchszahlen in der Schweiz reagiert: „Alkohol-Kollateralschaden“ in Nr. 33/09 am 12.8.09:
„Die neusten Zahlen belegen es: Der Alkoholkonsum hat in der Schweiz das Ausmass einer Epidemie angenommen. Mittlerweile werden ein Viertel der jährlichen Gesundheitskosten durch die Volksdroge Nummer eins verschuldet. Präventionsprogramme nützen nichts.“ Von Peter Holenstein Online-Kommentar: Das erste Mal, dass eine namhafte Zeitung das Thema Alkohol und Gesundheitskosten gross thematisiert. Wenn sie schreibt, Prävention habe nichts genützt, stimmt das natürlich nur insofern, als dass die bisherige Art von Prävention meistens nichts genützt hat, nicht nützen konnte, weil es sich vor allem um Verhaltens- statt um Verhältnis-Prävention handelte. Oder wenn Verhältnis-Prävention, z.B. die Alcopopsteuer, dann ohne flankierende Massnahmen, die ein Ausweichen verhindert hätten. Um nicht wie üblich die Haltung aufkommen zu lassen, man kann ja doch nichts machen, sollte die Weltwoche jetzt laut die richtigen Verhältnis-Präventions-Massnahmen fordern, die den Konsum entscheidend herunterbringen.

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Vorschulkinder in alkoholbelasteten Familien

Mittwoch 13. Mai 2009 von htm

Eine Studie will Vorschulkindern mit alkoholbelasteten Eltern helfen. Solche Kinder leiden unter Depressionen, Angst, Acting Out (z.B. Trotzrekationen), sowie akademischen und sozialen Schwierigkeiten. Einige dieser Probleme beginnen schon mit 2 Jahren, aber die wenigen Präventionsprogramme, die es für Kinder von alkoholbelasteten Eltern gibt, sind typisch auf Schüler in Primarschulen oder auf noch ältere ausgerichtet. (Quelle: Medical News Today, 12.5.09

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Vorstoss in Wisconsin, USA, für höhere Alkoholsteuern

Donnerstag 7. Mai 2009 von htm

Die Biersteuern wurden in Wisconsin seit 40 Jahren nicht mehr erhöht, aber ein neuer Vorschlag im Parlament würde die Steuer von 0.6 Cents per Flasche auf 3 Cents erhöhen. Nur Missouri und Wyoming haben tiefere Biersteuern als Wisconsin. Das Gesetz sieht vor, die neuen Steuereinnahmen von $58 Mio. für die Reduzierung von alkoholbedingter Kriminalität, für die Bezahlung von Behandlungskosten von Abhängigen und für Präventionsprogramme zu verwenden. (Quelle: Join Together, 4.5.09)

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