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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Winterthur: Jugendliche und Alkohol

Mittwoch 15. Juni 2011 von htm

Fast fünf Jugendliche müssen in der Schweiz pro Tag hospitalisiert werden, weil sie die Wirkung von Alkohol unterschätzt haben. Die Spitäler beschränken sich aus Kapazitäts- und Kostengründen auf das Nötigste und schicken die Patienten nach der Ausnüchterung nach Hause. Gemeinderat Christian Ingold (EVP) richtet aufgrund dieser Situation eine schriftliche Anfrage an den Stadtrat. Er möchte wissen, wie die Suchtpräventionsstelle der Stadt mit der Problematik umgeht und welche Massnahmen umgesetzt oder geplant werden. Ingold verweist auf das Projekt No Tox, das die Suchtprävention Zürich in Zusammenarbeit mit der medizinischen Notfallstation ins Leben gerufen hat. … (Quelle: Google Alkohol News, 15.6.11) landbote.ch, 14.6.11 unser Online-Kommentar: Dass dese Anfrage an den Stadtrat nötig ist, zeigt einmal mehr, dass Stadtrat Galladé sein Dossier nicht im Griff hat.
Übrigens, gemäss der jüngsten SFA-Studie waren es 6 Jugendliche von 10 – 23 Jahren, die täglich in der Notfallstation landeten. Hier der Link: https://www.alkoholpolitik.ch/2009/11/06/sechs-jugendliche-landen-taglich-wegen-alkohol-im-spital/7282/

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TOP NEWS CH: Immer mehr und ältere Komatrinker

Samstag 13. März 2010 von htm

Eine noch unveröffentlichte Studie des Berner Inselspitals zeigt: Koma-Trinken greift nicht nur bei jungen Menschen um sich. Die Zahl der Alkoholvergiftungen steigt auch bei Erwachsenen stark an. Von 2000 bis 2007 ist der Anteil an alkoholvergifteten Patienten auf der medizinischen Notfallstation des Inselspitals von 1,4 auf 3,3 Prozent gestiegen. Absolut hat sich die Fallzahl im fraglichen Zeitraum von 134 (2000) auf 373 (2007) nahezu verdreifacht. Der durchschnittliche Blutalkoholwert betrug 2,25 Promille. (Quelle: Tages-Anzeiger, 13.3.10) Kommentar: Mit einer 3/4-Seite auf Seite 5 und dem Leitartikel auf der Frontseite kommt dieser Bericht sehr breit angelegt daher. Aber wie meistens, die Frage nach dem „Warum?“ wird nicht gestellt. Der Durchschnittsleser wird die Tatsachen zur Kenntnis nehmen, vielleicht denken – „schon schlimm“ – und zur Tagesordnung übergehen. Er kann ja doch nichts dagegen tun, ausser vielleicht auf sich selber aufzupassen. Dass er als Passivtrinker direkt betroffen ist, kommt ihm nicht in den Sinn. Und die Zeitung, die den Auftrag hat, den öffentlichen Diskurs zu ermöglichen, lässt ihn im Stich: Tabu! (Siehe auch unsern Leserbrief dazu.)

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Im Havelland am meisten Alkoholmissbrauch Jugendlicher

Freitag 2. Oktober 2009 von htm

Trinken bis zum Umfallen in Havelland, Brandenburg, D. Für viele Teenager heißt so das Motto für jede Party. Alkohol macht locker und alle sind gut drauf. Man trifft sich und betrinkt sich. Manchmal allerdings so lange, bis nichts mehr geht. Die Folge: Für einige endet die Flatrate-Party, das Trinkgelage am See oder der Diskobesuch auf der Notfallstation eines Krankenhauses. (Quelle: Google Alkohol Alert, 2.10.09) Märkische Allgemeine, 1.10.09

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