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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

D: 3000 Flaschen Alkohol aus Tschechien geschmuggelt

Mittwoch 17. November 2010 von htm

Eigentlich sah alles ganz harmlos aus auf der Ladefläche des Lastwagens: Acht Paletten Mineralwasser standen dort, wie auf den Zollpapieren angegeben. Zielort des Lasters, der aus Tschechien über die Grenze nach Deutschland gekommen war: Stuttgart. Die Fahnder des Zollamts schauten trotzdem noch einmal genauer hin, als sie den 45-jährigen Fahrer auf der A3 bei Würzburg kontrollierten. Als sie eine der Flaschen öffneten, stellten sie fest, dass die durchsichtige Flüssigkeit doch kein Wasser war – sondern klarer Alkohol. (Quelle: Google Alkohol News, 16.11.10) sueddeutsche.de, 16.11.10

Kategorie: Alkoholindustrie, Alkoholsteuern, Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Verhältnis-Präv. | Keine Kommentare »

„Wer Wasser mit Wein predigt“

Mittwoch 10. Juni 2009 von htm

Unter „Nebenbei notiert“ wird mit dem obigen Titel über eine Aktion der Stadtzürcher Suchtpräventionsstelle berichtet. Diese verteile neuerdings an Standaktionen gratis Mineralwasser an Jugendliche als Anreiz, zwischen Alkoholischem Wasser zur Schadensbegrenzung zu trinken. Es gehe auch darum, mit den Jugendlichen ins Gespräch über deren Alkoholkonsum zu kommen. „Spätestens in diesem Dialog dürfte dann auch dem optimistischsten Gassenarbeiter klarwerden, dass es mehr braucht als ein paar banale Wellness-Tipps, damit sich die Jugend Wasser in den Wein giessen lässt.“ So schliesst der Artikel. ((Quelle: NZZ, 10.6.09, leider nicht online) Kommentar: Ausgerechnet ein Journalist (urs) mockiert sich über die zugegebenermassen ziemlich hilflose Aktion der Suchtpräventionsstelle. Sind es doch die Journalisten und ihre Verlage, die in der Schweiz die nötige gesellschaftliche Auseinandersetzung über das Alkoholproblem, die notabene in ihrem Pflichtenheft steht, (Schweizer Presserat) nicht führen und nicht zulassen. Mit distanzierten Beobachtungen über Testkäufe oder Berichten über Exzesse betreiben sie vor allem Sensationsmache, verbreiten Unsicherheit, Hilflosigkeit, das Gefühl, man kann ja doch nichts machen und stellen sich damit in den Dienst der Alkoholindustrie, zu deren Komplizen sie sich herabwürdigen liessen. Dass es Journalisten gibt, die gelegentlich aufmucksen und dass sie es besonders in der jetzigen Krise nicht leicht haben, ändert an den Folgen für die Gesellschaft leider nichts.

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Kategorie: Aktionen, Alkoholindustrie, Allgemein, Jugend, Schweiz, Verhaltens-Präv., Zitate | Keine Kommentare »

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