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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Die stadtzürcher Polizeiverordnung im Gemeinderat

Samstag 5. Februar 2011 von htm

An der Sitzung vom letzten Mittwoch wurde u.a. das Alkoholverbot auf öffentlichen Kinderspielplätzen und der sogenannte „Botellon-Artikel“ gestrichen. Dieser sah vor, dass Personen, die öffentliches Eigentum verunreinigen, neben einer Busse auch die Instandstellungskosten zu bezahlen hätten. Beim Artikel über die Alkoholabgabe wurde die Möglichkeit verankert, bei Veranstaltungen mit hohem Gefährdungspotential den Verkauf von Bier einzuschränken. Leichtbier bleibt gestattet. Für einzelne abgegrenzte und kontrollierte Bereiche innerhalb von Gastwirtschaften können Ausnahmen bewilligt werden. (Quellen: Tages-Anzeiger und NZZ, 4.2.11) Kommentar: Wahrlich echter Konsumentenschutz! Auch den Wirten ist geholfen.

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Kantone erhöhen Druck auf Fussballklubs, nur Leichtbier

Sonntag 18. April 2010 von htm

Die Schweizer Vereine müssen mehr gegen randalierende Fans unternehmen und enger mit den Behörden zusammenarbeiten, sonst flattern ihnen bald hohe Rechnungen ins Haus. Kantone, der Schweizerische Fussballverband (SFV) und die Swiss Football League (SFL) präsentierten in Bern als Resultat der Einigung eine Mustervereinbarung, die sämtliche SFL-Klubs bis Ende Juni, also vor Beginn der Saison 2010/11, unterzeichnen sollen. Die Vereinbarung, die lokal angepasst werden kann, ermöglicht ein repressiveres Vorgehen gegen gewalttätige Fussballfans und nennt auch einige präventive Massnahmen. Je mehr die Vereine unternehmen, desto weniger müssen sie bezahlen. Im Stadion dürfen ausser Leichtbier keine alkoholischen Getränke konsumiert werden. (Quelle: Tages-Anzeiger, 16./17.4.10)

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Eintracht Frankfurt macht „Fan-Arbeit“ mit Alkohol in Dosen

Sonntag 21. März 2010 von htm

Während sich andere Fußballvereine und Kommunen bemühen, betrunkene Anhänger in den Griff zu bekommen, arbeitet die Eintracht Frankfurt jetzt mit dem Produzenten Possmann zusammen und bietet Apfelwein im Vereins-Look an. Das „Stöffsche“ ist mit 25 Prozent Wasser verdünnt, hat aber immer noch 4 Prozent Alkoholgehalt und damit bei weitem mehr als ein sogenanntes Leichtbier. Für Umweltbewusste besonders ärgerlich: das Getränk wird in pfandfreien Aludosen geliefert. „Adler-Schoppe“ wird, unter anderem, in den Fanshops des Vereins verkauft. (Quelle: Google Alkohol Alert, 19.3.10) nichttrinker.de, 19.3.10

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Nur Leichtbier an Fussballspielen

Samstag 23. Januar 2010 von htm

In den Fussballstadien und deren Umgebung soll mittelfristig nur noch Leichtbier ausgeschenkt werden. Alkoholfreie Getränke müssen zudem billiger sein als Bier, und für Hochrisikospiele wird ein komplettes Alkoholverbot geprüft. Diese Massnahmen sind Teil eines Pakets, auf das sich der 7. Runde Tisch gegen Gewalt im und um den Sport am Freitag geeinigt hat, wie Sportminister Ueli Maurer vor den Bundeshausmedien sagte.
(Quelle: Tages-Anzeiger, 22./23.1.10) Kommentar: Es ist schon eindrücklich, zu welchen Verrenkungen die Alkohollobby die Behörden und den Sport zwingt.

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FCZ:FCB, weiteres Hochrisikospiel in Zürich

Samstag 16. Mai 2009 von htm

Morgennachmittag steht das Hochrisiko-Fussballspiel Zürich:Basel auf dem Programm. Die Polizei muss einen Grosseinsatz leisten. Die Kosten gehen weiterhin auf Kosten der Steuerzahler. Es war schon von 300’000 Franken die Rede. In der Nacht auf Montag wird es keine Freinacht geben. Dies hat das Zürcher Polizeidepartement entschieden. «Spielschluss ist bereits um 18 Uhr. Somit bleibt genügend Zeit zum Feiern, bis die Bars regulär schliessen», begründet Departementssprecher Robert Soos. Viele der Fans, aber auch Anwohner werden am nächsten Tag arbeiten müssen. Ohnehin sind im Kreis 4 169 Clubs und Bars bis in den Morgen offen. Im Stadion soll es nur Leichtbier (1,8%) geben. Das von der Stadtpolizei bei Hochrisikospielen verfügte Alkoholverbot in angrenzenden Gaststätten wurde vom Statthalteramt im April aufgehoben. (Quelle: Tages-Anzeiger, 16.5.09)

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