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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Bekenntnisse eines Werbers: Smart, humorvoll und sexistisch

Freitag 10. Juni 2011 von htm

Sie verkaufen Alkohol an Kinder, ihre Seele an Firmen und Frauen für dumm – aber sie verlieren nie ihren Humor: Manche Werber brauchten dafür allerdings drei Martini und anderthalb Gramm Kokain. Im Zuge der Begeisterung für die Serie „Mad Men“ wird ein Report aus der Werbewelt der Sechziger neu aufgelegt. … (Quelle: Google Alkohol News, 10.6.11) sueddeutsche.de, 9.6.11 Kommentar: Die Politik verschliesst die Augen noch immer.

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Top News: D: Der große Rausch

Sonntag 28. November 2010 von htm

Alkohol, Kokain und Cannabis: Wie steht es um den Drogenkonsum der Deutschen? Die Trends haben sich in den vergangenen Jahren geändert. Noch immer gibt es keine einheitliche Linie, wie mit Rauschmitteln gesellschaftlich zu verfahren ist. Experten halten Alkohol für das größte Problem – besonders das Komasaufen unter Jugendlichen. …
Von allen Drogen in Deutschland bleibt Alkohol die meistverbreitete und tödlichste. Mehr als 70 000 Menschen sterben jährlich direkt an den Folgen exzessiven Konsums (Tote durch illegale Drogen pro Jahr insgesamt: rund 1300), die Sucht geht quer durch alle Schichten und Altersgruppen. Zwischen 2000 und 2008 stieg die Anzahl Minderjähriger, die jährlich wegen Alkoholvergiftungen ins Krankenhaus eingeliefert wurden, um fast das Dreifache auf inzwischen 25 700. Aber bindende Absprachen mit den Herstellern, höhere Steuern, eine stärkere Sanktionierung der Werbung? All die Maßnahmen, die dazu führten, dass die Deutschen – gerade die deutschen Jugendlichen – heute deutlich weniger rauchen als noch vor Jahren, finden beim Alkohol keine Anwendung.

Gründe, weshalb der Mann, der in Deutschland als Suchtexperte Nummer eins gilt, seit Jahren Dinge fordert, die jeden Oktoberfest-Fan schmerzen würden: „Ein Bierpreis von mindestens 15, eher 20 Euro pro Maß ist notwendig, dann tut es vielleicht weh“, sagt Raphael Gassmann, Geschäftsführer der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen in Hamm. Alkohol sei „die bei Weitem gefährlichste Droge der Welt, danach kommt erst Mal lange nichts“. Andererseits habe Alkohol die stärkste Lobby, in der Wirtschaft wie im Volk. Die Alkoholindustrie zählt außerdem zu den Branchen mit den höchsten Werbeetats, die Berichterstattung über Alkohol ist zahm. (Quelle: Google Alkohol News, 27.11.10) welt.de, 27.11.10 Kommentar: Vielleicht der erste Artikel in einer grossen Zeitung, der zum Alkoholproblem Klartext redet. Ob andere jetzt auch den Mut finden, sich anzuschliessen und eine Trendwende herbeizuführen zum Wohle der ganzen Bevölkrung und der Wirtschaft, die sich bis heute selbst schädigt mit ihrer Komplizenschaft? Von den Schäden zu Lasten der Passivtrinker, der Gesellschaft wurde noch gar nicht gesprochen.

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Plötzlicher Herztod mit Kokain, Alkohol und Rauchen

Freitag 15. Januar 2010 von htm

Kokain spielt in mehr als drei Prozent der Fälle von plötzlichem Herztod eine Rolle. Das hat eine Studie spanischer Mediziner ergeben. „Unsere Untersuchung zeigt, dass der Kokainkonsum Änderungen am Herzen und an den Arterien auslöst, die zum plötzlichen Tod führen können“, erklärt Joaquín Lucena vom Institut für Gerichtsmedizin in Sevilla. Dabei spiele es keine Rolle, ob jemand viel oder wenig Kokain konsumiere. „Jede Menge dieses Rauschgifts ist potenziell schädlich.“ Tabak oder Alkohol würden die negative Wirkung von Kokain noch verstärken. (Quelle: Google Alkohol Alert, 14.1.10) focus.de, 13.1.10

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Neues Risiko fürs Herz beim Mixen von Kokain mit Alkohol

Freitag 13. November 2009 von htm

Drogenkliniken sagen, sie seien zunehmend beunruhigt durch die Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit der Chemikalie — das einzige bekannte Beispiel, dass der Körper nach der Aufnahme von zwei andern Drogen eine dritte Droge bildet. Cocaethylen ist nicht nur giftig in der Leber, es wird auch verantwortlich gemacht für Herzattacken bei unter 40-Jährigen und für eine plötzliche Zunahme von sozialen Problemen. Aber da so wenig über die Droge bekannt ist, können nur wenige Fachleute sich über die Art der Folgen für den Konsumenten einigen und erst recht nicht über die Folgen für die Gesellschaft als Ganzes. Viele, die sich als soziale Konsumenten betrachten — für die eine oder zwei Linien Kokain, verbunden mit ein paar Drinks in einer Bar oder in einem Club, ein wöchentlicher oder monatlicher Anlass ist — ziehen die gesundheitlichen Folgen ihres Drogenkonsums nicht in Betracht.“ (Quelle: Harvard World Health News, 12.11.09) The Observer, London, 8.11.09

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Tom Boonen hat ein Alkoholproblem

Sonntag 10. Mai 2009 von htm

Der Spitzenradfahrer Tom Boonen wurde neuerlich positiv auf Kokain getestet.
Der Belgier führt das Vergehen auf ein Problem mit Alkohol zurück. „364 Tage im Jahr ist alles perfekt, aber wenn ich an einem Tag zu viel trinke, verändere ich mich“, so der 29-Jährige. (Quelle: Google Alkohol Alert, 10.5.09) laola1,at, 9.5.09

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Gemeinsame Gene verbinden Alkoholabhängigkeit mit andern

Freitag 13. März 2009 von htm

Für Jahrzehnte war das Finden von Schlüsseln zur Suchtmittel-Abhängigkeit wie das Suchen einer Nadel im Heuhaufen. Aber Forscher sind möglicherweise auf spezielle Gene gestossen, die mit allen Arten von Abhängigkeiten in Verbindung stehen. Dabei finden sie, dass einige der gleichen Gene, die mit Alkoholabhängigkeit zusammenhängen, auch eng mit Abhängigkeit von Nikotin, Kokain, Opoiden, Heroin und andern Substanzen verlinkt sind. (Quelle: Medical News Today, 12.3.09)

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