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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Bundesrat Maurers Medienschelte

Freitag 18. September 2009 von htm

Einer Abrechnung gleich, liest der VBS-Chef den Medien die Leviten. Nicht ohne Verbesserungsvorschläge zu machen. „Medien benehmen sich wie Kurtisanen“. „Viele Medien nehmen ihren Informationsauftrag nicht ernst», sagte Maurer anlässlich der Jahrestagung des Verbandes Schweizer Presse am Donnerstag in Interlaken. «Pfusch ist an der Tagesordnung.» Schnellschüsse und Kurzschlüsse füllten die Zeitungen und elektronischen Medien. Aus Nichts würden Schlagzeilen gedrechselt. Darüber hinaus unterdrückten Medien auch Informationen. Damit unterliefen sie die demokratische Meinungsbildung. (Quelle: Tages-Anzeiger, 18.9.09) NZZ, 18.9.09 mit unserem Online-Kommentar: Hermann Meyer (18. September 2009, 11:47)
Bundesrat Maurers Medienschelte
Im März 2006 reichte ich dem Schweizer Presserat eine Beschwerde ein, weil die Schweizer Presse ihre Pflicht nicht wahrnähme, die öffentliche Diskussion zum Alkoholproblem mit eigenen kritischen Beiträgen zu unterstützen. Sie wurde glatt abgelehnt. Schade, dass Herr Maurer seine Kritik erst jetzt anbringt, er wäre ein wertvoller Kronzeuge gewesen. Das Problem besteht immer noch, die Medien verhalten sich gemäss den Vorgaben aus Bern und jenen der Alkohollobby. Ob eine Änderung allerdings die SVP mit ihrer unsozialen Haltung umstimmen könnte, muss leider bezweifelt werden, denn “Wer sich einer Ideologie verpflichtet fühlt, muss sich um die Realität nicht scheren.” Zitat aus dem gestrigen Tages-Anzeiger)

Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Politik, Prominenz, Schweiz, TOP NEWS, Verhältnis-Präv. | Keine Kommentare »

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