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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Leserbrief zu „Händler und Gewerkschaften wollen sorglose Alkoholverkäufer schonen“

Donnerstag 24. Februar 2011 von htm

22.02.2011

Redaktion
Tages-Anzeiger
Leserforum
Zürich

Per e-mail

Leserbrief zu „Händler und Gewerkschaften wollen sorglose Alkoholverkäufer schonen“, am 22.2.11 im Tages-Anzeiger

Die Unterstützung der Gewerkschaften für ihre Mitglieder ist verständlich. Diese schätzen natürlich die zusätzliche Belastung nicht. Es wäre auch mehr erfolgversprechend, wenn der Besitzer zur Kasse gebeten würde, mit Folgen bis zum Lizenzentzug im Wiederholungsfall. Es ist zu hoffen, dass die Gewerkschaften nicht das Kind mit dem Bad ausschütten. Ohne Aussicht auf schmerzhafte Strafen würden sich die Verhältnisse nicht bessern. Auch andere Gesetze müssen bekanntlich mit Strafandrohungen durchgesetzt werden. Und hier geht es immerhin um die Gesundheit unserer Kinder und Jugendlichen.

Dass dringend für Abhilfe gesorgt werden muss, zeigte sich uns gerade diese Wochen im Skigebiet. Wirklich beängstigend, was im Laden an Alkoholika von jungen Leuten gekauft wurde. Trotz eines aufklärenden Ständers auf dem Laufband gab es nie eine Rückfrage des Personals.

Hermann T. Meyer, Effretikon
(ungekürzt veröffentlicht am 24.02.11)

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CH: Händler und Gewerkschaften wollen sorglose Alkoholverkäufer schonen

Dienstag 22. Februar 2011 von htm

Das Personal an der Kasse soll beim illegalen Alkoholverkauf an Minderjährige straflos ausgehen.
Testkäufe zeigen: Minderjährige kommen in einem von drei Fällen problemlos an Alkohol.
Die Rechtslage ist eindeutig: Wein und Bier dürfen in der Schweiz nur an Jugendliche über 16 verkauft werden, für die Abgabe von Spirituosen liegt das Schutzalter bei 18 Jahren. Wesentlich komplizierter ist die Frage, was geschieht, wenn jemand gegen diese Vorschriften verstösst. Und das kommt, trotz Fortschritten in den letzten Jahren, immer noch häufig vor: 2009 kamen Minderjährige bei jedem dritten Testkauf ungehindert an Alkohol. Kontrollen in Bergrestaurants ergaben kürzlich für das sorgloseste Skigebiet in Flims GR eine Missbrauchsquote von 90 Prozent. … (Quelle: Tages-Anzeiger, 22.02.11) Kommentar: Die Unterstützung der Gewerkschaften für ihre Mitglieder ist verständlich. Es wäre auch mehr erfolgversprechend, wenn der Besitzer zur Kasse gebeten würde, mit Folgen bis zum Lizenzentzug im Wiederholungsfall. Ohne Aussicht auf schmerzhafte Strafen würden sich die Verhältnisse nicht bessern. Auch andere Gesetze müssen bekanntlich mit Strafandrohungen durchgesetzt werden. Und hier geht es immerhin um die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen.

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Bayern verstärkt Einsatz jungendlicher Testkäufer

Samstag 12. Dezember 2009 von htm

Im Kampf gegen Alkoholexzesse Jugendlicher will Bayern verstärkt jugendliche Testkäufer einsetzen. Die Testkäufe könnten ein taugliches Mittel sein, den Verkauf von Alkoholika an Jugendliche einzudämmen, sagte Familienministerin Christine Haderthauer. Der Freistaat habe in neuen Vollzugshinweisen die Bedingungen für die umstrittenen Testkäufe festgelegt, mit denen Händlern, die an Jugendliche Alkohol verkaufen, das Handwerk gelegt werden soll. Die kommunalen Behörden hätten nun konkrete Hilfestellungen, was den Einsatz von Testkäufern angehe. (Quelle: Google Alkohol Alert, 10.12.09) sueddeutsche.de, 10.12.09

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