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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

D: Alkoholische Abi-Party im Jubi-Park

Sonntag 28. März 2010 von htm

Schüler feiern das Ende der schriftlichen Prüfung – doch manche trinken so viel, dass sie in die Klinik gebracht werden müssen. So macht Feiern Spaß! Doch manche der Schüler trank so lange Alkohol, bis – im wahrsten Sinne des Wortes – der Arzt kam. Die Zahl der Patienten ist erschreckend. (Quelle: Google Alkohol Alert, 27.3.10) fnp.de, 27.3.10 unser Online-Kommentar: Alkohol-Hysterie. Der Artikel wirft verschiedene Fragen auf: Z.B. Warum nimmt das Komasaufen zu? Warum lässt ein Gymnasium diese Sauferei zu? Gründe für die Zunahme sehe ich im Zustand der alkoholfreudigen Gesellschaft, die den Jungen die Saufkultur vorlebt, die ihre Verantwortung der Jugend gegenüber nicht wahrnimmt, weil sie auf ihr eigenes Trinkverhalten nicht verzichten will, weil sie schlecht informiert ist und die Mässigen sich nicht darum kümmern, weil sie ja kein Problem haben. Sie haben noch nicht gemerkt, dass sie als Passivtrinker (WHO-Aussage) selber auch darunter leiden und aus purem Eigeninteresse sich für Verbesserungen einsetzen sollten.
Dass sich Schulen nicht vor solchen Auswüchsen schützen, ist mit der üblichen Ausrede zu verstehen, man kann ja doch nichts machen. Früher hat man auch gesoffen. Die Rettungsdienste können dann den Kopf herhalten, das Volk bezahlt. Dass es auch anders geht, hat offenbar Königstein bewiesen. Es braucht ein wenig Fantasie und die richtige Einstellung, um ein tolles alkoholfreies Fest zu organisieren. Das Abitur soll ja etwas mit Reife zu tun haben. Ist ein solches Fest Ausdruck von Reife? Ich würde Schüler, die sich als unreif erweisen, mit entsprechenden Notenabzügen bedienen. Das würde sich bald herumsprechen.

Kategorie: Allgemein, Feste und Feiern, Internationales, Jugend, Konsumhaltung, Passivtrinker, Verhältnis-Präv., Weltgesundheits-Org. | Keine Kommentare »

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